Es gibt keinen Grund, wild zu laufen, wenn du keine Erektion hast. Es ist Zeit, sich selbst zu helfen! http://812i.com
Ohne Worte.
Es gibt keinen Grund, wild zu laufen, wenn du keine Erektion hast. Es ist Zeit, sich selbst zu helfen! http://812i.com
Ohne Worte.
So nannte sich die Gestalt, die den folgenden Kommentar zur Einleitung eines Vorschussbetruges hier auf Unser täglich Spam absetzen wollte.
Man beachte: Das ist ein Blogkommentar! Da fangen wir doch alle mit den Worten „Wie geht es Ihnen heute“ an… 😀
Wie geht es Ihnen heute? Ich bin Herr David Peterson von David Peterson Darlehen Firma und ich muss Ihnen sagen, wie erfreut, Ihnen zu informieren, dass wir jetzt Darlehen zu einem sehr niedrigen Zinssatz von 2. Kontakt unsere Firma für dieses hervorragende Darlehen Angebot per E-Mail als davidpetersonloanfirm1@outlook.com oder besuchen Sie unsere Website auf http://davidpetersonloanf.wix.com/davidpetersonloan. Wir geben Lebenszeit Darlehen Möglichkeiten für Einzelpersonen, Unternehmen und Unternehmen etc. Sind Sie in irgendeiner finanziellen Schwierigkeiten oder in der Notwendigkeit von Darlehen zu investieren oder Sie brauchen ein Darlehen, um Ihre Rechnungen zu bezahlen nicht mehr, wie wir hier sind, um alle Ihre finanziellen Schwierigkeiten a Sache aus der Vergangenheit.
E-Mail: davidpetersonloanfirm1@outlook.com
Website auf http://davidpetersonloanf.wix.com/davidpetersonloan
Der Text: Ohne weitere Worte! 😆
Ich habe mich ja immer gefragt, was das für Gestalten sein werden, die einen Website-Baukasten mit dem im deutschen Sprachraum nicht ganz so vorteilhaften Namen „Wix“ benutzen werden, und heute habe ich die Antwort darauf bekommen. Diese Vorschussbetrüger stören sich auch nicht daran, dass Menschen, die halbwegs sichere Browsereinstellungen haben, auf einer derartigen Drecksseite gar nichts sehen können, weil sie selbstverständlich nicht (wie es leider die Standardeinstellung aller Webbrowser geworden ist) jedem anonymen Gegenüber im Web das Ausführen von Code im Webbrowser gestatten. Nein, ein Vorschussbetrüger zielt auf die Naiven, die Dummen, die völlig Unerfahrenen und auf die vor Verzweiflung dumm Gewordenen. Jeder andere weiß sofort, dass in einem Blogkommentar keine Darlehen angeboten werden.
Nun gut, für derartig Javascript-verseuchte Websites von Spammern habe ich eine virtuelle Maschine, und die tolle Website habe ich mal gescreenshottet – mit hier leider nicht wiedergegebenen Texteinblendeffekten der Marke ‚Anderthalbjähriger Schimpanse experimentiert mit PowerPoint-Folienübergängen‘. Oh, mir fällt gerade auf, dass ich den Ton abgestellt hatte. Hoffentlich habe ich da nichts verpasst. 😀
Aber immerhin, dies ist die erste Website eines Kommentarspam-Vorschussbetrügers in meiner bisherigen Spamlesekarriere – vermutlich wird es so etwas auch einmal in besser geben:
Am besten gefällt mir ja die Hintergrundgrafik… 😉
Ich habe die Seite natürlich eben gerade bei „Wix“ verpetzt und gehe davon aus, dass sie dort nicht mehr lange zu sehen sein wird. Denn auch „Wix“ dürfte nicht das geringste Interesse daran haben, zu einem Biotop für Betrüger zu werden. Das ist ja auch nicht so gut für die Reputation.

