Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Casino“

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Samstag, 6. Mai 2017

Oh, was ist denn das? Das hatte ich ja wirklich lange nicht mehr. Ich habe wirklich schon geglaubt, die ganzen Affiliate-Lumpenkaufleute seien inzwischen auf die Anpreisung des schnellen Reichwerdens durch Binäre Optionen umgestiegen, aber das hier ist tatsächlich noch eine dieser Casino-Spams, die ich so lange schon nicht mehr gesehen habe und doch nicht einen Tag lang vermisste. Hoffentlich wird das niemals wieder so schlimm wie mit den bis zu zehn täglichen und immer gnadenlös blöden Affiliate-Spams für das Magic Box Casino!

Weils zurzeit so selten ist, hier ein Screenshot des vom Spammer beabischtigten HTML-Designs seines Infomülls:

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An den tollen, so freigiebig verschenkten Bonussen (oder für Lateiner: Boni) sieht man ja schon, wie wenig die auf dem Bildschirm angezeigten Zahlen in Wirklichkeit wert sind.

Wer trotzdem einem anonymen Gegenüber, das ein in der BRD illegales Glücksspiel veranstaltet und das den gesamten Spielablauf vom Spieler unbemerkt und aus Spielersicht unbeweisbar manipulieren kann, Banknoten der Europäischen Zentralbank geben will, um dafür virtuelle Jetons zu erhalten, weil ein Spammer ihm diese tolle Idee mit tollen, infantil anmutenden Bildern angepriesen hat: Ihr seid alle erwachsene Menschen. Viel Spaß! Glück wirds wohl eher weniger geben… :mrgreen:

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Mittwoch, 1. März 2017

Der Betreff klingt ja wie eine Schlagwortkollektion aus der Kommentarspam. Das ist ganz sicher eine Qualitätsmail.

Oh, und wie schön die gestaltet wurde! Ich bringe hier mal die HTML-formatierte Spam mit nachgeladenen externen Grafiken (dabei wird natürlich dem Spammer der Empfang der Spam bestätigt, weil das Bild über eine eindeutige ID zurückfunkt, dass die Spam angeschaut wird) als Screenshot:

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Hui! Mit unten eingeklebtem Logo vom London Stock Exchange! Die müssen aber voll seriös sein! :mrgreen:

Nachdem ich so lange nur Affiliate-Spam für den Handel mit Binären Optionen bei windigen Online-Brokern gesehen habe, bin ich richtig erfreut, mal wieder den Vorgänger dieser Masche im Spameingang vorzufinden: Affiliate-Spam für windige Online-Zockschuppen, die den Menschen im deutschen Sprachraum ein in der BRD illegales Glücksspiel anbieten. Genau wie damals gibt es ordentlich Bonus auf die Einzahlungen. Wer könnte schon dazu nein sagen, fünfhundert Euro wertloses, virtuelles Spielgeld für die Verbrennung in unkontrollierten und vom Betreiber beliebig manipulierbaren „Spielen“ dafür zu bekommen, dass er 250 Euro echtes Geld hinlegt? Doch nur ein Mensch mit Hirn und Verstand!

Die Grafik ist verlinkt. Der Link geht in die Wegwerfdomain jinnatm (punkt) com, die wie üblich…

$ whois jinnatm.com | grep '^Registrant' | sed 5q
Registrant Name: WHOISGUARD PROTECTED
Registrant Organization: WHOISGUARD, INC.
Registrant Street: P.O. BOX 0823-03411
Registrant City: PANAMA
Registrant State/Province: PANAMA
$ _

