Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


DanielSoike

Montag, 13. April 2026

So nannte sich der spammende Glücksspielexperte mit seiner IP-Adresse aus Großbritannien und seinem nicht so toll programmierten Spamskript, der heute morgen um 8:11 Uhr den folgenden Kommentar auf Unser täglich Spam ablegen wollte:

Cresus Casino FR bietet franzosischen Spielern einen sicheren Einstieg mit Bonus bis 500 € + 100 Freispielen, uber 2000 Spielen inklusive Slots, Tischspielen und Live-Casino. Schnelle Auszahlungen und 24/7-Support in Franzosisch. https://cresuscasino-fr.online – tauche ein und hol dir den gro?zugigen Willkommensbonus!

Das ist ja toll, Spammer! Das klingt ja, als wollen die Nuller Jahre ihre hirnlose Spam wiederhaben, dass man durch Zocken in windigen Spamcasinos reich werden könne (eine Masche, die dann nahtlos von Reichwerdmethoden mit binären Optionen und danach mit Kryptogeld abgelöst wurde, Betrug sind sie alle drei, das ganze eingezahlte Geld ist futsch). Oh, französischsprachiges Publikum soll angesprochen werden? Tu fais ça sûrement parce que tu sais que les Français ne comprennent pas très bien l‘anglais, n‘est-ce pas ? Dann wird ihnen Deutsch sicherlich viel leichter fallen. Obwohl nicht einmal du unfallfrei ein „ß“ in deinen deutschsprachigen Kommentar hineinbekommst. Ja, das hirnt schon hart, dieses Deutsch, ich weiß! 😅️

Natürlich sind alle „Casinos“, die einem in irgendeiner Spam empfohlen werden, Betrug. Das Geld, das man einzahlt, sieht man nie wieder. Das „Spiel“ ist vom Veranstalter beliebig manipulierbar. Solche Manipulationen können vom Spieler nicht entdeckt werden. Die „Bonusse“, die man am Angelhaken geschenkt kriegt, wenn man so dumm ist, auf einen Link in einer Spam zu klicken, machen nur eines klar: Die Zahlen, die im Webbrowser oder in einer Anwendung angezeigt werden, haben keinen Wert und können einfach verschenkt werden.

Der Vollständigkeit halber ein Screenshot der ohne Umwege verlinkten und standesgemäß völlig impressumslosen Website:

Screenshot der betrügerischen Website eines angeblichen Onlinecasinos in französischer Sprache

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der Spammer über diese Website Affiliate-Geld von einem richtigen Betrugscasino kassieren, wenn er ihm neue Kunden wirbt. Der schwarze Balken über den Augen der Frau ist von mir. Die Grafiken in solchen schnell von Betrügern aufgeschäumten Seiten werden modern, einfach und bequem „aus dem Internet mitgenommen“ und zusammengefummelt. Die abgebildeten Personen sind damit nicht einverstanden. Wenn man in der Stimmung ist, wie eine Spätgeburt noch auf so einen inzwischen altertümlichen Betrug reinzufallen, hat man wohl auch deutlich mehr als das stilvoll sein wollende Gläschen Puffbrause getrunken, und mit dem Lächeln ist es auch nicht mehr so weit her. An seine Stelle tritt ein blöder, gieriger, verbissener Gesichtsausdruck.

Und ja, natürlich geht es auf dieser Website nach unten noch weiter: Da werden die „Spiele“ vorgestellt und weitere Lügen erzählt. Mehrere hundert Bilder, die am Bildschirm aussehen sollen, als seien sie unterschiedliche Slotmaschinen mit Walzen, in Wirklichkeit ist es aber immer der gleiche intransparente und beliebig manipulierbare Rechenvorgang. Bitte niemals darauf reinfallen! Jeder weiß etwas Besseres mit seinem Geld anzufangen, als Betrügern den verfeinerten Lebensstil zu finanzieren. Ein Impressum gibt es nicht. Wozu auch. Es geht ja nur um Geld, da muss man doch nicht wissen, mit wem man es zu tun hat.

