Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Social Web“

echte tiktok follower kaufen

Freitag, 1. September 2023

So nannte sich der Kommentator mit seinem schlecht programmierten Spamskript und seiner IP-Adresse aus Deutschland, der heute mittag um 12:58 Uhr den folgenden Kommentar hinterlassen wollte, aber aus technischen Gründen am Spamfilter scheiterte:

Durchstarten auf TikTok: Der Kauf von TikTok Followern kann Ihnen den Start auf dieser Plattform erleichtern.

Ich finde es ja schön, dass dieser Trottelflüsterer „echte“ Follower anbietet und nicht etwa gefälschte. 😁️

Ansonsten habe ich wirklich lange keine Followerverkäufer mehr in der Kommentarspam gehabt. Aber was ich früher über gekaufte Follower bei anderen S/M-Anbietern gesagt habe, gilt auch für TikTok: Wer Follower kauft, spielt sich auch bei der Masturbation selbst einen Orgasmus vor.

Pixelfed-Spammer @videomarketin@shared.graphics

Donnerstag, 31. August 2023

Ja richtig, da fehlt ein „g“. Es reicht doch, wenn sich der Hirni mit Marketing auskennt, da braucht er nicht auch noch irgendwelche orthografischen Kenntnisse.

Das in letzter Zeit, nach der Übernahme Twitters durch Elon Musk und ihrer journalistischen Begleitung, die in Umfang und Lautstärke im bemerkenswerten Gegensatz zur Irrelevanz Twitters für die meisten Menschen in Deutschland stand, wieder verstärkt in die Aufmerksamkeit „normaler Menschen“ gerückte Fediverse ist keineswegs ein spamfreies Paradies, in dem es die Idioten nicht aushalten. Ganz im Gegenteil: Weil die Spamfilterung im Fediverse mühsame Handarbeit von Menschen ist, die dafür nicht bezahlt werden und die einen Teil ihrer beschränkten Freizeit für das Wühlen durch teilweise höchst unappetitliche Ausflüsse opfern, können Spammer dort oft erstaunlich lange wirksam spammen, ohne viel Mühe hineinzustecken. Sie haben dabei nur nicht so viel direkte Zielgruppe. Dass jene Menschen, die leicht auf eine Spam reinfallen, eher bei Fecesbook, Shitter und Konsorten zu finden sind, ist vermutlich zurzeit der wirksamste Schutz gegen eine Flut der hirnlosen Spam, in der jede sinnvolle Kommunikation untergeht. 🌊️

Leider kommen inzwischen auch ein paar Leute ins Fediverse. Twitter heißt jetzt ja 𝕏 und ist tatsächlich noch ein bisschen unerfreulicher als jemals zuvor geworden, da schaut man sich doch mal an, was der Onkel Journalist immer so schön als „Twitteralternative“ bezeichnet¹. Und mit diesen Leuten kommt die Spam. Die sind nämlich eine bessere Zielgruppe für Spammer. Zum Glück sind es immer noch nicht so viele. Aber es ist mehr als nichts, und es fühlt sich an, als ob es langsam immer voller würde. 😐️

Aber es gibt ja nicht nur das in den letzten Monaten vielbeachtete Mastodon, es gibt ja auch noch ein paar ziemlich unbeachtete Projekte fürs Fediverse. 🙃️

Pixelfed wurde zum Beispiel als Alternative zu Instagram – von mir liebevoll „Finstergram“ genannt – auf Grundlage des Protokolls ActivityPub konzipiert. Das ist jetzt schon eine Zeitlang her, und seitdem dümpelt Pixelfed recht unbeachtet im Internet vor sich hin, obwohl es von Anfang an nützlich war und langsam, aber stetig weiterentwickelt und entfehlert wird. Die meisten Menschen, die einmal eine offene Pixelfed-Instanz ausprobieren, kommen nicht über zwei bis drei Posts hinaus, stellen enttäuscht fest, dass sie nicht andauernd herzgeklickt werden und gehen vermutlich wieder dorthin, wo sie herkommen. Irgendwo, wo der hungernde Narzissmus mehr Futter bekommt. „Im Fediverse ist ja keiner“. Und nachdem sie gegangen sind, sind da noch weniger. 🤭️

Spammer sind dort sehr wohl. Zum Beispiel die Hirnruine, deren Handle ich im Titel erwähnt habe und nicht noch einmal wiederholen möchte. Dieser Spammer hat zwar nicht so wirklich schöne Bilder zu bieten, aber dafür hat er vor ein paar Wochen, am 7. August, binnen fünf Minuten gleich zack-zack fünf Bilder gepostet. Damit diese „wunderschönen Kunstwerke“ nebst kreativem Beschreibungstext auch nach meiner Spammeldung noch erhalten bleiben, dokumentiere ich hier gern alle fünf – nur die Telefonnummer und die Mailadresse habe ich in den Bildern unkenntlich gemacht:

