Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Monatsarchiv für November 2008

Spam für Spam

Sonntag, 30. November 2008

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Promote Your Website, Product or Services on Forums Worldwide
We can post your promotional message on millions of forums worldwide. No, this isn’t spam email. It’s penetrating online established communities relative to your website, product or services. Not only does this increase SEO & Web Traffic, but by targeting forums relative to your online activity, you are able to increase potential sales.

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Note – This post was published by our automated software.

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Toll, das habt ihr also mit eurer tollen automatisierten Software gemacht, wofür ihr euren Opfern auch noch Geld abknöpfen wollt? Weil die so total gut und wirksam ist? Ist ja echt ein phänomenales Ding. Ratet mal, wo ich euren tollen Kommentar eben gefunden habe: Im Spamfilter meines Blogs. :lol:

Die ICQ-Nummer habe ich bewusst unkenntlich gemacht.

Was wir verbergen

Freitag, 28. November 2008

Und einmal mehr ein besonders toller Versuch der Kommentarspammer. Einfach behaupten, es gäbe in den kommentierten Blogs ein paar versteckte Inhalte, die sich jetzt jeder mal in aller Ruhe anschauen kann – Neugier scheint also auch doof zu machen:

Today I found something on the board, that administrators were hiding from us…
Anyway if you care about the portal, watch this:
secret.spam.tamagothi.de

Klar, dass der Link auf ganz andere Sites geht, nicht wahr? Und wer darauf klickt, der lasse alle Hoffnung fahren. Es ist nicht zu erwarten, dass es harmlos wird.

Und wenn das nicht hilft, hier noch etwas Überzeugungsarbeit für die Menschen nicht ganz so englischer Zunge:

Проверьте верно?ть ?воей девушки/парн? ;-)

Aber erfreulicherweise hat es diesen Kommentar sofort in den Spamfilter gezogen. Trotzdem sollte niemand auf so etwas klicken, der es irgendwo anders sieht…

Willste Reklame machen?

Mittwoch, 26. November 2008

Nicht nur Mail, Blogkommentare, IM oder IRC werden mit Spam geflutet, sondern jeder nur erdenkliche Kanal. In meinem Blog ist es ja möglich, mir über ein kleines Kontaktformular eine Mail zu senden. Die meisten dieser Mails sind zum Glück noch richtige Mitteilungen, Hinweise oder inhaltliche Kritik von Menschen, aber in letzter Zeit nimmt auch die Spam über diesen Kanal zu. So auch „danzel“, der sich unter Angabe einer kostenlosen Mailadresse bei Google Mail – danzel (punkt) soligate (at) googlemail (punkt) com – an mich wandte:

Buen día,

Contactar con vosotros porque éstoy interesado de comprar espacio de publicidad en vuestro sitio de web –
http://www.tamagothi.de

Quisiera tener un enlace de texto o un pequeño aviso en su sitio. Por favor infórmeme cuál sería el precio por un aviso de ese tipo.

Saludos cordiales

Nun, das kommt mir recht spanisch vor. Aber zum Glück hat dieser Spammer, der nicht dazu imstande war, meinen Namen aus den paar Zeilen zum Kontaktformular herauszulesen (was wohl daran liegt, dass es sich um ein dummes Skript und nicht um einen Menschen handelte), seine „Mitteilung“ auch noch in einer Sprache wiederholt, die ich verstehe:

Good day,

I am contacting you because I am interested in buying advertising space on your web site –
http://www.tamagothi.de

I would like to have a text link or a small banner on your site. Please advice what will be the price for such advertising.

Best regards

Nun, Unbekannter, der du deine Abschiedsformel nicht mit einem Namen versiehst, der du unter keinem Firmennamen firmierst, der du keine Website angeben kannst, der du nicht einmal die Sprache meines Blogs erkannt hast und der du noch weniger gelesen hast, dass dieses Blog aus Prinzip werbefrei bleibt, ich kann dir sagen, welchen Preis ich nehme. Gar keinen. Und wenn du irgendetwas von mir verlinkt haben willst, ist es immer noch am besten, wenn du etwas tust oder schreibst, was ich gern und kostenlos verlinke – aus Überzeugung oder wenigstens aus Respekt. Mit deinen mechanischen Spam-Versuchen hast da da aber keine Chance. Das ist einfach nur schäbig.