…über einen Dienstleister aus dem sonnigen Panama anonym registriert wurde. Aber das sollte niemanden beunruhigen. Es geht ja nur um ein bisschen Geld, das man ablegen soll, um dafür eine viel größere angezeigte Zahl als ein Spielgeld zu bekommen, das noch weniger Substanz und Wert als Glasperlen hat. Und außerdem ist es noch gar nicht das „richtige“ Ziel, denn Spammer setzen niemals direkte Links. Nach etlichen Weiterleitungen (und diversen dem Browser reingedrückten Tracking-Cookies irgendwelcher unseriöser, mit Spammern zusammenarbeitender Affiliate-Klitschen) – ich habe bei der sechsten mit dem Zählen aufgehört – landet man schließlich bei einer Website in der Domain casinoclub (punkt) com, die einem mit dem folgenden, schon aus der Spam bekannten Angebot begrüßt:

Screenshot der durch Spam beworbenen, mutmaßlich betrügerischen Website Casino Club

Wer bei so viel Zocken und dem Logo des London Stock Exchange im Kontext diverser Geldloswerdemöglichkeiten gar nicht mehr widerstehen kann und auf den großen grünen Klickeknopf „Jetzt Spielen“ klickt, darf sich im nächsten Schritt schön vor Spammern datenmäßig nackt machen:

Screenshot des ersten Schrittes des Registrierungsformulares der durch Spam beworbenen, mutmaßlich betrügerischen Website Casino Club. Anrede, Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Passwort, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Stadt, Land, Handynummer, Nickname, Geburtsdatum...

Diese Angaben sind für einen betrügerischen Identitätsmissbrauch ausreichend, und man macht sie gegenüber den recht anonym bleibenden Betreibern einer Website, die in einer illegalen und asozialen Spam angepriesen wurde, weil sich vermutlich sonst niemand dafür interessieren würde. Und es handelt sich hier nur um den ersten Schritt der Registrierung – irgendwie muss ja auch noch bezahlt werden… aber das habe ich mir nicht mehr angeschaut.

Wer darauf reinfällt, holt sich möglicherweise genug Ärger für zwei bis drei durch unerfreulichen Schriftverkehr und wenig erbäuliche Gespräche mit Banken, Anwälten, Inkassounternehmen, Polizeien, Staatsanwälten und Untersuchungsrichtern verhagelte Jahre ins Leben. Und nein, so ein Identitätsmissbrauch ist nicht etwa selten, sondern eine Standardvorgehensweise im gewerbsmäßigen Internetbetrug. Da gibt es hunderttausende Fälle allein in der Bundesrepublik. Und zwar jedes Jahr. Auch, wenn es in den Massenmedien immer noch kein Thema ist.

Deshalb macht man sich ja auch nicht überall datennackt.

Und schon gar nicht wegen einer Spam.

Jacob

Mittwoch, 24. September 2014

So nannte sich der „Kommentator“ auf Unser täglich Spam, der den folgenden Kommentar von Hand schrieb… ähm… vermutlich eher mit Strg+V in das Kommentarfeld einfügte:

Möchten Sie anfangen in Online-Casinos spielen? CasinoSuggestion.com ist der beste Ort, um herauszufinden wo und wie! Lesen Sie die Casino Bewertungen und entscheiden welche Casino am besten bewertet ist. Außerdem Sie können Bonus gewinnen und kostenlos spielen. Falls Sie wollen Ihre Meinung mit anderen Spielern und unseren Benutzern teilen, melden Sie sich einfach im Forum. Die Spieler bearbeitet die Inhalte auf der Website deshalb sind alle veröffentlichter Informationen bewährte und zuverlässige! Sie sollen an dieser Gemeinschaft beitreten, weil es sich wirklich lohnt! Nur hier finden Sie Truckers aktuellen Jackpots deshalb wissen Sie, wie viel Sie in das Spiel gewinnen können. Besuchen Sie CasinoSuggestion.com noch heute und finden Sie das perfekte Casino für sich selbst.

