Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Rant“

Mein lieber Geliebter,

Montag, 30. November 2020

Huch! Liebesattacken im Spameingang? 💔️

Denkende und fühlende Menschen schreiben in einen Betreff ja rein, um was es in der E-Mail geht. Spammer und Werber können das nicht, sie wollen schießlich, dass ihre Müllmails geöffnet und mindestens überflogen werden, und deshalb gibt es derartige Unsinnsbetreffs. 😫️

Von: johnsonchristine203@gmail.com

Aber ich kenne dich gar nicht. 👤️

Google Forms

Komischer Name. 😂️

Von. Frau Christine Roland

Noch ein komischer Name. Und der will gar nicht so richtig zur Absenderadresse passen. Das ist ja so, als würde ich mit meinen Namen Elias Schwerdtfeger eine Mailadrese eliasmaier benutzen. Warum sollte man das tun? 🤦‍♂️️

Mein lieber Geliebter,

Nein, das bin ich immer noch nicht, dummer Vorschussbetrüger. 🖕️

Ich melde mich bei Ihnen Aufgrund Ihres guten Profils möchte ich Sie um Ihre Hilfe bei der Erfüllung meines Wunsches bitten. Ich bin Frau Christine Roland, 58 Jahre alte Witwe aus Angola. Mein verstorbener Ehemann war der stellvertretende Direktor der Coco Farm Agriculture in Cote D‘Ivoire und Er wurde von den Spitzenbeamten getötet, die während der Präsidentschaftswahlen mit Rebellen zusammenarbeiten. Ich schreibe Ihnen diese Nachricht über einen Computer-Laptop auf meinem Krankenbett im Krankenhaus, wo ich mich einer medizinischen Behandlung unterziehe. Leider wurde für mich Endometriumkrebs diagnostiziert Der Arzt sagte, ich habe keine Überlebenschance, außer durch ein Wunder habe ich viel Geld für medizinische Behandlung ausgegeben, aber keine Besserung.

Aha, einmal die übliche Geschichte zur Einleitung eines Vorschussbetruges. Witwe hat einen korrupten, menschenverachtenden Geldsack geheiratet und beerbt, liegt jetzt im Sterben und kann zwar noch eine Mail schreiben, kriegt es aber nicht mehr hin, einen Scheck auszufüllen und braucht dafür Hilfe. Und deshalb soll ich…

Der Grund, warum ich Ihnen diesen Brief schreibe, ist, dass ich möchte, dass Sie als Begünstigter der Summe meiner 3,7 Millionen Dollar (drei Millionen siebenhunderttausend Dollar) stehen. Ich habe kein eigenes leibliches Kind, das dieses Geld auch nicht erben wird Habe ich ein Adoptivkind? Meine Verwandten und Freunde haben seit meiner Krankheit so viel von meinem Vermögen gefordert, und ich kann nicht mehr mit der Qual leben, diese große Verantwortung einem von ihnen anzuvertrauen.

…um ihre 3,7 Megadollar kümmern, weil ich so ein „gutes Profil“ habe und meine Mailadresse so vertrauenswürdig aussieht. Das kennen wir ja alle aus unserer Alltagserfahrung, dass man völlig sorglos mit Geld umgeht und es irgendwelchen Fremden in die Hand drückt. 💸️

Ich möchte dieses Geld spenden, um Kirchen und Evangelisation zu unterstützen. Ich möchte auch Kindern und Waisenhäusern in Ihrem Land helfen. Diese 3,7 Millionen Dollar als Wohltätigkeitsorganisation zu spenden, ist das einzige Vermächtnis, das ich nach meinem Tod hinterlassen kann. Helfen Sie mir, dieses Ziel zu erreichen Sie könnten diese Mittel für die Arbeit des Herrn verwenden. Bitte antworten Sie mir so schnell wie möglich, um weitere Einzelheiten zu erfahren.

