Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Sehr geehrte Damen und Herren“

Neue Kunden

Dienstag, 20. Juni 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach unserem Besuch Ihrer Homepage möchten wir Ihnen ein Angebot von Produkten vorstelle, das Ihnen ermöglichen wird, den Verkauf Ihrer Produkte sowie Dienstleistungen deutlich zu erhöhen.

Oh, das finde ich ja toll, dass ihr meine Homepage besucht habt. Und dabei ist euch echt nicht aufgefallen, dass ich gar nichts verkaufe, ja, dass ich nicht einmal Reklame mache?

Aber ihr habt ja auch eine Mailadresse angemailt, die ich eigens für Geschmeiß wie euch ein wenig versteckt hinterlegt habe und die zwar das Harvester-Skript eines Spammers findet, die aber ein Leser nur mit großer Mühe finden kann. So wird gleich klar, was ihr seid: Spammer.

Und, was habt ihr nun für ein Angebot von Produkten, die man nur mit illegaler und asozialer Spam loswerden kann?

Die Datenbanken der Firmen sind in für Sie interessante und relevante Zielgruppen untergliedert.

Ah, Firmendatenbanken. Oder in genauerer Wiedergabe eures Deutsch: „Datenbanken der Firmen“. Und wofür soll ich die brauchen?

Die Firmenangaben beinhalten:

Name der Firma, Ansprechpartner, E-mail Adresse, Tel. + Fax-Nr., PLZ, Ort etc.

1. Gesamtpaket 2017 DE 1 Mio. Firmenadressen ( 1 241 451 ) – 209 EUR ( bis zum 19.06.2017 )
2. Gesamtpaket 2017 DE,AT,CH ( 1 641 451 ) – 290 EUR ( bis zum 19.06.2017 )
3. Europa 2017 (DE, AT, CH, UK, FR, IT, ES) ( 3 631 561 ) – 390 EUR ( bis zum 19.06.2017 )

http://www.glob-data.net/?page=1

Ah ja, um zu spammen, Müllbriefe zu schreiben, Spamfaxe zu versenden und Telefone anderer Menschen nervbimmeln zu lassen, dafür soll ich diese Datenbanken brauchen. Das sind Dinge, über die man sich überall „freut“. Ich habe schon wahrhaft friedliche Seelen sehr unfriedliche Dinge sagen hören, wenn so ein (oder auch mal fünf bis zehn von dieser Gattung) Spamanruf die Arbeitszeit vergällt hat oder wenn acht Seiten spammigen Infomülls asozial aus dem Faxgerät quollen. Bei der E-Mail hat man als Spamempfänger wenigstens noch ein paar Gegenwehrmöglichkeiten. Vermutlich gibt es nur wenige Möglichkeiten für einen Gewerbetreibenden, seine eigene Reputation so gründlich und irreversibel zu ruinieren wie die hier in einer Spam angepriesene Form der Spam.

MfG Glob – Contact Team
.

Sagt mal, ihr MfGs und LMAAs, benutzt ihr eure eigene Datenbank eigentlich für eure eigene Spam? Und bin ich darin so relevant, dass ich von euch zugespammt werde? Das ist aber kein gutes Zeichen für die Qualität der von euch mutmaßlich ganz schnell zusammengestellten und für teures Geld an Dumme verhökerten Daten… :mrgreen:

Ohne Schufa gehts auch!

Sonntag, 11. Juni 2017

Oh, manchmal werden solche Spams zur Einleitung eines Vorschussbetruges sogar von jemanden verfasst, der ein bisschen Deutsch kann. Was für ein Unglück für die Spammer, dass die inhaltlichen Schwächen dann um so deutlicher werden!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das ist mal wieder genau mein Name! :D

mit dem Kredit ohne SCHUFA treffen Sie eine gute Wahl. Diese spezielle Kreditvariante wird absolut unabhängig von Ihrer Bonität vergeben.

Aha! Merken wir uns: Es gibt zwei Arten von Darlehen, nämlich solche „mit Bonität“, bei der die Banken sich vergewissern, ob sie das Geld auch wieder (zusammen mit den ganzen Zinsen) zurückbekommen, und solche „ohne Bonität“, bei denen es den Banken völlig gleichgültig ist, ob sie das Geld jemals zurückbekommen, weil sie es aus lauter Güte und Barmherzigkeit weggegeben haben. :mrgreen:

Gegenüber herkömmlichen Angeboten bietet Ihnen das den Vorteil, dass Sie auch mit einem negativen Eintrag einen Kredit erhalten.

Und weil es diese zweite Klasse von Darlehen gibt, von der man eigentümlicherweise nur aus illegalen und asozialen Spams erfährt, haben alle Empfänger dieser Spam einen riesen Vorteil: Sie können sich auch ohne jegliche Kreditwürdigkeit auch weiterhin verschulden. Die Darlehensgeber pfücken die Banknoten einfach vom Geldbaum und wollen gar nichts dafür zurück.

Wer diese tolle Geschichte glaubt…

Finden Sie direkt ein für Sie passendes Angebot:
http://beste-finanzierung.online/users/link/[ID entfernt]

…klickt natürlich gern in einer Spam herum, um noch mehr tolle Geschichten zu lesen. Auf einer Website in einer Domain, die…

$ whois beste-finanzierung.online | grep "^Registrant" | sed 5q
Registrant Name: WhoisGuard Protected
Registrant Organization: WhoisGuard, Inc.
Registrant Street: P.O. Box 0823-03411
Registrant City: Panama
Registrant State/Province: Panama
$ _

…über einen bei den Spamgenießern und Polizeien dieser Welt wohlbekannten Dienstleister völlig anonym betrieben wird. Man kann das, was einem auf solchen über illegale Spam beworbenen und anonym betriebenen Websites begegnet, natürlich mit allerlei Worten bezeichnen, zum Beispiel „irreführend“, „betrügerisch“, „asozial“ oder „kriminell“. Man kann allerdings auch dem Spammer glauben und es…

Ihre Vorteile aus unserer Angebots-Analyse:

…einen „Vorteil“ nennen. :D

– Kostenlose Anfrage und Bearbeitung
– Keine SCHUFA-Auskunft
– Auch bei negativer Bonität möglich
– Diskrete Abwicklung
– Schnell und unkompliziert

