Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „SEO“

Artikelanfrage für http://tamagothi.de/

Samstag, 18. November 2017

Von: Patrick Tomforde <patricktomforde2@yahoo.com>

Gewerbliche Anfragen mit Freemailer-Adresse sind immer ganz besonders toll… ;)

Hey, Spammer,

Hallo Herr Eckert,

der bin ich nicht. So ein nicht ganz standardmäßiges Impressum zu lesen, muss ganz schön schwer für das halbseidene Schnellklick-Prekariat des gegenwärtigen Webs sein. Ich glaube, ich sollte da bei nächster Gelegenheit noch ein paar Schwierigkeiten mehr reinbauen. ;)

für meine Kunden suche ich hochwertige Artikelplätze mit thematischem Bezug. Ich würde gern einen informativen und redaktionellen Artikel mit ca. 500-1.000 Worte und mit vielen Mehrwerten für Ihre Leser und einem Backlink zu der Webseite unseres Kunden auf Ihrer Seite veröffentlichen.

Dazu habe ich folgende Fragen:

  1. Wer sind „deine Kunden“, die sich nicht an deiner illegalen und asozialen Spam stören? Bitte nenn mir einfach ein paar Firmierungen, damit ich meine Strafanzeige erstatten kann! Oder handelt es sich um juristisch nicht greifbare Abzockcasinos und Reichwerdspezialisten, wie es meistens bei solchem Linkgekaufe der Fall ist?
  2. Was sind „hochwertige Artikelplätze“? An welchen Kriterien machst du fest, dass ein „Artikelplatz“ einen hohen Wert hat? Handelt es sich um das Google-Ranking? Handelt es um dort veröffentlichte Musik? Und wenn du so etwas dringend brauchst, warum klickst du dir nicht schnell ein Blog als „hochwertigen Artikelplatz“ zurecht und schiebst da deine ganzen hochwertigen Artikel drauf? Dann brauchst du den Kram auch nicht auf „meiner Seite“ zu veröffentlichen.
  3. Worin bestehen die „vielen Mehrwerte“ für meine Leser, wenn ich diese mit einem dummen Reklametext nebst für sie irrelevanten SEO-trächtigen Link zur Manipulation von Suchmaschinen belästige?
  4. Und schließlich: Wohin soll der Link führen? Hier in der Bundesrepublik hafte ich straf- und zivilrechtlich für meine Links auf illegale Angebote. Illegal sind hier zum Beispiel Online-Glücksspiele oder der Verkauf von Markenprodukt-Imitaten.

Ich liefere Ihnen gern einen sehr hochwertigen und professionell geschriebenen Text, welcher von unserer hauptberuflichen Redakteurin aufwendig recherchiert und getextet wird. Alternativ können Sie aber auch gern den Text verfassen. Der Text sollte mindestens 1 Jahr online bleiben.

Tja, hast du keine eigene Website, wo du mit deinen „sehr hochwertigen“ und „professionell geschriebenen“ Texten ständig Leser anlockst? So eine Website ist doch gar nicht so teuer. Und wenn die hochwertige Seite für sich selbst würbe, brauchtest du nicht einmal mehr zu spammen. Ach, deine Websites… oder genauer: deine paar hundert schnell aufgepumpten, stinkenden Linkschleudern… sind schon von Google fürs ständige Manipulieren am Google-Index auf Bedeutungslosigkeit abgestraft worden, und deshalb musst du die Betreiber anderer Seiten mit deiner illegalen und asozialen Spam belästigen.

Bieten Sie so etwas an?

Nein.

Können Sie mir bitte ein Beispiel und Ihren Preis mailen?

Ach, du hast dir die pseudohöfliche Frage, ob ich so etwas anbiete, schon selbst beantwortet und sie nur gestellt, damit du nicht ganz so unverschämt wirkst, wie du bist. Na, dann lies mal hier weiter, an den Ort, wo du selbst ungekennzeichnete Reklame veröffentlichen willst!

Haben Sie evtl. noch weitere Seiten, auf denen so etwas möglich ist?

Ich habe keine „Seiten“ (der Terminus „Website“ ist dem hochnotprofessionellen Absender offenbar unbekannt), auf denen schmierige Spammer irgendwelche Texte mit Links auf halbseidene bis illegale Websites veröffentlichen können.

Wenn du ungekennzeichnete Schleichwerbeartikel für etwas Geld publizieren willst, dann wende dich einfach an die Presse. Die scheint da immer eine große Offenheit zu haben, wenn man das Geschmiere dort so liest.

Ich danke Ihnen für Ihr Feedback.

Deinen Dank für etwas, was ich deiner Meinung nach tun soll, kannst du dir dahin stecken, wo keines Sönnchens Licht die dunklen und kotigen Pfade zu erhellen vermag.

Mit freundlichen Grüßen.

Ihr
Patrick Tomforde
Berliner Str. 68
21614 Buxtehude

Entf!

Dein dich „genießender“
Nachtwächter

Accessibility issue with Juli « 2013 « Unser täglich Spam

Donnerstag, 26. Oktober 2017

An: gammelfleisch@tamagothi.de

Recht so! Direkt an die explizit angegebene Kontaktadresse für unseriöse Angebote, die übrigens die einzige Mailadresse im Impressum ist, die völlig problemlos mit einem Harvester ausgelesen werden kann. So weiß ich bei jeder auf dieser Adresse ankommenden Mail sofort, um was es sich handelt: Sondermüll. Um so etwas zu sehen, muss ich extra ins Glibbersieb greifen.

