Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Geschäftsvorschlag“

Kurze Frage

Samstag, 21. April 2018

Die Spam kommt auch auf Honigtopf-Adressen an, die für menschliche Leser gar nicht sichtbar sind. Die Mailadressen werden mit einem Harvester eingesammelt.

Hallo, […]

Genau mein Name!

[…] ich bin auf Ihre Seite aufmerksam geworden,
gefällt mir wirklich gut!

Oh, ich habe nur eine einzige Seite‽ Tja, woher soll eine spammende Spezialexpertin auch wissen, was der Unterschied zwischen einer Webseite (deutsch) und einer Website (englisch) ist. ;)

Die hat ja nicht einmal ins Impressum geschaut, um meinen Namen für eine Anrede herauszubekommen. Deshalb heiße ich ja auch „Hallo“.

Deshalb wollte ich mal nett fragen, […]

Eine illegale und asoziale Spam an irgendwelche mit Skripten eingesammelte Mailadressen ist ungefähr so „nett“ wie eine eingetretene Haustür.

[…] ob wir bei Ihnen eine bezahlte Artikelveröffentlichung vereinbaren können.

Wie, habt „ihr“ im Jahr 2018 noch keine eigene Website, wo „ihr“ eure „Artikel“ veröffentlichen könnt? Klickt euch einfach schnell ein Blog zusammen, und „euer“ Problem ist gelöst, ohne dass „ihr“ anderen Leuten dafür Geld geben müsst! Mit dem ganzen eingesparten Geld könnt „ihr“ doch bestimmt etwas Besseres anfangen. :mrgreen:

Themen unseres Webseiten-Portfolios sind Sportwetten bzw. Online-Casinos.

Ach, so ist das! „Ihr“ wisst ganz genau, dass eure „Artikel“ keinen fühlenden Menschen interessieren. Da geht es nur darum, möglichst breit über das Internet verteilt ein paar Links auf abzockerische oder betrügerische Websites zu setzen, mit denen die Algorithmen der Suchmaschinen manipuliert werden sollen. „Ihr“ seid nicht nur Spammer, ihr wollt auch noch, dass ich für „euch“ Google vollspamme. Warum?

Natürlich gerne gegen ordentliche Bezahlung.

Weil „ihr“ mir ein paar Judasgroschen dafür versprecht, dass ich die Intelligenz meiner Leser offen verachte und einen weiteren Beitrag zur Verwandlung des gesamten Internet in eine unerträgliche Spamhölle leiste. Das mit der „ordentlichen Bezahlung“ ist dabei gewiss genau so ehrlich wie die Behauptung, dass euch „meine Seite wirklich gut gefällt“. :mrgreen:

Übrigens: „Ihr“ habt mir bis jetzt noch nicht einmal eure Firmierung genannt.

Und was „ihr“ mir auch verschweigt, ist, dass ich für die von euch gesetzten Links auf illegale und sicherlich auch abzockerische bis betrügerische Glücksspiel-Anbieter in der Bundesrepublik Deutschland haftbar gemacht werden kann. Genau so, wie „ihr“ mir verschweigt, dass Google solche Manipulationsversuche nach Entdeckung abstraft, und zwar mit der Folge, dass die daran beteiligten Websites in Google-Suchergebnissen nahezu unsichtbar werden. „Ihr“ wisst ja sicherlich genau, was der beste Ort ist, um eine Leiche zu verstecken: Die zweite Seite eines Google-Suchergebnisses. Aber so weit nach oben, dass man schon in der zweiten Seite erschiene, kommt man nach einer Abstrafung durch Google nicht mehr.

Ich freue mich auf Ihr Angebot, gerne gleich mit Preis! Die Artikel-Erstellung kann auch unser Autoren-Team übernehmen.

Mein Angebot an dich lautet: Hol dir einfach eine „nette“ Pest ab, und ich bin gern bereit, mir dein qualvolles, von namenloser Angst begleitetes Verrecken anzuschauen und jeden Tag voller Freude hämische Artikel darüber zu schreiben! Die Hilfe deines „Autoren-Teams“ benötige ich dafür nicht, denn ich bin überzeugt, dass ich das viel besser hinbekomme. „Ihr“ seid stinkende Spammer. Niemand – vielleicht mit Ausnahme eurer Mütter – würde euch vermissen, wenn es euch nicht gäbe.

