Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „gmail.com“

Ute

Sonntag, 20. September 2020

So nannte sich der, die oder das Krepel mit IP-Adresse aus den USA, der, die oder das den folgenden Kommentar zur Einleitung eines Vorschussbetruges eigenhändisch über die Zwischenablage ins Kommentarfeld eingefügt hat, um ihn hier auf Unser täglich Spam zu veröffentlichen:

DER GOTT SENDETE FRAU, DIE MIR DARLEHEN GEWÄHRT HAT :::::::::::::::::

Ich glaube nie, dass es nach meinen schlechten Erfahrungen mit zwei amerikanischen Kreditunternehmen immer noch gute Kreditunternehmen gibt, aber heute kann ich mutig sagen, dass es immer noch gute Kreditunternehmen gibt, weil die FREDERICA Loan Company in ITALIEN mir bewiesen hat, dass sie ein guter Kreditgeber sind ist durch die Gewährung von Darlehen von 7000 Euro. und sie bittet mich, die guten Nachrichten zu teilen, damit auch andere, die sich in einer schlechten finanziellen Situation befinden oder schlechte Erfahrungen mit schlechten Kreditgebern gemacht haben, von ihr lernen können. Ich nutze diese Gelegenheit daher, um über den guten Kreditgeber (FEDERICA HERMANN Loan Company) zu berichten. hat für mich getan und wenn Sie oder jemand einen Kredit benötigen, ist sie die richtige Frau, um sich zu treffen, ihre Kontakte auf Facebook und E-Mail sind unten.

Email; fredericahermann@gmail.com

WhatsApp; +39351220xxxx

Mir hat G‘tt jedenfalls einen Spamfilter gesendet, der solche lustigen Kommentarversuche einfach löscht. 😉

„Ute“ lege ich nahe, in einer Sprache zu spammen, die sie wenigstens rudimentär beherrscht. Google Translate ist kein adäquater Ersatz dafür.

Mr. Jonathan Hugo

Sonntag, 13. September 2020

Qualitätsbetreff! 🏅

Von: Mr.Jonathan Hugo <abel@nganduconsult.com.zm>
Antwort an: jonathanhugo001@gmail.com

Gefälschter Absender! 🤥

GMail-Antwortadresse! 😫

I am Mr. Jonathan Hugo.

Aber Jonathan, das hast du doch schon im Betreff gesagt, weil du dich selbst zum Betreff gemacht hast, statt einfach reinzuschreiben, um was es geht. Und im Absender. Obwohl ich deinen ausgedachten Namen noch nie gehört habe.

I have emailed you earlier on without any response from you.

Und, weißt du, warum du keine Antwort kriegst? Weil du automatisch in den Müll sortiert wirst. Wie jeder Spammer. Und genau da gehörst du auch hin, Jonathan. 🗑️

I am The Attorney to my late client and I have decided to contact you to stand as the next of kin to my Late client\\\ ’s deposited funds since you have the same last name with him as to enable us receive his deposit as inheritance for investment amounted to US$ 14.5 M only.

Du bist also der Anwalt, der 14,5 Megadollar Erbe seines verstorbenen Kunden veruntreuen will und deshalb jemanden wie mich braucht, der den gleichen Nachnamen wie dein verstorbener Kunde hat, Jonathan. Das ist aber eine interessante Geschichte. Wenn du meinen Namen kennst, warum sprichst du mich in deiner dummen Spam nicht namentlich an?! 🤔

Richtig, Jonathan, du kennst meinen Namen nicht, du hast nur eine Mailadresse. Deshalb erzählt du mir lieber gleich dreimal, in Betreff, Absender und Mailtext, was für einen Namen du dir für dich selbst ausgedacht hast, um einen Vorschussbetrug einzuleiten. Und das Gefasel von meinem Nachnamen ist da nur ein Intelligenztest. Wer das durchschaut, würde auf den weiteren Vortrag deines Trickbetruges auch nicht mehr reinfallen und dir auch keine Vorleistungen über Western Union und Konsorten zustecken. So sparst du dir Arbeit mit… ähm… zu intelligenten Menschen und kannst dich ganz auf deinen Betrug konzentrieren.

Für die Leser deiner Spam, die auch im laufenden 21. Jahrhundert noch ein Gehirn haben, klingt es dafür umso dümmer.

In my first email I mentioned about my late client whose relatives I cannot get in touch with. But both of you have the same last name so it will be very easy to front you as his official next of kin. I am compelled to do this because I would not want the finance house to push my client\\\’s funds into their treasury as unclaimed inheritance.

