Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Facebook!

Dienstag, 20. Oktober 2009, 22:48 Uhr

Hier mein offener Brief an Facebook, der hoffentlich auch für alle Nutzer dieser überflüssigen Plattform interessant ist. Wer Spam hasst, sollte auch Facebook hassen – ein Profil dort ist hoffentlich löschbar.

Facebook!

Ich weiß nicht, was ihr für tolle Geschäftsideen für die Zukunft habt, aber ihr seid inzwischen auf das Niveau der ganz normalen Spamsau herabgestiegen, um ein bisschen Klickmaterial für ebendiese Geschäftsideen an Bord zu ziehen. Das sehe ich an den Mails, die definitiv aus euren tollen Dienst kommen und mir in letzter Zeit immer häufiger in das virtuelle Postfach gesteckt werden.

Mir, der ich dankend auf euren tollen Dienst verzichte. Mir, der ich weder bereit bin, mich bei euch marktbeflissenen Maden am Bedürfnis des menschlichen Miteinanders anzumelden, und der ich auch nicht bereit bin, in einer euer vielen unverlangt zugestellten Reklamemails für euren tollen Dienst reinzuklicken, um euch zu sagen, dass ich nicht noch mehr von dieser Scheiße will (und euch damit gleichzeitig die Validität meiner Mailadresse zu bestätigen, damit ihr damit ein Geschäft machen könnt). Merkt ihr das nicht, wenn ich die erste Schrottmail von euch einfach ignoriere? Könnt ihr daraus nicht den Schluss ziehen, dass ich besseres mit meiner Zeit zu tun habe, als mich mit dem von euch angebotenen virtuellen Miteinander zu beschäftigen?

Nein, das könnt ihr nicht. Deshalb sage ich es ja: Ihr da bei Facebook seid inzwischen auf dem Niveau der ganz normalen Spamsau angekommen! Und dafür habt ihr alle Verachtung verdient. Ein Teil meiner Verachtung besteht darin, dass eure Drecksmails, die sich in letzter Zeit so nervtötend häufen, jetzt bei mir als Spam behandelt werden und zu dem ganzen Viagra- und Roleximitat- und Casinozeug kommen, wo sie von ihrer Natur aus auch hingehören.

Betreff: Erinnerung: Nxxxxs Mxxxr hat dich zu Facebook eingeladen …

Na und? Ich will da nicht hin, und das ist jetzt die achte derartige „Einladung“, die mir in letzter Zeit in das Postfach gequollen ist. Der N. M. soll bitte einfach sterben und bloß zusehen, dass er mir nicht übern Weg läuft. Wer mich wirklich kennt, würde es um jeden Preis vermeiden, mir mit einem derartigen Scheiß zu kommen.

facebook

Als wenn ich nicht wüsste, wie euer Fratzenbuch heißt, müsst ihr das da noch einmal hinschreiben.

Hallo,
Die folgende Person hat dich dazu eingeladen, ihr/e FreundIn auf Facebook zu werden:
Nxxxxs Mxxxr
Einladung versendet: Sep 17, 2009

Sorry, aber wenn N. M. sich ein paar Bilder von so genannten „Freunden“ in sein Profil kleben will, empfehle ich ihm, doch lieber Briefmarken zu sammeln. Mein Freund kann er nicht werden, wenn er mich indirekt über Facebook belästigt und nicht einfach den direkten Kontakt zu mir pflegt – die Mailadresse kennt er ja, er hat sie dem Fratzenbuch zugesteckt. Übrigens finde ich es echt scheiße von dir, N., dass du meine Mailadresse an ein kommerzielles, datensammelndes Unternehmen weitergibst, und ich hasse dich dafür. Geh bitte sterben! :evil:

Weitere Personen auf Facebook, die du vielleicht kennst:

Mxxxxxz Kxxxxxxxr
Pxxxxxk Zxxxxxxxxxi
Cxxxxxa Wxxxxxt
Sxxxxa Sxxxk Zinzendorfschulen

Nein, ich kennen keinen einzigen von diesen amöbenhaften Namen, die hier jeweils mit extern verlinktem Foto verbunden wurden. Und ich lade auch niemals ein externes Foto in einer Mail. Ihr wisst beim Fratzenbuch hoffentlich, was ein Webbug ist? Ich habe kein Interesse daran, durch bloße Betrachtung einer Mail meinen Empfang und damit die Gültigkeit meiner Mailadresse gegenüber einem Spammer zu bestätigen. Ich kriege nämlich schon mehr als genug Spam. Eure tolle Hellseherei, aus irgendwelchen Metriken über meine möglichen Bekannten in eurem tollen Fratzenbuch zu spekulieren, macht auch dem Blindesten noch vollkommen deutlich, wie kalt in eurer „social software“ die soziale Komponente ist.