Freundliche Grüße,
Marlen Schönbeck

Freundlich wie ein Faustschlag
Dein SEO-Spammer mit Abzockcasinolinks im Angebot

Übrigens: Es wurde immer noch keine Firmierung genannt, die hinter dem „wir“ steht. Und nein, die Absenderadresse der E-Mail…

Von: Marlen Schönbeck <marlen.schoenbeck@gmail.com>

…hilft da auch nicht weiter, denn dieses „wir“ hat keine eigene Domain und erledigt die Kommunikation mit seinen Kunden über anonym und kostenlos eingerichtete Mailadressen bei Googles Freemail-Dienst. Sonst könnte ich mir ja wenigstens noch anschauen, wer die Domain betreibt.

Hier spammt jemand aus der völligen Anonymität. Ich glaube nicht, dass dieser „jemand“ wirklich „Marlen Schönbeck“ heißt. Und ich würde niemals daran glauben, dass bei einem solchen „Jemand“ das vereinbarte Geld auch gezahlt wird. Jemand, der spammt, ist nicht ehrlich. Wer aber nach Genuss dieser Spam so dicke Euro-Zeichen in den Augen hat, dass er einem „dahergelaufenen Blogger“ wie mir nicht mehr glauben will, frage bitte einfach mal auf der nächsten Polizeidienststelle nach, bevor er sich auf diese Kriminellen einlässt!

Ms, Mei Chun Wong

Sonntag, 8. April 2018

Hach, diese Betreffs, die sofort Aufschluss über das Thema der Spam geben! Da weiß man schon vor dem Reinschauen, dass der Müll in den Müll kann.

Von: Ms, Mei Chun Wong <test@eteko.com.ua>
Antwort an: Miechunwong@qq.com

Aha, der Absender ist gefälscht. Ob „test“ wohl ein gut gewählter Namensteil für die Mailadresse ist? ;)

I am Ms, Mei Chun Wong, Executive Director and Alternate Chief Executive at DAH SING BANK Ltd; I have a lucrative Business Proposal for you, if you are interested please contact me via my email below.

Kind Regards,

Mrs. Mei Chun Wong
DAH SING BANK Ltd
Hong Kong. {Asia}
Email; Miechunwong@qq.com

Hey, Frau Mei Chun Wong,

schön dass du wenigstens deinen eigenen Namen kennst und schon ganz was Großes bei einem ganz großen Kreditinstitut bist, denn mit deinem schriftlichen Stil und deinen Umgangsformen könntest du kaum etwas werden. Du hast also eine total lukrative Katze im Sack für mich? Und wenn ich daran interessiert bin, obwohl das sackdurchdringende Mauzen doch sehr wie Vorschussbetrug klingt, soll ich dir antworten, aber nicht an die gefälschte Absenderadresse. Das hättest du zwar nicht eigens erwähnen müssen, weil du es geschafft hast, ein Spamskript zu benutzen, dass einen Reply-to-Header in die Spam fummelt, aber das konntest du ja nicht wissen. Dieser ganze Technikkram hirnt dich immer so. Du willst das Internet doch nur zum Spammen benutzen, und du glaubst daran, dass Katzen im Sack ein total begehrtes Gut seien, vor allem, wenn sie mit einer illegalen und asozialen Spam kommen.

Ich will es mal so sagen: Ich habe einen ersten Eindruck von deiner Intelligenz bekommen, und für diesen ersten Eindruck hast du keine zweite Chance. Immerhin hast du mich daran erinnert, dass Hong Kong in Asien liegt, das hatte ich schon ganz vergessen… :mrgreen:

Dein dich und deine Spam „genießender“
Nachtwächter

re

Sonntag, 11. März 2018

Aha, ein Qualitätsbetreff. Das wird sicher wieder eine Qualitätsspam.

Von: janice_chen@pageonegroup.com
Antwort an: "er2faw@"@inbox.lv

Der Absender ist natürlich gefälscht, es ist ja eine Spam. Und die Antwortadresse ist… ähm… bemerkenswert. Kein Mensch würde sich eine derartig problematische Mailadresse bei einem Freemailer wie inbox (punkt) lv holen.

