Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Download“

This can’t wait

Freitag, 30. September 2016

Doch!

26, September, 2016

Stell mal deinen Kalender! Die Mail ist laut eigenem Zeitstempel von heute, 29. September, 22:13 Uhr. Und wenn du schon deinen Kalender stellst, kannst du auch gleich das richtige Datumsformat einstellen.

Hi,

Genau mein Name.

I‘ve been trying to get hold of you..

Please download your software here
before the end of the day

Download here – Don’t delay this

Erstens ist dein oben angegebenes Datum schon seit ein paar Tagen vorbei, und zweitens könntest du ruhig mal in deine Spam reinschreiben, was das überhaupt für eine Software sein soll. Und selbst dann wäre eine von einem kriminellen Spammer empfohlene Software ungefähr so empfehlenswert wie eine Selbstinfektion mit Pesterregern.

Regards,

Mike

Winkewinke, schon gelöscht.

This message was intended for ‚gammelfleisch@tamagothi.de‘
Unsubscribe | To contact us please reply to this email.

Ja, du kannst mich auch mal da, wo kein Sönnchen hinscheint!

(Natürlich ist die Spam für die Empfängeradresse bestimmt. Für was denn sonst. So ein Vollidiot!)

OpenOffice Download

Mittwoch, 8. Juni 2011

Hey, Kommentarspammer,

nicht nur, dass dein Kommentar…

OpenOffice Download…

[…]listed here are a couple of urls to internet pages I always connect to since we feel they’re worthwhile visiting[…]…

…sowohl die Sprache des Blogs als auch den Kontext des kommentierten Textes so gründlich verfehlt hat, dass das Wort „daneben“ eher eine Größenordnung zu klein ist. Auch scheinst du eine Mutter zu haben, die dich mit dem wirklich gemeinen Namen „OpenOffice Download“ gestraft hat. Und als Homepage dazu – die dann schön mit „deinem Namen“, der beim Hinschauen wie ein Keyword für Google aussieht, verlinkt wird – hast du nicht etwa eine Download-Seite angegeben, sondern ein so mausetotes Webforum, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe – vermutlich, weil deine eigentliche Website inzwischen schon bei allen Spamfiltern dieser Welt bekannt ist. In diesem Forum immerhin, darin hast du den frischesten Thread eröffnet, der übrigens einen weiteren Link enthielt. Und dieser Link ging auf eine Seite, die so tat, als wäre sie eine offizielle Download-Seite für OpenOffice. Das war sie natürlich nicht, denn im Gegensatz zur richtigen Website von OpenOffice (diese gibts natürlich auch in deutscher Sprache, und im Original auch mit einem in Deutschland mit seinem bürgerrechtsfreien Internet besonders wichtigen Hinweis) mit ihren vielen Informationen und Angeboten rund um ein sehr populäres Produkt der Freien Software bestand deine Dreckssite nur aus einer einzigen, zwar aufwändig gestalteten, aber in ihrem „Text“ doch ziemlich nichtssagenden Seite. Und darauf hast du einen großen, auffälligen Link gesetzt, über den man angeblich OpenOffice runterladen können sollte. Dieser Link geht dann aber nicht etwa auf eine direkte Download-Möglichkeit, sondern verweist schön zusammen mit einer ID von dir auf eine Weiterleitung über eine weitere Website schließlich auf eine wiederum weitere Website auf dem Server downloaddirect (punkt) com, der dann endlich einen Download-Link anbietet, wo man sich eine ausführbare Datei für Microsoft Windows herunterladen kann. Natürlich total „frei“. Allerdings hat dieser Server doch schon eine gewisse Bekanntheit für „adware, spyware, crapware, malware, shitware“ erlangt, die einfach zu beliebter Software hinzugefügt und bei der Installation mitinstalliert wird. Aber wer nach diesem heiteren Verwirrspiel im Internet wirklich auch nur eine Spur von Vertrauen in diese Quelle für OpenOffice hat, ja, dem kann ich auch nicht mehr helfen, der muss eben mit einer hübschen Kollektion aktueller Schadsoftware leben und darf sich nicht wundern, wenn er den Schaden hat, weil er…