Windows 10, das Spam-Betriebssystem von Microsoft, das von Microsoft unter anderem mit der von Microsoft erfundenen Methode der Desktop-Spam vermarktet wurde, blendet jetzt auch Desktop-Spam-Werbung für Microsoft-Produkte im Dateimanager ein.
via Fefes Blog
Hallo,
Liebste, guten Tag und schreibe Dir heute, obwohl wir uns noch nicht getroffen haben, bevor ich Frau ZITA BLANC bin [sic!], muss ich die Kraft finden, jetzt
zu schreiben, bevor es zu spät ist, bin ich jetzt in meinem zweiten Zyklus der Chemotherapie Ein australischer französischer Staatsbürger Ich bin verheiratet zu spät
Herr GEORGE BLANC ein französischer Geschäftsmann, der in Antananarivo Madagaskar für den Zeitraum von 19 Jahren basiert. Ist eine lange traurige Geschichte unsere Ehe ohne Kinder endete mein
Mann starb bei einem Autounfall vor drei Jahren in Abu Dhabi auf einer Geschäftsreise nach den Vereinigten Arabischen Emiraten.Ich habe dich nicht versehentlich mit dir in Verbindung gebracht [sic!], weil ich eine Frau bin, die an Gott und ihre [sic!] geheimnisvolle Macht glaubt, um die Menschen für die weniger Privilegierten zu segnen. Ich habe sehr wenig Zeit zu leben, um meinen Gesundheitszustand zu
geben und der Arztbericht, dass ich an Krebs leide, ist sehr schmerzhaft, aber als Gläubiger bin ich geneigt zu vertrauen und mit Gottes Willen zu leben.Mein verstorbener Mann hat in einer Finanzfirma 3,5 Millionen Euro für meinen Zustand und die Liebe Gottes hinterlegt [sic!]. Ich möchte dir dieses Geld geben, ohne dafür etwas zu verlangen [sic!]. Ich bin glücklich, diesem Projekt zu vertrauen, um den Armen mit meinem
Geld in deinen Händen zu helfen, weil ich dir vertrauen kann Ich glaube immer noch, dass es viele ehrliche Leute in dieser Welt gibt. Mit 30% davon, um Unternehmen zu etablieren, die
Beschäftigungsmöglichkeiten für die arbeitslose Bevölkerung schaffen werden, denke ich auch eine gute Idee. Ich werde Ihre Meinung und Entscheidung in dieser Angelegenheit respektieren.Ich warte auf Ihre Antwort mit den folgenden Informationen
Vollständiger Name
Adresse
Beruf
Alter
Kontakt Nummer [sic!]Mit freundlichen Grüßen
Frau ZITA BLANC.
Ohne Worte.
Hey, Spammer,
wollt ihr mich etwa im Kampf gegen Spam unterstützen? 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Das ist nicht mein Name. Mein Name ist…
im Rahmen unserer Recherche nach neuen, interessanten und relevanten Kooperationspartnern sind wir auf Ihre Internetseite tamagothi.de aufmerksam geworden.
…auf der Website, die ihr euch angeblich angeschaut und dabei neu, interessant und relevant gefunden habt, kaum zu übersehen:
Schon mit eurer Anrede habt ihr völlig klar gemacht, was ihr seid: Stinkende Spammer, die es nicht für nötig halten, sich irgendeine Mühe zu geben und die fest darauf vertrauen, dass die Mutter der Dummen immer schwanger ist.
Immerhin habt ihr es auch geschafft, die richtige Mailadresse im Impressum zu finden. Die ist nicht leicht mechanisch auszulesen, dafür muss das Harvester-Skript schon CSS beherrschen. Die leicht mechanisch auslesbare Mailadresse, die direkt in meinen virtuellen Orkus führt, habt ihr hingegen vermieden. Da hättet ihr auch an jemanden anders als an „Sehr geehrte Dämliche und Hervorgekrochene“ schreiben können. Ach, so gründlich und motiviert war der Ein-Euro-Jobber oder unbezahlte Praktikant, den ihr mutmaßlich für solche Tätig- und Tätlichkeiten ausbeutet, nicht. Nun ja: If you pay a peanut, you‘ll get a monkey.
