Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Twitter“

@xspone

Donnerstag, 9. August 2012

Endlich folgt mir mal wieder jemand auf Twitter, der so richtig wirklich Interesse an mir und zurzeit fast zweitausend weiteren Menschen hat:

Screenshot des Twitterspammers

Oh, dieser Follower hat auch eine ganz tolle Biografie beim kleinen blauen Spamvöglein:

Seriös Geld verdienen im Internet mit Forex und Partnerprogrammen

Und? Was muss ich jetzt tun, um seriös das Geld (bitte möglichst viel davon) zu verdienen? Oh, das ist ja schön, denn genau das sagt mir dieser ganz große Geldverdienexperte auch gleich mit einem Tweet:

Post Edited: Geld verdienen ohne was zu tun - JustBeenPaid [URL unkenntlich gemacht]

Hier habe ich zwei Sätze gelöscht, die auf die Wichtigkeit der Seriosität für bestimmte Formen der sozialen Interaktion hinwiesen…

Der schwarze Balken im Screenshot ist von mir.

@DESEOMA

Donnerstag, 2. August 2012

Screenshot der Twitter-Timeline des Followspammers

Hallo, Sven Schindler,

ich finde das ja ganz toll, dass sie beim Zwitscherchen wahllos irgendwelchen Leuten folgen, obwohl ihre sehr eingeschränkten Interessen kaum vermuten ließen, dass sie ihr Gezwitscher auch lesen wollen! Ich meine: Sie können immerhin ein Skript benutzen. Das kann nicht jeder. Und dann folgen sie damit recht wahllos irgendwelchen Leuten, und sammeln diejenigen ein, die wieder zurückfolgen und sich damit ihre sehr einseitigen Mitteilungen in die Timeline holen. Ihre Vorfahren waren eben Jäger und Sammler – und wenns mit der Jagd nicht so klappte, wurde auch das Aas nicht verschmäht. Wer nicht zurückfolgt, wird natürlich recht flott wieder entfolgt, damit andere mit ihrem Spamfollow belästigt werden können – denn Twitter hat das Verhältnis zwischen Gefolgt-Werden und Folgen beschränkt. Warum? Nun, vor allem, weil es Canaillen wie sie gibt, Herr Schindler, die sonst gar keine Grenze kennten.

Ich finde es auch ganz toll, dass sie in „Online Marketing“ (mit Deppen Leer Zeichen, als würden sie eine extraschäbige SEO-Optimierung auch auf Twitter machen), „Traffic“ (hoffentlich ohne Verkehrsunfälle) und Google-Spam „SEO“ machen, denn sie haben für diese Tätlichkeiten ganz exakt das richtige Maß an Seriosität in ihrem Auftreten auf Twitter. Nur bei ihrem Nachnamen, Herr Schindler, da sehe ich ständig ein „w“ drinnen, das da aus mir unverständlichen Gründen gar nicht steht.

Ihr ihre Ausflüsse in den stinkenden Spamgulli gießender
Nachtwächter

Hey, @BenKaplan1

Donnerstag, 26. Juli 2012

Ausschnitt aus der Timeline des Twitter-Spammers @BenKaplan1

Hey, @BenKaplan1,

dein Spamskript für Twitter scheint noch nicht ganz so rund zu laufen. Dabei war das so eine coole, überzeugende Idee von dir, den Text „Hey @$irgendeinNick I will give you $randomNumber twitter followers in less than 24 hours $spamLink“ an irgendwelche unbekannten Empfänger zu senden. Mir hast du zum Beispiel 5000 Follower angeboten. Und das Beste daran ist ja dein Link, den du erst über TinyURL und anschließend noch einmal über Bit.ly gekürzt hast, um dich an allzu einfacher Spamerkennung vorbeizumigeln. Wenn man so etwas sieht, ist man doch geradezu überzeugt, einen total seriösen Anbieter vor sich zu haben, dem man sofort fünf Dollar in die Hand drückt, damit er einem die versprochenen Follower gibt. Und sei es mit Spam.

Na ja, nicht jeder ist davon begeistert. Diese paar Hippies zum Beispiel, die es bei der Masturbation auch nicht nötig haben, sich selbst einen Orgasmus vorzuspielen, die brauchen so einen Dummfug nicht.