Hi :-),

Das ist nicht ganz mein Name. Ich heiße „Hallo“ oder formell „Guten Tag“. :D

Sorry for the second email, I wasn’t sure if the first reached you. I know it can be annoying to get emails out of the blue, so I really appreciate your help! I wanted to email you because I saw that you linked to https://en.wikipedia.org/wiki/Binary_option on your website (http://spam.tamagothi.de/2013/07/).

Tja, was meinst du wohl, Spammer, wo deine angebliche erste Spam gelandet ist! Und, was ist jetzt dein Problem damit, dass ich Wikipedia verlinke? Gefällt dir vielleicht nicht, dass dort nicht irgendein Blendwerk über Binäre Optionen steht, sondern eine Menge Zeugs, das einen klar denkenden Menschen eher davon abhält, auf Reichwerdversprechen von irgendwelchen Reichwerdexperten reinzufallen? Zum Beispiel die Anmerkung, dass es sich um „exotische Derivate“ handelt, also um etwas, was sogar Banker als „exotisch“ bezeichnen. Oder um solche Aussagen wie diese hier: „Da der Markt für binäre Optionen eine Vielzahl von hoch risikobereiten Personen anzieht, die glauben, dort in kurzer Zeit hohe Gewinne realisieren zu können, bewegen sich hier überproportional viele im Graubereich operierende oder sogar betrügerische Händler“. Das ist für die Verhältnisse der sehr neutral und zurückhaltend formulierenden deutschsprachigen Wikipedia übrigens ein vernichtendes Urteil, aus dem jeder klar denkende Mensch „Finger weg“ liest.

Du möchtest wohl lieber, dass ich meinen Lesern mit vielen Belegen erzähle, dass es sich bei den Binären Optionen um so eine wundersame Hokus-Pokus-Maschine handelt, deren Nutzung dazu führt, dass Geld aus dem Nichts entsteht und den Menschen aus der Steckdose quillt, ganz so, wie es deine verbrecherischen Kumpels bei den Affiliate-Lumpen- und Spamkaufleuten dann nochmal in ihre Spams schreiben. Das mache ich aber nicht, denn ich verachte meine Leser nicht.

Aber mal schauen, was du dir für einen Grund ausgedacht hast:

Even though Wikipedia is a fantastic source of information, it is very inaccessible for people with sight-impairments like vision loss.

Wow! Einfach nur „wow“! Wikipedia soll also schwer zugänglich für Blinde sein. Das ist ein bemerkenswertes Urteil über eine Website, deren HTML vor allem semantisch ausgezeichnet ist, so dass Zugangshilfen die Inhalte gut präsentieren können.

Selbst diejenigen unter den blinden Menschen, die sich den Text nicht von einer unschönen Computerstimme vorlesen lassen, sondern eine Braille-Zeile zum Abtasten mit den Händen benutzen, werden sehr gut von Wikipedia bedient. Technisch wird bei einer solchen Darstellung ein Textbrowser verwendet, dessen Ausgabe zeilenweise in abtastbare Brailleschrift übertragen wird (und die Treiber dafür sind die reinsten Tamagotchis, ich habe so etwas schon mehrfach bei blinden Menschen installiert). Für diese blinden Leser ist es besonders wichtig, dass bei der Ausgabe des Textes möglichst wenig Navigations- und Meta-Links vor den eigentlichen Inhalten kommen, so dass sie unmittelbar an die eigentlichen und gewünschten Informationen gelangen. Nun, ich habe eben gerade die Wikipedia-Seite zu Binären Optionen in einem Textbrowser¹ aufgerufen, und das Ergebnis sieht so aus:

Screenshot meines Terminals, das w3m bei der Darstellung der Seite zum Wikipedia-Lemma 'Binäre Option' zeigt.

Die Wikipedia-Navigation und die Metaangaben zum Lemma befinden sich unter dem Text, wo sie beim Lesen zunächst nicht stören, sie sind verlinkt, so dass sie dennoch bei Bedarf schnell zugänglich sind und der wichtige Teil wird unmittelbar „sichtbar“. Wenn sich jeder so viel Mühe wie die Wikipedia gäbe, hätten es blinde Menschen im Internet sehr viel leichter.

Für jene, die sich dafür interessieren, aber noch nicht so neugierig geworden sind, dass sie sich auch einen Textbrowser installieren möchten, hier noch ein Screenshot. So sieht Unser täglich Spam in einem Textbrowser aus:

Screenshot meines Terminals, das w3m bei der Darstellung von 'Unser täglich Spam' zeigt.

Erstaunlich, dass ich bei solch strengen Maßstäben nicht auch als „für Sehbehinderte und Blinde schwer zugänglich“ klassifiziert wurde. ;)

On average, each Wikipedia page has over 200 accessibility errors!

Nach welchen Maßstäben wird hier festgesetzt, was ein Fehler sein soll? Gibt es dazu ein Dokument? Eine Untersuchung? Eine belastbare Studie mit blinden Menschen? Einen Link? Irgendwas? Nein, nur eine Behauptung in einer unpersönlich formulierten Mail, die an eine für Harvester einsammelbare Mailadresse für unseriöse Angebote versendet wurde.

Und jetzt kommt der Spammer zur Sache:

There is another site (http://www.financereference.com/learn/binary-option) which takes open-source Wikipedia articles and makes them web-accessible.