Facebook ist großartig, um mit Freunden in Verbindung zu bleiben, Fotos und Videos zu posten sowie Veranstaltungen zu planen.

Dafür kenne ich eine ganze Handvoll großartiger virtueller und realer Plätze, und euer spammiges Fratzenbuch ist der letzte Ort, den ich dafür wählen würde.

Zuerst musst du jedoch beitreten! Registriere dich noch heute, erstelle ein Profil und vernetze dich mit den Personen, die du kennst.

Ihr tut ja so, als wäre ich mit den Menschen, die ich wirklich kenne, nicht in irgendeiner Weise vernetzt. Als würde ihr die einzige Möglichkeit des Miteinanders anbieten. Ihr seid einfach nur überflüssig, scheiße und widerlich (allein schon wegen eurer spammigen Mails), und dass ihr dabei einen vom menschlichen, persönlichen Miteinander faselt, ist geradezu eine Beleidigung für jede empfindsame Person und eine Verunglimpfung des Menschen als sozialen Wesen.

Grüße,
Das Facebook-Team

Diese Spam Mail wurde automatisch erstellt und ist ohne persönliche Anrede und ohne Unterschrift gültig.

Facebook ist kostenlos und jeder kann beitreten.
Registrieren
Um dich für Facebook zu registrieren, folge dem untenstehenden Link:
[Endlose URL von mir gelöscht]

Go And Sniff My Open Port!

Diese Nachricht war für nxxxxxxxxxxr (at) txxxxxxxi.de bestimmt. Wenn du diese Art von E-Mails von Facebook in Zukunft nicht mehr erhalten möchtest, klicke bitte hier, um sie abzubestellen.

Allein in diesem einen Satz zeigt sich die ganze stinkende Spammigkeit der Facebook-Werbemails. Das reicht denen nicht, dass jemand auf ihre Strunzmail nicht reagiert. Die speichern die Mailadresse dann nicht als eine, bei der sie es schon einmal erfolglos versucht hätten, um den Menschen mit dieser Mailadresse einfach in Ruhe zu lassen. Nein, so viel Zivilisation wäre von diesem Fratzenbuch zu viel verlangt! Die penetrieren einen immer immer wieder mit diesem Scheiß, wenn irgendjemand irgendwo in diesem Fratzenbuch die Mailadresse eingibt, und verlangen, dass man auf einen Link klicken soll, wenn man davor Ruhe haben will. Und dieser Link enthält natürlich eine ID, mit der die Mailadresse identifiziert werden kann – ein Klick darauf ist also eine Bestätigung, dass die Mail auch ankommt, dass die Mailadresse gültig ist. Das ist so ziemlich der letzte Gefallen, den ich solchen Leuten tun würde. Zumal die ja eine ganz erquickliche und geldwerte Datensammlung haben, aber auf der anderen Seite nur wenig richtiges Geschäftsmodell, was auch einen sehr unkoscheren Umgang mit den gesammelten Daten erwarten lässt.

Die Facebook-Büros befinden sich hier: 1601 S. California Ave., Palo Alto, CA 94304.

Liebe Asteroiden, nutzt eure Chance! :evil:

Angewidert

Der Nachtwächter
Nach Diktat verreist.

Ich hoffe, dass die Facebook-Idee der Spamwerbung zu einer schnellen Übergabe des ganzen Laden an einen Insolvenzverwalter führt. Für jedes menschliche Miteinander hat sich dieses Pack nachhaltig disqualifiziert.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

34 Kommentare für Facebook!

  1. […] einmal stört es die Betreiber des viralen Portals Facebook immens, dass unter dem Namen “fbpurity” ein Benutzerskript zur […]

  2. […] wer braucht schon das stinkende und spammige Fratzenbuch? […]

  3. […] in Deutschland das meistbesuchte »soziale Netzwerk«. Da sage mir noch einmal jemand, dass Spam sich nicht lohnt. […]