Aber das interessiert dich ja nicht weiter. Du hast so ein tolles, wenn auch noch nicht richtig funktionierendes Skript für die Schrotmunition deiner Spam gehäckselt, da wird schon jemand anspringen.

Einfach, weil du ein ganz Großer bist.

Ein ganz großer Idiot.

Dein dich „genießen“ müssender
Nachtwächter

@Roulettegewinn

Freitag, 13. Juli 2012

Screenshot des Twitter-Spammers @Roulettegewinn

Ja, @Roulettegewinn, genau so stelle ich mir einen tollen Follower vor! Twittert wenig und eigentlich nur Bullshit, und folgt tausenden von Leuten und sammelt Opfer ein, die automatisch zurückfolgen. Weil die Interesse an einem „Forum für erprobte Roulettestrategien“ haben. Was bei der Erprobung dieser Systeme herauskommt, werden etliche von ihnen demnächst am eigenen Leibe erfahren – und dann wird ihnen auch endlich das bisschen Osram im Oberstübchen aufgehen, damit sie kapieren, warum jemand seine total guten und gewinnträchtigen Roulettesysteme veröffentlicht, statt sie einfach zu spielen und damit in aller Ruhe reich zu werden.

Ach ja, wie bei dieser Art der Spam der Betrug läuft? Vor allem, indem lustige Roulettesysteme¹ veröffentlicht werden, zusammen mit den meist etwas windigen „Casinos“, bei denen das angeblich funktioniert – dann zahlen Leute ein, und die Spammer kassieren ihre Affiliate-Gelder dafür, dass sie dem „Casino“ Kunden zugeschleust haben.

¹Das ist ein Archiv einer durch Spam bekannt gemachten Website einer hier häufiger auftauchenden Bande, die über diesen ganz besonderen Affiliate-Roulette-Trick seit Jahren Geld macht.

@FrankFuchsi

Freitag, 8. Juni 2012

Twitterspammer's Hall of Shame: @FrankFuchsi

In die „Hall of Shame“ für Twitterspammer kommen nur die ganz Harten. Die, die sich nicht einmal darüber Gedanken gemacht haben, warum ihnen überhaupt jemand zurückfolgen sollte. Die, die klar zeigen, dass sie die Opfer ihrer Spammaschen für hirnamputierte Idioten halten. Die, bei denen einem die Worte zur Beschreibung der cerebralen Devolution fehlen. Wenn du hier landen willst, Spammer, denn musst du schon einen guten Teil deiner Großhirnrinde in die summenden Schmeißfliegen der Biomülltonne geworfen haben…

@FrankFuchsi ist ein richtiger Fuchs auf Twitter. Er folgt wahllos irgendwelchen Leuten und hofft darauf, dass sie zurückfolgen. Er hat auch eine tolle Kurzbiografie auf Twitter, die klar macht, was für ein Fuchs dieses Fuchsi ist. Diese tolle Kurzbiografie klingt so:

Geld verdienen mit cleveren Tricks beim Affiliatemarketing, Networkmarketing und Social Media

Er kennt also so richtig clevere Tricks, sogar für „Social Media“. Und die wendet er gewiss auch auf Twitter an, diese cleveren Tricks, damit man die dort gleich bei der Arbeit sieht. Das sieht in seiner Timeline so aus:

Screenshot der Timeline des Followspammers @FrankFuchsi auf Twitter

Sein beeindruckend total cleverer Trick, wie man Leute auf Twitter zum Zurückfolgen bewegt, besteht vor allem also aperiodischen, zyklischen Ablassen zweier Sätze:

  1. Fuchs sein heisst nicht nur einen langen Schwanz zu haben
  2. Wer clever ist schafft sein Heu auf die Bank

Immer und immer wieder.

