Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „BBC“

Lieber Freund.

Sonntag, 22. April 2012

Danke für den Punkt am Ende des Betreffs…

Lieber Freund.

Das hast du schon im Betreff gesagt.

Mein Name collins Robert Zakemba ist, bin ich der Kreditmanager an Normaler Bank Plc, Sьdafrika, Ich schreibe an Sie auf einem Geschдftsvorschlag, eine groЯe Summe des Gelds zu ьbertragen Ђ 5,5 Millionen amerikanischen Dollars (5,500,000 USD).
Dieses Konto hat Herr Manfred Gunther, ein Kunde unserer Bank gehцrt, die zusammen mit seiner Familie in einem Flugzeugabsturz gestorben ist. Manfred Gunther war von deutschem Ursprung.
Ich brauche die Zusammenarbeit eines auslдndischen Partners wie Sie, das Geld in Ihrem Land zu erhalten, weil die Regierung von Sьdafrika das Geld als nicht beanspruchte Fonds sammeln wird, wenn wir das Geld drauЯen von der Bank nicht ьbertragen.

Du weißst also nicht, wer ich bin und glaubst, dass „Lieber Freund“ eine persönliche Ansprache ersetzt. Und du wisst mir erzählen, dass man in Südafrika immer kyrillische Buchstaben auf dem Bildschirm sieht, wenn man auf einen Umlaut tippt, weil du einfach zu blöd bist, das richtige Encoding für deinen Text anzugegeben. Und da soll ich dir glauben, dass du mir mal eben einen Haufen Kleingeld geben willst, so ein paar Millionen Dollar halt. Das einzige, was ich dir glaube, ist, dass „deine Bank“ zusammen mit allen anderen beim Absturz des Flugzeugs gestorben ist, denn das klingt im Gegensatz zum Rest deines idiotischen Betrugsversuches geradezu glaubwürdig. :mrgreen:

Ich werde alles mцglich durch die Hilfe meines Rechtsanwalts machen, alle gesetzlichen Dokumente zu erhalten, damit unsere Bank das Geld in Ihrem Namen als gesetzlicher NutznieЯer/Partner zum spдten Herrn Manfred Gunther ьbertragen kann.
Nachdem das Geld freigegeben ist, wird die Bank die Fonds durch unseren Bank diplomatischdienst nach Europa liefern, wo Sie recieve das Geld sicher ohne irgendein Problem. Ich werde spдter ьber kommen, Sie fьr das Teilen zu treffen.
Fьr Ihre Hilfe werden Sie 40 % des Gesamtbetrags, wдhrend der Bleiben 60 % wiil wird geteilt zwischen meinen Kollegen empfangen und I. Merkt es gibt kein Risiko in dieser Verhandlung, [sic! Absatz endet hier mit Komma]
Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie sich interessieren, durch meine private E-Mail: collins (punkt) zakemba (at) aim (punkt) com fьr mehr Details.

Bitte diese Mail nicht beantworten, indem man einfach auf „Antworten“ in seiner Mailsoftware klickt, denn der Absender ist gefälscht. Das schafft genau das richtige Vertrauen!

Bitte Lesen Sie: http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm

Die BBC-Meldung ist seit Sommer 2008 bei allen Vorschussbetrügern beliebt. Damals hieß der Mensch mit dem Berg Zaster auf dem Konto allerdings noch Fritz Ludwig. Das stört den Verstorbenen aber nicht weiter, weil er nur in der Phantasie eines dummen, asozialen Spammers existiert.

Mit freundlichen GrьЯen,

collins Robert Zakemba

Geh sterben!

Lieber Freund.

Samstag, 7. April 2012

Punkt am Ende des Betreffs… die Deppen lernen es nicht mehr.

Dieses Meisterwerk aus der Kategorie „Vorschussbetrug mit einem Text, der von einem Computer aus dem Englischen ins Deutsche übertragen wurde“ möchte ich zum besseren Genuss des feinen Aromas völlig unkommentiert belassen. Nur echt mit Verwendung der kyrillischen Codepage, die völlig klar macht, dass der Absender ein Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika ist:

Lieber Freund,

Ich weiЯ, Sie wдren ьberrascht, von jemandem gelesen verhдltnismдЯig Sie nicht wissen werden. [sic!]
Mein Name ist Sgt. Kris Herbert.
Ich diene in der US-Armee, eingesetzt, um im Irak zu Beginn des Krieges im Jahr 2003. [sic!]