So, zur Veruntreuung kommt jetzt noch die Erschleichung einer Erbschaft. Es ist für dich also kein Problem, falsche Papiere zu beschaffen, wenn einer den gleichen Nachnahmen wie dein ausgedachter Kunde hat, aber du scheiterst daran, wenn er einen anderen Namen hat? Interessante Geschichte.

Ich mag übrigens deine drei Backslashes vor dem Apostroph. Man könnte ja fast denken, dein Spamskript sei in PHP geschrieben, da sieht man solche kleinen Unfälle im Zusammenhang mit Zeichenmaskierungen nämlich öfter, allerdings sonst meist in Websites. Ich hatte auch schon sieben Backslashes. 💥

If you are interested you do let me know so that I can give you Comprehensive details on what we are to do.

Nein, ich bin nicht interessiert an weiteren Lügen von dir.

Waiting for your response.

Aber du kannst dich leider immer noch darauf verlassen, dass die Mutter der Dummen stets schwanger ist. 🤰

Many Thanks,

Dein pseudohöflicher „Dank für Nichts“ unterstreicht den Eindruck, den ich bis jetzt von deiner Persönlichkeit gewonnen habe, Jonathan. 🤢

Mr. Jonathan Hugo

Wenn dir mal eine bessere und neue Story zur Einleitung eines Vorschussbetruges einfällt, darfst du es gern noch einmal versuchen. 😉

Amanda Brown

Samstag, 12. September 2020

So nannte sich der halbverweste Hirnstummel mit seiner IP-Adresse aus der Schweiz, der den folgenden Kommentar zur Einleitung eines Vorschussbetruges hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber aus naheliegenden Gründen trotz seiner Handarbeit mit der Zwischenablage am Spamfilter scheiterte:

Hey, ich bin heute super aufgeregt. Ich habe Kommentare von Personen gesehen, die bereits einen Kredit von LAPO M-F erhalten hatten, und dann habe ich mich aufgrund beliebter Empfehlungen für eine Bewerbung entschieden. Erst vor wenigen Stunden habe ich einen Gesamtbetrag von 20.000 Euro auf meinem Konto bestätigt. Das sind wirklich großartige Neuigkeiten und ich rate jedem, der einen echten Kredit benötigt, um sich per E-Mail zu bewerben: lapofunding960@gmail.com

Diese Banken aus der Kommentarspam ohne Website und mit GMail-Adresse sind die allerbesten! Da bekommt man sogar einen echten Kredit, nicht einfach nur einen falschen. Aber nur, wenn man hinterher ganz viel Kommentarspam in ganz viele Gästebücher, Foren und Blogs macht. 😀

Bitte kontaktieren Sie uns jetzt für Ihre 950.000 Pfund dringend

Mittwoch, 9. September 2020

Aber ganz ganz dringend! Ich hoffe mal, es ist keine Schlankheitspille, von der ich diesmal nicht zehn Pfund in einer Woche, sondern ganz unmittelbar fast eine Million Pfund leichter werde. Negatives Körpergewicht ist sicherlich unangenehm. 💀

Von: Winners Enterprise <info@signaturefloor.com.au>
Antwort an gooogle.promo.winners2020@gmail.com

Der Absender ist gefälscht. 🤥

Die Antwortadresse soll so tun, als ob sie irgendwas mit „Google“ zu tun hätte, aber leider ist die Firmierung „Google“ falsch geschrieben. 🤥

Aber bitte trotzdem ganz fest daran glauben, dass alles Weitere in dieser Spam stimmt, denn sonst kann der Spammer ja nicht seinen Trickbetrug machen. 🤦

Sehr geehrter Kunde,

Genau mein Name! 👍

Bitte lesen Sie das beigefügte Dokument und füllen Sie dann das Antragsformular aus.
Freundliche Grüße

Das heißt also auf Deutsch: Hey, unbekanntes Kundendingens, wir wollen dir etwas mitteilen, aber wir können das aus akutem Mailpapiermangel nicht im Text der Mail machen, und deshalb klick mal in der Mail herum und mach einen Anhang von irgendwelchen Fremden aus dem Internet auf! 🖱️🍄

Allerspätestens nach diesem kommunikativen Offenbarungseid kann die Spam in den Müll. Sie hätte schon beim Betreff in den Müll gekonnt, und ganz sicher nach der Anrede „Sehr geehrter Kunde“. In einer solchen Mail herumzuklicken ist niemals eine gute Idee. Das bisschen befriedigte Neugierde wiegt die möglichen Schäden nicht auf. Und Antivirus-Software schützt nicht vor der neuesten Brut der Verbrecher. 🛑