Er hat nämlich eine eigene Website, die Freie Inhalte aus der Wikipedia übernimmt und sie im Web zugreifbar macht – weil sie auf der Wikipedia-Website nicht im Web zugreifbar zu sein scheinen. Das ist eine grandiose Leistung, fürwahr, und vor allem ist es mit recht wenig Arbeitsaufwand verbunden, weil man einfach die Schreib- und Recherchearbeit anderer Leute nutzt. Und diese Wikipedia-Kopie, die mir in einer Spam nahegelegt wurde, soll ich jetzt…

They follow WCAG 2.0 and Section 508 standards so it works well with accessibility tools like screen readers. I was hoping you might be willing to include a link to the accessible version (http://www.financereference.com/learn/binary-option) on your page next to the Wikipedia link so that visitors to your site can get access to the accessible version.

…anstelle der originalen Wikipedia-Website verlinken. Weil mir jemand so eine schöne Spam ins Postfach gemacht hat. Und wenn diese lustige Wikipedia-Kopie dann mit Hilfe ganz vieler Leute, die auf diese Spammasche reingefallen sind, ordentlich Links aufgebaut hat, dann wird der Text gegen einen „originelleren“ Text ausgetauscht, der den Lesern erzählt, dass Binäre Optionen auf wundersame Weise das Geld aus der Steckdose quellen lassen, gleich mit Affiliate-Link auf einen unseriösen, überteuerten Binäre-Optionen-Broker aus der Spamhölle.

Da stellt sich mir nur noch eine einzige bohrende Frage. Wie sieht eigentlich ein blinder Mensch mit Braille-Zeile – für Blinde soll ich das ja machen, behauptet der Spammer frech in seiner Spam – die in der Spam angepriesene Webseite mit den von Wikipedia kopierten Text über Binäre Optionen? Gleich mal einen kleinen Test machen:

Screenshot der vom Spammer angepriesenen Webseite im Textbrowser w3m. In der ersten Zeile steht der Text: 'This Site Requires Javascript'. Der Rest der dargestellten Seite wird von Navigationlinks eingenommen, die in Form einer ungeordneten Liste ausgezeichnet sind. Vom Artikel ist nichts sichtbar. Ein blinder Mensch mit Braille-Zeile müsste sich durch drei Seiten inhaltlich irrelevanten Navigationskram durchnavigieren, bevor der Text überhaupt beginnt.

Keine weiteren Fragen. :mrgreen:

Thanks again and I hope you have a beautiful day!

~Ava

Ja, du kannst mich auch mal.

Ava Lawrence
Accessibility Intern
Phone: 1-919-415-xxxx
Website: accessiblecampaigns.org
Email: ava@accessiblecampaigns.org

Ich hoffe, dass zumindest jedem deutschsprachigen Leser klar geworden ist, was von derartigen Spams zu halten ist. Wer wirklich Websites auch für blinde Menschen gestalten möchte, sollte einfach öfter mal mit blinden Menschen zusammensitzen und vielleicht auch mal aufmerksam zuschauen, wie sie Computer und das Internet benutzen. Die beißen auch nicht. Die sind „nur“ blind.

Wer das für einen zu großen „Aufwand“ hält: Der Textbrowser-Test ist schon ein ganz guter erster Einblick. Wenn man dann auch noch gute semantische Auszeichnungen verwendet, etwa Navigationselemente in HTML5 als <nav> auszeichnet und ein wenig darauf achtet, in welcher Reihenfolge die Elemente einer Seite im HTML-Quelltext erscheinen, kann man kaum noch etwas falsch machen.

Ach ja, eines noch: „This Site Requires Javascript“ ist das genaue Gegenteil von „Diese Website ist für blinde und schwer körperbehinderte Menschen zugänglich“.

„The best and most beautiful things in the world cannot be seen or even touched – they must be felt with the heart.“ – Helen Keller

Bald klopft vor Schmerz und bald vor Lust, // das rote Ding in meiner Brust.“ – Wilhelm Busch ;)

¹Es handelt sich im Screenshot um w3m.

Werben auf www.tamagothi.de

Dienstag, 12. September 2017

Hui, ich bin fasziniert. Der Spammer hat sogar die richtige Mailadresse im Impressum gefunden und ist nicht auf die für Harvester-Skripten leicht lesbare Mülladresse reingefallen. Das schafft nicht jeder Spammer.

Hallo ,

Was er freilich nicht geschafft hat, ist, meinen Namen auf meiner kleinen Homepage zu finden. Ich muss ja zugeben, dass dieser Name sehr leicht zu übersehen ist…

Titelbereich meiner Homepage: Elias Schwerdtfeger -- Und das Licht scheint in die Finsternis und die Finsternis hats nicht ergriffen

…und keineswegs so klein ist wie in dieser Verkleinerung des Titelbereiches. Natürlich steht der Name auch im (zugegebenermaßen etwas kompliziert formulierten) Impressum.

Aber was ereifere ich wegen so eines Kleinkrams, wenn der Absender…

Ich sehe Website www.tamagothi.de und seine beeindruckende.I frage mich, ob die Inhalte oder Banner Werbung Optionen auf Ihrer Website?

…offensichtlich noch nicht einmal die Sprache versteht, in der ich so großartig schreibe, dass er nicht zu sagen weiß, was ihn daran beeindruckt. Dieser Text scheint es jedenfalls nicht gewesen zu sein. Dass er als ganz großer Reklameunternehmer mit seinen ganz großen Geschäftsoptionen auch nicht das bisschen Kleingeld für einen richtigen Dolmetscher übrig hat, sondern stattdessen seinen ursprünglich englischen Strunztext lieber von einem Computerprogramm übersetzen lässt, rundet den ersten gewonnenen Eindruck nicht zum Vorteile des Absenders dieses E-Mülls ab und gibt einen ersten Einblick in die „Lukrativität“ der Geschäfte, die man mit diesem Spammer machen kann.

