Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Guten Tag“

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Samstag, 18. Juli 2026

Oh, wie schön! Mit Prozenten, Rabatt und voll wichtiger Geheimnummer im Betreff einer unverschlüsselten und nicht digital signierten E-Mail, die auf dem ganzen Transportweg beliebig mitgelesen oder sogar verändert werden kann, ohne dass der Empfänger das bemerken könnte.

Hier, falls euch Spammern mal die wichtigen Nummern ausgehen:

$ perl -e 'for (1..12) { printf "%12d\n", rand() * 1e12; }' | column -c 70
 26149509548	446613307666	796593848519	681569566077
737253929811	867301493312	299692685058	402332815357
631614003601	956762288216	374482039819	903887555924
$ _

Jetzt habt ihr wieder welche. 😁️

Guten Tag,

Das ist mal wieder ganz genau mein Name! 😅️

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie als einer der glücklichen Teilnehmer unserer exklusiven 100-Jahresfeier bei Edeka ausgewählt wurden! Zum Dank für Ihre Treue möchten wir Ihnen eine besondere Wertschätzung entgegenbringen.

Hierzu nur ein paar Anmerkungen:

  1. Ich bin bestenfalls sporadisch Kunde bei Edeka.
  2. Seit die lokale Edekakette auch noch überteuertes Zaubergemüse und Hokuspokusgetreide von Demeter verkauft – so richtig mit astrologischem Mondkalender, Kackhörnchen und als Eurhythmie bezeichneten Zaubertänzen am Acker – bin ich dort praktisch gar kein Kunde mehr. Ich gehöre nicht zur Zielgruppe „abergläubisch mit schwerem Geldbeutel“, die jetzt abgezockt werden soll. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, dass das Mittelalter vorbei ist.
  3. Selbst wenn ich Kunde wäre, hätte Edeka keine Mailadresse von mir. Ich bekomme schon genug Spam. Das Punktesammeln auf irgendwelchen Quatschkarten und mit irgendwelchen Quatschapps mache ich auch nicht mit. Nicht, weil ich zu viel Geld hätte, sondern weil die Einsparung von wenigen Cent in keinem vernünftigen Verhältnis dazu steht, dass professionelle Lügner und Manipulateure – gemeinhin „Werber“ genannt – einen großen Datensatz darüber anlegen können, womit man mich noch besser belügen und manipulieren könnte. Rabattmarken hätte ich mir sehr wohl andrehen lassen. Aber die sind der heutigen Kundenmissachtung wohl zu anonym. Übrigens besitze ich auch kein so genanntes „Smartphone“, sondern benutze nur Computer, auf denen mir das früher einmal selbstverständliche Recht eingeräumt wird, dass ich selbst darüber entscheiden kann, welche Software ich darauf ausführe. Denn nur solche Computer machen frei. Alles andere stellt feudalistische Verhältnisse her.
  4. So so, eine „exklusive“ Hundertjahrfeier, die mit voll „exklusiven“ Massenmails rausposaunt wird. Wie es mit meiner „Treue“ aussieht, habe ich ja schon klar gemacht. Ich kann es auch gern noch deutlicher sagen: Ich verachte Edeka und finde die dort gepflegte Abzocke von Kunden mit anthroposophischen Zauberprodukten widerwärtig. Schön, dass mir dafür eine „besondere Wertschätzung“ entgegengebracht wird.
  5. Selbst wenn diese Mail echt wäre. Werber, also gewerbsmäßige Lügner, die mir mit einer „besonderen Wertschätzung“ kommen, stehen in Gefahr, von mir eine Form des negativen sozialen Feedbacks zu erhalten, die in keiner Weise zivilisationstauglich ist.

Diese Spam ist Spam und kommt auf jeder Mailadresse an. Es ist Schrotmunition. Sie kommt auch bei Leuten an, die glauben, bei Edeka schmecke es besser als bei Aldi, obwohl der Industriefraß aus den gleichen Fabriken herausquellen wird und sich nur durch seine Verpackung unterscheidet. Wenn diese Leute dann auch noch an Astrologie und Zauberei glauben, sind Edeka-Kunden eine ideale Zielgruppe für Spammer und gewerbsmäßige Betrüger.

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Natürlich geht der Link nicht zu Edeka, sondern erstmal in eine Spezialdomain…

$ lynx -source https://sellaids.com/eka/index.html
<script>
document.location="https://rabattkarte-edeka-deutschland.safarglobal.net"
</script>
$ lynx -dump https://rabattkarte-edeka-deutschland.safarglobal.net
   REFRESH(0 sec): [1]https://www.edeka.de/
   Verifying browser…

Verweise

   1. https://www.edeka.de/
$ _

…in der es nur eine Weiterleitung in eine weitere Spezialdomain gibt, deren Subdomain so tut, als sei sie irgendwas von Edeka. Wenn man – wie ich – dort mit komischem Werkzeug und einem Webbrowser für die Kommandozeile ankommt, hat man nicht den „richtigen“ Browser für diese Cyberkriminellen (das ist nicht mein Wort, das ist das tief alberne und digitaltechnisch analphabetische Wort von Polizeien, Politikern und Journalisten) und wird einfach zur echten Edeka-Website weitergeleitet. Diese spammenden Verbrecher möchten lieber, dass man mit einem voll aufgeplusterten Desktop-Browser kommt. Ich habe mal eine virtuelle Maschine gestartet, um mit einem Screenshot zu zeigen, was man dann zu sehen bekommt:

Screenshot der angeblichen Edeka-Seite von Betrügern

Angesichts dieses Mummenschanzes wäre ich nicht überrascht, wenn man auf anfälligen Rechnern auch im Hintergrund Schadsoftware installiert bekomt. Im Moment gibt es so viele Sicherheitslücken und Anfälligkeiten, dass man als normaler Mensch ein bisschen den Überblick verliert. Dass das Einspielen von Sicherheitsupdates unter Microsoft Windows immer ein kleines Glücksspiel ist, macht die Situation nicht besser. Ich rate dringend davon ab, in E-Mails zu klicken, deren Absender man nicht persönlich kennt. Und auch dann sollte man vor einem Klick kurz anrufen, ob die Mail echt ist, denn leider benutzt kaum jemand digitale Signaturen.

Alle Daten, die man auf der angeblichen Edeka-Seite ohne Impressum in der Domain safarglobal (punkt) net, die nichts mit Edeka zu tun hat, eingibt, gehen direkt an gewerbsmäßige Betrüger. Die tolle Karte der Marke „Wir sind Edeka und lassen dich mal ein Jahr lang viel billiger einkaufen, weil wir Geburtstag haben und du Guten Tag heißt“ gibt es nicht. Sie ist Lüge. Ein Köder für leichtgläubige Menschen, die ein bisschen aufs Geld achten müssen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen dieses einzigartige Angebot zu überreichen und danken Ihnen herzlich für Ihre Treue.