In diesem Fall handelt es sich aber…

$ file Work\ official\ certify\ google\ winning%09ApprovalLetter\ in\ English\ for\ claim.pdf 
Work official certify google winning%09ApprovalLetter in English for claim.pdf: PDF document, version 1.7
$ pdftotext Work\ official\ certify\ google\ winning%09ApprovalLetter\ in\ English\ for\ claim.pdf - | wc 
      0       0       1
$ _

…wirklich um ein PDF. Es enthält null Zeilen, null Wörter und ein einsames Leerzeichen Text. Dafür, dass dieses offenbar aus Grafiken zusammengefummelte PDF keinen vom Spamfilter scanbaren Text hat, sieht es allerdings aus, und zwar so¹:

So sieht das PDF aus

Ja, es sieht wirklich so aus. Wer jetzt immer noch nicht davon überzeugt ist, dass dieser in eine Grafik konvertierte Designmüll aus der lodernden Textverarbeitungshölle der Vorschussbetrüger ein echter „Brief von Google“ ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Das ist ein klarer Fall von Hirn. 🧠

Ach ja, und der Trick gegen den Spamfilter hat natürlich auch nicht funktioniert. Diese Spam ist vollautomatisch und erfreulich mühelos dort gelandet, wo sie hingehört: Im Glibbersieb. 🚽

¹Ich öffne solche PDFs natürlich nicht im Acrobat Reader mit seiner beklagenswerten Security-Geschichte und auch nicht in meinem deutlich schlankeren Atril, sondern importiere sie als Grafiken in Gimp. Das ist auch nicht völlig sicher, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein spammender Angreifer an diese Konstelltion denkt.

I‘ll like to do business with you via LinkedIn

Donnerstag, 3. September 2020

Nein. LinkedIn ist eine stinkende Spamsau. Menschen, die mit derartigen Spammern zusammenarbeiten und aus der Spam dieser asozialen Idioten ein lohnendes Geschäft machen, werden mit mir niemals in irgendein Geschäft kommen. Lass zusammenwachsen, was zusammen gehört: Hüpf einfach zur Spamsau LinkedIn in die Suhle und fühl dich, als sei es ein Sofa! 🐖

Von: LinkedIn <glyn@gfminternational.com>

So so, das soll also die Mailadresse von LinkedIn sein. Spammer, ich meine ja nur: Wenn du schon deinen Absender fälschst, könntest du es auch intelligent aussehen lassen. Oh, du weißt gar nicht, was Intelligenz ist? Ich verstehe. 🐒

Antwort an: genlily14@gmail.com

Bitte auf gar keinen Fall an die Absenderadresse antworten. Die ist gefälscht. Solche Lügen sind doch ein toller Anfang für eine geschäftliche Zusammenarbeit. 🤥

LinkedIn

Hi

I‘d like to connect with you on LinkedIn . I am a buyer from England.

My company is widely interested in your product. Kindly accept my request.

Gareth Richardson
(GFM International, U.K)
Procurement Manager

Accept

View Profile

Registered Office: 70 Sir John Roberson’s Quay, Dublin 2

Wisst ihr übrigens, was das beste an dieser „Spam von LinkedIn“ ist? Sie kommt gar nicht von „LinkedIn“ und hat niemals einen Server von „LinkedIn“ auch nur gesehen. Sie sieht vielleicht so aus, aber es ist eben relativ einfach, eine Mail nach einem anderen Absender aussehen zu lassen. Ein bisschen Design aus einer anderen Mail übernehmen und den Absender fälschen, das kriegt jeder achtjährige Nachwuchshacker hin.

Der Spammer will hier nur Passwörter phishen. 🎣

Egal, welchen Link man in dieser Spam klickt, alle führen auf die gleiche Seite. Diese ist auf den Servern von Google, in der so genannten „Cloud“, abgelegt. Unter der „schönen“, aber überhaupt nicht nach LinkedIn aussehenden Adresse https (doppelpunkt) (doppelslash) firebasestorage (punkt) googleapis (punkt) com (slash) v0 (slash) b (slash) linkedin (strich) 1 (strich) 10730 (punkt) appspot (punkt) com (slash) o (slash linkedln (prozent) 2findex.html (fragezeichen) alt (gleich) media (ampersand) token (gleich) 56af533b (strich) 3fc8 (strich) 4d5b (strich) 8cd0 (strich) af7633600031 bekommt man die Möglichkeit, etwas sehr sehr Dummes zu tun:

