Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Amazon“

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Mittwoch, 19. August 2026

Oh schön, mit Punkt am Ende des Betreffs. Sehr zuvorkommend von den Spammern, denn so einen Punkt macht kein denkender und fühlender Mensch. Und auch ansonsten wird dieser Müll sicher als Müll erkannt und ins Tönnchen sortiert. Das passt zu diesem schlechten Phishing.

Wer schreibt mir denn heute?

Von: DKВ <admin13020@jumaconsultoria.com>
An: undisclosed-recipients:;

Jemand, der behauptet, „DKB“ zu heißen und eine lustige Absenderadresse hat, die ich noch nie gesehen habe. Obwohl dieser Jemand so gern eine Bank sein möchte, versendet und empfängt er seine unter das Bankgeheimnis fallenden E-Mails…

$ host -t MX jumaconsultoria.com
jumaconsultoria.com mail is handled by 5 alt1.aspmx.l.google.com.
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jumaconsultoria.com mail is handled by 10 aspmx3.googlemail.com.
jumaconsultoria.com mail is handled by 1 aspmx.l.google.com.
$ _

…lieber über Google, dem besten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers. Das passt ja auch zu diesem Trickbetrüger. Die Spam geht natürlich an ganz viele Empfänger gleichzeitig und ist ungefähr so persönlich wie ein Reklamelügenzettel im Briefkasten, aber noch viel unehrlicher und verlogener.

DKВDeutsche Kreditbank АG
Bestätigung Ihrer Telefonnummer erforderlich

Aber die Mail hat doch schon einen Betreff. Der Absender scheint zu glauben, dass ein völlig unnützer zweiter Betreff eine Mail irgendwie wichtiger aussehen lässt.

Sehr geehrter Kunde,

So genau hat schon lange niemand mehr meinen Namen gekannt.

zum Schutz Ihres Kontos möchten wir Sie bitten, Ihre Telefonnummer umgehend zu bestätigen. Klicken Sie bitte unten, um den Verifizierungsprozess abzuschließen und mögliche Einschränkungen zu vermeiden.

Jetzt Verifizieren

Ach, und ich Dummerchen dachte schon, ich müsse anrufen. 📞️

Der Link führt natürlich nicht zu irgendeiner Bank, sondern zu einer Website, die unter Kontrolle von Kriminellen steht. Von dort geht es nach einer über HTTP und einer sehr aufwändig in Javascript realisierten Weiterleitung – Spammer setzen keine direkten Links, wie das jeder denkende und fühlende Mensch tun würde – zum eigentlichen Ziel.

Ich hätte ja gern einen Screenshot der Phishing-Seite gebracht, aber mein in einer virtuellen Maschine laufender Firefox 140.13.0esr mit allen unentbehrlichen Addons für die Sicherheit in der üblen Räüberhöhle, die Verbrecher, Werbelügner und Geschäftemacher in aller ihrer vereinten Geldgier aus dem Web gemacht haben, war vermutlich nicht anfällig genug für das, was diese Spammer mir unterschieben wollten.

Stattdessen wurde ich ganz unspektakulär auf die richtige Website der DKB weitergeleitet. Mit einem anfälligen Betriebssystem und einem angreifbaren Webbrowser hätte ich vermutlich im Hintergrund auch noch eine frische, aktuelle Kollektion von Schadsoftware bekommen. Es kann aber auch sein, dass ein einigermaßen abgesicherter Webbrowser für diese Kriminellen schon ein Zeichen ist, dass man es nicht mit einem „gewöhnlichen Opfer“ zu tun hat. Ich habe ja schon an den trickreichen Weiterleitungen gesehen, wie gern sich dieses Geschmeiß versteckt.

Vielen Dank für Ihre schnelle Unterstützung bei dieser bedeutenden Sicherheitsmaßnahme.

Vielen Dank für den dummen, unverschämten pseudohöflichen Dank für nichts! Vor meiner rückwärtigen Leibespforte ist auch kein Gitter! 👅️

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DKВ App Kundenservice

Ganz sicher nicht. Ich bin kein Kunde, und ich habe nichts, worauf man eine „App“ laufen lassen kann.

Möchten Sie festlegen, welche Benachrichtigungen Sie erhalten? Passen Sie Ihre Einstellungen einfach an. Bitte beachten Sie, dass Sie auf diese E-Mail nicht antworten können. Bei Fragen besuchen Sie unser Help-Center.

Diese Nachricht wurde von DKB gesendet. Durch die Nutzung unserer Dienste akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

© 2026 DKВ. Alle Rechte vorbehalten.

Ganz sicher nicht. Diese Mail hat auf ihrem Weg durch das Internet nicht einmal aus der Ferne einen Server der DKB gesehen. Sie kommt auch bei Leuten wie mir an. Ich bin kein Kunde der DKB. Die DKB hat keine Mailadresse von mir.

Einmal ganz davon abgesehen, dass das nicht den gesetzlichen Vorgaben an ein E-Mail-Impressum genügt. Aber hey, hauptsache das „geistige Eigentum“ wird deklariert. Spammer sind schon geistig ein bisschen eigentümlich. 😁️

Aber die Spam ist noch nicht zu Ende. Es folgen 86 leere Absätze, und danach folgt diese Spamprosa:

Meine Bestellungen Mein Konto Erneut kaufen

Dein Paket wurde zugestellt!