Mit freundlichen Grüßen,
EDEKA Kundenservice

EDEKA Zentrale Stiftung & Co. KG
New York Ring 6 D-22297 Hamburg

Die Spam wurde über die IP-Adresse eines Hosters aus Thailand versendet. Sie hat auf ihrem Transportweg niemals irgendetwas von Edeka gesehen. Der Hoster ist bereits über den Missbrauch seiner Dienstleistung informiert. Die Spam wird zum Glück relativ klar als Spam erkannt und dürfte beinahe überall aussortiert werden.

Die Anforderungen für ein in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich vorgeschriebenes E-Mail-Impressum werden von dieser lustigen Angabe einer Postanschrift nicht erfüllt.

Löschen. Und gut. 🗑️

Gewinne einen Coca Cola jahresvorrat + Mini Kühlschrank

Donnerstag, 16. Juli 2026

Gut, die Spam mit dem angeblichen Gewinnspiel ist Standard, aber „Coca-Cola“ hatte ich noch nicht mit dieser Masche. Die sponsorn doch lieber eine Fußball-Weltmeisterschaft der maFIFA und haben überhaupt keine Spam nötig. Man macht schon gute Geschäfte, wenn man es schafft, den Menschen im Wesentlichen Wasser mit Zucker und Koffein zu verkaufen. Die Herstellung ist billig, der Preis hoch.

Von: Coca Cola <newsletter.fxvhes@micropayment.de>

Wie man schon an der Absenderadresse sieht, hat die Spam nichts mit Coca-Cola zu tun. Die Marke wird hier einfach nur von Kriminellen missbraucht und damit in den kriminellen Dreck gezogen. Den Spammern ist das egal. Es sind Spammer. Denen ist alles egal, solange nur ihr kriminelles Geschäft gut läuft.

Die Domain micropayment.de hatte ich in den letzten Tagen so häufig, dass ich mal ein Schlagwort dafür vergebe.

Die Absenderadresse sagt übrigens mal wieder gar nichts aus. Diese Mail wurde, wie ein schneller Blick in die Mailheader klar macht, über die „Cloud“ von Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, versendet. Es gibt übrigens gar keine „Cloud“, es handelt sich bei diesem Wort um eine von professionellen Lügnern (so genannte Werber) losgetretene Kampagne zur Massenverdummung. Es gibt nur die Rechner anderer Leute. In diesem speziellen Fall: Die Rechner von Google. Dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betr… oh, ich wiederhole mich. Aber Google wiederholt sich auch. Seit vielen, vielen Jahren, bis zu dreißig Mal am Tag, eine Spam dümmer als die andere. 🫤️

Der HTML-Quelltext der Spam ist base64-codiert, und natürlich wieder mit Fehlern. Ersteres ist nicht nötig und bläht den Inhalt um rd. 35 % Dateigröße auf, und letzteres sorgt dafür, dass die Spam umso leichter aussortiert werden kann. Von der gleichen Bande mit dem gleichen fragwürdigen Spamskript bekommt man auch Spam Schlankheitspillen aus der Höhle der Löwen, betrügerische Hinweise, dass der Cloudspeicher voll ist und angebliche Einkaufsgutscheine von MediaMarkt. Ich spreche von der „Rabattbande“, weil die nervigste und häufigste Spam dieser Bande allerlei Tinnef zu sehr hohen Rabatten verkaufen will, aber niemals den Preis nennt, auf den dieser Rabatt gewährt wird. Die meisten hier beschriebenen Betrugsnummern laufen immer noch. Ich sehe die Spam immer noch. Es wird überhaupt kein Preis genannt. Wer dann in die Spam klickt und bestellt, wird abgezogen und betrogen. Aber richtig, einschließlich erhöhter Bestellmenge und dementsprechender überhöhter Abbuchung. Wenn überhaupt etwas geliefert wird – das ist nicht immer der Fall – handelt es sich um minderwertigen fabrikneuen Müll, der nach kurzer Zeit kaputtgeht und wertlos wird. Eine Rücknahme gegen Erstattung des Kaufpreises gibt es nicht. Die wissen genau, was für einen Müll sie überteuert verkaufen.

Aus dem Web nachgeladenes und in der Spam eingebettetes Bild: Gewinne einen Coca Cola Jahresvorrat + Mini Kühlschrank -- 100% Gratis

Das Bild liegt nicht etwa in der Website von Coca-Cola, und auch nicht in einer Website der kriminellen Spammer, sondern wird angenehm anonym und kostenlos bei Gyazo gehostet. Spammer tragen nun einmal nicht so gern Handschelle. Der überlagerte Schriftzug „Spam“ ist von mir.

Schön, dass diese angebliche Gewinnmöglichkeit zu runden hundert Prozent gratis ist. Sonst wäre sie ja auch nicht gratis. 💯️😂️

Formulierungen wie „hundert Prozent gratis“ findet man nur in betrügerischer Spam und in offen intelligenzverachtender, aber leider legaler Reklame von Unternehmen, die mit dieser offenen Inteligenzverachtung um die Insolvenz betteln. Generell sollten bei der Erwähung von „hundert Prozent“ alle Alarmglocken losschrillen. Wer so redet oder schreibt, ist entweder dumm wie ein durchgetrockneter Kuhfladen, oder sucht Opfer. 🔔️

Guten Tag,

Das ist mal wieder genau mein Name! 🤭️

wir gratulieren Ihnen recht herzlich!

Aber ich habe doch gar nicht Geburtstag. Und wenn ich hätte: Ich feiere den gar nicht. Es gibt wichtigere Tage in meinem Leben als das passive Herausgedrücktwerden in eine kalte, dumme und feindselige Welt voller Spam und Betrug.

Sie gehören zu den Auserwählten für das Coca Cola Gewinnspiel – nehmen Sie sich 2 Minuten Zeit und machen Sie mit.

Oh, ich heiße „Guten Tag“ und bin auserwählt. 🤣️

Verpassen Sie nicht die Chance ein gratis Coca Cola Jahresvorrat + Mini Kühlschrank zu erhalten!

Mein persönlicher Coca-Cola-Jahresvorrat (so schreibt sich das Wort ohne seine Deppen Leer Zeichen) hat übrigens null Flaschen und erst recht keine Dosen. Ich trinke diese Zuckerplörre nicht und befriedige meine Koffeinsucht lieber mit Kaffee. Der kostet zwar auch eine Menge Geld, ist aber immer noch billiger als Coca-Cola. Außerdem schmeckt er viel besser. ☕️

Klicken Sie einfach auf „BESTÄTIGEN“ und sichern Sie sich Ihren Preis:

Jetzt Bestäigen ›

„Bestäigen“ habe ich gefunden, aber wo ist „bestätigen“. 😁️

Der Link führt übrigens auch in die Cloud von Google.