Ich mцchte meine persцnliche Erfahrung und die Rolle, die ich in der Verfolgung meiner Karriere [sic!], die unter der US-Armee, die an der vordersten Front der Krieg im Irak war gespielt [sic!] teilen.

Ich mцchte mich zurьckhalten, bestimmte Informationen aus Grьnden der Sicherheit. Ich werde wie Sie sichern zu helfen die Summe von 9,5 Millionen USD in Ihrem Land.
Dies ist ein Teil meiner eigenen Anteil an Geld, dass ich und mein Team in der Nachbarschaft von Bagdad [sic!] entdeckt.

Da ich immer noch bin Servieren das Militдr [sic!] und derzeit in Ausbildung der neuen Rekruten der irakischen Streitkrдfte, ist es fьr mich unmцglich, jede Investition in meinem Namen, im Moment laufen an. [sic!]

Ich brauche Ihre Mitarbeit als mein Partner, zu empfangen und zu sichern, das Geld in Ihrem Land. Das wird mir helfen keine profitables Geschдft zu starten [sic!], wenn ich in Rente gehen.

Um diese Transaktion zu erleichtern, werde ich veranlassen, das Geld durch eine diplomatische Mittel [sic!], so dass das Geld nicht kontrollieren kцnnen von den Zollbehцrden in Ihrem Land zu schicken. Der diplomatische Dienst, mit Ihnen Kontakt auf [sic!] und ьbergeben die Schachtel mit dem Geld [sic!], um Sie sicher, so dass Sie das Geld zu sichern. [sic!]

Fьr diese Unterstьtzung zu erhalten und zu sichern, die Mittel in Ihrem Land erhalten Sie 35% der Summe, wдhrend die restlichen 65% fьr mich sein wird.

Wenn Sie interessiert sind, kцnnen Sie mir eine E-Mail, so kann ich Ihnen mehr Details.

Unten finden ist BBC News-Liste, die das, was ich mit Ihnen teilen bestдtigt. [sic!]

http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/2988455.stm

Bitte schreiben Sie mir doch meine private E-Mail: stg (punkt) krisherbert (at) live (punkt) com

Warten auf Ihre Antwort

Mit freundlichen GrьЯen,

Sgt. Kris Herbert.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass das benötigte Maß an Doofheit in einen einzigen Menschen passt, damit dieser Mensch zum Opfer dieses gnadenlosen Stümpers werden kann. Dieser vielfältig verwendbare Link auf eine Meldung der BBC macht so einen Murks auch nicht überzeugender.

ASSISTANCE

Samstag, 14. Januar 2012

Greetings From Dubai,
This message might meet you in (utmost surprise) [sic!], however, it’s just my urgent need for foreign partner that made me to contact you for this transaction. I am a banker by profession from United Arab Emirates and currently holding the post of Director Auditing and Accounting unit of the bank.
I have the opportunity of transferring the left over funds (USD17.5 million) our bank deceased customer late Mr. Richard Burson who died on (Egypt Air Flight 990) along with his family on a plane crash below.
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/502503.stm.
Hence i am inviting you for a business deal where this money can be shared between us in the ratio of 50/40 while 10% will be mapped out for expenses that may occur on the process. If you agree to my business proposal. further details of the transfer will be forwarded to you as soon as i receive your return mail.
Get back to me via my private email abdallahmed (at) hotmail (punkt) co (punkt) uk
Respectfully yours,
Mr. Abdalla Khalid Ahmed

Hey, Abdalla,

solche Strunzmails sind doch keine besondere Überraschung für mich, so etwas habe ich jeden Tag in meinem Postfach. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele „Banker“ aus Nigeria, Ägypten, dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten und zusätzlich so ziemlich jeder Krisenregion der Erde mich immer wieder anmailen, weil sie einen x-beliebigen Unbekannten brauchen, dem sie mal eben Millionenbeträge in die Hand drücken. Weil man das eben so macht als Banker, wie ja jeder aus leicht zu machenden Erfahrungen mit seiner freundlichen Bank um die Ecke bestätigen kann.