Ach ja, deine für Spamzwecke missbrauchte Mailadresse habe ich schon an Google verpetzt, dein Account dort wird hoffentlich bald gelöscht. Aber leider ist davon auszugehen, dass dich das nicht stoppen kann.

Heute Geld von Shell

Mittwoch, 26. November 2008

Betreff: READ CAREFULLY!! Congratulations Your been declared the winner Of GBP500,000!!

Glaubt ihr Vorschussbetrüger da draußen wirklich, dass so eine Ansage auch nur einen Deut glaubhafter wird, wenn man die Ausrufezeichen verdoppelt? (Oder sollte ich lieber zwei Fragezeichen setzen??)

The Shell Petroleum Development
Company London
P O Box 1010, Liverpool,
L70 1NL, UNITED KINGDOM

Ja ja, ist schon klar. Ein riesengroßer Ölkonzern, und die versenden ihre Mail ausgerechnet über eine kostenlose Mailadresse bei aol.com. Wenn ihr schon den Absender fälscht, denn macht es doch wenigstens so, dass es glaubwürdig ist.

Ticket Number 644 79543465 B448056490902
Serial Number 4708-325
Lucky Number 4-13-33-37-17
File ref. ILP/HW 7509/02

Nicht einmal meinen Namen kennt ihr, aber ganz viele wichtige Nummern, die mir eine Anrede ersetzen, bevor ich überhaupt weiß, was hier los ist.

SHELL PETROLEUM WINNER NOTIFICATION.

Dear Winner,

Stattdessen muss es ein „Lieber Gewinner“ tun. Und die nahe liegende Idee, dass man in einer HTML-formatierten Mail bessere Hervorhebungen ALS DIESE GROSSMACHTASTE hat, die habt ihr ebenso wenig bekommen wie eine gute Idee, wie man ein paar Millionen Spamempfänger treffend ansprechen kann.

We are delighted to inform you that have been declared the winner of £500,000 British Pound Sterling. This is the concluded selection that was conducted over the internet with our automated email selecting machine.

Und was hat meine Mailadresse mit den komischen Zahlen da oben zu tun? Das erklärt der doofe Spammer nicht. Dafür hat er wenigstens mal einen „guten“ Grund gefunden, warum Shell Geld verschenken sollte:

The day after Barack Obama from Africa, is elected president in united sate of America, the Shell Foundation London, in conjunction with some multi national companies and other relevant bodies are celebrating Obama victory as the first Africa world president.

Offenbar habe ich in den letzten Tagen etwas wesentliches verpasst, denn Barak Obama ist jetzt „der erste aus Afrika stammende Weltpräsident“. :mrgreen:

The Shell company in conjunction with some multi companies is giving award amount to £500,000 British Pound Sterling to each lucky winners

Und Shell macht das zusammen mit so ein paar ganz großen Multis. Die haben aber gerade mal keine Lust auf Werbung und schmeißen deshalb ihr Geld wirkungslos zum Fenster raus, aus lauter Liebe zur Welt und zu den Mailempfängern.

All participants were selected through a computer balloting system drawn from approximately nine hundred thousand e-mail =0 D addresses from Canada, Australia, United States, Asia, Europe, Middle East, Africa and Oceania as part of our international promotions Program which is conducted annually.

Und was haben die Mailadressen mit den komischen Zahlen zu tun, die ihr gleich wieder reinklatscht. Ist das etwa so kompliziert und unverständlich, dass nicht einmal ihr es rafft?

Your email address was attached to ticket number; 644 79543465 serial number 4708-325 This batch draws the lucky numbers as follows 4-13-33-37-17 bonus number 17,which consequently won the lotto in the second category.

You here by have been approved a lump sum pay of £500,000 British Pound Sterling in cash credit file ref: ILP/HW 7509/02 from the total cash prize shared amongst eight lucky winners in this category.

