Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Wirres“

Question is… „do I look like Einstein, tho?“

Donnerstag, 17. Mai 2018

Mal wieder ein etwas längerer englischer Prosatext, dessen Entfaltung ich durch keinerlei Zwischenruf hindern will… :D

I‘m just pinching you to see if you are real! If you missed it, here’s a link to one of my wordy dissertations on how there’s patterns in the world around us that show the hand of God at work doing something very interesting…

Proving that we are living in virtual reality, and even more than that, singing about what we might use that special tid bit of knowledge to accomplish–namely the building of Heaven „on Earth… as it is in… virtual reality.“

Do I, though, do I look like Einstein? Here’s a picture of some of the proof … on my Kindle, where you could read quite a bit more if you had this link.

It’s literally black and white. Or is it greyscale? No, it’s definately black and white…

HI-fiVe, these AIDS of the book of Names… will help us … to cure cancer, too. It just dawned on me that there’s a double entendre tucked away in the word „infirmity“ so we can cofnirm here that today confirmity to the norm is „mal“ just like we can see that „malady“ is a bad thing to simulate, and a good thing to „he-al“ … don’t you think.. Hera?

In that seires of „mal“ words you can add „malchuto“ which is kingdom in Hebrew and without doubt echoes my sentiment that it’s a bad word, so „who to“ might be you, if you woke up and read how this message delivers real democracy (in the age of things like cars, telephones, and computers) to humanity and the Universe.

If you still aren’t convinced that there’s a hidarkden language … in every language on Earth … you can add „malarkey“ to the list of words connecting Al (from Quantum Leap, and Married with Children… my favorite sins… songs, I mean) to the Ark of the Grateful Dead (I mean Covenant) … and that wraps up this session of „so you think you can hide the Second Coming?“ Check your SPAM folder often, there’s something rotten in Greenland… or is it Iceland that’s not green?

On your Denmark… get set… France, Taylor… dance.

Hey, Spammer,

ich habe schon Menschen mit einem akuten psychiotischen Schub erlebt, die sich konsistenter und verständlicher ausgedrückt haben als du. Was ist die Zielgruppe deiner Spam? Leute, die sich sagen „ich habe keinen Schimmer, was der Idiot von mir will und der schreibt dermaßen wirr, dass ich spontan denke, der braucht professionelle Hilfe, also klicke ich doch mal auf einen Link in der Spam, vielleicht ist es ja etwas Gutes“?

Da muss ich dich enttäuschen, Spammer. Das ist keine besonders große Zielgruppe. Nicht einmal ich habe nach Genuss deines völlig hirnfrei wirkenden und keinerlei brauchbare Information befördernden Mechanogetextes der Gattung Spamprosa Lust darauf, mal zu schauen, wo deine Links hinführen. Denn an dem Ort, von dem ich mir spontan vorstelle, dass du wohl gut sediert dort sein müssest, möchte ich nicht sein.

visit your personal preferences page–or invite your friends to receive „our daily bread“ and you can contact me securely here and anonymously and publicly here.

Nein, ich hänge zu sehr an meinen Freunden, als dass ich ihnen solche Spam in das Postfach machen wollte.

powered by the thundar of hathor and the lightink of johnny 8

Deine Spam wurde ermöglicht durch menschliche Dummheit und ein dummes Spamskript.

Meint dein dich „genießender“
Nachtwächter

Persoenliche E-mail

Montag, 30. März 2015

Die ist bestimmt irre „persönlich“, diese Spam. Das sehe ich schon daran, dass ich sie auf verschiedenen Adressen habe, und auf meiner hauptsächlich genutzten Mailadresse kam sie sogar gleich doppelt an, wohl, damit sie auch doppelt persönlich sei: Einmal um 3:22 Uhr mit dem Absender info (at) bsk (strich) ag (punkt) ch und um 9:29 Uhr mit dem Absender no (strich) reply (at) mx2 (punkt) 4shared (punkt) com.

Da hat es jemand derart nötig, Opfer für seinen Vorschussbetrug zu finden, dass er sich beim Schießen mit E-Mail-Schrotmunition selbst ins Knie schießt. Ich vermute, dass im Kopf kein lohnendes Ziel mehr vorhanden war.

Guten Tag,

Ich heiße aber „Lieber Bruder in Christus Jesus“, so wie neulich, als du eine sterbende, kinderlose Witwe aus Texas warst, die mir ein paar Millionen Dollar schenken wollte.