Dass der Kommentarspammer nicht bemerkte, in welchem Umfeld er seine Spam ins Web machte, kann ich wohl frohen Geistes darauf zurückführen, dass er wohl trotz seiner aus der Bundesrepublik stammenden IP-Adresse nicht so gut Deutsch lesen konnte…

Wer ein Vergleichsportal für Anbieter von in der BRD illegalen Glücksspielen sucht, die übrigens von ihren Betreibern beliebig und für niemanden nachvollziehbar manipuliert werden können, der sollte sich besser nicht von Spam leiten lassen. Diese hier in der Kommentarspam angegebene Website ist mit Sicherheit völlig ungeeignet für Zocker, aber vermutlich sehr gut geeignet für betrügerische „Casinos“, die auch die Mittel übrig haben, Elendsarbeiter für das händische Absetzen von Spamkommentaren zu entlohnen. Denn diese „Casinos“ wissen genau, dass sich ohne asoziale und illegale Spam niemand jemals zu ihnen verirren würde – und dass ihre ehemaligen „Kunden“ wohl auch nichts Gutes zu berichten haben.

Werbeanfrage tamagothi.de

Montag, 17. Juni 2013

Hallo,

Aha, jemand der Reklame machen will und mich persönlich anmailt, aber aus unerfindlichen Gründen auf der Website, auf der die Werbung laufen soll meinen Namen nicht gefunden hat. Der ist ja auch sehr leicht zu übersehen:

Screenshot von tamagothi.de

Große Leistung. Da weiß ich dann auch gleich, warum gewisse Texte dort gar nicht gelesen wurden – weil es so richtig scheißegal ist, wo die Reklame hingeht.

Hätten Sie Interesse einen Gastbeitrag auf Ihrer Website zu veröffentlichen, der einen Text-Link zurück zu der Website unseres Kunden beinhaltet?

Nein, ich habe nicht das geringste Interesse daran, meine paar Leser mit ungekennzeichneter Reklame zu beleidigen.

Unser Kunde ist ein namenhafter [sic!] Online Casino Anbieter [sic! Mit Deppen Leer Zeichen].

Bei den so genannten „Onlinecasinos“ handelt es sich übrigens um ein in der BRD illegales Glücksspiel, und für die Links, die ich auf von mir verantworteten Websites setze, hafte ich vollumfänglich. Desweiteren bin ich nicht im Geringsten dazu bereit, auch nur einen meiner Leser eine Anregung zu geben, sein Geld bei unkontrollierten und vom Betreiber beliebig manipulierbaren Zocks im Internet loszuwerden. Wer daran wirklich Interesse hat, wird schon einen Ort finden – und zwar hoffentlich trotz solcher an Google und andere Suchmaschinen gerichteter Linkspam einen Ort, der es nicht nötig hat, in Form asozialer Spam Reklame für sich zu machen.

Der Artikel ist gut geschrieben, informativ, unterhaltsam und einzigartig, und ich wäre auch bereit, Ihnen einen Obulus für die Platzierung zu bezahlen.

Nein, ich nehme keine dreißig Silberlinge von einem Spammer. Und erst recht nicht die paar Groschen dafür, dass ich einen Text anderer Leute als meinen eigenen ausgebe.

Warum macht ihr nicht einfach selbst eine tolle Website auf, wenn ihr so viele gut geschriebene, informative, unterhaltsame und vor allem „einzigartige“ Texte mit Links auf Abzock-Casinos habt? Ach, weil es euch gar nicht um irgendwelche Leser geht, weil es euch nur darauf ankommt, den Index von Google mit einer Linkschwemme zu vergiften, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was Spammer sie finden lassen wollen. Ich verstehe.

Ist das eventuell von Interesse für Sie?

Ungefähr so interessant wie eine Stechmücke, die mein warmes Blut trinken will und mir nur eine heftig juckende Quaddel zurücklässt. Etwas, worauf man mit der schmetternden Hand haut, wenn man die Gelegenheit dazu hat.

Mit freundlichen Grüßen,

Chelsea Cruz
chelsea (at) magicpagemedia (punkt) com

Sehr freundlich. So freundlich wie eine Spam eben.