Natürlich gibt es dort keine Darlehen. Aber man darf nach der „kostenlosen Anfrage“ und der ebenso kostenlosen „Bearbeitung“ dieser Anfrage ein paar hundert Øre dafür latzen, dass man ein ganz extraseriöses Darlehen bei einer ausländischen Bank oder von „ausländischen Investoren“ bekommt – und diese Vorleistung bezahlt man nicht etwa, indem man sie auf ein Bankkonto überweist, sondern, indem man sie über Western Union und Konsorten bezahlt, so dass der Empfänger vollständig anonym bleibt und nicht diese lästigen Handschellen umgelegt bekommt. In jüngerer Zeit sollen beim Vorschussbetrug auch – „da sparen Sie sich die Gebühren bei Western Union“ – manchmal Bezahlungen in Bitcoin angeboten werden. Das habe ich zurzeit allerdings nur vom Hörensagen und bitte daher, es als ein Gerücht zu betrachten. Sicher ist, dass zwei ansonsten populäre, einfache und schnelle Zahlungswege niemals möglich sind, weil sie den Empfänger deanonymiseren:

  1. Banküberweisung
  2. Zusendung eines Schecks

Wenn sie mir als „dahergelaufenen Blogger“ nicht glauben wollen, dass es eine wirklich dumme Idee ist, Internetgeschäfte mit Western-Union-Zahlungen oder anderen anonymisierenden Verfahren zu machen, fragen sie doch einfach mal auf der nächsten Polizeidienststelle! Dort wird man ihnen sicherlich entschieden und mit gleichermaßen sachlichen wie deutlichen Worten davon abraten.

Die beim „Darlehensantrag“ angegebenen Daten werden möglicherweise zusätzlich für alle möglichen Betrugsgeschäfte missbraucht, so dass man jahrelangen Ärger damit haben kann.

Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme Woche

Ich wünsche dieser asozialen Betrügerbande Siechtum, Schmerzen, Einsamkeit und ein langsames, qualvolles Verrecken!

Vanessa Bachmann
Organisation F/K
Uxxxstraße 15
35xxx / Mxxxx

Auch, wenn eine gegenüber den Spammern angegebene Anschrift „nur so“ in Spams verwendet wird, hat man schon eine Menge Ärger. Deshalb gibt man Spammern keine Daten.

Wenn Sie unsere Informationen nicht mehr erhalten möchten, reicht ein Klick um sie abbestellen:
http://beste-finanzierung.online/users/unsubscribe/[ID entfernt]

Wer da klickt, lasse alle Hoffnung fahren!

0,69% effektiver Jahreszins – Ein Kredit der glücklich macht

Mittwoch, 31. Mai 2017

Oh, wie schön! Endlich jemand, der mich glücklich machen will! Schade nur, dass ich schon glücklich bin… :D

Die Spam ging übrigens an eine von mir niemals benutzte Mailadresse, die ich für menschliche Leser völlig unsichtbar nur für die Harvester der Spammer ausgelegt habe. Es ist also ziemlich sicher, dass diese Spam an jede Mailadresse geht, die sich irgendwo einsammeln lässt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sehr geehrte Daten und Opfer,

Sie können unseren Kredit sofort nutzen – für jeden Ihrer Wünsche. Egal, ob Sie ein Auto kaufen, Ihre Traumhochzeit finanzieren, eine große Reise planen, die Familie wächst oder Sie sich weiterbilden möchten.

wenn sie mehr Konsumwünsche als Geld haben, dann können sie unser Angebot nutzen…

http://finanzierung-jetzt.net/L39W8/ref.php?r=[ID entfernt]

…auf einen Link in einer Spam zu klicken. Es geht dabei nur um Geld, deshalb seien sie nicht weiter darüber beunruhigt…

$ whois finanzierung-jetzt.net | grep "^Registrant" | sed 5q
Registrant Name: WhoisGuard Protected
Registrant Organization: WhoisGuard, Inc.
Registrant Street: P.O. Box 0823-03411 
Registrant City: Panama
Registrant State/Province: Panama
$ _

…dass der Link auf eine Website in einer Domain führt, die über einen Dienstleister aus dem sonnigen Panama vollständig anonym betrieben wird! Denken sie stattdessen an Auto, Hochzeit und Ballermann-Urlaub! Und vor allem: Klicken sie! Es ist nur eine illegale und asoziale Spam, was kann da schon passieren?

Sie erhalten Ihren Kredit in 4 einfachen Schritten:

1. Wunschkredit eingeben & Antrag ausfüllen
2. Antrag ausdrucken
3. Antrag einreichen
4. Kreditauszahlung auf Ihr Girokonto – Innerhalb von 2-3 Arbeitstagen ist der Kreditbetrag auf dem gewünschten Konto

So so, Antrag ausfüllen und ausdrucken. Schon doof, wenn man seine Texte von irgendwo abschreibt und die Sprache gar nicht richtig beherrscht.

Wo geht denn die Reise hin, wenn man auf den Link klickt? Es ist natürlich kein direkt gesetzter Link, denn es handelt sich ja um eine Spam:

$ lynx -mime_header http://finanzierung-jetzt.net | grep "^Location"
Location: http://bestesangebot-2017.online
$ whois bestesangebot-2017.online | grep "^Registrant" | sed 5q
Registrant Name: WhoisGuard Protected
Registrant Organization: WhoisGuard, Inc.
Registrant Street: P.O. Box 0823-03411
Registrant City: Panama
Registrant State/Province: Panama
$ _

Aha, in eine andere, über den gleichen Dienstleister aus dem sonnigen Panama völlig anonym betriebene Domain, die eine tolle, impressumslose Website eines angeblichen Finanzdienstleisters anzubieten hat:

Screenshot der betrügerischen, durch Spam beworbenen Website ToppKredit

Die Daten, die man dort angibt, ermöglichen einen kriminellen Identitätsmissbrauch nebst einer guten Einschätzung der Bonität, und sie gehen an Leute, die ihren tollen, anonym betriebenen Dienst mit illegaler und asozialer Spam bekannt machen, also an Kriminelle. Ich bin mir zurzeit noch nicht völlig sicher, aber die gesamte Machart erinnert mich sehr stark an die angeblichen Versicherungsvergleiche, die ebenfalls über Spam beworben werden.

