Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Pornographie“

buy viagra

Freitag, 27. Oktober 2023

So nannte sich der Hirnstummel mit seiner IP-Adresse aus der Tschechischen Republik und seinem schlecht programmierten und fehlerhaften Spamskript, der heute um 8:47 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte. Natürlich ist er am Spamfilter gescheitert und sein Kommentar wurde automatisch im digitalen Klo runtergespült, und zwar aus ganz vielen Gründen auf einmal. Das muss man auch erstmal schaffen, so viele Kriterien für die Spamerkennung mühelos mit einem einzigen Kürzsttext zu reißen! 🤭️

Nur, was der Spammer hier eigentlich anbieten möchte, bleibt ein bisschen unklar. Obwohl es vermutlich die wichtigste Mitteilung in einem Spamkommentar ist. Stattdessen bietet er einfach alles an. 😅️

Good Day Guys,

Oh, mit Begrüßung. Aber ich bin doch nur einer! 😀️

Only if you really think about dydra official?!

Nein, ich hatte noch nie Bedarf an Dydra. Und ich hoffe sehr, dass ich niemals Bedarf daran haben werde. Diese im quasselndem Verkäufergalopp vorgestellte Lösung ohne Problem, aber dafür mit angeschlossener „Cloud“ hört sich ja scheußlich an. 🤢️

Vermutlich soll mir hier aber Co-Dydramol angepriesen werden. Mit dem guten, aber leider auch leicht stofflich abhängig machenden Opiat Codein drin. Ganz offiziell. Sozusagen mit einem Siegel, in dem bestätigt wird, wie „offiziell“ es ist: In einem Spamkommentar. ⚜️💩️

We have more detailed information about ebony

Auch mein Interesse an Ebenholz ist gerade nicht so ausgeprägt. Vermutlich meint er mit diesem Wort auch etwas anderes, aber so gut bin ich nicht drin in der englischsprachigen Drogenszene. 🙃️

Oder meint der Spammer etwa Ebola? 💀️

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Egal, ob Opiat, Holz oder Pimmelpille: In eine Spam klicken, und da gibt es dann alles. Auch wenn die Domain nach einer kosmetischen Tätowierung klingt… 🥳️

Our site have tag’s: Bigtits porn, orgasm porn, porn mam

Wenn das nicht reicht, sagt sich der hirnmäßig unbeholfene Honk mit seinen etwas zu hastig errungenen SEO-Ambitionen, dann gibts auch noch Pornos. Mit großen Brüsten, Höhepunkten und natürlich auch mit der Mutti. 😎️

(Dass man vor dem Pluralsuffix „-s“ kein Apostroph schreibt, sondern nur vor der Genitivendung „-s“, wird der Spammer sicherlich noch in seinen nächsten Englischstunden lernen. Es ist allerdings ein sehr häufiger Fehler, auch unter native speakers.)

And some other and guaranteed information.

Und noch viel mehr Informationen! Was für welche? Egal! Hauptsache Informationen. Und garantiert sind sie. Ob sie wohl auch zutreffen? 😇️

Thanks for your attention.

Danke für den Dank für Nichts! Du mich auch! 🖕️

Aber putz dir bitte die Zähne, bevor du meinen Arsch leckst, Spammer! 👅️

Have a good day.
Thanks

Gut, dass so etwas zuverlässig automatisch aussortiert wird. 🙂️

Klick und weg! 🖱️🗑️

ich fick jeden Tag einen anderen Pornostar! das kannst du jetzt auch

Samstag, 9. November 2013

ihre Scheidenwand schmiegt sich eng an dein bestes Stück
Du willst die Mail mit Bildern sehen? Dann klicke jetzt hier

Klar, dass der Link mit einer eindeutigen ID kommt, damit die Spammer auch wissen, dass die Spam angekommen ist – selbst, wenn jemand standardmäßig nicht die extern eingebetteten Bilder im HTML-formatierten Sabbergelaber lädt.

Tera Patrick und ihre begehrten Löcher
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Ohne weitere Worte! :mrgreen:

Sexdate Videobotschaft von Titterina

Montag, 1. Oktober 2012

Titterina und andere Sexdates warten auf Dich… Jetzt kostenlos anmelden.

[Das eingebettete Bild kann ich hier nicht bringen, da müsste ich so viel verpixeln, dass kaum noch etwas übrig bleibt…]

Klar, die Anmeldung ist kostenlos. Und auch ansonsten versenden Spammer ihre Drecksmails aus lauter Güte und Barmherzigkeit.

Gut, dass diese Pornspam sehr nachgelassen hat, seit es YouPorn gibt – dort gibt es eine Menge „Rubbelfilme“ zum kostenlosen Betrachten und Herunterladen. Aus Jugendschutzgründen möchte ich da keinen Link hinlegen, aber die Internetadresse ist in Fällen akuten Stimulanzmangels wirklich nicht schwierig zu erraten…

Suche nach Darstellern

Dienstag, 17. Januar 2012

Einen Einblick, wie ganz besonders billige Produzenten von Rubbelfilmen nach Darstellern suchen könnten, gibt dieser Kommentarspammer:

Name: Ethan Mitcham
Homepage: [Hier nicht übernommen]

Suche noch ein paar Darsteller weiblich wie männlich für private Pornoproduktion bei Interesse einfach melden.