$ lynx -dump -source "https://storage.googleapis.com/bal02fvxns64kjn58b16fdvxs78kj/cocnoanperzaewfskljsxqy26podgvcnytgd7ordzaewxcl.html"
<meta http-equiv="refresh" content="0; url=https://1clingeration.com/?a=1096&oc=26910&c=69819&m=3&s1=&s2=qolud#" />

$ lynx -source https://1clingeration.com/; echo
<html></html>
$ lynx -dump "https://1clingeration.com/?a=1096&oc=26910&c=69819&m=3&s1=&s2=qolud#" | sed -n -e 7,777p -e 3023,3054p >cocacola-spamseite.txt

Es ist eine Weiterleitung zu einer dieser Websites, die ihren Inhalt nur anzeigen, wenn sie mit den URI-Parametern aus der Spam aufgerufen wird, weil sie gar nicht erst mit Web-Suchmaschinen oder dergleichen gefunden werden sollen. Für alle, die sich mal ein bisschen gruseln wollen, habe ich mit sed schon die richtigen Teile aus dem Text der Website ausgeschnitten – viel Spaß bei der Lektüre! 👻️

Die Linkziele habe ich zum Bestandteil des Ausschnitts gemacht. Sämtliche Links mit weiteren Erläuterungen zu dieser tollen Einwilligung in Spam, Spam und noch mehr Spam durch ganz viele Spamunternehmen, die mit klar kriminellen Spammern zusammenarbeiten sind übrigens so perfide über Javascript gesetzt, dass sie nicht vernünftig archiviert werden können. Und das ist Absicht. Es wird nicht gemacht, weil das so einfacher oder besser als direktes HTML wäre, sondern weil so den Opfern dieser Spam nachträglich beliebig veränderte Bedingungen untergeschoben werden können, ohne dass diese Manipulation nachträglich belegt werden kann.

Dass es sich bei Spammern um Kriminelle handelt, habe ich hoffentlich schon deutlich genug erwähnt. Dass es richtig asoziale und widerliche Zeitgenossen sind, versteht sich von selbst. Deshalb klickt man ja auch nicht in Spam. Deshalb löscht man diese asoziale und intelligenzverachtende Belästigung einfach.

Consumer Promotions Service
Friedrichstraße 68
10117 Berlin
Germany

Seltsam, vor 34 Tagen war es noch die Quatschfirma „Consumer Research Group“, die diese Anschrift in ihrer kriminellen und betrügerischen Spam angab. Die werden doch nicht etwa einfach lügen… 🤥️

Darüber hinaus: Das ist kein Mailimpressum, das den gesetzlichen Anforderungen für ein Mailimpressum bei gewerblicher Mail entspricht. Einmal ganz davon abgesehen, dass die angegebene Anschrift (der Link führt zu Google) nicht gerade den Eindruck erweckt, dass dort ein Unternehmen sitzen könnte, dass auf illegale Formen des Marketings setzt. So etwas wie ein Firmenschild kann ich auch nicht ausmachen. Natürlich ist der angegebene Firmensitz der angeblichen Klitsche „Consumer Promotions Service“ auch gar nicht in Google Maps eingetragen, was ansonsten selbst drittklassige Spammer immer wieder mal hinbekommen. Diesen Spammer ist es einfach zu viel Mühe. Und so viel Mühe sind ihnen ihre Betrugsopfer nicht wert.

Abmelden | Datenschutzerklärung | Impressum

Wie, abmelden? Ich habe mich doch gar nicht angemeldet.

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie sich für Informationen, Gewinnspiele oder Sonderaktionen unserer Partner angemeldet haben. Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich jederzeit über den obigen Link abmelden.

Ganz sicher nicht.

© 2026 Consumer Promotions Service

Aber immerhin, der dümmlich und juristisch völlig wirkungslos mit dem „geistigen Eigentum“ rumwedelnde Spammer weiß, welches Jahr wir gerade haben. Das weiß ja auch nicht jeder…

Nеuе Νасһrісһt

Samstag, 11. Juli 2026

Ich schreibe ja oft: Der beste Schutz gegen Phishing ist es, dass man niemals in eine E-Mail klickt. Das muss ich jetzt ein wenig relativieren. Natürlich sollte man auch nicht einfach eine Telefonnummer aus einer E-Mail anrufen, um sich am Telefon von Trickbetrügern abziehen zu lassen.

Die folgende Spam mit dem Absender…

Von: Kraken <kundensicherheit@franulovictechs.com>

…wäre mir beinahe durch den Spamfilter geflutscht. Durch normal eingestellte Spamfilter wird sie häufig hindurchkommen. Das HTML-Layout werde ich hier nicht nachbilden, aber es ist gelungen.

Kraken Sicherheitsmitteilung

Guten Tag,

wir haben nach Ihrer letzten Kontoanmeldung einen Auszahlungsvorgang auf Ihrem Konto registriert. Wenn Sie diese Aktion selbst durchgeführt haben, besteht kein Handlungsbedarf — diese Nachricht dient lediglich Ihrer Information.

Haben Sie diesen Vorgang jedoch nicht veranlasst, wenden Sie sich bitte ohne Verzögerung an unser Sicherheitsteam. Je schneller wir reagieren, desto besser können wir Ihr Konto absichern.

Datum 10.07.2026
Uhrzeit 15:30:06 Uhr
IP-Adresse 103.112.60.0
Herkunftsort Polen
Endgerät Nicht erkanntes Android-Gerät

Waren das nicht Sie? Dann kontaktieren Sie unser Sicherheitsteam sofort, damit wir unberechtigte Zugriffe auf Ihr Konto blockieren können.

Ihr persönlicher Zugangscode

K-621254

Diesen Code bitte beim Anruf beim Support-Team bereithalten

Kraken Sicherheitshotline

+496994320███

Rund um die Uhr erreichbar, täglich 24 Stunden

Freundliche Grüße,
Ihr Kraken Sicherheitsteam

SicherheitsbereichKundendienstHilfebereich

Diese Nachricht wurde automatisch durch unser Sicherheitssystem erstellt.