Was ist der Preis, wenn wir möchten einen Artikel auf Ihrer Website setzen?

Ganz einfach, Spammer: Erschieß dich, und sorg dafür, dass ich davon erfahre! Ich werde dich würdigend erwähnen; voller Heiterkeit darüber, dass der Kosmos sich fortan ohne einen Vollpfosten wie dich behelfen muss.

Aber schieß nicht daneben! Auf keinen Fall auf den Kopf zielen! :mrgreen:

Cheers
areyo dadar

Entf!

SEO-Spamsau: free-slot-machines.eu

Mittwoch, 26. Juli 2017

Die grunzende SEO-Kommentarspamsau des Tages: Name hier eintragen

Ich werde mir auch in Zukunft immer wieder einmal einen dieser „Kommentatoren“ rauspicken, die mit verlinkten Keywords die Indizes der Suchmaschinen beeinflussen wollen, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was die SEO-Kommentarspammer sie finden lassen wollen. Diese „Kommentare“ sind reine Spam, ein asozialer, widerwärtiger und böser Missbrauch von Kommunikationskanälen auf Kosten vieler anderer Menschen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen der Spam steht hier jedoch ein Verursacher mit Sicherheit fest – eben der Betreiber der so „hochgebrachten“ Website. Es kann sich auch nicht um Sabotage durch den Mitbewerb handeln, denn niemand kann ein Interesse daran haben, dass sein Konkurrent einen Vorteil am Markt erlangt. Deshalb werde ich diese Websites, die ganz sicher von Leuten betrieben werden, die selbst spammen oder Spam bei anderen Leuten in Auftrag geben, hier immer wieder unter Namensnennung, aber ohne Link erwähnen und als Spammer brandmarken. Wenn sie eine gewerbliche Website betreiben und eine solche „lobende Erwähnung“ nicht wünschen, kann ich ihnen nur empfehlen, auf das gleichermaßen asoziale wie illegale Werbemittel der Spam zu verzichten. Sie könnten es ja mal mit Inhalten versuchen, die auch Leser anziehen.

Tragamonedas – das spanische Wort für Casino-Spielautomaten: So nannte sich der, die oder das Kommentator, der, die oder das gestern mit einem schlechten Spamskript den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber wegen seiner gewisser Probleme seines Spamskriptes am Spamfilter scheiterte – die Zeilenumbrüche sind original:

Hey there, I think your site might be having browser compatibility issues.
When I look wwat your blog site in Ie, it looks fine but when opening in Internet
Explorer, it has some overlapping. I just wanted to give you a quick heads up!
Other then that, fantastic blog!

Detail der als Homepage verlinkten Website mit dem Text 'Wo man spielen Europe' und fünf Links auf so genannte Online-Casinos.Huch, das ist ja gar nicht spanisch. Na, deshalb hat der Kommentator wohl auch nicht verstanden, was für einen gequirlten Bullshit er hier zum Besten gibt. Dass er die verwendete Sprache nicht versteht, kann diesen Kommentarspammer allerdings nicht bremsen…

Merken wir uns also, dass „IE“ – oder, wie der, die oder das Kommentator zu schreiben pflegt, „Ie“, nicht mehr die Abk. für den Internet Explorer ist, sondern für einen wichtigen vierten Webbrowser neben Chrome, Firefox und Internet Explorer. Welcher Browser das sein soll? Keine Ahnung. (Edge ist es jedenfalls nicht.)

Übrigens sind mir Darstellungsprobleme im Internet Explorer völlig gleichgültig und ich schaue niemals nach, ob das auch alles einigermaßen ansprechend von dieser Softwarezicke aus der Redmonder Browserkrieg-Vorhölle gerendert wird. Oder, um es etwas klarer zu sagen: Ich achte zwar immer ein bisschen darauf, dass Blinde dieses Blog lesen können, aber für Dumme gebe ich mir keine besondere Mühe. Es kann nur einen einzigen Grund geben, warum man einen Internet Explorer benutzt: Um sich schnell einen richtigen Webbrowser runterzuladen, weil man nach einer Windows-Neuinstallation noch keinen hat. ;)

Allerdings: Da ich die meisten „Eigenheiten“ dieser als Browser getarnten Datenjauche kenne, gehe ich auch ohne Überprüfung davon aus, dass es keinerlei Probleme mit der Lesbarkeit im IE geben wird¹.

Und was soll nun in diesem Kommentar als Spam wirken? Es ist die angegebene Homepage, die mit dem ziemlich unmenschlichen Namen „Tragamonedas“ als wirksame Keyword-Spam für Googles Algorithmen verlinkt worden wäre: free (strich) slot (strich) machines (punkt) eu – eine Domain, deren Name einem schon das nähere Anschauen erspart. Von der Startseite dieser Website, die nach von mir unwidersprochener Auffassung des Kommentarspammers ohne eine auf Suchmaschinen gerichtete Kommentarspam überhaupt keine Aufmerksamkeit erführe, hier nur ein kurzes, durch keinerlei Anmerkungen verunstaltetes Zitat:

Wenn Sie dies lesen, dann ist eine große Wahrscheinlichkeit, dass Sie bereits über die Online-Slots wachsende Popularität in den letzten Jahren auf der ganzen Welt zu sein. Online Spielautomaten kostenlos werden von vielen eine Form der Unterhaltung angesehen, aber lassen Sie sich nicht täuschen, es ist immer noch eine Form von Glücksspiel und es wurde süchtig kann und die Versuchung des Sieger sind ziemlich schwer zu kontrollieren. Für diejenigen unter Ihnen, die online nur zum Spaß spielen freie Steckplätze, unsere Website und viele andere haben ein riesiges Angebot an Spielautomaten zur Auswahl. Auf unserer Website können Sie sich online ohne dass Casino-Software herunterzuladen oder zu registrieren, durchsuchen Sie die Seite, wählen Sie Ihre Lieblings-Software und den Slot Maschine, die Sie am meisten Spaß zu spielen.