  4. […] FAZ: Menschen verlassen „facebook“… Von 124c41 Hinterlasse einen Kommentar Kategorien: Unsortiertes Tags: Bullshit, Facebook, FAZ, Spam, Web 2.0 …so der aktuelle (und in meinen augen durchaus erfreuliche) wunsch der FAZ, der als interwju-beitrag für die webseit getarnt wurde. Darin steht wirklich eine menge scheiße, von der einem ganz anders werden kann — und niemand verstehe mich jetzt falsch, ich halte „facebook“ für unerträglich, nicht zuletzt wegen der spämm-artigen werbeformen. […]

  5. […] worden. Wie oft das geschieht? Wer weiß so etwas schon?! Da das Fratzenbuch auch sonst nicht vor Spam-Methoden zurückschreckt, würde es mich gar nicht wundern, wenn es sich bei den gefälschten Absendern nicht um […]

  6. […] von Mobiltelefonen zugegriffen hat, um personalisierte und in praktisch allen EU-Staaten illegale Spamwerbung mit den auf diese Weise gewonnenen Mailadressen zu machen – die spammen beim Fratzenbuch ja […]

  7. […] Verzicht auf Google Plus (und natürlich auch auf die stinkende Spamsau Facebook) würde ich jedem Menschen empfehlen, der seine menschlichen Beziehungen nicht zur Marktware des […]

  8. Eddy sagt:

    Fratzenbuch lebt durch ihre (vlt. geistig und sozial umnachteten) Mitglieder.

    Denn wenn man so hört das einige, oder die meisten Götzenbuch Gläubiger , Minimum 190 FREUNDE !! an ihrer Pinnwand kleben haben kann man davon ausgehen daß :

    1. Diese Person ständig mit allen Mitteln versucht, irgendwo im Mittelpunkt zu stehen. Und das um jeden Preis.

    2. Von 190 FREUNDEN !! Höchstens 2 bis 10 REAL BEKANNT sein dürften. Den Rest vom Schreiben.

    3. Diese Person, den Geburtstag der eigenen Geschwister und Eltern vergisst.

    4. Diese Person im gesellschaftlichen REAL LEBEN arge Probleme hat und deswegen hochgradig Suizid gefährdet ist.

    Was die Spamsau Fratzenbuch anbetrifft, so soll eine Gruppe Anonops am 05.11 den Laden für kurze Zeit dicht machen. OPFacebook !!

  9. […] dass wieder einmal klar wird, wie das Fratzenbuch an sein »Adressmaterial« für seine widerwärtigen Spamaktionen und für seine mit falschem Absender versendeten »Einladungen« kommt. [Solche Daten […]

  10. […] im Internet klar gemacht, dass es nicht davor zurückschreckt, klandestin gesammelte Daten für illegale, offene Spamreklame zu benutzen, wobei auch nicht vor gefälschten Einladungen in fremdem Namen zurückgeschreckt […]

  11. […] dein Link auf ein Facebook-Profil, bei dem ich mich erst bei Facebook, dieser widerlichen Spamsau und diesem Programmierer und Auslieferer von Schadsoftware, anmelden müsste, um zu sehen, was […]

  12. […] man das Internet mit der börsennotierten, Menschen ausspionierenden, spammenden, Kommunikation fälschenden und ohne seriöses Geschäftsmodell agierenden AG hinter der Website […]

  13. […] diese ganz besondere Doofheit wohl dafür erforderlich ist, dass man sich beim Spammer (siehe auch hier und hier, Tracker und Datensammler „Facebook“ […]

  14. […] von Facebook, und das als jemand, der gar nicht Facebook nutzt. Und nein, das ist nicht die Spam, die man wirklich vom nach Spam stinkenden „Fratzenbuch“ bekommen kann, denn diese kommt zweifelsfrei von Facebooks Servern und nicht wie dieses Exemplar aus dem […]

  15. […] kaum von der Vorgehensweise der organisierten Kriminalität zu unterscheidenden Machenschaften (Spam, in fremden Namen kommunizieren, klandestines Datensammeln, Trojanische Apps auf Smartphones), die […]

  16. […] unbezahlte und aktive Mitwirkung noch ein bisschen attraktiver hat. Ja, dieses Facebook, das ein Spammer ist, der übrigens auch klandestin über die Wischofon-App eingesammelte Mailadressen mit Spam […]