Aber „schön“ finde ich mal wieder die am 31. Oktober 1999 abgestürzte EgyptAir 990, in der offenbar alle steinreichen Bankkunden dieser Welt mit ihren wild umherfluktuierenden, herrenlosen Millionenbeträgen ganz dicht gedrängelt saßen. Vielleicht war es ja doch eine göttliche Gerechtigkeit, wenn da so viel verdächtiges Geld und so viel Beziehung zu komischen Bankern wie „dir“, Abdalla, im abgestürzten Flugzeuge saß. Der Gerald Welsh zum Beispiel. Oder ein Jahr später im gleichen Flug, der Robert Ebner. Oder ein weiteres Jahr später der Luther Fraatz. Und alle haben sie keine weiteren Verwandten mehr… :mrgreen:

Man könnte ja fast glauben, Abdalla, du seiest ein schäbiger Betrüger, darauf aus, den Menschen nicht existente Millionen vor die Augen zu malen und ihnen dann eine Vorleistung nach der anderen aus der Tasche zu ziehen! Du tust auch alles, um diesen Eindruck noch zu fördern: Deine gefälschte Absenderadresse; deine Mails, die über ein Botnetz versendet werden; dein Hinweis, dass man nicht an die (gefälschte) Absenderadresse antworten soll, weil die Antwort sonst ja gar nicht bei dir ankäme; deine mies formulierte Mail; deine Verwendung von kostenlos einzurichtenden Mailadressen bei Freemail-Providern für empfindliche Kommunikation über Millionenbeträge und dann zur Krönung noch die Übernahme eines Links auf die BBC, der schon seit vier Jahren gern von allen möglichen Vorschussbetrügern gesetzt wird, um ihre Lügenmärchen mit der Autorität der BBC aufzuladen. Wenn ihr Betrüger aber lieber einen europäischen Hintergrund für die Geschichten aufbauen wollt, nehmt ihr stattdessen das Concorde-Unglück vom 25. Juli 2000, so wie hier und hier und hier. Sehr entlarvend, Spammer, wie ihr Vorschussbetrüger die übelsten Unfälle als emotionalen Hebel für eure Betrugsgeschäfte missbraucht! Was besseres ist dir auch nicht eingefallen, Abdalla.

Weil, Abdalla, du nicht nur ein schäbiger Betrüger bist, du bist auch noch so richtig stinkefaul und hast deshalb nicht die geringste Lust, dir mal eine neue (und vielleicht sogar etwas weniger menschenverachtende) Story auszudenken. Wäre ja auch Mühe, und wenn du dir irgendeine Mühe machen wolltest, wärest du doch kein betrügerischer Spammer geworden. Da schreibst du lieber den Schrott ab, den jeder Inhaber einer Mailadresse schon seit vier Jahren zur Genüge kennt und hoffst, dass noch jemand darauf reinfällt.

Abdalla, ich wünsche dir, dass du (zusammen mit allen Idioten, die ähnliche Nummern machen wie du) demnächst qualvoll und einsam verreckst und dass dir widerlichem Lügner niemand mehr glaubt, dass du leidest.

Angewidert

Der Nachtwächter

Hallo Freund!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Lieber Freund

Wie du heißt, weiß ich nicht, aber…

Mein Name ist Federic Mabouli, ich bin der Credit Manager in der Standard Bank Plc Sьdafrika, ich wende mich an Sie auf einer Geschдftsreise Ьbertragung einer groЯen Summe Geld 4.400.000 Euro (4,400.000). Dieses Konto gehцrte Herr Manfred Gьnther, ein Kunde unserer Bank, der zusammen mit seiner Familie bei einem Flugzeugabsturz starb. Herr Manfred Gьnther war deutscher Herkunft.

…trotzdem möchte ich mir dir über so einen Pfennigkram wie viereinhalb Millionen Euro sprechen. Ich bin aus Südafrika, dem sonnigen Lande am Kap, wo alle Menschen die kyrillische Codepage beim Verfassen ihrer Mail verwenden, so dass deutsche Umlaute ein bisschen zerschossen aussehen. Mein Deutsch ist ein bisschen unbeholfen, aber Idioten in ihrer blinden Gier verstehen die Erwähnung riesiger Geldbeträge ja immer.

Ich brauche die Zusammenarbeit eines auslдndischen Partners wie Sie, um das Geld in Ihrem Land zu erhalten, weil die Regierung von Sьdafrika wird das Geld als unzustellbar Betrдge einzuziehen, wenn wir nicht das Geld aus Ьbertragung aus der Bank.

Und genau so einen blinden, gierigen Idioten brauche ich – oder besser gleich ein paar Handvoll davon. Die sollen mir glauben, dass ich als völlig Fremder wegen des Todes eines ebenfalls völlig Fremden mit dicken Bündeln Geldscheinen durch das Internet wedele, weil ich halt einen völlig Fremden brauche, dem ich dieses Geld in die Hand drücke. Wer das glaubt, hat genau die richtige intellektuelle Grundlage, um mir auch weiter auf dem Leim zu gehen.

