Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Spende“

HALLO GUTEN TAG

Mittwoch, 1. April 2020

Oh, heute ist mal wieder Tag des Qualitätsbetreffs. 🏆

Mal reinschauen:

Guten Tag, Sir \ Madam, es gibt eine Spende von 2 Millionen Pfund für Sie und Ihre Familie. Bitte antworten Sie für weitere Details email@cfoundation.net

Aha, jemand der nicht weiß, wie ich heiße und der auch nicht weiß, ob ich Männlein oder Weiblein bin, will mir und meiner nicht vorhandenen Familie 2 Megapfund schenken, wenn ich ihm nur antworte. Ohne Grund. Einfach, weil meine Mailadresse so toll ist. 👍

Und damit darauf auch wirklich nur die Dümmsten der Dümmsten der Dümmsten antworten, wird direkt danach zugegeben, dass die Absenderadresse der E-Mail gefälscht wurde. 🤥

Dass diese Trickbetrüger aus dem Posteingang aber auch immer so wenig Glück beim Denken haben! 🍀

Aber immerhin, bei etwas anderem hat der Spammer mehr Glück:

$ host cfoundation.net
cfoundation.net has address 192.64.119.64
cfoundation.net mail is handled by 10 aspmx3.googlemail.com.
cfoundation.net mail is handled by 10 aspmx2.googlemail.com.
cfoundation.net mail is handled by 1 aspmx.l.google.com.
cfoundation.net mail is handled by 5 alt2.aspmx.l.google.com.
cfoundation.net mail is handled by 5 alt1.aspmx.l.google.com.
$ _

Er weiß inzwischen, dass die direkte Verwendung einer GMail-Adresse selbst naive Menschen aus guten Gründen ein bisschen skeptisch macht und verwendet deshalb eine andere Domain, die er…

$ whois cfoundation.net | grep -i ^registrant | sed 7q
Registrant Name: WhoisGuard Protected
Registrant Organization: WhoisGuard, Inc.
Registrant Street: P.O. Box 0823-03411 
Registrant City: Panama
Registrant State/Province: Panama
Registrant Postal Code: 
Registrant Country: PA
$ _

…über einen bei Verbrechern hochbeliebten Dienstleister aus dem sonnigen Panama völlig anonym betreibt. Aber weil das mit einem eigenen Mailserver so sehr hirnt, lässt er seine Mail doch lieber über Google machen. Google hat ja noch nie gezickt, wenn es darum geht, Komplize von Verbrechern zu sein, und Google hat keine Ambitionen, Spam und Kriminalität zu bekämpfen. Darauf kann man sich als Spammer und Trickbetrüger also verlassen!

Wer er sich doch nur auf seine Intelligenz verlassen könne, der Spammer. Ach, dann brauchte er gar nicht zu spammen… na, dann ist ja alles gut.

Covid-19 Funds

Montag, 30. März 2020

Achtung, es ist ein ekliger Vorschussbetrug! 🤮

Diese Spam ist auf einer Mailadresse angekommen, die ich niemals für persönliche Kommunikation benutze und die für gewöhnliche menschliche Leser meiner Websites völlig unsichtbar ist. Sie kann allerdings mit einem Harvester eingesammelt werden – es handelt sich also um eine ganz klare Spam, die an jede Mailadresse geht, derer die Verbrecher irgendwie habhaft werden können. Kein Mensch, der mir eine Mitteilung machen wollte, würde jemals diese Adresse finden. Nur Spammer finden sie. Das zugehörige Postfach ist folglich ein reines Spamklo. 🚽

Von: info@syekhnurjati.ac.id
Antwort an: oxfaminternarional@socialworker.net

Der Absender ist gefälscht. 🤥

Congratulations! Your e-mail have won you the sum of €1,000,000.00 as a community donation from Oxfam Aid to help the poor on this new coronavirus (Covid-19), for more information contact Herr Edward Reich, contact him with your Qualification Number[OXG/101/231/BDB] as soon as possible. This money is for you to help the poor on this new coronavirus (Covid-19)

Herr Edward Reich
Director of Operations
Email: oxfaminternarional@socialworker.net

XXXXXX

Glückwunsch! Mit Ihrer E-Mail haben Sie einen Betrag von 1.000.000,00 € als Spende der Oxfam Aid-Community gewonnen, um den Armen mit diesem neuen Coronavirus (Covid-19 Funds) zu helfen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Herrn Edward Reich, kontaktieren Sie ihn so schnell wie möglich mit Ihrer Qualifikationsnummer [OXG / 101/231 / BDB]. Mit diesem Geld können Sie den Armen mit diesem neuen Coronavirus (Covid-19) helfen.