Dieses Geld soll ich dann im Empfang nehmen, um die Ausbreitung des religiösen Wahnsinns und irgendwelche Gewalt- und Kinderfickersekten damit zu fördern. Wie schon gesagt: Die mich so innig liebende Frau Roland ist leider nicht mehr dazu imstande, selbst einen Scheck auszufüllen und zu unterschreiben, die kann nur noch Mails tippen. 🤥️

Und wenn ich noch mehr lustige Lügen aus der blühenden Phantasie spammender Banden von Vorschussbetrügern hören möchte…

Erwarten Sie Ihre Nachricht bald

…brauche ich nur zu Antworten. Mit geliebter Liebe. Oder Gier. 🤑️

Mit freundlichen Grüßen,
Frau Christine Roland

Wirklich schade, dass das mit dem Krebs nicht stimmt. 🤬️

Formulaire sans titre
Remplir le formulaire
Créer votre propre formulaire Google

Zum Abschluss noch ein inzwischen unversöhnliches Wort an den technischen Absender dieser Spam, an Google. 💣️

Volle Mülltonne, beschriftet mit dem 'G' aus dem Google-LogoDanke übrigens, Google, dass du dir neben deinem nach Spam stinkenden Freemailer einen weiteren kostenlosen Dienst ausgedacht hast, der von Spammern massenhaft missbraucht wird, um so deinen höchst unseriösen Profit mit Datensammelei und Reklameplatzvermarktung zu machen, aber den Aufwand und die Kosten für die Bekämpfung der von dir, Google, ausgehenden Spam auf alle Menschen der Welt auslagerst. Ich hoffe, dass du irgendwann für genau dieses „Geschäftsmodell“, das ich beim besten Willen nicht vom „Geschäftsmodell“ eines kriminellen Spammers unterscheiden kann, in voller Höhe haftbar gemacht und juristisch zur Verantwortung gezogen wirst. 🤢️

Ach, das wird dir schon nicht passieren, weil du für deinen Überwachungsstaat USA viel zu praktisch zum Ausleben der Weltüberwachungsambitionen bist? Und deshalb interessieren dich weder Gesetze noch Minimalkonventionen im zivilisierten Umgang unter Menschen? Deshalb interessierst du dich nicht für Hinweise auf den kriminellen Missbrauch der von dir kostenlos zur Verfügung gestellten Dienste? Google, du opportunistisches, menschenverachtendes Unternehmen im rechtsfreien Raum, du wärst mit dieser kranken Denke sicherlich auch im „Dritten Reich“ etwas geworden! 🤮️

Deine Google-Forms-Spams kommen jedenfalls bei mir schon nicht mehr durch den Spamfilter. Und es ist nur noch eine Frage von wenigen Monaten, bis sie durch keinen Spamfilter dieser Welt mehr hindurchkommen, bei der Flut von Scheiße, die gerade darüber in die Postfächer fließt. Ich hoffe, dass es mit den spammigen GMail-Adressen einmal ähnlich laufen wird, dass sie als Inbegriff der Spam, des Betruges und der kriminellen Machenschaften angesehen sein werden, statt von Milliarden Naivlingen für richtige Kommunikation benutzt zu werden, nachdem ihre Einrichtung mit knechtenden Google-Betrübssystemen auf den Wischofonen aufgenötigt wurde. Denn wenn ich im Moment alle Mails mit GMail-Adressen im Mailheader einfach löschen würde, hätte ich praktisch keine Spam mehr – und sämtliche anderen Freemailer, ja, selbst mail.ru, sind sehr dankbar für eine E-Mail mit eindeutigen Hinweisen auf kriminellen Missbrauch und sperren missbrauchte Mailadressen einfach. Ist ja auch nicht so schwierig. Muss man nur wollen und nicht als Möglichkeit sehen, etwas einzusparen, um noch mehr Rendite ausschütten zu können. 🧛️

Das ist der Unterschied zwischen erfreulicher Kultur und Google. ☣️

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Samstag, 24. Oktober 2020

Aber mit vier Ausrufezeichen! 📯

Von: Lia <support@hurricanesteelbuildings.com>

Kenne ich nicht. Hatte ich niemals mit zu tun. 👤

Guten Tag ,

Kennt mich aber auch nicht und denkt, ich heiße „Guten Tag“. 🖕

wir gratulieren Ihnen recht herzlich.

So so, „herzlich“. Ich habe einen anderen Körperteil als das Herz vor Augen, wenn ich solche Spams sehe. Einen Körperteil mit einer sehr unappetitlichen Leibespforte, aus der übelriechende Massen herausgedrückt werden. 🚽

Sie gehören zu den Auserwählten für die Apple-Umfrage.