Video Marketing Agency India

Video marketing agency India

https://videomarketingconsultant.net/

Video Marketing Agency India

Video marketing agency India

https://videomarketingconsultant.net/

YouTube SEO services India

YouTube SEO services India

https://videomarketingconsultant.net/

Video marketing agency near me

Video marketing agency near me

https://videomarketingconsultant.net/

YouTube channel growth agency

YouTube channel growth agency

https://videomarketingconsultant.net/

Warum der Idiot seine angeblichen Dienstleistungen für Youtube nicht auf Youtube anbietet? Vermutlich, weil Youtube sehr entschlossen und schnell Spammer bekämpft. Da geht man dann lieber irgendwo hin, wo nicht so schnell durchgelöscht wird. Auch, wenn das völlig absurd aussieht. 🤦‍♂️️

Es ist beinahe schade, dass dieser begabte Spammer schon wieder still geworden ist. Aber vermutlich genügt es ihm, dass diese Spam längerfristig auf einer Pixelfed-Instanz herumliegt und von den Suchmaschinen indiziert wird. Statt zu viel Arbeit in diesen einen Account zu stecken – wenn Spammer gern arbeiten würden, brauchten sie ja nicht zu spammen – hat er wohl diverse andere Accounts eröffnet und ebenfalls in jeweils fünf Minuten mit diesen höchste Könnerschaft verheißenden Bildern zugepflastert. Für Spammer ist jede offene Instanz für das Fediverse nichts anderes als eine öffentliche Toilette, die darauf wartet, dass sie zwischen ihren Backen stinkende Massen ablassen. 🚾️

Nun ja, diese fünf Kackhäufchen werden wohl demnächst in den digitalen Orkus gehen, wo sie hingehören. Und wer einen Dienstleister für seinen Auftritt bei Youtube zu brauchen meint, sollte sich lieber jemanden anders aussuchen. 😉️

¹Jedesmal, wenn ein Journalist von Mastodon als von einer „Twitteralternative“ schreibt oder spricht, stirbt irgendwo ein sympathisches Trötetier.

Kryptogeldspam auf Mastodon

Freitag, 12. Mai 2023

Es war ja zu erwarten: Nachdem Twitter einmal von Elon Musk mit Schmackes gegen die Wand gefahren wurde und nachdem ganz viele Journalisten aus Presse, Funk und Glotze immer wieder erwähnt haben, dass Mastodon eine „Twitter-Alternative“ sei¹, sind nicht nur etliche erfreuliche Menschen ins Fediverse geströmt, sondern auch die unerfreulichen. Und diese senden zurzeit massenhaft private Nachrichten an Nutzer, dass man jetzt ganz viel Geld erhalten kann, wenn man nur einmal auf einen Link klickt und auf einen Kryptogeld-Betrug reinfällt. Zum Beispiel so etwas:

Hi Elias! New account: yen2023 Password: aa139520 Current balance: 639619 USDT Do not share with anyone, official website: [Link von mir entfernt]

Dies ist nur ein aktueller Text. Es sind auch weitere Texte in Gebrauch. Aber es handelt sich zurzeit immer um persönliche Nachrichten. Offenbar gehen die Betrüger aus ihrer „Berufserfahrung“ heraus davon aus, dass mit der Anpreisung durch den Journalismus auch genug Naivität und Dummheit ins Fediverse einziehen. Und ich befürchte, damit könnten sie recht haben. 😐️

Das Traurige daran: Spambekämpfung und Moderation im Fediverse sind im Wesentlichen Handarbeit, die von Menschen in ihrer Freizeit erledigt wird. Gut, es sind immer „nur ein paar Klicks“, aber niemand kann so schnell klicken, wie ein dummer Bot Accounts anlegt und die Kommunikation der richtigen Nutzer mit Spam verpestet. Spam ist leider schnell, einfach und billig. Wo sich Spam lohnt, gibt es bald nur noch Spam. 💩️

Bitte niemals auf so etwas hereinfallen! ⚠️

Lasst die Betrüger einfach verhungern! 😡️

Und nein, Geld entsteht nicht spontan aus dem Nichts und tröpfelt einfach durch die Internetleitung. Auch nicht bei der Verwendung von Kryptogeld. Egal, welches Zauberverfahren oder welche Lüge sich derartige Betrüger ausdenken: Man muss nur diese eine Sache wissen, um niemals auf so einen Betrug reinzufallen. 💡️

¹Es handelt sich bei Mastodon weder um eine Twitter-Alternative (eine solche will das Fediverse aus vielerlei Gründen auch gar nicht sein) noch um eine „Plattform“, sondern um eine der vielen verteilten Anwendungen, die das dezentrale Protokoll ActivityPub bedienen. Das geht natürlich auch mit anderen Anwendungen, es ist ja ein offenes Protokoll. Das könnte ein Journalist durch altmodische Recherche, zum Beispiel Benutzung einer Suchmaschine mit naheliegenden Suchbegriffen, leicht herausbekommen, wenn er nur wollte, aber dazu hat der Journalist in der Regel keine Lust, und dementsprechend ist das contentindustrielle Tintengekleckse auch immer. Ich glaube übrigens nicht, dass es in anderen Bereichen, über die Journalismus berichtet, auch nur eine Spur besser aussieht.

