Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Das versteckte Tool, um tausende pro Monat zu verdienen

Montag, 22. Juni 2026

Nein, Günther Jauch hat mit dieser Spam nichts zu tun. Der hat es übrigens auch gar nicht nötig, windige Kryptogeld-Reichwerdmethoden aus der Spam auszuprobieren. Der hat sein Geld auch nicht mit so einem Müll gemacht, sondern, indem er hochdotierte Verträge mit dem Gossenfernsehen ausgehandelt und abgeschlossen hat.

Die sehr aufwändige – und, ich sage es ungern: gelungene – HTML-Formatierung dieses E-Mülls einer Betrügerbande werde ich hier nicht nachzubauen versuchen. Zum Glück wird diese Spam sehr sicher als Spam erkannt und aussortiert. Sie sollte in dieser Form nicht einmal durch einen lax eingestellten Spamfilter hindurchpassen. Versendet wurde die Spam über einen thailändischen Dienstleister, und die gefälschten Mailheader sehen für mich so unvertraut aus, dass ich denke, dass ich es mit einer neuen Bande zu tun habe und nicht mit der sonst allgegenwärtigen Rabattbande. Aber vielleicht hat auch nur eine alte Bande mal kurz das angelernte neuronale Netzwerk gepromptet, um an ein neues oder verbessertes Spamskript und an eine hübschere grafische Gestaltung zu kommen. Eine gewisse „Strokeligkeit“ und „Experimentierphase“ hinter der recht eleganten Formatierung ist durchaus noch zu bemerken. Die Header, die eine „Newsgroup“ vortäuschen sollen, werden wohl oft zum Aussortieren führen, weil entsprechende Mechanismen bei Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, seit Jahren für den Spamversand missbraucht werden. Aber das angelernte neuronale Netzwerk weiß das nicht.

So weit das Neue. Technisch. Nicht inhaltlich. Inhaltlich ist es der übliche Betrug der Marke „Jedes dressierte Kuschelkaninchen kann ohne Kenntnisse mit Kryptogeld reich werden, indem es sich das Geld einfach aus der Steckdose zieht, denn Verluste beim Handel gibt es nicht und deshalb wird jeder, der da mitmacht, reich“. Mit dem bekannten Computerfachmann Günther Jauch als Werbeträger, der uns vermutlich nicht einmal aus dem Stehgreif erklären könnte, was der Unterschied zwischen analog und digital ist, und erst recht nicht, mit welchem kryptologischen Methodenapparat und Aufwand Bitcoin überhaupt funktioniert.

Natürlich ist das ein Betrug. Mit dem eingezahlten Geld werden keine Bitcoin gehandelt, sondern die Betrügerbande finanziert damit ihren gehobenen Lebensstil. Die Zahlen, die man in irgendeiner App sieht, sind Bullshit und beinahe schon so wertvoll wie Monopolygeld, von dem man wenigstens bunte Zettel hätte. Der persönliche Berater, der irgendwann anruft, „weil es so gut läuft“, hat nur einen Job: Einem noch mehr Geld aus der Tasche zu quasseln. Er ist ein gewerbsmäßiger Betrüger, und alles, was er erzählt, ist Lüge. Wenn man sich irgendwann sein Geld holen will, wird nochmal eine gesalzene „Gebühr fürs Abheben“ oder „für die Transaktion“ oder „für die Steuern“ fällig, die man natürlich Vorkasse bezahlen muss und nicht einfach von seinen in der App angezeigten Bitcoin bezahlen kann. Oft ist der Betrag fünfstellig. Danach bricht der Kontakt ab und man muss endlich feststellen, dass man von Kriminellen bei seiner Gier gepackt und richtig übel abgezogen wurde, während man glaubte, richtig viel Geld zu machen. Die Masche war vor einiger Zeit auch schon Thema in der Tagesschau, nachdem einige naive Geldbesitzer sogar von Millionenbeträgen getrennt wurden. Das kleinere Elend ist für die Tagesschau leider nicht relevant genug, um mal etwas für die lebenspraktische Bildung der Zwangsabgabenzahler zu tun. Auch die Betrugsmethode wurde schon von der Tagesschau erklärt, das ist aber leider nicht mehr im Web verfügbar, weil die Presseverleger in der BRD in den Dunkelkammern des Reichstags eine „Depublizierungspflicht“ für Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lobbyistisch durchgesetzt haben, und zwar zum Nachteil aller Menschen in Deutschland. Da wünsche ich aber auch weiterhin viel Spaß, Lesefreude und vorsätzliche Massenverdummung mit den Zeitungen und ihren Websites! Wirklich schade, dass das Pressesterben so langsam geht! Der Name Günther Jauch wird von den Betrügern seit Jahren beim Anwerben neuer Opfer mit Spam und Werbebannern missbraucht und sollte allein deshalb schon alle Alarmglocken klingeln lassen.

Wer mir nicht glauben will, dass es ein Betrug ist, weil die Verheißungen so schön klingen und die Spam so ehrliche Augen hat: Gut so! Man muss wirklich nicht alles glauben, was ein dahergelaufener Blogger im geduldigen Internet behauptet. Bitte einfach mal bei der Polizei fragen, die kennen den Betrug natürlich auch schon! Und zwar schon ganz schön lange! Da sind nämlich sehr viele Menschen drauf reingefallen, als der Bitcoinkurs ein zwar lebenspraktisch völlig unwichtiges, aber wegen der dümmlichen journalistischen Geldanbeterei medial überaus präsentes Thema war. Ohne substanzielle Informationen, aber dafür mit ganz viel Gefasel von „explodierenden Kursen“ und „riesigen Gewinnen“. Das ist eine tolle Verheißung, dass man hokus pokus internet Geld fürs Nichtstun bekommt. Und können muss man auch nichts. Das ist fast so gut wie die Bratwürste im Schlaraffenland, die einem von allein in den Mund fliegen. Die Betrüger konnten ihre wilden Stories direkt am Journalismus anknüpfen, und sie haben dabei alles über den contentindustriellen Journalismus offenbart, was man nur darüber wissen muss: Es ist Massenverdummung und Werbeplatzvermarktung, Hand in Hand, verantwortungslos und vollständig gleichgültig gegenüber den angerichteten Schäden.

Und wie schon gesagt: Günther Jauch hat so etwas nicht nötig. Ob einer der Kandidaten in der eher dümmlichen, die dumme Psyche aufkochenden Rateshow des Trashfernsehens Millionär wird, weiß ich nicht. Aber Günter Jauch wird natürlich Millionär. Er soll angeblich um die 120.000 € pro Folge bekommen. Dafür, dass er Fragen vorliest, die er selbst nicht beantworten könnte. Um an ein solches Jahresgehalt zu kommen, wie Herr Jauch pro Sendung bekommt, müsste man ganz schön viel können. In der geisteskranken Parallelwelt des contentindustriellen Trashfernsehens kriegt man so viel Geld, wenn man nur ein geeigneter Köder ist, um Sendeplätze für die professionell erstellte und niederträchtige Lüge der Reklame vermarkten zu können. Der Wahnsinn der Influencer im Internet wurde schon jahrzehntelang vorher von der Contentindustrie vorweggeschattet. Und beides sind sehr dumme und gefährliche Formen der Erwachsenenbildung. Nach uns die Idiocracy.