Heute zugestellt

Die Sendung wurde einem Hausbewohner übergeben.

Dirk – Moers

Bestellnr. ‫305-5xxx171-4545906

Lieferung verfolgen

Um Artikel zurückzusenden oder zu ersetzen, gehe zu Meine Bestellungen.

Amazon.de ist ein Handelsname für Amazon EU Sarl, für Amazon Europe Core Sarl, für Amazon Media EU Sarl und für Amazon Services Europe Sarl, die alle ihren eingetragenen Sitz unter 38 avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg haben und für die Amazon Digital Germany GmbH, mit eingetragenem Anni-Albers-Strasse 21, 80807 Munich, Deutschland. ©2026 Amazon.com, Inc. oder verbundene Unternehmen. Amazon sowie alle zugehörigen Marken sind Marken der Amazon.com, Inc. oder deren verbundenen Unternehmen. Es können Versandkosten anfallen. Für Ihren Kauf gilt der Preis und die Verfügbarkeit, die zum Zeitpunkt des Kaufs auf amazon.de angezeigt werden

Datenschutzerklärung

Oh, Amazon? Hat die DKB sich etwas diversifiziert? 😁️

Natürlich nicht. Das ist Spamprosa, die für Spamfilter einen Inhalt simulieren soll. Sie steht ganz weit unten, an einer Stelle, wo flüchtige Leser im Ich-habe-ein-Problem-mit-meiner-Bank-Stress nicht hinschauen. Vorlage ist vermutlich eine echte Amazon-Mail. Sogar die Links führen alle zu Amazon.

Solche Tricks haben wirklich nur Kriminelle übrig.

Paketbenachrichtigung für Sie

Dienstag, 11. August 2026

Oh, die Paketspam kam jetzt aber lange nicht mehr bei mir an.

Von: Paketversand <fap840@imi2001.co.jp>

Aber ich lebe doch gar nicht in Japan. 😁️

Die Spam wurde übrigens auch über die IP-Adresse eines japanischen Dienstleisters versendet und hat auf ihrer ganzen Reise durch das Internet einen Server von Hermes nicht einmal aus der Ferne gesehen. Der gesamte Quelltext der HTML-formatierten Spam ist ohne technischen Grund Base64-codiert, die Spammer versprechen sich davon offensichtlich, dass sie mit diesem Trick Analysen erschweren können. Nachdem ich mir das mit etwas einfachem Gefummel an der Kommandozeile lesbar gemacht habe, konnte ich den HTML-Quelltext mit seinen sechsfach ineinander verschachtelten Tabellen lesen. Auch das ist ein Maß an Komplexität, das durch CSS eigentlich nicht nötig ist – aber vermutlich versprechen sich die Spammer auch davon irgendeinen Vorteil. Ärgerlicherweise ist die Spam dermaßen gut, dass sie durch nicht ganz so scharf eingestellte Spamfilter hindurchflutschen könnte. Bei mir wurde sie allerdings aussortiert. Ich habe sehr scharfe Einstellungen.

Ich werde dieses übertriebene Layout nur oberflächlich nachempfinden.

Hermes-Logo

Das Logo wird aus dem Web nachgeladen. Wer sicher konfigurierte Mailsoftware verwendet, sieht stattdessen den Alternativtext „Logo“. Und natürlich wird es nicht von der Hermes-Website nachgeladen, sondern von einem Server des Dienstleisters Stripo. Wenn dort auch das HTML-Layout dieser Spam entstanden sein sollte, kann ich von der Dienstleistung nur abraten. Außer natürlich, wenn es einem egal ist, was für einen Eindruck man bei Mailempfängern erweckt. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Generell rate ich von HTML-formatierter E-Mail ab. Sie ist immer unnötig. Es ist immer möglich, ein aufwändig formatiertes Dokument an die E-Mail anzuhängen, wenn man so etwas für nötig hält.

Betreff: Sendungsbenachrichtigung

Aber der Betreff steht doch schon im Betreff der Mail… ach so, dieser unnötige Bullshit soll davon ablenken, dass es nicht einmal eine persönliche Anrede gibt. 😅️

Ihr Paket ist in unserer örtlichen Postfiliale eingetroffen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der Absender eine falsche Adresse eingegeben hat. Bitte nutzen Sie den untenstehenden Link, um die Adresse zu korrigieren und die Gebühren (1,65 €) für einen erneuten Zustellversuch zu bezahlen. Anschließend wird es Ihnen zugestellt.

Korrigieren Sie Ihre Adresse.

So so, Hermes unterhält also Postfilialen. 📯️😂️

Und ist es nicht nett von diesem „Absender“, dass er zwar die Lieferanschrift nicht so genau zu kennen schien, aber dafür eine Mailadresse auf den Zettel geschrieben hat? Das kennen wir ja alle, dass wir die Mailadresse des Empfängers auf einen Paketschein schreiben.

Natürlich führt der Link auch nicht zu Hermes, sondern in die „Cloud“ von Amazon. Dort gibt es eine Weiterleitung auf einen von Trickbetrügern kontrollierten Webserver. Alles, was man dort eingibt, geht an Kriminelle. Wenn man eine Kreditkarte zum Bezahlen der „Gebühren“ verwendet, wird diese Kreditkarte von Trickbetrügern für Betrugsgeschäfte verwendet werden und man hat damit jahrelangen und höchst ergiebigen Ärger. Aber auch andere Angaben werden für Betrugsgeschäfte missbraucht. Und das ist nicht alles: Schon beim Klick teilt man den Betrügern mit, das ihre Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde. Das hat Folgen. Bis zu dreißig am Tag, eine dümmer als die andere.