Screenshot der in der Google-Cloud gehosteten Phishing-Seite

Benutzername und Passwort, die man hier eingibt, gehen direkt an Kriminelle. Und die werden damit etwas anfangen, was dem eigentlichen Nutzer des Accounts gar nicht gefallen kann – zum Beispiel unter fremder Identität Betrugsgeschäfte einleiten. So schnell wird aus einem „Karrierenetzwerk“ eine Möglichkeit, die eigene Reputation im Klo runterzuspülen und für die Taten anderer Leute ins Visier der Polizeien zu kommen. 🚽

Deshalb klickt man ja auch niemals in eine E-Mail. Denn wenn man nicht in eine E-Mail klickt, haben die Kriminellen keine Möglichkeit, einem vergiftete Links unterzuschieben. Diese einfache Vorsichtsmaßnahme ist ein wirksamer Schutz gegen Phishing und diverse andere Formen der Internetkriminalität. 🛡️

Volle Mülltonne, beschriftet mit dem 'G' aus dem Google-Logo Dass Google jetzt nicht nur – ohne selbst etwas nennenswertes gegen den Missbrauch durch Kriminelle zu tun – jedem Menschen seinen Freemail-Dienst zur Verfügung stellt, ohne sich um Missbrauchsmeldungen zu kümmern, sondern auch in der Google-Cloud noch die Websites Krimineller hostet, führt hoffentlich schnell dazu, dass Links auf Google in einer E-Mail als Kriterium für die Spam-Erkennung betrachtet werden. Leider ist Google seit längerer Zeit zum zuverlässigen Gehilfen von Kriminellen geworden und bürdet die damit verbundenen Probleme einfach dem Rest der Menschheit auf.

Und das ist genau so asozial wie die Spam.

Leider können wir nichts dagegen tun – außer darauf zu hoffen, dass dies irgendwann einmal auch in den USA zur Strafverfolgung und zur Haftbarkeit für die angerichteten Schäden führt. Aber das wird vermutlich noch ein paar Jahre brauchen. Generell werden die Machenschaften US-amerikanischer Unternehmen von der US-Regierung geschützt. Egal, was das für Folgen hat. Es wird sich erst ändern, wenn Mails von GMail-Adressen beinahe nirgends mehr ankommen und Google einen Ruf bekommt, der zu seinen Tätig- und Tätlichkeiten passt. Nicht, weil Google auf seinen Ruf achtet, sondern weil es dann am Bankkonto schmerzt. Denn das ist die einzige Sprache, die solche Unterstützer der Kriminalität irgendwann einmal verstehen. 📉

In diesem Sinne: Meidet Google, wo ihr nur könnt! Und so lange ihr noch könnt! Es gibt ja zum Glück Alternativen. 💡

Hallo

Dienstag, 1. September 2020

Qualitätsbetreff! 🏅

Von: David Johnson <wyntand@eastcoast.co.za>
Antwort an: davidjohnsonsure1@gmail.com

Gefälschter Absender! 🤥

An: Recipients <wyntand@eastcoast.co.za>

Diese Spam geht an viele, viele Mailadressen, die in BCC:-Headern standen. Es ist Massenware, und nichts persönliches. 📣

Hallo,

Genau mein Name! 👏

Mein Name ist Herr David Johnson, 56 Jahre alt, aus Amerika

Ich nehme mal an, der Name ist so echt wie der gefälschte Absender dieser Spam. Aber höchstens! 👤

Am 26. Dezember 2018 ging ich als Gewinner des MILLION POWER BALL JACKPOT für 298,3 Millionen US-Dollar hervor und beschloss, insgesamt 114,09 Millionen US-Dollar nach Steuern mit nach Hause zu nehmen.

Ich beschließe jetzt auch einfach, mal ein paar Millionen in einer Lotterie zu gewinnen, wenn das funktioniert. 👍

Dies ist eine lebensverändernde Erfahrung für mich und ich habe beschlossen, zehn glücklichen Menschen 950.000 € zu spenden.

Hach ja! Spammer, die zwar so viele Millionen Dollar gewonnen haben, aber die paar Dollar für einen richtigen Dolmetscher sparen wollen, übersetzen „lucky“ einfach mit „glücklich“. Wird schon passen. 🤡

Zum Glück wurden Sie als einer von ihnen ausgewählt.

Endlich habe ich auch mal Massel. Zusammen mit ein paar hunderttausend weiteren Empfängern dieser Spam zur Einleitung eines Vorschussbetrugs. 💩

Ich mache das auf der Grundlage eines Versprechens, das ich vor langer Zeit gemacht habe, um so vielen Menschen wie möglich mit einem Wohltätigkeitsprojekt zu helfen, um der Menschheit auf jede mögliche Weise zu helfen.