Job pays to chat on Facebook Messenger

Montag, 4. Juli 2022

Hello

Genau mein Name! 👏️

Why would someone pay you to chat on Facebook Messenger?

Und warum sollte mir jemand eine Spam schicken, in der steht, dass er mich dafür bezahlen will, dass ich chatte? Hat dieser jemand kein Geld für eine Stellenanzeige? 🤭️

Well, have you ever chatted to a business on their Facebook page? Or chatted to a business on any other social media platform?

Nein, ich nutze keine Websites von asozialen und kriminellen Spammern wie Facebook (jetzt unter „Meta“ firmierend, der Name ändert sich, sonst ändert sich nichts). Und ich wünsche mir, dass jeder, der mit solchen asozialen Spammern zusammenarbeitet, dafür einmal eine Reputation auf dem Niveau einer Schmeißfliege bekommt. Wer nicht ohne Vermittlung von Spammern mit mir reden will, kann mich einfach mal kreuzweise am Arsch lecken. 🖕️

If you have, then the person you were chatting to on the other end is exactly the type of person who gets paid for chatting on social media.

Meinen letzten Chat „mit einem Unternehmen“ habe ich mit einem Bot als Gegenüber geführt. Es war gar nicht so schlimm. Ich hätte dennoch lieber eine E-Mail benutzt, als mit einem Bot zu chatten. Aber ein gut programmierter Bot kann durch Nachfragen und Gesprächsführung den Geschäftsvorfall eben leichter in eine Form bringen, die sich automatisiert bearbeiten lässt, von daher habe ich dafür Verständnis. 🤖️

Businesses hire thousands and thousands of people to chat to their customers on their website and all social media platforms (including Facebook Messenger).

Ich bin mir sicher, dass kaum ein größeres Unternehmen auf eine Social-Media-Abteilung verzichtet, aber die haben dann eben lieber Leute, die etwas können, als Leute, die mit einer Spam an „Hello“ angeworben wurden. 🤭️

Why?

Warum die darauf nicht verzichten? 🤔️

Because that is where their customers want to talk to them.

Weil ihre Zielgruppe über Reklame nicht mehr so erreichbar wie in früheren Zeiten ist. Deshalb werden Menschen jetzt vermehrt über den Kanal „Social Media“ belogen. Die großen S/M-Unternehmen bieten entsprechende Werbeformen an. Wie widerlich und asozial es ist, persönliche Kommunikation unter Menschen mit Reklame zu vergällen, interessiert dabei leider niemanden. 🤢️

Und dementsprechend kalt, aufdringlich und spammig ist dann auch der Reklamecharakter kommerzieller S/M-Auftritte. (Es gibt Ausnahmen, etwa der Twitter-Auftritt des hannöverschen Nahverkehrsbetreibers üstra, der vor allem zur Kommunikation außerordentlicher Ereignisse verwendet wird, weil die üstra es nicht hinbekommt, derartige Informationen auf den Anzeigetafeln der entsprechenden Linie anzuzeigen. Aber hauptsache, in jeder unterirdischen Station stehen Projektoren, die Reklamefilmchen an die Wand werfen!) Aber mein heutiger Spammer, der mir offenbar einen ganz tollen Job anbieten möchte, will mir von ganz anderen Gründen erzählen, weshalb Unternehmen tausende professioneller Chatter gut fürs Chatten bezahlen. 💸️

-They want to ask businesses in their Instagram DM’s about the features and price of a product

Unternehmen, deren Kunden nicht dazu imstande sind, den Preis ihrer Produkte herauszufinden – entweder, weil die Kunden überdurchschnittlich oft dumm sind, oder, was viel häufiger ist, weil die Unternehmen labyrinthartige, undurchsteigbare Websites mit vorsätzlich unverständlich formulierten Angaben der Preise und Zusatzkosten und gleichzeitiger Irreführung durch scheinbare Billigangebote mit Kleingedrucktem betreiben – wünsche ich von ganzem Herzen eine tiefe und innige Beziehung mit dem Insolvenzverwalter und ihrem Management ein ewiges, schmerzhaftes Brennen in der Hölle. Ja, das gilt auch und insbesondere für die Telekommunikationsanbieter in der Bundesrepublik Deutschland. Für alle. Diese sind allesamt nur noch eine Haaresbreite von offenem Betrug entfernt, und haben die Grenzlinie zur asozialen Abzocke schon längst überschritten. Und diese Zustände sind politisch gewollt, denn sonst wären sie spätestens nach zehn Jahren mal gesetzlich abgestellt worden. 🤬️