Manchmal gibt es doch noch etwas Neues in der Ödnis der Kommentarspam – aber niemals etwas Intelligentes. Es ist übrigens nicht davon auszugehen, dass man bei einem derartigen Spammer eine Rolle in einem Rubbelfilm bekäme; vielmehr er eine Vermittlung anbieten und dafür seine Hand aufhalten. Natürlich ohne Erfolgsgarantie. So lief jedenfalls vor einigen Jahren eine Masche, die Menschen als Statisten in TV und Kino zu bringen vorgab.

Hannover, Porn und Monatsrückblick

Sonntag, 20. Februar 2011

Immer wieder gnadenlos, mit was für saudummen Texten die Kommentarspammer durchkommen wollen – das folgende ist ein Ausriss aus der gestrigen „Ernte“ beim Bloggenden Hannover:

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Bauart dieser Spams (bis auf den zweiten von oben): Überschrift herauspicken, irgendein lobendes Wort dranklatschen, als Kommentar schreiben, immer mit Google-Keyword und Link auf eine betrügerische Website. Als Mailadresse einfach user gefolgt von einer Ziffernkette ät Domainname der zugemüllten Seite. Alle drei Stunden wiederkommen. Nicht weiter davon irritieren lassen, wenn der Müll gar nicht erst erscheint, das kostet nur Programmieraufwand beim Skripten. Stattdessen mit Schrotmunition das ganze Internet damit zukleistern, irgendwo wirds schon sichtbar, hoffentlich noch vor seiner Löschung von Google indiziert und dann finden die Leute die betrügerischen Seiten mit angeblichem Pr0n, wenn sie mit Google suchen.

Als ob angesichts der Existenz von YouPorn¹ noch jemand der Angebote derartig windiger „Händler“ bedürfte. Ich finde es übrigens interessant, dass das Sperren der Website YouPorn¹ durch einige Provider in der Bundesrepublik schon für leidlich eingeweihte Internetnutzer sinnlos und kinderleicht zu umgehen ist (man suche einmal mit der Suchmaschine seiner Wahl nach Glype-Proxy, der Rest ist so simpel wie das normale Surfen), dass aber diese Zugangserschwernis auf der anderen Seite direkt der organisierten Internet-Kriminalität in die Hände spielt (die meisten über Google-Manipulation beworbenen Pr0n-Sites sind reine Schleudern für Schadsoftware). Die für das Geschäft organisierten Internet-Verbrecher erforderliche Spam – es würde sich ja niemand freiwillig und zum Vergnügen Schadsoftware installieren – ist allerdings eine technische und administrative Last für jeden, der eine Website mit interaktiven Möglichkeiten (wie Foren, Kommentare, Gästebücher) betreibt.

¹Wegen der in der BRD geltenden Linkhaftung kann ich YouPorn nicht verlinken, ohne diesem Blog eine Altersauszeichnung zu geben und nicht einmal einen Hinweis auf die URL geben. Aber die Site ist wirklich nicht schwierig zu finden. Probiert einfach mal das Naheliegendste, wenn ihr sie sucht.

Was mit Tieren und so…

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Sehr spezielle „Interessen“ hatte dieser Kommentarspammer, dessen hingestrokeltes Spamskript so besessen von diesen Interessen war, dass es binnen acht Stunden knapp hundert „Kommentare“ dieser Machart bei mir absetzen wollte:

Eine eindeutige Nachricht, die ich nicht noch einmal in Worten wiedergebe

Dass dieses bescheuerte Skript es noch nicht einmal bemerkt, dass diese Kommentare gar nicht erscheinen und einfach mechanisch immer wieder die gleichen tollen Links auf eine Unmenge gehackter Foren setzt, seis drum! Dass dieser tolle Anbieter keinen anderen Verbreitungsweg für seine „Inhalte“ als das Hacken von Foren kennt, sagt ja auch schon vieles. Was man sich einfängt, wenn man darauf reinfällt, ist das computertechnische Äquivalent zur Lues.

Wer pr0n sucht, gehe doch bitte direkt zu YouPorn¹ und lasse sich nicht von solchen spammenden, asozialen Halunken locken – bei denen ist der pr0n nur der Köder, der halt, wie jeder Angler weiß, den Fischen schmecken muss. Denn die Fische, die beißen nun einmal nicht nach dem Haken.

Übrigens landen pro Stunde immer noch sechs bis zehn derartige Spamkommentare bei mir im Spamfilter.

¹Wegen der Regelungen zum Jugendschutz in der BRD kann ich an dieser Stelle keinen direkten Link auf YouPorn setzen und auch nicht die Adresse andeuten, aber glaubt mir, die Site ist nicht schwierig zu finden.