  1. auf einen Link in einer offensichtlichen Kommentarspam klickte;
  2. sich auch von diesem Wust an wirren Weiterleitungen nicht verwirren ließ, sondern sich tapfer durchklickte, als wäre das von hochkriminellen Spammern durchseuchte Internet eine einzige Kuschelstube voller Liebe;
  3. sich nicht eine Sekunde darüber wunderte, warum ein mit hohem Aufwand plattformübergreifend programmiertes Stück Software wie OpenOffice auf einer dafür vorgesehenen Downloadseite nur in einer Windows-Version zu haben ist (natürlich liegt das daran, dass Microsoft Windows das ideale Betriebssystem für die besonderen Wünsche der Internet-Verbrecher ist);
  4. einem unbekannten Gegenüber mit ganz sonderbaren Websites das Privileg einräumte, Binärdateien auf seinem Rechner zu übermitteln und auszuführen; und
  5. schließlich – wenn er überhaupt ein Interesse an OpenOffice gehabt hat und nicht einfach nur wie ein dressierter Hund auf alles klickt, was sich nur anklicken lässt – nicht dazu imstande war, auch nur die einfachste Google-Suche zu machen, um herauszubekommen, unter welcher Internetadresse denn nun die offizielle Website für OpenOffice liegt und ebenso wenig dazu imstande war, die ungleich vertrauenswürdigeren Softwareverzeichnisse der einschlägigen Fachpresse zu nutzen, um an einen Download zu gelangen.

Ja, wer so merkbefreit ist, dem hilft auch kein guter Rat mehr. Aber da kannst du mit deiner bescheuerten Spamnummer auch wohl nichts mehr zusätzlich infizieren, da ist doch schon längst der ganze Rechner geownt. Und bei jedem Menschen mit mehr als einer Stunde Erfahrung im Internet oder mit einer Intelligenz, die nur geringfügig oberhalb der mentalen Fähigkeiten einer frisch geschnittenen Scheibe Brot liegt, kannst du mit einem derartigen Schwachsinn eh nicht landen. Zumal deine aus Botnetzen von kriminell übernommenen Rechnern abgesetzten, hirnverätzten Kommentare gar nicht erst sichtbar werden und deshalb gar keinen Schaden anrichten können. Und hey, mit Google-Keywords so eine Dreckssite in den Suchmaschinen nach oben befördern wollen, wenns eine allgemein bekannte und oft verlinkte offizielle Website gibt… echt jetzt mal, das ist ein guter Witz! Du hast ihn nur leider nicht witzig gemeint, sondern bist wirklich in deiner kriminellen Destruktivität so unfassbar dumm, Spammer.

Also komm, geh bitte einfach sterben. Irgendeine Hoffnung, dass du noch etwas anderes, womöglich gar etwas sinnvolles mit deinem Leben anfangen könntest, habe ich angesichts deiner soeben miterlebten Nummer nämlich nicht. Würmerfraß sein, das kannst du noch – wenn man mal von deinem Schädelinhalt absieht. Vom Vakuum haben nicht einmal mehr die Würmer etwas.

Gratis Download

Dienstag, 18. Januar 2011

Es ist nicht unbedingt Spam, auch wenn ich auf die Website mit diesem Angebot über einen etwas fragwürdigen Weg¹ aufmerksam gemacht wurde und auch, wenn die Website mit diesem Angebot zwar viele allgemeine Angaben in ihrem Impressum macht, nur nicht die eine Angabe, die man dort vielleicht ob des Titels „Impressum“ erwartet, nämlich die Angabe zur inhaltlichen Verantwortung. Aber man sollte sich schon einmal die Frage stellen, warum beim Angebot eines „Gratis Download“ [natürlich mit Deppen Leer Zeichen, damits auch besser für Google passt – wer schreibt denn noch für Menschen im Internet?]…

Screenshot: Gratis Download -- 63 wichtige Musterbriefe und Vorlagen für Selbständige und Unternehmer -- jetzt gratis downloaden -- Tragen Sie einfach Ihren Namen und Emailadresse ein und Sie bekommen Alles per Downloadlink zugesendet -- Ihre Daten werden niemals weitergegeben und Sie können sich jederzeit mit einem Klick austragen.