Ja ja, der Unfug wird auch mit den ganzen Zahlenzeug nicht konsistenter. Aber vielleicht hat ja der neue Weltpräsident das Mailsystem dieser Welt ein bisschen umgestellt…

We congratulate you!

Nett von euch. Nicht einmal meinen Namen kennt ihr, ja, ihr versucht nicht einmal, meine Mailadresse in eurem Dreckstext zu zitieren, versucht deshalb den Geist mit endlosen und sinnlosen Ziffernfolgen zu erschlagen und gratuliert einem schließlich. Wer darauf reinfällt, muss schon ziemlich merkbefreit sein.

HOW TO CLAIM YOUR PRIZE: YOU ARE TO CONTACT YOUR REGIONAL CLAIMS AGENT, FOR FURTHER INFORMATION REGARDING THE TRANSFER OF YOUR PRIZE.

Und immer noch kennt ihr bei einem solchen Konzert wie Shell (zusammen mit einer ganzen Reihe weiterer, von reiner Güte beseelter und deshalb völlig ungenannter Multis) keine bessere Möglichkeit der Textformatierung in HTML als die GROSSMACHTASTE.

YOU CAN FIND HIS CONTACT INFORMATION‘S BELOW:
Simply contact our claims agent through email:-

NAME: Mr.Felix Namdi
EMAIL; felixnamdi12 (at) live.com
PHONE NO: 03-799-3473

Und auf gar keinen Fall die Antwort-Funktion der Mailsoftware benutzen, denn dafür hätten diese Gangster mal verstehen müssen, wofür diese ominöse Antwortadresse im Header einer Mail gut ist. Einfach zu einer weiteren, kostenlosen Mailadresse schreiben oder gleich anrufen und den folgenden Datenstriptease ablegen:

Send all the following information to your fiduciary agent immediately.

FULL NAMES:
GENDER:
DATE OF BIRTH:
NATIONALITY:
COUNTRY OF RESIDENCE:
MARITAL STATUS:
HOME ADDRESS:
OFFICE ADDRESS:
TELEPHONE NUMBER:
OCCUPATION:
POSITION HELD:
EMAIL ADDRESS:

Ja, das meinen die Betrüger hier ernst. Eben noch haben die mir wort- und zahlenreich mitgeteilt, dass meine Mailadresse eine halbe Million britische Pfund gewonnen habe, und was wollen die jetzt von mir wissen: Meine Mailadresse. :lol:

Wie gaga gehts denn noch?

Auch die folgende Erklärung ist ein bisschen gaga:

Due to mix up of some numbers and names, you are advised to keep your winning information confidential until your claims has been processed and your money remitted to your nominated bank. This is part of our security protocol to avoid double claims and unwarranted abuse of this programme by some participants.

Nicht einmal eine Verschlüsselung oder wenigstens eine Signierung einer solchen „Gewinnbenachrichtung“ kriegen die Betrüger hin, aber faseln davon, dass diese ganzen, unverschlüsselt über das Internet übertragenen Nummern Teil eines Sicherheitsprotokolles seien. Und deshalb muss ich dieses Zeug, das offen wie eine Postkarte durch des Netzes Strukturen geleitet wurde, jetzt ganz ganz geheim halten.

We hope with part of your prize, you will participate in our end of year high stakes for US $2.3 Million international draw.

Aber wenigstens kann man noch viel mehr gewinnen, wenn auch die Währungen ein bisserl durcheinander gehen.

Please contact him Mr Namdi (felixnamdi12 (at) live.com) immediately for verification processing and payment.

Und bitte bitte daran denken, dass man diese Mail nicht einfach mit „Beantworten“ beantworten kann, weil die Absender dieser Mail in technischen Fragen völlig inkompetent sind.

Yours Faithfully,

DR. PAUL JOHNSON
Regional Co-ordinator

Werd doch Märchenerzähler!

Ach, dazu hast du kein Talent? Das merkt man.

Wenigstens wird die Spam noch durch Werbung angereichert, so ist das eben, wenn man Mails über die Strukturen von AOL versendet:

Traveling over the river or through the woods this holiday season? Get the MapQuest Toolbar. Directions, Traffic, Gas Prices & More!