Vergleichen Sie die Angebote – wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Klar freuen sich mutmaßliche gewerbsmäßige Betrüger, wenn sie neues Material für ihre Nummern kriegen. Die finanzieren sich damit schließlich ihren verfeinerten Lebensstil. So ein Bordell ist auf Dauer ganz schön teuer, wenn man jeden Tag hingeht.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Maren Rxxxx
Management Abrechnung/Beiträge
Zxxxxxxstraße 28
66xxx Nxxxxxxn

Die Anschrift eines unbeteiligten Dritten habe ich unkenntlich gemacht. Leuten, die so etwas mit anderen Menschen tun, gibt man doch gleich doppelt so gern persönliche Daten! :mrgreen:

Die Abbestellung weiterer Meldungen können Sie hier beauftragen:
http://finanzierung-jetzt.net/L39W8/manage.php?[ID entfernt]

Wie, ihr habt noch mehr davon? Ach ja, ihr seid ja Spammer. Da freut ihr euch ganz bestimmt, wenn eure Empfänger euch auch noch mitteilen, dass die Spams ankommen und beklickt werden.

Programmvorstellung – Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung mit finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Samstag, 8. April 2017

Heute im Angebot: Geldhebel!

Sehr geehrte Damen und Herren

Zwei von diesen Dingen bin ich nicht. Ich bin weder eine Dame, noch werde ich vom Spammer geehrt.

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Aha, durch Geldhebel. Da hebelt man dran, und dann wird Geld. :mrgreen:

Das es für den Normalbürger seit Jahren fast unmöglich ist eine Finanzierung zu bekommen ist kein Geheimnis mehr und hat sich zur weltweiten Tendenz entwickelt. Dafür haben die Banken mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber ihren Kunden gesorgt.

Dafür sind meine Mitmenschen aber teilweise ganz schön verschuldet.

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Oder ist es ein Hirnhebel? Der durch ständige Wiederholung angesetzt wird? Bis die Vernunft ausgehebelt ist? Flutsch, das war das Hirn?

Es gibt auch genuegend Hinweise auf eine kommende Krise mit allen unangenehmen Konsequenzen und Aenderungen im Finanzsystem bis hin zur Abschaffung von Bargeld. Hier ist jeder selbstverantwortlich wie er fuer sich und seine Familie vorsorgt. Der Staat wird nicht mehr helfen. Ungenuegende Altersversorgung und Ausbreitung der Armut sind schon in Sicht und von den Politikern bestaetigt. Aber zu den aktuellen und zukuenftigen Finanz- und gesellschaftlichen Problemen informieren wir Sie in einen anderen Newsletter.

Hey, im vorigen Absatz (vor dem Hebel-Refrain) konntest du aber noch Ümläüte. Und jetzt hast du einen ganzen Absatz aus einer anderen Quelle abgeschrieben? Und weil du gar nicht richtig verstehst, was du da kopierst, bemerkst du solche kleinen Fehlerchen nicht? Du bist aber auch ein ganz Großer! Hauptsache, du kennst dich mit dem Geldhebel aus!

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Strophe – Refrain – Strophe – Refrain – Strophe – Refrain…

Wir haben als Konsequenz dieser Finanzpolitik eine neue Strategie entwickelt die in Zusammenarbeit mit privaten Geldgebern und mit gesicherten Geldeinlagen in privaten Geldinstituten zu einer Auszahlung von 240.000,00 Euro innerhalb von max. 4 Monaten führt und nach 8 Jahren zu einer zweiten Zahlung in Höhe von 700.000,00 Euro. Die Tilgungs- und Zinsverpflichtungen werden von den Anlagerenditen bedient – Sie müssen keine Raten oder Vericherungsprämien zahlen.

Aha, ihr, du oder sonstwas habt also eine Geldsteckdose, aus der ihr einfach 240.000 Øre in vier Monaten ziehen könnt, die auf noch ungeklärte Weise (geschlechtliche Fortpflanzung von versauten Banknoten oder Knospung an gut in Saft stehendem Münzgeld) zu 700.000 Øre werden.

Moment, diesen ganzen Stil habe ich doch 2015 schon einmal gesehen

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

…und 2015 war genau so ein nerviger, hirnloser Spruch immer wieder zwischen die ganzen behaupteten Absurditäten gekleistert.

Zusaetzlich haben Sie die Moeglichkeit Ihr neues Vermoegen vor Totalverlust oder schleichender Entwertung durch einen moeglichen Zusammenbruch von Euro oder US $ zu schuetzen. Mehr Information hierzu auf Anfrage

Jetzt wieder der Autor ohne Umlaute, der mir frei von tieferem Denkvermögen von meinem neuen Vermögen erzählt, dass ich noch gar nicht habe (und das aus einer noch nicht näher erläuterten Geldsteckdose kommen soll), aber jetzt schon vor dem Zusammenbruch der Zivilisation und vermutlich sogar vor einer Übernahme des Planeten Erde durch wuschelhaarige Fiepswesen eines benachbarten Sonnensystemes schützen kann. Dieser Autor ohne Umlaute scheint seine Informationen aus Websites zu haben, die ich auch manchmal überfliege – aber er nimmt sie ungleich ernster als ich.

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Das scheint die neue Strategie zur Hirnbeseitigung durch Spamhebel zu sein – ohne Wenn und Aber! :D

Fordern Sie unsere Information und Antrag an, und Sie können selbst sehen wie dieses Programm arbeitet. Wir haben dieses Programm ein Jahr zur Probe laufen lassen und unsere Kunden sind zufrieden. Gerne nennen wir Ihnen Kunden die bereit sind mit Ihnen zu reden und Ihre Erfahrungen mit uns mitteilen.

Ihr klingt, als hättet ihr ein Schneeballsystem im Angebot. Und überhaupt: Wer zum hackenden Henker seid ihr eigentlich?!

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Ach ja, die mit dem Spruch und ohne Namen.

Mit freundl. Gruss

Michael Renner

Oh, gucke mal, da ist ja doch ein Name, der unter einem Text steht, der erkennbar von zwei Personen geschrieben wurde. Der Name wird gaaaaanz sicher echt sein. Und die „Freundlichkeit“ des Grußes wurde abgekürzt.

Pro Futuro Finance Service S.A.

Avenida San Martin 1202

10078 Santo Domingo

Dominican Republic

Telefon +1829 474 xxxx

E-Mail office@pxxxxxxxxxxxxe.com

Nr. Imp. Int. PFFS 2228F15

Was diese wunderbare Geldserviceklitsche, die mit millionenfacher Spam jedem einen ordentlichen Batzen Geld verspricht, nicht hat? Richtig: Sie hat keine Website. Wozu auch. Sie setzt für ihre Reklame lieber auf illegale und asoziale Spam, die gnadenlos dumm formuliert wird.