…nicht einfach – wie überall sonst, wo Dinge im Internet zum kostenlosen Download angeboten werden – ein direkter HTTP-Link auf das Angebot gesetzt wird und warum man dort stattdessen eine Mailadresse zusammen mit seinem Namen (!) angeben soll, um dann erst diesen Link in Form einer Mail (!) zu erhalten. Vor allem, wenn dies mit der Zusage einher geht, dass man sich doch „jederzeit mit einem Klick austragen“ kann, ganz so, als würde man mit dieser Angabe, die man eigentlich wegen eines einzigen Download-Angebotes macht, ein Einverständnis für die Zupflasterung des Mailpostfaches mit meist unerwünschter Reklame geben.

Wie gesagt, es ist nicht unbedingt Spam, aber es duftet schon recht markant. Ich wollte jedenfalls nicht ausprobieren, was da kommt, wenn man dort eine Mailadresse angibt – und würde das auch niemandem empfehlen. Dafür kenne ich eine ganze kriminelle Industrie – nicht, dass ich einen Zusammenhang mit diesem speziellen Angebot hier als Tatsache postulieren möchte, aber es gibt ganz generell eine organisierte Spam-Kriminaltät – deren größtes Problem im kriminellen Geschäft darin besteht, dass sie die Menschen nicht persönlich ansprechen kann und die deshalb großes Interesse an Datenbanken hat, in denen eine Mailadresse einem richtigen Namen zugeordnet wird. Auf diesem Hintergrund ist erst recht davon abzuraten, einem völlig anonymen Anbieter eine derartige Kombination von Daten auszuhändigen, nur um an einen Download zu kommen, der sich auf Seiten des völlig anonymen Anbieters auch auf technisch weniger komplexe Weise realisieren ließe.

Niemand wird sich einen unnötig hohen technischen Aufwand für ein einfaches Angebot machen. Und es ist auch beim mehrfachen Nachdenken nicht erkennbar, wieso eigentlich zusammen mit der Mailadresse ein Name angegeben werden sollte. Ich kann nur empfehlen, solche Angebote völlig zu meiden – es hat einfach Vorteile, wenn nur persönliche Bekannte und Geschäftspartner eine Kombination von Name und Mailadresse kennen und deshalb ein Großteil der Phishing-Versuche allein dadurch sofort erkennbar ist, dass sie mit einer unpersönlichen Ansprache ins virtuelle Postfach kommen. Diesen Vorteil sollte man nicht leichtfertig aufgeben.

Datenschutz im Internet beginnt damit, dass man mit seinen eigenen Daten sparsam umgeht und sie nicht an jeder möglichen Stelle angibt. Was nicht gesammelt werden kann, das kann auch nicht missbraucht werden.

¹Der „etwas fragwürdige Weg“ war ein Spam-Follower bei Twitter.

Gratis Download / Schufa löschen

Sonntag, 30. Mai 2010

Und heute mal wieder ein Beispiel für den rottigen Dreck, der jeden Tag über Kommentarspam transportiert werden soll. Vorgestern kam ausgerechnet hier beim Spamblog der folgende Pingback an:

Negativer Schufaeintrag? Schufa Löschen.

„Erstaunlicherweise“ existierte der Blogbeitrag auf der Website schufa (punkt) 24h (strich) tipp (punkt) de gar nicht, stattdessen gab es dort nur eine leere Seite. Der Pingback war also sehr fragwürdig. Leer? Na ja, die Seite war vorhanden und nur fast leer, denn nach kurzer Zeit wurde die leere Seite javascriptgesteuert vom folgenden Layer überlagert:

Gratis-Download -- Ihr kostenloser Musterbrief, mit dem Sie Schufa-Auskunft bekommen. -- Name [Eingabefeld] E-Mail [Eingabefeld] Jetzt downloaden [Schaltfläche]

Warum zum schwefelkackenden Höllenhund jemand für einen Gratis-Download seinen Namen und seine Mailadresse hinterlegen sollte, wenn es ein einfacher Download-Link auch täte, habe ich jetzt nicht weiter ausprobiert – sicher ist nur dieses: Diese Mailadresse landet bei Leuten, die Websites betreiben, für welche mit massenhafter Kommenarspam in Blogs Werbung gemacht wird. Angesichts eines solchen Hintergrundes wird dort hoffentlich niemand seine Mailadresse hinterlassen, wenn er noch ganz bei Troste ist.