Herr Edward Reich
Betriebsleiter
E-Mail: oxfaminternarional@socialworker.net

Hier spammt der „Betriebsleiter“ noch selbst. Und er schreibt sogar einen Löffel Buchstabensuppe ab, damit ich auch eine „Qualifikationsnummer“ habe. Die schickt er mir offen und auf dem ganzen Transportweg beliebig les- und veränderbar wie eine Postkarte in einer unverschlüsselten und nicht digital signierten E-Mail. Wozu ich freilich diese sinnlose Zeichenfolge benötige, wenn es doch „meine E-Mail“ ist, die gewonnen hat, erklärt er mir nicht. Die „Qualifikationsnummer“ sieht wichtig, technisch und abstrakt aus, ist aber unnütz, blenderisch und dumm. 🐒

Hach, dass meine Mailadresse aber auch immer die Millionen gewinnt! Diesmal allerdings nicht in der großen Spamlotterie der Vorschussbetrüger, sondern als eine ganz tolle Spende, mit der ich den Armen helfen soll. Obwohl ich nur mit „Glückwunsch“ angesprochen werden kann, also nicht einmal mein Name bekannt ist. Vermutlich, weil meine Mailadresse so hübsch aussieht. 📧

Auf dass ich den Armen mit diesem neuen Coronavirus beim „sozialverträglichen Frühableben“ helfe. Das ist schon mistig, wenn man zwar angeblich eine Million Øre zu verschenken hat, aber die paar Groschen für einen richtigen Dolmetscher nicht übrig sind, so dass der von jedem Sprachgefühl unbeleckt computerübelsetzte Text realsatirsche Züge annimmt. 😂

Ich habe ja nur noch darauf gewartet, dass nicht „nur“ die asozialen und verachtenswerten Klopapier- und Atemschutzmasken-Händler mit ihren Wucherpreisen auf eBay, sondern auch irgendwelche Trickbetrüger „auf der Corona-Welle reiten“ würden. Jetzt ist es also endlich so weit. Zum Glück ist es sehr durchschaubar, dass diese hirnverhungerte Geschichte nicht stimmen kann. Ekelhaft, unmenschlich und kalt ist sie dennoch. 🧛

Wer so naiv ist, den „Herrn Reich“ zu kontaktieren, lernt eines der umständlichsten Verfahren kennen, Geld von Punkt A nach Punkt B zu bewegen. Man könnte ja auch einfach eine Überweisung machen. Oder einen Scheck in einem versicherten Brief versenden. Aber stattdessen gibt es ein lustiges Verfahren, in dem Treuhänder und Banken und Notare ganz viele Gebühren einstreichen, und die sollen vom Empfänger im Voraus bezahlt werden. Nein, nicht über einen Scheck oder einen versicherten Brief, sondern anonym über Western Union und Konsorten. Dieses Geld kann weitgehend anonym unter Vorlage eines gefälschten Ausweises irgendwo auf der Welt abgeholt werden – und es wird gleich von den Gangstern in Kokain und ausgedehnte Bordellbesuche „investiert“. Die Million gibt es nicht. Die Vorleistungen sind weg. Sie können nicht zurückgeholt werden. Deshalb sind Dienstleister wie Western Union und Konsorten auch so beliebt bei Internet-Kriminellen. 💸

So weit der ganz normale Vorschussbetrug aus der Spam. Aber dass diese Bande von Trickbetrügern keine Hemmungen hat, ihre Betrugsnummer unter dem Vorwand einer Pandemie und auf dem Hintergrund sterbender Menschen aufzuziehen, erfüllt mich mit dem Bedürfnis, negatives soziales Feedback mit der Axt zu geben. 👿

Spammer, du bis widerlich. Geh sterben! Einsam und qualvoll! 💀

Spende

Mittwoch, 18. März 2020

Abt.: Vorschussbetrug, einfach, billig und geschmacklos. ♻️

Von: Miss Rose <missroseloanfirm11@gmail.com>

Kenne ich nicht. Und die Mailadresse, die sich wie einer dieser angeblichen Geldverleiher aus der Spam anhört, die vom Vorschussbetrug leben, lässt nichts Gutes erwarten. 🧛

Herzlichen Glückwunsch an Sie […]

Genau mein Name! 👏

[…] und Ihre Familie […]

Ich habe keine Familie.