Ganz toll. Werbefinanzierte Spam! Das ist, als würde man Heizungen in der Hölle verkaufen. Darauf habe ich mein ganzes Leben lang gewartet.

Es gibt diese Mail gerade in mehreren Varianten, die hundertfach meinen Maileingang verstopfen. Die Zahlen sind immer verschieden, und auch die Namen und einige Textfragmente werden öfter einmal ausgetauscht, aber die Masche ist immer die gleiche. Ob nun eine Mrs. Janet Hopewell (!) darum bittet, dass man Mr. Kelvin Jones anschreibe, oder ob aus der tollen Veranstaltung von Shell zum neuen Weltpräsidenten aus Afrika eine schlichte „free lottery“ wird – hier wird nichts gewonnen, hier werden nur naive Netznutzer abgezockt. Die Masche ist einfach: Vor der Auszahlung des ganzen Zasters sind ein paar Formalien gesetzt, und der „Gewinner“ muss zunächst mit ein paar Hundertern in Vorleistung gehen. Dabei macht der „Gewinner“ sehr beflissene Telefonkontakte, die ihm immer mehr Geld rausleiern, was schnell einen fünfstelligen Schaden verursacht. Die fetten Gewinnbeträge existieren nicht, und die ganzen netten Banker, Anwälte, Mitarbeiter, Notare, Treuhänder und Berater lösen sich in Nichts auf, wenn aus einem Opfer nichts mehr herauszuholen ist.

Stümper!

Dienstag, 25. November 2008

Einen ganz „tollen“ Kommentar hätte ich jetzt in der ganzen Anpreisung von Pokerspielchen und Abzock-Casinos fast übersehen. Er sei hier zur Schade seines Urhebers vollständig zitiert:

Bill743228224 | None | IP: 66.199.227.xxx

None…

None…

Besonders lustig sind die „Rohdaten“, die zu diesem „Kommentar“ führten. Es handelt sich um eine sehr lange Zeichenkette, die über XMLRPC an mein Blog übermittelt wurde. Leider geschah beim Umwandeln der Daten aus der gewiss großen Spamdatei ein kleiner Fehler, so dass alle Angaben im ersten Feld des übermittelten XML-Geraffels standen.

Das Spamskript ist in Python geschrieben, was ja durchaus eine gut geeignete Sprache für solche Anwendungen ist. Aber wenn man eine Zeile aus seiner Spamdatenbank in einzelne Felder zerlegen will, sollte man sich schon einmal in aller Ruhe die Doku für string.split anschauen. Hier fehlte ganz offensichtlich das Trennzeichen, und als Resultat wurden lauter undefinierte Variablen für die Konstruktion der Spam verwendet. Beim Umwandeln dieser Variablen in eine Zeichenkette hat Python die undefinierten Variablen brav durch den Text „None“ ersetzt, der nun alle „Inhalte“ dieses „Kommentares“ ausmacht – und vermutlich einiger auch die „Inhalte“ tausender weiterer Kommentare in anderen Blogs.

So einen Stümperfehler in einer Spam habe ich echt schon lange nicht mehr gesehen. Zu doof zum Programmieren, zu unfähig, das Ergebnis der eigenen Stümperei mal zu testen, aber trotzdem den hingestrokelten Dreck auf das Internet loslassen! Setz dich einfach mal in aller Ruhe hin und lies die Dokumentation zu Python, ehe du davon ausgehst, dass automatisch ein Komma als Trennzeichen bei der Zerlegung einer Zeichenkette genommen wird, du None, du!

Schwarzfunk

Dienstag, 25. November 2008

Nur kurz erwähnt werden soll hier der „Kommentator“, der im Blog eines strikten und durch nichts von seiner „Rückständigkeit“ abzubringenden Handy-Verweigerers einen handgeschriebenen Kommentar hinterließ, der das Schlüsselwort „Weiß“ (gut mit einem Bindestrich getarnt) mit der kommerziellen Website www punkt weissfunk punkt com verbinden sollte, auf dass Google auch für das richtige Ranking sorge.