Natürlich hat die angegebene Mailadresse nichts mit der Absenderadresse zu tun. Man kann diese Spam nicht beantworten, indem man auf Antworten klickt. Der Absender ist gefälscht. Aber hey, es geht ja nur um Geld, was kann dabei schon passieren?! :twisted:

Wenn Sie keine Newsletter möchten, klicken Sie hier
unsubscribe@pxxxxxxxxxxxxe.com

Ah, endlich ein „Click here“, der mit Abstand dümmste Text, den man in eine Mail schreiben kann! Das ist ein ganz sicheres Kriterium, um Müll automatisch auszusortieren. Solche Textfragmente kommen nur in den Kommunikationsversuchen von Werbern, Vollidioten und Spammern vor; also von Gestalten, die man seinem Dasein einfach nicht hinzufügt, damit man mehr vom Leben hat. Ein haushaltsüblich intelligenzbegabter Mensch, der mit einem anderen Menschen kommuniziert, wird hingegen immer auf dermaßen sinnlose Textstummel verzichten. (Allein schon deshalb, weil nicht jeder Empfänger in seine E-Mail „klickt“, manche drücken auch eine Taste oder greifen in einen Touchscreen – und spätestens seitdem gefühlt jeder ein Smartphone in der Tasche hat, sollte das auch jedem Menschen klar sein. Aber Werber, Spammer und vergleichbare Vollidioten haben es nicht so mit dem Verstand.)

Anmerkung: Es kommt oft vor das wir Emails mit Aufforderung nach Loeschung nicht von der urspruenglichen Empfaengeradresse bekommen. Bitte geben Sie in diesem Fall auch die Mailadresse an, an die unser Newsletter gesendet wurde. Nur so koennen wir Sie zuverlaessig aus den Mailinglisten entfernen.

Wenn man auf die alte Lügennummer der Spammer reinfällt, dass man die Spam abbestellen kann, dann soll man aber bitte den Spammern eine aktuelle Mailadresse geben. Das sind Spammer. Die brauchen so etwas. Die leben davon, dass ihre Spams ankommen, geglaubt werden und beklickt werden.

Oder genauer gesagt:

Dies ist kein SPAM. Um weiterhin ohne Werbung auskommen zu können bitten wir alle Kunden mit erfüllten Auftrag d.h. erhaltener Auszahlung um Nennung von Personen bzw. Mailadressen wo Bedarf oder Interesse vermutet wird. Ihre Mailadresse wurde und von einen oder mehreren Klienten genannt um Ihnen diese Information zukommen zu lassen oder es ist eine Rückmeldung/ Anfrage / Antwort / Bekanntgabe /Reaktion auf den Eintrag / Anschreiben / Anfrage / Gesuch / Veröffentlichung/Bekanntgabe in / oder an ein Postfach/ Gästebuch / Mailfach / Linkliste / Anzeige / Klickmail Formular / Websiteeintragung bei uns und / oder einem unserer Partner / öffentliche Werbe – Agenturen/ -träger / Onlineanzeige- unternehmen. Es besteht kein Verstoß gegen bestehende Gesetze .Sollten Sie diese E-Mail mehr als einmal erhalten haben, bitten wir dieses zu entschuldigen. Es kann hin und wieder geschehen, dass manche Einträge / Anzeigen / Datensätze / Angaben doppelt, aber nicht gleicher Art / Inhalt sind. Ich versuche Spam definitiv zu vermeiden. . „No Spam Check“

Das ist keine Spam. Der Spammer versucht Spam definitiv zu vermeiden. Wie gerne würde ich ihm eine doppelläufige Schrotflinte in die kalte, vergiftete Brust drücken (bei Kopf verfehlte ich zu leicht das Ziel), ihm mit einem zynischen Löcheln sagen, dass ich schwere Verletzungen definitiv zu vermeiden suche und auch nicht gegen Gesetze verstoße… und den Finger krumm machen. Peng! Platsch! Ruhe. :evil:

Systemaktualisierung – Vorname Nachname

Montag, 20. März 2017

Im Betreff stand der richtige Vorname und Nachname des Empfängers.

Von: „Volksbank.de“ <soerenvogel@online.de>

Ja ja, mal wieder eine „Bank“, die keine eigene Domain für ihre E-Mail hat. Warum sollte der Spammer sich auch Mühe bei seinem Phishing geben. Wenn er sich Mühe geben wollte, könnte er ja gleich arbeiten gehen.

Diese Spam enthält keinen Text. Sie besteht nur aus einer eingebetteten Grafik, und diese sieht so aus:

Volksbanken / Raiffeisenbanken -- Sehr geehrte Damen und Herren, in letzter Zeit kam es vermehrt zu sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Kundendaten. Daher sind wir verpflichtet, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Um die Sicherheit ihres Kundenkontos auch weiterhin gewährleisten zu können, bitten wir Sie ihre Kundendaten zu aktualisieren. -- Nach Abschluss des Vorgangs befindet sich ihr Kundenkonto automatisch auf dem aktuellen Stand der Sicherheitsbedingungen nach §§ 12-20 des Bundesdatenschutzgesetzes -- [Fortfahren] -- Vielen Dank für Ihr Verständnis -- Dies ist eine automatisch generierte Nachricht, bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. -- Werbung -- Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) / Schelligenstraße 8 / 10785 Berlin / Telefon / Telefax

Die gesamte Grafik ist verlinkt, also anklickbar. Der Link geht auf den URL-Kürzungsdienst von Google. Spätestens daran sollte jeder bemerken, dass es sich nicht um eine Mail von einer richtigen Bank handelt, denn warum sollte die auch einen indirekten Link setzen.

$ location-cascade https://goo.gl/8V3uLO
301	https://goo.gl/8V3uLO
302	http://331wte0aks.party/?l=c9Dz8U
Found	https://banking.de.volksbank-DJNKLVCVSF-volksbank.ru
$ _

So weit die gewöhnliche Alltagskost des Spamgenießers. Jetzt einmal etwas, was ich nicht so oft erlebe

$ lynx -mime_header https://banking.de.volksbank-DJNKLVCVSF-volksbank.ru | grep '^Location'
Location: banking-privateentry.php?entry=16YHFpxhnuPCN24Kgqf8ys73RevitI&trackid?=1sXr0nAcx2SwLfCYzTNZ
$ _

Eine lokale Weiterleitung, die mich dann endlich zum Ziel bringt und mich mit dem neuesten Schrei des Phishings auf Volksbank-Kunden bekannt macht – aber genau in diesem Moment ist der Webserver der Phisher vom Netz gegangen. :)

Offenbar hat der Hoster keine Lust auf die kriminellen Machenschaften seines Kunden gehabt. Da scheint wohl auch jemand anders die Spam „behandelt“ und schließlich gemeldet zu haben. Gut so! Das erspart einigen hundert naiven Menschen, dass ihre Konten geplündert, ihre Kreditkarten von gewerbsmäßigen Betrügern benutzt und ihre persönlichen Daten bei Betrugsgeschäften aller Art angegeben werden – vor allem der Identitätsmissbrauch kann einem Menschen mehrere Jahre seines Lebens verhageln.