© 2026 Kraken. Alle Rechte vorbehalten.
Manage preferences

Zu dieser Spam nur drei Dinge:

  1. Ich habe kein Benutzerkonto bei „Kraken“.
  2. Ich habe kein Kryptogeld und keine spekulativen Schwindelzettel des gegenwärtigen Casinokapitalismus in irgendeiner Form. Ich lehne es ab, Wettzettel darauf zu kaufen, was der nächste Käufer wohl beim Weiterverkauf des selben Wettzettels bezahlen wird. Ich finde Spekulation genau so widerlich und asozial wie Verbrechen. Das gilt in besonderer Weise für das extrem energieverschwenderische und als Zahlungsmittel außerhalb krimineller Schattenwirtschaften völlig ungeeignete und deshalb auch als Zahlungsmittel im Alltag (einziger Anwendungsfall) gescheiterte Kryptogeld.
  3. Ich heiße nicht „Guten Tag“.

Dieser Müll wird also als Schrotmunition aufs Internet geschossen und kommt sogar bei mir an. Es ist Spam. Die Absender, eine Trickbetrügerbande, sagen sich: Unsere Spam wird schon ein paar Leute treffen, die ein Konto bei Kraken haben und in Alarmstimmung anrufen. Wer anruft, wird von einer gut eingespielten Bande von Trickbetrügern um sein Geld erleichtert, nachdem er Zugangsdaten am Telefon angegeben hat, um das angebliche Problem schnell zu beheben. Alles, was am Telefon erzählt wird, ist Lüge. Das Geld, das man bei „Kraken“ liegen hatte, ist weg. 💸️

Aber auch hier gilt: Wenn man nicht telefoniert, sondern die Website von Kraken über ein dafür angelegtes Lesezeichen im Webbrowser aufruft, sich dort wie gewohnt anmeldet und nach der Anmeldung keinen Hinweis auf das angebliche Sicherheitsproblem sieht, hat man einen dieser gefürchteten Cyberangriffe abgewehrt. So einfach geht das. Macht das, und macht niemals das, was in solchen Mails von euch gefordert wird. 🛡️

Und eines noch: Die Spam war natürlich nicht digital signiert. Sie kann von jedem Menschen und von jedem Bot aus dem Internet kommen. Sie kann auf dem gesamten Transportweg beliebig verändert werden, ohne dass der Empfänger eine Chance hat, diese Manipulation zu entdecken. Das gilt für jede E-Mail, die nicht digital signiert ist. Ich hoffe mal, dass ein Finanzdienstleister wie „Kraken“ seine E-Mails an Kunden digital signiert, zumal das beinahe keinen Aufwand macht. Oh, das machen die anderen auch nicht? Tja, dann ist es „Kraken“ eben egal, ob die Kunden dem Phishing und möglichen Manipulationen während des E-Mail-Transportes wehrlos ausgeliefert sind, solange nur das eigene Geschäftchen läuft. Für mich wäre das ein Grund, sofort von dort zu fliehen. Denn wo Geld ist, da sammeln sich die Diebe, und wo viel Geld ist, da treiben Diebe auch schon mal etwas Aufwand.

Dass „Kraken“ ein im Rechtsraum der BRD gesetzlich vorgeschriebenes E-Mail-Impressum in seine Mail schreiben lässt, gehört hoffentlich nicht zu den Dingen, auf die ich noch hoffen muss. In der Spam fehlt es.

Bitte nicht auf solche Spams reinfallen! Ich bin mir sicher, dass ich den von Betrügern gewünschten Medienbruch, dass man telefonieren soll, weil man eine Mitteilung im Internet erhalten hat, noch öfter sehen werde. Die meisten Menschen sind noch nicht darauf vorbereitet, selbst, wenn sie bei E-Mail vorsichtig geworden sind. Nicht zum Telefonieren drängeln lassen, weil in einer E-Mail irgendwelcher Unbekannten schwere Schäden an die Wand gemalt werden! Trickbetrügerbanden können einem Menschen so lange das Gehirn weichquasseln, bis sie es auslöffeln können. Sie leben davon. Immer erstmal die Website über ein Lesezeichen im Browser aufrufen und sich dort normal anmelden! Wenn es dann keinen Hinweis auf ein Problem gibt, kann man die Phishingspam einfach löschen. Das kann schnell sehr viel Geld und Ärger ersparen.

Kinder Überraschung wartet auf Sie 🍫

Sonntag, 21. Juni 2026

Aber ich bin doch gar kein Kind mehr. 👶️

Guten Tag,

Genau mein Name!

naschen Sie auch gerne?

Nein, ich stopfe das Zeug eher aus Frust in mich rein. Aber im Moment habe ich keinen Frust, sondern nur ganz miese Spam an einem recht heißen Sommertag. 😁️

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Oh, die Produkte sind so minderwertig und übelschmeckend, dass man solche Tester nur mit Spam bekommt? Nein danke, ich kotze nicht so gern. 😁️

Der Link geht natürlich nicht zu Ferrero, sondern in die Cloud des dicksten Kumpels und Komplizen der Spammer und Betrüger, in die Cloud von Google. Dort gibt es eine Weiterleitung auf ein obskures Gewinnspiel, für das man sich vor Spammern so datennackig machen muss, dass es für einen kriminellen Identitätsmissbrauch ausreicht. Und natürlich muss man den Datenhandel mit obskuren „Sponsoren“ abnicken, die mit solchen halbseidenen Spammern zusammenarbeiten und einem dann das Mailpostfach, den Briefkasten und das Telefon mit spamartiger Reklame vollmachen, denn das ist ja auch ein gutes Geschäft. Aber 100 % kostenlos, versteht sich.

Ich kann die Liste der „Sponsoren“ leider nicht so leicht archivieren. Der Javascript-Layer macht eine Archivierung über Archivdienste unmöglich, und das dürfte genau die Absicht dabei sein. Aber erwähnen möchte ich trotzdem unbedingt, dass die gut beleumundete „Stiftung Warentest“ wohl keine Lust mehr auf eine halbwegs gute Reputation zu haben scheint und deshalb jetzt nach Angabe auf dieser spambeworbenen Website mit solchen Gestalten aus der eklig duftenden Spamkloake zusammenarbeitet. Hier ein Screenshot mit dem passenden Ausschnitt:

Screenshot der Sponsorenliste von der spambeworbenen Website. Unter den Sponsoren ist die Stiftung Warentest angegeben.

Ich bin mir nicht so sicher, dass diese unarchivierbar aufgelisteten „Sponsoren“ überhaupt irgendetwas mit diesem Gewinnspiel zu tun haben. Falls hier die Rechtsabteilung der Stiftung Warentest mitliest: Nein, die Behauptung kommt nicht von mir, sondern von Spammern. Und ich habe sie mir auch nicht zueigen gemacht. Aber vielleicht solltet ihr mal einen klaren Hinweis auf eurer Website unterbringen. Oder stimmt die Behauptung dieser spammigen Gewinnspielveranstalter etwa?