Finanz Insight

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Was Günther Jauch im Live-TV wirklich gesagt hat

Der bekannteste Fernsehmoderator Deutschlands enthüllte eine Methode, die gewöhnlichen Bürgern ermöglicht, unabhängig vom Aktienmarkt finanziell freizukommen — in kürzester Zeit.

"Selbst ein einfacher Angestellter kann mit dieser Methode in wenigen Monaten eine finanzielle Unabhängigkeit erreichen, die früher undenkbar war."

G. Jauch — NDR Talk Show

Was im Studio begann, wurde zum meistdiskutierten Finanzthema des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Methode nutzt ein automatisiertes Bitcoin-System, das rund um die Uhr arbeitet — ohne Vorkenntnisse, ohne täglichen Aufwand.

Tausende von Deutschen haben die Plattform bereits ausprobiert. Die Ergebnisse überraschten selbst erfahrene Finanzexperten. Der Einstieg erfordert lediglich 15 Minuten Ihrer Zeit und ein Startkapital, das Sie selbst festlegen.

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Was Nutzer berichten

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Markus T.
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„Als Rentner dachte ich, das sei nichts für mich. Aber die Plattform ist wirklich einfach. In zwei Monaten habe ich mehr verdient als mit meinem Sparbuch im ganzen letzten Jahr.“
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Daniel F.
Zürich, Schweiz

Finanz Insight

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Diese Mitteilung stellt keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informieren Sie sich sorgfältig.

Natürlich habe ich mich nicht für irgendeinen „Newsletter“ angemeldet. Aber die Absender sind Betrüger, denen es völlig gleichgültig ist, dass ihr Tun illegal und tief asozial ist, solange nur ihre Kasse stimmt. Denen ist alles egal, solange nur ihre Kasse stimmt.

Und nein, das war noch nicht alles. Das waren nur die Lügen der Betrüger. Da ist noch ein technisches Detail in dieser Spam. Eines, das man nur sieht, wenn man sich den HTML-Quelltext der Spam anschaut, nämlich die folgende abschließende Zeile:

<img alt='' src='https://pital.shop/bXBmUUcvZ2NYakEyelUzcnQ0UUVNcTNYcHJ1MWF4ejd1ZWZpMEFZVThtaEhYeHBkSEl4anhYaGt4bCt0c0lDNGlrM1lOQ2puNlVHZFJRdlhGdHljTE5hSmUwaHVNcElaNS9PK2N5cUZ4dXc9' width='1px' height='1px' style='visibility:hidden'/>

Das ist ein Webbug (ich weiß nicht, ob das in der Wikipedia verwendete Wort „Zählpixel“ sich wirklich durchgesetzt hat): Eine kleine, unsichtbare Grafik, die in eine HTML-formatierte E-Mail eingebettet wird und über ihre eindeutig identifizierend gemachte URI „zurückfunkt“, dass die E-Mail angekommen ist, dass sie gelesen wurde und wann sie gelesen wurde. Damit die Spammer wissen, bei welchen Mailadressen sich das Spammen lohnt. Wenn man seine E-Mail mit einem der beliebten Webmailer innerhalb seines Webbrowsers macht, teilt man den Absendern auch gleich mit, welchen Browser man in welcher Version und welches Betrübssystem man verwendet, was für Kriminelle eine sehr interessante Information sein kann. Kriminelle sind eben kriminell, und Schadsoftware ist ja auch ein kriminelles Geschäft, egal, ob die Fernkontoführung manipuliert wird oder ob einem am Bildschirm „nur“ ein Erpressungstrojaner begrüßt und man seine Datensicherung zurückspielen muss – wenn man eine hat. Wenn man keine hat, hatte man keine wichtigen Daten. Punkt.

Vor dieser – leider auch außerhalb der Internetkriminalität – sehr beliebten Überwachungsmethode schützt wirksam und zuverlässig die Verwendung einer guten Mailsoftware, die in ihren Standardeinstellungen niemals unaufgefordert ein Bild aus dem Web nachlädt. Ich verwende selbst und empfehle deshalb auch den Thunderbird. Datenschutz ist übrigens – anders, als die informationstechnisch analphabetischen Politiker und Journalisten es oft und gern zu glauben scheinen – kein absurder technokratischer Selbstzweck, der auch noch die Wirtschaft behindert, sondern konkreter Menschenschutz. Ganz ähnlich wie eine abschließbare Wohnungstür. Die braucht man auch nicht wirklich, aber dann wird man eben beklaut.

Kinder Überraschung wartet auf Sie 🍫

Sonntag, 21. Juni 2026

Aber ich bin doch gar kein Kind mehr. 👶️

Guten Tag,

Genau mein Name!

naschen Sie auch gerne?

Nein, ich stopfe das Zeug eher aus Frust in mich rein. Aber im Moment habe ich keinen Frust, sondern nur ganz miese Spam an einem recht heißen Sommertag. 😁️

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Oh, die Produkte sind so minderwertig und übelschmeckend, dass man solche Tester nur mit Spam bekommt? Nein danke, ich kotze nicht so gern. 😁️

Der Link geht natürlich nicht zu Ferrero, sondern in die Cloud des dicksten Kumpels und Komplizen der Spammer und Betrüger, in die Cloud von Google. Dort gibt es eine Weiterleitung auf ein obskures Gewinnspiel, für das man sich vor Spammern so datennackig machen muss, dass es für einen kriminellen Identitätsmissbrauch ausreicht. Und natürlich muss man den Datenhandel mit obskuren „Sponsoren“ abnicken, die mit solchen halbseidenen Spammern zusammenarbeiten und einem dann das Mailpostfach, den Briefkasten und das Telefon mit spamartiger Reklame vollmachen, denn das ist ja auch ein gutes Geschäft. Aber 100 % kostenlos, versteht sich.

Ich kann die Liste der „Sponsoren“ leider nicht so leicht archivieren. Der Javascript-Layer macht eine Archivierung über Archivdienste unmöglich, und das dürfte genau die Absicht dabei sein. Aber erwähnen möchte ich trotzdem unbedingt, dass die gut beleumundete „Stiftung Warentest“ wohl keine Lust mehr auf eine halbwegs gute Reputation zu haben scheint und deshalb jetzt nach Angabe auf dieser spambeworbenen Website mit solchen Gestalten aus der eklig duftenden Spamkloake zusammenarbeitet. Hier ein Screenshot mit dem passenden Ausschnitt:

Screenshot der Sponsorenliste von der spambeworbenen Website. Unter den Sponsoren ist die Stiftung Warentest angegeben.

Ich bin mir nicht so sicher, dass diese unarchivierbar aufgelisteten „Sponsoren“ überhaupt irgendetwas mit diesem Gewinnspiel zu tun haben. Falls hier die Rechtsabteilung der Stiftung Warentest mitliest: Nein, die Behauptung kommt nicht von mir, sondern von Spammern. Und ich habe sie mir auch nicht zueigen gemacht. Aber vielleicht solltet ihr mal einen klaren Hinweis auf eurer Website unterbringen. Oder stimmt die Behauptung dieser spammigen Gewinnspielveranstalter etwa?