Nur manchmal sorgt er für ein wenig Abwechslung und streut den dritten Text…

Bin auf neue #Community gestossen mit der man als Mitglied Geld verdienen kann BLOG Beitrag lesen click-weiter.de/D008

…ein. Da bekommt man nach Klick auf den Link ein tolles Spamblog zu sehen, in dem von tollen Möglichkeiten geschwafelt wird, wie man mühelos und ohne besondere Kenntnisse Berge von Geld verdienen kann – nebst Buchangeboten wie „Garantiert Erfolg haben“. Nun ist es aber nicht so, dass dieses Blog ein typisches Blog wäre, sondern es wird überwiegend in twittriger Kürze mit „Inhalten“ wie zum Beispiel dem folgenden Post befüllt:

Wie Sie Werbetexte ohne Prodktkenntnis erstellen

Wie erstellen Sie einen Werbetext ohne das Produkt zu kennen http://goo.gl/Q4lbF

Fürwahr, hier tritt mir eine Cleverness entgegen, die mich geradezu davon überzeugt, der alle anderen Tipps und Tätigkeiten dieses total verfuchsten Geldverdienexperten ganz genau so clever sind wie sein imposanter Auftritt auf Twitter und sein tolles Spamgeblogge.

Wenn nicht gar noch cleverer! :mrgreen:

Aber ich lasse diesem Erfolgsmenschen gern seinen Erfolg für sich.

@abnehmen45

Freitag, 11. Mai 2012

Und dann gibt es da natürlich immer noch die ordinäre Followspam auf Twitter. Etwa solche spammigen Typen wie dieser @abnehmen45

Screenshot des Profils des Twitterspammers @abnehmen45

…der zwar erst drei Fiepserchen mit gewiss nicht empfehlenswerten Tipps zur Geldanlage von sich gegeben hat, aber doch schon zweitausend Leuten folgt. Und es gibt erschreckende 1690 Leute, die einem wegen solcher Offensichtlichkeit derartig leicht als spammenden Vollpfosten zu erkennenden Zeitgenossen mit mechanischer Geste zurückfolgen, und sei es auch nur, damit die Zahlen an ihrem Profil auch schön groß werden. Für seine tolle „Kommunikation“ werden sie diesem nicht einmal besonders eifrigen Stimulanten der eurogenen Zone wohl kaum folgen.

Leute, ich sags euch immer wieder: Wenn ihr so bescheuert seid, dass ihr derart dumme Spammer eurer Timeline hinzufügt, dann seid ihr selbst die Spam! Oder glaubt ihr wirklich, dass derartiges Rotzpack Interesse an euch als Menschen hat? Oder eurem Dasein einen zusätzlichen Wert oder Liebreiz hinzufügt?

Ach so, ihr seid gar nicht so dumm, ihr habt nur immer Pech beim Denken. Na, wenn das so ist. 😈

marketing with twitter

Samstag, 5. Mai 2012

Name: marketing with twitter
Homepage: [URL des Twitter-Profils dieses Spammers]
Mailadresse: xxxxx (at) gmail (punkt) com

Kommentar:
fucker.

Wie jetzt, du Spamdepp mit deinem Vogel?! Klappt das mit der „guten alten Followspam“ auf Twitter nicht mehr? Ist euch Twitterspammern mit euren extratollen Geschäftsideen das Leben auf Twitter so schwer geworden, dass ihr schon Blogs mit Unsinnskommentaren zuspammen müsst, um Leute auf eure völlig entbehrlichen Twitter-Timelines zu locken und eurem enthirnten Gezwitschere gegenüber Googles Crawler ein bisschen Relevanz zu geben?

Ehrlich gesagt: Das freut mich. Hoffentlich lernen noch viel mehr Menschen auf Twitter, wie man mit Spam und mit Spammern umgeht!

(Auch, wenn ich sehe, wie eure Spamkommentare bei mir automatisch im digitalen Orkus landen, schön zwischen ganz tollen Tipps, wie man an Geldspielgeräten ganz groß gewinnen kann und ebenso tollen Angeboten gewisser Medikamente für den Schwellkörper. Denn den Müll schnell zu löschen, fällt mir nicht schwer.)

Und dass ihr Idioten „fucker“ für einen guten Text haltet… na, das passt.

My Twitter profile was viewed xxx times today

Dienstag, 24. April 2012

Internet! Vor jedem Klick auf einen Link: Gehirn benutzen!

Folgender Tweet taucht bei vielen Menschen zurzeit in der Twitter-Timeline auf:

My Twitter profile was viewed xxx times today. Click here to see who views your profile tiny.cc/xxxxxxxx

Anstelle von xxx steht natürlich eine immer wechselnde Zahl.