Übrigens: Nicht von den Kontrollkästchen (neudeutsch: Checkboxen) irritieren lassen. Ich habe nirgendwo auf dieser Website gelesen, dass man einzelne „Sponsoren“ abwählen könnte. Die Klickekästchen sind da also nur zur Irreführung. Was erwartet man auch von solchen Spammern? Alles an deren Geschäftsmodellen ist Irreführung und Betrug.

Was gibt es denn zu gewinnen:

Zur Auswahl stehen jeden Monat zahlreiche Produkte aus dem Ernährungs-Bereich:

  • Kostenfrei
  • Lieferung frei Haus
  • Alle Produkte dürfen behalten werden

Ah ja! Schon in der Spam ist gar nicht mehr von Kinderschokolade die Rede, wenn es darum geht, was man „gewinnt“. Das war nur Köder. Aber hey, dafür kostet es nichts, es kostet auch nichts und man darf es sogar behalten. Das ist doch großartig! 🤣️

Vielleicht sollte man doch noch mal drüberlesen, bevor man die Ausgabe eines großen Sprachmodells in die Spam verklappt. Diese Art Gnobbelmatsch mit ihren semantischen Sprüngen in der Schüssel ist schon ein bisschen auffällig.

Ach, wer lesen kann, gehört nicht zur „Zielgruppe“? Ich verstehe… 😐️

Aktuell suchen wir noch 100 Tester, um neue und bekannte Produkte zu testen.

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„Click here“ in diversen Variationen ist übrigens ein Sprachstummel, die niemals in den Mitteilungen denkender und fühlender Menschen vorkommt, sondern nur in ganz dummer bis offen hirnverachtender Reklame und in illegaler und asozialer Spam von irgendwelchen Verbrechern. Ohne eine einzige Ausnahme. Ich filtere das seit anderthalb Jahrzehnten raus, und es war noch nie eine lesenswerte Mail dabei.

Ihr Food-Testteam

Genau, fresst eure Pampe selbst, ihr da bei der Fresstestmannschaft! 🤮️

Diese Nachricht wurde an Sie gesendet, weil Sie sich für Produkttests, Verbraucherangebote oder Online-Aktionen registriert haben.

Ganz sicher nicht.

Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich jederzeit hier abmelden:

Abmelden

So weit kommt es noch, dass ich Spammern mitteile, dass ihre Spam ankommt, gelesen und sogar beklickt wird. Ich habe schon genug Spam.

Consumer Research Group
Friedrichstraße 79
10117 Berlin
Deutschland

Das ist aber seltsam. In der verlinkten Website steht ein völlig anderes Impressum:

Screenshot des Impressums der spambeworbenen Website: Angaben gemäß § 5 TMG -- Crabstone Ltd. -- 51 Bracken Road, Sandyford -- Dublin, D18 CV48 -- Vertreten durch: M. Gotta -- Kontakt: -- Telefon: +49 800 222 7140 -- Email: support@ext.crabstone.net

Vermutlich sind beide erlogen. Es ist ja Spam. Vielleicht mag ja mal ein Leser aus Berlin nachschauen, ob da überhaupt ein Firmenschild und ein Briefkasten der angeblichen Klitsche rumhängen. Ich glaube, das wird nicht der Fall sein. Sonst hätte man dort nämlich schnell Besuch von der Polizei. Spam ist illegal.

Impressum | Datenschutz

Auf das gesetzlich vorgeschriebene E-Mail-Impressum für gewerbsmäßige E-Mail hat dieser Absender verzichtet. Wozu auch, er will ja eh nicht im Rahmen der Gesetze handeln. Stattdessen darf man noch mal klicken. Und zwar auf einen Link, mit dem man zu den obskuren Gewinnspiel kommt – und nicht etwa zu einem Impressum.

Wieviel „Datenschutz“ von diesem Pack zu erwarten ist, schätze bitte jeder selbst durch kurze Benutzung seines Gehirns ab.

Entf!

Gewinne einen neuen Mercedes CLA 🎉

Freitag, 12. Juni 2026

Oh, mit Emoji im Betreff. 🙃️

Mercedes CLA <newsletter.jwzzpf@micropayment.de>

Die Absenderadresse sieht aber nicht nach Mercedes aus. Woran das wohl liegen mag? 🤔️

Guten Tag,

Wieder einmal ganz genau mein Name! 😅️

wir gratulieren recht herzlich.

Oh, habe ich etwas gewonnen? 🍀️

Du gehörst zu den Auserwählten für eine Mercedes-Umfrage.

Nein, nicht wirklich. Ich darf nur klicken. 🖱️

Nehme dir einfach eine Minute Zeit und beantworte drei Fragen zur Mercedes CLA-Serie.

Alle Teilnehmer haben zum Schluss die Chance, einen neuen Mercedes CLA zu gewinnen.

Ich weiß nicht einmal, was das ist. Wirklich nicht. Ich habe kein Interesse an Autos. Ich habe nicht einmal einen Führerschein. Aber trotzdem…

Folgende Teilnehmer können heute an der Umfrage teilnehmen:

1. Rene Jung
2. Sie
3. Mark Stoltz

…kann ich an einer albernen Umfrage teilnehmen und habe die Chance, eine mutmaßlich übermotorisierte und durch ihre unnötig und unnütz komplexe technische Gestaltung zum unerzogenen Tamagotchi neigende Pimmelkarre zu gewinnen. Endlich werden Tankwart und Werksatt meine Freunde! Ich konnte es gar nicht erwarten! 😁️

„Sie“ ist natürlich genau so wenig mein Name wie „Guten Tag“. Und ich bin weder jung noch stolz.

Verpasse also nicht Deine Chance, heute einen Mercedes CLA zu erhalten.

» JETZT TEILNEHMEN «

Der Link geht in den Cloudspeicher von Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers. Mit der Marke Mercedes hat diese Spam nichts zu tun.

Diese Nachricht wurde an Sie gesendet, weil Sie sich für Gewinnspiele, Produkttests oder Online-Angebote interessiert haben.

Ganz sicher nicht.

Falls Sie keine weiteren Nachrichten erhalten möchten, können Sie sich jederzeit hier abmelden:

Abmelden

Wenn sie dumm genug sind, können sie in die Spam klicken und dem Spammer mitteilen, dass seine Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde.

Consumer Research Group
Friedrichstraße 79
10117 Berlin
Deutschland

Impressum | Datenschutz

Das entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen an ein E-Mail-Impressum.

Entf!

UN

Freitag, 22. Mai 2026

Jetzt läuft es aber wieder mit den Vorschussbetrugsmails. Geübte Spamgenießer erkennen sie schon am Betreff. Wer schreibt mir denn heute?