мега магазин

Sonntag, 12. April 2026

Perlen der täglichen Kommentarspam

So, also „Megamagazin“ oder in klarerem Deutsch „Großmarkt“, nannte sich das hirnversehrte Gekrieche mit seiner IP-Adresse aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, das heute nacht hier auf Unser täglich Spam mehrfach versucht hat, den folgenden Kommentar eigenhändisch über die Zwischenablage zu veröffentlichen:

id=“firstHeading“ class=“firstHeading mw-first-heading“>Search results

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General http://boiler.ttoslinux.org/harrisonhaly50/sb-mega2012/-/issues/5

Das wäre an sich nicht so bemerkenswert gewesen, aber nach sechsmaligem Scheitern dieses Versuches hat er, sie oder es in einem Anfall spontaner Lern- und Experimentierfreude etwas völlig Neues ausprobiert und den folgenden Kommentar versucht:

мега отзывы

Fehler beim Senden des Kommentars

Ich weiß nicht, was in der von tieferen technischen Kenntnissen unbeleckten Blitzbirne dieses Spammers vorgegangen ist. Vielleicht so etwas wie: „Ich habe jetzt immer und immer wieder ein unvollständiges HTML-Fragment mit falsch konvertierten Anführungszeichen als Kommentar versucht und bin damit gescheitert, versuche ich es jetzt doch einfach mal mit der für mich völlig unverständlichen Fehlermeldung dieser Website, vielleicht klappt da ja besser“. Sage niemand, dass dumme Spammer sich keine Gedanken machen!

Auf jeden Fall wünsche ich dem Spammer beim nächsten Mal ein bisschen mehr Glück beim Denken. Er braucht es. 🍀️

Dominique Biernaux

Samstag, 11. April 2026

So nannte sich der WanzApp- und GMail-Banker mit seiner IP-Adresse aus der Bundesrepblik Deutschland – ich kann es gar nicht oft genug sagen: Geoblocking hilft nicht gegen Spam, sondern behindert nur Leser, die Wert auf ihre Privatsphäre legen – der heute nacht um 2:51 Uhr den folgenden Kommentar auf Unser täglich Spam ablegen wollte. Er hat dazu kein kaputtes Spamskript verwendet, sondern den Kommentar mühsam und eigenhändisch über die Zwischenablage in das Kommentarfeld kopiert und ist aus inhaltlichen Gründen gescheitert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Ich garantiere Ihnen 100%ige Zufriedenheit und schnelle Bearbeitung. Die Auszahlung auf Ihr Konto erfolgt umgehend. Sie können sich darauf verlassen, dass ich Sie bei der Verwirklichung Ihrer Träume unterstütze. Bitte teilen Sie mir die gewünschte Kredithöhe und Laufzeit per E-Mail an d.marysebiernaux@gmail.com oder per WhatsApp unter +1639458████ mit.

Mit echter Hundert-Prozent-Garantie und verwirkten Träumen, versprochen bei der WanzApp-Nummer und der GMail-Adresse! Wer es glaubt, wird abgezogen und hat hinterher noch weniger Geld zur Verfügung – denn Darlehen gibt es von diesen Trickbetrügern nicht.

Mit der gleichen IP-Adresse hat die gleiche Blitzbirne zur gleichen Zeit noch zwei weitere Kommentare versucht:

  1. Name: Christine

    Ich hätte nie gedacht, dass ich den dringend benötigten Kredit bekommen würde, da ich lange Zeit von zwei Kreditgebern betrogen worden war, die meine finanzielle Lage nur verschlimmert hatten. Zuerst glaubte ich es nicht und zögerte. Verzweifelt beschloss ich jedoch, die erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen, und problemlos wurden meinem Konto die beantragten 20.000 € gutgeschrieben. Falls Sie einen Kredit benötigen, wenden Sie sich bitte an Frau Susanne Welsch. Sie hilft Ihnen gerne weiter. Machen Sie es wie ich und senden Sie Ihre Anfrage an welschsusane@gmail.com.