Ich wünsche der russischen Polizei viel Erfolg dabei, die Betrügerbande dingfest zu machen! Leider wird sie wohl zunächst einen Menschen ermitteln, dessen Identität und Kreditkarte von Betrügern missbraucht wurden… :(

Diese Spam ist ein Zustecksel meines Lesers M.S., der dazu trocken anmerkte, dass er „so viele Konten“ hat, dass er eine App brauchte, um sie alle verwalten zu können…

Kooperationsanfrage

Dienstag, 7. März 2017

Hey, Spammer,

wollt ihr mich etwa im Kampf gegen Spam unterstützen? :mrgreen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das ist nicht mein Name. Mein Name ist…

im Rahmen unserer Recherche nach neuen, interessanten und relevanten Kooperationspartnern sind wir auf Ihre Internetseite tamagothi.de aufmerksam geworden.

…auf der Website, die ihr euch angeblich angeschaut und dabei neu, interessant und relevant gefunden habt, kaum zu übersehen:

Titelbereich meiner Homepage: Elias Schwerdtfeger -- Und das Licht scheint in die Finsternis und die Finsternis hats nicht ergriffen

Schon mit eurer Anrede habt ihr völlig klar gemacht, was ihr seid: Stinkende Spammer, die es nicht für nötig halten, sich irgendeine Mühe zu geben und die fest darauf vertrauen, dass die Mutter der Dummen immer schwanger ist.

Immerhin habt ihr es auch geschafft, die richtige Mailadresse im Impressum zu finden. Die ist nicht leicht mechanisch auszulesen, dafür muss das Harvester-Skript schon CSS beherrschen. Die leicht mechanisch auslesbare Mailadresse, die direkt in meinen virtuellen Orkus führt, habt ihr hingegen vermieden. Da hättet ihr auch an jemanden anders als an „Sehr geehrte Dämliche und Hervorgekrochene“ schreiben können. Ach, so gründlich und motiviert war der Ein-Euro-Jobber oder unbezahlte Praktikant, den ihr mutmaßlich für solche Tätig- und Tätlichkeiten ausbeutet, nicht. Nun ja: If you pay a peanut, you‘ll get a monkey.

Den Rest eures Textes würde ich mir also ersparen, wenn ich nicht über Spam bloggen würde. Dass ich über Spam blogge, hättet ihr auf der von euch – sicherlich erst nach eurem Besuch und einer gewissen Zeit der angeregten, eingehenden Lektüre – für neu, interessant und relevant gehaltenen Website mit Leichtigkeit durch ein wenig Lesen herausbekommen können, wenn ihr euch dafür interessiert hättet. Von daher vielen Dank für euer konkludentes Einverständnis damit, dass ich über eure illegale und asoziale Spam blogge, die ihr mir „freundlicherweise“ zugestellt habt. :D

Gerne würden wir daher mit Ihnen zusammen arbeiten. Wir würden einen qualitativ hochwertigen und thematisch zu Ihnen passenden Artikel, mit einer Verlinkung zu einem unserer Kunden, auf Ihrer Website zu platzieren. Der Artikel würde keinen herkömmlichen Werbetext darstellen, sondern würde informativen Content bieten.

Veröffentlicht den tollen Artikel doch einfach auf eurer eigenen Website! Und wenn ihr noch keine habt, dann macht eine auf! Das kostet nicht die Welt und ist gar nicht so schwer… wenn ihr es nicht könnt, gebe ich euch sogar gern eine kostenpflichtige praktische Einführung.

Oder ist er dafür doch nicht so gut geeignet? :mrgreen:

Übrigens: Keine meiner Websites ist ein Platz für „Content“. Ich lege mehr Wert auf Inhalte. Wenn ihr „Content“ platzieren wollt, wendet euch an die Betreiber von Rundfunksendern und Presseorganen, die leben davon, Fremdinhalte zu lizenzieren und mit Reklame zu vergällen. Allein für das kalte Wort vom „Content“ – ein Wort, das zurzeit stets und ausschließlich dort verwendet wird, wo man das Geld liebt und den Leser verachtet – hättet ihr euch einen ansatzlos geschlagenen, geraden Fauststoß in euer dummes und gieriges Fressbrett eingefangen, säßet ihr mir gegenüber. Und hättet ihr mal ein bisschen gelesen, hättet ihr das sogar vorher wissen können. Sterbt bitte einfach, ihr Maden!

Unsere Redaktion würde daher einen Artikel verfassen, der speziell auf Ihre Seite zugeschnitten ist. Alternativ könnten Sie natürlich auch selbst einen Artikel erstellen.

Nochmal meine Frage: Warum macht ihr das nicht einfach für eure eigene Website?

Ach, darum:

Die Verlinkung im Artikel wäre dann für eine thematisch passende Website aus unserem Portfolio. Sollten Sie interessiert sein, können wir Ihnen diesbezüglich gerne genauere Angaben zukommen lassen.

Ihr interessiert euch gar nicht für Inhalte, sondern für Links. Ihr wollt die Indexer der Suchmaschinen mit Links zuspammen, und das geht natürlich am besten, wenn es für ein technisches Verfahren wie zum Beispiel die Google-Suche so aussieht, als würde „die ganze Welt“ irgendeine ohne derartige Spammethodik völlig uninteressante Website verlinken. Deshalb braucht ihr ganz viele „Sehr geehrte Damen und Herren“ mit Website, die so doof sind, euch für das Versprechen von ein paar Klimpergroschen (und übrigens: im Lande der Linkhaftung einem zudem dafür inkauf genommen juristischen Risiko) einen Link auf eine Website zu setzen, die aus freien Stücken wohl niemand verlinken würde. Und diese vielverlinkte Seite erschiene dann weiter oben in den Suchergebnissen. Das ist eine sehr perfide und widerwärtige Form der asozialen Spam, weil sie dem letztendlichen „Empfänger“ eurer Spam, der einfach nur mit einer Suchmaschine im Web finden möchte, was er sucht, gar nicht weiter auffällt. Und dann wird er halt abgezockt, übern Tisch gezogen und betrogen, weil er auf Websites gerät, für die sich aus wirklich gutem Grund ohne derartige Spam niemand interessieren würde.