Den Rest eures Textes würde ich mir also ersparen, wenn ich nicht über Spam bloggen würde. Dass ich über Spam blogge, hättet ihr auf der von euch – sicherlich erst nach eurem Besuch und einer gewissen Zeit der angeregten, eingehenden Lektüre – für neu, interessant und relevant gehaltenen Website mit Leichtigkeit durch ein wenig Lesen herausbekommen können, wenn ihr euch dafür interessiert hättet. Von daher vielen Dank für euer konkludentes Einverständnis damit, dass ich über eure illegale und asoziale Spam blogge, die ihr mir „freundlicherweise“ zugestellt habt. 😀
Gerne würden wir daher mit Ihnen zusammen arbeiten. Wir würden einen qualitativ hochwertigen und thematisch zu Ihnen passenden Artikel, mit einer Verlinkung zu einem unserer Kunden, auf Ihrer Website zu platzieren. Der Artikel würde keinen herkömmlichen Werbetext darstellen, sondern würde informativen Content bieten.
Veröffentlicht den tollen Artikel doch einfach auf eurer eigenen Website! Und wenn ihr noch keine habt, dann macht eine auf! Das kostet nicht die Welt und ist gar nicht so schwer… wenn ihr es nicht könnt, gebe ich euch sogar gern eine kostenpflichtige praktische Einführung.
Oder ist er dafür doch nicht so gut geeignet? 
Übrigens: Keine meiner Websites ist ein Platz für „Content“. Ich lege mehr Wert auf Inhalte. Wenn ihr „Content“ platzieren wollt, wendet euch an die Betreiber von Rundfunksendern und Presseorganen, die leben davon, Fremdinhalte zu lizenzieren und mit Reklame zu vergällen. Allein für das kalte Wort vom „Content“ – ein Wort, das zurzeit stets und ausschließlich dort verwendet wird, wo man das Geld liebt und den Leser verachtet – hättet ihr euch einen ansatzlos geschlagenen, geraden Fauststoß in euer dummes und gieriges Fressbrett eingefangen, säßet ihr mir gegenüber. Und hättet ihr mal ein bisschen gelesen, hättet ihr das sogar vorher wissen können. Sterbt bitte einfach, ihr Maden!
Unsere Redaktion würde daher einen Artikel verfassen, der speziell auf Ihre Seite zugeschnitten ist. Alternativ könnten Sie natürlich auch selbst einen Artikel erstellen.
Nochmal meine Frage: Warum macht ihr das nicht einfach für eure eigene Website?
Ach, darum:
Die Verlinkung im Artikel wäre dann für eine thematisch passende Website aus unserem Portfolio. Sollten Sie interessiert sein, können wir Ihnen diesbezüglich gerne genauere Angaben zukommen lassen.
Ihr interessiert euch gar nicht für Inhalte, sondern für Links. Ihr wollt die Indexer der Suchmaschinen mit Links zuspammen, und das geht natürlich am besten, wenn es für ein technisches Verfahren wie zum Beispiel die Google-Suche so aussieht, als würde „die ganze Welt“ irgendeine ohne derartige Spammethodik völlig uninteressante Website verlinken. Deshalb braucht ihr ganz viele „Sehr geehrte Damen und Herren“ mit Website, die so doof sind, euch für das Versprechen von ein paar Klimpergroschen (und übrigens: im Lande der Linkhaftung einem zudem dafür inkauf genommen juristischen Risiko) einen Link auf eine Website zu setzen, die aus freien Stücken wohl niemand verlinken würde. Und diese vielverlinkte Seite erschiene dann weiter oben in den Suchergebnissen. Das ist eine sehr perfide und widerwärtige Form der asozialen Spam, weil sie dem letztendlichen „Empfänger“ eurer Spam, der einfach nur mit einer Suchmaschine im Web finden möchte, was er sucht, gar nicht weiter auffällt. Und dann wird er halt abgezockt, übern Tisch gezogen und betrogen, weil er auf Websites gerät, für die sich aus wirklich gutem Grund ohne derartige Spam niemand interessieren würde.