Deshalb klickt man ja auch nicht in eine E-Mail.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an mich wenden. Wir danken Ihnen, dass Sie sich für Myhermes entschieden haben.

Wer bist du überhaupt? Ach, mich kennst du ja auch nicht. 😁️

© 2026 Hermes Germany GmbH

Ganz sicher nicht.

Entf! 🗑️

Derzeit verfügbare Positionen im Überblick

Donnerstag, 2. Juli 2026

Nicht darau reinfallen! Es ist eine Spam und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Betrug. Das gilt auch, wenn die Spammer den etwas peinlichen Fehler in dieser Spam in ihrer zweiten Welle korrigieren. Wer mir das nicht glauben will, weil ein dahergelaufener Blogger im geduldigen Internet gar vieles behaupten kann, gehe bitte einfach zur nächsten Polizeidienststelle und frage die Polizei, was man von Angeboten zu halten hat, die mit unverlangter E-Mail von bislang völlig unbekannten Leuten unterbreitet werden. Aber bitte: Auf gar keinen Fall darauf reinfallen! Jeder Mensch kann etwas Besseres mit seinem Geld anfangen, als gewerbsmäßigen Betrügern den verfeinerten Lebensstil zu finanzieren.

Von: Martin Ziegler – Quentin Treuhand Kontakt <Kontakt@treuhand-x.de>

Kenne ich nicht.

Logo -- Quentin Treuhand -- Quentin Treuhand Insolvenzverwaltung -- Diskret, Verlässlich, Juristisch präzise

Das Bild wird nicht etwa aus einer Website dieses großen und vor allem juristisch präzisen Treuhänders nachgeladen, sondern aus der Cloud von Amazon.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Absender kennt mich auch nicht. Aber immerhin: Eines von beiden bin ich.

im Rahmen eines von uns begleiteten geordneten Verwertungsprozesses gemäß § 159 InsO steht derzeit ein aktueller Warenbestand zur Verfügung, den wir ausschließlich Empfängern vorstellen, bei denen aufgrund des beruflichen oder geschäftlichen Kontextes ein nachvollziehbarer Bezug zu den angebotenen Positionen besteht. Aus diesem Grund haben wir Sie in den Kreis der Empfänger aufgenommen und geben Ihnen Gelegenheit, die Unterlagen selbst zu prüfen oder an die zuständige Stelle weiterzuleiten.

Ich habe auch gar keinen beruflichen oder geschäftlichen Kontext. Ich bin ein Privatmensch. Ein armer Privatmensch, übrigens, einer der vom Betteln und von dem, was ihm kampflos gegeben wird lebt. Und ich habe überhaupt kein Interesse daran, ungefragt in irgendwelche „Kreise“ aufgenommen zu werden. Schon gar nicht, wenn so etwas mit illegaler und asozialer Spam kommt.

Den aktuellen Warenbestand finden Sie kompakt zusammengefasst in der PDF-Datei im Anhang dieser Nachricht.

Leider sind diese Treuhänder aus der Spamhölle nur juristisch präzise und haben deshalb vergessen, ihr PDF an die Spam anzuhängen. Man kann aber auch nicht alles im Kopf haben! Da vergisst man dann schon einmal die Hauptsache! 🤣️

Wie gesagt, das wird in der zweiten Spamwelle dieser Betrüger sicherlich korrigiert. Trotzdem nicht darauf reinfallen!

Übersicht der Warengruppen

• Computer & Notebooks
• Elektronik, TV & Smartphone
• Solar & Energie
• Grafikkarten & Komponenten
• Baugeräte & Maschinen
• Foto & Kamera
• Edelmetalle (Gold/Silber)
• Industrielle Restanten

Sollten einzelne Positionen oder ein Gesamtankauf für Sie interessant sein, prüfen wir Ihre Anfrage gerne kurzfristig, sobald der Mindestbestellwert von 5.000,00 € netto erreicht wird.

Bezahlen darf man vermutlich, aber geliefert wird nix.

Ansprechpartner für Ihre Anfrage
Martin Ziegler
Kundenbetreuung & Verwertungsservice

☎ Telefon
0221 95672███

Keine Website, keine Anschrift, nichts. Und ein in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich vorgeschriebenes E-Mail-Impressum für ihre klar gewerbliche Mail – die wollen mir und dir und ihnen ja etwas verkaufen – haben diese „juristisch präzisen“ Absender auch vergessen. 😂️

Ihre schriftliche Rückmeldung nehmen wir gerne entgegen, um die weitere Prüfung für Sie zu veranlassen. Bei Rückfragen sind wir jederzeit schriftlich oder telefonisch für Sie erreichbar.