Ich werde alles mцglich durch die Hilfe von meinem Anwalt zu allen Dokumenten, so dass die Bank das Geld in Ihrem Namen wird Freilassung zu tun.

Sobald das Geld freigegeben wird, wird die Bank diplomatischen Dienst liefern die Sendung nach Europa, wo Sie das Geld erhalten und sicher in einer Bank, wдhrend ich zu u fьr den Austausch treffen kommen.

Fьr Ihre Hilfe, erhalten Sie 40% der Gesamtsumme, wдhrend die restlichen 60% zwischen meinen Kollegen und mir geteilt werden. Beachten Sie kein Risiko bei dieser Transaktion,

Der glaubt auch, dass ich ihm als völlig Fremden mehr als anderthalb Millionen Euro schenken will. Ganz ohne jedes Risiko. Der wird mir auch immer schön glauben, dass das ganze schöne Geld hier rumliegt, nur noch ein paar Formalien, die immer wieder ein paar leidige Vorleistungen erfordern. Immer schön über MoneyGram und Western Union, denn was ein richtiger Banker wie ich ist, das verwendet natürlich kein Bankkonto. Sonst schnappen noch die Handschellen zu, und das wäre zu schade.

Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie interessiert sind, durch meine private E-Mail: federicmabouli (at) arvest (strich) group (punkt) com fьr weitere Details.

Bitte einfach anmailen, ich sende dann weitere Lügen.

Und schön darüber freuen, dass ich mal keine Wegwerfadresse nehme, sondern mir sogar eine Domain geleistet habe. Ein whois -H arvest-group.com macht zwar sofort klar, dass ich die lieber über PrivacyProtect.org anonymisiert betreibe, was schon viel schäbiger als die im Domainnamen mitschwingende Firmierung klingt, aber meine Opfer tun so etwas nicht, weil sie gar nicht wissen, was das ist. Die fitteren unter meinen Opfern geben vielleicht noch [Wer es machen will: Dort bekommt man höchstwahrscheinlich etwas untergejubelt, was kein Mensch auf dem Rechner haben will – aber die Neugierde wird nicht befriedigt] die Domain in ihrem Browser ein und haben verloren, wenn mein hübsches Gestrokel mit viel JavaScript und vielen Frames auf ihrem Browser losgelassen wird. Wäre ja schade, wenn man so eine schöne Domain nur als Ressource für „seriöse“ Mailadressen benutzte und nicht noch andere üble Nummern darüber laufen ließe.

Bitte Lesen: http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm

Bitte so doof sein, zu glauben, dass ein Link auf eine BBC-Meldung auch nur im Entferntesten etwas mit meinem Betrug zu tun hat.

Mit freundlichen GrьЯen

Federic Mabouli

Mit mechanischem Gruß

Dein Vorschussbetrugsspammer

Personal accountant to an expatriate engineer.

Samstag, 26. Juni 2010

Mr. Randy Chow Angelo.
Menara Cimbbank,
100 Jalan Tun Perak,
50050 kuala Lumpur
Malaysia.
Email: maybankmanager (at) ciudad.com.ar
Direct Tel: +6010215xxxx

Immer wieder „lustig“, wie diese Vorschussbetrüger versuchen, durch einen „Briefkopf“ in ihrer Mail so etwas wie „Autorität“ zu erhaschen und gleichzeitig deutlich zu machen, dass die Mailadresse des Spammers nichts mit der (gefälschten) Absenderadresse zu tun hat. Aber wenn man gleich danach so patzt…

Attention,

I am Mr. Randy Chow Angelo, Personal accountant to an expatriate engineer who share the same last name as yours. […]

…dass man von einem persönlichen Kunden spricht, der den gleichen Nachnamen wie der Empfänger des märchenhaften Strunztextes trägt, aber nicht einmal imstande ist, den Empfänger des märchenhaften Strunztextes bei seinem Namen anzusprechen, denn bricht jedes Blendwerk in sich zusammen. Das ist einfach nur doof und lächerlich. Und jetzt wird es noch lächerlicher…

[…] I discovered your email and information via guest book so I decided to contact you. […]

…denn dieser spammende Hirnstummel hat meine Mailadresse also aus einem „Gästebuch“. Hoffentlich nicht aus dem „Gästebuch“ einer Website (ich war ja noch nie in Malaysia), denn…

I am contacting you in respect to an inheritance fund valued at ($19.5 Million united states Dollars) belonging to my late client who died as the result of a heart-related condition on 12th of March 2005. His heart condition was due to the death of his entire family member on the 31st of July 2000 with German Concorde Plane AF4590 that crashed into the Hotelissimo. Visit this website for details:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm.