Übrigens: Nicht von den Kontrollkästchen (neudeutsch: Checkboxen) irritieren lassen. Ich habe nirgendwo auf dieser Website gelesen, dass man einzelne „Sponsoren“ abwählen könnte. Die Klickekästchen sind da also nur zur Irreführung. Was erwartet man auch von solchen Spammern? Alles an deren Geschäftsmodellen ist Irreführung und Betrug.

Was gibt es denn zu gewinnen:

Zur Auswahl stehen jeden Monat zahlreiche Produkte aus dem Ernährungs-Bereich:

  • Kostenfrei
  • Lieferung frei Haus
  • Alle Produkte dürfen behalten werden

Ah ja! Schon in der Spam ist gar nicht mehr von Kinderschokolade die Rede, wenn es darum geht, was man „gewinnt“. Das war nur Köder. Aber hey, dafür kostet es nichts, es kostet auch nichts und man darf es sogar behalten. Das ist doch großartig! 🤣️

Vielleicht sollte man doch noch mal drüberlesen, bevor man die Ausgabe eines großen Sprachmodells in die Spam verklappt. Diese Art Gnobbelmatsch mit ihren semantischen Sprüngen in der Schüssel ist schon ein bisschen auffällig.

Ach, wer lesen kann, gehört nicht zur „Zielgruppe“? Ich verstehe… 😐️

Aktuell suchen wir noch 100 Tester, um neue und bekannte Produkte zu testen.

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„Click here“ in diversen Variationen ist übrigens ein Sprachstummel, die niemals in den Mitteilungen denkender und fühlender Menschen vorkommt, sondern nur in ganz dummer bis offen hirnverachtender Reklame und in illegaler und asozialer Spam von irgendwelchen Verbrechern. Ohne eine einzige Ausnahme. Ich filtere das seit anderthalb Jahrzehnten raus, und es war noch nie eine lesenswerte Mail dabei.

Ihr Food-Testteam

Genau, fresst eure Pampe selbst, ihr da bei der Fresstestmannschaft! 🤮️

Diese Nachricht wurde an Sie gesendet, weil Sie sich für Produkttests, Verbraucherangebote oder Online-Aktionen registriert haben.

Ganz sicher nicht.

Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich jederzeit hier abmelden:

Abmelden

So weit kommt es noch, dass ich Spammern mitteile, dass ihre Spam ankommt, gelesen und sogar beklickt wird. Ich habe schon genug Spam.

Consumer Research Group
Friedrichstraße 79
10117 Berlin
Deutschland

Das ist aber seltsam. In der verlinkten Website steht ein völlig anderes Impressum:

Screenshot des Impressums der spambeworbenen Website: Angaben gemäß § 5 TMG -- Crabstone Ltd. -- 51 Bracken Road, Sandyford -- Dublin, D18 CV48 -- Vertreten durch: M. Gotta -- Kontakt: -- Telefon: +49 800 222 7140 -- Email: support@ext.crabstone.net

Vermutlich sind beide erlogen. Es ist ja Spam. Vielleicht mag ja mal ein Leser aus Berlin nachschauen, ob da überhaupt ein Firmenschild und ein Briefkasten der angeblichen Klitsche rumhängen. Ich glaube, das wird nicht der Fall sein. Sonst hätte man dort nämlich schnell Besuch von der Polizei. Spam ist illegal.

Impressum | Datenschutz

Auf das gesetzlich vorgeschriebene E-Mail-Impressum für gewerbsmäßige E-Mail hat dieser Absender verzichtet. Wozu auch, er will ja eh nicht im Rahmen der Gesetze handeln. Stattdessen darf man noch mal klicken. Und zwar auf einen Link, mit dem man zu den obskuren Gewinnspiel kommt – und nicht etwa zu einem Impressum.

Wieviel „Datenschutz“ von diesem Pack zu erwarten ist, schätze bitte jeder selbst durch kurze Benutzung seines Gehirns ab.

Entf!

Larisafaf

Freitag, 19. Juni 2026

So nennt sich die Gestalt mit IP-Adresse aus den USA und kaputtem Spamskript, die gerade den unter Spammern so häufigen kommunikativen Dünnpfiff hat und spammt und spammt und spammt wie eine Maschinenpistole. Im Moment alle fünf Minuten ein Spamkommentar hier auf Unser täglich Spam, die alle erfreulich automatisch in den Müll sortiert werden, weil das Spamskript… ähm… nicht so gut ist.

So sieht der Dünnpfiff aus (ganz kleine Auswahl des heutigen Tages):

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    Pet humor on premium cotton, printed in the U.S. Use PAWS10 for 10% off your first order. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    We wrote one shirt for every uncomfortable truth about your breed. Probably yours. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    Original pet humor on premium U.S. cotton. Free shipping over $50. PAWS10 saves you 10%. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    The shirt that says what you already say. Comfort Colors, Bella+Canvas, Gildan. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    68 covers. 10 breeds. Find yours at snarkpaws.com.

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    We wrote 68 shirts and not one is „Dog Mom.“ Original Snarkpaws copy. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    Free U.S. shipping over $50. PAWS10 takes 10% off. 30-day returns. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    The Optimist Section. The Drama Section. The Long Read. The Working Class. Find your dog at snarkpaws.com.

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    The shirt for the dog park people. The cat people who already know what the void wants. The Frenchie owners who pay the drama tax. snarkpaws.com

  • Name: Larisafaf
    Homepage: https://fragmentzero.net/
    E-Mail: […]@melssa.com

    Every line is original. No quote dumps, no memes, no Etsy bootlegs. Pet humor written from inside the community. snarkpaws.com

Ich glaube, die Machart sollte mit diesen Beispielen – ich habe bei weitem nicht jede Phrase abgedeckt – klar genug sein. Es ist immer die gleiche IP-Adresse, immer eine Mailadresse in der gleichen Domain, immer die gleiche Homepage, die aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen nicht dieses Snarkpaws ist und immer der unverlinkte Verweis auf „Snarkpaws“ im Kommentartext. Warum er das nicht als Homepage angibt, so dass da auch ein Link hingesetzt wird, den man anklicken könnte? Ich weiß es nicht. Was dieser Spammer dazu wohl sagen würde?

LOLcat from the earlier days of the web: I cannot brain today. I haz the dumb.

Ja, klingt plausibel. 😄️

📄 Document Shared: Payment Remittance Copy (#26879) – Action Required

Donnerstag, 18. Juni 2026

Oh, mit Emoji und mit Nummer. Das muss ja irre wichtig sein.

Von: Admin_gammelfleisch <noreply@softbank.ne.jp>

Oh, der Admin des Namensteils meiner Mailadresse schreibt mir. Das ist ja nett, den kenne ich noch gar nicht. Und, was hat er mir mitzuteilen:

OneDrive-Sharefile
A document has been shared with you
A document has been shared with you

Hello gammelfleisch@tamagothi.de

So genau hat schon lange keiner mehr meinen Namen gekannt.