  2. Name: Antje Greiss

    Hallo, mit großer Freude schreibe ich dieses Zeugnis im Jahr 2026, um Frau Renata RANFL meinen Dank auszusprechen. Sie gewährte mir ein Darlehen in Höhe von 20.000 €. Ich danke Gott, dass er mich zu ihr geführt hat, und dank ihr kann ich nun wieder lächeln. Sollten Sie sich in einer schwierigen Lage befinden und ein Darlehen von einer seriösen und ehrlichen Person benötigen, kontaktieren Sie Frau Renata RANFL unter folgender Adresse: renata.ranf@gmail.com

Dann hat er endlich gemerkt, dass alle seine Kommentare direkt in den virtuellen Orkus gehen und sich vermutlich einer anderen Website zugewandt, die sich leichter vollspammen lässt.

Aber schon bemerkenswert, wie viele tolle – und vor allem: „verschiedene“ – Darlehensgeber dieser Spammer so kennt. Dank dieser Einsicht kann ich nun wieder lächeln. 😅️

Und alle haben sie immer nur Mailadressen beim dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, bei Googles GMail.

Seid gegrüßt, mein Freund,

Freitag, 10. April 2026

Seid gegrüßt, mein Freund,

ich möchte mich Ihnen vorstellen. Mein Name ist David Sansom, ich bin britischer Staatsbürger und arbeite im Londoner Büro der Offshore-Bank Lloyds Bank Plc. Ich bin Executive Director Commercial Banking und Interim Chief Operating Officer der Lloyds Bank, UK.

Ich freue mich, Ihnen ein dringendes und lukratives Geschäftsangebot unterbreiten zu dürfen, von dem wir beide nach Abschluss der Verhandlungen profitieren werden. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung an Sie gewandt, um zu klären, ob Sie diese Transaktion abwickeln können, die ich Ihnen im Folgenden erläutern werde. Bei meiner Bank liegt ein Betrag von 39.500.000 GBP (neununddreißig Millionen fünfhunderttausend Pfund Sterling) vor, der noch nicht abgeholt wurde. Alle Versuche, die Angehörigen unseres Kunden, der das Geld eingezahlt hat, zu erreichen, sind gescheitert. Bei diesem Kunden handelt es sich um Herrn Roger Lan Wright, einen amerikanischen Geschäftsmann und Gründer einer Investmentfirma mit Sitz in São Paulo. Am 23. Mai 2009 kamen Herr Roger Ian Wright, seine Frau und ihre beiden Kinder bei einem Flugzeugabsturz einer King Air 350 im Badeort Trancoso in Bahia ums Leben. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.thetimes.co.uk/article/british-businessman-killed-in-brazil-air-crash-q866jrnr3fx

Alle Versuche, seine Angehörigen ausfindig zu machen, blieben erfolglos. Meine Position in meinem Amt verpflichtet mich, Angehörige zu ermitteln und Auskunft darüber zu erteilen. Daher führte ich weitere Nachforschungen durch und stellte fest, dass Herr Roger Ian Wright in all seinen offiziellen Dokumenten, einschließlich der Unterlagen zu seiner Bankeinlage bei meiner Bank, keine Angehörigen angegeben hatte. Nach britischem Recht verfällt das Geld nach 17 Jahren an die britische Regierung, wenn niemand die Rückzahlung beantragt. Um dies zu verhindern, bitte ich Sie um Ihre Unterstützung, sich als nächster Angehöriger des Verstorbenen auszuweisen. So können die Gelder (39.500.000,00 £) auf Ihren Namen als nächster Angehöriger freigegeben und Ihrem Konto gutgeschrieben werden. Alle Dokumente und Belege, die Sie für die problemlose Auszahlung benötigen, erhalten Sie nach Ihrer Antwort auf diese E-Mail.