…es geht ja nicht gerade um Kleingeld, sondern um 195.000 grüne Lappen mit der Independence Hall hinten drauf. Da kann man sich ja die Mailadresse vor irgendwoher nehmen, solche Geldhaufen kann man ja jedem in die Hand drücken! Das wird auch nicht überzeugender durch einen Link auf die Nachrichtenseite der BBC.

Our newly appointed director of the Bank has ordered that we should compile the list of dormant account. As a christian, I have decided that instead of loosing the whole money to the Bank, I will rather donate the money to any charitable organization in your country such as motherless home,the blind and deaf and some other related organization.This is why i am seeking your consent to present you as the only surviving relative of my late client for the claim of the fund.

Und damit der hanebüchene Unsinn noch ein bisschen dümmer wird, wird jetzt vom Betrüger so richtig rumgechristelt, dass sich sogar die Balken des hl. Kreuzes biegen. So kann jeder, der sich einspinnen lässt, an einem angeblichen Betrug um angebliches Geld teilzunehmen, auch noch zu sich selbst sagen, dass er damit eine richtig gute Tat tut. Das ist nicht nur dumm, Bruder Spamarsch, das ist ekelhaft!

All legal documents to back up your claim as my client’s next-of-kin will be provided. All I require is your honest co-operation to enable us see this transaction through. This will be executed under a legitimate arrangement that will protect you from any breach of law. If this business proposition offends your moral values, please do accept my apology. I must use this opportunity to implore you to exercise your utmost indulgence to keep this transaction extra-ordinary confidential, whatever your decision, Please contact me immediately to indicate your interest in this matter.

Wer auf diese billige, abgegrabbelte Betrugsnummer reinfällt, wird von sehr geübten Leuten so richtig eingewickelt, und immer wieder werden ihm die Koffer voller Geld vor Augen gehalten. Leider ist denn aber doch noch allerlei Formalkram vor dem Reichtum gesetzt, und der erfordert auch immer wieder Vorleistungen des Betrugsopfers. Natürlich finanzielle, und obwohl hier mit Leuten aus einer „Bank“ kooperiert wird, geht das Geld niemals den Bankweg, sondern immer hübsch anonymisiert über Western Union und MoneyGram, denn diese Halunken wollen damit ja ihren verfeinerten Lebensstil bestreiten und nicht etwa ein Gefängnis von innen sehen. Das so wort- und trickreich vor die Augen des Opfers gemalte Geld existiert natürlich nicht, und wenn die Betrüger mit ihrem Opfer durch sind, denn hat das Opfer leicht einen fünfstelligen Betrag geblutet, zuweilen sogar mehr. Näheres zum gesamten Komplex des Vorschussbetruges erfährt man auf der nächsten Dienststelle der Kriminalpolizei.

With Warm Regards,
Mr. Randy Chow Angelo.
Branch Manager.

Nochmal eine freundliche Grußformel drunterstempeln und mit einem ausgedachten Namen unterzeichnen, denn ein paar Millionen Spams rauskloppen. Leider können sich diese Verbrecher immer noch darauf verlassen, dass jemand auf ihren Schrott reinfällt – die Spam ist billig, und von den ca. 100.000 Dollar, die sie nur fünf bis zehn Opfern rausquetschen, können sie schon wieder einen Monat lang richtig gut leben.

Der einzige Trost dabei: Wer seine Spam technisch so miserabel macht, dass er in den Headern seiner Drecksmail so tut, als käme der Schrieb aus Microsoft Outlook, dies aber so schlecht macht, dass schon einfachen Spamfiltern der Fake auffällt, der kommt eben oft gar nicht mehr an.

Guten Tag

Donnerstag, 15. April 2010

Justice Eduse-Poku
Cantonments,
P.O. Box CT1466,
Accra, Ghana
Law Trust Company
(www.lawtrust.com.gh)

Wer mit gefälschtem Absender schreibt, könnte doch bei solchen Angaben nicht lügen, oder?!