Online Spielautomaten sind recht einfach zu spielen und zu gewinnen, denn sie sind meist ein Glücksspiel. Gehen Sie nicht direkt zu einem Casino ohne Prüfung Ihre Fähigkeiten zu hinterlegen, wenn Sie ein Anfänger sind, konnten Sie all Ihr Geld verlieren. Auch wenn sie ein Spiel ok meist Wahrscheinlichkeit, gibt es noch ein paar Dinge, die vor dem Spiel um echtes Geld zu meistern.

Sie können verschiedene Arten von Online-Spielautomaten zu finden, zu verstehen, die Art hilft Ihnen, die meisten Ihrer Wetten zu machen. Progressive Jackpot-Slots sind nur eine Art von Spielautomaten , wie der Name sagt, diese Slots ändern Sie den Jackpot , der Jackpot wächst in der Zeit , bis jemand gewinnt . Es ist sehr wichtig zu wissen, dass der volle Betrag gewann nur, wenn Sie mit dem maximalen Einsatz zu spielen, sonst werden Sie nur einen Teil davon bekommen. Multi -Spin- Slots sind nur eine andere Form von Online-Slots, diese können Sie einen Teil der Symbole zu halten und drehen die anderen. Die meisten der Multi-Spin Spielautomaten haben eine automatische Funktion, die auch entfernt werden können; diese Funktion hält immer die besten Symbole für Sie. Denken Sie daran, die Pay-out- Kombinationen zu überprüfen, bevor spielen. Die letzte Gruppe von Spielautomaten, die ich erwähne ist die Gruppe der Multi Line- Slots, diese Spiele haben viele Gewinnlinien, die nach Belieben aktiviert werden können.

Als ein letzter Gedanke, nur versuchen sie alle, und wählen Sie die, die Ihnen am besten gefällt, es ist kostenlos.

Dass diese tollen SEO-Spam-Casinos aber auch niemals das bisschen Geld für einen echten Dolmetscher entbehren können! :mrgreen:

¹Tatsächlich enthält Unser täglich Spam immer noch ein paar kleine Hacks, die das Blog sogar auf einem IE 8 noch les- und benutzbar machen. Ich rate allerdings dringend davon ab, mit solchen Antiquitäten in einem Internet voller fragwürdiger Gestalten unterwegs zu sein. Leider kann ich bei denen, die ein paar Erläuterungen zu Spam suchen, nicht davon ausgehen, dass sie sich vorher meinen Rat einholen. Zurzeit greifen zum Beispiel rd. zwei Prozent der Leser mit Windows XP auf Unser täglich Spam zu – nur die rd. zwanzig Prozent meiner Leser, die mit meist veralteten Android-Versionen zugreifen, für die es trotz scheunentorgroßer Sicherheitslücken niemals Sicherheitspatches der Wischofon-Hersteller gibt, sind noch dümmer und gefährdeter im Web unterwegs…

Spam aus der Sicht von Spammern beschrieben…

Samstag, 24. Juni 2017

Warnsymbol: Das Wasser ist kein TrinkwasserMit welchen Adjektiven benennt man in der SEO-Branche – also dort, wo man als bezahlter Dienstleister derer, die bezahlen können, die Suchmaschinen mit allerlei Tricksereien so zu manipulieren sucht, dass Menschen mit einer Suchmaschine nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern stattdessen das, was bezahlte Suchmaschinenmanipulateure sie finden lassen wollen – also… mit welchen Adjektiven benennt so ein SEO eigentlich die (im Sinne einer SEO-Klitsche) erfolgreiche Anwendung einer völlig klaren Spammethodik für eine Faustvoll Dollar?

Sind es Adjektive wie „widerlich“, „asozial“, „irreführend“, „manipulativ“, „gierig“ oder „schädlich“?

Aber mitnichten! Eine Krähe hackt der anderen doch kein Auge aus. Die Adjektive, die ein SEO völlig offen und öffentlich – also: frei von jeglichem Empfinden von Scham und Ekel – zur Beschreibung einer erfolgreichen und völlig offensichtlichen Spammethodik zu verwenden pflegt, lauten etwas anders:

Pfiffig, effektiv, billig und erfolgreich

Da weiß man, woran man ist! SEO ist Spam.

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Samstag, 13. Mai 2017

Guten Tag,

mein Name ist Lorenzo Giordano, und ich möchte thematisch passende Artikel mit dem Link(do-follow,permanent) auf einen Casino auf Ihrer Webseite platzieren.
Sagen Sie bitte, unter welchen Bedingungen können wir unsere Information bei Ihnen unterbringen?
LG,
Lorenzo

Gute Nacht!

Mein Name ist Elias Schwerdtfeger, und ich möchte ihnen nahelegen, einfach eine eigene Website aufzumachen. Dort könnten sie auch ihre tollen und vor allem thematischen Artikel mit dem Link auf das Abzockcasino platzieren. Dies würde sie nur wenige Euro im Monat kosten, und ihre tollen und vor allem thematischen Artikel werden sich sowohl als Magnet für viele Leser als auch als relevant für die Suchmaschinen erweisen. Diese Vorgehensweise wäre also wirksam, preiswert und sie käme im Gegensatz zu ihren derzeitigen asozialen Machenschaften völlig ohne Spam aus.