[…] 500.000,00 Euro wurden von einem Powerball-Gewinner, Herrn Manuel Franck, an Sie weitergeleitet.

Das ist ja nett. Der kennt mich nicht einmal, und ich habe seinen Namen auch noch nie gehört, aber kann mir einfach so eine halbe Million Øre weiterleiten. Fragt sich nur noch, was ein „Powerball“ sein soll. Handelt es sich etwa um ein Fußballspiel mit Kanonenkugeln, für Spieler mit richtig „Power“? Ah nein, die Ente hilft, es ist eine US-amerikanische Lotterie. Für US-Bürger, die gern freiwillig eine Steuer auf ihre Dummheit zahlen, wenn man ihnen Gewinnmöglichkeiten verspricht. 💸

Als ob die von jemanden gespielt würde, der deutsch spricht! 🤦

Weitere Informationen zur Spende erhalten Sie per E-Mail:
manuelfranco9910@gmail.com

Jetzt, wo es gerade interessant wird, ist dem Spammer mal wieder das Mailpapier ausgegangen. Wer mehr erfahren möchte oder mal eben tausend lila Lappen der EZB bekommen möchte, um in der laufenden Corona-Pandemie noch mehr Klopapier hamstern zu können, muss zurückschreiben. 🚽

Aber bloß nicht an die Absenderadresse schreiben, denn die ist gefälscht und kommt gar nicht beim Spammer an. Und trotzdem daran glauben, dass man einfach von einem Unbekannten eine halbe Million Euro geschenkt bekommt. Steht ja in der unpersönlich formulierten Spam mit gefälschtem Absender. Können diese Augen lügen? 🤥

Entf! 🗑️

SEHR WICHTIGE INFORMATIONEN

Mittwoch, 29. Januar 2020

So richtig schön IN GROẞBUCHSTABEN RUMBRÜLLEN, aber nicht einmal sagen, um was es überhaupt geht: Das kann nur eine Qualitätsspam sein!

Von: Elsa Maria Garcia Marrero <garciamarreroelsamaria@gmail.com>

Kenne ich nicht.

Guten Abend, entschuldigen Sie, wie ich Sie kontaktieren kann.

Kennt mich aber auch nicht und glaubt, ich heiße „Guten Abend“.

Ich habe gerade Ihr Profil gesehen und dachte, Sie seien der richtige Mensch.

Stimmt, kennt mich nicht. Glaubt sogar, ich habe ein „Profil“. Wo sie das gefunden hat? Auf Facebook? Da wäre ein anderer Name als „Guten Abend“ dabei. Auf einer Zinkflappe¹? Sie kann es nicht sagen, weil sonst sofort aufflöge, dass sie mich nicht kennt. Alles, was sie von mir hat, ist eine Mailadresse, und die wurde mit einem Harvester im Web eingesammelt.

Kurz gesagt, ich heiße Elsa Maria Garcia Marrero, aus Spanien, aber ich lebe in Paris. Ich leide an einer schweren Krankheit, die mich zu einem sicheren Tod verurteilt, dem Halskrebs, und ich habe 800.000 Euro, die ich einer Person, die Vertrauen und Ehrlichkeit besitzt, zur Verfügung stellen möchte, damit sie es richtig einsetzt.

Wo soll ich den Zaster einsetzen? Auf Rot oder auf Schwarz? :mrgreen:

So so, Halskrebs? Mir scheint eher, dieser handelsübliche Vorschussbetrüger kann den Hals nicht voll genug kriegen und sucht sich immer neue Opfer zum Ausnehmen – wenn jemand erst einmal an das Geld glaubt, kann man eben eine Vorleistung nach der anderen rausleiern. Deshalb haben diese freundlich mit Geld um sich werfenden Spender auch nie normale Bankkonten, so dass sie nicht einfach einen versicherten Brief mit einem Scheck versenden oder eine SEPA-Überweisung machen können. Nein, das Geldzustellungsverfahren wird extrem teuer, umständlich, langsam und aufwändig, beinhaltet mindestens einen Notar und einen Treuhänder sowie mehrere Verwaltungsakte, und alle müssen sie bezahlt werden. Mit Vorleistungen des Empfängers, nicht aus den 800 Kiloøre oder aus dem Vermögen der mit Geld vollgesogenen Rohölhändlerin (kommt gleich noch). Maximal anonymisierend bezahlt über Western Union und Konsorten, nicht über einen zugestellten Scheck oder eine SEPA-Überweisung. Denn die Betrüger bleiben doch lieber im Hintergrund, ein Urlaub im Knast steht nicht auf ihrer Wunschliste. Da gibts nicht so einen schönen Puff.