An welche Anschrift ich meine „schriftliche Rückmeldung“ senden soll, erfahre ich allerdings nicht aus diesem dummen Kurztext eines aus guten Gründen völlig unbekannten Autors. Aber hey, dafür gibts noch eine zweite Grafik, die ebenfalls aus der Cloud von Amazon nachgeladen wird, und da steht sogar eine Anschrift drin:

Logo -- Quentin Treuhand -- Quentin Treuhand Insolvenzverwaltung -- Diskret, Verlässlich, Juristisch präzise -- Telefon 0221 95672███ -- Else-Lang-Str. 1 -- 50858 Köln

Schade, dass blinde Menschen das nicht lesen können. Jemand, der denken und fühlen kann und auch nur näherungsweise seriös ist, würde so eine Angabe als Text machen. Es ist ja auch einfacher. Und wer dazu technisches Verständnis hat, würde noch eine vCard an die Mail anhängen, die Empfänger bequem in ihr Adressbuch oder in ihre Software für Geschäftskontakte importieren können, ganz ohne umständlich zu tippen oder die einzelnen Komponenten einer Adresse über die Zwischenablage bewegen zu müssen. Ich würde das ganz sicher so machen, wenn ich davon lebte, allerlei Zeug aus Insolvenzen zu verkaufen. Ich hätte dann übrigens auch so eine neumodische Website…

Es sieht dort auf den ersten Blick durchaus plausibel aus (der Link führt zu Google Maps). Leider liegt der Eingang in einer Sackgasse, in die das Google-Knipsauto nicht reingefahren ist, so dass man keine Schilder am Eingang sehen kann. Einen Eintrag in Google Maps hat diese „Quentin Treuhand Insolvenzverwaltung“ nicht, im Gegensatz zur „Borggreve & Kiehl Grundbesitzverwaltung“ mit derselben Anschrift. Lt. OpenStreetMap handelt es sich um ein Wohngebäude, genauer um ein Mehrfamilienhaus. Der gegenwärtige Eintrag in OpenStreetMap geht nicht auf einen ehrenamtlichen Kartierer, sondern auf das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln zurück. Die werden da hoffentlich wissen, was für Häuser wo in Köln rumstehen. 😁️

Ich habe schon lange keine Adresse mehr in einer Spam gesehen, die so eine klare und leicht erkennbare Lüge ist. 🤥️

Keine weiteren Informationen gewünscht?
Abmeldung senden

Aber ich habe mich gar nicht angemeldet und ich werde solchen Spammern ganz sicher nicht mitteilen, dass ihre dumme und betrügerische Spam ankommt, gelesen wird und sogar beklickt wird.

Stattdessen: Löschen, den Müll! 🗑️

Nachtrag: Die erste Spam dieser Betrüger mit PDF im Anhang kam eine halbe Stunde nach Veröffentlichung dieses Textes.

UPDATE

Montag, 4. Mai 2026

Nein, ich mache kein Update.

Von: ALEXANDER BLACKWOOD <admin@eu-relay.memotech.cpaglobal.com>

Kenne ich nicht. Auch die Domain der Absenderadresse sagt mir gar nichts. Und Leute, die ihren Namen in GROẞBUCHSTABEN schreiben, würden mich auch anbrüllen, wenn sie sich vorstellen. Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Versendet wurde dieser Müll übrigens aus der Cloud von Amazon.

Antwort an: a.blackwood@redfortcrownstaff.co.uk

Die Domain der Antwortadresse ist schon wohlbekannt…

$ surbl redfortcrownstaff.co.uk
redfortcrownstaff.co.uk	LISTED: ABUSE
$ _

…für Spam, Spam, Spam und Spam.

Und, was schreibt er, der brüllende Alexander?

Did you receive my last E-mail?

Alexander

Ja, das war die ganze Spam. Mach es kryptisch, hat er sich gesagt, dann wird es vielleicht der eine oder andere Dummkopf interessant genug finden, dass er mir antwortet, einfach nur, um seine Neugierde zu befriedigen und um zu erfahren, um was es überhaupt geht. Und dann kann man irgendeinen Betrug versuchen. So einen der Marke „Du kriegst ganz viel Geld, aber gib mir vorher erstmal Geld“. Oder dem Opfer, das auf Mails von Unbekannten antwortet, einen tollen und gut bezahlten Job anbieten. Zum Beispiel als Bankkonto mit der Jobbeschreibung „Du empfängst Geld auf deinem Konto und leitest es über Western Union oder in Form von Kryptogeld an mich weiter, und dafür gebe ich dir zehn Prozent ab“. Geldwäsche nennt das dann der Staatsanwalt. Oder als Briefkasten mit der Jobbeschreibung „Du empfängst Post auf deiner Adresse und versendest sie an meine Adresse“. Gewerbsmäßiger Betrug nennt das dann der Staatsanwalt. Und wenn man irgendwann sein Gehalt kriegt, ist das ein Scheck, der „versehentlich“ etwas zu hoch ausgestellt wurde. Macht aber nichts, das machen wir ganz schnell und formlos. Einfach so bei der Bank einreichen und das zuviel gezahlte Geld über Western Union zurücksenden. Natürlich ist der Scheck nicht gedeckt. Scheckbetrug nennt das der Staatsanwalt. Also beim Opfer des Betruges, das auf einen solchen Spammer reingefallen ist.

Der Phantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, wenn man erstmal jemanden hat, der so dumm ist, dass er auf solche Mails antwortet. Und wenn man ein paar hunderttausend Spams raussendet, ist wohl immer jemand dabei, der dumm oder sehr naiv ist. Die Spams kosten nichts. Die Mutter der Dummen ist immer schwanger. Zehn bis zwanzig Opfer werden sich schon finden.

Hey, Alex, du stinkendes Spammchen,

nein, ich habe deine vorige Spam nicht erhalten. Hätte ich sie erhalten, dann hätte ich sie einfach gelöscht. Genau so, wie ich es mit dieser mache.

Denn denkende und fühlende Menschen schreiben in eine Mail rein, um was es geht. Du gehörst nicht zu den denkenden und fühlenden Menschen. Du bist ein krimineller Spammer auf der Suche nach Opfern. Mit einem ganz primitiven Trick, auf den vor allem Leute reinfallen, die gute Opfer abgeben. Und mit einem Spamskript, dass in der Cloud von Amazon läuft. Vermutlich hast du den Vertrag mit den Daten und der Kreditkarte eines früheren Opfers abgeschlossen, das dann demnächst Besuch von der Polizei kriegt. Wegen Cyberkriminalität. Deinen eigenen Namen hast du sicher nicht angegeben, und dein eigenes Konto hast du sicher nicht benutzt. Du trägst ja nicht so gern Handschelle.

Du bist widerlich, Alex.

Geh sterben! Aber bitte schnell!

Dein dich „genießender“
Nachtwaechter

PS: Danke für deine Antwortadresse in einer bekannten Spamdomain! Die hat zumindest bei mir dazu geführt, dass dein Müll ganz sicher automatisch vom rspamd aussortiert wurde. Und das wird nicht nur bei mir so laufen.

Entf! 🗑️

📱Du hast ein New Release 2025 iPhone 17 Pro Max White gewonnen

Montag, 22. Dezember 2025

Toll, jeden Tag gewinne ich etwas. Nur, weil ich eine Mailadresse habe. Und niemals die Trostpreise.

Aber ich will so ein Ding gar nicht. Ich benutze ausschließlich Computer, auf denen mir das Recht eingeräumt wird, selbst darüber zu entscheiden, welche Software ich darauf ausführe. Digitale Lehnsherren mit ihrer Gängelung, Enteignung und Technikverhinderung kann ich in meinem Leben nicht gebrauchen. Es ist schon schlimm genug.

Wer schreibt mir denn?

Telekom Deutschland <telekom@ge.ainta.info>

Das Unternehmen firmiert aber als „Deutsche Telekom“.

🎁 GEWINNEN SIE EIN iPHONE 17 PRO MAX!

Exklusiv für unsere treuen Deutsche Telekom Kunden

Sehr geehrter Deutsche Telekom Kunde,

Geht doch. Aber Kunde bin ich da auch nicht.

Wir freuen uns, Ihnen eine exklusive Gelegenheit zu bieten, das brandneue iPhone 17 Pro Max zu gewinnen – ausschließlich für Deutsche Telekom Kunden verfügbar!

Wie, eine Gelegenheit zu gewinnen? Im Betreff habe ich doch noch gewonnen. Zielgruppe dieser Betrüger sind einmal mehr Leute, deren Kurzzeitgedächtnis nicht mehr richtig funktioniert. Oder Leute, die genau so wenig Deutsch können wie diese Betrüger.

Unser Ziel ist es, unsere treuesten Kunden zu belohnen und den Wert zu betonen, den wir Ihrem Vertrauen und Ihrer mobilen Reise mit uns beimessen.

Jetzt neu und super: Die mobile Reise. Hört sich ein bisschen an, als solle ich zu Fuß über die Alpen gehen. 😁️

Das iPhone 17 Pro Max bietet:

  • Revolutionäre Kamera-Technologie mit 8K Videoaufnahme
  • Neueste A21 Bionic Chip für ultraschnelle Leistung
  • Batterielaufzeit von bis zu 2 Tagen
  • 6,9″ Always-On ProMotion Display
  • 5G Advanced für ultraschnelles Deutsche Telekom Netz

So so, Batterielaufzeit von „bis zu zwei Tagen“. Genau das Richtige für die Leute, die sich Bierflaschen mit „bis zu 500 ml Inhalt“ andrehen lassen. 🤭️

Sie wurden speziell ausgewählt, um am Gewinnspiel für das iPhone 17 Pro Max teilzunehmen. Vielen Dank, dass Sie Teil der Deutsche Telekom Familie sind!

Nein, zu der Familie gehöre ich ganz sicher nicht. 😹️

JETZT iPHONE 17 PRO MAX GEWINNEN

Die Domain der verlinkten Website…

$ surbl whgdbhjefr.s3.us-east-1.amazonaws.com
whgdbhjefr.s3.us-east-1.amazonaws.com	LISTED: ABUSE
$ _

…steht schon wegen Spam und Spam und Spam auf allen Blacklists. So schade, dass die Deutschen Telekomiker ihre verschenkten Teuerphones nur mit Spam loswerden können.

Entf!

Wichtige Information zu Ihrem Konto

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Ist das Konto schwanger geworden? Wird es demnächst Kleingeld gebären? Wer schreibt mir hier überhaupt?