Oder wollen sie etwa mit ihrer Spam und dem darin geäußerten Geschäftswunsch sagen, dass ihre Artikel so „toll“ sind, dass sie ganz genau wissen, dass kein Mensch diese freiwillig und gern lesen würde? Das wäre meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Ehrlichkeit. Ihre Frage nach meinen Bedingungen hat sich mit dieser von ihnen selbst zwischen den Zeilen geäußerten Aussage über die „Qualität“ ihrer Texte bereits erledigt. Ich habe keinen Grund, einem sich hierher verirrenden Leser eine derartige Gülle zuzumuten.

Sie können mich auch mal!
Elias

Ach du Scheiße!

Montag, 20. März 2017

Screenshot aus dem WordPress-Dashbord. Statistik des Antispam-Plugins 'Antispam Bee' mit 21987 Spams, die gestern erkannt und aussortiert wurden, auch heute gibts richtig viel Spam

Was auf dem ersten Blick wie eine grafische Darstellung eines märchenhaften Aufschwunges aussieht, ist in Wirklichkeit die im WordPress-Backend dargestellte Statistik des beliebten Plugins „Antispam Bee“. Gestern hat die fleißige Biene 21.987 Kommentarspam-Versuche aussortiert und zu ihrem Bestimmungsort im digitalen Nirvana geleitet, am heutigen Tag zur Mittagszeit haben sich 7.381 Kommentarspam-Versuche angesammelt. Das ist eine ganz anständige Menge Müll für ein unbedeutendes Blog aus der dritten Reihe, das ein paar hundert Leser am Tag hat.

Gut, dass die automatische Erkennung und Aussortierung nicht einen einzigen Versuch aus dieser Spamflut durchgelassen hat.

Was sind das nun für Kommentare? Hauptsächlich handelt es sich um SEO-Versuche von Kommentatoren, die von ihrer Mutter leider ein Keyword als Namen bekommen haben und allen Ernstes glauben, mit einem bisschen billiger, skriptgenerierter Lobhudelei der Löschung ihrer Giftlinks auf halbseidene und offen betrügerische Websites entkommen zu können:

Angegebener Name: sex, dazu eine gewiss nicht empfehlenswerte Website. Kommentar: 'Pretty great post. I simply stumbled upon your weblog and wanted to mention that I have truly loved surfing around your weblog posts. After all I‘ll be subscribing to your feed and I hope you write again soon!'

Solche Komplimente in der Kommentarspam sind wie Falschgeld. Sie machen den ärmer, der sie empfängt. Wer sich davon verblenden lässt, darf sich nicht darüber wundern, wenn er von den großen Suchmaschinen wegen seiner vielen Schrottlinks abgestraft wird. Und zumindest in dieser einen Auffassung haben die asozialen SEO-Spammer recht: Wenn man einmal einen guten Platz braucht, um eine Leiche so zu verstecken, dass sie garantiert niemals gefunden wird, dann ist die zweite Seite eines Google-Suchergebnisses sehr gut dafür geeignet.

Kooperationsanfrage

Dienstag, 7. März 2017

Hey, Spammer,

wollt ihr mich etwa im Kampf gegen Spam unterstützen? :mrgreen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das ist nicht mein Name. Mein Name ist…

im Rahmen unserer Recherche nach neuen, interessanten und relevanten Kooperationspartnern sind wir auf Ihre Internetseite tamagothi.de aufmerksam geworden.

…auf der Website, die ihr euch angeblich angeschaut und dabei neu, interessant und relevant gefunden habt, kaum zu übersehen:

Titelbereich meiner Homepage: Elias Schwerdtfeger -- Und das Licht scheint in die Finsternis und die Finsternis hats nicht ergriffen

Schon mit eurer Anrede habt ihr völlig klar gemacht, was ihr seid: Stinkende Spammer, die es nicht für nötig halten, sich irgendeine Mühe zu geben und die fest darauf vertrauen, dass die Mutter der Dummen immer schwanger ist.

Immerhin habt ihr es auch geschafft, die richtige Mailadresse im Impressum zu finden. Die ist nicht leicht mechanisch auszulesen, dafür muss das Harvester-Skript schon CSS beherrschen. Die leicht mechanisch auslesbare Mailadresse, die direkt in meinen virtuellen Orkus führt, habt ihr hingegen vermieden. Da hättet ihr auch an jemanden anders als an „Sehr geehrte Dämliche und Hervorgekrochene“ schreiben können. Ach, so gründlich und motiviert war der Ein-Euro-Jobber oder unbezahlte Praktikant, den ihr mutmaßlich für solche Tätig- und Tätlichkeiten ausbeutet, nicht. Nun ja: If you pay a peanut, you‘ll get a monkey.

Den Rest eures Textes würde ich mir also ersparen, wenn ich nicht über Spam bloggen würde. Dass ich über Spam blogge, hättet ihr auf der von euch – sicherlich erst nach eurem Besuch und einer gewissen Zeit der angeregten, eingehenden Lektüre – für neu, interessant und relevant gehaltenen Website mit Leichtigkeit durch ein wenig Lesen herausbekommen können, wenn ihr euch dafür interessiert hättet. Von daher vielen Dank für euer konkludentes Einverständnis damit, dass ich über eure illegale und asoziale Spam blogge, die ihr mir „freundlicherweise“ zugestellt habt. :D

Gerne würden wir daher mit Ihnen zusammen arbeiten. Wir würden einen qualitativ hochwertigen und thematisch zu Ihnen passenden Artikel, mit einer Verlinkung zu einem unserer Kunden, auf Ihrer Website zu platzieren. Der Artikel würde keinen herkömmlichen Werbetext darstellen, sondern würde informativen Content bieten.