If you no longer wish to receive emails from us, please click here.
IDENT: [ID entfernt]

Oh, dafür hattet ihr wohl gerade keinen Deutschexperten zur Hand. Und der HTML-Mail-Experte, der es schafft, die gnadenlos dummen Worte des Linktextes „Click here“ zu verlinken, war auch gerade im Urlaub. Ich habe diese Mail nicht bestellt. Es ist Spam. Illegale Spam. Für ein illegales Angebot. Selbst, wenn ich darauf klicken könnte: Leuten, die mich mit so einem Dreck belästigen, werde ich bestimmt nicht mitteilen, dass ihr E-Müll ankommt und gelesen wird.

Chelsea Cruz
online marketing specialist | MagicPageMedia
chelsea (at) magicpagemedia (punkt) com

Wenn so die Spezialisten fürs Online-Marketing aussehen, will ich die Amateure gar nicht mehr kennenlernen.

This message is confidential. It may also be privileged or otherwise protected by work product immunity, confidentiality or other legal rules. If you are not the intended recipient you are notified that disclosing, copying, distributing or taking any action in reliance on the contents of this information is strictly prohibited. Please note that any views or opinions presented in this email are solely those of the author and do not necessarily represent those of Magic Page Media.

Aber sowas von vertraulich! Nicht einmal mit meinem PGP-Schlüssel verschlüsselt, damits niemand anders als ich lesen kann, aber total vertraulich. Und wenn ich diese total vertrauliche veröffentliche, ist das streng verboten. Tolle Sache. Zeig mich doch für dieses Posting deiner Spam an, Spammer!

If you no longer wish to receive emails from us, please click here.
IDENT: [ID entfernt]

Oh Wunder der Technik! Bei der Wiederholung des dümmlichen Click-here-to-get-much-more-spam-Links klappt sogar die Verlinkung. Nur echt mit einer endlos langen sedezimalen ID, die zurückfunkt, dass ich so doof bin, in eine Spam zu klicken.

Geh sterben!

1500 € für Sie zu spielen

Mittwoch, 26. September 2012

Oh schön, mir schenkt mal wieder jemand Geld!

KOMMEN SIE AN BOARD [sic!] UND ERLEBEN SIE DIE BESTEN PRAEMIEN ONLINE

Weil… offline, also in Bargeld, hat man nichts von diesen „besten Prämien“, die bedauerlicherweise nur in virtuellen Jetons „ausgezahlt“ werden. Und auch nur dann, wenn man dem nur durch Spam beworbenen Abzock-Casino echtes Geld gibt. Ein Tausch gegen Glasperlen käme mir wirtschaftlich wesentlich sinnvoller vor.

Und dann „an board“. Ob dieser kleine Verschreiber wohl daran liegt, dass diese Mail an eine Adresse ging, die ich ausschließlich für die Anmeldung an ein bestimmtes Webforum verwendet habe. Der Betreiber dieses Forums ist natürlich gerade von mir informiert worden – aber scheinbar kommen die sprachkranken Casinoheinis zurzeit wieder durch breit angelegte Forencracks an neues Adressmaterial für ihre tollen E-Mails, so dass demnächst auch einige noch spamfreie Mailadressen mit derartigem Schrott zugestopft werden. Wer dann auf einen Link in der Spam klickt, hat verloren. Alle Links gehen über ein Umleitungsskript und haben eine eindeutige ID angehängt, so dass die Spammer wissen, dass die Mail ankommt. Den gleichen Zweck erfüllt übrigens eine unsichtbare eingebettete Grafik, die an die Spammer zurückfunkt, dass die Spam gesehen wurde. Deshalb lädt man ja auch keine externen Grafiken in einer Mail – oder noch besser, man schaut sich HTML-Mail gar nicht erst in HTML-Darstellung an.

CosmikCasino läuft auf der neuen Software, GameScale und wirft, mit dem neuesten Stand der Technik, einen blick in die Zukunft des Glückspiels

Wie, ein Blick in die Zukunft? Das Casino ist noch gar nicht fertig? :mrgreen:

Mit monatlich neuen Spielen, mehrsprachiger Kundenberatung, Online, Chat und Call center garantieren wir ihnen ein unglaubliches Spielerlebnis.

