Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Niederländisch“

Je demande votre appui

Dienstag, 28. April 2015

Oh, da möchte jemand, der nicht einmal meine Sprache spricht und mich nicht kennt, etwas Unterstützung von mir. Das ist doch sicher ein Vorschussbetrug in französischer Sprache.

If this email is not spam, click here to submit the signatures to FortiGuard – AntiSpam Service.

Oder vielleicht doch in englisch?

Attention.Friend

Ja, scheint englisch zu sein.

Ik ben Abraham Johannes, het werken met Borg en waardevolle houden firma in Europa.

Nein, es ist Niederländisch¹! Na, wenn Abraham so wertvolle Unternehmen in Europa hat, deren Firmierung er gar nicht angeben kann, dann kann ich verstehen, dass er auch mit den europäischen Sprachen manchmal ein bisschen durcheinanderkommt.

Ons bedrijf wordt bijgestaan enkele van de Afrikaanse leiders en politici om een aantal fondsen en waardevolle spullen te verplaatsen door middel van onze speciale arrangementen als borg.

Und noch toller: Irgendwelche leider auch vom Namensmangel befallene „Spitzenpolitiker“ aus von ebenfalls vom Namensmangel befallenen afrikanischen Ländern machen große Geschäfte mit Abrahams namenlosem Unternehmen. Het is echter niet betaald met bankoverschrijvingen, cheques of wissels, zoals gebruikelijk is in de wereld²… ähm… es wird aber nicht mit Banküberweisungen, Schecks oder Wechseln bezahlt, so wie das in der ganzen Welt üblich ist, sondern mit Fonds und Wertsachen in speziellen Paketen.

Sommige van deze deposito’s waar niet geclaimd als de resultaten van de sterfgevallen en enkele beperkingen van de overheid, dus verzonden naar magazijn of in beslag genomen suspense.

Und so kommt es, wie es kommen musste: Herrenlose Einlagen liegen verwaist herum, wenn mal jemand stirbt oder etwas wegen politischer Spannungen beschlagnahmt wird.

Momenteel zijn er opgeлiste [sic! Anstelle eines „ë“ steht ein kyrillischer Buchstabe.] degenen over te sturen naar ware huis suspense, maar ik heb alle afspraken geperfectioneerd tot ййn [sic! Das soll „één“ heißen.] van de deposito’s met (8.5million dollars) of als ik een betrouwbaar persoon om mij te helpen. Als u geпnteresseerd [sic!] bent in de materie zijn, laten weten via dit e-mailadres (abraham505john (at) gmail (punkt) com) voor meer details en hoe verder te gaan.

Bitte nicht darüber wundern, dass in den Niederlanden die kyrillische Codepage verwendet wird, sondern einfach daran glauben, dass da jetzt 8,5 Megadollar herumliegen und dass dieser Abraham völlig unbekannte Leute anschreibt, um eine zuverlässige Person fürs Abholen dieses Geldes zu finden. Wer daran interessiert ist, möge bitte nicht in seiner Mailsoftware auf „Antworten“ klicken, denn der Absender der Mail ist gefälscht, sondern stattdessen die angegebene Mailadresse verwenden. Weitere und dümmere Lügen kommen sofort, für weiteren kriminellen Missbrauch ausreichende Daten über sich muss man sowieso angeben und immer wieder müssen irgendwelche Gebühren über Western Union und MoneyGram bezahlt werden, weil irgendwelche Abrahams mit ganz vielen Firmen nicht über so etwas wie ein Bankkonto verfügen. In welcher russischen Stadt das Bordell liegt, in dem das so ergaunerte Geld mit Koks und Nutten verlebt wird, kann ich leider auch nicht sagen… nicht einmal, dass es Russland ist… aber sicher nicht in einem Land, in dem Niederländisch gesprochen wird.

Aber dafür ist er…

oprecht
Abraham John

…ja… er ist „aufrichtig“. :D

¹Ein Hinweis für alle, die es besser können: Nein, ich kann kein Niederländisch. Auch wenn ich es leichter verstehen kann als so manchen deutschen Dialekt (und die Niederländer um ihre deutlich logischere Orthografie beneide), entgehen mir mehr Feinheiten als… sagen wir mal… in einem englischen Text. Völlig unbeholfene Formulierungen und unpassende Begriffe kann ich nicht als solche erkennen, und ich bin mir sicher, dass diese Spam eines Vollidioten alles andere als gut formuliert ist. Leider fehlt mir die Möglichkeit zum angemessenen Spott.