Auch die Frage, wie ich bei einem Gratis-Angebot Geld sparen kann, bleibt etwas rätselhaft. Es ist kein besonders Problem, von der Schufa Auskunft über die gespeicherten Daten zu bekommen. Eines besonderen Formbriefes bedarf es dafür nicht, es besteht eine gesetzliche Auskunftspflicht, wie übrigens bei jeder Datenspeicherung. Und wenn die bei der Schufa gespeicherten Daten fehlerhaft sind, werden sie natürlich auch korrigiert. Das liegt übrigens auch im Interesse der Schufa. Da ist nichts zu sparen. Da bedarf es keines Downloads. Allein diese Kleinigkeit weckt den Verdacht, dass es sich beim durch Spam beworbenen „Angebot“ um eine „Bauernfängerei“ handeln könnte, und dass in diesem Kontext weitere Daten für den „Download“ eingefordert werden, sollte alle Alarmglocken klingeln lassen.

Dies gilt umso mehr, als dass die durch Spam beworbene Website ein Potemkinsches Dorf ist. Alle Seiten – das gilt auch für das angebliche Impressung – sind vollkommen leer und lassen diesen Layer erscheinen, der den „Download“ anbietet. Eine höchst zweifelhafte Angelegenheit, die ebenfalls nicht dazu geeignet ist, den Eindruck eines seriösen und nicht auf Beschiss ausgelegten Internet-Angebotes zu erwecken.

Der gefälschte Pingback ging übrigens von einem Server bei demjenigen Unternehmen aus, dass auch die Domain 24h (strich) tipp (punkt) de hostet. (Es handelt sich um den Server mit der IP-Adresse 87.118.72.3.) Das rechtfertigt den starken Verdacht, dass die Spam vom Betreiber der fragwürdigen Website ausgeht und nicht etwa von jemanden anders, der damit anderer Menschen Geschäftstätigkeit sabotieren möchte.

Ich hoffe, dass sich auf diesem Hintergrund jeder ein Bild davon machen kann, was von diesem Anbieter zu halten ist. Irgendwelche persönlichen Daten sind das Letzte, was meiner bescheidenen Meinung nach solchen Anbietern gegeben werden sollte – und schon gar nicht die Mailadresse. Man möchte die Mail ja doch ganz gern zum Kommunizieren verwenden, nicht… ;-)

Ach ja, nicht vergessen: Vom „Schufa Löschen“ aus der Kommentarspam ist die ganze Zeit schon nicht mehr die Rede, das wird hier nicht zugesagt. Es dient nur als Köder, um verzweifelte Menschen in ihrer Not auf solche Seiten zu locken. Über die Seriosität eines solchen Vorgehens enthalte ich mich jeden weiteren Kommentares, aber ich glaube, dass sich jeder denken kann, was ich darüber denke. :mrgreen:

Und generell ist niemals etwas von Angeboten zu halten, die durch den Missbrauch der Kommentarfunktion von Blogs, durch Einträge in Gästebucher oder durch Spam in Foren beworben werden. Niemals.

Mahnung

Dienstag, 20. April 2010

Eine alte Masche mit etwas angepasstem Text. Sagt mal, ihr Idioten vom „Cyber Hacker Team“, lest ihr hier etwa mit? Das klingt ja fast, als hättet ihr die gröbsten Peinlichkeiten, die ich beim letzten Mal angemäkelt habe, korrigiert…

Sehr geehrte Damen und Herren,

Immer eine gute Anrede, schön im Plural und so was von furzformell, das es kaum falsch sein kann. Passt zwar nicht so richtig zu einer kriminellen Casino-Spammail mit den dafür so typischen jovialen Anliegen, aber deshalb wird das auch nicht so richtig durchgehalten und gleich wird wieder…

Sie wurden von einen Freund bei unserem Online Casino angemeldet.

…eine Einzelperson angesprochen. Ist schon ein bisschen mistig, wenn man die Fragmente, aus denen man so einen Kürzsttext zusammenpfriemelt, gar nicht versteht, nicht wahr? Das klingt denn gleich ein bisschen komisch. Aber ihr Komiker von der Casinospammafia dürft ruhig schön komisch klingen, so nimmt euch wenigenstens kaum jemand so ernst, dass er auf diese Drecksmail so reagiert, wie ihr das gern hättet.