Guten Tag,

Wie du heißt, weiß ich nicht.

In diesem Schreiben möchte ich Sie mit einem etwas ungewöhnlichen Anliegen betrauen. Mein Name ist Justice Eduse-Poku und ich bin Rechtsanwalt in Law Trust Company (www.lawtrust.com.gh) in Afrika.

Das hindert mich aber nicht daran, dir mit einem „ungewöhnlichen Anliegen“ zu kommen. Zumindest findest du das „ungewöhnlich“, wenn du nicht schon tausende derartiger Mails zur Anbahnung eines Vorschussbetruges gelesen hast.

Ich kontaktiere Sie bezüglich des Transfers einer sehr großen Summe Geldes vom Konto eines verstorbenen Klienten. Ich weiß, daß eine Transaktion dieser Größenordnung zunächst bei jedem Besorgnis erregen wird und versichere ich Ihnen, daß sich um alles gekümmert wird. Aufgrund der Dringlichkeit der Angelegenheit habe ich mich entschlossen, Sie zu kontaktieren.

Und obwohl ich nicht weiß, wer du überhaupt bist, will ich dir eine „besorgniserregend große Summe Geld“ in die Hand drücken. Das macht man doch so mit Fremden.

Es geht um folgendes:
Ich brauche eine Vertrauensperson, die mir hilft das Vermögen, dass mein Klient, Herr Luther Fraatz, der gemeinsam mit seiner Frau im October bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, als Erbe zu beanspruchen. Herr Luther Fraatz befand sich gemeinsam mit anderen Passagieren an Bord einer Egyptian Airline 990. (http://news.bbc.co.uk/1/world/americas/502503.stm) Seit diesem Vorfall ist niemand seiner nächsten Verwandten mehr am Leben, der Anspruch auf sein hinterlassenes Vermögen erheben könnte.

Und weil ich dich nicht kenne, schreib ich dir von jemanden, den du auch nicht kennst. Der hat ne Menge herrenloses Geld rumliegen und ist tot. Damit du das glaubst, habe ich einen Link auf eine Meldung der BBC reingeklatscht. Du siehst: Flugzeuge stürzen ab. Aber das hast du wahrscheinlich schon vorher gewusst. Nun hat der keinen Erben, und deshalb könntest du dich doch als sein Erbe ausgeben. Es geht immerhin um…

Aufgrund dieser unglücklichen Umstände, möchte ich Sie nun um Ihre Erlaubnis bitten, Sie als nächsten Angehörigen des Verstorbenen anzugeben. Die gesamte Abwicklung und Dokumentation wird sorgfältig von mir durchgeführt, damit das Guthaben von 28.5 Millionen US$ an Sie als nächsten Angehörigen ausgezahlt werden kann.

…beinahe 30 Millionen Dollar. Das ist zumindest der Köder, den ich an meinem Angelhaken habe. Natürlich gibt es das Geld gar nicht, aber es soll dir den Mund wässrig machen. Und jetzt tue ich mal so, als ob ich wirklich niemanden kennen würde, mit dem man so eine Nummer durchziehen kann, und als ob ich deshalb einfach ein paar Millionen Spams rausschicke.

Ich kontaktiere Sie mit der Bitte, mir bei der Sicherstellung des hinterlassenen Geldes und des Besitzes zu helfen. Ich möchte verhindern, dass der Nachlass, der von meinem Klienten deponiert wurde, konfisziert oder als nicht zu zuordnen deklariert wird. Folglich ist es meine Aufgabe als Anwalt des Verstorbenen, den nächsten Angehörigen ausfindig zu machen, andernfalls würde das gesamte Vermögen in Kürze konfisziert werden.

Also nicht weiter darüber nachdenken, sondern hübsch schnell machen! Sonst ist das nicht vorhandene Geld nämlich weg. Damit du noch besser darauf reinfällst…

Ich bitten Sie, meinen Vorschlag anzunehmen und versichere Ihnen, daß alles absolut risikofrei für Sie ablaufen wird. Ich werde Sie mit 25% an dem Vermögen beteiligen.

…verspreche ich dir dafür sieben Millionen Dollar. Obwohl ich offen eingestehe, dass ich wirklich gar nichts über dich weiß.