²Nederlandse liefde, mijn Duits is beter…

hello

Samstag, 7. März 2015

Hallo, Ik wens u het beste compliment van het seizoen

Hallo, ich habe keine Ahnung, wie du heißt (ich weiß ja nicht einmal, welche Sprache du sprichst) und wünsche dir alles Gute und das Kompliment der Jahreszeit. Nein, so drücken sich nicht einmal Niederländer¹ aus, aber ich bin ja auch kein Niederländer, sondern ein Betrüger, der dir (und mindestens fünfzig anderen) Süßholz ins Ohr raspeln will, um dich in einen anregenden Schriftverkehr zu verwickeln, bis ich dich so weit habe, dass ich dir das Geld nur so in großen Portionen rausziehe.

Mijn naam is Linda, […]

Dazu habe ich mir den hübschen Namen „Linda“ ausgedacht. Das war für diese Spam auch meine größte kreative Leistung, denn…

[…] Nou ik uw profiel zag, ik vind het jammer dat ik niet veel over mezelf heb gezegd, omdat ons profiel niet alles kan zeggen over us [sic! Ich bin kein Niederländer und habe die Sprache nie richtig gelernt, aber ich würde „over ons“ für richtig halten…].

…natürlich fällt mir kein anderer vorgeschobener Grund für meine jämmerliche Spam ein, als der, dass ich irgendein Profil von dir gesehen habe. Irgendwo in diesem Internet. Davon war ich einfach nur überwältigt. Und da stand zwar eine Mailadresse dran, aber weder ein Nick noch ein Name noch sonst irgendwas, was mir eine bessere Anrede als „Hallo“ mit Jahreszeit-Grüßen ermöglicht hätte. Um dem Unsinn dieser Masche ein Krönchen aufzusetzen, sage ich dir, dass ich dir leider nicht viel über mich sage, weil unser Profil nicht alles über uns sagen kann. Für diese gnadenlose Formulierung musste ich nur zwei Eimer Lack austrinken.

I hebben [sic! Siehe Anmerkung oben, ich kann kein Niederländisch, aber ich halte trotzdem »Ik heb« für richtig] een speciale reden om contact met u zo ik zou graag willen dat u te reageren op mijn e-mail adres (linda (punkt) andrew2 (at) outlook (punkt) com) er ik kan u alles vertellen over mezelf, en de reden waarom ik contact met u op en ook stuur mijn foto’s naar je.

Aber glaub mir: Wenn du mich jetzt anmailst, dann sage ich dir alles über mich und verrate dir schließlich sogar noch, warum ich dir eine Mail ins Postfach gemacht habe – dafür war in dieser Mail einfach kein Platz mehr, das Mailpapier war voll. Bitte beantworte meine Spam aber nicht, indem du bei deinem Mailprogramm auf „Antworten“ klickst, denn meine Absenderadresse ist gefälscht.

Wenn du diese kleine Leistung der Selbstenthirnung vollbracht hast, schicke ich dir zur Belohnung ein paar lecker Fotos (ohne Hunde, aber mit Möpsen) und behaupte, es seien Fotos von mir.

In Wirklichkeit sind es ein paar anregende Selfies knackiger junger Frauen (bevorzugt mit großen Brüsten), die wir bei Facebook, Tumblr und Konsorten „mitgenommen“ haben. Dank der naiv-fröhlichen Entdatung einer ganzen Generation haben wir immer wieder Nachschub an gutem Bildmaterial für unsere Betrugsnummern.

Ich bin natürlich keine Frau.

In meiner ganzen Bande, die leichtgläubige und sexuell unterforderte Männer bespaßt und abzieht, ist keine einzige Frau.

Aber das weißt du ja nicht, Opfer.

Diese Spam wurde maschinell erstellt und ist ohne Grußformel gültig.

¹Liebe Niederländer, versteht das bitte nicht als diskriminierend. Ich mag eure Sprache an sich gern (was daran liegt, dass ich sie besser verstehe als so manchen deutschen Dialekt, der südlich von Kassel gesprochen wird), aber sie klingt für einen Deutschsprachigen eben auch manchmal sehr komisch… und ich bin mir sicher, es geht euch mit Het Duits ganz ähnlich.

Voorstel voor gratis linkruil

Samstag, 6. Dezember 2014

Oh schön, heute gibts den SEO-Bullshit mal auf Niederländisch.

Beste webmaster,

Lieber Spammer, der du meinen Namen nicht kennst,…

Ik stuitte op uw site spam.tamagothi.de tijdens het surfen op het internet en ik zou graag links met u willen uitwisselen.