-They want to message the businesses Facebook page to ask a question about shipping

Unternehmen, die es nicht schaffen, ihren Kunden beim Kauf die Lieferbedingungen, Lieferfristen und Versandkosten klar zu machen, gibt es leider zuhauf. Immer, wenn eines von ihnen verschwindet, scheint irgendwo ein neues hochzupoppen. Denn diese Unternehmen haben jeden intelligenzbegabten Kunden nur einmal. Da hilft es dann auch nicht, wenn man sie in Fratzenbuch, Shitter oder Finster-Gram mit Fragen löchern kann, die sie gar nicht verständlich beantworten wollen. 🚽️

-They want to use the live chat on the website before they purchase to ask any last minute questions

Im Idealfall sollte die Darstellung eines Angebotes auf einer Unternehmenswebsite keine Fragen aufwerfen, die man in weiterer Kommunikation beantworten müsste. Wenn sie das trotzdem tut, stinkt es. Aber selbst, wenn das einmal passieren sollte, wäre ein Chat die dümmstmögliche Reaktion auf die eigene Unfähigkeit zur transparenten Darstellung. Besser wäre es, eine niedrigschwellige Feedback-Möglichkeit für Kunden und Interessierte zu verbauen, um bei missverständlicher Präsentation die Gründe für die Missverständnisse in der Darstellung auszuräumen. Dann wird keine weitere Arbeitsleistung für die Reklame fällig und die Gehaltszahlungen für einige tausende angestellte Chatter können einfach eingespart werden. Das ist eine Steigerung des Unternehmensgewinns. 💵️

Customers expect businesses to offer chat as a sales and support option on their website and all social media channels.

Nein, ich erwarte von keinem Unternehmen einen Chat oder sinnloses Gehampel in den Überwachungs- und Menschenverdatungswebsites Fratzenbuch, Finster-Gram und Shitter. Ich erwarte eine E-Mail-Adresse, auf der die Mails gelesen werden. Und ich erwarte dazu einen öffentlichen PGP-Schlüssel, damit ich bei Bedarf auch verschlüsselt kommunizieren kann, einfach, weil es selbst im banalen Kontakt zu einem Unternehmen Dinge gibt, die man besser nicht auf eine Postkarte schreibt. Und ich erwarte in einer Welt voller Phishing und sonstiger Betrugsmaschen eine digital signierte Antwort auf Anfragen. Das gibt es zurzeit leider nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, weil überall digitaler Analphabetismus herrscht. Unter anderem deshalb haben wir eine Welt voller Phishing und anderer Betrugsmaschen. Cyber, Cyber! 💩️

That means businesses have to hire a lot of people to do these live chat jobs.

Wie schon gesagt: Mein letzter Chat mit einem Unternehmen war mit einem Bot. Der hat sicherlich einen geringeren „Stundenlohn“ als der elendste Elendsarbeiter, und er ist immer dienstbar, höflich und in Form, ganz im Gegensatz zu einem Menschen in Schichtarbeit. Ich kann mir kaum vorstellen, dass so ein Unternehmen „das eine Menge Leute einstellt, damit sie chatten können“ nicht von allein auf die Idee käme, dass das vermeidbare Kosten für ein minderqualitatives Angebot wären, die man durch etwas Billigeres und Besseres ersetzen könnte, was keine nennenswerten laufenden Kosten verursacht. Schließlich hat so ein Wirtschaftsunternehmen ja eine Gewinnerzielungsabsicht. Und die Lohnkosten für „eine Menge Leute“ werden schnell erheblich, vor allem, weil sie mit Zusatzkosten verbunden sind. 💸️

And that means you can get a nicely paid job, right now, working as a live chat assistant.

Starting rates are 25 to 35 dollars / hr.

Klar, die Jobs, die mit der Spam kommen, sind immer die Bestesten! Es gibt im Durchschnitt ein Einstiegsgehalt von rd. 5.000 Dollar im Monat, und…

Full training is provided, no experience necessary.

ich brauche dafür nicht einmal etwas zu können. Ich muss nur so enddoof sein, dass ich in einer Spam auf…

Click here to apply.