The contract document has been shared with you via OneDrive. You can view and download it at your convenience.

Aber ich habe gar keinen Vertrag mit dem Admin des Namensteils meiner Mailadresse. 😅️

PDF

gammelfleisch@tamagothi.de

Payment Remittance Copy(#26879).pdf
Size: 245 KB

View Document

Der Link führt (in der Spam mit Angabe der Mailadresse in einem URI-Parameter) auf eine Website in einer wenig vertrauenerweckenden Domain:

$ lynx -dump https://annoyed-beige-hysl3qk3.edgeone.app/
   Every tool you need to work with
   PDFs in one place.
   Email verification is required. Sign in with your email to view the
   document 🔒
   ____________________ ____________________
   (BUTTON) LOGIN
   Incorrect password
$ _

Wer darauf reinfällt, gibt sein Mailpasswort an eine Betrügerbande. Die kann dann zum Beispiel Spam über sein Mailkonto versenden – und das die spammen, sehe ich ja gerade vor mir. Wenn man statt des am Angelhaken sitzenden PDFs eine Schadsoftware bekommt, wäre ich nicht überrascht.

Deshalb klickt man nicht in E-Mails. Und in solche schon gar nicht. Es gibt für jemanden, der mir wirklich ein PDF zusenden will, eine ganz einfache und unmittelbare Möglichkeit: Man kann es an die E-Mail anhängen. Seit den Achtziger Jahren. Und selbst so einen Anhang sollte man nur mit der Kneifzange anfassen, wenn man den Absender nicht kennt oder sich nicht sicher ist, ob das wirklich von ihm ist – dass irgendwelche Leute manchmal Vollzugriff auf die E-Mail anderer Leute bekommen, sieht man ja an dieser Spam, mit der das versucht wird. Die Verwendung digitaler Signaturen schützt vor so einer Absenderfälschung. Aber was rede ich gegen Windmühlenflügel!

This email was sent to you because someone shared a file with you on OneDrive.

Ganz sicher nicht.

Privacy and Cookies | Terms of Use

Oh, wolltet ihr das nicht verlinken? Mit irgendwas? Damit es echt aussieht? Ach, eure Zielgruppe guckt nicht so genau, bevor sie irgendwo hinklickt? Ich verstehe.

Microsoft Corporation
One Microsoft Way
Redmond, WA 98052 USA

Ganz sicher nicht.

Befragung zum Einbruchschutz + 50 % Rabatt für Sie 🏚

Donnerstag, 18. Juni 2026

Oh, die betrügerische Umfragenspam – „beantworten sie ein paar dumme Fragen, bezahlen sie die Versandkosten, machen sie sich datennackt und geben sie uns nach Möglichkeit auch noch Zugriff auf ihre Kreditkarte, um Versandkosten zu bezahlen, und wir geben ihnen ein hochpreisig scheinendes Geschenk dafür“ – und die Rabattspam haben sich zusammen ins Bett gelegt und ein Kind gezeugt. Das ist aber ein nicht so gut geratenes Kind, es ist hässlich und dumm.

Die Spam kommt klar von der Rabattbande. Sie wird bei mir ganz klar als Spam erkannt und in den Glibbereimer sortiert. Sie hat insbesondere nichts mit der Allianz zu tun. Wie alte älteren Spams der Rabattbande enthält sie bis auf einen kleinen Stummel keinen Text, sondern sagt alles in einem PNG-Bild, das mit seinen 253,8 KiB Stopfmasse im Pesteingang herumliegt.

Von: Sicherheits-kamera . <technique@hxhkggk.com>
An: contacti@hxhkggk.com

Ich kann mir so richtig das Gespräch bei der Allianz-Versicherung vorstellen:

A: Ich brauche noch eine gute Domain für unsere Umfrage, die der Allianz kann ich ja nicht einfach nehmen, was nehme ich denn mal?

B: Nimm „hxhkggk“, das klingt gut und seriös!

A: Gute Idee, das mache ich.

Natürlich stehe ich auch nicht als Empfänger in dieser Spam, weil diese Spam an ganz viele Empfänger gleichzeitig geht.

Allianz Mini-Überwachungskamera

Allianz-Logo -- Alianz Heimsicherheits-Umfrage -- Diese Umrage wurde Ihnen von Allianz geschickt, um Ihre Erfahrungen mit Einbruchschutz und Heimsicherheit zu erfassen. Beantworten Sie alle 8 Fragen, und ihr 50 % Rabatt auf die Allianz Mini-Überwachungskamera wird automatisch angewendet. Kein Code nötig, keine weiteren Schritte. -- Die Anzahl der Rabattcodes ist begrenzt und sie werden schnell vergeben. Dieses Angebot ist nirgendwo öffentlich gelistet. Der einzige Weg, es zu erhalten, ist das Ausfüllen dieser Umfrage. Der Rabatt ist für alle gesichert, die fertig werden, bevor die Codes aufgebraucht sind. -- [Umfrage starten] -- (Abbildung) -- Mini-Überwachungskamera -- Beantworten Sie 8 Fragen, 50 % Rabatt wird automatisch an der Kasse abgezogen. Bewegungserkennung & Nachtsicht. -- Exklusive Belohnung für Allianz-Mitglieder. -- [Jetzt 50 % sparen] -- Datenschutz, Nutzungsbedingungen, Hilfe-Center, Mein Konto -- Die Teilnahme ist freiwillig. Begrenzt auf einen Rabatt pro Person/Nutzer. Angebot gültig, solange der Vorrat reicht. -- © 2026 Allianz SE. Alle Rechte vorbehalten.

Tja, die einen spielen am Geldspielautomaten und haben kein Glück, und die anderen spielen am Gnobbelmatschgenerator und haben ebenfalls kein Glück. „Kein Code nötig“ und „Die Anzahl der Rabattcodes ist begrenzt“ beißt sich aber ganz schön, wenn man es liest. Die gleichen Leute, die bei der gleichen betrügerischen Nummer schon von „ADAC-Kunden“ gesprochen haben, sprechen hier von „Allianz-Mitgliedern“, wenn sie Versicherungsnehmer bezeichnen. 😂️

Nicht darauf reinfallen! Die Kamera ist kein Schnäppchen. Es hat einen Grund, dass kein Preis genannt wird, sondern ein Rabatt. Fünfzig Prozent von irgendeinem ungenannten Mondpreis für billigen Techniktinnef sind fünfzig Prozent von einem unbekannten Mondpreis, aber keine Preisangabe. Leider wurde zu vielen Menschen der Rechenunterricht viel zu hastig verabreicht, sonst würde der Betrug mit solchen Phrasen gar nicht funktionieren und jeder Mensch wüsste, dass der Preis die wichtigste Angabe ist. Zielgruppe sind Menschen, die das Prozentzeichen für einen Zauber halten, der Preise kleinmacht – inzwischen haben viele dieser Menschen sogar Abitur. Wenn man diesen Mondpreis bezahlt, wird man auch noch beim Bezahlvorgang betrogen, zumindest wurde das bei früheren Machenschaften der Rabattbande immer wieder auf Trustpilot berichtet. Wenn man überhaupt etwas geliefert bekommt, ist es dysfunktionaler fabrikneuer Müll oder völlig minderwertiges Zeug. Wenn man den Müll zurückgeben will und sein Geld zurückhaben möchte: Viel Glück! Es sind Betrüger, die haben noch nie Wert darauf gelegt, dass ihr Geschäft legal ist. Ach ja: Und alle Daten, die man angibt, gehen ganz direkt an eine Bande von gewerbsmäßigen Betrügern. Die Benutzung einer Kreditkarte verbietet sich von selbst, denn diese wird danach für allerlei Betrugsgeschäfte benutzt. Und die Polizei ermittelt erstmal gegen den Kontoinhaber…

Ich würde denen nicht einmal eine Lieferanschrift geben wollen.