Wenn sie auf unsere Drecksspam reingefallen sind und uns Geld gegeben haben, wird ihnen niemand glauben, wie sehr wir sie abgezockt haben. Es ist fürwahr ein unglaubliches Erlebnis!

Gratis anmelden und ein atemberaubendes
WILLKOMMENSPAKET von 5555€ erhalten.

Natürlich ist die Anmeldung gratis. Die Einzahlungen, die man für elf lila Lappen in virtuellen Jetons legen muss, sind es natürlich nicht. Und wenn sie dann erstmal begreifen, dass sie einen Haufen Geld für nix an spammende Betrüger gegeben haben, bleibt ihnen sogar für einen kurzen Moment die Luft weg.

Wenn es in diesem illegalen, nur durch Spam bekannt gemachten Betrugscasino zu einem regelrechten Spielrausch kommt, dann wird der vor allem eines. Er wird…

Geniessen Sie einen unbezahlbaren Spielrausch [sic!] mit unserem 150% bis 1500€ Willkommensbonus auf Ihre erste Einzahlung

…unbezahlbar. :mrgreen:

Kann man wieder gar nicht selbst ausdenken!

Dieses Email [sic!] wurde Ihnen von CosmikCasino geschickt. Wenn dies aus Versehen [sic!] geschehen ist, oder wenn Sie keine Promotions Angebote mehr erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an den deactivateme [sic!]

Diese Mail wurde ihnen ohne besonderen Grund von einem Spammer geschickt, der an ihre Mailadresse gekommen ist, weil ein paar Forencracker Datenbanken verkaufen. Das war kein Versehen, sondern kriminelle Absicht. Wenn sie garantiert noch mehr von diesem Müll haben wollen, dann sagen sie dem Spammer einfach, dass diese Mail ankommt und dass sie so doof sind, in einer Spam herumzuklicken.

Book of Ra Trick

Sonntag, 8. Mai 2011

Könnt ihr euch alle noch an diesen angeblichen „Gerhard Frommel“ erinnern, der es mit seinen angeblichen „Novoline-Trick“ in die Hall of Shame geschafft hat? Der Mensch mit den vielen Namen und den vielen Wegwerfseiten kennt ja so unglaublich viele Wege zum Reichwerden, aber Spieler an Geldspielgeräten scheinen blöd genug zu sein, dass er lange auf dieser Nummer herumreiten kann. Was von seinem Book-of-Ra-Trick und seinen vielen anderen über Spam auf allen Kanälen transportierten Betrügereien der gleichen Machart zu halten ist, kann man zum Beispiel auch in Hadley’s Welt nachlesen.

Magic Of Word

Samstag, 26. Februar 2011

Und dann war da noch dieses blogähnliche Machwerk unter dem zauberhauften Titel „Magic Of Words“ [aus naheliegenden Gründen nicht einmal indirekt verlinkt], das sich ausgerechnet hier im Spamblog durch den ziemlich faulen Zauber einiger Spam-Trackbacks in eine Aufmerksamkeit Googles drängeln wollte, die es nun wirklich nicht verdient (zum Vergrößern aufs Vorschaubild klicken):

Screenshot des Splogs

Schon im Titel macht dieser genretypische Vertreter jener Splogs¹, die ohne Spamkommentare zur Google-Manipulation für immer im digitalen Vergessen in einer Sackgasse des Internet verrotteten, klar, dass es sich um das „Werk“ eines Menschen handelt, der sich einen Schreißdreck für sein „Werk“ interessiert – also, dass es sich um Spam handelt. Wenn bereits der Titel wegen falscher Zeichencodierung völlig unübersehbar zu einem „Die Zitate und Spr�che Community“ missrät, wird auf dem ersten Blick klar, dass hier einer sehr auf die Schnelle „Inhalt“ simuliert und sich nicht einmal mehr das Ergebnis seiner geringen Mühen anschaut.