…den nur in Reklame und Spam vorkommenden Text „Click here“ klicke. 🤦‍♂️️

To Unsubscribe:
or send post-mail To 801 Main Ave. New York, NY 10801

Ja, ihr mich auch. 👅️

Wer auf Click here klickt, hat es natürlich erstmal mit einer in Javascript realisierten Weiterleitung zu tun, die zu einer in Javascript realisierten Weiterleitung führt, die zu einer Weiterleitung über ein Meta-Tag führt, die…

$ lynx -dump -source "http://www.teammile.sa.com/ykobpfhdxph/icvamdrfu863720jlaewkcab/yorG2_L1-2HC7CfTUJpKb7EZkSpHBIB1tc6v7iEW-3c/7XOy2ojXhv9Dj2El4U7ABy80SsHkFj_SYkgRY1VWmCImI5uBo1JeXRiIQauleykXA1iX1dtVu-p6iiKUH-Gnv2wdHjWhDpfT7M7s7BXbcRCEOLMIeim93oIMRmt3WcrN"
                <html>
                <head>
                    <title>Loading</title>
                    <script src="http://www.teammile.sa.com/jquery-1.11.0.min.js"></script>
                    <script>
                        window.location = "http://www.teammile.sa.com/offer.php?id=426&sid=977631&h=yorG2_L1-2HC7CfTUJpKb7EZkSpHBIB1tc6v7iEW-3c/7XOy2ojXhv9Dj2El4U7ABy80SsHkFj_SYkgRY1VWmCImI5uBo1JeXRiIQauleykXA1iX1dtVu-p6iiKUH-Gnv2wdHjWhDpfT7M7s7BXbcRCEOLMIeim93oIMRmt3WcrN";
                    </script>
                </head>
                <body>
                <!-- Global site tag (gtag.js) - Google Analytics -->
                <script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=UA-22484186-3"></script>
                <script>
                  window.dataLayer = window.dataLayer || [];
                    function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
                      gtag('js', new Date());

                        gtag('config', 'UA-22484186-3');
                        </script>
                </body>
                </html>
$ lynx -dump -source "http://www.teammile.sa.com/offer.php?id=426&sid=977631&h=yorG2_L1-2HC7CfTUJpKb7EZkSpHBIB1tc6v7iEW-3c/7XOy2ojXhv9Dj2El4U7ABy80SsHkFj_SYkgRY1VWmCImI5uBo1JeXRiIQauleykXA1iX1dtVu-p6iiKUH-Gnv2wdHjWhDpfT7M7s7BXbcRCEOLMIeim93oIMRmt3WcrN"
    <html>
        <head>
            <title>Loading</title>
            <META http-equiv="refresh" content="0;URL=http://www.teammile.sa.com/clicks/livechatassist-digi.php?sid=977631&h=yorG2_L1-2HC7CfTUJpKb7EZkSpHBIB1tc6v7iEW-3c/7XOy2ojXhv9Dj2El4U7ABy80SsHkFj_SYkgRY1VWmCImI5uBo1JeXRiIQauleykXA1iX1dtVu-p6iiKUH-Gnv2wdHjWhDpfT7M7s7BXbcRCEOLMIeim93oIMRmt3WcrN">
        </head>
        <body>
        </body>
    </html>
$ _

…ach! Lassen wir das, es ermüdet. Es gibt keinen einzigen Grund, warum man, wenn man etwas verlinken wollte, nicht einfach einen direkten Link setzt, so wie das jeder denkende und fühlende Mensch tut. Selbst, wenn man ein stinkender Mitmensch von Werber ist und deshalb Statistiken und Erfolgskontrollen seiner legalen Spam benötigt, reicht dafür eine einzige Weiterleitung. Wo es mehr wird, hat man es immer mit halbseidenen bis kriminellen Machenschaften zu tun. 🚫️

So auch hier. Am Ende der Reise landet man auf der folgenden Website, die zwar kein Impressum hat…

Screenshot der betrügerischen, spambeworbenen Website

…und auf der nur noch von über tausend Dollar wöchentlich die Rede ist, aber dafür gibt es ein schönes Video, weil diese Betrüger davon ausgehen, dass ihre Zielgruppe nicht so gut lesen kann. Glotzi-glotzi Video nach dem klicki-klicki in der Spam, weil glotzen kann auch der Dümmste. 🖱️📺️

Obwohl diese Betrüger sich überdurchschnittlich hohen techischen Aufwand gemacht haben, ihr Video vor einem Download zu schützen, habe ich es mir mal gesaugt und zu Youtube hochgeladen, damit wir auch alle was zum Lachen haben. So schade, dass diese guten Jobs nur mit Spam weggehen! 😁️

Wer irgendwelche Vorleistungen für diese Jobvermittlung aus der Spam gezahlt hat, kann das Geld allerdings abschreiben. 💸️

Und wer im Chat einen Job für gewerbsmäßige Betrüger gemacht hat, weil die so eine schöne Spam schreiben und so eine schöne impressumslose Website mit so einem schönen Video haben, kann sich schon einmal auf einen längeren RL-Chat mit Polizeien und einem Untersuchungsrichter einstellen. Eventuell sogar auf eine Vorstrafe. Das hätte man auch vorher wissen können. Denn mit einer Spam kommt niemals etwas Gutes. 💩️

Bleibt bloß alle bei Zwitscher, Fratzenbuch und Finster-Gram!