Einfach löschen und gut!

Es ist mir eine große Ehre, mit Ihnen an der Umsetzung meines Testaments (für wohltätige Zwecke) zusammenzuarbeiten

Dienstag, 16. Juni 2026

Schreibs auf ein Stück Papier, setz deinen Namen drunter und warte, dass die restliche Zeit vergeht, aber nerv mich nicht! Oder, wenn du sicher gehen willst, lass es bei einem Notar beurkunden. Das ist der Typ mit den ganz teuren Stempeln.

Von: Mekdim Abera <Mekdim.Abera@eic.gov.et>

  • Natürlich kenne ich den Absender nicht.
  • Natürlich steht meine Mailadresse nicht als Empfänger in der Spam, weil diese Spam an ganz viele Leute gleichzeitig geht.
  • Natürlich lässt dieser Absender, der in seiner Mailadresse so tut, als wäre er irgendwas mit der äthopischen Regierung, seine E-Mail…
    $ host eic.gov.et
    eic.gov.et mail is handled by 10 eic-gov-et.mail.protection.outlook.com.
    $ _
    

    …angenehm frei von irgendwelchen Hostingkosten bei Microsoft machen. Unter der tollen Domain wird nicht einmal ein eigener Server betrieben, der hat nur einen Eintrag für die E-Mail, damit diese zu Microsoft geht.

Natürlich wird dieser E-Müll zur Einleitung eines Vorschussbetrugs auch von einem sehr lax eingestellten Spamfilter, der vieles durchlässt, sicher als Spam erkannt und aussortiert, und erst recht von einem denkenden und fühlenden Menschen.

Aber ich schreibe hier ja auch zu Unterhaltungszwecken, und deshalb sei dieses wortreiche und schaumvolle Werk eines aus guten Gründen unbekannten Autors hier gewürdigt.

Salut mein liebster Begünstigter,

So genau hat schon lange keiner mehr meinen Namen gekannt! Es geht ja auch nur um Geld und eine Letztweilige Verfügung, das kann man alles mit völlig Unbekannten machen, weil die so eine hübsche Mailadresse haben. 😅️

Aber Mekdim hat ja auch einen guten Grund dafür. Und Ehre hat er auch:

Es ist mir eine große Ehre, mit Ihnen an der Umsetzung meines Testaments (für wohltätige Zwecke) zusammenzuarbeiten, wodurch ich einen meiner Lebensträume verwirklichen konnte. Meine Spende an Sie ist ausschließlich humanitären Zwecken gewidmet, insbesondere der Unterstützung benachteiligter Gemeinschaften und der Verbesserung ihrer Lebensqualität. Ich verstehe, dass Sie von dieser Nachricht überrascht sein werden, da wir uns noch nie begegnet sind und Sie sich vielleicht fragen, warum ich mich unter so vielen Menschen im Internet für Sie entschieden habe. Seien Sie unbesorgt: Ich habe mich entschieden, eine mir unbekannte Person zu unterstützen, weil ich selbst in jungen Jahren anonyme Hilfe von einem Unbekannten erhalten habe, den ich bis heute nicht kennenlernen konnte. Diese Erfahrung hat mich damals sehr berührt und mich dazu inspiriert, heute Ähnliches zu tun. Möge Gott Sie bei diesem wohltätigen Vorhaben segnen und begleiten.

Man muss schon sehr glaubenswillig sein, um das für plausibel zu halten.

Bevor ich weitermache, gestatten Sie mir, Ihnen einen kleinen Teil meiner Biografie zu geben. Mein Name ist Sir. Mekdim Abera, portugiesischer Architekt, durch die Gnade des allmächtigen Gottes bin ich 90 Jahre alt. Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg umfasste die Arbeit meiner Praxis städtische Masterpläne, öffentliche Infrastruktur, Flughäfen, öffentliche und kulturelle Gebäude, Büros und Arbeitsplätze, Privathäuser und Möbeldesign.

Wir kennen alle diese tollen Möbel, die von Architekten gestaltet wurden. Meistens sehen sie wie Klötzchen aus. 😂️

Zu den wichtigsten Projekten, an denen ich beteiligt war, gehören der Flughafen Peking, das Millau-Viadukt in Frankreich, 30 St Mary Axe und der Great Court im British Museum in London, der Hearst Headquarters Tower in New York und das Museum of Fine Arts in Boston. Zu den kürzlich abgeschlossenen Projekten gehören der Apple Park in Kalifornien, der europäische Hauptsitz von Bloomberg in London, der Comcast Tower in Philadelphia und das Magdi Yacoub Global Heart Center in Kairo. Ich wurde 1997 von Königin Elizabeth II. zum Verdienstorden ernannt und 1999 in den Adelsstand der Queen’s Birthday Honours List aufgenommen.

Herzlichen Glückwunsch, Sir, dass sie von der Königin Großbritanniens zu einem Verdienstorden ernannt wurden. Wo darf ich sie jetzt hinstecken? 🤣️

Alter und Zeit spielen mir nicht in die Karten, denn ich bin alt und werde schwach, wie meine Kinder mir immer sagen. Deshalb verbringe ich meinen Ruhestand mit Kalligrafie und halte Gastvorträge zum Thema globale Vernetzung. Ich fördere interdisziplinäres Denken und Forschung, um zukünftigen Generationen von Architekten, Designern und Stadtplanern zu helfen, die Zukunft zu gestalten. Außerdem verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen Lieben, für die ich während meiner Zeit als Geschäftsreisender im Ausland nie Zeit hatte. Jedes Jahr spenden meine Familie und ich 20 % unseres jährlichen Familieneinkommens aus unseren globalen Investitionen und Unternehmen über Spendenaktionen an internationale Lebensmittelbanken und 30 % an bedürftige Gemeinschaften weltweit, auch hier in meinem Heimatland Portugal, sowie an einige wenige Glückliche und enge Freunde, um deren Unternehmen zu unterstützen und die Armut im In- und Ausland zu bekämpfen. Mein Vermögen habe ich unter meinen Kindern aufgeteilt und einen Teil für eine Stiftung zurückgelegt, um weltweit Wohltätigkeitsprojekte zu finanzieren. Ich bin ständig auf der Suche nach gemeinnütziger Arbeit und danke Gott, dass ich glücklich bin, dass meine Kinder glücklich sind und dass meine ganze Familie glücklich ist, weil ich durch mein Spendenprogramm für die Menschheit etwas Gutes tue.