Was ich im Folgenden sage, hat nicht den abschließenden Grad an Gewissheit. Aber ich bin mir sicher, dass es sich um Phishing von Twitter-Accounts handelt.

Wie ich jetzt auf diese absonderliche Idee komme?

Erstens hat nur Twitter genauere Informationen über die Nutzung seines Dienstes durch andere Nutzer. Diese Informationen werden von Twitter nicht veröffentlicht und stehen über keine dokumentierte API zur Verfügung. Es ist schlechterdings für einen Dritten unmöglich, an diese Informationen zu gelangen. (Natürlich wird Twitter für seine eigenen Vermarktungszwecke und sonstigen Geschäftsideen ausführliche Statistiken aller Art erstellen. Geschäfte mit den Web-Zwo-Nulldiensten werden nicht mit ewiger Blumenkraft, sondern mit Datensammeln und Profiling gemacht.)

Zweitens ist die Angabe „Mein Twitter-Profil wurde so und so oft betrachtet“ vollkommen sinnlos. Es gibt hunderte von Client-Programmen für Twitter, die über die Twitter-API alle möglichen Ansichten des Geschehens abrufen und darstellen. Für die meisten Twitter-Nutzer sind diese Tools die eigentliche Twitter-Nutzung. Das gilt insbesondere, wenn Twitter über ein smart phone oder ein pad benutzt wird. Was soll in diesem Umfeld die Angabe, wie oft ein Profil betrachtet wurde, überhaupt bedeuten? Man muss nicht sehr lange nachdenken, um zu erkennen, dass sie bedeutungslos ist.

Drittens führt der Klick auf diesen Link nach ein paar Weiterleitungen [Warum bitte sehr ständig wechselnde Weiterleitungen? Wer hat es schon nötig, sich so zu verstecken?] zu einer Twitter-Seite zur oAuth-Authentifikation, in der man die Möglichkeit erhält, einem Dritten vollständige Schreibrechte in seinem Twitter-Kanal zu erteilen, ohne dass dieser sich auch nur vorgestellt hätte, seinen Dienst erläutert hätte oder irgendetwas anderes preisgegeben hätte als die spamartigen Tweets, die in etlichen Timelines auftauchen. Das ist hochgradig verdächtig. Es stinkt nach Phish. Es stinkt nach einem Berg kommender Spam.

Wer immer noch glaubt, dass man derartigen Anbietern vertrauen kann, soll das gern tun. Ich kann leider nichts gegen Hirnlosigkeit oder eine Entscheidung zum vollständigen Denkverzicht machen. Vermutlich muss da erstmal eine Timeline mit so unappetitlicher und krimineller Spam geflutet werden, dass sich die Staatsanwaltschaft dafür interessiert, damit das Gehirn wieder zu arbeiten beginnt. Obwohl ich mich gestern nacht bereits über dieses Thema auf Twitter ausließ…

Ich bin übrigens extrem skeptisch, wenn jemand vorgibt, sagen zu können, wie oft ein Twitter-Profil aufgerufen wurde und Schreibrechte will. Wie oft ein Profil aufgerufen wird, weiß (nach meinem bescheidenen Erkenntnisstand) nur Twitter selbst. Der Anbieter riecht nach #Spam

…konnte ich mit wachsendem Missvergnügen verfolgen, wie immer mehr Menschen nach diesem Köder schnappten und wie die Timeline sich mit den sinnlosen Zahlen füllte, wie viele Leute jetzt angeblich die Profile besucht haben. (Leider war ich mit einer sehr anstrengenden Lektüre beschäftigt und konnte deshalb nicht weiter eingreifen.) Völlig unkontrollierbare Zahlen übrigens, die man sich auch einfach ausdenken könnte, nicht nur handelsüblich sinnlose. Nach diesem Köder haben auch Menschen geschnappt, bei denen ich mir sicher bin, dass sie alt genug sind und genügend Lebenserfahrung haben, um auf eine derartig primitive Nummer nicht hereinfallen zu müssen.