Ich bin Eigentümer eines Rohöl-Import-Unternehmens in Frankreich, und vor sechs Jahren habe ich meinen Mann verloren, was mich sehr betroffen gemacht hat, […]

Aber sowas von betroffen! 🤥

[…] und ich konnte bis heute nicht wieder heiraten, wir hatten keine Kinder.

Und, was habe ich damit zu tun. Ich heirate gern eine stinkreiche Sterbende; reich gefreit, nie bereut! Aber diese nicht besonders überzeugend eingeflochtenen Textbausteine stehen hier nur, um glaubwürdig zu machen, dass irgendein sterbender Geldsack zur Abwechslung mal ein paar Banknoten abwirft, statt immer nur zu raffen und zu raffen.

Ich möchte diese Summe zu einem Geschenk machen, bevor ich sterbe.

Ja, nach dem Tod wäre es ja auch eine Erbschaft. 🙄

Vielleicht kann ich an meinen Tagen an der Krankheit leiden, an der ich kein Heilmittel hatte, aber ein Beruhigungsmittel in Frankreich möchte nicht wissen, ob Sie von dieser Spende profitieren können.

So viel Zaster, aber nicht die paar Euro zwanzig für einen richtigen Dolmetscher übrig. Dann klingt es halt wie Spamdeutsch. Und die Beruhigungspille will nicht wissen, wie es mir geht. 💊

Aber ich will mal ein Fleißbienchen dafür vergeben, dass der Text in großen Teilen neu geschrieben wurde und nicht einfach aus anderen, erfolgreichen Spams übernommen wurde, die ich jeden Tag sehe. 🐝

Die dumme Geschichte ist allerdings nicht so neu, die ist Alltagskost. 🍽️

¹hochdeutsch: Steckbrief

Wohltätigkeitsspender

Montag, 27. Januar 2020

Auch „Vorschussbetrüger“ genannt.

Von: WANG GIANLIN <egonzales@mdh.com.pe>
Antwort an: WANG GIANLIN <agent@dwandagroup.com>

Der Absender ist gefälscht. Die Antwort soll über eine Mailadresse laufen…

$ whois dwandagroup.com | grep -i ^registrant | sed 7q
Registrant Name: Domain Administrator
Registrant Organization: See PrivacyGuardian.org
Registrant Street: 1928 E. Highland Ave. Ste F104 PMB# 255
Registrant City: Phoenix
Registrant State/Province: AZ
Registrant Postal Code: 85016
Registrant Country: US
$ host dwandagroup.com
dwandagroup.com mail is handled by 10 mx.yandex.net.
$ _

…deren Domain über einen Dienstleister aus dem staubigen Arizona anonym betrieben wird und deren Postfach über einen beliebten russischen Freemailer läuft, wo sich jeder anonym und kostenlos eine Mailadresse einrichten kann.

Aber immerhin: Dieser mutmaßlich russische Betrüger hat deutlich mehr Aufwand als andere Betrüger betrieben und sorgsam vermieden, dass eine verdächtige Freemail-Domain in der Antwortadresse an einen angeblich stinkreichen Menschen aufscheint. Da hat er doch sicherlich auch einen tollen Text in seine E-Mail zur Einleitung des Vorschussbetruges geschrieben. Mal schauen:

Ich beabsichtige, Ihnen einen Teil meines Vermögens als Teil einer freiwilligen finanziellen Spende zuzusenden.
Wang Jianlin
Wanda Group

Oh, da wurde der Spammer doch schon wieder von seiner Intelligenz verlassen und hat so einen dummen, alten und kurzen 08/15-Standardtext geschrieben, dass wohl nur noch die Naivsten darauf reinfallen. Was für ein Jammer! 👎

Na, vielleicht hat er ja das nächste Mal mehr Glück beim Denken. 🍀

Herzliche Glückwünsche

Mittwoch, 22. Januar 2020

Aber ich habe heute doch gar nicht Geburtstag. 🗓️

Von: campo@starconect.com
Antwort an: ointernational06@gmail.com

Der Absender ist gefälscht. 🤥

An: gammelfleisch@tamagothi.de

Die Empfängeradresse wurde mit einem Harvester im Web eingesammelt. Dieser E-Müll geht an jede Adresse, die man irgendwo einsammeln kann. 🤖

Herzliche Glückwünsche!