…es mag ja daran liegen, dass du Niederländisch besser verstehst als het Duits, aber dass es sich um ein Blog mit dem schönen Namen Unser täglich Spam handelt, dessen gesamter Inhalt aus zitierter und meist ironisch-zersetzend kommentierter Spam besteht, hast du schon mitgekriegt? Und da hast du dir dann gesagt: „Hey, da schicke ich mal eine Spam hin, vielleicht macht der einen Linktausch mit mir“.

Ach, du hast dir die Site gar nicht angeschaut, sondern schreibst das nur so in deine Müllmails rein, mit denen du jede auf Websites erwähnte Mailadresse vollmachst. Na gut, dann weiß ja jeder, was…

Wat ik te bieden heb is een gratis, eerlijke en gunstige deal in ruil voor een backlink.

…von deinem kostenlosen und vor allem echt jetzt mal total ehrlichen Angebot zu halten ist. :mrgreen:

Übrigens: Ich werde garantiert niemals mit jemanden einen so genannten „Linktausch“ machen. Ich mache das mit dem Web für menschliche Leser, nicht für Maschinen – und die einzigen Links, die ich setze, sind solche, von denen ich glaube, dass sie für meine Leser irgendwie nützlich oder interessant sein könnten. Die Idee, dass man irgendwelche Websites mit Bullshit-Verlinkung in den Suchmaschinen nach oben befördern sollte, ist einfach nur kopfkrank. Zu allem Überfluss funktioniert sie nicht und ist eine Verachtung der Leser, denen ein derartiges technisches Linkgerümpel in die Augen gemacht wird. Wer auch nur über Linktausch nachdenkt, zeigt damit, dass er nicht begriffen hat, wofür dieses Web gut ist.

Op http://www.rankingscreator.com kunt u alles vinden van gidsen voor beginners tot aan meer geavanceerde onderwerpen, die ook zullen resulteren in echt verkeer naar uw site. Dit is allemaal volledig kosteloos.

So so, auf dieser tollen Website…

Screenshot der betrügerischen Website eines Linktausch-Spammers

…gibt es also alles für Leute vom Anfänger-SEO bis zur fortgeschrittenen Hirnerweichung für umsonst. Vermutlich liegt dieser günstige Preis daran, dass sogar an einem Impressum gespart wurde – der Link „Contact“ führt nicht etwa auf eine Impressums-Seite, wie das bei jedem halbwegs seriösen Geschäftsmenschen irgendwo in der zivilisierten Welt üblich wäre, sondern ist ein einfacher mailto:-Link. Das ist vielleicht auch besser so, denn sonst würden Google, Yahoo, Microsoft, Yandex und Ask.com noch ihre Rechtsabteilung einschalten, weil ihre Marken durch illegale Spam in den Dreck gezogen und für kriminelle Machenschaften missbraucht werden. Ungewöhnlich faszinierend ist noch, wie dieser mailto:-Link gemacht wurde, das ist nämlich kein…

<a href="mailto:mailaddress@example.com">E-Mail an mich</a>

…wie es jeder normal denkende Mensch formulieren würde, das ist stattdessen ein kleiner Ausflug in ASCII, damit die Mailadresse auch ja nicht klar im Quelltext steht:

Ausschnitt aus dem HTML-Quelltext der Website des Spammers

Falls das eine Idee von dir sein sollte, Spammer, wie du es vermeiden kannst, selbst von Spammern zugespammt zu werden, muss ich dich enttäuschen: Natürlich kann jeder 08/15-Harvester, der von einem ölfjährigen Nachwuchshäcker geschrieben wurde, HTML-Entitäten in Klartext verwandeln. Warum? Na, weils für jede gängige Programmiersprache Standardbibliotheken gibt, die das können und die überdem kinderleicht zu verwenden sind. Das solltest du als Spezialexperte für Internet und so Kram doch wissen… :mrgreen:

Ach ja, auf deiner tollen Website, auf der ich alles finden kann, gibt es ansonsten… nichts. Nein, keines dieser Schlagwörter unten in der Seite ist mit irgendetwas verlinkt, so dass man näheres darüber nachlesen könnte. Es ist eine einzelne Seite. Inhaltslos. Hohl wie der Schädel eines Spammers. Potemkinsches Blendwerk im Web, gemacht, um Dumme zu beeindrucken.

Ik hoor graag hoe u erover denkt, aangezien ik er naar uitkijk om links met u uit te wisselen.