Von: Zinia DE <ticket@azx.com>

Kenne ich nicht. Die Absenderadresse stimmt allerdings nicht. Ein Blick in die Mailheader macht klar, dass die Mail aus der Cloud des dicksten Kumpels und Komplizen der Spammer und Betrüger kommt, aus der Cloud von Google. Die Absenderadresse ist aber auch nicht vertrauenswürdiger:

$ host azx.com
azx.com is an alias for domainparking-dnspod.cn.
domainparking-dnspod.cn has address 43.153.249.198
domainparking-dnspod.cn has address 43.153.254.91
domainparking-dnspod.cn has address 43.163.180.183
$ _

So so, Domainparking in China. Aber ich soll dort irgendein Konto haben. Keine weiteren Fragen. 😁️

Informationen zu deiner Amazon Visa

  1. Ich habe keine Kreditkarte.
  2. Ich werde ganz sicher niemals mit der in meinen Augen hoch verachtenswerten, vampiristischen, totalausbeuterischen, gierkranken und durch und durch antisozialen Unternehmung „Amazon“ ins Geschäft kommen, und zwar aus sehr ähnlichen Gründen, aus denen ich auch kein Gift ins Trinkwasser kippe. Für Amazon ist menschliches Leben völlig wertlos.

logoOpenBank

logoOpenBank

Wie, die Bank ist offen? Die ist wohl nicht mehr ganz dicht!

Nein, ich lasse keine Bilder in einer HTML-formatierten Mail darstellen. Warum sollte ich? Ich habe ja nichts davon. Wer mir etwas mitzuteilen hat, teilt es mir mit, und ein die Mitteilung ergänzendes Bild kann man einfach anhängen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein denkender und fühlender Mensch, dessen Mitteilungen interessant und lesenswert sind, ein Bild in eine HTML-formatierte Mail eingebettet hätte. Weder ein aus dem Web nachgeladenes, noch in Form einer Data-URL, so wie hier. Die meisten Menschen wissen vermutlich nicht einmal, wie das geht, und die es wissen, werden keine Lust auf die Klickerei in ihrer Mailsoftware haben. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass der HTML-Quelltext dieser E-Mail 89.831 Bytes groß ist? Für die Übermittlung von 2.064 Byte Text? Das entspricht einem Informationsgehalt von rd. 2,3 %. Der größte Teil dieser Aufblähung geht nicht auf das HTML-Markup zurück, obwohl das auch überkompliziert und moppelig ist, sondern auf die riesigen Data-URLs zur Einbettung sinnloser Quatschlogos. Deshalb macht das eigentlich auch niemand. Außer Werber und Spammer, die glauben, dass man mit visueller Gestaltung einen manipulativ wirkenden Eindruck erwecken kann.

Die meisten richtigen Menschen versenden nur aus einem Grund HTML-formatierte E-Mail: Sie bekommen das als Voreinstellung vorgesetzt und wissen nicht, wo und wie man das abstellt. Sie kommen auch nie auf die Idee, dass die Voreinstellungen einer Software schlecht sein könnten. Aber die damit verbundenen Möglichkeiten nutzen sie so gut wie nie. Wozu auch? Wenn man ein strukturiertes und gestaltetes Dokument versenden will, kann man es ja auch anhängen. Ich bin mein ganzes Leben lang mit reiner Textmail ausgekommen, und ich pflege durchaus manchmal, recht geschwätzige Mails zu schreiben. Leerzeilen zwischen den Absätzen, und gut ist. Wenn es stärker strukturiert sein soll oder muss, gibts ja noch Anhänge… oh, das schrieb ich ja schon.

Icono 1 Neue erforderliche Aktualisierung

Wer ist denn Icono und was muss daran aktualisiert werden?

Hallo ,

Genau mein Name! 👍️

Und genau meine Konto- und Kreditkartennummer! 😁️

Ihr Konto benötigt eine Aktualisierung, damit alle Funktionen weiterhin ohne Einschränkungen verfügbar sind.
Bitte aktualisieren Sie Ihre Daten zeitnah, um mögliche Unterbrechungen oder Zugangsbeschränkungen zu vermeiden.

Jetzt aktualisieren

Viele Grüße,
dein Amazon Visa Kundenservice
von Zinia by Santander

Wer auf den Link klickt, hat schon verloren und einer Bande von Trickbetrügern mitgeteilt, bei welchen Firmierungen er auf einen Trickbetrug reinfällt. Wer dann auch noch Daten eingibt, wird dazu auch noch sein Geld los und holt sich dafür ein großes Päckchen Ärger ab, wenn seine Identität und sein Konto von einer gut eingespielten Bande für Betrugsgeschäfte aller Art missbraucht wird. Das kann einem leicht zwei bis drei Jahre Lebenszeit versalzen. Deshalb klickt man ja auch niemals in eine E-Mail, sondern ruft häufig besuchte Websites nur über dafür angelegte Lesezeichen im Webbrowser auf. Denn dann kann einem kein Trickbetrüger so leicht giftige Links unterschieben. Und es bleibt genau so komfortabel, denn in beiden Fällen muss ja nur geklickt werden. Macht das! Es ist nicht schwierig, und es wirkt zuverlässig gegen die immer noch häufigste Trickbetrugsform im Internet.

Aber davon einmal abgesehen: Sind das heute wirklich vier Firmierungen in einer einzigen Phishingspam?

  1. Amazon
  2. Visa
  3. Zinia
  4. Santander

Gleich vier Klitschen, die sich auf dem Zahlungsweg die Wuchertasche vollmachen, indem sie Gebühren dafür kassieren, dass sie in einem automatisierten Verfahren jeweils drei Einträge in eine Datenbank vornehmen, um Buchgeld umzubuchen. Kann man das wirklich so haben? Erbarmen! Ihr wisst aber schon, was eine SEPA-Überweisung ist? Als ob die gewöhnlichen Banken nicht übel genug wären! 😵️

Wenn du Openbank kontaktieren möchtest, schicke deine Anfrage bitte nicht an diese automatische Adresse, sondern an amazon-visa@de.zinia.com

Sagte ich „vier Firmierungen“? Es sind derer fünfe. 👛️🔥️

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten, wie man das bei jeder normalen Mail eines denkenden und fühlenden Menschen oder einer seriösen Unternehmung macht, denn die Absenderadresse dieser Spam ist gefälscht. Nett, dass vom Spammer noch einmal darauf hingewiesen wird, damit auch ja keine Zweifel zurückbleiben.

OPEN BANK, S.A., Zweigniederlassung Deutschland | An der Welle 5, 60322 Frankfurt am Main | Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 131929

Verwaltungsrat: Ana Botín Sanz de Sautuola y O‘Shea (Vorsitz), Javier Monzón, Sebastian Gunningham, José Luis de Mora Gil-Gallardo, Marta Elorza, Emma Fernández, Michael Rhodin , José Manuel Robles Fernández, Antonio Escámez, Cristina Ruiz Ortega, Daniel Barriuso.

Natürlich hat diese Bank nichts mit dieser Mail zu tun.

Du hast noch Fragen? Weitere Infos findest du in den FAQs. Du hast noch Fragen? Weitere Infos findest du in den FAQs.

Dieser Link führt genau zu selben (nicht nur zur gleichen) Adresse, die ich weiter oben aufrufen sollte, um dort angeblich „jetzt zu aktualisieren“. Nein danke, ich habe keine weiteren Fragen mehr. 🗑️

Aktualisieren Sie Ihre Telefonnummer – 626285585837

Samstag, 8. November 2025

Aber das ist doch gar nicht meine Telefonnummer.

Von: РауРаІ <g1r7ff6l@smartfx.com>
An: undisclosed-recipients:;

Aber das kommt ja auch gar nicht von PayPal. Und es ist auch gar nicht für mich. Es ist für ganz viele Empfänger auf einmal.

РауРаІLogo

Oh, ist ja auch das Logo von „PayPai“, aber mit großem „i“. Ist trotzdem nicht durch den Spamfilter geflutscht.

Aktualisieren Sie Ihre Telefonnummer

Das stand schon im Betreff, dort allerdings mit irgendeiner sinnlosen Nummer.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Natürlich weiß der Absender nicht, wer ich bin.

um die Sicherheit Ihres РауРаІ-Kontos zu gewährleisten, bitten wir Sie, Ihre Telefonnummer zu aktualisieren. Dadurch können wir Sie bei wichtigen Mitteilungen oder sicherheitsrelevanten Ereignissen besser erreichen.

Ich habe aber kein „PayPai“-Konto mit großem „i“. Und ich bin für PayPal, also das richtige Paypal, nicht das PayPal aus der kriminellen Fantasie eines Trickbetrügers, jederzeit zu erreichen. PayPal hat eine Mailadresse von mir, die ich nur für PayPal verwende. Darauf würde übrigens auch eine Mail von PayPal ankommen. Dieses „PayPai“ schreibt hingegen an eine Mailadresse, die ich früher, bevor sie völlig spamverseucht war, für ganz allgemeines Zeug verwendet habe. Deshalb kann ich so ein Phishing sofort erkennen, ohne umständlich nachdenken zu müssen. Ich empfehle es übrigens zur Nachahmung, dass man für „kriminell interessante“ Dienstleister wie PayPal spezielle Mailadressen verwendet. Es ist ein sehr einfacher Schutz, der zu verhindern hilft, dass man unter den Bedingungen von Stress und Müdigkeit einmal auf die häufigste Trickbetrugsmasche des gegenwärtigen Internet, auf Phishing, reinfällt.

Bitte klicken Sie auf den folgenden Button, um Ihre Telefonnummer zu aktualisieren:

Telefonnummer aktualisieren

Natürlich führt der Link nicht zu PayPal. Das sieht man übrigens in der Statusleiste seiner Mailsoftware, wenn man mit dem Mauszeiger über den Link fährt. Die verlinkte Domain…

$ surbl aiutoallostudio.com
aiutoallostudio.com	LISTED: PH
$ _

…steht schon wegen Trickbetrugs (Phishing) auf allen Blacklists. Darauf kann man sich leider nicht verlassen.

Vielen Dank für Ihre Zusammenarbeit und dass Sie РауРаІ nutzen.

Vielen Dank für den pseudohöflichen Dank für nichts! Vor meinem Arsch ist auch kein Gitter!

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr РауРаІ-Team

Mit gierigem Gewinke
Euer Trickbetrüger

© 2025 РауРаІ. Alle Rechte vorbehalten.

Keine betrügerische Bullshit-Spam ist vollständig ohne die Proklamation eines geistigen Eigentums auf einen Text, der nicht einmal in die Nähe der Schöpfungshöhe kommt, die für einen Schutz durch das Urheberrecht sorgt. Aber immerhin, so werde ich noch einmal daran erinnert, welches Jahr wir gerade haben. Das vergisst man ja immer, wenn man die Nachrichten sieht und es allerorten mit Volldampf in die Dreißiger Jahre oder ins Mittelalter zurückgeht.

Diese Nachricht wurde automatisch generiert – bitte antworten Sie nicht darauf.