Veröffentlicht den tollen Artikel doch einfach auf eurer eigenen Website! Und wenn ihr noch keine habt, dann macht eine auf! Das kostet nicht die Welt und ist gar nicht so schwer… wenn ihr es nicht könnt, gebe ich euch sogar gern eine kostenpflichtige praktische Einführung.

Oder ist er dafür doch nicht so gut geeignet? :mrgreen:

Übrigens: Keine meiner Websites ist ein Platz für „Content“. Ich lege mehr Wert auf Inhalte. Wenn ihr „Content“ platzieren wollt, wendet euch an die Betreiber von Rundfunksendern und Presseorganen, die leben davon, Fremdinhalte zu lizenzieren und mit Reklame zu vergällen. Allein für das kalte Wort vom „Content“ – ein Wort, das zurzeit stets und ausschließlich dort verwendet wird, wo man das Geld liebt und den Leser verachtet – hättet ihr euch einen ansatzlos geschlagenen, geraden Fauststoß in euer dummes und gieriges Fressbrett eingefangen, säßet ihr mir gegenüber. Und hättet ihr mal ein bisschen gelesen, hättet ihr das sogar vorher wissen können. Sterbt bitte einfach, ihr Maden!

Unsere Redaktion würde daher einen Artikel verfassen, der speziell auf Ihre Seite zugeschnitten ist. Alternativ könnten Sie natürlich auch selbst einen Artikel erstellen.

Nochmal meine Frage: Warum macht ihr das nicht einfach für eure eigene Website?

Ach, darum:

Die Verlinkung im Artikel wäre dann für eine thematisch passende Website aus unserem Portfolio. Sollten Sie interessiert sein, können wir Ihnen diesbezüglich gerne genauere Angaben zukommen lassen.

Ihr interessiert euch gar nicht für Inhalte, sondern für Links. Ihr wollt die Indexer der Suchmaschinen mit Links zuspammen, und das geht natürlich am besten, wenn es für ein technisches Verfahren wie zum Beispiel die Google-Suche so aussieht, als würde „die ganze Welt“ irgendeine ohne derartige Spammethodik völlig uninteressante Website verlinken. Deshalb braucht ihr ganz viele „Sehr geehrte Damen und Herren“ mit Website, die so doof sind, euch für das Versprechen von ein paar Klimpergroschen (und übrigens: im Lande der Linkhaftung einem zudem dafür inkauf genommen juristischen Risiko) einen Link auf eine Website zu setzen, die aus freien Stücken wohl niemand verlinken würde. Und diese vielverlinkte Seite erschiene dann weiter oben in den Suchergebnissen. Das ist eine sehr perfide und widerwärtige Form der asozialen Spam, weil sie dem letztendlichen „Empfänger“ eurer Spam, der einfach nur mit einer Suchmaschine im Web finden möchte, was er sucht, gar nicht weiter auffällt. Und dann wird er halt abgezockt, übern Tisch gezogen und betrogen, weil er auf Websites gerät, für die sich aus wirklich gutem Grund ohne derartige Spam niemand interessieren würde.

Was bin ich froh, dass Google regelmäßig an seinen Algorithmen schraubt – und Leute, die solche Spamlinks setzen, ebenso regelmäßig abstraft! Das Web wäre sonst unbenutzbar…

Oder anders gesagt: Ihr wollt mich zum Spammer und Menschenfeind machen, ihr cerebral funktionslimitierten Zwielichtgestalten aus einer von Dummheit und Gier durchwirkten Spamhölle. Und jeden anderen, der eure Spam bekommen hat, auch. Ein letzter Rest von Anstand verbietet es mir jetzt, euch Fäkalmaden, Erzekeln, Bratschädeln, Dumpfmeistern und nutzlos verschulten Freakshowexponaten aus der Generation Jamba mit den Bezeichnungen zu begegnen, die ihr euch mit eurem deutlich durchschimmernden, asozialen Charakter verdientet.

Wenn Sie einen anderen Vorschlag für eine solche Kooperation haben, sind wir für neue Ideen immer offen!

Ja, hier mein Vorschlag: Ihr legt euch einfach möglichst qualvoll sterben, und ich begleite das mit hämischen und zynischen Blogartikeln voller Links auf Unser täglich Spam. :idea:

Natürlich möchten wir uns bei Ihnen für den Aufwand revanchieren. Es würde mich daher interessieren, welche Preisvorstellung Sie für z.B. eine solche Artikelplatzierung hätten.

Habt ihr auf der Website, die ihr zur Spamschleuder machen wolltet, auch mal das hier gelesen?

Macht doch einfach eure eigenen Dreckssites auf. Das kostet auch nicht die Welt. Klar, dafür interessiert sich dann auch keine Sau, denn wer will schon schnell aufgeschäumte, nicht für Menschen, sondern als Spam für Suchmaschinen geschriebene Bullshit-Texte von stinkenden, intelligenzverachtenden Spammern lesen? Aber solche Texte werden eben auch nicht interessanter, wenn ihr sie auf den Websites anderer Leute veröffentlicht. Da müsste jemand seine Leser schon ganz schön verachten, wenn er auf so ein unerfreuliches Gesäuge wie euch hereinfiele.

(Die Bezahlung kann selbstverständlich auch im Voraus geschehen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.)