Schon klar, du bist ein ganz Guter und Edler, voll der überfließenden, aus dir herausberstenden Güte und Freigiebigkeit. Deshalb fälschst du zum Beispiel deinen Absender und spammst. 🚾

Bitte kontaktieren Sie mich unter meiner persönlichen E-Mail-Adresse: davidjohnsonsure1@gmail.com
Wie bekomme ich die Spende?

Und damit man auch ja nicht vergisst, dass du deinen Absender fälschst, erwähnst du es gleich noch einmal. Weil du auch noch doof bist, denn er steht ja auch als Antwortadresse im Mailheader. Aber hey, du sagst ja, dass du Glück in der Lotterie hattest, da musst du ja nicht auch noch Glück beim Denken haben. 🍀

Freundliche Grüße
Herr David Johnson

Freundlich wie eine Ohrfeige
Dein schäbiger Vorschussbetrüger

HI

Montag, 24. August 2020

Abt.: Überraschungsei des Tages 🥚

Auf den kurzen Qualitätsbetreff folgt eine ebenfalls kurze Mail:

Von: Avriel Harry <havriel222@gmail.com>
An: undisclosed-recipients: ;

My name is Avriel Harry please do you speak english?

Ja, das war die ganze Spam.

Und ja, Avriel [?!], ich spreche ein bisschen Englisch. Das nützt dir und mir nur nichts, wenn du zu doof bist, einfach mal in eine deiner Spams reinzuschreiben, was du überhaupt willst. Da könnten wir sogar die gleiche Muttersprache haben, und dein blödsinniges Gestammel würde trotzdem keinen Sinn ergeben.

Entf!

Re: Hello Dear,

Sonntag, 23. August 2020

Qualitätsbetreff! 💩

Hello Dear,

Der Absender dieser Spam weiß nicht, wie ich heiße, aber er will…

Greetings, compliment of the day to you and your family, I write to you based on a request

by an investor for funding/investment in your project.

…in mein Projekt investieren. Er weiß übrigens auch nicht, wie mein Projekt heißt und um was es dabei geht. Er hat Geld für alles und jeden anzubieten. Hey, ist doch nur Geld! 💶

Dass es den Lesefluss kaputt macht, wenn man jeweils eine Leerzeile zwischen zwei Zeilen zusammengehörigen Text macht, lernt mein „Investor“ vielleicht auch noch. Oder auch nicht. Denn dafür müsste er ja lernbereit und intelligent sein. Und damit wird man doch kein Spammer. 🤕

My name is Dr.Terry Johnson, a financial consultant based here in Togo, West Africa, I have

a high profile client who confided in me the sum of $60,000.000.00 US Dollars and he wishes

to invest the funds into a lucrative project/ business with you in your country that will

yield good profit., My client’s request is for a competent foreigner such as you who will

be willing to manage and put this money into a good lucrative investment for a period of

20 years for a start.

Ach so ist das! Der vergeudet nicht sein eigenes Geld, sondern das Geld seiner Kunden. Das muss ein ganz toller Dienstleister sein! Sein Geschäftsmodell: Gib mir deinen Zaster, und ich gebe ihn für dich aus. Wenn du Glück hast, kriegst du mehr Geld zurück. 🍀

Um dieses phantastische Geschäftsmodell zu unterstreichen, belegt unser Terry auch gleich, dass er nicht weiß, wie man das mit den Kommas und Punkten in Zahlen macht. Was interessieren schon Zahlen?! 👍

Should you be interested in working with us on the aforementioned the proposal, please do

not hesitate to e-mail back for further information. We look forward to hearing from you

and counting on your anticipated co-operation to establish joint cooperation with long term

credible business relations.

Wer daran Interesse hat und eine langfristige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufbauen will, kann einfach diese Spam beantworten. Die Kommunikation ist unverschlüsselt und wird offen wie eine Postkarte durch das Internet bewegt. Es geht ja nur um 60 Megadollar, da braucht man keinerlei Vertraulichkeit. 💰

Email: dr.terryjohnson3@gmail.com

Bitte auf gar keinen Fall an die Absenderadresse der Spam antworten. Die ist gefälscht. Aber fest daran glauben, dass das mit dem Geld stimmt. 🧚

Antworten bitte an eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei Googles Freemail-Angebot, dem besten Freund des Spammers. 😫

Regards

Dr.Terry Johnson

Mit spammigen Grüßen von Terry, dem Geldsack mit dem vielen Zaster und seiner gefälschten Absenderadresse. 🤥