Viele haben eine Mailadresse, und alle sind sie auserwählt. 🎁

Es gibt keinen Grund, ausgerechnet mich für so einen Müll „auszuwählen“. Ich benutze keine Smartphones. Ich benutze erst recht keine Geräte von Apple, wo die Hälfte des Kaufpreises für einen Markenaufdruck bezahlt wird, damit sich Menschen damit aufwerten können. Ich benutze grundsätzlich keine Computer, bei denen mir nicht das Recht eingeräumt wird, diejenige Software darauf laufen zu lassen, die ich selbst für gut und richtig halte – statt der Trojanerpakete und Überwachungswanzen irgendwelcher halbseiden-krimineller Unternehmen mit asozialem Geschäftsmodell. 🖕

Ach ja, und meine Mailadresse gebe ich niemals irgendwo an, wo damit ein Einverständnis mit irgendwelchen Müllmails verbunden wird. Aus Gründen. Ich bekomme wirklich mehr als genug Spam, und sie wird von Jahr zu Jahr dümmer. Wahrscheinlich passt sich die Spam einfach der Menschheit an. Vermutlich hat mal wieder jemand, der häufiger mit mir kommuniziert, einen Trojaner auf seinem beschissenen Smartphone, der einmal die ganze Mailhistorie zu irgendwelchen Verbrechern gefunkt hat. Sicherlich in irgendeiner schnell zusammengestöpselten, sinnlosen Müll-App voller Quatsch und Kindischkeit. Das heißt für mich: Mindestens sechs Monate eine tägliche Extraportion Scheiße in einem Posteingang, der eigentlich für die Kommunikation mit Menschen da ist. Toll, wie das alles unser Leben bereichert! 🤬

Aber wehe, man veröffentlicht im Internet ein Foto, auf dem ein Kfz-Kennzeichen zu erkennen ist, das wird ganz teuer wegen eines Datenschutzes, der schon lange kein Menschenschutz mehr ist. Hier in der EU und in der Bundesrepublik Deutschland werden Autos nun mal besser geschützt als Menschen. 🚗

Habe ich eigentlich schon durchscheinen lassen, dass ich keine so genannten „Smartphones“ mag und dass ich dafür eine Menge Gründe habe? Die ganze „Kultur“, die mit diesen Dingern eingerissen ist, ist in jedem ihrer Aspekte einfach nur noch zum kotzen. 📱🤢

Und alle finden es geil… 🧟

Diese Spam geht an jeden, dessen Mailadresse sich irgendwo einsammeln lässt, gern auch mit krimineller Methodik. Die Spammer wissen genau, dass sich unter den Empfängern wieder ein paar hundert Dumme finden, die sie abziehen können. Davon leben die. Und so eine Million Spams kostet so gut wie nichts. 🐑

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Ach, doch so viele Fragen? 🤣

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Au mann, diese Linksetzung: „Klicken sie nicht hier, weil ich nicht weiß, wie ich einen Link in den Text bekomme, sondern klicken sie ein Stück weiter unten unterhalb des Textes. Das Spamskript, das ich benutze, verstehe ich nicht. Das hirnt alles nur so. Ich will nichts über Computer lernen, ich will sie nur zum Spammen benutzen“. Apple soll das sein? Eine Klitsche, die Computer verkauft? 🚑

Diese sehr leicht als Spam erkennbare Spam kommt von einem mir Unbekannten, der vorgibt, gewerblich aufzutreten, aber dafür ohne das übliche Impressum für solche Mails. Es ist eine klare Spam. 🛑

Der Link aus dieser Spam führt auf die folgende Website, die nicht in der Domain von Apple liegt und die absolut nichts mit Apple zu tun hat:

Screenshot der betrügerischen Website, die in der Spam verlinkt wurde. -- Herzlichen Glückwunsch! -- Sie sind der heutige glückliche Gewinner! Sie haben die Chance auf den Gewinn des progressiven Jackpots von über 4.909.349,05 €! Tippen Sie einfach auf „JETZT DREHEN“, um das Spiel zu starten! -- Reihen Sie die Münzen auf, damit Sie ausgewählt werden. -- Sie haben 2 GRATIS-Spins -- Jetzt drehen -- Herzlichen Glückwunsch! -- Copyright © 2020 - All Rights Reserved. -- Terms and Conditions - Affiliates

Aha, jetzt kriege ich nicht nur ein überteuertes Protzofon geschenkt, das mich aufwerten soll, damit ich besser über die Funktionslimitierung, Enteignung, Technikverhinderung und mitüberreichte Überwachung hinweggetröstet werde, sondern gleich beinahe fünf Megaeuro. Einfach nur, weil ich „Guten Tag“ heiße und so eine schöne Mailadresse habe. 🎅💰

