Aber ich zahle doch immer mit Bargeld. 😁️
Natürlich ist das hier ein Phishing. Ich habe gar kein Auto, das ich irgendwo parken müsste.
Von: EasyPark <info@databackup.pt>
EasyPark hat damit nichts zu tun. Dieses Unternehmen würde sicherlich die eigene Domain für E-Mail an die Kunden benutzen.
Ihre Zahlungsmethode konnte nicht verifiziert werden. Bitte aktualisieren Sie Ihre Daten, um eine Kontosperrung zu vermeiden.
Wie, ist das Geld nicht angekommen? 🙃️
EasyPark
Ihre Zahlungsmethode ist ungültig
die mit Ihrem EasyPark-Konto verknüpfte Zahlungsmethode konnte nicht erfolgreich verifiziert werden oder wurde nicht aktualisiert.
Um eine Sperrung Ihres Kontos zu vermeiden und die EasyPark-App wie gewohnt nutzen zu können, hinterlegen Sie bitte umgehend eine gültige Kreditkarte.
Klicken Sie auf den untenstehenden Button, um Ihre Zahlungsdaten zu aktualisieren.
Der Link geht nicht zu EasyPark, sondern in die Cloud von Google, eigentlich dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers. Aber diesmal ist es anders: Google hat „den Stecker gezogen“, und deshalb gibt es dort keine Weiterleitung mehr auf eine Phishing-Website von Trickbetrügern, auf der man seine Kreditkarte an eine international operierende Betrügerbande übergeben kann. Stattdessen gibt es eine Fehlermeldung von Google. Und das nicht einmal zwölf Stunden nach dem Versand der Phishingspam.
Sollte Google jetzt also endlich damit anfangen, den Missbrauch seiner kostenlos angebotenen und ziemlich anonym nutzbaren Dienstleistungen durch Kriminelle zu bekämpfen? Ich fände das sehr lobenswert. Ich glaube es allerdings nach den letzten anderthalb Jahrzehnten erst, wenn ich es häufiger sehe. Und bis dahin nehme ich an, dass die Phisher zu dumm waren, den Link zu setzen. Das ist ja auch immer schwierig mit der Zwischenablage, vor allem, wenn man das wie am Fließband macht… 😁️
Übrigens: Einen URI mit einer Länge von 1208 Zeichen habe ich bis jetzt noch nie in einer Spam gesehen. Ein Großteil der E-Mails, die ich von denkenden und fühlenden Menschen bekomme, ist kürzer als dieser Link.
EasyPark AB | Sveavägen 98 | 113 50 Stockholm | Schweden
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Diese E-Mail wurde automatisch versendet. Bitte aktualisieren Sie Ihre Zahlungsmethode, um die volle Funktionalität der EasyPark-App zu erhalten.
Diese Spam wurde über die IP-Adresse eines Cloud-Dienstleisters aus Missouri, USA versendet. Die Abuse-Mail ist schon draußen.
Anmerkung zum Schluss: Dass den Menschen inzwischen der verpflichtende Besitz eines so genannten „Smartphones“ — das ist ein Computer, auf dem einem das Recht entzogen werden soll, selbst darüber zu entscheiden, welche Software man darauf ausführt — und die Installation einer App aufgenötigt werden sollen, um ihr Auto zu parken, finde ich widerlich. Die einzigen, die von solchen unnützen Formen des „Digitalzwanges“ (der in Wirklichkeit ein Überwachungs- und Gängelungszwang ist, „digital“ gibt es nämlich auch ohne solche Vergällung) profitieren werden, sind Betrügerbanden und halbseidene bis kriminelle Geschäftemacher.