Wer ist eigentlich dieser ominöse „Freund“? Hat der keinen Namen? „Meldet mich an“, und weiß nicht, wie ich heiße oder wie er selbst heißt. Ganz schön unglaubwürdig, vor allem, wenn der mir so ordentliche…

Ihr Freund hat für Sie 15 Euro eingezahlt und gewonnen.
Bitte holen Sie ihr Geld Gewinn über 136,52 Euro ab. Danke

…Geldgeschenke macht, statt sich seinen Gewinn einfach selbst in die Tasche zu stecken.

Hier sind ihre Zugangsdaten:

Ihr User Name: cyberstar-0823881

Ihr Passwort: Bmaitbdy

Hui, mal was Neues! Ein bisschen Ziffernsalat an den tollen „User Name“ drangeklatscht. Und zur Abwechslung auch mal ein anderes Passwort. Ansonsten klingt das aber fast so wie die Mitteilung vom „Cyber Hacker Team“, das ein Pokerraum gecrackt wurde, in dem dann aber seltsamerweise Roulettetische herumstehen.

Und jetzt darf gebrüllt werden! :lol:

http://vegasgames24.net/Casino-Eingang.exe

(Bitte Hier die Software kostenlos Downloaden)

So etwas wie eine Website haben diese Kriminellen gar nicht mehr. Einfach nur noch ein direkter Link auf eine ausführbare Datei (.EXE) für Microsoft Windows. Weil es ja jeder für eine total gute Idee hält, Software von spammenden Kriminellen auf seinem Rechner zu installieren.

So, und jetzt muss man dem Idioten, der auf diese dürftige Geschichte reinfällt, noch einen Grund geben, warum sich das alles so seltsam verhält in diesem seltsamen „Casino“ der Spam-Mafia:

(Ihre Zugangsdaten werden nach 24 Std. aus Sicherheitsgründen gesperrt. Sie müssen sich dann mit den gleichen Daten nocheinmal kostenlos anmelden. Ihr Gewinn bleibt auf ihren Konto bestehen !!)

Klar, obwohl man von einem Freund angemeldet wurde, muss man sich nochmal anmelden. Aber das Geld ist da. Um es zu sehen, muss es wohl erstmal eingezahlt werden. :mrgreen:

Und jetzt wird es noch heißer. Da hat mich zwar ein Freund angemeldet, aber die wollen ja mich einschüchtern und mir gegenüber so tun, als sei da ein Vertrag zustande gekommen. Wie macht man das mal? Ach, am besten mit Bullshit:

Ihre IP Adresse wurde bei der Anmeldung gespeichert.

Ihre IP: 217.136.112.153
Uhrzeit: 21:47 Uhr

Hieran entzückt nicht nur die Tatsache, dass meine IP bei der Anmeldung bekannt sein soll, obwohl ich es doch gar nicht selbst war – gibt es neuerdings ein Internet-Protokoll für Hellsichtigkeit?

Und wo man schon dümmsten Dummfug in seinen Strunztext schreibt, steht zur Uhrzeit natürlich auch kein Datum. Ist ja nicht weiter wichtig, wenn es jemals darum geht, eine IP-Adresse einem Menschen zuzuordnen.

Unfassbar schlecht gemacht, ihr Spamdeppen! Jeder vierjährige Nachwuchssurfer auf seinem Pisspott hat genügend Kompetenz, um den Bullshit darin zu erkennen.

Deshalb schnell ein Appell an die Gier hinterher:

Auf ihren Spielerkonto sind aktuell:

Betrag: 136,52 Euro

Letzte Kontobewegung: Gestern um 21:47 Uhr.

Aber nicht vergessen, dass dieses Konto „aus Sicherheitsgründen“ gesperrt ist und dass man sich deshalb neu anmelden muss. Einfach glauben…

Sie können ihr Gewinn einfach und direkt auszahlen lassen.
Downloaden und Starten Sie einfach kostenlos die Casino Software.
Sie können dann sofort über ihr Geld verfügen und auszahlen lassen.

http://vegasgames24.net/Casino-Eingang.exe

…und eine ausführbare Datei von den miesesten Spamstümpern runterladen, die sich gerade in mein Postfach verirrt haben. Und natürlich auch ausführen. Das Programm lädt allerhand anderes Zeug nach und installiert es. Zum Beispiel vielleicht auch mal eine aktuelle Kollektion von Schadsoftware, die erst in drei Tagen von den Virenscannern erkannt wird. Vertrauen sollte man spammenden Halunken jedenfalls nicht.