Natürlich „gewinnt“ bei diesem „Spiel“ jeder. 🍀🎰

Nichts an diesem auch für dumme Menschen verständlichen „Spiel“ erinnert irgendwie an Apple oder an ein iPhone. Es gibt nicht einmal eine „Frage“. Das war nur ein Köder, um mich in irgendeine Falle zu ziehen. 🍏🎣

Und bei alledem ist nicht klar, mit wem ich es hier zu tun habe. Die Firma scheint „Copyright © 2020 – All Rights Reserved“ zu heißen. Wer dieses lustige „Copyright“ haben soll, wird verschwiegen. 🤡

Ich wills mal so sagen: Sämtliche Daten, die man auf so einer Website angibt, um seinen Gewinn erhalten zu können, gehen direkt zu spammenden, asozialen Kriminellen. Mit einem Identitätsmissbrauch durch Kriminelle hat man oft jahrelangen Ärger aller Art und diverse Folgekosten. Sämtliche Websites, zu denen man weitergeleitet wird, kooperieren mit kriminellen Spammern. Man gewinnt hier nichts. Man kann hier nichts gewinnen. Das ist nicht der Sinn der Sache. Es ist Spam. Ihr könnt nur betrogen werden, und mit etwas Pech fangt ihr euch auch nebenbei eine Kollektion aktueller Schadsoftware ein. ⚠️

Erspart euch das bitte! Euch zuliebe. 😉

Klickt bitte niemals in eine Spam! Löscht den Müll unbeklickt! Das ist und bleibt der beste Schutz gegen den allergrößten Teil der so genannten „Cyberkriminalität“. Mit einer Spam kommt niemals etwas Gutes oder Interessantes. Da kommt immer nur Boshaftes und Kriminelles. 🖱️⛔

Und wenn ihr mir das nicht glaubt, weil ich ja nur ein dahergelaufener Blogger bin, der ganz viel behaupten kann, dann fragt doch einfach mal auf der nächsten Polizeiwache! Die können ein Lied davon singen, denn sie haben regelmäßig damit zu tun… 👮

Aber fallt nicht auf solche betrügerischen Maschen rein! Eure beschränkte Lebenszeit und euer Geld sind zu schade dazu. 💸

Und genau das Gleiche gilt auch für jedes andere Gewinnspiel, für das ihr eine Spam kriegt. Und generell auch für jedes Gewinnspiel aus der Reklame, da habt ihr es nur nicht mit ganz so üblem Pack zu tun. 💡

Also: Nicht drauf reinfallen! Danke! 👍

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Samstag, 11. Januar 2020

Newsgroups: comp.lang.python

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Essentials of Psychiatric Mental Health Nursing 8e : ISBN-13: 9780803676787 : Publisher: F.A. Davis Co.

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Müsst ihr verstehen: Das ist einer dieser Qualitätshändler, die das Usenet nicht zum Kommunizieren nutzen, sondern ihre Qualitätskopien irgendwelcher Werke anderer Leute zu Geld machen wollen. Der hat sicherlich so richtig Qualität zu bieten. Das sieht man ja auch an seiner Spam, die er natürlich nicht nur einmal gepostet hat, und natürlich auch nicht in nur einer Newsgroup – ob die Newsgroups irgendwie passen, ist dem Spammer dabei ziemlich egal, er ist ja schließlich Spammer. Nein, natürlich liest der keine Antworten im Usenet. Deshalb soll man ihn ja auch nicht dort antworten, sondern auf einer schnell, kostenlos und anonym eingerichteten Mailadresse in Googles Freemailer.