Ich kann dir sagen, was ich davon halte, Links mit dir zu tauschen, Spammerchen: Ungefähr das gleiche wie vom Geschlechtsverkehr mit einer pockennarbigen Pestleiche.

Hoogachtend,

Ich verachte dich auch!

Lotte de Vries – rankingscreator.com
nl.linkedin.com/pub/lotte-de-vries/80/217/349/

Boah ey, du bist auf LinkedIn! Das ist ja fast so überzeugend, als wenn du mir eine beglaubigte Kopie deines Passes übersenden würdest. Was da – von dir selbst geschrieben – alles über dich steht, ist bestimmt genau so ehrlich wie alles, was ich durch deine asoziale und illegale Spam schon von dir kennengelernt habe.

Werd einfach Kunde deiner eigenen kriminellen Websites, die du durch spammige Linktauscherei irgendwie vor ein größeres Publikum tragen willst… und krepier an deiner eigenen Doofheit!

Dein dich genießen müssender
Nachtwächter

Re: Veilig, privé en entertainment voor u bij ons casino.

Dienstag, 7. September 2010

Oh, wie hübsch, mal wieder etwas Niederländisches.

Nein, leider nicht. Aber dafür etwas HTML-formatiertes, das man genießen muss (für Originalgröße Vorschaubild anklicken):

Hallo, Info -- Kostenloses Online-Casino -- Innerhalb unseres Online-Casinos erwartet Sie purer Nervenkitzel gepaart mit der Atmosphäre von Tausendundeiner Nacht – lassen Sie sich fürstlich belohnen und beanspruchen Sie die kostenlosen 1.000.

An diesem kleinen Meisterwerk der gesenkten Spamkunst entzückt nicht nur der Betreff, der so gar nicht zu „Het Duits“ im eigentlichen Text passen will. Auch die gelungene Anrede „Hallo Info“ gibt einem das erhebene Gefühl, den dummen Text eines Spamskriptes zu lesen. Die üblichen Märchen aus tausendundeiner Nacht werden davon abgeschlossen, dass man die „kostenlosen 1000″ beanspruchen kann, wobei das Währungszeichen offenbar irgendwie aus dem Text herausgefallen ist. Es ist ja auch nicht so wichtig, denn schließlich wird hier ein „Kostenloses Online-Casino“ angeboten, und wer will da schon auf so etwas wie Währungssymbole achten. Allerdings ist die – für diesen Beschiss genretypisch nach grafischer Exzellenz strebende – Website da nicht so sparsam, denn dort werden…

Screenshot des angeblichen Seven Stars Casino

…immerhin 1000€ Gratis angeboten. Übrigens ist der größte Teil dieser von Photoshop mal wieder so richtig besoffenen Seite eine riesige Grafik, die mit einer ausführbaren Datei für Microsoft Windows verlinkt ist, darüber hinaus erfreuen wegklickbare Layer mit der etwas nervenden Aufforderung zum Download. Wie man das mit dem richtigen Kerning zwischen dem „L“ und dem „O“ im Worte „DOWNLOAD“ hinbekommt, muss der zugegebenermaßen talentierte Grafiker allerdings noch lernen. (Und ich muss endlich mal lernen, dass man „Kerning“ auf Deutsch als „Wortdurchschuss“ bezeichnet, allein schon, um jeden Leser zu verwirren.)

Wenn man auf den Link „AKTIONIEN“ klickt, erfährt man auch, wie man an die gratis ausgegebenen beiden lila Lappen kommen soll:

Willkommen im Seven Stars Casino! Wir bieten allen Neukunden einen fantastischen neunstufigen Einzahlungsbonus bis zu einer Gesamtsumme von 1000€!

So kassieren Sie den neunstufigen Bonus:

  1. Nehmen Sie Ihre erste Einzahlung bei Seven Stars vor und wir verdoppeln Ihre erste Einzahlung mit 100% bis zu einer Summe von 200€ gratis.
  2. Nehmen Sie Ihre zweite Einzahlung bei Seven Stars vor und Sie erhalten einen Bonus von 25% bis zu einer Summe von 125€ gratis.
  3. Nehmen Sie Ihre dritte Einzahlung bei Seven Stars vor und Sie erhalten einen Bonus von 50% bis zu einer Summe von 75€ gratis. Zusätzlich sind Sie berechtigt weitere 6 monatliche Bonusangebote von 50% auf Ihre erste Einzahlung des Monats bis zu einer Summe von 100€ gratis zu erhalten. Insgesamt erwarten Sie somit 600€ kostenlos. Die sechs monatlichen Bonusbeträge werden Ihrem Casino-Account automatisch nach Ihrer ersten Einzahlung pro Monat gutgeschrieben.