Was bin ich froh, dass Google regelmäßig an seinen Algorithmen schraubt – und Leute, die solche Spamlinks setzen, ebenso regelmäßig abstraft! Das Web wäre sonst unbenutzbar…

Oder anders gesagt: Ihr wollt mich zum Spammer und Menschenfeind machen, ihr cerebral funktionslimitierten Zwielichtgestalten aus einer von Dummheit und Gier durchwirkten Spamhölle. Und jeden anderen, der eure Spam bekommen hat, auch. Ein letzter Rest von Anstand verbietet es mir jetzt, euch Fäkalmaden, Erzekeln, Bratschädeln, Dumpfmeistern und nutzlos verschulten Freakshowexponaten aus der Generation Jamba mit den Bezeichnungen zu begegnen, die ihr euch mit eurem deutlich durchschimmernden, asozialen Charakter verdientet.

Wenn Sie einen anderen Vorschlag für eine solche Kooperation haben, sind wir für neue Ideen immer offen!

Ja, hier mein Vorschlag: Ihr legt euch einfach möglichst qualvoll sterben, und ich begleite das mit hämischen und zynischen Blogartikeln voller Links auf Unser täglich Spam. :idea:

Natürlich möchten wir uns bei Ihnen für den Aufwand revanchieren. Es würde mich daher interessieren, welche Preisvorstellung Sie für z.B. eine solche Artikelplatzierung hätten.

Habt ihr auf der Website, die ihr zur Spamschleuder machen wolltet, auch mal das hier gelesen?

Macht doch einfach eure eigenen Dreckssites auf. Das kostet auch nicht die Welt. Klar, dafür interessiert sich dann auch keine Sau, denn wer will schon schnell aufgeschäumte, nicht für Menschen, sondern als Spam für Suchmaschinen geschriebene Bullshit-Texte von stinkenden, intelligenzverachtenden Spammern lesen? Aber solche Texte werden eben auch nicht interessanter, wenn ihr sie auf den Websites anderer Leute veröffentlicht. Da müsste jemand seine Leser schon ganz schön verachten, wenn er auf so ein unerfreuliches Gesäuge wie euch hereinfiele.

(Die Bezahlung kann selbstverständlich auch im Voraus geschehen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.)

Wenn ich einen „reibungslosen Ablauf“ haben möchte, verwende ich Gleitgel.

Ich freue mich auf eine positive Rückmeldung.

Ich freue mich auf deine Beerdigung.

Bei Fragen oder Wünschen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kommst du auch persönlich? :evil:

(Aufgrund unserer internen Kommunikation wird eine Kontaktaufnahme per E-Mail bevorzugt.)

Ah nee, du hast offenbar schon ein paar mal die Fresse so mit Fäusten massiert bekommen, wie es Menschenfeinden wie dir gebührt. Und deshalb kommst du lieber nicht persönlich. So dumm du dich gibst, altmodische Konditionierung funktioniert also noch bei dir. Immerhin, das ist ein Anfang… :D

Mit freundlichem Gruß

Wenn das deine Freundlichkeit ist, will ich deinen Hass nicht mehr kennenlernen.

Ihr Suchhelden Team

Julius Schlüter
(Content Management)

Möge eine elektrische Entladung der Atmosphäre deine Defäkation beenden!

Suchhelden GmbH
Franz-Lenz-Str. 1a
49084 Osnabrück

T: (0541) 200 69 xxx
j (punkt) schlueter (at) suchhelden (punkt) de

Komisch, ich lese da klar und deutlich Spamhelden. Diese Verleser aber auch immer… :D

Oh, da ist ja noch eine tolle Grafik als Signatur unter der HTML-formatierten Spam, in der – neben einem Foto und ein paar Logos – noch einmal das gleiche wie in der Abschlussformel steht… und noch ein bisschen mehr:

Mit freundlichem Gruß -- Julius Schlüter (Content Management) -- Telefon 0541 200 69 xxx -- Telefax 0541 38 600 xxx -- www.suchhelden.de -- julius.schlueter@suchhelden.de -- Suchhelden GmbH -- Franz-Lenz-Str. 1a -- 49084 Osnabrück -- Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet.

Ich habe mal das Gesicht auf dem Foto unkenntlich gemacht, da ich angesichts der Spam davon ausgehen muss, dass das Foto von „irgendwo aus dem Internet“ mitgenommen wurde – wer von einem solchen Missbrauch durch asoziale und illegale Spammer betroffen ist, ist wahrlich gestraft genug.

Aber viel lustiger ist zusätzliche Text, der hier zum höheren Genuss und Verdruss noch einmal wiedergegeben sei (das nächste Mal bitte nicht kursiv und klein, ihr Spammer, denn daran ist die OCR gescheitert und deshalb musste ich euren gequirlten Bullshit von Hand abtippen):

Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet

So so, eine massenhaft versendete, nicht verschlüsselte, offen als Klartext wie eine maschinenlesbare Postkarte durch das Internet beförderte, wegen des Fehlens einer digitalen Signatur auf jedem Server auf dem Weg beliebig veränderbare E-Mail ist also so eine „vertrauliche“ und damit ganz geheime Geheimsache, dass man die Mail am besten nach Empfang aufessen soll und auf gar keinen Fall auf die Idee kommen soll, sie zu kopieren oder anderen Leuten davon zu erzählen. Und damit das nicht ganz so doof klingt, wie es ist, habt ihr euch auch einen guten „Grund“ dafür ausgedacht: Es ist nicht gestattet. Warum nicht? Wegen eures argumentum ex culo. Wäre ja auch kacke, wenn jeder erfahren könnte, was ihr für asoziale Spammer seid…

Vielen Dank für eure zwar technokratisch-bedrohlich formulierte, aber rechtlich nicht bindende Klausel – wir haben keinen Vertrag, weil ein Vertrag nicht dadurch entsteht, dass ich gegen meinen Willen eine illegale und asoziale Spam von euch erhalte – die einem Kurt „Keks ist Fortschritt“ Schwitters alle Ehre gemacht hätte. So konnte ich wenigstens auch ein bisschen lachen!