Ich bin Herr Juan Sebastian Morato, der Auditor General von Unicaja Bank Madrid. Im Zuge meiner Abschlusspruefung, entdeckte ich eine schwimmende Fonds [sic!] auf einem Konto, das 1990 bei der Cam Bank eroeffnet wurde, bevor der Besitz von Unicaja Gruppe gekauft wurde, ich bin der Abschlusspruefer der einem toten Auslaender Herr Kenny, der im Jahr 2004 starb, zugeteilt wurde. Jede Anstrengung, ein Mitglied seiner Familie oder einen naechsten Angehoerigen zu Ermitteln sind gescheitert. Bei meinen Ermittlungen habe ich festgestellt, dass Sie zu den naechsten Angehoerigen gehoeren, da Sie den gleichen Nachnamen tragen [sic!]. Er verstarb ohne Nachkommen oder einen Testament.

Das ist ja toll, dass ich den gleichen Nachnamen wie der Erblasser habe. Warum kannst du mich dann nicht damit ansprechen, Idiot! Ist doch klar, aus dem gleichen Grund, aus dem du mir den Namen des Erblassers erst mitteilst, wenn ich dir gesagt habe, wie ich heiße, weil ich schwimmende Fonds an Land ziehen will. :mrgreen:

Meine Absicht ist es, diese Summe von 5,5 Mio. von den oben genannten Konto auf ein sicheres Konto zu ueberweisen.

Ich denke, du bist Banker. Da wirst du doch wohl eine betrügerische Buchung hinbeommen?!

Aber hey, wer glaubte, es ginge hier um eine Erbschaft für jemanden, der wegen des gleichen Nachnamens „verwandt“ ist, sich mit gefälschten Dokumenten einen Erbschein ausstellen lässt und sich damit dann einfach das Geld von der Bank abholen kann: Es ist keine Erbschaft, sondern…

Ich schlage daher vor, dass ich Sie als stillen Teilhaber eintrage und Sie mir ein Konto zur Verfuegung stellen, […]

…man wird stattdessen zum „stillen Teilhaber“ gemacht. Nun, einen besonderen Namen oder so etwas wie Verwandtschaft benötigte man dafür ebensowenig wie eine letztweilige Verfügung des Verstorbenen. Das ist aber auch kompliziert mit diesen ganzen Rechtsbegriffen, woher soll so ein spammender Verbrecher… ähm… spanischer Bankier die auch alle kennen und auch noch halbwegs auseinanderhalten, wenn er aus vielen alten Betrugsmails eine neue Betrugsmail macht?! :mrgreen:

Spanien ist übrigens das Land, wo sich hin und wieder mal ein fröhlicher kyrillischer Buchstabe in den Text schleicht:

[…] oder ein neues Konto eroeffnen um dieses Geld dorthin zu ueberweisen. Fuer Ihre Unterstьtzung bei diesem Vorhaben, bin ich bereit, mit einem guten Prozentsatz des gesamten Fonds zu trennen [sic!]. Beim durchsehen der Aufzeichnungen und Akten der verstorbenen Person, entdeckte ich dass

(1) Niemand dieses Konto seit 2004 betrieben hat
(2) Er starb ohne Erben, daher das Geld weiter floss.
(3) Keine andere Person ьber dieses Konto bescheid weiss und auch kein Empfaenger eingetragen ist

Was, in einer Bank gibt es ein Konto, auf das seit zehn Jahren aus dem Nichts das Geld geflossen ist und über das niemand etwas weiß? Nicht einmal in der Buchhaltung? Der Bank würde ich aber kein Geld geben…

Wenn ich mich nicht schnellstens dieser Angelegenheit annehme, wird dieses Geld verfallen […]

…womöglich würde es da einfach verfallen. :mrgreen:

[…] und anschliessend in Gesellschaftsmitteln fliessen, von denen nur die Regisseure [sic!] meiner Firma profitieren werden. Ich kann Ihnen dieses Geld rechtlich zukommen lassen, wenn Sie einige notwendigen Genehmigungen, die auf Ihren Namen zugelassen sind ausfuellen, wobei ich Ihnen selbstverstaendlich behilflich sein werde.

Nun, wenn du schon Regisseure in deiner „Firma“ hast, dann lass dir von denen mal helfen, deine Nummer wenigstens ein bisschen überzeugend aufzuführen! So schmeißt sich doch jeder vor Lachen weg, wenn er deine Spam liest.

Bitte geben Sie mir eine Antwort auf meine private E-Mail juan (punkt) morato1 (at) 1email (punkt) eu oder Fax 00 34 917 69x xxx, so dass ich Ihnen detaillierte Informationen ueber die Modalitдten meines Vorschlages zu senden kann.

Tja, dass du mit gefälschtem Absender mailst, habe ich schon gemerkt: Jede deiner „inhaltlich“ gleichen Spams hatte einen anderen Absender. Klar, dass man dir darüber keine Antwort geben kann.