Attention Sir

Der Spammer weiß nicht einmal, wie ich heiße, obwohl das wirklich nicht so schwierig rauszukriegen ist, wenn man nicht gerade Massenware millionenfach auf wehrlose Postfächer loslässt.

I do apologize for badging into your privacy even though we never had a prior dealings before […]

Diese Entschuldigung kann ich leider nur akzeptieren, wenn sie stilvoll und ehrenhaft auf japanisch vorgetragen wird. :twisted:

[…] but kindly pay attention to what am going to discuss with you cos its going to be of a great important for our mutual benefit.

Aha, der Spammer kennt mich nicht, gibt das offen zu, entschuldigt sich sogar dafür, dass er sich mit seiner stinkenden Spam in mein Leben drängelt aber will mir irgendwas zum gegenseitgen Vorteil machen. Und, um was kann es da gehen? Richtig:

I just want to know if you can handle a multi Million Euro transaction for our mutual benefit.

Er will mir ein paar Millionen Øre in die Hand drücken. Weil ich so eine schöne Mailadresse habe. :D

I will explain in details to you once i hear from you declaring your intention to partner with me.

Wer unbedingt noch weitere Lügen dieses Vorschussbetrügers hören will, muss allerdings antworten. Vielleicht werden die Geschichten ja besser.

Kind Regards
Erwin Fawcett
61 High St, Leatherhead,
KT22 8AQ UK
Tel:+44703198xxxx

Die Mail wurde übrigens über eine IP-Adresse aus der Republik Singapur versendet. Das ist zugegebenermaßen im Commonwealth, aber nicht gerade im Vereinigten Königreich.

Kooperationsanfrage mit tamagothi.de

Dienstag, 6. Februar 2018

Detail aus der unveränderten Website der auf Spam setzenden, angeblichen Reklameklitsche 'Max Exposure' mit der Zusage: 'Link Building Services -- Creative link development campaigns to build the great links which money just can't buy.' -- Dazu mein Text: 'Alte Bekannte! Immer noch so doof wie am ersten Tag.'.

Schon wieder? Und dann auch noch zweisprachig?

Hello,

Genau mein Name! Na ja, hauptsache…

My name is Margeret. I‘m a freelance content marketing specialist who works for Max Exposure, an online marketing agency.

…du kennst deinen eigenen Namen. Du bist also so eine mit Provisionen bezahlte Lumpenkauffrau für irgendeine Klitsche, die deinesgleichen mit Provisionen bezahlt, und um an das Geld zu kommen, hast du dir gedacht, du machst mal ein paar zehntausend Leuten eine Spam ins Postfach. Mit Verlaub, Margeret, du bist einfach nur eine asoziale, illegal vorgehende Gestalt, und allein deshalb verbietet sich jedes Geschäft mit dir von selbst.

Would you be interested in posting an article that is relevant to your readers, with a link to one of my clients, for a fixed fee that we would pay you?

Nein.

Mach doch einfach deine eigene Website auf und veröffentliche da deine tollen Artikel! Das kostet doch gar nicht so viel. Selbst ich kann mir eine Website leisten, und ich lebe vom Betteln und von dem, was mir kampflos gegeben wird. Warum solltest du deine tollen Texte also teuer unter fremdem Namen als Schleichwerbung veröffentlichen wollen? Ach, weil deine Artikel von einer „Qualität“ sind, dass sich wirklich niemand mit cerebralen Restfunktionen mehr dafür interessieren würde? Siehste, Margeret, das ist der Grund, weshalb ich so eine spambeworbene Rotzscheiße wie deine Mülltexte meinen zwei Handvoll Lesern nicht zumuten will.

Einmal ganz davon abgesehen, dass die von dir bevorzugte Form der nicht gekennzeichneten Schleichwerbung schlicht illegal ist und dass ich für die Dreckslinks, die du darin setzt, vollumfänglich hafte.

If so, what would be the price for it?

Ich mache dieses Webzeug nicht wegen des Geldes.

Please also let me know your best price for a banner ad and if you own other sites available for advertising.

Hey, Margeret! Hättest du dir mal die Website in der von dir so interessant gefundenen Domain angeschaut! Mein Name ist darauf kaum zu übersehen (du hättest mich also nicht als „Hallo“ ansprechen müssen). Wenn du diesen Namen in eine beliebige Suchmaschine eingibst, kannst du dir deine Frage nach weiteren Projekten mit Leichtigkeit beantworten. Und für alles dieses Zeug gilt: Ich mache es nicht wegen des Geldes und werde es nicht für ein paar Klickepfennig mit Reklame vergällen.