Zum Abschied habe ich auch noch etwas für euch, was ihr noch viel dringender als jeden SEO-Spamlink gebrauchen könntet:

Gehirn

Mit äußerst unfreundlichem Gruß

Eurer Unser-täglich-Spam-Team

Elias Schwerdtfeger
Obdachloser Blogger, der vom Betteln lebt
(Die Mailadresse ist euch ja bekannt)

Ohne ladefähige Anschrift

Nach Diktat verreist

Nachtrag vom 11. März 2017

Wie in den Kommentaren zu sehen ist, ist da inzwischen mutmaßlich das „Reputationsmanagement“ aufgewacht. Nun, bevor durch derartige „Kommentararbeit“ ein völlig falscher Eindruck entsteht – Ich bin ganz offensichtlich nicht der einzige Betreiber einer privaten Website, der mit solcher Spam halbseidener Linkkäufer und Suchmaschinen-Zuspammer belästigt wurde, wobei auch ein ähnliches „Interesse“ an der Website wie hier dokumentiert und kommentiert in meinem Falle offenbar wurde:

An Julius Sch. bei den Suchhelden

Auch wenn Sie mir (einer Privatperson) gleich zwei mal nacheinander unaufgefordert eine Kooperation antragen möchten, ändert sich nichts an meiner Meinung, die Sie bei etwas ehrlicherem Interesse auch ohne Probleme hätten finden können im Backstage-Bereich. Dort waren Sie ja, um sich meine Mailadresse zu angeln

Nicht, dass noch jemand eine gewerbliche Spam mit einem persönlich angetragenen (und selbst in dieser Form illegalen) Geschäftsvorschlag verwechselt.

Kontoaktualisierung

Montag, 20. Februar 2017

Dies ist eine Spam, die Menschen mit einer halbwegs sicher konfigurierten Mailsoftware gar nicht zu Gesicht bekommen. Sie hat nämlich keinen Text, sondern verwendet eine über imgur (punkt) com eingebettete Grafik.

Natürlich hat diese Spam mit Amazon nichts zu tun. Ich habe sie empfangen. Ich käme niemals auf die Idee, Amazon zu benutzen und habe mich dort nicht registriert. Diese Spam geht an jeden, dessen Mailadresse in den Datenbanken der Spammer steht.

Von: Amazon.de <bwadetumd@pub.kiev.ua>

Diese Spammer hat zwar schon verstanden, dass man eine Absenderadresse fälschen kann, er ist aber intellektuell damit überfordert, den Absender so zu fälschen, dass das Ergebnis seiner „Mühe“ auch jemanden beeindrucken könnte. :mrgreen:

Sehr geehrte Damen und Heren, da wir stets um die Sicherheit unserer Kunden bemüht sind, haben wir unser Sicherheitssystem verbessert. Um das Sicherheitsupdate abzuschließen ist es unbedingt erforderlich, dass Sie Ihre bei Amazon hinterlegten Bankdaten aktualisieren. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und folgen Sie unserem Verifizierungsprozess, um Ihr Kundenkonto auch in Zukunft wie gewohnt nutzen zu können. [Jetzt aktualisieren] Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis. Ihr Amazon-Team

Wie schon gesagt: Es ist ein in einer HTML-formatierten Mail extern verlinktes Bild mit Text und nicht das, wonach es aussehen soll. Der ätzrot überlagerte Text „Spam“ ist natürlich von mir, denn ich möchte kein Bildhoster für Spammer werden und finde es schlimm genug, dass imgur (punkt) com den Kriminellen zurzeit sehr dienstbar ist. Das gesamte Bild ist verlinkt. Egal, wohin man klickt, man landet auf einer Website in der obskuren Domain sicherheit (strich) d3qVeMhk (punkt) top, die ganz sicher nicht von Amazon betrieben wird, denn Amazon hat eine eigene Domain für seine Website. Die Daten, die man dort eingibt, gehen nicht an Amazon, sondern an Kriminelle. Was diese Halunken mit den Bankdaten anfangen werden, kann sich hoffentlich jeder vorstellen – und wer es sich wirklich nicht vorstellen kann, frage einfach einmal bei der Polizei oder bei seiner Bank. Einmal ganz davon abgesehen, dass es nach nur ganz kurzem Nachdenken sehr schwer einsehbar ist, warum man Amazon gegenüber Daten nochmals angeben sollte, die bei Amazon längst bekannt sind und welchen Effekt das für „die Sicherheit“ bei Amazon haben sollte. Man muss nicht lange darüber nachdenken, um zu bemerken, dass die Vorwände aus typischen Phishing-Mails unsinnig sind.

Lobenswerterweise hat Amazon selbst auf seiner Website klare Worte dazu geschrieben:

Amazon E-Mails und SMS-Benachrichtigungen […] fragen Sie niemals nach persönlichen Informationen oder bitten um Datenverifizierung über einen Link in der E-Mail oder SMS.
Alle benötigten Daten müssen IMMER über die Amazon.de Website eingegeben werden. Nachrichten von Amazon enthalten daher nur Anleitungen, wie Sie Ihre Informationen auf der Amazon.de Website selbst verwalten können

Ich lege Amazon nahe, seine eigenen E-Mails auch digital zu signieren und seine Kunden darüber zu informieren, um den Phishing-Sumpf auf lange Sicht auszutrocknen.

Lachen und löschen – das ist die angemessene Haltung bei derartig plumpen Überrumpelungsversuchen. Und wenn man sich einmal nicht sicher ist: Niemals in die Mail klicken, immer die Website über ein Lesezeichen im Browser aufrufen! Wenn man sich dann anmeldet und alles wie gewohnt funktioniert, ohne dass man einen Hinweis sieht, hat man mit dieser ganz einfachen Vorsichtsmaßnahme einen Phishing-Versuch abgewehrt und sich selbst bis zu zwei Jahre voller Ärger aller Art mit Polizeien, Staatsanwälten und Untersuchungsrichtern erspart, denn natürlich wird bei gewerbsmäßigem Betrug ermittelt und natürlich ist der Inhaber eines zum Betrug verwendeten Kontos dabei immer die erste Adresse.

Blitzschnelle Übersetzungen

Mittwoch, 30. November 2016

An: gammelfleisch@tamagothi.de

Geht an jede Adresse, die mit einem Skript im Web eingesammelt werden kann. Oder kurz: Es handelt sich ganz sicher um illegale und asoziale Spam.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Genau mein Name!

Ich kontaktiere Sie heute im Namen einer modernen Online-Übersetzungsagentur.

Aha! Und was habe ich damit zu tun? Ach, stimmt ja, ich werde kontaktiert. Oder, um es etwas präziser zu sagen: zugespammt.

Wir haben bis heute über 34 000 Aufträge realisiert, dabei wurden über 25 Millionen Wörter und mehr als 500 Webseiten übersetzt.