Von: UNITED NATIONS <ceo@fraternalbotswana.org>
An: Recipients <ceo@fraternalbotswana.org>
Antwort an: compensationunitednations998@gmail.com

Aha, die „Dreieinigkeit des Vorschussbetrugs“ schreibt mir:

  1. Eine obskure Absenderadresse, die behauptet, etwas ganz Großes zu sein.
  2. Ich stehe nicht als Empfänger drin, weil die Spam an ganze viele Leute gleichzeitig geht.
  3. Alle weitere Kommunikation soll über den dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers laufen, über Googles GMail, auf einer für Kriminelle erfreulich kostenlos und anonym eingerichteten Mailadresse.

Mehr muss man nicht sehen, um den Müll ungelesen zu löschen. Es ist der Versuch, einen Vorschussbetrug einzuleiten. Interessante und lesenswerte Mails von denkenden und fühlenden Menschen, ja, sogar Mails von Behörden und großen Organisationen…

  1. …haben eine Absenderadresse in der Domain dieser Behörde oder Organisation;
  2. …sind an mich adressiert; und
  3. …haben keine Antwortadresse bei einem windigen Freemailer und beliebten Dienstleister für gewerbsmäßige Betrüger.

Jedes Weiterlesen ist dann einfach nur noch Unterhaltung. 🙂️

Aber dafür mache ich das hier ja in erster Linie:

Guten Tag,

So genau hat schon keine Behörde mehr meinen Namen gekannt, wenn sie mir…

Wir wurden von der Entschädigungskommission der Vereinten Nationen (UNCC) offiziell autorisiert, Ihre Entschädigungssumme in Höhe von 10.500.000,00 € freizugeben.

…10,5 Megaeuro geben will, weil ich „Guten Tag“ heiße. Warum ich das Geld kriege? Na, als Entschädigung. Für was, wenn ich doch gar keinen Schaden habe? Das ist nicht so wichtig und muss auch nicht weiter erwähnt werden, der genannte Geldbetrag spricht doch für sich selbst. Aber hey, die Vereinten Nationen schreiben mir! Endlich begreift mal jemand, wie UNENDLICH WICHTIG ich bin! 🤣️

Zielgruppe solcher Spams sind Menschen, die bei der Vorstellung von Geld sofort die Auswurftaste für ihr Gehirnchen drücken. ⏏️

Um Ihre Entschädigung zu erhalten, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren zuständigen Sachbearbeiter.

Sachbearbeiter:
Herr Hartmut Wenner
E-Mail: compensationunitednations998@gmail.com

Bitte auf gar keinen Fall an die Absenderadresse antworten, sonst kommt die Antwort nicht bei den Betrügern an.

Entf! 🗑️

Post an Sie kommt zurück – bitte kurz reagieren

Montag, 18. Mai 2026

Abt.: Phisher haben sich einen neuen Text ausgedacht 🎣️

Diese Mail kommt nicht von N26. Das sieht man sogar schon an der Absenderadresse:

Von: N26 Konto Deutschland <contact@dragonet.com.my>

N26 würde seine eigene Domain n26.com für E-Mails verwenden. (Nicht einmal das wäre ein sicheres Erkennungszeichen, dass eine Mail wirklich von N26 kommt.) Außerdem bin ich kein Kunde bei N26, und die bespammte Mailadresse würde ich nicht gegenüber einer Bank verwenden. Stattdessen würde ich immer, wenn es um Geld geht, spezielle Mailadressen anlegen, die ich für nichts anderes verwende, so dass diese nur durch Datenschleuderei in die Hände von Kriminellen gelangen können, und nicht auf gewöhnlichem Wege, etwa durch kriminellen Adressbuch- und Kontakteabgriff mit Schadsoftware für so genannte „Smartphones“ aus dem Appstore. Gut, ich habe kein „Smartphone“, aber leider beinahe jeder Mensch, den ich kenne. Wenn ich ein so genanntes „Smartphone“ hätte, würde ich auch nicht gerade meine Fernkontoführung (Reklamedeutsch: Online-Banking) damit machen. Manche nennen mich paranoid, und das so lange, bis sie selbst mal ein paar tausend Euro Schaden haben, auf dem sie sitzenbleiben. Dann sage ich eigentlich nur noch zynisch „Nicht weinen, es ist ja nur Geld“ und wünsche ihnen auch weiterhin viel Spaß mit der gefühlten Sicherheit und allen Datenschutzversprechen. Die „Lebensberatung“ und „Erwachsenenbildung“ durch Werber und ihre hässlichen, stinkenden Brüder, die für Werbeplatzvermarktung bezahlten Journalisten, ist dumm, teuer und gefährlich. Gesundheitsschädlich ist sie übrigens auch… 😐️

Dieses Phishing ist sehr gefährlich. ⚠️

Spamfiter werden oft nicht helfen, weil die meisten Menschen es sich nicht leisten können, ihren Spamfilter so unerbittlich scharf einzustellen, wie ich das mache. Selbst beim sonst sehr zuverlässigen rspamd wäre diese Spam mit den Standardeinstellungen nicht erkannt worden. Wer sich auf diesen Schutz verlässt, ist verlassen. Wer in die Mailheader schaut, stellt fest, dass die Spam über eine IP-Adresse aus Malaysia versendet wurde, was bei einem dem Bankgeheimnis unterliegenden Kreditinstitut aus der Bundesrepublik Deutschland stinkt. Und zwar heute morgen um 4:30 Uhr. Das ist eine Zeit, zu der auch bei solchen Banken niemand arbeiten wird. Der beste und wichtigste Spamschutz ist und bleibt das eingebaute Gehirn. Leider haben verblüffend viele Menschen niemals das Benutzerhandbuch für ihr Gehirn durchgelesen, und die Trickbetrüger wissen das. Deshalb gibt es noch Phishing und andere Formen des Trickbetrugs.

Zur Spam:

Guten Tag,

Genau mein Name! 😁️

Natürlich würde eine echte Bank ihre Kunden namentlich ansprechen. Sie würde auch die Kontonummer nennen.

Wir mussten feststellen, dass mehrere Briefe an Ihre Adresse nicht zugestellt wurden.

Das ist das neue an diesem Phishing: Der Vorwand. Diesmal geht es nicht darum, dass man aus irgendwelchen technokratischen Gründen oder wegen angeblich geänderter Gesetze ganz schnell klicki-klicki machen muss, um längst bekannte Daten zu bestätigen, was jeder anständige Spamfilter sofort aussortieren wird. Diesmal muss man sich um eine möglicherweise falsche Adressangabe kümmern.

Was diesen Vorwand so perfide macht: Es sieht völlig plausibel aus, dass in so einem Fall E-Mail für die Kommunikation verwendet würde. Ein altmodischer Sackpostbrief geht ja nicht.