Was bin ich froh, dass Google regelmäßig an seinen Algorithmen schraubt – und Leute, die solche Spamlinks setzen, ebenso regelmäßig abstraft! Das Web wäre sonst unbenutzbar…
Oder anders gesagt: Ihr wollt mich zum Spammer und Menschenfeind machen, ihr cerebral funktionslimitierten Zwielichtgestalten aus einer von Dummheit und Gier durchwirkten Spamhölle. Und jeden anderen, der eure Spam bekommen hat, auch. Ein letzter Rest von Anstand verbietet es mir jetzt, euch Fäkalmaden, Erzekeln, Bratschädeln, Dumpfmeistern und nutzlos verschulten Freakshowexponaten aus der Generation Jamba mit den Bezeichnungen zu begegnen, die ihr euch mit eurem deutlich durchschimmernden, asozialen Charakter verdientet.
Wenn Sie einen anderen Vorschlag für eine solche Kooperation haben, sind wir für neue Ideen immer offen!
Ja, hier mein Vorschlag: Ihr legt euch einfach möglichst qualvoll sterben, und ich begleite das mit hämischen und zynischen Blogartikeln voller Links auf Unser täglich Spam. 💡
Natürlich möchten wir uns bei Ihnen für den Aufwand revanchieren. Es würde mich daher interessieren, welche Preisvorstellung Sie für z.B. eine solche Artikelplatzierung hätten.
Habt ihr auf der Website, die ihr zur Spamschleuder machen wolltet, auch mal das hier gelesen?
Macht doch einfach eure eigenen Dreckssites auf. Das kostet auch nicht die Welt. Klar, dafür interessiert sich dann auch keine Sau, denn wer will schon schnell aufgeschäumte, nicht für Menschen, sondern als Spam für Suchmaschinen geschriebene Bullshit-Texte von stinkenden, intelligenzverachtenden Spammern lesen? Aber solche Texte werden eben auch nicht interessanter, wenn ihr sie auf den Websites anderer Leute veröffentlicht. Da müsste jemand seine Leser schon ganz schön verachten, wenn er auf so ein unerfreuliches Gesäuge wie euch hereinfiele.
(Die Bezahlung kann selbstverständlich auch im Voraus geschehen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.)
Wenn ich einen „reibungslosen Ablauf“ haben möchte, verwende ich Gleitgel.
Ich freue mich auf eine positive Rückmeldung.
Ich freue mich auf deine Beerdigung.
Bei Fragen oder Wünschen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Kommst du auch persönlich? 👿
(Aufgrund unserer internen Kommunikation wird eine Kontaktaufnahme per E-Mail bevorzugt.)
Ah nee, du hast offenbar schon ein paar mal die Fresse so mit Fäusten massiert bekommen, wie es Menschenfeinden wie dir gebührt. Und deshalb kommst du lieber nicht persönlich. So dumm du dich gibst, altmodische Konditionierung funktioniert also noch bei dir. Immerhin, das ist ein Anfang… 😀
Mit freundlichem Gruß
Wenn das deine Freundlichkeit ist, will ich deinen Hass nicht mehr kennenlernen.
Ihr Suchhelden Team
Julius Schlüter
(Content Management)
Möge eine elektrische Entladung der Atmosphäre deine Defäkation beenden!
Suchhelden GmbH
Franz-Lenz-Str. 1a
49084 OsnabrückT: (0541) 200 69 xxx
j (punkt) schlueter (at) suchhelden (punkt) de
Komisch, ich lese da klar und deutlich Spamhelden. Diese Verleser aber auch immer… 😀
Oh, da ist ja noch eine tolle Grafik als Signatur unter der HTML-formatierten Spam, in der – neben einem Foto und ein paar Logos – noch einmal das gleiche wie in der Abschlussformel steht… und noch ein bisschen mehr:
Ich habe mal das Gesicht auf dem Foto unkenntlich gemacht, da ich angesichts der Spam davon ausgehen muss, dass das Foto von „irgendwo aus dem Internet“ mitgenommen wurde – wer von einem solchen Missbrauch durch asoziale und illegale Spammer betroffen ist, ist wahrlich gestraft genug.