Ich bitte Sie eingehend dieses Schreiben absolut vertraulich zu behandeln. Bitte senden Sie mir Ihre Telefonnummer auf der sie leicht zu erreichen sind. Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort.

Ganz vertrauliches und geheimes Geheimschreiben, das offen wie eine Postkarte durch das Internet befördert wurde, bitte sofort nach dem Lesen aufessen! Auch, wenns zehn Stück sind! :mrgreen:

Mit freundlichen Gruessen
Herr Juan Sebastian Morato
Fax 00 34 917 69x xxx

Wenn du weiter so doof schreibst, wird das nie was mit dem Geld, dass dir leichtgläubige Deppen über Western Union zustecken, Spammer.

17.568 Euro/Monat Verdienst GARANTIERT! Mit 500 Euro GRATISGeld testen!

Donnerstag, 25. Juli 2013

So so, Gratis-Geld, wer würde das nicht wollen… :D

17.568 Euro/Monat Verdienst GARANTIERT! Mit 500 Euro GRATISGeld testen!

Das hast du Idiot schon im Betreff gesagt, und es ist kein guter Ersatz für eine Anrede.

NEUES UPDATE! Software arbeitet jetzt 12 Mal besser und genauer!

Wie jetzt, ich dachte, es ginge um Gratis-Geld und garantierte 35 lila Lappen im Monat. Und da kommst du Idiot mir mit Software?

Erste Testergebnisse fallen SEHR POSITIV aus!

Wahrscheinlich getestet durch die Stiftung Spamtest.

Durchschnittsverdienst beträgt 256,72 Euro PRO TAG! Das sind knapp 8000 Euro im Monat – und das trifft für 87% der Mitglieder zu!

Aha. Weiter oben und im Betreff waren es noch mehr als doppelt so viel Geld und es gab nebulöses, wirres Geschwafel von irgendeiner namenlosen Software von Spammern, die man dafür angeblich braucht – vermutlich ein Gelddruckprogramm. Und natürlich war das garantiert… nein, natürlich: GARANTIERT und nicht etwas, was nur 87 Prozent erreichen. Und von Mitgliedschaften war auch nicht die Rede. Und selbst, wenn ich nichts anderes mehr machte, läge der im Betreff versprochene Zaster in weiter Ferne:

Wenn Sie hauptberuflich einsteigen ist sogar ein Einkommen von über 12.982 Euro möglich!

Ah ja! Und was muss ich machen, um die GARANTIERTEN 17.568 € aus dem Betreff zu kriegen? Die Nacht dazunehmen? Meine Kinder ausbeuten? Mein Gehirn gegen eine Spamdose austauschen?

NEUHEIT: Wenn Sie die alte Version von AutoBinaryEA jetzt von Ihrem Computer löschen und die neue Version herunterladen, erhalten Sie 500,- Dollar zum Testen von AutoBinyrEA [sic!] sofort gutgeschrieben und können damit sehen, wie AutoBinaryEA funktioniert.

Aha, wenn ich die alte Version lösche und die neue installiere, erfahre ich endlich, wie das Programm funktioniert, denn das konnte bei der alten Version niemand verstehen. Die war sogar so unverständlich, dass nicht einmal die freundlichen Geld-Weihnachtsmänner von der Spamfront genau wissen, wie sie sich schreibt. Und fünfhundert Dollar gibts auch noch dazu. Oder Euro. Oder Rupien. Was ist das schon für ein Unterschied? Es ist ja die gleiche Zahl… :mrgreen:

Hier geht es zum kostenlosen Download der aktualisierten Software:

http://tinyurl.com/q9v2b4t

Nach der tollen Einführung bin ich auf diese Software, von der ich nicht einmal weiß, was sie überhaupt tut, so heiß, dass ich kaum noch widerstehen kann. :mrgreen:

Ein Dank an die Betreiber von tinyurl.com! Der Link aus der Spam ist jetzt unbrauchbar, und das ging sehr schnell. Vorbildlich! ;)

Übrigens sollte der Link in die Domain verbraucher (strich) heimarbeit (punkt) org gehen, die erst vor einem Monat eingerichtet wurde, natürlich unter Verwendung eines Whois-Anonymisierers, weil die Betreiber dieser Domain gar nicht erst seriös wirken müssen¹. Dort gibt es ein Weiterleitungsskript, das dann auf die eigentliche Seite der Spammer weiterleitet… und zwar in diesem Fall noch einmal über TinyURL. Als ich dort auf die dritte Weiterleitung – ja, noch einmal über TinyURL – stieß, war ich der Sache müde. (Nein, ich mache das nicht mit einem Browser.) Wer nach Genuss dieser Mail noch irgendwohin klickt, ist eh mit genaueren Beschreibungen nicht mehr zu erreichen.