Damit wir Sie auch künftig zuverlässig erreichen können, bitten wir Sie, Ihre Adresse innerhalb der nächsten 4 Werktage zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Es wird auch keine absurd kurze Frist gesetzt. Ja, etwas sehr kurz ist die Frist dennoch. Aber beinahe eine Woche wirkt angesichts der bevorstehenden Pfingsttage nicht auf dem ersten Blick völlig absurd. Auch wird auf Drohungen verzichtet, dass man nicht mehr an sein Geld käme, wenn man nicht bis spätestens morgen in seine Mail klickt – wenn eine richtige Bank das täte, spräche der Staatsanwalt von einer Nötigung.

Ich sage es ja: Viele Kennzeichen für Phishing gibt es in diesem Phishing einfach nicht. Auch Trickbetrüger sind lernfähig.

Ihre Adressangaben können Sie über unser Kundenportal sicher aktualisieren:
Adresse im Online-Zugang der Bank bearbeiten

Auch gibt es keine Click-here-Phrasen, die vermutlich nicht nur bei mir dazu führen, dass die Spam unmittelbar und automatisch in den Müll sortiert wird. Denn denkende und fühlende Menschen verwenden solche Sprachstummel nicht, sondern nur Werber und Spammer.

Die verlinkte Domain ist natürlich nicht die Domain der Website von N26, aber immerhin…

$ surbl thisishowtogrow.com
thisishowtogrow.com	okay
$ host thisishowtogrow.com
thisishowtogrow.com has address 104.21.19.93
thisishowtogrow.com has address 172.67.185.183
thisishowtogrow.com has IPv6 address 2606:4700:3035::6815:135d
thisishowtogrow.com has IPv6 address 2606:4700:3032::ac43:b9b7
$ country 104.21.19.93 172.67.185.183
104.21.19.93 is from United States of America (US) 
172.67.185.183 is from United States of America (US)
$ _

…steht sie bis jetzt nicht auf einschlägigen Blacklists. Gut, eine Domain, die nach „so wächst man“ oder „so zieht man auf“ bzw. „so baut man Hanf an“ klingt, ist schon ein bisschen verdächtig, wenn man vor dem Klick in die Statuszeile seiner Mailsoftware schaut und ganz kurz darüber nachdenkt. 🤭️

Leider machen das erstaunlich viele Menschen nicht. Vermutlich, weil sie nicht wissen, dass es geht. Oder weil sie nicht wissen, warum sie das machen sollten. Viele wissen es nicht einmal, nachdem sie schon einige Male auf Trickbetrüger reingefallen und auf ihrem Schaden sitzengeblieben sind. E-Mail muss man immer mit der Kneifzange anfassen, egal, wer der Absender zu sein scheint. Es ist ein sehr praktisches und schnelles technisches Medium, das aber auch für Verbrecher.

Dass ich diese Spam für gefährlich halte, habe ich ja schon erwähnt. 💀️

Zum Glück für uns alle gibt es einen sehr sicheren und kostenlosen Schutz vor Phishing, der immer noch häufigsten Form des Trickbetrugs im Internet, der auch bei diesem Betrugsversuch funktioniert: Niemals in eine E-Mail klicken! Stattdessen für alle Websites, bei denen man ein Benutzerkonto hat, Lesezeichen im Webbrowser anlegen und diese Websites nur noch über dieses Lesezeichen aufrufen. Wenn man dann einmal eine Mail „von seiner Bank“ bekommt und nicht auf dem ersten Blick sieht, dass es eine Spam ist, kann man einfach die Website seiner Bank über das Lesezeichen im Browser aufrufen und sich dort wie gewohnt anmelden. Wenn man danach keinen Hinweis auf das angebliche Problem sieht, um dessentwillen man eine Mail bekommen hat, dann hat man einen dieser gefährlichen „Cyberangriffe“ abgewehrt und einen Schaden von mehreren tausend Euro und jahrelangen Ärger wegen des Missbrauchs dieses Kontos durch eine Betrügerbande abgewehrt. So einfach geht das. Macht das! 🛡️

Wer das nicht macht und in die Mail klickt, weil das so bequem ist, ruft möglicherweise eine Website von Kriminellen auf. Alle Daten, die man eingibt, gehen dann direkt an Kriminelle. Wer sich sagt, dass der einzig wirksame Schutz vor Phishing, der häufigstens Betrugsform im Internet, zu viel Aufwand wäre, ist nicht besser als ein dummer Fußgänger, der nach dem Motto „Was soll ich denn gucken, bevor ich über die Straße gehe, gestern kam da doch auch keiner“ am Verkehr teilnimmt. Den Schaden hat man selbst.

Der Vorgang kann nur mit einer persönlichen Referenznummer gestartet werden, die Sie unten rechts finden. Bitte geben Sie diese Angabe bei der Aktualisierung Ihrer Daten an.

So so. Und ich dachte schon, ich hätte eine Kontonummer. 🤭️

Wir helfen Ihnen kompetent und vertrauensvoll bei Rückfragen.

Mit freundlichen Grüßen
N26

Oh, dann kann ich diese Mail ja mit einem Klick auf „Antworten“ beantworten und mal fragen, wieso die Briefe erst bei mir ankommen und dann plötzlich nicht mehr ankommen und ob die mit meinem Geld genau so sorgfältig wie mit meinen Stammdaten umgehen…

Diese Nachricht ist ausschließlich für ███@tamagothi.de bestimmt. Bitte senden Sie keine Antwort an diese Adresse.

…oh, das geht nicht! 😂️

Es wäre übrigens auch eine ganz schlechte Idee, Spammern mitzuteilen, unter welchen Mailadressen ihre Spam ankommt und gelesen wird. Was Spammer mit so einer Information anfangen? Spam, Spam, Spam und noch mehr Spam. Wenn der Name zur Mailadresse drinsteht, sogar mit einer besseren Anrede als „Guten Tag“, was solche Phishingversuche viel überzeugender macht. Spam kann man nicht beantworten. Mit Spammern kann man nicht kommunizieren. Spam kann man nur löschen. 🗑️

Referenznummer:
27286080

Spammer, falls euch demnächst die sinnlosen Nummern ausgehen sollten: Hier habe ich hier noch welche für euch:

$ perl -e 'for $i (1..20) { printf "%08d\n", rand(1e8); }' | pr -t -5 
41478787      68625941	    89110404	  41886016	12310726
10502746      93966927	    83822455	  55085595	27060557
48713739      22715916	    25612422	  14366835	98430597
44930700      93772655	    76004273	  61851939	53448891
$ _

So etwas wie die Kontonummer kennt ihr ja (noch) nicht. 🤭️

Nicht darauf reinfallen! Löschen und gut!