Falls Sie interessiert sind, schicken Sie mir bitte folgende Angaben:

1. Name/Firmen name um die erforderlichen Dokumente vorzubereiten
2. Persönliche Telefon- und Fax-Nummern

Nicht einmal deinen Namen kenne ich. Aber wer doof ist, der denkt da nicht weiter drüber nach und sagt mir, wie er heißt. Und die Telefonnummer gleich dazu. Damit wir besser miteinander reden können. Denn es gibt jede Menge Probleme, und jedes dieser Probleme erfordert, dass du ein bisschen mit Geld in Vorleistung trittst. Hier mal ein paar hundert Euro für eine Beglaubigung, hier mal ein paar hundert Euro für eine kleine Bestechung, und noch etwas für das kleine Formular und noch eine Gebühr für jenes kleine Formular und noch eine Bestechung, weil mir jemand auf die Schliche gekommen ist. Und natürlich musst du mir das ganze Geld über Western Union oder MoneyGram schicken, damit ich hübsch anonym bleibe. Denn ich gehe nicht gern in den Knast, sondern finanziere mir von diesem Geld meinen gehobenen Lebensstil, und glaub mir, du bist nicht das einzige Opfer.

So, jetzt noch ein paar Wörtchen, die vergessen machen sollen, dass ich dich nicht kenne und dass meine Geschichte völlig absurd ist:

Da ich seit einiger Zeit erfolglos versuche, die Angehörigen zu lokalisieren, möchte ich Sie um Unterstützung bei der Auslösung des Nachlasses bitten, indem ich Sie als nächsten Angehörigen von Herrn Fraatz präsentieren darf, um die Einlösung des Nachlasses zu beantragen zu können. Mein Vorschlag an Sie wäre, mich bei der Auslösung des Nachlasses zu unterstützen, wofür ich Ihnen 25% der 28,5 Millionen Dollar zukommen lassen würde. Ihr Anteil ist jedoch noch verhandelbar.

Leider verstehe ich nicht, was ich hier aus Textbausteinen zusammensetze, und deshalb hat der Text auch so seine Wiederholungen. Aber je häufiger du nachrechnest, dass du sieben Millionen Dollar (oder gar noch mehr, ist ja verhandelbar) kriegen kannst, desto besser für mich, denn ich bin ein gieriger Betrüger, der von der dummen Gier seiner Opfer lebt.

So, und jetzt noch ein bisschen beruhigen.

Als Anwalt des Verstorbenen befinden sich die nötigen Dokumente, um rechtmäßigen Anspruch auf das Erbe meines Klienten zu belegen, in meinen Unterlagen. Ich versichere Ihnen, dass die Auslösung gemäß den hier geltenden gesetzlichen Richtlinien verlaufen wird, mit denen ich als südafrikanischer Jurist bestens vertraut bin.

Dass es mal eben von Ghana nach Südafrika geht, fällt dir bestimmt gar nicht auf. Da oben im dummen Europa weiß man ja nix über Afrika. Es ist mir halt so reingerutscht, denn ich baue diesen Text aus schon bewährten Bausteinen zusammen, die ich nicht so gut verstehe.

Aus verständlichen Gründen, möchte ich Sie bitten, unsere Kommunikation vertraulich zu behandeln. Sollte Interesse Ihrerseits bestehen, würde ich mich über eine baldige Kontaktaufnahme vorerst per Telefon unter der Nummer 00233-xx-xxx-xxxx oder per E-Mail-: pokuedu (at) aim.com zu jeder Zeit freuen, da ich in dieser Angelegenheit immer mehr unter zeitlichen Druck gerate. Bitte melden Sie sich auch, wenn kein Interesse besteht, so dass ich mich nach anderen möglichen Verwandten umsehen kann.

Als jemand, der total vertrauliche Dinge macht, schreibe ich natürlich eine unsignierte Mail. Weil das besser für die Vertraulichkeit ist. Und als Mailadresse verwende ich eine kostenlos eingerichtete Mailadresse bei AOL, obwohl ich so ein toffer Anwalt bin, der sogar eine Website anzugeben weiß. Übrigens solltest du diese Mail nicht beantworten, indem du „Beantworten“ in deinem Mailprogramm klickst, denn mein Absender ist natürlich gefälscht. Und wenn du gar kein Interesse hast, schreib mich doch auch bitte an, damit ich weiß, dass die Spam angekommen ist – den die Adressen verhökere ich auch noch. Mailadressen von Deppen, die eine Spam auch noch beantworten, sind hier gut bezahlte Handelsware, vor allem, wenn man ein paar tausend oder gar zehntausend davon hat.