Freitag, 10. Juni 2022

Solche Idiotenhäuptlinge wie diesen Affiliate-Lumpenkaufmann und Amazon-Experten habe ich im Diaspora-Netzwerk die ganzen Jahre gar nicht vermisst, aber leider hat sich jetzt dieser extrahohle Frisierpuppenkopf mit einem Spamfollow bei mir (und vermutlich ganz ganz vielen anderen Diasporianern) bemerkbar gemacht:

Screenshot des Profils des Diaspora-Spamfollowers amazondiscount@nota.404.mn mit dem Angebot eines über Amazon käuflichen Nahrungsergänzungsmittels

So schade, dass er sich kein Gehirn bei Amazon kaufen kann! 🖕️

Gewinnspiele auf Social Media und WhatsApp

Freitag, 8. April 2022

Keine Spam, sondern ein Link auf einen interessanten Artikel bei tarnkappe.info: Milka-WhatsApp-Gewinnspiel entpuppt sich als Falle:

Mondelez International warnt aktuell vor einem Milka-Oster-Gewinnspiel. Dieses würde als Klick-Köder u.a. persönliche Daten abgreifen.

Keineswegs um eine Verlosung von Milka-Oster-Geschenkkörben geht es in einem aktuell kursierendem Gewinnspiel via WhatsApp. Die darin verheißungsvoll angepriesenen 5.000 Gratisgeschenke dienen nur als Köder, warnt Milka-Schokoladenhersteller Mondelez

[…] Mimikama informiert darüber, dass man beim Anklicken der Nachricht auf eine Website mit einer .ru-Domain geleitet wird. Diese würde der echten Milka-Webseite täuschend ähneln. Allerdings ist man mit dem Beantworten von einigen Fragen noch nicht am Ziel. Erst das weitere Verschicken der Nachricht an 20 Kontakte verheißt schließlich den erfolgreichen Abschluss des Gewinnspiels.

Wer sich dann schließlich am Ziel wähnt und auf „Abschließen“ tippt, für den öffnen sich danach zahlreiche Browserfenster. Nur winkt nirgends der versprochene Milka-Osterkorb. Vielmehr lauert neben dubiosen „Abo-Fallen Apps“ auch eine Smartphone Reinigungs-Aktualisierung.

Ich wundere mich ja manchmal darüber, dass ich ganze Gattungen der Spam seit langer Zeit gar nicht mehr oder nur noch sehr sporadisch sehe. Dazu gehören etwa diese windigen „Gewinnspiele“, die an sich eine sehr alte Nummer der Spammer sind. Diesen Milka-Betrug gab es früher in genau gleicher Machart in der E-Mail-Spam: Nach Beantwortung einiger lächerlicher Fragen machte man einen Datenstriptease vor irgendwelchen betrügerischen Spammern, die so taten, als seien sie Milka und mit lecker Geschenken winkten. 🎁️

Dass die Spammer eine solche Nummer – die man beliebig oft „neu“ vortragen kann, ich hatte unter anderem auch Nutella und Snickers als Probierpaket, aber auch Gutscheine von McDonalds, Ikea, Amazon, Rewe, Lidl und PayPal – einfach aufgeben, fand ich immer ein bisschen unwahrscheinlich. Trotzdem hatte ich lange keine derartige Spam mehr. Und manchmal fragte ich mich: Warum? Läuft das nicht mehr? 🤔️

Und jetzt weiß ich auch warum: Die Nummer läuft jetzt offensichtlich in Social Media und WhatsApp. Da kann man ja auch schöne „Kettenbrief-Funktionen“ machen, so dass ein Opfer dieser Nummer den Müll an alle seine Kontakte weitergibt, und eine Spamfilterung wird unter solchen Bedingungen sehr stark erschwert. Für die Spammer bedeutet das: Mehr Sichtbarkeit und damit mehr Opfer, die man abziehen kann, also mehr kriminellen Umsatz. 💶️