Um eines der drei ersten Bonusangebote zu beanspruchen, klicken Sie innerhalb des Casinos auf den „Claim Bonus“ Button. Beachten Sie.

Hieran freut man sich nicht nur über den Satzstummel „Beachten Sie“ ohne jede Fortsetzung, sondern auch über die Beschreibung eines tollen Verfahrens, bei dem man nur 600 Euro in virtuellen Jetons „völlig gratis“ bekommt, nämlich indem man einfach 2050 Euro in echtem Geld einzahlt. Beim Nachrechnen stellt man zwar fest, dass die „insgesamt 600€ kostenlos“ in Wirklichkeit doch 1000€ sind, aber hey, das hier soll ja ein Casino sein, und da nimmt man es mit Geld und Zahlen eben nicht so genau. Vor allem nicht, wenn man diesen Text schnell bearbeitet und gar nicht so richtig Deutsch kann. Und wer rechnen kann, ist eh kein guter Kunde – denn der kann sich schnell und ohne eine Zahl dabei zu benutzen ausrechnen, wie wohl seine Chancen bei einem beliebig manipulierbaren, unkontrollierbaren und illegalen Glücksspiel im Internet stehen werden. Danach gibt man sich doch lieber den richtigen Bonus und kauft sich von dem gesparten Geld ein paar hübsche oder nützliche Dinge.

Schade nur für die Spammer, die natürlich mal wieder dem Magic Box Casino (das von den vollmundigen Versprechungen der Spammer im Zweifelsfall gar nichts weiß) ein paar neue Opfer zuführen wollen und dabei ordentlich Affiliate-Gelder einsacken wollen.

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Dienstag, 10. August 2010

Ach, deswegen! :mrgreen:

Unbezahlbar auch die prächtige HTML-formatierung dieser Spam, die mich auf eine Seite locken soll, die einen IFRAME enthält, der eine andere Seite enthält, die mich dann wiederum zum Download der Zugangssoftware für das Magic Box Casino mit seinen in der BR Deutschland illegalen Glücksspielen von einer anderen Site auffordert, damit schließlich eine Affilate-ID der Spammer an das Magic Box Casino übermittelt wird, von der die Spammer denn wiederum leben.

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Immer wieder schön, eine Mischung aus Deutsch und Niederländisch zu lesen.

Natürlich weiß das tolle „Casino“ nichts von den vollmundigen Versprechungen der Spammer, aber wenn ein Empfänger der Spam erstmal eingezahlt hat, denn kommen die Spammer an ihre paar Groschen dafür und das durch nichts und niemanden kontrollierte „Casino“ kann so richtig hübsch die Möglichkeiten eines beliebig manipulierbaren Glücksspieles ausnutzen. Schade eigentlich, dass die verlinkte Website schon eine halbe Stunde nach Empfang der Mail nicht mehr online war, ich schaue mir doch so gern die komischen Nummern an, die auf diesen Websites versucht werden. Na gut, denn muss ich eben ein paar frühere Beschreibungen verlinken, etwa diese, diese, diese, diese, diese – es ist ja doch immer das Gleiche…

Und wer sich jetzt durch die kleine Auswahl von Archivbeiträgen mit relativ gelungenen Schwindelseiten gekämpft hat und sieht, dass es wirklich immer das gleiche ist, der darf sich auch einmal dieses etwas Detail aus dem Jahr 2007 anschauen und herzlich über das Streben nach grafischer Exzellenz durch Design-Klau bei PacificPoker in Kombination mit der gelungenen Übertragung in die deutsche Sprache lachen:

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[Der schwarze Balken ist von mir. Ich mag von PacificPoker halten, was ich will, aber die Schande für so einen Murks soll gefälligst auf die Spammer fallen, die diesen Murks angerichtet haben.]

Schade, dass auch nach so vielen Jahren dieser Maschen immer noch Leute auf unverlangte Mails für Glücksspiel-Anbieter reinzufallen scheinen, trotz der illegalen Spam und der ständig wechselnden Internetadressen dieser Spammer.