Wenn ich einen „reibungslosen Ablauf“ haben möchte, verwende ich Gleitgel.

Ich freue mich auf eine positive Rückmeldung.

Ich freue mich auf deine Beerdigung.

Bei Fragen oder Wünschen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kommst du auch persönlich? :evil:

(Aufgrund unserer internen Kommunikation wird eine Kontaktaufnahme per E-Mail bevorzugt.)

Ah nee, du hast offenbar schon ein paar mal die Fresse so mit Fäusten massiert bekommen, wie es Menschenfeinden wie dir gebührt. Und deshalb kommst du lieber nicht persönlich. So dumm du dich gibst, altmodische Konditionierung funktioniert also noch bei dir. Immerhin, das ist ein Anfang… :D

Mit freundlichem Gruß

Wenn das deine Freundlichkeit ist, will ich deinen Hass nicht mehr kennenlernen.

Ihr Suchhelden Team

Julius Schlüter
(Content Management)

Möge eine elektrische Entladung der Atmosphäre deine Defäkation beenden!

Suchhelden GmbH
Franz-Lenz-Str. 1a
49084 Osnabrück

T: (0541) 200 69 xxx
j (punkt) schlueter (at) suchhelden (punkt) de

Komisch, ich lese da klar und deutlich Spamhelden. Diese Verleser aber auch immer… :D

Oh, da ist ja noch eine tolle Grafik als Signatur unter der HTML-formatierten Spam, in der – neben einem Foto und ein paar Logos – noch einmal das gleiche wie in der Abschlussformel steht… und noch ein bisschen mehr:

Mit freundlichem Gruß -- Julius Schlüter (Content Management) -- Telefon 0541 200 69 xxx -- Telefax 0541 38 600 xxx -- www.suchhelden.de -- julius.schlueter@suchhelden.de -- Suchhelden GmbH -- Franz-Lenz-Str. 1a -- 49084 Osnabrück -- Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet.

Ich habe mal das Gesicht auf dem Foto unkenntlich gemacht, da ich angesichts der Spam davon ausgehen muss, dass das Foto von „irgendwo aus dem Internet“ mitgenommen wurde – wer von einem solchen Missbrauch durch asoziale und illegale Spammer betroffen ist, ist wahrlich gestraft genug.

Aber viel lustiger ist zusätzliche Text, der hier zum höheren Genuss und Verdruss noch einmal wiedergegeben sei (das nächste Mal bitte nicht kursiv und klein, ihr Spammer, denn daran ist die OCR gescheitert und deshalb musste ich euren gequirlten Bullshit von Hand abtippen):

Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet

So so, eine massenhaft versendete, nicht verschlüsselte, offen als Klartext wie eine maschinenlesbare Postkarte durch das Internet beförderte, wegen des Fehlens einer digitalen Signatur auf jedem Server auf dem Weg beliebig veränderbare E-Mail ist also so eine „vertrauliche“ und damit ganz geheime Geheimsache, dass man die Mail am besten nach Empfang aufessen soll und auf gar keinen Fall auf die Idee kommen soll, sie zu kopieren oder anderen Leuten davon zu erzählen. Und damit das nicht ganz so doof klingt, wie es ist, habt ihr euch auch einen guten „Grund“ dafür ausgedacht: Es ist nicht gestattet. Warum nicht? Wegen eures argumentum ex culo. Wäre ja auch kacke, wenn jeder erfahren könnte, was ihr für asoziale Spammer seid…

Vielen Dank für eure zwar technokratisch-bedrohlich formulierte, aber rechtlich nicht bindende Klausel – wir haben keinen Vertrag, weil ein Vertrag nicht dadurch entsteht, dass ich gegen meinen Willen eine illegale und asoziale Spam von euch erhalte – die einem Kurt „Keks ist Fortschritt“ Schwitters alle Ehre gemacht hätte. So konnte ich wenigstens auch ein bisschen lachen!

Zum Abschied habe ich auch noch etwas für euch, was ihr noch viel dringender als jeden SEO-Spamlink gebrauchen könntet:

Gehirn

Mit äußerst unfreundlichem Gruß

Eurer Unser-täglich-Spam-Team

Elias Schwerdtfeger
Obdachloser Blogger, der vom Betteln lebt
(Die Mailadresse ist euch ja bekannt)

Ohne ladefähige Anschrift

Nach Diktat verreist

Nachtrag vom 11. März 2017

Wie in den Kommentaren zu sehen ist, ist da inzwischen mutmaßlich das „Reputationsmanagement“ aufgewacht. Nun, bevor durch derartige „Kommentararbeit“ ein völlig falscher Eindruck entsteht – Ich bin ganz offensichtlich nicht der einzige Betreiber einer privaten Website, der mit solcher Spam halbseidener Linkkäufer und Suchmaschinen-Zuspammer belästigt wurde, wobei auch ein ähnliches „Interesse“ an der Website wie hier dokumentiert und kommentiert in meinem Falle offenbar wurde:

An Julius Sch. bei den Suchhelden

Auch wenn Sie mir (einer Privatperson) gleich zwei mal nacheinander unaufgefordert eine Kooperation antragen möchten, ändert sich nichts an meiner Meinung, die Sie bei etwas ehrlicherem Interesse auch ohne Probleme hätten finden können im Backstage-Bereich. Dort waren Sie ja, um sich meine Mailadresse zu angeln

Nicht, dass noch jemand eine gewerbliche Spam mit einem persönlich angetragenen (und selbst in dieser Form illegalen) Geschäftsvorschlag verwechselt.