In der Hoffnung bald von Ihnen zu hören, verbleibe ich,

Mit freundlichen Grüssen,

Justice Eduse-Poku

Also sei so blöd. Denn dass die Mutter der Idioten immer schwanger ist, das ist meine wirkliche Hoffnung, das ist es, wovon ich noch lange leben möchte.

So, und jetzt klatsche ich da noch einen Text drunter, den ich etwas besser verstehe und der so klingt, als sei er eine Werbung für meine total tolle Anwaltskanzlei.

JUSTICE EDUSE-POKU, Justice is the most recent Associate in the Law Trust Company and has shown remarkable apptitude in Corporate and Commercial practice, including tax, debt recovery, negotiating and drafting tender documents, registration of investors, structuring and incorporating of companies, partnership and joint venture, Investigation of title to land, negotiation and drafting of Leases, administration of estate matters, drafting of Wills and various legal documents, arbitration, advocacy at the trial and appellate levels of the court of Ghana.

Und das mit Ghana und Südafrika, das hast du eh schon wieder vergessen…

Hui, verglichen mit dem Schrott, der sonst in Sachen Vorschussbetrug hier ankommt, war das mal eine richtig gute Mail. Gutes Deutsch (in alter Rechtschreibung) und nur wenig innere Brüche. Das hat jemand geschrieben (oder zusammengesetzt), der mehr als nur ein bisschen Deutsch konnte. Aber so ein „gebildeter Anwalt“ sollte doch eigentlich die Unterschiede zwischen den afrikanischen Staaten kennen. Wenn diese Bande sprachlich so weiter macht und die letzten Unstimmigkeiten aus dem Strunz entfernt, denn könnten das noch richtig erfolgreiche Betrüger werden.

http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm

Mittwoch, 23. September 2009

Lieber Freund,

Wie immer: Sehr freundlich und immer schön unpersönlich.

Ich vermute das diese E-Mail eine Ьberraschung fьr Sie sein wird, aber es ist wahr.

Überrascht bin ich vor allem darüber, dass du nicht einmal die korrekte Angabe der Codepage in deinem Spamskript hinkriegst, aber trotzdem glaubst, mit dieser uralten Betrugsnummer erfolgreich sein zu können.

Ich bin bei einer routinen Ьberprьfung in meiner Bank wo ich arbeite, auf einem Konto gestoЯen, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit US$16.5M (sechszehnmillionfunfhunderttausendamerikanischedollar) gutgeschrieben sind.

Und obwohl du so ein toller Banker bist, weißst du nicht einmal, wie man Zahlen in Buchstaben schreibt.

Dieses Konto gehцrte Herr Andreas Schranner, der ein Kunde in unsere Bank war, der leider verstorben ist. Herr Andreas Schranner war ein gebьrtiger Deutscher.

Klar doch, und weil du niemanden kennst, mit den du dir den ganzen Zaster untern Nagel reißen kannst, mailst du einfach ein paar hunderttausend Leute an, die du auch nicht kennst. Weil man Geld eben am besten irgendwelchen Unbekannten in die Hand drückt:

Damit es mir mцglich ist dieses Geld US$16.5M (sechszehnmillionfunfhunderttausendamerikanischedollar) inanspruch zunehmen, benцtige ich die zusammenarbeit eines Auslдndischen Partners wie Sie, den ich als Verwandter und Erbe des verstorbenen Herr Andreas Schranner vorstellen kann, damit wir das Geld inanspruch nehmen kцnnen.

Hihi, da willst du echt irgendwelche Deppen glauben machen, sie seien ganz toffe Betrüger – und dann wirst du sie betrügen und ihnen ganz viel Geld rausleiern: Hier ein Dokument, da eine Beglaubigung und dort eine Bestechung.

Fьr diese Unterstьtzung erhalten Sie 40% der Erbschaftsumme und die restlichen 60% teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei dieser Transaktion ebenfalls unterstьtzen.

Mann, bist du bescheiden! :mrgreen:

Wenn Sie interessiert sind, kцnnen Sie mir bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen kann.

Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse: info (at) kabnv.com

Bitte nicht auf Antworten klicken, denn du bist sogar zu doof zum Spammen.

Bitte Lesen Sie diese link, Sie wird denn uber diese Unfall berichten:
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm

Dein hanebüchener Unsinn wird kein bisschen glaubwürdiger, wenn du auf irgendeinen Unfallbericht bei der BBC verlinkst.

Mit freundlichen GrьЯen

Phosa Mhlongo.

Geh sterben!