Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Banner“

Ohne Betreff

Dienstag, 29. November 2022

Von: Lowe Sander <sanderlow05@gmail.com>
Antwort an: sanderlow1101@gmail.com
An: undisclosed-recipients: ;

Keine weiteren Fragen. Die Antwort auf diese Spam läuft über eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei GMail, und die Spam geht an ganz viele Empfänger gleichzeitig. 😩️

Da stellt sich nur noch eine Frage: Was will der Spammer diesmal? Hat er ein Darlehen für mich? Ist er ein Banker, der ganz viel Zaster auf dem Konto eines toten Kunden herumliegen hat? Habe ich in der Lotterie gewonnen, ohne ein Los gekauft zu haben? Ist es eine sterbende, fromme Frau mit giftigen Verwandten, die ganz schnell ihr Geld spenden möchte, bevor der böse Onkel es sich in die Tasche steckt? Bekomme ich eine Spende, weil ich so eine schöne Mailadresse habe? Bekomme ich ein Geschenk, weil gerade Pandemie ist? Oder hat einfach ein Lotteriegewinner meine Mailadresse ausgelost, um mir in einem Anfall von Wohltätigkeit ein paar Milliönchen zu schenken? 💰️

Das alles sind die Standardthemen der Spam, die mit gefälschter Absenderadresse kommt, eine kostenlos und anonym eingerichtete Antwortadresse bei einem Freemailer hat (meistens Googles GMail, denn dort haben Spammer die wenigsten Probleme) und an ganz viele Empfänger gleichzeitig geht. Und immer gibt es grundloses Geld für mich. Ganz viel Geld. Mindestens sechsstellige, meist siebenstellige Beträge. Auf eine digitale Signatur der E-Mail wird verzichtet, so dass die E-Mail auf dem ganzen Transportweg verändert werden könnte, ohne dass ich oder der Absender eine Möglichkeit hätte, das zu bemerken. Von Verschlüsselung will ich ja gar nicht erst anfangen… 😁️

Mal schauen, was es heute ist:

Grüße, ich bin Lowe S. Bitte kontaktieren Sie mich, es ist mir sehr wichtig. Danke.

Ah, heute ist es ein Überraschungsei! 🥚️

Entf! 🗑️

Flickr Banner Fail

Sonntag, 21. März 2010

Wer wie Flickr Werbung durch eingeblendete Banner von externen Anbietern macht, sollte vielleicht darauf achten, dass es mit dem darunter stehenden Text keine unfreiwillige Satire wird, wenn der Server des externen Internet-Werbers einmal nicht verfügbar ist. Sonst sieht es nämlich manchmal so aus (Screenshot mit dem Opera-Browser erstellt):

Ein Zugriff auf den Server ist nicht möglich. Möchten Sie werbefrei werden? Ganz einfach mit Pro!

Terroristen benutzen Linux

Donnerstag, 17. April 2008

Eine originale Microsoft-Werbung gegen Linux, das Terror-Betriebssystem...

Dies ist nicht etwa eine besonders kranke Satire, sondern eine Original-Werbung von Microsoft aus dem Jahr 2005. Es ist allerdings keineswegs ein auf Terroristen beschränkter Effekt, dass so viel mehr Webserver unter Linux als unter Windows laufen – die sehr häufige Entscheidung für Linux auf einem Webserver wird nach Gesichtspunkten der Stabilität und Zuverlässigkeit getroffen. Schön anzuschauen, wie hier Werber ein paar Zahlen vorsätzlich so ausgesucht und präsentiert haben, dass ein völlig falscher Eindruck bei den meisten Betrachtern entsteht – um dann daraus den völlig windigen Schluss zu ziehen, dass die Unterstützung freier Software einer Unterstützung des Terrorismus gleichkommt. Selten nur sieht man die wahre Bedeutung des Wortes „Verbraucherinformation“ in solcher Deutlichkeit wie in diesem kleinen Beispiel…

…aber das heißt natürlich nicht, dass irgendeine andere Werbung eine zuverlässigere Form der Information wäre.

Für Extremisten

Freitag, 1. Februar 2008

Ob der folgende claim aus der Bannerwerbung für einen so genannten „Energy-Drink“ wohl gut gewählt ist?