Diese Website, die auf diese Weise durch die Umwidmung und den mutmaßlich massenhaften Missbrauch kommunikativer Angebote in Websites in Google nach oben gespült werden soll, bietet ausgerechnet Kommunikationstechnik feil. Dort soll jeder zu seinem Handy und zu seinem Vertrage kommen, insbesondere auch solche Menschen, deren Schufa sonst eben den Verträgen im Wege steht. Ich habe gerade keine Lust, mich weiter inhaltlich mit diesem Angebot zu befassen, habe allerdings schon wegen der gewählten Werbeform eine sehr klare Meinung dazu. Ob es eine gute Idee ist, mit Leuten ins Geschäft zu kommen, die eine solche Form der „Werbung“ nötig haben, überlasse ich allerdings der Einsicht jedes Menschen.

Für mich handelt es sich um den ganz normalen Wahnsinn, den ich fast jeden Tag aus meinen Kommentaren rauslöschen darf, seit Google mir einen etwas höheren PageRank verpasst hat und seit sich in gewissen Kreisen herumgesprochen hat, dass ich Links in Kommentaren nicht mit der nofollow-Auszeichnung entwerte.

Aber ein bisschen musste ich diesmal doch grinsen, als ich einen schnellen Blick auf die mit SEO-Spam beworbene Website warf. Denn im Fußbereich fand sich die folgende Angabe:

© 2008 by schwarzfunk

Das Wort vom „Schwarzfunk“ ist in diesem sumpfigen Kontext der Durchseuchung des Internet mit SEO-Spam doch gleich viel passender. :mrgreen:

Ach ja: Willkommen in Akismet.

Auch fortan werde ich unregelmäßig immer wieder einmal einen vielen SEO-Spammer rausgreifen, die sich in jüngerer Zeit in meinem Blog tummeln und die dortige Kommentarfunktion nicht für eine Möglichkeit zum menschlichen Austausch, sondern für eine Vorrichtung zur Google-Manipulation halten, um ihn hier „lobend zu erwähnen“. Dies wird grundsätzlich ohne Linksetzung geschehen und so geschrieben sein, dass der Chrakter dieser Form des „Marketings“ deutlich wird. Wenn sie ein Geschäft im Internet machen und diese Form des Feedbacks nicht wünschen, sollten sie einfach nicht spammen. Die beste Methode, in Google „nach oben“ zu kommen, sind immer noch Inhalte, diese Methode hat mir auch geholfen. Das, was einige SEO- und SEM-Unternehmer und -Ratgeber zu leisten versprechen, ist im Wesentlichen Spam – und es ist keine gute Idee, dieses Mittel zu verwenden.

Final Notification..

Montag, 24. November 2008

Schon ein einzelner Punkt nach dem Betreff sieht gnadenlos doof aus. Aber diese Spammer setzen gleich zwei davon…

Refrence:NL-583206/SEN/08

Und „Reference“ können die auch nicht richtig schreiben. Da wird die kryptische Nummer dahinter aber ganz bestimmt stimmen.

FINAL NOTIFICATION:

Das habt ihr schon im Betreff geschrieben.

With respect to the above reference number, be informed for the last time that i want to list you as a beneficiary to a total sum of US$1,500.000 (One Million, Five Hundred Thousand United States Dollars) in the codicil and last testament of a deceased client. (Name now withheld since we have sent several letters to you).

Aber immerhin nehmt ihr auf diesen „Refrence“ da oben, auf diesen schmackhaften Salat aus Zahlen und Buchstaben, doch noch mal Bezug. Um mir zu sagen, dass ich jetzt zum letzten Mal darauf hingewiesen würde, dass ihr da 15.000 auf Papier gedruckte Bilder von Franklin mit der Independence Hall auf der Rückseite für mich rumliegen habt, weil jemand krepiert ist, der diese ganzen Knöpfe ausgerechnet an mich vererben will. Aber den Namen wollt ihr jetzt nicht mehr nennen, weil ihr mir ja schon ein paar Mal geschrieben habt. Das glaubt euch jeder der paar Millionen Empfänger, ganz gewiss… :mrgreen:

Leider wird das doch nicht eure letzte Schrottmail sein, mit der ihr Opfer für euren Vorschussbetrug angelt.

We are contacting you based on the fact that you bear the same last name identity with the deceased.

