„lovetoyshub“: So nannte sich der Hirnstummel mit seiner IP-Adresse einer Cloudklitsche aus den Vereinigten Staaten eines Teils von Nordamerika, der heute morgen in aller Herrgottsfrühe den folgenden, völlig bezugslos zum kommentierten Artikel dummschwätzenden Kommentar auf Unser täglich Spam abgelegt hat, um dieses lustige Wort mit seiner Homepage zu verlinken und damit sogar sichtbar geworden ist. Dazu erstmal meinen herzlichen Glückwunsch. Das war hier nicht ganz so leicht, und es macht deutlich, worin der ganze Hirnschmalz bei der geschäftlichen Tätig- und Tätlichkeit gesteckt wird. Immerhin: Das Spamskript war nicht fehlerhaft.
Ihre Gesundheit und Sicherheit haben für uns oberste Priorität und wir stellen sicher, dass jedes Produkt strengen Tests und Qualitätskontrollen unterzogen wird, bevor es Sie erreicht.
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Wenn man diesen Text einfach so liest, wie er ist und dabei nicht auf die Idee kommt, dass der angegebene Name die eigentliche Information gibt, statt wie bei denkenden und fühlenden Menschen ein Name oder ein Nick zu sein, kann man sich schon fragen, was hier eigentlich verkauft werden soll. Autos? Köder mit Rattengift? Kuckucksuhren? Staubsauger? Selbstschussanlagen? Produkte sind es eben. Wisst schon, Produkte. Reicht ja als Information. Kaufen wir nicht alle regelmäßig Produkte? Ein allgemeineres Wort für das von ihm vermarktete Zeugs ist dem Spammer nicht eingefallen, vermutlich, weil er mit direkten Ausdrucksweisen nirgends an den Spamfiltern vorbeigekommen ist. Wenn „Produkte“ irgendwann nicht mehr geht, wird er sicherlich „Dinge“ schreiben. Oder „Zeugs“. 🤭️
Der Click-here-Link aus der Spamhölle – ich rate dringend von jedem Klick in eine Spam ab, egal, welcher Kanal auch bespammt wird¹ – führt auf eine Website, die Dildos und andere Spielzeuge für die genitale Stimulation verkauft. Auf der Website wird eine Anschrift angegeben, das Unternehmen ist unter dieser Anschrift in Google Maps nicht aufgeführt, weil es vermutlich lieber in solchen Spamkommentaren als in Google Maps gefunden wird. Die für eine gewerbliche Website gesetzlich vorgeschriebenen Angaben in einem Impressum fehlen völlig. Aber es hat wohl schon einen Grund, dass hier auf illegale und asoziale Spam gesetzt wird. Mit Spam kommt niemals etwas gutes.
Ich werde mir auch in Zukunft immer wieder einmal einen dieser „Kommentatoren“ rauspicken, die mit verlinkten Keywords die Indizes der Suchmaschinen beeinflussen wollen, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was die SEO-Kommentarspammer sie finden lassen wollen. Diese „Kommentare“ sind reine Spam, ein asozialer, widerwärtiger und böser Missbrauch von Kommunikationskanälen auf Kosten vieler anderer Menschen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen der Spam steht hier jedoch ein Verursacher mit Sicherheit fest – eben der Betreiber der so „hochgebrachten“ Website. Es kann sich auch nicht um Sabotage durch den Mitbewerb handeln, denn niemand kann ein Interesse daran haben, dass sein Konkurrent einen Vorteil am Markt erlangt. Deshalb werde ich diese Websites, die ganz sicher von Leuten betrieben werden, die selbst spammen oder Spam bei anderen Leuten in Auftrag geben, hier immer wieder unter Namensnennung, aber ohne Link erwähnen und als Spammer brandmarken. Wenn sie eine gewerbliche Website betreiben und eine solche „lobende Erwähnung“ nicht wünschen, kann ich ihnen nur empfehlen, auf das gleichermaßen asoziale wie illegale Werbemittel der Spam zu verzichten. Sie könnten es ja mal mit Inhalten versuchen, die auch Leser anziehen.
¹Ich benutze für so etwas eine virtuelle Maschine, deren Zustand vor dem Klick ich wiederherstellen kann. Nicht einmal das ist sicher. Aber es ist immer noch sicherer als ein so genanntes „Antivirusprogramm“ und eine personal firewall.