Best Regards,

Du mich auch!

Und jetzt der Supersonderservice für jene Menschen, die kein Englisch können: Der, die oder das Spammer übersetzt seine eigene Spam ins Deutsche – eigentlich so eine tolle Idee für eine Anfrage an einen deutschsprachigen Websitebetreiber, dass man sich fragt, warum da ein englischer Text drübersteht. :D

Und es ist keine Computerübersetzung.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Aha, das heißt also „Hallo“ auf deutsch. ;)

Mein Name ist Margeret und ich bin Content Marketer bei der Online Marketing Agentur Max Exposure.

Aha, Freelancer bei einer mutmaßlich kriminellen, auf Spamwerbung setzenden Reklameklitsche heißt auf Deutsch also „Marketer“. Ich finde den Begriff „Lumpenkauffrau“ allerdings viel passender. :D

Auf der Suche nach relevanten Partnern bin ich auf Ihre Webpräsenz gestossen. Gerne würden wir auf Ihrer Domain einen Artikel gegen Bezahlung platzieren.

Aha, „ein für meine Leser relevanter Artikel“ ist auf Deutsch also ein „Artikel gegen Bezahlung“. Ich habe ja immer schon geahnt, dass die deutsche Sprache von ganz besonderer Deutlichkeit ist. :mrgreen:

Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie prinzipiell an einer Kooperation interessiert wären.

Mit einem illegal vorgehenden Spammer? Mit einem stinkenden Werber? Fahr zur Hölle, aus der du entfleucht bist! :evil:

Falls Sie noch weitere Webseiten haben, um einen Gastartikel oder/und Banner zu platzieren, teilen Sie mir diese bitte mit.

Aha, auf Deutsch spielt der Preis gar nicht mehr so eine große Rolle, den Deutschen kann man die offene Reklame und die Schleichwerbung also ganz billig andrehen. :mrgreen:

Für Ihr Interesse bedanken wir uns im voraus und verbleiben,

Für welches Interesse bedankst du dich bei mir? Du hast meine Aufmerksamkeit mit einer illegalen und asozialen Spam erzwungen, die kam nicht aus Interesse. In deinem pseudohöflichen Dank schwingt die ganze Verachtung mit, mit der du die Empfänger deiner stinkenden Spam verachtest.

Mit freundlichen Grüßen

Freundlich wie die Pest…

Margeret Cooper
Online Marketing Specialist
WWW.MAX-EXPOSURE.COM

…ist die Spam einer Klitsche, die sich hier auf Unser täglich Spam schon einmal in die Schandhalle der ganz besonders schlechten Spam vorgedrängelt hat.

Moment, mal schauen… oh, die Website ist mit allen ihren kleinen Designschwächen und unproportional skalierten Grafiken immer noch unverändert (so dass ich keinen neuen Screenshot machen muss) und verspricht ihren zahlenden Kunden immer noch „Kreative Linkentwicklungskampagnen, um Links aufzubauen, die man mit Geld gar nicht kaufen kann“. Das ist wirklich ein bemerkenswerter Zustand der schamlosen Lügenbereitschaft für eine Klitsche, die in massenhafter Spam irgendwelche Leute fragt, ob sie nicht ein bisschen Geld für einen Link nehmen würden. Aber wer hätte denn von einen halbseidenen, grenzkriminellen Spammer jemals so etwas Ähnliches wie Ehrlichkeit erwartet?! Die alten Bekannten aus der Spam sind doch stets so doof wie am ersten Tag. :mrgreen:

Offer Mail From Henk Boelens

Sonntag, 28. Januar 2018

Statt im Betreff zu schreiben, wie der Absender heißt, was ja auch im Absenderfeld steht, könnte man mal reinschreiben, um was es in der Mail geht.

Von: Henk Boelens <loatbv@vnu.edu.vn>
Antwort an: Henk Boelens <henkboelens.wab@gmail.com>

Der Absender ist gefälscht. Alle weitere Kommunikation läuft über eine Mailadresse aus Googles Freemail-Angebot, die sich kostenlos und anonym einrichten lässt. Unverschlüsselt natürlich, also offen wie mit Postkarten. Es geht ja nur um ein bisschen Geld.