Da haben sie so viel Geld, Sir, und sie haben nicht einmal einen eigenen Mailserver für die ganzen Mails, die im Zusammenhang mit diesem Geld stehen? Und sie verschlüsseln ihre Mails auch nicht? Das ist schon ziemlich dünne.

Ich habe hiermit einen Spendenscheck bei der Fundación Princesa de Asturias unter der Aufsicht und Auszahlung von Leonor, Prinzessin von Asturien, eingereicht. […]

Ich habe meine Schecks immer bei der Bank eingereicht, nicht bei irgendwelchen Adligen.

[…] Sie wurden als meine Begünstigte für den Empfang meiner E-Mails und der Einzahlung des Spendenschecks bestätigt. […]

Oh, ich bin begünstigt! Ich empfange Spam! 😁️

[…] Die Einzahlung erfolgte mit Ihrer E-Mail-Adresse und dem Einzahlungscode (DMF107PIOTR88859). […]

Das mit der E-Mail geht nicht. Entweder wird der Name eines Gläubigers eingetragen, oder es handelt sich um ein Inhaberpapier – deshalb die Phrase „oder Überbringer“ in den Scheckvordrucken, so dass man gar keinen Namen eintragen muss. Es gibt auch keine Einzahlungscodes auf Schecks, es geht dabei ja nicht um Western Union, wo man sich mit einer Nummer Geld abholen kann. Der Scheck ist ein Dokument, das ich physisch bekommen und bei der ausstellenden Bank zu Geld machen kann. Oder ich kann das einer Bank überlassen, die mein Konto führt – und die sich das mit einer gar nicht so kleinen Gebühr vergüten lässt. Man nennt so etwas ein „Wertpapier“. Menschen, die Bankkaufmann gelernt haben, werden das sicherlich viel präziser ausdrücken können. Ich kann „nur“ Computer. Was ein Scheck ist, habe ich dabei – noch in einer Zeit vor jedem digitalen Zahlungsverkehr – sehr schnell gelernt.

Heute sind Schecks übrigens völlig unüblich, werden aber noch gelegentlich benutzt. Ich glaube, gelesen zu haben, dass die Deutsche Bundesbank nächstes Jahr das Abkommen über den Einzug von Schecks mit diversen Geschäftsbanken aufkündigen wird, weil es sich um ein nicht mehr zeitgemäßes und langsames, aber dafür arbeitsaufwändiges Verfahren des Geldtransfers handelt. Aber ich bin mir nicht sicher.

[…] Zur Erinnerung: Die volle Versicherungsprämie für diese Spende wurde entrichtet, was belegt, dass es sich nicht um einen Drogenfonds oder einen Fonds zur Terrorismusfinanzierung in Ihrem Land handelt.

Dass man etwas versichert, bedeutet nur, dass man darauf wettet, dass es verloren geht, um es in diesem Fall erstattet zu bekommen. Das sagt überhaupt nichts über das versicherte Gut. Auch Autos, die Kokain, Kalaschnikows oder Bomben durch die Welt fahren, können versichert sein. Oder Spielhallen und Buchmacherläden, die nur der Geldwäsche dienen, ich kenne da so ein paar Beispiele in der Gegend, durch die ich öfter gehe. Oder Dönerläden…

Und was soll das mit Erinnerung, die ich haben soll, Sir? Bis jetzt wurde das mit der Versicherung noch gar nicht erwähnt. Das ist schon dämlich, wenn man seine Texte mit einem angelernten neuronalen Netzwerk – von Journalisten, Politikern und sonstigen digitalen Analphabeten durchgehend mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – generieren lässt und der dabei entstehende Gnobbelmatsch zwar wohlstukturiert ist, aber eben auch weitgehend sinnlos, dümmlich bis realsatirisch.

Puh, was für ein Absatz. Ich wollte eigentlich gar keine Anmerkungen machen.

Bitte senden Sie Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer an Leonor, Prinzessin von Asturien, um die Auszahlung zu veranlassen. E-Mail: leonor@pr███as.com | Telefon: +34 985 242 ███.

Juchu, ich habe die Telefonnummer der Prinzessin!

Weil ich so eine schöne Mailadresse habe.

Ganz wichtig ist, dass ich erstmal sage, was mein wirklicher Name ist, bevor ich den Zaster bekomme. Und meine Telefonnummer ist auch wichtig, denn am Telefon sind solche Trickbetrüger sehr geübt, wenn sie ihre kriminelle Nummer bei zehn bis zwanzig Opfern gleichzeitig aufführen. Ganz viele Anwälte, Sicherheitsfirmen, Geldspeicherbesitzer, Notare, Beamte und was die Phantasie sonst noch hergibt, wollen für den Vorgang ihre Gebühr. Aber bitte über anonymisierende Verfahren wie Western Union bezahlen, die keine für die Polizei verwertbaren Spuren hinterlassen. Ähm… natürlich, weil das schneller ist, so dass ich schneller an den Zaster komme. In der Betrügerbande trägt man nicht so gern Handschelle. ⛓️‍💥️

Hinweis: Ungeachtet Ihrer aktuellen finanziellen Situation bitte ich Sie um einen Gefallen: Nehmen Sie mein kostenloses Angebot an und unterstützen Sie mich im Kampf gegen die Armut in Ihrer Region sowie bei der Verbesserung Ihrer Lebensumstände und Ihrer Unternehmen. Ihre Beteiligung an dieser Mission als mein Begünstigter ist mir sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass Ihr Beitrag einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung Ihres Landes leisten und gleichzeitig Integrität und Wirkung beweisen wird.

Ist es denn so viel Geld, dass ich die Eisenbahn in der Bundesrepublik Deutschland davon wiederaufbauen kann? Das wäre nach rd. dreißig Jahren der Korruption und Verrottung bei der Deutschen Bananenbahn AG (ein privatwirtschaftliches Unternehmen in hundert Prozent Aktienbesitz der Bundesrepublik Deutschland, deshalb die Banane im Spottwort) ganz dringend nötig. 🍌️

Mit freundlichen Grüßen,
Sir. Mekdim Abera

Sie mich auch, Sir! 👅️

Entf!

Die Löwen Redaktion

Dienstag, 16. Juni 2026

Ich habe ja nur drauf gewartet, dass ich mit den Spams aus dem neuen Spamskript – meine völlig belegfreie Vermutung ist, dass es sich dabei um die Rabattbande handelt – den alten Müll angeboten bekomme, der so lange Zeit für die Rabattbande prägend war. Zum Beispiel irgendwelche Quacksalbermittel zum Wegzaubern der Wampe, die teuer sind und selbstverständlich nicht funktionieren. Präsentiert in der Trashfernsehsendung „Die Höhle der Löwen“. Diese Sendung hat, wie man relativ leicht herausbekommt, natürlich nicht stattgefunden. Aber zum Ausgleich heißt das Quacksalbermittel, in das erstmals in der Geschichte der Trashfernsehsendung alle investiert haben, alle paar Wochen anders. Und die Geschichte bleibt immer gleich. Manche Betrüger haben den riesen Vorteil, dass ihre Opfer glauben wollen.

Heute allerdings, heute bekommen wir einen alten Namen zurück: Slimanol.

Von Spammern missbrauchtes Logo der Fernsehsendung »Die Höhle der Löwen« mit einer Packung »Slimanol« im Vordergrund.
Jetzt ansehen

So so, mit Balanceformel. Genau das Richtige für alle Menschen mit gestörtem Gleichgewichtssinn. 😁️

Das jetzt verwendete Spamskript bettet die Grafiken nicht mehr speicherplatzfressend in die Spam ein, sondern lädt sie aus dem Web nach. Diese Grafik mit Löwen und Slimanol wird für Spammer angenehm kostenlos und anonym bei ImageChest gehostet.

Natürlich ist die eigentliche Nachricht in der Spam wieder fehlerhaft base64-codiert, um solche Untersuchungen zu erschweren. Wäre ja schade, wenn die Spam überall automatisch aussortiert wird. Aber allzu kaputt können sie die Codierung auch nicht machen, denn die Mailsoftware muss den Müll ja noch anzeigen, und deshalb ist das auch kein Problem. Aber keine Sorge, so erschütternd klar wie dieser Müll wurden bei mir nur selten Spams erkannt. Eigentlich sollte so etwas nirgends mehr durchkommen. Wenn man schon Quacksalberpampe verkauft, dann kann man es ja auch in der Computertechnik mit Quacksalberei probieren, scheinen sich diese Honks gesagt zu haben.

Besonderes Angebot für kurze Zeit verfügbar

Ja, ist klar. Schon seit Monaten für kurze Zeit.

Entdecken Sie weitere Informationen zu diesem Angebot und erfahren Sie, warum aktuell so viele Menschen darüber sprechen.

Dreistufiges Vorher-nachher-Bild, das zeigt, wie eine Frau immer dünner wird, vermutlich mit einem angelernten neuronalen Netzwerk generiert.
Mehr erfahren

Ich nehme die Frau ganz links. 😍️

Dieses Bild wurde – ebenfalls für Betrüger angenehm kostenlos und anonym – bei Gyazo gehostet. Ich habe es in derartigen Spams schon häufiger gesehen. Der Link…

$ lynx -source "https://storage.googleapis.com/a8gdbc9352ngdj4gvzlksewuhdfbxc/theliunaewfskljsxqy26podgvcnytgd7ordzaewxcl.html"
<meta http-equiv="refresh" content="0; url=https://1clingeration.com/?a=1096&oc=27319&c=70758&m=3&s1=&s2=sezjm#" />

$ lynx -source 1clingeration.com; echo
<html></html>
$ _

…führt in die Google-Cloud, deren Angebot der Marke „probier es aus und werde davon abhängig, damit wir dir das Geld aus der Tasche ziehen können“ ebenfalls angenehm kostenlos und anonym zu nutzen ist. Dort gibt es eine Weiterleitung auf die eigentliche Betrügerseite, die einem gar nichts sagt, wenn man sie ohne die in der Spam verwendeten URI-Parameter verwendet, denn dieses Pack will ja nicht mit der Suchmaschine gefunden werden – dafür zieht die Website auch viel zu häufig um – sondern von naiven Leuten mit einem gehörigen, von Reklame und Contentindustrie mitvermittelten Minderwertigkeitskomplex. Leute die verzweifelt sind, an eine Spam glauben wollen und deshalb wie die dressierten Hündchen reinklicken. Zielgruppe sind vor allem Frauen.

Wenn man etwas aufwändig dafür sorgt, dass es so aussieht, als käme ein richtiger und für allerlei Angriffe ungleich verwundbarerer Desktop-Webbrowser statt eines Textbrowsers für die Kommandozeile, dann gibt es dort eine Weiterleitung zur Website in der Domain veliroxio (punkt) online, die uns die seit über einem Jahr vertraute, übliche Lüge erzählt, dass erstmal in der Geschichte des Universums jeder in der Jury von der „Höhle der Löwen“ diesen Wahnsinns-Deal unterstützt hat.

In dieser Jury sitzen ganz sicher forschende Mediziner, oder warum ist die so glaubwürdig in Gesundheitsfragen? 😂️

Natürlich ist der Quatschtext auf der Betrugswebsite wieder von „Ella Schmitz“ geschrieben, ein Name, der regelmäßigen Spamgenießern sicherlich wohlvertraut ist. Das muss aber auch sehr anstrengend für so einen Spammer sein, sich einfach mal einen neuen Namen für die Präsentation des alten Betrugs auszudenken! 🤣️

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie dem Erhalt von Informationen zugestimmt haben.

Ganz sicher nicht.

Falls Sie keine weiteren Nachrichten erhalten möchten, hier abmelden

Ich werde auch ganz sicher nicht den Spammern mitteilen, dass ihre Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde, denn ich habe schon genug Spam. 🚽️

© 2026 Newsletter Service

Auf ein in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich vorgeschriebenes E-Mail-Impressum haben diese Betrüger und Quacksalber verzichtet. Sie wollen ja eh betrügen und keine legalen Geschäfte machen.

Traumreise mit AIDA – bist du bereit? 🚢

Montag, 15. Juni 2026

Die E-Pest mit der Gewinnspielspam scheint wieder gespammt zu werden. Und heute sogar mal etwas neues, denn heute gibts keinen Einkaufsgutschein und auch kein Auto, heute…

Gewinne eine Kreuzfahrt für dich & deine Familie -- 100% gratis -- [Teilnehmen]

…gibt es eine lange Zeit im großen, nassen Nichts – auf einem Riesenkahn. Fast schon so erfreulich wie ein Gefängnisaufenthalt. Nur mit überteuertem Restaurant und mit Casino im Gefängnis. So viel steuerfreien Alkohol kann man doch gar nicht in sich reinschütten, dass das erfreulich wird. Ich würde jedenfalls eher ein paar Wochen nach Schweden fahren. Da ist auch alles teuer, aber wenigstens ist man nicht eingesperrt.

Und das dann auch noch zu hundert Prozent gratis, und nicht nur zu zweiundsiebzig! Solche Formulierungen findet man nur in dümmster Reklame und in der Spam. Also dort, wo professionelle Lügner – egal, ob es Werber oder Betrüger sind – einem erzählen wollen, dass sie Geschenke haben, aber in Wirklichkeit wollen sie nur ihr abzockerisches bis kriminelles Geschäftchen machen. 💯️

Ich habe übrigens keine Familie, mit der ich zusammen in den Luxusknast mit großem Auspuff gehen möchte, und ich habe niemals eine gehabt. Es mögen Menschen, die ich nicht kenne und die mich nicht kennen, mit mir verwandt sein, aber das war es auch. Ich bin unerwünschter Menschenmüll, der weggeschmissen wurde. Sozusagen postnatal abgetrieben. Weil legales Abtreiben damals nicht möglich war. Mein Vater soll „ich passe schon auf“ gesagt haben. Werbung ist immer und in jedem Zusammenhang Lüge. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Spam. ☹️

Herzlichen Glückwunsch,

Genau mein Name!