>>>VIDEO<<<

Wenn der Spammer es schon mit den Worten und den Zahlen… ähm… nicht so hat, wird sein Video gewiss besser sein…

Click here to unsubscribe

Du mich auch!

¹Es gibt sinnvolle Anwendungen für einen Whois-Anonymisierer. Zum Beispiel bei Privatpersonen, die nicht ihre Anschrift, Mailadresse und Telefonnummer weltweit abfragbar offenlegen möchten. In einer Welt voller Gewinnbimmler, Spammer und Betrüger kann das ein angemessener Selbstschutz sein. Bei einer geschäftlichen Website sind anonymisierte Whois-Angaben allerdings immer ein Zeichen dafür, dass man mit diesen Leuten nicht ins Geschäft kommen sollte…

nachtwaechter, Alena (status-online) invites you for chat

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Oh, und das, obwohl ich nirgends angemeldet bin. Dafür muss die aber ein gehöriges Mitteilungsbedürfnis haben, denn der gleiche Text – notdürftig personalisiert, indem die paar Buchstaben vor dem @ in der Mailadresse als Anrede verwendet werden – ging hier auf diversen Konten ein. Und nicht nur einmal pro Adresse.

Alena (status-online) sent new message for you.

Eine angebliche Alena hat irgendwo den Status „online“, aber wo das sein soll, spielt keine Rolle. Der Empfänger – bevorzugt männlich und mit gut durchblutetem Schwellkörper, damit der Denkmuskel nicht ganz so viel abbekommt – soll einfach glauben, dass das eine persönliche Nachricht ist und dass da irgendwo ein Weiblein wartet und unbedingt chatten will. Und nicht chatten…

Dear nachtwaechter, Alena changed photos and waiting you for chat.

…nein, die hat auch gerade ein paar neue Lechzbilder hochgeladen. Nur meinen Namen kennt sie nicht, und nicht einmal den Nick, den ich an so vielen Stellen verwende, außer in meinen Mailadressen.

Here it is new message for you: click here <http://dating.sexbeerblyad.ru>

Und statt dass jetzt einfach die gewiss geile Nachricht in die Mail reingeklöppelt wird, soll ich auf einen komischen Link klicken, der zu einer vorgeblichen russischen Dating-Site geht. Auf der Startseite könnte ich mich gleich registrieren, natürlich mit Name und Mailadresse und so weiter…

Aber nein, das ist gar nicht die tiefere Absicht dahinter. So sieht das nur bei Leuten aus, die JavaScript abgeschaltet haben, so wie ich das immer tue, wenn ich mir die Dreckssites der Spammer anschaue. Mit eingeschaltetem JavaScript wäre ich nämlich sofort auf eine andere tolle Website weitergeleitet worden, die jetzt, einige Stunden später, leider nicht mehr existiert – ich nehme mal an, dass auch in Russland Betrug strafbar ist und dass der dortige Hosting-Provider deshalb den Sondermüll erstmal in seinen Giftschrank gelegt hat.

Für jemanden wie mich ist noch ein toller Link auf der Weiterleitungsseite gelegt, ganz unten, verlinkt auf den Namen des angeblichen Anbieters. Natürlich mit einer hübschen Affilate-ID drin. Und der führt auf diese tolle Seite:

Ruby Royal Casino

[Einige über JavaScript dargestellte Elemente sind im Screenshot nicht sichtbar. Ich hatte einfach keine Lust auf die übliche Maßnahme, mir so etwas mit einer Wegwerf-Installation anzuschauen, die ich im Zweifelsfall mit einem Image der Partition wiederherstellen kann. Aber so viel kann ich sagen: Der „Jackpot“ wird hier mal wieder über JavaScript hochgezählt, damit es auch nach ständig wachsenden Geldbergen aussieht. Und zwar ohne jede Abfrage beim angeblichen „Casino“. Wenn man einen Reload macht, landet man wieder beim gleichen Startbetrag. Aber die Deppen, die so doof sind, dass sie irgendwelche beliebig manipulierbaren und völlig unkontrollierten Glücksspiele mitmachen, die sind auch zu doof, um es zu bemerken, wenn die Stümperei der Spamidioten mit dem Zaunpfahl winkt.]

Klar, wenn man schon kein Glück mit dem Dating hat, denn kann man es ja mal mit Zocken versuchen. Ob ein derartig wirr präsentierter Versuch wohl einen Erfolg haben wird? Ich befürchte, er wird.