Die Lespen und Akismet

Samstag, 30. Oktober 2010

Wieso dieser Kommentarspammer (er hat hier „kommentiert“) durch Akismet geflutscht ist? Keine Ahnung. (Aber mehr dazu später.) Die verlinkte Website lespensex (punkt) extrem (strich) geil (punkt) info lässt es ja trotz der kreativen Schreibweise „Lespen“ nicht an spamwertigen Glitschwörtern mangeln, und auch der Text der Mitteilung setzt diesen Hang zur Offenheit fort:

Du stehst auf Scatporno, Squirting, oder einfach nur harte und geile Fickbilder? Wir bieten dir Amateursex! Hier findest Du Pornobilder, Pornovideos und Bumskontakte von und mit realen Privatamateuren. Es gibt inzwischen eine viele Menschen die es toll finden, wenn jemand Ihnen bei ihren Sexspielen zuschaut. Hier findest Du sie!

Soso, „reale Privatamateure“, aber ganz real und privat… :mrgreen:

Nicht, dass ich diese durch kriminelle und asoziale Spam beworbene Dreckssite jetzt besucht hätte, aber das eine kann ich sagen: Jede Website, die durch Spam bekannt gemacht wird, ist auf jeden Fall zu meiden. Wer ein bisschen Pr0n haben möchte – dafür ist das Internet ja schließlich auch da – sollte lieber zu YouPorn* gehen, wo es eine große Kollektion bewegten Bildmateriales der physikalischen Liebe gibt.

Alle Pr0n-Sites, die durch Spam in Kommentarbereichen und Foren beworben werden, enthalten mitnichten das, was in den getexteten Appellen an den Lechzreflex versprochen wird – wenn auch noch die Startseite danach aussieht. Wenn nicht gerade die aktuellen Sicherheitslöcher in Browser-Plugins ausgenutzt werden, denn steht immer die Installation einer Software an – einer Software, die von Kriminellen auf obskuren, nur durch Spam bekannt gemachten Websites angeboten wird. Was von derartiger Software zu halten ist, bedarf hoffentlich keiner weiteren Erläuterung.

Also: Besser zu YouPorn* gehen.

Warum ich diese Kommentarspam – sie ist typisch für ihre Gattung – überhaupt erwähne? Weil sie es durch Akismet geschafft hat. Es handelt sich bei Akismet um einen zentralen Dienst, der Spam aus Kommentaren und Forenbeiträgen herausfiltert. Dies geschieht aufgrund der Beurteilung der vielen Akismet-Nutzer, welche Beiträge nun erwünscht sind und bei welchen es sich um Spam handelt.

Ich habe immer schon befürchtet, dass sich ein solcher zentral organisierter Dienst angreifen lässt, wenn die Kapazität eines Botnetzes zur Verfügung steht. Dies gilt um so mehr, wenn eine solcher Angriff dadurch lohnend erscheint, dass beinahe alle WordPress-Blogs und sämtliche Blogs bei wordpress.com mithilfe von Akismet vor Spam geschützt werden und nach einem erfolgreichen Attacke für den Missbrauch durch Spammer offen stehen. Das sind viele Millionen Websites. Es reicht hin, massenhaft Kommentare mit Merkmalen einer kommenden Spamwelle durch die Akismet-API zu bewegen und sie hinterher als Fehlerkennung zu markieren, um derartige Spams mit Links auf kriminelle und betrügerische Websites in den Blogs (und in etlichen durch Akismet geschützte Foren) unterzubringen. Und so etwas lässt sich natürlich auch automatisieren.

Genau das muss hier geschehen sein. Von daher ist in den nächsten Tagen für jeden Blogger und Forenbetreiber eine erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich, wenn sie ihre Internet-Projekte nicht zu Linkschleudern für Kriminelle machen wollen. Denn vermutlich ist eine dermaßen eindeutige Spam, die es geschafft hat, kein Einzelfall.

*Wegen der in der BRD geltenden Linkhaftung und der gezielten Rechtsunsicherheit und juristischen Willkür (nicht nur) in Sachen Jugendschutz sehe ich davon ab, YouPorn direkt zu verlinken oder auch nur einen deutlichen Hinweis auf die Adresse zu geben. Die Site ist aber wirklich nicht schwer zu finden.

Das Lob macht nicht machtlos

Freitag, 29. Januar 2010

Es heißt ja, dass man sich gegen Anfeindungen zwar wehren kann, gegen Lob hingegen machtlos ist. Allerdings gilt dies nicht, wenn typische Kommentarspammer ihr Lob für ein Blog mit den recht schlüpfrigen Links für meist betrügerische Websites verbinden…

amateurfotze.com - Super Blog, werde noch öfters hier her surfen

…denn dann ist man mitnichten machtlos. Wie schön doch die Möglichkeit ist, so etwas als Spam zu markieren und bei Akismet bekannt zu machen, damit es fortan sicher als Spam erkannt wird. Diese seltsamen SEO-Amateure, die in jeder Kommentarmöglichkeit nur so etwas wie eine Litfaßsäule sehen, können schnell einpacken und schließen sich selbst aus dem Miteinander des Internet aus.