Als Entschädigung für Ihre Unterstützung biete ich Ihnen 50 % der Gesamtsumme, also 19.750.000,00 £, an. Sollten Sie Interesse haben, informiere ich Sie nach Eingang Ihrer Antwort über den aktuellen Stand der Transaktion und sende Ihnen die notwendigen Details und Schritte zur Überweisung.

Sind Sie interessiert? Bitte senden Sie mir folgende Informationen:

1. Vollständiger Name
2. Telefonnummer (privat)
3. Aktuelle Wohnadresse
4. Beruf
5. Alter

Ich bitte um Ihre baldige Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,
David Sansom
Kontakt-E-Mail: davidoldfield197@gmail.com

So etwas läuft immer noch und scheint sich auch immer noch zu lohnen. Keine weiteren Worte.

Dieses Gerät verstärkt Ihr Router-Signal um bis zu 15 Meter.

Donnerstag, 9. April 2026

Wir merken uns: Signalstärke misst man in Metern. 😅️

Was wollen die mir verkaufen? Ein Technikprodukt? 🤣️

Von: Schnelles Internet <contact@alskor.com>
Antwort an: support@alskor.com

Oh, ich stehe gar nicht als Empfänger in der Mail? Dann ist die wohl nicht für mich. 😁️

Diese Quatschmail aus der Techniktinnefhölle des Spameingangs hat mal wieder beinahe keinen Text, sondern macht ihre Mitteilung stattdessen in Form eines 1,1 MiB großen PNG-Bildes, das blinde, sehbeinträchtigte und stark körperbehinderte Menschen im Gegensatz zu einem Text nicht lesen können. Aber die brauchen wohl auch kein Internet, scheint sich der Spammer zu sagen, die sind ja schon blind. Anders, als der Empfänger dieses Mülls angesichts des Logos denken soll, kommt diese Spam nicht von den deutschen Telekomikern. Wie der größte Teil derartigen Mülls wurde die Spam über den dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, über Google, versendet. Eine Abuse-Meldung spare ich mir. Sie ist nach allen meinen Erfahrungen sinnlos. Google kennt das Problem und tut nichts dagegen. Seit vielen, vielen Jahren nicht. Google hat ja keinen Schaden. Den Schaden haben zig Millionen naiver Menschen, die von gewerbsmäßigen Betrügern und üblen Abzockern kalt und fies abgezogen und um ihr Geld betrogen werden. Google ist Spam.

WifiBoostPro Deutschland

Telekom-Logo -- Schwaches WLAN trotz Telekom-Verlag? Warum Kunden den WifiBoostPro nutzen -- Wer kennt das nicht: Man hat einen teuren Telekom-Vertrag, aber in bestimmten Räumen bricht das WLAN einfach zusammen. -- WifiBoostPro ist ganau für dieses Problem entwickelt worden: einstecken, fertig. Es verstärkt das vorhandene Signal, dehnt die Reichweite aus und beseitigt Funklöcher ganz ohne Technikbesuch. -- Abbildung des Routers -- Abbildung einer Familie, die mit ihren Telefonen und Pads auf dem Sofa sitzt, statt sich miteinander zu unterhalten -- Das schätzen vor allem Menschen in Altbauwohnungen oder großen Häusern, wo dicke Wände das Signal schlucken. Es ist kein normaler Repeater. Es funktioniert mit jedem Standard-Router, auch mit der Telekom-Speedbox und dem Speedport. -- Ob Heimbüro, Filmabend oder Spieleabend, ein schwaches Signal macht all das zur Geduldsproble. WifiBoostPro sorgt dafür, dass das WLAN auch in entfernten Zimmern, im Garten oder im GKeller bis zu 15 Meter stabil bleibt. -- Abbildung des Routers in der Steckdose, zwei leuchtende LEDs. -- Die Installation ist denkbar einfach: In die Steckdose stecken, Netzwerk auswählen, Passwort eingeben, fertig in unter 5 Minuten. Kein Abo, keine Folgekosten. Einmaliger Kauf mit 30-Tagen-Geld-zurück-Garantie. -- Aktuell gibt es WifiBoostPro mit bis zu 75% Rabatt. Die meisten Käufer wählen das 4er-Pack für 34,99 € pro Gerät, um Wohnzimmer, Schlafzimmer und Heimbüro gleichzeitig abzudecken. - [Heutiges Angebot prüfen: ab 34,99 €] -- Weitere Produktabbildung -- »Ein wirklich guter WLAN-Repeater... ich habe ihn dort platziert, wo ich die Steckdose sowieso nicht nutze. Gutes Preis-Leistungs-Gerät!«, Lars Z., Verifizierter Kunde