Schon gar nicht, wenn sie so lügen:

Unser Online Casino hat ein Gütesiegel vom Computer Bild und ist Testsieger von 2010.

Bitte mal die Ausgabe der „Computer Bild“ benennen, damit man es nachlesen kann! Das würde ich wirklich sehr interessant finden, wenn eine in der BRD verlegte Zeitung ihre Leser dazu aufforderte, an Glücksspielen teilzunehmen, die in der BRD illegal sind. Es braucht wirklich keine große geistige Fähigkeit, um das sicher als Lüge zu erkennen.

Einfach mal kostenlos und unverbindlich Testen.

Ja ja, kostenlos. Und unverbindlich. Hauptsache, Spamempfänger, du installierst dir eine Software von kriminellen, verlogenen Spammern! Wer kann da schon widerstehen.

Wer es noch kann… Gier zieht immer:

Jackpot: 2.454.233 Euro

Übrigens: Glückwunsch, ihr habt den letzten Blogeintrag hier gelesen und habt sogar das Tausendertrennzeichen angepasst.

Über 100 Spiele alle in Deutsch.

24 Std. Gewinn Auszahlung Weltweit.

Und eine Minute später gibt es nichts mehr? :mrgreen:

Multiplayer Spiele.

Ach, und ich hätte jetzt wirklich geglaubt, dass eurer „Casino“ unerreichbar ist, wenn gerade jemand anders daran rumzockt. :mrgreen:

http://vegasgames24.net

http://vegasgames24.net/Casino-Eingang.exe

(Bitte Hier die Software kostenlos Downloaden)

Vielleicht klappt es ja bei der dritten Angabe der brotdummen Internetadresse.

Vielen Dank und Viel Glück

Wofür bedankt ihr Arschlöcher euch? Dafür, dass ihr mir gewaltsam mit eurer Scheißspam meine Zeit geraubt habt? Dafür, dass ich mich wegen asozialen Verbrechern wie euch immer wieder einmal um die Filtereinstellungen im Spamfilter kümmern muss, damit die paar armen Mitnutzer dieses kleinen Servers nicht von Euresgleichen zugeschissen werden? Oder wofür. Steckt euch euern hingeheuchelten, kalten, zynischen und widerwärtigen Dank dahin, wo die Sonne niemals hinkommt.

Ihr Lucky Casino Team

John Smith
(Casino Manager)

Der Name ist bestimmt so echt wie die gefälschte Absenderadresse. Geh bitte sterben, aber qualvoll!

Oh Mist, das geht ja noch weiter:

Newsletter Abmelden ? Ganz einfach hier:

http://vegasgames24.net/abmelden.htm

oder per Email.

abmelden (at) vegasgames24.net

Das ist kein Newsletter, das ist eine kriminelle Spam, die ein illegales Glücksspiel mit einer Reihe sehr durchsichtiger Lügen anpreist. (Die Lügen fangen schon mit dem Betreff „Mahnung“ an.) Und wer das Ding so abbestellt, wie es die Spammer gern hätten, der hat den Spammern damit nur gezeigt, dass die Spam auch ankommt – und mit solchen Mailadressen wird schwunghaft gehandelt. Das „Abbestellen“ wird Folgen haben. So 50 bis 150 am Tag, und die meisten dieser Spams noch mieser als dieses schon außerordentlich misslungene Exemplar.

24 Std. KUNDENDIENST

Deutschland: 0800-1813-xxxx Österreich: 0800-0051-xxx Schweiz: 0800-0017-xxx

Immer wieder toll, was für Telefonnummern [hier von mir unkenntlich gemacht] diese Halunken haben wollen… da soll man ja auch nicht anrufen, man soll „das Casino runterladen“, ohne darüber nachzudenken. Niemand glaube, dass er unter dieser Telefonnummer die spammenden Fäkalmaden erreichen wird!

Laden Sie jetzt herunter und versuchen Sie Ihr Glück

Dienstag, 22. Dezember 2009

Die verwendete Software is einzigartig, der Sound, die Grafiken – einfach alles. Man wird in eine andere Welt versetzt!

http://www.primeeurogamez.net/de/

Nee, in diese Welt will kein geistig gesunder Mensch. Und wer Probleme mit der geistigen Gesundheit hat und langsam verdummt, der lade sich einfach die Software von kriminellen Spammern herunter und installiere sie…