Das Splog ist dann auch eine reine SEO-Linkschleuder, und das beginnt schon unterm Titel mit dem zwar etwas hirnlosen, aber doch wenigstens mit den gewünschten Keywords ausgezeichneten Gaga-Link Live Roulette Moderatoren sind Live Online Casinos Featured [sic!]. Wer wissen möchte, warum ich SEO für eine Form der auf Suchmaschinen zielenden (und damit natürlich indirekt auf die Menschen als Nutzer der Suchmaschinen abzielenden) Spam halte, bekommt beim Betrachten dieses Linkparks eines lobotomierten SEO-Affen vielleicht eine Ahnung. Herzallerliebst übrigens die folgende (teilweise unsichtbar gemachte) Textpassage aus dem Titelbereich der Seite, die einen guten und zutreffenden Eindruck von der semantischen Tiefe des „Mitgeteilten“ gibt:

Viele Leute benutzen Suchmaschinen, um herauszufinden, Live Roulette Tipps und Tricks. Doch der Moderator hat eine große Rolle bei der Live Roulette zu spielen und sie können Ihre Spielerfahrung lohnend zu machen und können den Anforderungen der Suchmaschinen überflüssig zu machen. Tausende von Gamern on line benutzen Sie die Suchmaschinen, um herauszufinden, die Strategien für das […]

Klar, dass so eine Linkschleuder aus einem komplett hirnlosen Paralleluniversum… ähm… sorry…

Welcome to my blog. Enjoy reading all the interesting and compelling stories.

…so eine Sammlung „interessanter und unwiderstehlicher Geschichten“ selbst ein bisschen verlinkt sein muss, um überhaupt etwas Google-Ranking zu erhalten und dieses an die damit hochgepushten Sites weitergeben zu können. Dies geschieht zum Beispiel über die gießkannenartig in hunderte Blogs gepullerten Spam-Trackbacks komplett hirnfrei erstellter „Postings“…

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…von denen eines auch „Unser täglich Spam“ benetzte. Es geschieht aber auch über die gegenseitige Verlinkung derartiger Splogs – denn so ein SEO-Webverpester unterhält nicht nur eines davon, sondern hunderte, denn viel hilft viel. Das glaubt dieser spammende Idiot jedenfalls. Deshalb ist er ja auch ein Spammer.

Nachwort

Wenn sie „Entscheider“ sind, wenn sie eine Entscheidung über die gewerbliche Internetarbeit eines Unternehmens treffen müssen und wenn ihnen einer dieser vielen, meist komplett unseriösen, im Ton aufdringlichen und im Wesen hochstaplerischen SEO-Idioten eine Verbesserung ihres Google-Rankings und damit erhöhten Traffic anbietet – natürlich völlig mühelos für sie – denn sollten sie wissen, dass sie es mit einem asozialen Spammer zu tun haben.