Meiner resignierenden Bewertung von gestern nacht habe ich nichts mehr hinzuzufügen:

IHR SEID DIE SPAM

[Die Anmerkung von @ernstd ist natürlich witzig gemeint – das wird zugegebenermaßen aus diesem Kontext nicht völlig klar, wurde aber sofort erklärt]

Wenn ihr euch so leicht phishen lasst beim Zwitscherchen, wenn ihr jede mahnende Bemerkung einfach ignoriert, wenn ihr euch von ein paar Bullshit-Zahlen so sehr verblenden lasst, dass ihr völlig Unbekannten aus dem Internet das bleibende Recht einräumt, in eurem Namen etwas auf Twitter zu publizieren, dann seid ihr selbst die Spam!

Würdet ihr euch etwa auch den Bundestrojaner installieren, wenn der euch nur verspräche, dass ihr erfahrt, wie wichtig ihr auf Twitter seid? Mann, mann, mann! Dass Leute vor meinen ungläubigen Glubschen auf ein dermaßen billiges Phishing reinfallen und nichts merken, wenn man sie darauf hinweist, gehört zu den Dingen, über die ich seit einigen Stunden nicht mehr hinweg komme.

Abhilfe – Ein ganz schnelles Tutorial

Wer darauf reingefallen ist und inzwischen festgestellt hat, wie unendlich dumm es war, so zu handeln: Hier eine kurze Beschreibung, wie man dem sicheren Phisher und mutmaßlichen späteren Spammer seine Schreibrechte wieder wegnimmt:

Schritt 1:

Screenshot

Im eigenen Profil die Einstellungen aufrufen. Dazu muss man im Menü, das auf der Silhouette neben dem Suchfeld erscheint, den Punkt „Einstellungen“ auswählen.

Es wird eine Eingabemaske mit dem Account-Einstellungen dargestellt.

Schritt 2:

Screenshot

Auf der linken Seite der Accounteinstellungen befindet sich ein Menü. Hierin ist der Punkt „Apps“ zu wählen.

Schritt 3:

Screenshot

Nun wird eine Liste aller externen Apps dargestellt, denen man jemals einen Zugriff auf seinen Twitter-Account gewährt hat. (Da hat sich eine Menge angesammelt, nicht! Vielleicht wäre sowieso etwas Aufräumen angesagt…) Diese sind absteigend nach Alter geordnet, der frischeste steht also ganz oben. Zusätzlich steht immer darunter, an welchem Tag und um welche Uhrzeit der Zugriff gewährt wurde. Damit sollte es selbst in diesem Fall, wo man gar nichts über den „Dienst“ weiß, dem man einen Schreibzugriff erteilt hat, möglich sein, den richtigen Eintrag zu identifizieren.

Schritt 4:

Dort einfach auf „Zugriff widerrufen“ klicken, und schon kann der eigene Account nicht mehr von diesen Phishern für Spamzwecke missbraucht werden.

Abschließend:

Ich gehe davon aus, dass die eingeräumten Schreibrechte erst in einigen Tagen für massive Twitter-Spam missbraucht werden. Sollte es dann gar nicht mehr möglich sein, aus der Erinnerung zu entscheiden, welche von diesen vielen externen Apps die Spamzugriffe macht, dann gibt es immer noch die Notbremsung. Einfach jeder App, die einem irgendwie spanisch vorkommt oder von der man nicht weiß, wofür sie gut sein soll, den Zugriff entziehen – das schlimmste, was dabei passieren kann, ist, dass man später einige Programme neu gegen Twitter authentifzieren muss. Das kostet jeweils nur ein paar Sekunden, und so viel sollte es einem wert sein, dass die eigene Timeline frei von Spam bleibt – von Spam überigens, für die man im vollen Umfang selbst verantwortlich und gegebenenfalls auch zivilrechtlich haftbar ist oder strafrechtlich zur Verantwortung gezogen weren kann. Schließlich handelt es sich um den eigenen Einflussbereich.

Wer trotz dieser sehr ausführlichen Anleitung noch weitere Fragen zur Vorgehensweise hat: Einfach in die Kommentare posten oder direkt an den Twitter-Support wenden. Der Twitter-Support wird übrigens schneller sein als ich…

Und bitte: In Zukunft vor dem Klicken Gehirn einschalten!