Du bist einer der Finalisten in unserem AIDA Gewinnspiel für eine Kreuzfahrt für Dich und Deine Familie!

Wie, ich bin Finalist? Ich weiß gar nichts von meiner Teilnahme. Das ist ja, als ob sie einem bei den olümpischen Spielen eine Medaille um den Hals hängten und man gar nicht weiß, wofür man die kriegt, weil man gar nicht mitgemacht hat.

Die Ziehung wurde in Berlin von der Gewinnspielzentrale durchgeführt.

Die haben ja lustige Dinge in Berlin. 😂️

Oder heißt der Reichstag neuerdings „Gewinnspielzentrale“. Für die, die dort hinein gewählt wurden, nachdem sie in der Parallelgesellschaft ihrer kernkorrupten Parteiapparate auf die Landeslisten gesetzt wurden, wäre das ja ziemlich passend. Ein Hauptgewinn! Inklusive Rentenanspruch nach deutlich weniger als 45 „Arbeitsjahren“, den sich der größte Teil der Volksverfügungsmasse mit seinem ganzen Leben und seiner ganzen Kraft gar nicht erarbeiten könnte. Und mit schniekem, blauem Diplomatenpass. Der ist immer sehr praktisch, wenn man mal wieder ein paar hundert Gramm Kokain im Koffer hat. Und mit Freikarte für die Deutsche Bananenbahn, erste Klasse versteht sich. Aber diese tolle Fahrkarte scheinen sie gar nicht regelmäßig zu benutzen, sonst hätten sie doch niemals zugelassen, dass die Eisenbahn in Deutschland so verrottet und objektiv unbrauchbar wird. Nein, die lassen sich lieber in der dicken Ludenschleuder umherfahren. Und jetzt schnallt mal eure Gürtel enger, ihr da in der Volksverfügungsmasse, seid gefälligst ein bisschen kriegsbegeistert, arbeitet mehr für weniger Geld, um davon höhere Mieten zu bezahlen und freut euch auf die Gängelei und Behördenwillkür zu eurer politisch gewollten Altersarmut! Oder zu eurer Arbeitslosigkeit, wenn es demnächst zu einer weiteren Automatisierungsrunde in der Wirtschaft kommt, dann aber mit flexibleren Robotern. Da will ich mal hoffen, dass die Brücken, unter denen die ganzen Menschen Platz finden müssen, nicht auch noch einstürzen.

Ach, ich schreibe hier ja über kleine Verbrecherbanden, die im Gegensatz zu den großen Verbrecherbanden auch mal ins Gefängnis gehen können. So eine eine „Gewinnspiel Zentrale Berlin“ gibt es [in München ist auch eine]. Sie ist für Abzocke, Telefonterror, Einschüchterung und grundlose Kosten bekannt. Die kleinen Verbrecherbanden scheinen seit Jahren davon leben zu können.

Verliere also keine Zeit und mache jetzt mit, um Dir Deinen möglichen Gewinn zu sichern.

So so, den möglichen Gewinn sichern. 🤣️

Wenn ihr eine Banknote über zehn Euro in die Kloschüssel schmeißt und wegspült, besteht eine ganz kleine Chance, dass es dabei einen Zweihundert-Euro-Schein nach oben spült. Also spült eure Zehner schön einzeln im Klo runter, um euch einen möglichen Gewinn zu sichern! Die Teilnahme ist natürlich 100 % gratis. Viel Glück!

Klicke jetzt hier und mache mit!

So so, „Click here“ mal wieder. Das macht das Aussortieren so viel leichter. Denn einen Sprachstummel wie „Click here“ sieht man niemals in den E-Mails denkender und fühlender Menschen, sondern nur in absolut hirnloser Reklame und in illegaler und asozialer Spam.

Der Link geht übrigens wieder wie schon gestern in die Cloud des dicksten Kumpels und Komplizen der Spammer und Betrüger, in die Cloud von Google. Meine gesamte Lebenserfahrung der letzten rd. zwanzig Jahre hat mich gelehrt, dass Abuse-Mails an Google vollkommen sinnlos sind und niemals dazu führen, dass Google die Benutzung seiner Infrastruktur durch Kriminelle unterbindet. Deshalb verschwende ich meine Zeit nicht weiter damit. Verbrecher – wie Erpresser, Trickbetrüger und Spammer – können sich auf Google verlassen. Das ist offenbar von Google genau so gewünscht. Google ist Spam. Macht einen großen Bogen um alles, was von Google kommt! Inklusive deren Handybetrübssystem!

Wir wünschen Dir viel Glück,
Deine Angelika Friedrich
Gewinnspielzentrale

Hey, Angelika, du aus Exkrementen geborene Spamfigur in der Porzellanschüssel! Ich finde das ja toll, dass du mich so kumpelhaft duzt, obwohl du nicht einmal meinen Namen kennst und mich als „Herzlichen Glückwunsch“ ansprichst. So macht man das vermutlich bei der „Gewinnspielzentrale“.

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Ich bestätige hiermit, dass ich die Spam überflogen habe und festgestellt habe, dass sie mit Sicherheit von der gleichen Betrügerbande kommt wie die Gewinnspielspam von gestern, wo es um einen Einkaufsgutschein ging. Sie ist in ihrer Machart – mit Ausnahme der ausgetauschten Textbausteine – bis in die gefälschten Mailheader und dem Base64-codierten „Inhalt“ hinein identisch mit dem Müll von gestern. Nur, dass die asozialen und kriminellen Idioten gestern noch spammige Formulierungen wie „Ciick here“ vermieden haben und sich deshalb mit 29,17 gülden gleißenden Spampunkten als bisherigen Monatsrekord bei meinem rspamd begnügen mussten. Heute haben sie ihre Rekordleistung noch einmal überboten und kommen auf 32,16 Punkte. Die streben fürwahr nach dem Waldmeistertitel.

Diese Spams sollten überall aussortiert werden, wo Spamfilter benutzt werden.

Meinen durch nichts nachvollziehbar darlegbaren Verdacht, dass es sich um die Rabattbande mit neuer Masche und neuem Spamskript handeln könnte, habe ich ja gestern schon angedeutet.

Wenn Sie keine weiteren E-Mails mehr von uns erhalten möchten, können Sie sich jederzeit hier abmelden: Abmelden.

Wer dumm ist, kann jetzt auch noch den Spammern mitteilen, dass die Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde. Das hat Folgen, aber nicht die erwünschten. Es hat ganz viele Folgen im Pesteingang. Eine ist dümmer als die andere.

Wer schlau ist, löscht diesem betrügerischen Müll unbeklickt und wendet sich hübscheren Dingen zu.

Auf ein für gewerbliche E-Mail in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich vorgeschriebenes E-Mail-Impressum hat der Absender verzichtet, weil er keine Lust auf Legalität hat. Klar, sonst würde er ja auch nicht spammen.

Entf! 🗑️