Der Energy-Drink für Extremisten

Haben die Werber jetzt schon „Extremisten“ als „Zielgruppe“ im Visier? Weil es davon immer mehr gibt? Oder, weil es auf einmal „cool“ ist, ein Extremist zu sein? Und was kommt als nächstes? Pralinen für Flugzeugentführer? Mineralwasser für gewalttätige religiöse Fundamentalisten? Einfach so, an die Marke rangeklatscht, auf dass die Marke „cooler“ werde? So „cool“ wie ein Terrorist? Mit der Behauptung, dass der mit ein paar Schlücken aus der mit Sußstoff verseuchten Guarana-Dose eine zweitägige Geiselnahme durchsteht? Oder doch wenigstens so „cool“ wie ein Mensch, der völlig verbohrt und durch normale Kommunikation nicht mehr zu erreichen ist? Einfach nur, weil Zerstörung und Selbst-Zerstörung die hippen Attribute der Jetztzeit sind?

Ich kann nur hoffen, dass der nächste Extremist beim Ausführen seines extremistischen Handwerkes auch die Werber nicht verschont. Es wäre mir eine große Freude, wenn die mal etwas von der gesellschaftlichen Entwicklung zurück kriegen, die sie mit ihren täglichen Gehirnficks immerfort im Laufen halten.

Der 999999. Besucher

Sonntag, 6. Januar 2008

Na sowas, da muss sich wohl der Computer beim Zählen ein bisschen verschluckt haben…

Sie sind unser 999999. Besucher, jetzt online um 03:46:10 Uhr - Herzlichen Glückwunsch - Sie haben dadurch die freie Auswahl gewonnen: - AUDI A5 - 25.000,- EURO - Multimedia Paket. Falls ausgewählt, hier klicken: www.freie-auswahl.de

…denn ich bin jetzt schon am vierten Tag hintereinander der angeblich 999.999ste Besucher und habe deshalb schon wieder ganz ganz fett gewonnen. Wie ich doch diese 25.000 Euro gebrauchen könnte! Wer aber dem in dieser Lügenwerbung angegebenen Link folgt, kommt natürlich nicht auf eine Gewinner-Seite, wo er sich sein Geld (oder sein Auto) abholen kann, sondern wird auf mehreren aufeinander folgenden Seiten zum fröhlichen Datenstriptease gebeten wird, auf dass die Werbe- und Adressmafia neue Anschriften von leichtgläubigen Deppen bekomme. Denn mit denen lassen sich noch viele krumme Geschäfte machen.

Diese ausgesprochen unseriöse, überrumpelnde und in ihrer Form und Durchführung betrügerischen Machenschaften auffallend nahe stehende Form der Werbung wird übrigens bei MySpace in den Titelbereich eingeblendet. (Vielleicht auch noch andernorts, das weiß ich nicht.) Offenbar ist den Machern und Verantwortlichen von MySpace inzwischen wirklich jede Reklame-Kooperation recht, wenn sie nur ein bisschen Geld einbringt. Egal wie schmuddelig, verlogen und betrugsnah sie auch sein mag. Ob MySpace auf diese Weise wohl so ein richtiger „Platz für Freunde“ wird? Es sieht eher nach einem Platz für fragwürdige „Freundchen“ aus. :mrgreen:

Oder ist diese Bereitschaft selbst eines Großen des „social web“ zu geschäftsschädigenden Kooperationen das erste Zeichen dafür, dass das Platzen der ganzen „Web 2.0″-Blase unmittelbar bevor steht?

Fehler bei der Banner-Einblendung

Sonntag, 18. November 2007

Ihr Internet-Werber, wenn ihr schon vielbesuchte Seiten mit euren blinkenden und nervenden Bannern verseucht, …

Fehlermeldung bei einer gescheiterten Banner-Einblendung

…denn macht das doch wenigstens so, dass eurer Stunzcode einigermaßen fehlerfrei ist. Denn braucht ihr euch auch nicht bei mir und anderen dafür zu entschuldigen, dass das Einblenden eines Werbebanners, den ich sowieso nicht sehen wollte, missglückt ist.

Immerhin, im Gegensatz zu euren Bannern wurde diese Fehlermeldung in meinem Browser mal dargestellt. :mrgreen: