Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

petroleum terminal in s-Gravenhage, Netherlands.

Dienstag, 10. Februar 2026

Ich glaube mal, dafür bin ich die falsche Zielgruppe. Wer schreibt mir denn hier?

Von: Glen Doy <glendoy42@gmail.com>
An: undisclosed-recipients:;

Ich habe jetzt schon keine weiteren Fragen mehr. Wenn etwas aussieht wie Scheiße, sich wie Scheiße anfühlt und wie Scheiße stinkt, kann man sich den Geschmackstest sparen.

Dear sir/madam,

We Berg Beton Logistic B.V., are pleased to inform you that we offer tank storage and
logistics services at various strategic locations, Rotterdam, Fujairah and Jurong Terminal Port.

As one of the largest liquid bulk tank storage companies in
Rotterdam, we provide comprehensive logistics services in
Rotterdam commercial ports. Our expertise deals in storing and
transporting oil and gas petroleum products for our valued
Clients at the mentioned ports with a discount price.

For inquiries or to make storage bookings, please do not hesitate
to contact us via email.

Office Addresses : Stuyvesantstraat 10 ’s-Gravenhage, 2593GM Netherlands.

Nein, ich brauche gerade keinen Öltank am Hafen. Ihr Spammer denkt euch wohl auch: „Wenn wir ein paar Millionen Schüsse raushauen, dann werden vielleicht zehn auch irgendwo ankommen, wo jemand darauf reinfallen könnte“. Und ihr kommt euch dabei sicher ganz raffiniert und schlau vor.

whatsapp number: +31 970 050 3████
Email : info@bergbetonlogistic.com
logistics@bergbetonlogistic.com
Company Name: Berg Beton Logistic B.V.
CEO : Aris Jesse.

Wie, die Antwort doch nicht über GMail, sondern schön über…

$ host bergbetonlogistic.com
bergbetonlogistic.com has address 31.31.196.75
bergbetonlogistic.com has IPv6 address 2a00:f940:2:2:1:1:0:39
bergbetonlogistic.com mail is handled by 10 mx1.hosting.reg.ru.
bergbetonlogistic.com mail is handled by 20 mx2.hosting.reg.ru.
$ _

…russische Server? Warum verwendet ihr die nicht als Absender für euren Massenmüll aus der Hirnhölle? Ach, ihr wollt damit nicht so schnell auf die Blacklists kommen, ich verstehe.

Ich habe zwar kein WanzApp von der kriminellen und verurteilen Spam- und Schadsoftwareklitsche „Meta“ formerly known as Facebook, aber für so etwas wie diesen E-Müll habe ich immer genug Speicher, und zwar in /dev/null. Da wird es nie voll. So schade, dass man aus dummer Spam keine Energie gewinnen kann. Es würde so viele Probleme lösen.

Your files are about to be lost

Dienstag, 10. Februar 2026

Wer schreibt mir denn?

Von: Storage System <storage@aps.lampera.de>

Oh, „mein Speicher“ schreibt mir. 😂️

Und was schreibt der so?

☁️
Zur Löschung vorgesehen

Ich merke es schon. Das Sönnchen hängt mal wieder im Himmel. Sehr angenehm. Mein Bedarf an Winter, Kälte und Trübnis ist aber auch gedeckt. Und du hast die Wolken gelöscht, Spammer? 😁️

Ihr Konto war inaktiv und hat das Speicherlimit überschritten. Gemäß unserer Aufbewahrungsrichtlinie sind Ihre Dateien zur Entfernung vorgesehen.

Permanenter Datenverlust
Wenn Sie Ihren Speicherplan nicht verlängern 11. Februar 2026
, werden Ihre Daten dauerhaft von unseren Servern gelöscht.

Fotos & Videos Gefährdet
Dokumente Gefährdet
Cloud-Backups Gestoppt

Meine Dateien behalten

Abmelden

Der Zeilenumbruch nach dem Datum und vor dem Komma ist aus dem Original. Da hat einer wohl ein paar Schmerzen mit seinem Spamskript.

Lustig, der Phisher hier weiß ja nicht einmal, bei welchem Cloudanbieter ich bin. Ich bin übrigens beim keinem. Aber dass es sich um eine Spam handelt, sieht man ja schon daran, dass sie in einem Blog namens Unser täglich Spam erscheint.

Einfach löschen, den Quatsch! Und auf gar keinen Fall reinklicken!

Wechsel des Bankpartners für Ihre Gebührenfrei-Karte REF-32343584 von Аdvаnzіа AG

Montag, 9. Februar 2026

Nur, um das gleich klarzustellen: Weder habe ich eine Gebührenfrei-Karte, noch weiß ich überhaupt, was das sein soll, noch bin ich Kunde der Advanzia-Bank. Das hier ist also klares Phishing. Und die wichtigtümelnde Nummer im Betreff ist für mich auch völlig bedeutungsleer und nichtssagend:

gebührenfrei.de

Wechsel des Bankpartners für Ihre Gebührenfrei-Karte

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

für die Gebührenfrei Kreditkarten [sic! Mit Deppen Leer Zeichen, anders als noch im Betreff] gibt es einen neuen Bankpartner. Auch Ihr Gebührenfrei Kreditkartenvertrag [sic! Mit Deppen Leer Zeichen] wird Mitte Februar von der Аdvаnzіа AG zur Solaris SE übertragen.

Damit ändert sich zwar die Administration im Hintergrund – Ihre Gebührenfrei Kreditkarte sowie Partnerkarte(n) können Sie aber weiterhin wie gewohnt nutzen. Die Kreditkartennummer bleibt gleich, ein Austausch der Karte ist nicht nötig.

Deshalb erledigen Sie die Aktualisierung am besten gleich, damit alles weiter läuft wie am Schnürchen. [Aha, ich muss also nichts tun, außer in eine Spam zu klicken! Und wenn ich das mache, läuft der Betrug wie am Schnürchen.]

Bitte prüfen Sie Ihre Daten unter:

Weiter zum Kundenportal

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Аdvаnzіа Team

Аdvаnzіа Bank S.A.
9, rue Gabriel Lippmann · L-5365 Munsbach · Luxemburg

Sicherheitshinweis: Wir bitten niemals per E-Mail um Passwörter. Führen Sie Updates nur nach direktem Login auf https://www.Аdvаnzіа-bank.de durch.

© 2026 Аdvаnzіа Bank S.A. | Automatische Benachrichtigung

Der Link führt natürlich nicht zur Website der Advanzia-Bank, sondern nach einer längeren Weiterleitungskette, die allein für mehrere Sekunden Wartezeit sorgt, in die wenig Vertrauen erweckende Domain aktualisieren (strich) app (punkt) click, wo man die Gelegenheit bekommt, etwas sehr, sehr Dummes zu tun:

$ lynx -dump https://aktualisieren-app.click/neu/assets/login.php
Willkommen bei Ihrem Kreditkarten Kundenportal

   Geben Sie unten Ihre Daten ein, um sich sicher in Ihrem
   Kreditkartenkonto einzuloggen, oder registrieren Sie sich, sollten Sie
   noch kein Nutzerkonto haben.

   Sie können hier auf Ihr Advanzia [1]Tagesgeldkonto zugreifen.
   Benutzername ____________________
   Passwort ____________________
   (BUTTON) Anmelden (BUTTON) Registrieren
     __________________________________________________________________

Probleme beim Anmelden?

     * Passwort vergessen?
     * Kontaktieren Sie uns
     * Zu den FAQ
     __________________________________________________________________

     * Impressum

Verweise

   1. https://aktualisieren-app.click/neu/assets/login.php
$ _

Aber nett, dass die Phisher zum Abschluss ihrer Phishing-Spam noch davor warnen, au irgendwelchen Websites Passwörter einzugeben, weil man in einer E-Mail darum gebeten wird. 😁️

Es gibt zum Glück einen sehr wirksamen Schutz vor Phishing, einer der häufigsten Trickbetrugsformen im gegenwärtigen Internet: Niemals in eine E-Mail klicken! Denn wenn man nicht in E-Mails (und vergleichbare Mitteilungen) kickt, kann einem kein Betrüger so leicht einen giftigen Link unterschieben. Stattdessen Lesezeichen für häufig besuchte Websites im Webbrowser anlegen und diese Website nur noch über diese Lesezeichen aufrufen. Wenn man nach dem „Genuss“ einer Phishing-Spam wie dieser hier doch einmal unsicher sein sollte: Einfach die Website der Bank über das Browser-Lesezeichen aufrufen und sich dort wie gewohnt anmelden. Wenn man danach keinen Hinweis auf das in der Spam behauptete Problem sieht, hat man einen dieser gefürchteten „Cyberangriffe“ abgewehrt und ganz viel Geld und mit allerlei Ärger versalzene Lebenszeit gespart. So einfach geht das. Macht das! 🛡️

Sollen die Betrüger doch verhungern, wenn keiner mehr darauf reinfällt!

Mit etwas Glück können Sie einen Fressnapf Gutschein im Wert von 150€ erhalten!

Montag, 9. Februar 2026

Von: Fresnap <Fresnap.deals@caramail.com>

Ich glaube ja, dass die richtige Fressnapf-Kette großen Wert darauf legen würde, die eigene Firmierung richtig zu schreiben.

Natürlich ist das eine Spam. „Fressnapf“ hat auch ganz sicher keine Mailadresse von mir. Woher auch. Nicht nur, dass ich irgendwelchen Läden keine Mailadresse gebe, um nicht noch mehr Müll ins Postfach gemacht zu bekommen, ich halte auch keine Tiere und bin dort kein Kunde. Die Tierchen, die es in den wärmeren Monaten zu mir zieht – vor allem Mücken – fressen einfach mich auf, indem sie mich leersaugen und bedürfen keiner weiteren Fütterung.

Die Spam wird auch sicher genug als Spam erkannt. So sicher, dass sie eigentlich nirgends mehr ankommen sollte.

„Fressnapf“ hat mit dieser illegalen und asozialen Spam nichts zu tun. Die Firmierung wird von Spammern missbraucht und in den kriminellen Dreck gezogen. Darüber hinaus wird auch die Firmierung des Freemailers GMX in den Dreck gezogen, indem…

$ host caramail.com
caramail.com has address 82.165.229.87
caramail.com mail is handled by 10 mx01.caramail.com.
caramail.com mail is handled by 10 mx00.caramail.com.
$ mime-header http://caramail.com
HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Date: Mon, 09 Feb 2026 08:36:30 GMT
Server: Apache
Location: https://www.gmx.fr/
Content-Length: 227
Connection: close
Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1
$ _

…auf der Website in der für Spamabsender missbrauchten Domain einfach eine Weiterleitung zum franzöischen GMX gemacht wird, um einen völlig falschen Eindruck zu erwecken, falls sich jemand fragt, was dieses „caramail“ sein soll und mal nachschaut, indem er die Domain in die Adressleiste des Webservers eingibt. Das ist bei Spams übrigens auch eine eher schlechte Idee.

Ich hoffe, dass der Charakter dieser Kriminellen damit deutlich genug geworden ist. Tiere sollen ja so beliebt sein, weil sie viel mehr Anstand als Menschen haben. Ich weiß nicht, ob das als verallgemeinerte Aussage stimmt. Aber bei diesem spammenden Geschmeiß wird es wohl hinkommen.

Wie so häufig bei dieser Art Spam steckt die ganze „Nachricht“ in einem Bild, das aus dem Web nachgeladen werden soll, in diesem Fall einmal mehr aus der Cloud von Google, den besten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers. Das Bild ist eine 256 KiB fette PNG-Datei, die einen 483 Byte großen Text so transportiert, dass blinde und schwer körperbehinderte Menschen ihn gar nicht mehr lesen können.

Von einer Abuse-Meldung bei Google sehe ich ab. Sie ist erfahrungsgemäß sinnlos und eine Verschwendung begrenzter Lebenszeit. Google hat kein Interesse daran, etwas gegen den Missbrauch seiner angebotenen Dienste durch Kriminelle zu tun und bürdet den damit verbundenen Aufwand lieber der ganzen Welt auf, um den Reibach für sich zu behalten. Das ist genau so asozial wie Spam. Oder, wie ich es auch gern sage: Google selbst ist Spam.

Mit etwas Glück können Sie einen Fressnapf Gutschein im Wert von 150€ erhalten!

FRESSNAPF -- Jetzt teilnehmen! -- (Abbildung zweier Geschenkkarten) -- Hallo, -- herzlichen Glückwunsch! Sie wurden ausgewählt! -- Mit etwas Glück können Sie einen Fressnapf-Gutscheinim Wert von 150 € erhalten! -- Ihre Vorteile: -- *Der Gutschein ist online oder im Geschäft einlösbar -- *100% kostenlose Teilnahme -- *sofort, einfach und unverbindich -- Falls Sie als möglicher Gewinner ausgewählt wurden, bitte hier nachsehen! -- Wir freuen uns für Sie! -- Ihr Gewinner-Team -- [Jetzt mitmachen!]

Nur für den Fall, dass es nach der dreimaligen wörtlichen Wiederholung des Satzes bei der Zielgruppe dieser Spammer immer noch nicht sitzt: „Mit etwas Glück können Sie einen Fressnapf Gutschein im Wert von 150€ erhalten!“. Das ist Spam für die Generation Teletubbie. Nochmal! Nochmal!

Natürlich gibt es da gar nichts zu gewinnen. Es ist Spam. Alle Daten, die man dort als Zustelladresse für den „Gewinn“ eingibt, gehen an Spammer. Sie werden von Spammern eingesammelt und an Spammer weitergegeben. Eventuell angegebene Kreditkartendaten für die Bezahlung einer Liefergebühr – ich habe mir die Website nicht angeschaut, manchmal reicht auch die Datensammlung – werden für betrügerische Geschäfte missbraucht. Bitte niemals auf derart plumpe Spam reinfallen, die hundertprozentig kostenlos dazu beglückwünscht, dass man ein möglicher Gewinner ist.

Nicht und niemals in solche Spam klicken! Am besten gar nicht in E-Mail klicken, denn dann kann einem kein Trickbetrüger so leicht einen giftigen Link unterschieben. Und klar erkennbare Spam wie diese hier einfach löschen!

Flaute–im–Bett? Muss nicht sein!

Freitag, 6. Februar 2026

Oh, so etwas hatte ich ja auch schon lange nicht mehr, wenn man mal von der chinesischen Wasserfolger der Höhle-der-Löwen-Spams absieht, die natürlich auch immer wieder einmal Pimmelpillen anbieten:

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Mittel, die „frei von Nebenwirkungen“ sind, sind übrigens immer auch frei von Wirkungen. Wer mir diesen plump zusammengefassten Satz nicht glaubt, kann ja mal einen richtigen Arzt fragen. Wir haben keine Substanzen, die genau an den Ursachen ansetzen, ohne darüber hinausgehende Wirkungen zu entfalten, und wir sind sehr weit von einer solchen Medizin entfernt.

„Natürlich“ ist es übrigens, wenn man weitgehend ausgeliefert hinnehmen muss, was ist und kommt, ohne etwas dagegen tun zu können. Alles andere ist Kultur.  

Mandatory Security Update Required by February 28.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Wie, muss ich meinen Computer noch im Februar updaten, weil er sonst im März explodiert? Und wer schreibt mir überhaupt?

Von: Trust Wallet – Security Update <info@comptive.eu>

Oh, ein Vertrauensgeldbeutel schreibt mir. Dabei habe ich gar kein Kryptogeld, und natürlich auch keinen Account bei denen. Mich würde in diesem Fall bereits die Firmierung abhalten, bei denen einen Account einzurichten und ihnen mein Geld anzuvertrauen. Das ist ja, als würde ein Lebensmittelhändler als „Essbar und Ungiftig“ firmieren. Da wird man doch einfach skeptisch. 😁️

Aber von solchen Anmerkungen einmal abgesehen: Natürlich ist das Phishing. Und zumindest bei mir wurde diese Spam von Trickbetrügern auch sehr sicher als Spam erkannt und aussortiert, so dass ich guter Dinge bin, dass die meisten Empfänger gewarnt sein sollten.

Die gesamte Botschaft, dass man jetzt mal spätestens bis zum Ende des Monats in eine Mail klicken muss, weil man sonst nicht mehr an sein Geld kommt, steckt in einem in die Spam eingebetteten Bild. Natürlich wäre es Aufwand, für jeden Empfänger eine neue Grafik zu generieren, natürlich haben die Spammer keine Lust auf Aufwand, und deshalb ist der Text in diesem Bild völlig unpersönlich. Stattdessen sollen ein paar Textstummel in der Spam den Eindruck einer persönlichen Ansprache erwecken, obwohl nur die Mailadresse genannt wird. So etwas ist ein ganz sicheres Zeichen für Spam. Es gibt ja objektiv keinen Grund, warum man den Text einer Mail nicht einfach als Text in die Mail schreiben sollte: schnell, direkt, ohne unnötigen Datenmüll, mit jeder Software lesbar und barrierefrei. Und tatsächlich macht das außer Spammern auch niemand so.

Die Spam sieht so aus:

We are contacting you regarding activity associated with the address below:

gammelfleisch@tamagothi.de

Hi, -- We're stepping up your security. -- As part of our continued commitment to keeping your digital assets safe, 2-Factor-Authentication (2FA) will soon become mandatory for all Trust Wallet accounts. This is a major security enhancement designed to protect your wallet from unauthorized access. -- Deadline: 02/28/2026 -- After this date, access to key wallet features will be restricted until 2FA is enabled. -- [Enable 2FA Now!] -- Thank you for being part of the Trust Wallet community. Your security is our top priority. -- Stay secure, -- The Trust Wallet Team

gammelfleisch@tamagothi.de
02/04/2026 02:39:27 pm

This message was generated automatically for security purposes.
Please do not reply.

Schön, dass die Spammer Datum und Uhrzeit erwähnen, obwohl diese auch im Mailheader stehen, genau wie die zugespammte Mailadresse. Es kommt sogar noch besser: Im Mailheader ist auch die Zeitzone angegeben, so dass meine Mailsoftware die Zeitangabe in meine Zeitzone umrechnen und in meinem mit den Spracheinstellungen eingestellten Datumsformat anzeigen kann. Das ist ja auch viel sinnvoller so.

Ja, solche überflüssigen und oft missverständlichen Angaben von Datum, Uhrzeit und Mailadresse sieht man ebenfalls nur in Spam. Kein denkender und fühlender Mensch kommt jemals auf die Idee, dass so etwas eine gute Idee sein könnte. Nur Spammer machen das immer wieder. Warum? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht wollen sie damit ja jemanden beeindrucken. 😁️

Wer in die Spam klickt, hat verloren. Nicht nur, dass den Spammern über eine eindeutige ID mitgeteilt wird, dass die Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde, als kostenloses Bonusgeschenk befindet man sich danach auch auf einer Website von Kriminellen, die einem das Kryptogeld klauen wollen. Wer dort macht, was die Spammer wollen, um vollen Zugriff auf seine wichtigsten Walletfunktionen behalten zu können, ist sein Geld los. Möglicherweise wird auch noch Schadsoftware installiert und man wird auch aufgefordert, eine für die 2FA angeblich erforderliche App auf seinem Smartphone zu installieren, die natürlich das reinste Gift ist. Und alle Daten, die man eingibt, gehen direkt an eine Bande von Trickbetrügern.

Zum Glück für uns alle gibt es ein hundertprozentig wirksames Mittel gegen Phishing, was immer noch eine der häufigsten Formen des Trickbetruges im Internet ist: Niemals in eine E-Mail klicken! Stattdessen Lesezeichen für Websites, bei denen man ein Benutzerkonto hat, im Webbrowser anlegen und diese Websites nur noch über diese Lesezeichen aufrufen. Dann kann einem kein Trickbetrüger so einfach einen giftigen Link unterschieben. Wenn man dann einmal eine Mail erhalten hat, die einem wegen irgendeinem in dieser Mail behaupteten Problem zum Klicken in die Mail auffordert, nicht in die Mail klicken, sondern die Website über das Lesezeichen aufrufen und sich dort wie gewohnt – am besten mit einem guten Passwortmanager – anmelden. Sieht man nach seiner Anmeldung keinen Hinweis auf das Problem, von dem einem in der Mail erzählt wurde, hat man einen dieser gefürchteten Cyberangriffe abgewehrt, sein Geld behalten und sich viel Ärger erspart. So einfach geht das. Macht das! 🛡️

Sollen die schäbigen Trickbetrüger doch verhungern, weil niemand mehr auf ihren primitiven Betrug reinfällt!

Mailingliste freigeben? [LISTCONSENT:8019e9151afdb75f]

Mittwoch, 4. Februar 2026

Oh, toll! Mit sedezimaler Zahl im Betreff. Sieht technisch und wichtig aus, sagt dem Empfänger aber gar nichts. Falls dem Spammer mal die sinnlosen und beeindruckensollenden Zahlen ausgehen sollten, ich habe hier noch ganz viele davon in meinem Computer:

$ dd if=/dev/urandom bs=8 count=5 status=none | od -t x8 | cut -d' ' -f 2- -s | tr ' ' '\n'
acf0a3ab47b5bb94
f410c024e8778152
0120f7fdc1ef9eb0
220ec5738952c0f7
6b4ffca9e62baddb
$ _

So beeindruckensollende, sinnlose Zahlen! 😁️

Auch der Inhalt dieser über eine IP-Adresse von Google versendeten Spam ist ein alles in allem sehr dummer Versuch:

Du hast eine E-Mail von einer Mailingliste erhalten, die du noch nicht bestätigt hast.

Liste (List-ID):
<5s6.enoeht.com>

Möchtest du Mails von dieser Liste erhalten?

Antworte einfach auf diese E-Mail mit:
JA = erlauben
NEIN = blockieren (künftig verwerfen)

Token:
8019e9151afdb75f

Ja, Spammer, vor meinem Arsch ist auch kein Gitter! 👅️

Ich werde mich natürlich hüten, diesem illegal und asozial vorgehenden Spammer mit der von ihm eingeforderten Antwort zu bestätigen, dass seine Spam auf meiner Mailadresse angekommen ist. Ich habe schon genug Spam und lade mir nicht freiwillig noch mehr davon ein. Einmal ganz davon abgesehen, dass es schlicht illegal wäre, meine Nichtbehandlung dieses klar vom rspamd als Spam aussortierten, lustigen Versuches als ein „Einverständnis“ zu bewerten. Ich muss gar nix tun. Ich habe keine Spam bestellt. Bei niemandem.

Die Domain der Antwortadresse…

$ surbl enoeht.com
enoeht.com	LISTED: ABUSE
$ _

…steht natürlich auch schon wegen Spam, Spam und noch mehr Spam auf so ziemlich jeder Blacklist. Aber das überrascht mich nicht, wenn ich so eine Spam sehe. Der probiert sicher sein ganzes Adressbuch mit ein paar Millionen Mailadressen durch. Dann geht das recht schnell.

Nicht auf so eine plumpe Nummer reinfallen, den Müll einfach löschen!

Re: Aktion erforderlich – Fall-897189222384

Dienstag, 3. Februar 2026

Oh, so eine schöne, große Nummer. Zwölfstellig. Da gibt es eine Billion von. Das muss irre wichtig sein. Aber warum „Re“? Ich habe euch…

Von: Аdvаnzіа <jhk5uvc@myenergy.it>
An: undisclosed-recipients:;

…garantiert noch nie geschrieben. Worauf antwortet ihr also? Habt ihr Kopfmails? Geht mal zum Arzt damit!

Natürlich ist das einmal mehr eine plumpe Phishing-Spam, die auch bei ein paar Kunden der Advanzia-Bank ankommen soll, damit davon auch wieder ein paar naive in die Mail klicken:

Datenbestätigung erforderlich

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

nach einer kürzlichen Systemaktualisierung bitten wir Sie, Ihre hinterlegten Kontaktdaten zu überprüfen. Diese kurze Bestätigung stellt sicher, dass Ihr Zugang voll funktionsfähig bleibt und alle Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Bitte prüfen Sie Ihre Daten unter:

Anmelden

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Аdvаnzіа Team

Аdvаnzіа Bank S.A.
9, rue Gabriel Lippmann · L-5365 Munsbach · Luxemburg

Sicherheitshinweis: Wir bitten niemals per E-Mail um Passwörter. Führen Sie Updates nur nach direktem Login auf https://www.Аdvаnzіа-bank.de durch.

© 2026 Аdvаnzіа Bank S.A. | Automatische Benachrichtigung

Wie nett von diesem Phisher, dass er noch einmal darauf hinweist, dass man nicht in eine Mail klicken, sondern die Website der Bank direkt aufrufen soll. 😁️

An diesen „Sicherheitshinweis“ eines Trickbetrügers sollten sich Empfänger dieses Mülls ruhig mal halten, dann werden sie auch nicht so einfach überrumpelt:

$ lynx -dump https://xn--72-glcedg4btat.xn--p1ai/beg/
Willkommen bei Ihrem Kreditkarten Kundenportal

   Geben Sie unten Ihre Daten ein, um sich sicher in Ihrem
   Kreditkartenkonto einzuloggen, oder registrieren Sie sich, sollten Sie
   noch kein Nutzerkonto haben.

   Sie können hier auf Ihr Advanzia [1]Tagesgeldkonto zugreifen.
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Verweise

   1. http://partner-in-india.ru/app/assets/login.php
$ _

Generell kann man sich vor Phishing – immer noch eine der häufigsten Formen des Trickbetrugs im Internet – sehr einfach und hundertprozentig wirksam schützen: Niemals in eine E-Mail klicken! Stattdessen für häufiger besuchte Websites Lesezeichen im Browser anlegen und diese Websites nur über das Lesezeichen aufrufen. Dann kann einem kein Betrüger so einfach einen giftigen Link unterschieben. Sollte man nach dem Anblick einer „komischen Mail“, die behauptet, dass man jetzt ganz dringend etwas tun müsse, doch einmal unsicher sein: Trotzdem nicht in die Mail klicken! Ja, ich wiederhole mich. Aber die Mail kann von jedem Menschen aus diesem Internet kommen, und einige davon sind ziemlich krumme Hunde. Stattdessen einfach die Website der Bank über das angelegte Lesezeichen aufrufen und sich dort wie gewohnt anmelden! Wenn man dann keinen Hinweis auf das in der Mail behauptete Problem sieht, hat man einen dieser gefürchteten Cyberangriffe abgewehrt, tausende von Euro gespart und einen Haufen oft jahrelang anhaltenden Ärgers vermieden. So einfach geht das. Macht das! 🛡️

Wenn die Phishing-Betrüger deshalb verhungern, weil niemand mehr auf ihren Betrug reinfällt, wird sie niemand vermissen.