Ach ja, versendet wurde diese Spam über die IP-Adresse einer Universität in Vietnam. Das ist wenigstens einmal etwas anderes als Afrika. Vermutlich handelt es sich um einen Arbeitsplatzrechner der Universität, welcher mit Schadsoftware übernommen wurde. Diese Spam kommt aber mit Sicherheit nicht von einem „normalen Absender“ aus Belgien.

Dear Friend

Genau mein Name! Hier schreibt also jemand mit gefälschtem Absender, der mich überhaupt nicht kennt und nicht einmal eine kleine Websuche nach mir gemacht hat.

Henk Boelens is my name.

Dafür hat Henk sich wenigstens für sich selbst einen Namen ausgedacht. Und wo Henk gerade so schön am Fabulieren ist…

I am the branch manager of Western Associate Bank here in Belgium, […]

…hat er sich sogar einen Beruf für sich selbst ausgedacht, der wenigstens ein bisschen seriöser als „Spammer und Trickbetrüger“ klingt. Und wenn man dann mal eben die Suchmaschine seines Vertrauens anwirft, um zu schauen, ob es dieses grandios benannte Bankhaus überhaupt gibt und wenn ja, ob es irgendwo wirklich einen führenden Mitarbeiter dieses Namens hat, findet sich an erster Stelle im Suchergebnis ein Hinweis, dass Henk Boelens früher einmal Justin Moron… ähm… Moroe hieß und damals seine windige Story auch gleich in der Erstmail zu Einleitung eines Vorschussbetruges in aller ihrer lächerlichen Breite darlegte. Die Bank, bei der Henk zu arbeiten vorgibt, scheint jedoch keine Website zu haben. Und Henk hat heute nicht so viel Lust zu schreiben und…

[…] I have an interesting business proposal of GBP 19,850,000.00 (Nineteen Million Eight Hundred And Fifty Thousand British Pounds) for you.

…wedelt deshalb völlig ansatzlos mit zwanzig Millionen britischen Pfund durch das Internet. Das kennen wir ja alle aus dem Alltag, dass uns von völlig unbekannten Leuten, die von uns nur den Namen „Lieber Freund“ kennen, die fetten Millionen zugesteckt werden.

I await your earliest response if interested for more details.

Weitere Lügen und erste Fragen der Betrügerbande gibt es nach einer Antwort.

Regards,
Henk Boelens

Unter Verachtung der Intelligenz seiner Empfänger
Ein Vorschussbetrüger

RE:ABOUT YOUR PRODUCTS

Freitag, 26. Januar 2018

Welche Produkte denn?

Von: PRODUCT INFORMATION <julia@superlivre.com.br>
Antwort an: office.international@mail.ru

Ah, mal wieder so ein seriöser „Geschäftspartner“, der mit gefälschtem Absender mailt und über irgendwelche quasi-anonym zu nutzenden Freemailer-Adressen kommunizieren will. Mit denen gibts immer die tollsten Geschäfte!

Und was für „Produkte“ habe ich jetzt angeblich?

After our African market analysis about your products we found out that your products will sale highly here in Africa if given good advert and dedicated marketing.

Aha, es handelt sich um „Produkte“, die sich bei geeigneter Vermarktung in ganz großem Maßstab in Afrika (deshalb auch die mail.ru-Adresse) verkaufen lassen. Und, was für „Produkte“ habe ich?

Your products will sale highly here because of your quality and standard, but you must understand that a reduced price is the key for fast sales and high volume annual turnover sales.

Aha, meine „Produkte“ sind zwar ein bisschen teuer, aber sie haben eine bemerkenswerte Qualität, die sich in Afrika gut verkaufen lässt, wenn man die Preise ein wenig senkt. Und, was für „Produkte“ habe ich?

The market is here; honestly it is good you think about having a branch here or a sole sales representative like us, to sample/sale your products all over Africa.

Da ist ein Markt in Afrika, und auch ein freundlicher Spammer, der gern für mich den Vertrieb in ganz Afrika machen würde. Und, was will er dort für „Produkte“ vertreiben?