Das hat der Spammer schon im Betreff gesagt.

Ihre E-Mail hat Ihnen als Community-Spende von Oxfam Aid den Betrag von 1.000.000,00 € eingebracht.

Oh, eine Million? Für mich? 💰

Weil ich so eine schöne Mailadresse habe, so eine mit Gammelfleisch? ☠️

Von einer „Community“ und irgendwas mit „Aid“? Wie kommen die eigentlich auf mich? Die kennen doch noch nicht mal meinen Namen und sprechen mich deshalb mit „Herzliche Glückwünsche“ an und faseln einen von meiner E-Mail, die wohl ganz dringend mal wieder etwas Geld braucht. 👤

Aber hey, eine Million! 🎣

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Edward Reich. Geben Sie ihm so schnell wie möglich Ihre Qualifikationsnummer [OXG / 101/231 / BDB].

Und eine total wichtige Nummer habe ich auch. Die sieht irre wichtig aus, diese Nummer. Viel wichtiger als meine Mailadresse, die so verarmt ist, dass sie einer Millionenspende bedarf. Die ist bestimmt fast so wichtig wie die Lottozahlen. Wenn nicht gar noch wichtiger! 😂

Herr Edward Reich
Betriebsleiter
E-Mail: ointernational06@gmail.com

Hier spammt der Betriebsleiter noch selbst.

Nicht an die Absenderadresse antworten! Die ist gefälscht. Aber trotzdem daran glauben, der der Rest in dieser Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges stimmt! Auch, wenn er völlig unglaubwürdig ist. 🤦

Entf! 🗑️

Ich habe eine Spende von 5.500.000,00 Euro für Sie

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Abt.: Geldweihnachtsmänner aus der Spam 🎅

Von: Ramesh Chandra <rchandra@chemistry.du.ac.in>
Antwort an: shanemissler18@gmail.com

Der Absender ist gefälscht.

An: undisclosed-recipients: ;

Die Mail ist Massenware, die an ganz viele Empfänger gleichzeitig geht.

Mein Name ist SHANE MISSLER.

Wie jetzt, du heißt nicht Ramesh Chandra wie im Absender der Mail? 🤥

Und meinen Namen kennst du auch nicht, nur deinen? Das einzige, was du von mir kennst, ist meine wunderhübsche Mailadresse? Die du mit einer Massenmail beglückst? 📧

Ich habe im Januar 2018 einen Jackpot in Höhe von 451 Mio. USD (330 Mio. GBP) gewonnen.

Schön für dich. Das ist jetzt zwar schon mindestens 673 Tage her, aber von dem Geld hast du wohl noch etwas übrig. Nicht einmal der dümmste Spammer wird es schaffen, jeden Tag seines Lebens 650 Kilodollar zu verbrennen. Dann kannst du dir ja mal eine Therapie leisten, damit du nicht mehr so unvorteilhaft asozial rumspammst. 💰

Vielleicht hast du dann irgendwann sogar wieder Freunde. Wenn der Charakter stinkt, hilft ja leider alles Waschen nicht.

Übrigens: Da, wo man Deutsch spricht, zahlt man weder mit US-Dollar noch mit britischen Pfund, sondern entweder mit Schweizer Franken oder mit den bunten Läppchen der Europäischen Zentralbank. Ein richtiger Dolmetscher – den du dir von deinem angeblichen Millionengewinn locker leisten könntest – hätte diesen Fehler nicht gemacht. So etwas passiert nur Idioten, die ihre Texte mit dem Computer „übersetzen“ und kein Problem damit haben, wenn die Qualität dieser Übersetzung minderwertig bis lächerlich ist.

Ich spende € 5.500.000,00 an Sie Kontaktieren Sie mich per E-Mail: shanemissler18@gmail.com
zur Information/Forderung.