So so, der Lars ist also ein „verifizierter“ Kunde. Der hat wohl nicht nur gekauft, sondern das auch noch verifizieren lassen. Vielleicht hat er ja geglaubt, dass es dann besser funktioniert.

Die Verwendung eines solchen Gerätes kann durchaus sinnvoll sein, wenn man in einigen Räumen ein schwaches Signal hat. Ich rate aber dringend davon ab, so etwas beim Spammer zu kaufen, denn der Spammer ist kriminell und verkauft vermutlich ein minderwertiges Produkt zum überhöhten Preis – wenn er überhaupt etwas liefert. Sonst wäre er ja kein Spammer geworden, der illegale und asoziale Spam versendet. Entsprechende WLAN-Repeater kann man bei allen vertrauten Technikramschern erwerben.

Beim Spammer hingegen? Ach, ich gebe mal weiter zu Trustpilot:

  • Oh mein Gott! Finger weg! Finger weg! Finger weg!

    Oh mein Gott, wo soll ich anfangen? Seid nicht so dumm wie ich. Probleme:
    1. Null Kundenservice. Es gibt zwar eine Telefonnummer, aber wenn man dort anruft, heißt es, sie seien rund um die Uhr erreichbar, bevor aufgelegt wird.
    2. Die Lieferung hat sechs Wochen gedauert.
    3. Ohne Markenlogo und funktioniert nicht.
    4. Keine Antwort per E-Mail.
    5. FINGER WEG! FINGER WEG!

    Die Bandansage für Anrufer gefällt mir. Das muss ich mir merken. Besser kann man eventuellen Kunden gar nicht legal „Leck mich am Arsch“ sagen.

  • Ich habe einen WLAN-Booster Pro bestellt…

    Ich habe einen WLAN-Booster Pro bestellt, auf dessen Verpackungsbild laut Website das „Made in England“-Logo zu sehen war, und habe etwas völlig anderes erhalten. Das gelieferte Produkt wies auf der Vorderseite chinesische Schriftzeichen auf, und sogar das eigentliche Produkt trug einen anderen Namen als das auf der Website beworbene. Ich habe gerade das von mir gekaufte Modell gegoogelt und festgestellt, dass es in Großbritannien für 40 £ erhältlich ist – ich habe 125 £ bezahlt.
    Warnung – kaufen Sie hier nicht ein.
    Ich habe bei wifibooster-pro.co.uk bestellt und Geld für ein minderwertiges Produkt verloren, das nicht der Beschreibung entsprach. Das dahinterstehende Unternehmen (WIFI BOOST LIMITED) wurde aufgelöst, und PayPal untersucht derzeit meinen Fall. Meiden Sie diese Website.

    Deshalb kauft man nicht beim Spammer.

  • Absoluter Betrug

    Absoluter Betrug. Das Produkt funktionierte nicht und entsprach auch nicht der Beschreibung und der Verpackung, die auf ihrer Website angeboten wurden. Ich wollte es gegen eine Rückerstattung zurücksenden, aber auch nach Fehlerbehebung und der Bitte um ein Video funktionierte das Produkt immer noch nicht. Nach vielen E-Mails, um das Produkt zurückzusenden (die 24/7-Telefonnummer funktioniert übrigens nicht), meldeten sie sich nicht mehr und mir wurde klar, dass ich betrogen worden war. Finger weg, Finger weg, Finger weg!