Na, wenn ich den gleichen Namen wie die reiche Leiche da habe, denn hättet ihr mich doch wenigstens mit meinem Namen ansprechen können. „Schwerdtfeger“ ist doch gar nicht so schwierig rauszukriegen…

Legally you are qualified to receive these funds as the beneficiary with your surname identity. All the legal papers will be processed to facilitate the release of this money to you in line with our bank inheritance policies.

Klar, der ganze Zaster wartet nur auf mich, weil ich den richtigen Vornamen habe, den ihr so genau kennt, dass ihr mich gar nicht ansprechen könnt.

In your acceptance of claim of this money, we require you to send to us immediately, your full names as they are in your international passport, your current mobile telephone number, your fax number (must be a confidential fax) and your contact address to enable us file necessary documents at any probate court for the release of this money.

Und wenn jemand so doof ist, dass er diese windige Story glaubt, denn soll er den Verbrechern mal eben alle Möglichkeiten einräumen, ihn weiter zu bearbeiten. Das tun die gerne, wenn was zu holen ist – ein fünfstelliger Betrag ist schnell für Gebühren und Formalien ausgegeben, bevor die Ganoven den Kontakt abbrechen.

Kindly contact me so we can get this deal started and concluded immediately.

Liest du dieses Blog, Dumpfbacke? Das hier ist meine Kontaktaufnahme, und meine einzige Antwort lautet: Spammers as you are mindless jerks, which nobody wants to help when they are burned alive and their painfull death is videocasted for the entertainment of the whole internet. Die soon and hard! No one – perhaps except for a few relatives which are not responsible for strange biological facts – will ever miss you.

As soon as we get your details, we will turn update you with your claim proceedings.

Ja ja, so bald ihr überhaupt etwas über mich wisst, werdet ihr mit der betrügerischen „Behandlung“ anfangen.

Yours Faithfully,
Thomas Galvin
SEN Bank SN.
Tell:+221772361416

Mit voller Verachtung!

Elias Schwerdtfeger
Inoffizieller Gegenpapst

Note: This message is strictly for the addressed email bearer. if you have received in error kindly delete immediately and dis regard. We thank you for your cooperation.

Klar, was an ein paar Millionen Opfer geht, das ist echt ganz ganz geheim. Wenn man nicht derjenige ist, der nicht einmal mit seinem Namen angesprochen wurde, einfach löschen. Zumindest dieses bisschen „Mitarbeit“ leiste ich wirklich gern.

Aber immerhin: Ihr habt endlich einmal den Trick mit der Antwortadresse kapiert und müsst deshalb nicht schreiben, dass man die Mail nicht direkt beantworten soll. Eure dabei verwendete, kostenlose und sehr kryptisch gehaltene Mailadresse bei Hotmail erweckt genau das angemessene Vertrauen.

GT-100 Santa

Sonntag, 23. November 2008

An: mxxxxxt (at) hxxxxu.de

[Die Empfängeradresse habe ich aus nahe liegenden Gründen unkenntlich gemacht, ich kriege wirklich schon genug von solchem Schrott.]

Das sagtet ihr schon in der Empfängeradresse. Die Wiederholung dieser Headerzeile in der Nachricht als Ersatz für eine richtige Anrede ist doch ein bisschen stümperhaft.

Bitte finden Sie unseren GPS NEWS LETTER unter:
http://hexafu.com/mails/GT-100_SantaClaus/santaclaus.htm

Was? Ihr bittet mich darum, etwas zu finden, das mir ohne eure Drecksspam völlig gleichgültig gewesen wäre? Ich müsste schon an den Weihnachtsmann glauben, wenn ich so naiv wäre, dass ich auf einem Link in einer kriminellen Spam rumklicke.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und bedanken uns für Ihr Interesse.

Welches Interesse habe ich denn? :evil: Ihr habt ein Interesse, und zwar an Leuten, die so doof sind, dass sie auf eine hingestümperte Spam reinfallen.

Mit freundlichen Grüssen

H E X A F U GPS SYSTEMS

Petra Mollenhauer

Geh in aller Freundlichkeit sterben! Dann kann Weihnachten werden.