Und der einzige Grund, weshalb ich das nicht mehr mitbekommen habe, ist, dass ich kein Smartphone benutze und dass ich – selbst, wenn ich ein Smartphone hätte – niemals dieses WhatsApp des verurteilten Spammers Facebook benutzen würde, weil ich nun einmal keine Software von Kriminellen auf meinen persönlich genutzten Computern installiere. Warum? Weil ich das für eine sehr, sehr, sehr dumme Idee halte. Kriminelle sind nun einmal kriminell, und wie der notdürftig durch die Phrase „Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und erkläre mich damit einverstanden“ und eine angewählte Checkbox legalisierte Charakter von Facebook — ähm: Raider heißt jetzt Twix und Facebook heißt jetzt Meta, sonst ändert sich nichts – aussieht, kann man beinahe jede Woche ermüdet im ganz normalen bürgerlichen Jornalismus nachlesen. Leider führt das immer noch nicht dazu, dass die Menschen vor solchen „Angeboten“ weglaufen. 🏃‍♂️️

Dass das völlig unseriöse Geschäftsmodell von Meta eine ganz vorzügliche Überschneidung mit dem Geschäftsmodell anderer krimineller Spammer hat, dass Spammern dort eine Plattform geboten wird, in der sie viele naive Opfer für ihre unerfreulichen Betrugsmaschen finden, ist für mich einfach nur folgerichtig. Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Das geht so weit, dass trojanische Apps, die Adressbücher ihrer Nutzer „nach Hause funken“ und weitere Überwachungsdaten einsammeln…

Wer den Link in der Nachricht öffnet, läuft Gefahr, sich einen Trojaner einzufangen – eine Schadsoftware, die womöglich private Daten am Smartphone ausspionieren oder an Unbekannte weiterleiten könnte

…nun ihrerseits zur Distributionsplattform für andere Schadsoftware werden, passt da leider nur zu gut ins Bild. Der Schaden ist bereits vor zehn Jahren passiert, als ganz viele Menschen diese Barbarei so weitgehend mitgemacht haben, dass es mit Facebook/Meta und Konsorten inzwischen börsennotierte Unternehmungen ohne seriöses Geschäftsmodell gibt. 🏚️

Auch im Fediverse…

Dienstag, 8. März 2022

…ist man vor Spam und den üblichen Nummern zur Einleitung eines Vorschussbetruges nicht sicher, wie dieser angebliche „Nilberto“ mir heute morgen im Diaspora-Netzwerk gezeigt hat:

Guten Abend Mein name ist Nilberto de Almeida, ich leide an einer Herzkrankheit, die mich seit 6 Jahren hält und mich bereits zum Tod führt. Also, meine Tage sind gezählt, also möchte ich meine Sachen in Höhe von achthunderttausend euro an eine ehrliche und aufrichtige Person Spenden. Bitte senden Sie mir eine E-Mail, wenn Sie von dieser Spende profitieren möchten... E-Mail: xxxxxx90@yahoo.com

Warum „Nilberto“ mir das in einem Kommentar sagt und nicht in einer persönlichen Nachricht? Na, ist doch klar: Damit es jeder lesen kann, der sich meinen kleinen Beitrag anschaut. So hat er viel weniger Mühe damit, möglichst viele Leser für diesen Versuch zu finden.

In dem Maße, in dem das Fediverse mehr Nutzer gewinnt – viele sind schon vor Fratzenbuch, WanzApp und Finster-Gram geflohen – wird es leider auch für die Leute interessant, die niemand vermisst hat, als es sie noch nicht gab. Ich kann nur hoffen, dass Spam im Fediverse so fruchtlos ist, dass sie sich für die Betrügerbanden nicht lohnt. Denn gute Mechanismen zur Spamabwehr gibt es dort leider nicht… 😐️

Schadsoftware-Spam auf YouTube

Sonntag, 13. Februar 2022

Natürlich ist alles, was auch nur Ähnlichkeit zu „Social Media“ hat, eine Einladung an asoziale und kriminelle Spammer. Der folgende Kommentar ist mir eben zu einem deutschsprachigen Video auf YouTube aufgefallen, weil er eben sprachlich ein bisschen danebengegriffen hat. Und dabei wurden gleich mehrere Sprachen ausprobiert:

Asi con toy y sus🔞 mañas no se la VK.SV/KANGKUNG Megan: „Hotter“ Hopi: „Sweeter“ Joonie: „Cooler“ Yoongi: „Butter“ Asi con toy y sus mañas no se la lease que escriba bien mamon hay nomas pa ra reirse un rato y no estar triste y estresado.por la vida dura que se vive hoy . Köz karaş: ‚‘Taŋ kaldım'‘ Erinder: ‚‘Sezimdüü'‘ Jılmayuu: ‚‘Tattuuraak'‘ Dene: ‚‘Muzdak'‘ Jizn, kak krasivaya melodiya, tolko pesni pereputalis. Aç köz arstan Bul ukmuştuuday ısık kün bolçu, jana arstan abdan açka bolgon. Uyunan çıgıp, tigi jer-jerdi izdedi. Al kiçinekey koyondu gana taba algan. Al bir az oylonboy koyondu karmadı. ‚‘Bul koyon menin kursagımdı toyguza albayt'‘ dep oylodu arstan. Arstan koyondu öltüröyün dep jatkanda, bir kiyik tigi tarapka çurkadı. Arstan aç köz bolup kaldı. Kiçine koyondu emes, çoŋ kiyikti jegen jakşı dep oylodu.#垃圾