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Montag, 19. Juli 2010

Das hätte ich nicht bloggen sollen, dass ich mich immer wieder freue, ein bisschen Niederländisch zu lesen – die Spammer scheinen hier ja fröhlich mitzulesen und so habe ich gleich die nächste Casino-Drecksspam in dieser fröhlichen Sprache. Sogar mit der korrekten Anwendung der Höflichkeitsform ist der Autor klargekommen, wenn diese auch etwas unpassend zusammen mit dem Imperativ wirkt. Und auch ansonsten scheint der Spammer so sehr darauf konzentriert zu sein, hübsches Niederländisch zu schreiben…

Wat is er nou beter dan te gaan spelen op uw favoriete online slots? Spelen op uw favoriete online slots en bij ons online casino veel winnen, natuurlijk!

…um mich damit zu „meinen“ bevorzugten slot machines zu locken, dass er über seine ganze Sprachverwundenheit völlig vergisst, den Link auf die Dreckssite mit den angebotenen illegalen Glücksspielen zu setzen.

Aber hey, immerhin, es geht dafür jetzt auch auf Niederländisch. Wenn es auch vorerst noch sinnloser als die übliche Massenpest ist. Und das mit dem Link, das kriegen die Verbrecher spätestens in der nächsten Spamwelle hin. :mrgreen:

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Freitag, 16. Juli 2010

Oh, wie hübsch. Mal eine Spam auf Niederländisch, das lese ich immer wieder gern…

Aber diese auf die Affiliate-Gelder des Magic Box Casino heißen Spammer scheinen der Meinung zu sein, dass Deutsch auch nur ein niederländischer Dialekt ist:

- Sie wurden nicht umsonst als Beste ausgezeichnet. Die Software ist unvergleichlich, der Sound, die Graphiken – alles ist brilliant.

- Wenn Sie ein vertrauenswürdiges Casino mit tollen Grafiken und zuverlässiger Software suchen, suchen Sie nicht länger. Das CC Casino ist in Europa lizensiert und bietet fantastische 150EUR gratis.

http://livecasinotop.ru

Was ein Niederländer wohl zu „het Duits“ sagen würde? :mrgreen:

Ansonsten: Inhaltlich ist es der übliche Bullshit. Natürlich gibt es keine europäische Behörde, die solche Casinos „lizenziert“, und in der Bundesrepublik ist die Teilnahme an derartigen Spielen einfach nur ein strafbares illegales Glücksspiel. Man hat also, wenn man in diesen beliebig manipulierbaren Spielen so richtig abgezockt wird, keine Chance, sich juristisch dagegen zu wehren. Wer sich mit Spam beworbene Software auf seinen Rechner installiert, wird aber in der Regel viel zu merkbefreit sein, um daran einen Gedanken zu verschwenden – ob die tollen bunten Grafiken und die tollen Sounds nebst den fantastischen virtuellen Jetons wohl über einen derartigen Gehirnausfall hinwegtrösten können?

Dit is echt een intresting blog

Freitag, 28. Mai 2010

Die Kommentarspamsau des Tages hat ihre Nullmitteilung zur Abwechslung mal nicht in Deutsch oder Englisch hinterlassen, sondern auf Niederländisch – und das gleich einige Male mit leicht wechselnden Texten. Hier einer davon:

Dit is echt een interesting blog. Due aan populariteit van online games deze dagen online roulette is beste manier om geld te verdienen en te worden rijk in enkele minuten

Einmal ganz davon abgesehen, dass das sehr deutlich wie mechanisch übelsetzt klingt (ich bin aber kein native speaker des Niederländischen), freut es mich sehr, dass der Spamarsch mein Blog interessant findet. Vielleicht hätte er es mal lesen sollen, um zu sehen, was ich von derartiger Spam halte. Aber dass Online-Roulette wegen der gegenwärtigen Beliebtheit irgendwelcher Online-Spiele die beste Methode ist, Geld zu verdienen und in wenigen Minuten reich zu werden, das ist eine „Logik“, die sich mir auch beim dritten Durchlesen nicht erschließen will.

Die einzigen, die bei beliebig manipulierbaren, von nichts und niemanden kontrollierten und in der BRD illegalen Glücksspielen im Internet in kurzer Zeit reich werden können, sind die Veranstalter dieser Glücksspiele. Wer denen sein Geld gibt, hat schon verloren. Und wer sich irgendwelche Software von kriminellen Spammern auf seinem Rechner installiert, nur, weil diese kriminellen Spammer erzählen, dass man damit „reich“ werden kann, sollte einfach nur so lange geohrfeigt werden, bis das Gehirn wieder zu arbeiten beginnt. Software von Spammern ist völlig induskutabel.