Schön, ihr zählt beim Übersetzen jedes einzelne Wort. Euer durchschnittlicher Auftrag beinhaltet die Übersetzung von 735,29 Wörtern. Und ihr übersetzt auch Webseiten. Und was habe ich damit zu tun? Ach ja, ich soll davon beeindruckt werden. Weil ich Zahlen aus einer Spam glaube.

Unsere Stärken, wie hohe Qualität, sofortige Angebotserstellung, Realisierungszeit ab 15 Minuten sowie ein qualifiziertes Team von 300 Fachübersetzern und Muttersprachlern haben uns das Vertrauen von bereits mehr als 8000 Kunden eingebracht.

Ihr seid die Besten der Besten der Besten, irre schnell, und ihr habt sogar Kunden. Ihr könntet, wenn das alles auch nur näherungsweise stimmte, eine richtig gute und nachhaltige Reputation aufbauen, die euch langfristiges Wachstum und gutes Geschäft garantiert. Das wollt ihr aber nicht, deshalb spammt ihr lieber. Wie kommt das nur?

Darf ich Ihnen mehr Informationen über unser Übersetzungsangebot zuschicken?

Nein danke, ich habe bereits eine Spam von euch empfangen. Mehr Information als so eine illegale und asoziale Spam benötige ich nicht, um mein Urteil zu bilden. Das sieht allerdings nicht sehr vorteilhaft für euch aus.

Mit freundlichen Grüβen
Andrea Schultz

Innendienst

Oha, das hatte ich lange nicht mehr, dass ich in einer Spam statt eines deutschen „ß“ ein griechisches Beta, ein „β“, gesehen habe. Das letzte Mal habe ich das im Juni dieses Jahres gesehen, als ich wortwörtlich die gleiche Spam hatte. Damals lautete die angebene Domain für das extratolle Übersetzungsunternehmen (das niemals seine Firmierung angibt) aber nicht…

quick-translate.com

…irgendwas mit schnell übersetzen, sondern lingworld (punkt) com. Warum sollte man denn eine konstant unter gleicher Domain erreichbare Website haben, wenn man ein Geschäft machen will? :mrgreen:

Tja, und davor habe ich diesen „β-Fehler“ – den übrigens ein richtiger Dolmetscher, der auch Texte für den Druck übersetzt, niemals machen würde – nur bei ganz fragwürdigen Spammern mit ihren lächerlichen SEO-Angeboten erlebt, die anderthalb Jahre lang die Pest in meinem Spamordner waren.

Auch, wenn das manchem als ein schwaches Indiz erscheint, schließe ich aus der Wiederkehr dieses wirklich sehr schwierig zu machenden Fehlers, dass es sich um genau die gleiche Bande wie damals handelt. Wenn die immer noch – wie damals – hier mitlesen, wird der „β-Fehler“ sicherlich bald wieder verschwinden, so wie auch damals. Es ist ja auch ein viel zu einfaches Kriterium für die Spamfilterung.

Wer mit diesem Pack Verträge macht, wird betrogen. Von Vorkasse und Anzahlungen rate ich strikt ab, und sollte es tatsächlich Übersetzungen geben, wäre es eine gute Idee, vor der Bezahlung einmal jemanden den entstandenen Text lesen zu lassen, der die Zielsprache auch beherrscht. Es ist ja nicht so ein großes Problem, eine „Übersetzung“ mit Google Translate oder einem vergleichbaren kostenlosen Dienst anzufertigen, aber das Ergebnis klingt meist peinlich, unbeholfen und unfreiwillig lächerlich, wenn es nicht gar objektiv falsch gerät. Wer diese Leute gar an seinen Webserver lässt, damit sie eine „Webseite“ übersetzen können, darf sich über den Schaden nicht wundern. Das sind Kriminelle, und die werden für einen Server eine Menge Anwendungen finden, die kein Serverbetreiber vor Polizei und Gericht verantworten möchte¹.

Also: Auf gar keinen Fall darauf reinfallen.

Übrigens: Die Website in der Domain quick (strich) translate (punkt) com zeigt ohne aktiviertes JavaScript keine Inhalte an. Es gibt keinerlei technischen Grund, für eine derartige Website JavaScript zu erzwingen. Ein kurzer Scan mit VirusTotal zeigt, dass es dort keine bekannte Schadsoftware zu geben scheint, deshalb habe ich mal einen Screenshot der Website angefertigt, die natürlich kein Impressum hat:

Screenshot der mit Spam beworbenen und impressumslosen Website 'Quick Translate'

So so, „komplexe sprachliche Leistungen für dich und deine Firma“… ob das informelle „Du“ wohl eine gute Wahl ist, wenn man geschäftliche Aufträge erhalten möchte? Nun, das müssen diese Leute ja wissen, schließlich sind sie die ganz tollen Dolmetscher! :mrgreen:

¹Übrigens, dieser Absatz klingt, wenn man ihn mit Google Translate ins Englische übersetzen lässt, so: „Whoever contracts with this pack will be deceived. I would advise against payment of prepayment and down payment, and if there are any translations, it would be a good idea to have someone read the written text before the payment. It is not such a big problem to make a ‚translation‘ with Google Translate or a comparable free service, but the result usually sounds embarrassing, awkward and involuntarily ridiculous if it is not even objectively wrong. If you let these people even have their web server, so they can translate a ‚website‘, you can not be surprised at the damage. These are criminals, and they will find a lot of applications for a server, which no server operator wants to be responsible for the police and court“. Das liest sich zwar etwas seltsam, ist aber gar nicht mehr so mies und unbrauchbar, wie es noch vor zehn Jahren war. Die besitzanzeigenden Pronomen sind allerdings beim Server sinnentstellend daneben, und generell klingt die Ausdrucksweise ein wenig „unenglisch“. Nun sind Deutsch und Englisch aber auch recht nah verwandte Sprachen, das frühere Dialektkontinuum vom Deutschen über das Niederdeutsche und Niederfränkische über das Niederländische bis hin zum Englischen lässt sich immer noch (trotz der Jahrhundert und vieler politischer und sprachlicher Einflüsse) deutlich erahnen, wenn man die Sprachen hört. Und die stark verschliffene Grammatik des Englischen macht Englisch als Zielsprache einer automatischen Übersetzung relativ einfach. Trotz alledem ist das Ergebnis nur geeignet, um sich einen Eindruck vom Inhalt eines fremdsprachigen Textes zu verschaffen, jedoch unbrauchbar, wenn es auf Feinheiten und auf Stil ankommt.