Und zum Abschluss der erste wahre Satz in der Spam. 😁️

Habe ich Abschluss geschrieben? Wie konnte ich nur. Auf diesen „Abschluss“ folgen 110 leere Absätze, und dann gibt es nochmal eine Portion „Spamprosa“, mit der dem Spamfilter etwas „Inhalt“ vorgespielt werden soll. Natürlich denkt sich der Spammer da nicht selbst einen Text aus, sondern er kopiert einfach irgendeine echte Mail hinein:

Meine Bestellungen Mein Konto Erneut kaufen

Dein Paket wurde versendet!

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14599€ [sic!]

Summe 145.99€ [sic!]

Amazon.de ist ein Handelsname für Amazon EU Sarl, für Amazon Europe Core Sarl, für Amazon Media EU Sarl und für Amazon EU Sarl, die alle ihren eingetragenen Sitz unter 38 avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg haben und für die Amazon Digital Germany GmbH, mit eingetragenem Sitz in der Domagkstr. 28, 80807 München, Deutschland. ©2025 Amazon.com, Inc. oder verbundene Unternehmen. Amazon sowie alle zugehörigen Marken sind Marken der Amazon.com, Inc. oder deren verbundenen Unternehmen. Es können Versandkosten anfallen. Für Ihren Kauf gilt der Preis und die Verfügbarkeit, die zum Zeitpunkt des Kaufs auf amazon.de angezeigt werden.

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Amazon EU société à responsabilité limitée, 38 avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxemburg. Aktienkapital: 165.833 EUR. RCS Luxembourg-Nummer: B 101818. Handelsregisternummer: 134248. Umsatzsteuerliche Registrierungsnummer in Luxemburg: LU 20260743.

Hui, ebenfalls mit juristisch völlig wirkungslos proklamierten geistiges Eigentum. Amazon ist doch kein Betrüger, der die Leute mit irgendeiner hilflosen Jurafuchtelei beeindrucken muss, sondern hat ein tragfähiges und legales Geschäftsmodell. Um auch mal etwas Gutes über Amazon zu sagen. Aber wenn ich so etwas sehe – es ist vermutlich aus einer echten Amazon-Mail kopiert – dann weiß ich, dass Amazon die Intelligenz seiner Kunden verachtet. Ich würde ja keine Geschäfte mit jemanden machen, der mich verachtet und für dumm hält. 🙃️

Natürlich hat der Trick mit der Spamprosa nicht geklappt. Was Wunder, wenn man im Phishing eine Domain verlinkt, die wegen Phishings auf den Blacklists steht.

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Freitag, 7. November 2025

Diese Mail…

Von: HP <56456456456456@nkdy-b5636.firebaseapp.com>

…kommt weder von HP noch von Web.de, wie man mit Leichtigkeit beim Hinschauen auf die Absenderadresse bemerkt. Beide Unternehmen werden gewiss nicht die billigen bis kostenlosen Dienstleistungen von Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, benötigen. Sie betreiben eigene Server. Die Lüge fängt also schon lange an, bevor man die Spam überhaupt zu lesen begonnen hat. 🤥️

Übrigens wurde die Spam über einen Cloud-Server von Amazon versendet, und das Bild aus der HTML-formatierten Spam wird ebenfalls auf einem Cloud-Server von Amazon gehostet. Vermutlich wurde dieser identitätsmissbräuchlich mit den Daten und der Kreditkarte eines Menschen angemietet, der auf einen früheren Betrug ähnlicher Machart reingefallen ist. Meine Abuse-Meldung ist schon längst draußen. Amazon ist zwar auch ein fürchterliches Unternehmen, mit dem ich niemals ins Geschäft kommen möchte, aber Amazon geht wenigstens nach einer Meldung gegen kriminellen Missbrauch vor und ist nicht so ein verantwortungsloser Barbarenladen wie Google. Amazon hat ganz sicher schon den Stecker gezogen. 👍️

(Wie ungern ich die lobe!)

Als ob Web.de als großer deutscher Freemailer keine eigenen Server hätte!

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Oh schön, ich wurde „für eine Möglichkeit“ ausgewählt. Und wie „elegant“ doch der eigentliche Inhalt hinter einer Kombination von großen und dicken Buchstaben und deutlich kleinerer Schrift versteckt wurde! Eigentlich wurde ich auch für die Möglichkeit auserwählt, im Geburtslotto einfach reiche Eltern und im weiteren Verlauf ein weitgehend sorgloses Leben zu haben, aber leider blieb es bei der Möglichkeit. Die Spammer bekommen von mir übrigens die völlig kostenlose Möglichkeit eingeräumt, mir mal an der rückwärtigen Leibespforte zu lecken!

Wie schon gesagt: Die Spam kommt nicht von Web.de. Die vorgebliche „Umfrage“ ist für Marktforschungszwecke lächerlich. Die Daten, die man angibt, gehen direkt an Kriminelle und werden für allerlei Betrugsgeschäfte benutzt oder verkauft. Die Kreditkarte, mit der man die 9,95 € Liefergebühr für seine kostenlose Prämie zahlt, wird ebenfalls von Kriminellen für allerlei Betrugsgeschäfte missbraucht, so dass am Ende die zehn Euro, für die man nichts bekommen hat, noch der erträglichste Ärger sind.

Nicht darauf reinfallen. Die Spam einfach löschen. Das spart Geld und Ärger.