    Ich übertrage hier den englischen Imperativ avoid! übrigens als „Finger weg!“ ins Deutsche, aber die Finger dieser Kunden sind noch dran. Nur ein bisschen Geld ist weg. Dafür haben sie ein bisschen Plastik.

Es ist völlig egal, was man vom Spammer kaufen will: Wenn man nicht völlig betrogen wird, bekommt man minderwertigen bis unbrauchbaren Schrott, den man an anderer Stelle wesentlich preiswerter bekommen hätte. Abbildungen in Spammails und Websites haben nichts mit dem verkauften Zeug zu tun. Kundendienst gibt es nicht. Gewährleistung gibt es nicht. Die Leistungsfähigkeit bleibt hinter den Anpreisungen zurück. Wie gesagt: Wenn überhaupt etwas geliefert wird.

Illegale Spam ist immer ein ganz schlechtes Zeichen. Fast so schlecht wie die leider legale Reklame.

Gemeinsam für Ihre Gesundheit: Ihr Input zählt!

Dienstag, 7. April 2026

Abt.: Umfragegewinnspiel und Gnobbelmatsch 🤖️

TECHNIKER KRANKENKASSE

Moment, wer schreibt mir nochmal?

Von: donotreply@xebo.ai

Xebo? Ich kenne nur Xenu. Und dann auch noch in einer TLD, die nach gekünstelter Intelligenz klingt. Die richtige Techniker-Krankenkasse würde sicherlich ihre eigene Domain verwenden. Die, unter der auch die Website läuft.

(Hey, Webdesigner und Werber der TK: Wenn ich gerade auf der Suche nach einer Krankenversicherung wäre, würde ich nach „Genuss“ der Startseite vor der TK fliehen. Ich habe nämlich eine starke Allergie gegen photoshopretuschiertes Lächeln, das jedes menschliche Gesicht zur Fratze macht. Gruseln und Ekel löst es bei mir aus.)

Gut, nachdem völlig klar ist, dass diese Mail nichts mit der TK zu tun hat, sondern eine Spam ist, gleich mal weiter:

Gemeinsam für Ihre Gesundheit: Ihr Input zählt!
Fragebogen: Schnell & unkompliziert

Phishing ist übrigens auch schnell und unkompliziert. Man muss nur in die Mail klicken und auf irgendeine nachgemachte Website reinfallen, und schon hat man schwuppdiwupp einen Riesenschaden und nachhaltigen Ärger. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass diese Spam nicht von der TK ist? 😉️

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde ,

Ja, eines der beiden angesprochenen Geschlechter ist tatsächlich meines. Kunde bin ich allerdings nicht. 😁️

wir möchten Ihnen ein Gesundheitserlebnis bieten, das so individuell ist wie Sie selbst. Um dies zu erreichen, ist Ihr persönliches Feedback unerlässlich.

Ob das „Gesundheitserlebnis“ wohl so etwas Ähnliches wie die „Benutzererfahrung“ mit einer Software ist?

Detail eines Screenshots des Owncloud-Clients, schon recht alt: Connected to ... as elias -- ownCloud -- Synching all files in your account with /home/elias/Öffentlich -- 10 MiB of 10 MiB, file 1 of 2, Total time left 40673 years 03 months 04 days.

(Der Screenshot ist etwas älter und zeigt nur den lustigen Teil… wir kennen das ja alle: Die letzten Bytes dauern am längsten.)

Aber schön, dass die Betrügerbanden inzwischen angelernte neuronale Netzwerke für ihre Spams benutzen, so dass es wieder vermehrt zu lustigen Formulierungen mit völlig lächerlichen Assoziationsmöglichkeiten kommt. Das macht den Spameingang viel unterhaltsamer. 😁️

Wir laden Sie ein, an unserem kurzen Gesundheitsfragebogen teilzunehmen. In weniger als 2 Minuten können Sie uns wertvolle Einblicke geben, die uns helfen, unsere Services und Empfehlungen noch besser auf Sie abzustimmen.