Wie, du willst mich informieren und etwas von mir fordern und mir deshalb 5,5 Megadollar schenken? Und du glaubst, das sei eine glaubwürdige Einleitung eines Vorschussbetruges? 🎣

Aber nett, dass du in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich darauf hinweist, dass die Absenderadresse deiner Spam gefälscht ist. Man muss schon mehr als nur ein bisschen merkbefreit sein, um zu glauben, dass dann doch wenigstens die völlig unglaubwürdigen Dinge aus der Spam wahr wären. 🤑

Gott segne dich.

Der unheilige Gott der Spam begrabe dich unter vierzig Tonnen dummer, hirnverachtender Reklame und kostenloser „Zeitungen“, um dich mit verlogenen Müll zu zerquetschen und zu ersticken! 👿

Re

Donnerstag, 28. November 2019

Wie, eine Antwort? Auf eine Mail ohne Betreff von mir? Ich schreibe keine Mail ohne Betreff.

Von: ‚‘David Harris'‘ <test@stwd.com.my>
Antwort an: ckoch854@gmail.com

Der Absender ist gefälscht. Alle weitere Kommunikation soll über eine Mailadresse bei Googles Freemail-Angebot laufen, die sich jeder Honk kostenlos und recht anonym einrichten kann. Verschlüsselung wird übrigens auch nicht für nötig erachtet, obwohl es hier um ein bisschen Geld geht. Stattdessen soll ganz offen mit Postkarten kommuniziert werden.

Am Charles Koch, […]

Hey, Spammer!

Dass du mit „bin Charles Koch“ anfängst, ersetzt keine persönliche Ansprache des Empfängers. Und dass du Menschenfreundchen…

[…] A philanthropist the CEO and Chairman of the Charles Koch Foundation Charitable Foundation, one of the largest private foundations in the world.

…von dir behauptest, ein großes Tier in irgendeiner Wohltätigkeitsklitsche zu sein, steht in auffälligen Gegensatz dazu, dass du massenhaft Spam mit gefälschtem Absender versendest. Das nennt man nicht Wohltätigkeit, das nennt man asoziales und kriminelles Handeln.

I believe strongly in ‘giving while living‘ I had one idea that never changed in my mind – that you should use your wealth to help people and i have decided to secretly give {$100,000.00} to randomly selected individuals worldwide.

Auf diesem Hintergrund wirkt es schon ein bisschen lächerlich, dass du mir 100 Kilodollar in die Hand drücken willst, weil ich so eine schöne Mailadresse habe. Obwohl du nicht einmal meinen Namen kennst. Aber du willst mir das Geld ja in aller Heimlichkeit und Geheimtuerei geben. Deshalb schreibst du mir das auf eine Postkarte. 🤡

On receipt of this email, you should count yourself as the lucky individual. Your email address was chosen online while searching at random.

Du gibst sogar zu, dass du jede irgendwo im Web einsammelbare Mailadresse mit deinem Müll zur Einleitung eines Vorschussbetruges vollspachtelst.

Kindly get back to me at your earliest time so I know your email address is valid email me.( ckoch854@gmail.com ) Visit the web page to know more about me: http://www.charleskochfoundati on.org/ [sic!] or you can Google me ( Charles Koch ).

Nicht einmal die URL deiner eigenen Website kannst du unfallfrei angeben. Trotzdem soll ich dir glauben und dir antworten. Obwohl du klar machst, dass du sogar eine Domain für deine Website hast, mich aber im gleichen Absatz dazu aufforderst, dir doch bitte an eine Mailadresse in der Domain gmail.com zu antworten. Da muss man schon sehr naiv sein, um drauf reinzufallen.

Aber das ist ja auch klar, denn du willst ja nicht die Schlauen, sondern die Naiven betrügen. Denen, die glauben, dass eine Postkarte vertraulich ist oder die noch nicht einmal wissen, dass eine E-Mail beliebig auf ihrem Weg mitlesbar und veränderbar ist. Denen kannst du die obskursten Geschichten über den Transfer von Geld erzählen, und dann entsteht hier eine Gebühr und dort eine Gebühr, weil du gar kein Konto hast und deshalb nicht einfach einen Scheck mit den 100 Kilodollar in einem versicherten Brief versenden kannst. Und für alle diese Gebühren soll dein Opfer Vorleistungen bezahlen. Natürlich nicht auf ein Bankkonto, sondern anonymisierend über Western Union und Konsorten.

Regards,
Charles Koch.

Komm, Spammer, geh spielen! Auf der Autobahn.

Dein dich „genießender“
Nachtwächter