  17. […] wäre – was ich allein deshalb nicht bin, weil Facebook in seiner Aufbauphase versucht hat, neue Nutzer mit asozialer und illegaler Spam anzuwerben – dann würde ich natürlich Deutsch einstellen und bekäme derartige Mail von Facebook auch […]

  18. Roland sagt:

    Die Seite ist bei mir per DNS + diverse andere Blacklists gesperrt. Alternativ nutze ich neben den persönlichen, direkten Kontakt Diaspora und GNU Social. Das Fratzenbuch braucht kein Mensch, ausser welche, die Spam nicht erkennen können und das Gehirn vergessen haben, vor der Nutzung einzuschalten…

    Um es in den Worten eines Kabarettisten zu sagen: Ach, was rege ich mich auf.

  19. […] kommt jetzt nicht auf die Idee, auf Leute reinzufallen, die sich drüben bei Spambook ihre Opfer suchen. Ich bin mir sicher, dass das läuft, ich bekomme es nur nicht […]

  20. […] WhatsApp, was ich niemals nutzen würde, weil es sich dabei um eine App handelt, die von einem aso­zialen und be­wusst il­legal vor­ge­hen­den ge­werbs­mäßigen S… raus­ge­geben wird¹. Die „Nach­richten“ stehen zwar nicht in der Mail, […]

  21. […] mir jetzt sehr leid für den Lockvogel der Dating-Spammer, aber ich nutze garantiert nicht die App eines Unternehmens, das zur Förderung des Erfolges seiner gewerblichen Website auf illegale und aso…. Wenn sie über XMPP¹ chatten wollte, ginge es […]

  22. […] „zärtliche Kosename“ für die Website eines Unternehmens, dass selbst auf asoziale und kriminelle Spam an mutmaßlich mit Trojanern (Facebook-App, WhatsApp) eingesammelte Mailadressen setzt, sei mir […]

  23. […] dass die auch im­mer wie­der gern in frem­dem Na­men ver­fasste Spam von Face­book auch tat­säch­lich il­le­ga­le Spam ge­we­sen […]

  24. […] und ich – der ich die Website einer stinkenden Spamsau wie Facebook niemals nutzen würde – erfahre davon nicht etwa auf „Facebook“, […]

  25. […] Nee, ich habe kein WhatsApp. Ich installiere mir doch keine Software von einem widerlichen, asozialen Spammer wie Facebook. […]

  26. […] das kann nicht sein. Ich benutze nämlich keine Websites von Unternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell, die durch illeg…. Ich hasse Spam. Und eine einzige Spam für irgendetwas in meinem Postfach reicht aus, um mich […]

  27. […] in den letzten acht Monaten mehrere hundert Mal, und in der Anfangsphase dieser Spamkampagne habe ich in sehr galligem Ton, aber doch begründet „Facebook“ als ein Unternehmen benan…. Ich finde es nach wie vor schrecklich, dass Facebook trotz seiner offenen und verachtenswerten, […]

  28. […] bereits jetzt gibt es börsennotierte wirtschaftliche Unternehmen mit erheblichem Börsenwert, die ihr Geschäft auf Grundlage von illegaler und asozialer Spam aufgebaut haben. Leider viel zu […]

  29. […] sondern Leser. Ich bin nicht Facebook. Und ich benutze Facebook nicht. Warum nicht? Weil Facebook sein widerwärtiges Geschäftsmodell mit illegaler und asozialer Spam aufgebaut hat un…. Das reicht mir, um mit diesem Geschmeiß niemals wieder etwas zu tun haben zu wollen. Ich mag […]

  30. […] bin niemals bei Facebook gewesen, weil ich asoziale Spammer wie Facebook hasse und ihre Produkte nicht nutze. Es handelt sich bei diesem E-Müll also um Schrotmunition, die jeder im Postfach haben […]

  31. […] Mel hat also mir – der ich übrigens nicht bei Facebook bin, weil ich nicht die windigen Geschäftsmodelle von Versendern asoziale und illegaler Spam unterstütz… – eine Freundschaftsanfrage bei Facbeook zukommen lassen, wo ich natürlich auch nicht bin. […]

  32. […] zugängliche und leicht auffindbare Informationen auf halbseidenen Websites wie LinkedIn oder Facebook ergänzt. (Die verlinkten Machenschaften der soeben benannten Unternehmen hatten übrigens keine […]

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