Volle Mülltonne, beschriftet mit dem 'G' aus dem Google-LogoIch wollte, ich könnte darauf vertrauen, dass Google zivilisiert genug wäre, auf eine Abuse-Meldung bei einer derart klaren Spam zu reagieren und das Konto eines derart klaren Spammers einfach dichtzumachen, um sein Geschäft und den weiteren Missbrauch von Google-Diensten für kriminelle Machenschaften wirksam zu unterbinden. Aber ich habe es wieder und wieder und wieder erlebt, dass die Mailadressen, die ich an Google gemeldet habe, auch ein dreiviertel Jahr später noch aktiv von Spammern benutzt wurden, und deshalb kann ich eben nicht darauf vertrauen. Google hat Wichtigeres zu tun, als sich um die Bekämpfung von Spam und Internetkriminalität zu kümmern. Zum Beispiel, seine Nutzer möglichst umfassend zu überwachen und zu verdaten, um den Transport „zielgruppengerechter“ Reklame als Dienstleistung verkaufen zu können. Oder um in der Suchmaschine „persönlich angepasste“ Suchergebnisse zu präsentieren. Letzteres ist übrigens der Hauptgrund dafür, weshalb ich Google schon seit Jahren nicht mehr als Suchmaschine benutze und auch niemanden anders mehr empfehlen würde, Google als Suchmaschine zu benutzen. Es gibt zum Glück gute Alternativen, in denen präsentiert wird, was sich im Internet findet, ohne dass dabei für den Reklametransport optimierte Algorithmen dem Nutzer das Denken abzunehmen versuchten und ihn dorthin zu schubsen versuchten, wo er eigentlich gar nicht hinmöchte. Google ist inzwischen ein guter und zuverlässiger Freund – oder noch etwas deutlicher gesagt: ein Komplize – der Spammer, und zwar nicht nur ein Freund solcher Verkäufer illegaler Kopien urheberrechtlich geschützter Werke, sondern auch ein genau so guter und zuverlässiger Freund von ausgesprochen asozialen gewerbsmäßigen Trickbetrügern. Noch kürzer ausgedrückt: Google ist selbst die Spam. Seit Jahren. Jedes verdammte Jahr ein bisschen schlimmer. Das klingt hart. Es gefällt mir auch nicht. Es gefällt mir überhaupt nicht. Es ist aber leider so. 🙁

Wer mir das nicht glaubt: Seit längerer Zeit vergebe ich für die Domain von Antwortadressen in Spams ein Schlagwort, und für gmail (punkt) com bekommt man eine Menge zu lesen. Einige an Google gemeldete Mailadressen von Betrügern habe ich auch ein dreiviertel Jahr später noch in aktiver Benutzung gesehen. Das Traurigste daran ist, dass es trotz alledem immer noch Menschen gibt, die eine Google-Mailadresse für seriös und unproblematisch genug halten, um sie in ihrer privaten Kommunikation zu benutzen, denn sonst würde mir und allen anderen Menschen die Spamfilterung sehr erleichtert, indem so etwas direkt ins Tönnchen geschoben werden könnte. Wer mir nicht glauben will, dass Google nicht auf Abuse-Meldungen reagiert, wird vielleicht etwas gläubiger bei der einen oder anderen launigen Anmerkung eines gewissen Felix von Leitner, gemeinhin als Fefe bekannt:

Erinnert an gmail. Da könnt ihr ja mal einen von Google ausgehenden Spam zu melden versuchen. Wenn ihr auf Kafka-Geschichten steht.

Ich weiß jedenfalls, was Fefe meint und welche Erfahrungen ihn so eine Anmerkung machen lassen. Google will keine Spam bekämpfen. Google will keine Internetkriminalität bekämpfen. Nicht einmal, wenn man mit aller Höflichkeit und allem Respekt Googles Näschen reinstupst. Es ist eine extrem verantwortungslose, asoziale Unternehmung, die dem Rest der Welt die Probleme, die entgangene Lebenszeit und die Kosten mit dem Missbrauch der angebotenen Dienstleistungen aufbürdet. Google ist widerlich. Genau so widerlich wie Spam.

Das alles würde mich vielleicht gar nicht so sehr stören, wenn Google ein wohltätiger Verein wäre, der mit geringer Finanz- und Personaldecke ein schönes, nützliches und kostenloses Angebot machte, von dem alle etwas haben. Aber das ist Google nicht. Google ist ein börsennotiertes, milliardenschweres Unternehmen, dass mit seiner verantwortungslosen, anti-sozialen Nummer einen geradezu obszönen Reibach macht, aber den damit verbundenen Aufwand und die Folgekosten auf alle anderen Menschen externalisiert. Dieses Geschäftsmodell ist verblüffend ähnlich zum „Geschäftsmodell“ eines Spammers. Das ist es, was mich in so einen Rant dazu hinreißt, den vermutlich rechtlich grenzwertigen Satz „Google ist selbst die Spam“ zu schreiben. Es gibt keine anderen Worte, die es so klar und wahr beschreiben.

Wie schon gesagt: Es gefällt mir nicht. Es gefällt mir gar nicht. Es ist aber leider so. 🙁

Ich kann nur jeden Menschen empfehlen, so weit wie nur irgend möglich auf die Nutzung von scheinbar kostenlosen Google-Diensten zu verzichten. Zu beinahe allen Google-Diensten gibt es Alternativen, oft sogar ebenfalls kostenlos, und manchmal sogar besser.