Jemand, der unter SEO etwas anderes als Spam versteht, wird sich viel mit der Struktur ihrer Website beschäftigen, bevor er überhaupt eine Aussage machen kann. Er wird mit ihnen zusammen Ziele erarbeiten, die erreichbar sind und die zu einer dauerhaften Verbesserung der Wirksamkeit ihres Internetauftrittes führen. Wenn sie einen seriösen SEO-Anbieter beauftragen, wird dieser technische Verbesserungen an ihrer Website vorschlagen und durchführen [von wegen „Optimierung“, man kann darin niemals ein „Optimum“ erreichen, aber eben sehr oft eine deutliche Verbesserung]. Er wird ihnen wahrscheinlich auch vorschlagen, dass ihre Autoren etwas Schulung im Verfassen der Beiträge erhalten, damit diese „besser findbar“ schreiben, denn das ist durchaus nicht etwas, was einem Menschen in die Wiege gelegt würde. Und wenn er (oder sie) wirklich gut ist und ein offenes Wort pflegt, werden sie auch hören, dass im Internet mit seinem riesigen Angebot und der flüchtigen Aufmerkkeit seiner Nutzer nichts so attraktiv ist wie richtige Inhalte, denn diese werden nicht nur gefunden, sondern im Gegensatz zu aufdringlich nach Reklame schmeckenden Texten gern und aufmerksam gelesen und auch immer wieder einmal verlinkt, ohne dass dafür ganze Parks aus Linkseiten erforderlich wären. Diese Links sind „echt“, sie werden also auch niemals von Google „abgestraft“ werden, wie es bei den spammigen Linkparks immer wieder einmal geschieht. Eventuell schlägt ihnen ein ernsthafter SEO-Anbieter auch den Kauf von wenigen Links auf anderen Websites vor, vor allem, wenn sich die derzeitige Verlinkung ihrer Website als sehr gering erweist. Und das alles wird in klaren, nachvollziehbaren Worten ohne Bullshit-Bingo, Techspeak und Hokuspokus begründet und der Erfolg aller Maßnahmen wird quantifizierbar gemacht und überwacht.

Wenn sie das vor Augen haben, können sie einen Scharlatan und Spammer erkennen – und das wird unter anderem dafür sorgen, dass sie nicht von Splogs wie „Magic Of Word – Die Zitate und Spr�che Community“ verlinkt werden.

Sparen sie sich das Geld, das sie für SEO-Spam ausgeben würden! Geben sie dieses Geld lieber sinnvoll aus! Diese Form der Spam hat keine nachhaltige Wirkung. Sie kann aber leicht eine unerwünschte Wirkung entfalten, da sie alle damit konfrontierten Menschen verärgert. Sie wollen doch nicht wirklich auf die gleiche Weise um die Aufmerksamkeit der Menschen buhlen, in der es Abzockcasinos, Betrüger und angebliche Anbieter von Software, Markenprodukten und Potenzmitteln tun, oder? Auch im Internet ist ein guter Ruf nur langsam aufzubauen (und letztlich wertvoller als das Ranking bei Suchmaschinen), aber kann sehr schnell zerstört werden.

¹Ich weiß nicht, ob dieses Wort im Deutschen gut verständlich ist: Splog, plural Splogs, ist auf Englisch eine geläufige Bezeichnung für derartige Spamblogs.

RE: Lassen Sie Ihre Träume wahr werden und profitieren Sie von unglaublichen Bonusaktionen plus einem exzellenten Kundenservice-Team.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Na, mal wieder Betreff mit dem eigentlichen Nachrichtentext verwechselt, Spammer? Nee, das kann nicht sein, denn da is ja noch „richtig“ Text in der Spam:

um diesen großartigen bonus in anspruch zunehmen, müssen sie ihre erste einzahlung vornehmen. wir schreiben ihnen den bonus automatisch auf ihr casino-konto gut. -- zum beispiel: -- sollte ihre erste einzahlung 50€ betragen, erhalten sie 50€ gratis gutgeschrieben. sollte ihre zweite einzahlung 100€ betragen, erhalten sie 25€ gratis. -- sollte ihre zweite einzahlung 100€ betragen, erhalten sie 25€ gratis. -- Suchen Sie nicht weiter nach dem Nervenkitzel, denn hier finden Sie allerbeste Unterhaltung mit tollen Spielen.

Da versteht man zwar nicht, was es mit eurem tollen Bonus-System auf sich hat, aber so viel ist klar: Wenn man euch gleich viel Geld in die Hände drückt, gibts dafür noch mehr virtuelle Jetons, als wenn man erstmal mit einem kleinen Betrag antestet. Und das ist doch die wichtigste Mitteilung.

Und diese „allerbeste“ Unterhaltung wäre wohl auch ein bisschen glaubwürdiger, wenn der Link nicht zu einer obskuren Subdomain von smtp (punkt) ru führen würde, die ohne diese kriminellen Spamaktionen völlig unbekannt bliebe.