You will be surprise what the total annual sales turn over will be. We are here to help in the advertising, marketing and distributing. It is our job. It is better you think deeply about this before another company takes advantage. Your products will rule here. Market will move.

Ich werde baff vor Überraschung zuschauen, was für einen nie gekannten Absatz meine „Produkte“ in Afrika haben werden. Und eine Reklame-, und Vermarktungsklitsche bietet sich ja schon an, indem sie Massenmails mit gefälschtem Absender versendet. Da fängt der Markt ganz von allein an, sich zu bewegen, während meine „Produkte“ die Marktherrschaft übernehmen. Und, was für „Produkte“ sind das, die ich angeblich mache?

I am very honest with you, your products will rule here.

Echt jetzt mal und voll in richtig echtem Ernst (*kicher!*): Meine „Produkte“ werden Afrika einnehmen!!1!!1!!elf!

Ähm… was für Produkte habe ich eigentlich? :D

We will be very happy to be your sales representative here; we will handle everything with 100% honesty.

Der Spammer ist beseelt vom Glück, mein Geld ausgeben zu können, er wird alles zu hundert Prozent in die Bordelle tragen.

Contact me so that we can discuss how to start immediately the market is waiting for your products.

Also gleich mal den Spammer antworten, damit er noch mehr Lügen erzählen kann.

We want to start importations from your company as soon as possible please send your prices.

Geht auch alles ganz ganz schnell. Vorleistungen werden anonymisiert über Western Union bezahlt, „damit sie schnell da sind“.

We am waiting

Partner do not good English and do not give money to good translator. Partner do spam only. Lotsa spam.

Ach, eine Frage noch: Was sind denn das für „Produkte“, die ich herstelle? :D

Best Regards.
A.N Iyke

Hoffentlich fällt mal wieder jemand rein!
Dein spammender Trickbetrüger

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Sonntag, 14. Januar 2018

Von: Emily Noble <emily@jumpingfrogdigital.com>

Ach, schon wieder die digitalen Hüpfefrösche und die digitalen Schnurrhaare! Lesen die denn gar nicht auf der von ihnen für die Reklame bevorzugten Domain, wo ihre Schrottmails landen?

Wie, die sind gar nicht persönlich, sondern sammeln ihre Werbeplätze mit asozialer und illegaler Spam ein, die sie an wahllos eingesammelte Mailadressen versenden? Gern auch mehrfach nacheinander? Wer hätte das gedacht! Da weiß man auch gleich, dass man schon mit einem Bein im Knast stehen könnte, wenn man auf deren Angebote eingeht und deren verlogene „Qualitätsartikel“ und vergiftete Dreckslinks auf seiner Website in eigener Verantwortung (und Haftung) auf Leser loslässt. Deshalb macht man irgendwelche Reklameverträge – wenn man schon glaubt, es wie so ein Mitmensch von Journalist nötig zu haben, seine paar Leser zu verkaufen und ihre Intelligenz mit gnadenlos dummer Reklame zu beleidigen – auch nicht mit Spammern.

Hi,

Do you have any advertising option available on tamagothi.de

Please get back to me.

Thanks,

Emily



Emily
Online Account Manager
Jumping frog digital
http://www.jumpingfrogdigital.com/

The contents of this e-mail and any attachment(s) are confidential and intended for the named recipient(s) only.

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Hey, Emily,

ich heiße immer noch nicht „Hi“. Wie ich heiße, ist auf der für deine Reklame so außerordentlich interessanten Website nur mit größter Mühe zu übersehen.

Dort hättest du übrigens auch eine Möglichkeit gefunden, deine hochgeheime und voll vertrauliche Spam nicht wie eine Postkarte durch das Internet zu senden. Wenn du dich dann ein bisschen für diese Website interessiert hättest. Hast du aber nicht.

Was macht man eigentlich so als „Online Account Manager“? Ist das dein Name für einen illegalen und asozialen Spammer? Oder gibt es bei euch digitalen Hüpfefröschen und Schnurrhaaren auch so etwas wie richtige Akquise, und du hast einfach nur einen besonders verrotteten Charakter und störst dich nicht einmal mehr daran, die Reputation einer Firma in den kriminellen Dreck zu ziehen?