Was immer ich mir jetzt unter Spielzeug und nicht-jugendfreien Tricks vorstellen soll, weiß ich nicht, aber vermutlich handelt es sich um die Art von Inhalten, die auf YouTube keinen Platz haben. Unter der (ohne Protokoll) angegebenen URL in der Domain vk (punkt) sv gibt es eine Weiterleitung…

$ location-cascade http://VK.SV/KANGKUNG
     1	https://vk.sv/KANGKUNG
     2	https://FURDICH.FUN
     3	https://your-hotpleasure.life/?u=ve9p60p&o=dz0kg03&t=BEBAS
$ surbl your-hotpleasure.life
your-hotpleasure.life	LISTED: ABUSE
$ _

…in eine Domain, die bereits wegen massenhafter Spam bekannt ist. Und wenn man sich dann einmal den „Spaß“ macht, diese URL bei VirusTotal zu überprüfen, zeigt sich schnell, dass es nicht einfach „nur“ ein bisschen spambeworbener Betrug ist, sondern…

Screenshot VirusTotal

Phishing und aktuelle Schadsoftware. Wieso aktuelle Schadsoftware? Weil die meisten Antivirus-Schlangenöle noch nicht dazu imstande sind, diese Schadsoftware als solche zu erkennen. 😠️

Was es für eine Schadsoftware ist? Ich weiß es nicht, aber die größte Mode sind zurzeit Erpressungstrojaner. Eine Art Baukasten für diese Trojaner ist im so genannten „Darknet“ verfügbar¹, wer ihn nutzt und die Schadsoftware verbreitet, ist sozusagen ein „Affiliate“ einer organisiert kriminellen Bande und kriegt dafür Prozente vom Erlös, den er erzeugt hat. Das ist sehr niedrigschwellig, weil auch verkommene Charaktere ohne tiefergehende Technikkenntnisse mitmachen können, wenn sie es nur schaffen, ihren Trojaner irgendwie zu verbreiten. Leider benötigt man fast kein Gehirn, um zu spammen – und wenn man sogar damit intellektuell überfordert ist, gibt es für ein paar Bitcoingroschen auch einfach zu nutzende Spamdienste über Botnetze im „Darknet“. Kaufen kann leider noch der größte Vollidiot. 🛒️

Und weder Empathie noch Intelligenz sind im Angebot.

Wer diese Website mit einem angreifbaren Betriebssystem oder Webbrowser aufruft, hat hinterher einen Computer anderer Leute auf dem Schreibtisch stehen, während die Website so tut, als würde man sich für eine Dating-Site „Besser als Tinder“ registrieren. (Vermutlich ist man mit aktuellem Softwarestand (oder einem anderen Betriebssystem als Microsoft Windows oder Android) auf der sicheren Seite. Wer sich hingegen auf das Antivirus-Schlangenöl verlässt, weil das so schön Reklame mit müheloser Sicherheit macht, hat in den meisten Fällen verloren. In den meisten Fällen heißt hier: Zurzeit bei 91 % der Produkte. Und so ein Versagen bei einer bislang bei den Schlangenöl-Herstellern nicht bekannten Schadsoftware ist keineswegs eine Ausnahme, sondern leider der Regelfall. 😦️

Deshalb klickt man ja auch nicht in eine Spam. 🖱️🚫️

Irgendwelche „komischen Links“ auf so genannten „Social-Media-Sites“ – von mir meist liebevoll als S/M abgek. – sollte man niemals klicken oder gar wie in diesem Fall über das Kontextmenü des Textes aufrufen. Es ist ganz sicher nicht die einzige Version dieser Spam auf YouTube, die mir eben übern Weg gelaufen ist. Wenn Spammer einen Trick gefunden haben, mit dem sie einigermaßen sicher an der dortigen Spamfilterung vorbeikommen, handelt es sich um eine riesengroße Litfasssäule, auf der sie ihren gefährlichen Sondermüll bewerben können. Und das lassen sie sich nicht entgehen. Sie leben davon. 😐️

¹Ich hätte gern einen Link für Tor-Nutzer gesetzt, aber ich bin mir sicher, dass ich mich damit strafbar machen würde. Außerdem wünsche ich diesem Pack nicht neue Komplizen und noch mehr Reibach, sondern die Pest, die Syphillis und den schmerzhaft-brandigen Zerfall ihrer Hoden.