Ihre Rückerstattung steht für Sie bereit

Donnerstag, 23. April 2026

Vorab: Es gibt keine Rückerstattung. Die Mail ist nicht von der Deutschen Telekom. Es ist eine Spam. Bitte nicht darauf reinfallen!

Diese Mail kommt nicht von den deutschen Telekomikern, was…

Von: Telekom <telekom@webmail.de>

…man schon an der Absenderadresse sieht. Die Deutsche Telekom würde sicherlich die eigene Domain verwenden, die, in der zum Beispiel auch die Website dieser in meinen Augen nicht empfehlenswerten Unternehmung läuft. Mehr muss man nicht sehen, um diesen betrügerischen Müll zu löschen.

Darüber hinaus bin ich kein Kunde der Deutschen Telekom. Dieser Müll wird mit der Schrotflinte auf das wehrlose Internet geschossen: Irgendwas wird schon bei den passenden Leuten treffen.

Versendet wurde diese Spam über die IP-Adresse eines Dienstleisters aus Frankfurt. Die Abuse-Mail ist schon draußen, und vermutlich wird dem Mailversand ganz schnell der Stecker gezogen. Hoffentlich wurde Vorkasse genommen, denn sonst wird der Dienstleister wohl kein Geld mehr für seine Aufwände sehen! Leider wird es für die Betrügerbande kein großer Akt sein, beim nächsten Dienstleister unter Missbrauch einer fremden Identität einen Server zu mieten, ihre Spamskripten hochzuladen und einfach weiterzuspammen.

Telekom
Gutschrift · 23 April 2026

Guten Tag,

Genau mein Name1

mit dieser E-Mail erhalten Sie Ihre aktuelle Gutschrift / Rückerstattung.

Oh, ihr könnt Geld an eine E-Mail anhängen? 😅️

Sie haben bei uns ein Guthaben, das Ihnen direkt ausgezahlt werden kann.

FÜR März 2026
IHR GUTSCHRIFTS-BETRAG
235,95 € * erstattet

Nicht einmal eine Vertragsnummer wird genannt. Wozu auch? Wer „Guten Tag“ heißt und trotzdem auf eine Spam reinfällt, merkt das nicht mehr.

✅ Der oben genannte Betrag von 235,95 € wird Ihnen direkt erstattet, sobald Sie die Gutschrift über unser Kundencenter beanspruchen.

Wie, das Geld wird doch nicht an die Mail angehängt? 🤭️

Ihr Rückerstattungsguthaben entstand durch eine zu viel gezahlte Rechnung sowie eine Servicegutschrift für den Zeitraum März 2026. Bitte fordern Sie Ihre Auszahlung jetzt an – es ist nur ein Klick nötig.

✨ Guthaben direkt claimen ✨

Eben musste ich noch etwas über das Kundencenter beanspruchen, jetzt ist nur noch ein Klick nötig.

Und nein, es ist keine gute Idee, da zu klicken. Natürlich geht der Link nicht in die Website der Deutschen Telekom, sondern zu einer Website, die unter der Kontrolle von asozialen Spammern und Betrügern steht. Die Domain, unter der diese Website läuft…

$ surbl www.telekomportal.info
www.telekomportal.info	LISTED: ABUSE
$ _

…steht bereits wegen Spam, Spam und Spam auf allen Blacklists. Der gegenwärtig verwendete Server steht nicht etwa in Bonn bei der Deutschen Telekom, sondern in den Niederlanden – aber weil der Hoster eben gerade den Stecker gezogen und sich für den Hinweis bedankt hat, wird wohl bald ein anderer Server benutzt.

Man kann sich sehr einfach vor solchen Betrügereien und Phishingversuchen schützen, indem man niemals in eine E-Mail klickt. Stattdessen für alle Websites, bei denen man ein Benutzerkonto hat, Lesezeichen im Webbrowser anlegen und diese Websites nur noch über das Lesezeichen aufrufen. Dann kann einem niemand so leicht einen giftigen Link unterschieben. Wenn man nach Empfang und „Genuss“ dieser Spam etwa die Website der Deutschen Telekomiker über das Lesezeichen aufruft, sich dort wie gewohnt anmeldet und dann keinen Hinweis auf den wundersamen Geldsegen bekommt, hat man einen dieser gefürchteten „Cyberangriffe“ abgewehrt, sich jahrelangen Ärger im Nachspiel eines betrügerischen Identitätsmissbrauchs oder einer Verbreitung illegaler Inhalte und meistens auch einen ordentlichen Batzen Geld gespart. So einfach geht das. Und es kostet nichts. Macht das! 🛡️

💡 Wichtig: Die Rückerstattung von 235,95 € wird nur nach aktiver Anforderung über unser Kundencenter veranlasst. Sie können die Auszahlung direkt auf Ihr Bankkonto oder als Telekom-Guthaben erhalten. Ihre Erstattung ist garantiert – bitte claimen Sie sie bis zum 29.04.2026.

Seltsames Verhalten, dieser Hinweis: Hallo, wir schulden ihnen Geld, aber wenn sie jetzt nicht schnell tun, was in der Mail steht, behalten wir das Geld einfach für uns.

Ein Unternehmen, das auch nur versucht, halbwegs seriös zu erscheinen – und bei aller meiner jahrzehntelang von der Telekom erarbeiteten Verachtung, das tun die Deutschen Telekomiker – würde freundlich fragen, ob das Geld ausgezahlt werden soll, weil Geldschulden ja nun einmal eine Bringschuld sind… und wenn darauf keine Antwort kommt, den Betrag einfach mit den nächsten Rechnungen verrechnen. Natürlich mit deutlichem Hinweis in der Rechnung. Damit keinerlei Unklarheiten entstehen.

Ein „ich zahle die Schulden nicht, die ich bei ihnen habe, wenn sie nicht selbst abholen“ wäre sittenwidrig und möglicherweise sogar strafbar. Wer mir das nicht glaubt, kann ja mal den nächsten Polizeibeamten fragen.

📄 Ihr vollständiges Gutschriftenarchiv inklusive aller Erstattungsdetails und Einzelverbindungsnachweise finden Sie im Kundencenter.

Und das Klopapier finde ich hoffentlich auf dem Abroller. 🧻️

(Was für ein dümmlicher Hinweis, der nur einen Zweck hat: Den Text der Mail ein bisschen aufzublähen.)

Freundliche Grüße
Ihre Telekom
Telekom Deutschland GmbH · Landgrabenweg 151 · 53227 Bonn

Nein, diese Spam hat niemals einen Server der Deutschen Telekom gesehen.

Diese Gutschrift wurde automatisch erstellt. Sie benötigen keine weitere Bestätigung – der Betrag wird nach Claim freigegeben.

Und die behauptete Rückzahlung ist nur ein Köder. 🎣️

Entf! Und gut. 🗑️