Hey, ihr wollt doch für euren Betrugsversuch eine Krankenkasse sein! Die kennt jede verdammte Arztrechnung ihrer Versicherten. Und noch einiges darüber hinaus. Und ein paar Computer für die Auswertung und Abrechnung stehen da auch rum. So tiefe Einblicke könnte kein Nichtmediziner mit ein paar Antworten auf Standardfragen gewähren.

Aber woher soll ein angelerntes neuronales Netzwerk so etwas auch wissen? Das weiß ja gar nichts. Das rekombiniert ja nur Texte, mit denen es angelernt wurde. Nach statistischen Mustern. Ohne Hirn. Dumm wie Spam.

Was Sie durch Ihre Teilnahme bewirken:

Optimierte Empfehlungen: Erhalten Sie zukünftig noch passendere Informationen.

Datenschutz: Ihre Angaben sind zu 100% anonym und sicher.

Dankeschön: Ein Gesundheits-Starter-Set wartet auf Sie (solange der Vorrat reicht).

Oh toll! Endlich gibt es ein Starterset dafür, dass ich gesund bin! Schade, dass man das nicht früher erfunden hat! 🤣️

Jetzt starten

Der Link führt über den Linkkürzer des toten blauen Vogels 𝕏. Die echte TK würde hoffentlich etwas mehr Wert auf den Schutz empfindlicher Gesundheitsdaten ihrer Versicherten legen. 😁️

Ihre Zeit ist gut investiert!

Ganz sicher nicht.

Transparenz-Information: Dieser Fragebogen wird von der Techniker Krankenkasse zur Verbesserung der Servicequalität durchgeführt. Ihre Teilnahme ist freiwillig und Ihre Daten werden anonymisiert.

Auf ein für gewerbliche E-Mail obligatorisches E-Mail-Impressum wurde verzichtet. Stattdessen steht dort… ähm… in aufgequollenen, hilflos seriös wirkenwollenden Worten so gut wie gar nichts. Außer, dass man Fragebögen durchführt.

Entf! 🗑️

Du musst es nicht alleine tun

Montag, 6. April 2026

Doch, sterben muss ich allein. Gefällt mir auch nicht.

Von: Hansjorg Wyss <info@nahro.me>
Antwort an: contact@wyss-foundations.org
An: Recipients <webmaster@travelguru.ro>

Aha!

  1. Den Absender kenne ich nicht.
  2. Ich soll dem Absender nicht auf seiner Absenderadresse antworten, sondern eine andere Adresse verwenden.
  3. Meine Mailadresse ist nicht der Empfänger.

Mehr muss man nicht sehen, um die Mail sofort als Spam zu löschen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit soll ein Vorschussbetrug eingeleitet werden, und dazu soll mir grundlos geschenktes Geld am Angelhaken vor die Nüstern gehalten werden; Geld, das natürlich gar nicht existiert, mich aber dazu motivieren soll, eine Vorleistung nach der anderen zu bezahlen. Man kann die Spam natürlich auch lesen, bevor man sie löscht, aber das dient dann nur noch Unterhaltungszwecken:

Das Leben kann manchmal stressig und überwältigend sein – ich verstehe das aus eigener Erfahrung. Besonders das Management von Finanzen kann sich entmutigend anfühlen und schwer zu bewältigen sein.

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 $ anbieten, um Ihre täglichen Herausforderungen zu erleichtern. Dieses Angebot ist unverbindlich, und Sie sind völlig frei, es abzulehnen, wenn es für Sie nicht von Interesse ist.

Meine Absicht ist es, einfach Unterstützung zu bieten und das Leben ein wenig leichter zu machen.

Oh, hat der Betrüger eine Mail vom angelernten neuronalen Netzwerk generieren lassen? Immerhin ist der Text „Guten Tag, ich kenne sie nicht, sie kennen mich nicht, ich schenke ihnen völlig grundlos zweihunderttausend Dollar, weil gerade Ostern ist, diese Spam wurde mechanisch erstellt und kommt ohne Anrede und Abschlussformel“ mal neu.

Und dadaistisch durchaus wertvoll. 😸️

Entf! 🗑️