Eines scheint man als „Digital Account Manager“ bei diesen Digitalviechern jedenfalls nicht zu machen. Dafür zu sorgen…

Screenshot der Website unter jumpingfrogdigital.com mit einer Google-Fehlermeldung: '404. That’s an error. -- The requested URL / was not found on this server. That’s all we know'.

…dass eine in gewerblichen Spams verlinkte gewerbliche Website auch im Web als Informations- und Anlaufstelle für potenzielle Kunden verfügbar ist. Ist ja nicht ganz so unwichtig, wenn man Geschäfte in diesem Web machen möchte. :mrgreen:

Zu deiner wenig erfreulichen Anfrage nur ein Wort und ein Link: Nein. Selbst, wenn du auch nur im weitesten Sinne des Wortes seriös wärest, hättest du von mir keine andere Antwort bekommen.

Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute auf deinem Lebensweg. Deine Spam habe ich zu meiner Entlastung in den virtuellen Mülleimer verklappt.

Unter Erbietung meiner vorzüglichsten Hochachtung!

Elias
Nach Diktat verreist

Publishing an article on your site

Dienstag, 2. Januar 2018

Schon wieder? Du kannst doch selbst spammen, wie ich an deiner regelmäßig reinkommenden Spam sehe. Warum willst du dann, dass ich für dich meine Leser vollspamme?

Hello,

Du hast immer noch nicht ins Impressum geguckt.

My name is Emma Martinez and I’m an accounts manager at premium-ads.net.

Schön, dass du wenigstens selbst einen Namen hast. Und einen tollen Job in der Manege hast du auch: Affendompteur für klickercentgeile Bloggeräffchen.

I found your site http://tamagothi.de recently on the web and was impressed by its layout and content I feel that it could be suitable for my client.

Vor allem von den Inhalten warst du voll beeindruckt! Nur gelesen hast du sie nicht. Wie auch. Dafür hättest du ja ihre Sprache verstehen müssen.

We are interested in publishing an article (which I can supply) on your website, The article will have a link to my client’s site in it.

Das ist ja toll, dass du einen Artikel für mich fertig hast – und glaubst, dass ich meine paar Leser so verachte, dass ich ihnen einen nichtssagenden Schleichwerbetext nebst einem spammigen SEO-Link in die Augen reibe.

SEO-Link? Ja, SEO-Link. Denn…

The link must be do follow and we cant have any disclaimers\advertising tags.

…du willst mir verbieten, dass ich den Link so als Reklame auszeichne, dass die Indexer von Suchmaschinen ihn als Reklamelink verarbeiten und nicht für die Beurteilung der Relevanz der verlinkten Drecksite verwenden. Dass so eine Suchmaschinenmanipulation sehr leicht dazu führt, dass Google den Linksetzer abstraft und ihn in die unterste Gruft seiner Suchergebnisse verschiebt, ist dir ja egal, dir geht es nur um den kurzfristigen Erfolg deiner Reichwerdmethoden und in der BRD illegalen Abzockcasinos. Wenn du es geschafft hast, mit deiner auf Google gerichteten Spam ein paar leichtgläubigen Zeitgenossen ein paar zehntausend Dollar aus der Tasche zu ziehen, bist du zufrieden.

Let me know if this is something you offer, and if so, what do you charge for it?

Nein! Aber das hättest du ja in dem tollen „Content“ lesen können, den es dort gibt, wenn du ihn gelesen hättest.

I look forward to hearing from you soon.

Gern doch, aber nur auf Unser täglich Spam, wo du und deinesgleichen mit ihrer schnell hingerotzten Spam hingehören.

Thanks,
Emma Martinez
Accounts Manager at premium-ads.net.

Danke für nichts!
Du solltest dir besser nicht so oft am Kopfe kratzen, dann hast du auch weniger Sägespäne unter den Fingernägeln.

Übrigens:

$ whois premium-ads.net | grep WHOIS
   Registrar WHOIS Server: whois.godaddy.com
$ whois -h whois.godaddy.com premium-ads.net | grep ^Registrant
Registrant Name: Registration Private
Registrant Organization: Domains By Proxy, LLC
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Mit der Spam kommende Geschäftsvorschläge von komischen Klitschen, die ihre Website in einer anonym betriebenen Domain haben, sind immer noch die Bestesten. Da weiß man sofort, mit was für einem Gelumpe man es zu tun hat.