Aber viel lustiger ist zusätzliche Text, der hier zum höheren Genuss und Verdruss noch einmal wiedergegeben sei (das nächste Mal bitte nicht kursiv und klein, ihr Spammer, denn daran ist die OCR gescheitert und deshalb musste ich euren gequirlten Bullshit von Hand abtippen):
Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet
So so, eine massenhaft versendete, nicht verschlüsselte, offen als Klartext wie eine maschinenlesbare Postkarte durch das Internet beförderte, wegen des Fehlens einer digitalen Signatur auf jedem Server auf dem Weg beliebig veränderbare E-Mail ist also so eine „vertrauliche“ und damit ganz geheime Geheimsache, dass man die Mail am besten nach Empfang aufessen soll und auf gar keinen Fall auf die Idee kommen soll, sie zu kopieren oder anderen Leuten davon zu erzählen. Und damit das nicht ganz so doof klingt, wie es ist, habt ihr euch auch einen guten „Grund“ dafür ausgedacht: Es ist nicht gestattet. Warum nicht? Wegen eures argumentum ex culo. Wäre ja auch kacke, wenn jeder erfahren könnte, was ihr für asoziale Spammer seid…
Vielen Dank für eure zwar technokratisch-bedrohlich formulierte, aber rechtlich nicht bindende Klausel – wir haben keinen Vertrag, weil ein Vertrag nicht dadurch entsteht, dass ich gegen meinen Willen eine illegale und asoziale Spam von euch erhalte – die einem Kurt „Keks ist Fortschritt“ Schwitters alle Ehre gemacht hätte. So konnte ich wenigstens auch ein bisschen lachen!
Zum Abschied habe ich auch noch etwas für euch, was ihr noch viel dringender als jeden SEO-Spamlink gebrauchen könntet:

Mit äußerst unfreundlichem Gruß
Eurer Unser-täglich-Spam-Team
Elias Schwerdtfeger
Obdachloser Blogger, der vom Betteln lebt
(Die Mailadresse ist euch ja bekannt)
Ohne ladefähige Anschrift
Nach Diktat verreist
Nachtrag vom 11. März 2017
Wie in den Kommentaren zu sehen ist, ist da inzwischen mutmaßlich das „Reputationsmanagement“ aufgewacht. Nun, bevor durch derartige „Kommentararbeit“ ein völlig falscher Eindruck entsteht – Ich bin ganz offensichtlich nicht der einzige Betreiber einer privaten Website, der mit solcher Spam halbseidener Linkkäufer und Suchmaschinen-Zuspammer belästigt wurde, wobei auch ein ähnliches „Interesse“ an der Website wie hier dokumentiert und kommentiert in meinem Falle offenbar wurde:
An Julius Sch. bei den Suchhelden
Auch wenn Sie mir (einer Privatperson) gleich zwei mal nacheinander unaufgefordert eine Kooperation antragen möchten, ändert sich nichts an meiner Meinung, die Sie bei etwas ehrlicherem Interesse auch ohne Probleme hätten finden können im Backstage-Bereich. Dort waren Sie ja, um sich meine Mailadresse zu angeln
Nicht, dass noch jemand eine gewerbliche Spam mit einem persönlich angetragenen (und selbst in dieser Form illegalen) Geschäftsvorschlag verwechselt.
Von: Facebook <ewxiwyb@ertimethe.co.ua>
Aha! Das Facebook, das keine eigene Domain mehr hat und deshalb eine ganz neue Domain verwendet. Die ist aber…
$ whois ertimethe.co.ua | grep '^Created' Created On:20-Jan-2017 11:18:44 UTC $ _
…noch nicht so alt wie Facebook, sondern wurde von einem Menschen mit einem Angebot, von dem er glaubt, dass er es nur über illegale und asoziale Spam bewerben kann, vor 45 Tagen eingerichtet.
Was ist das Angebot? Nun, es ist ein alter Bekannter im Spameingang, nur, dass inzwischen der gesamte Text in einer Grafik verpackt wird, weil der Absender hofft, dass der mit wenig Hingabe durchgequirlte Bullshit so besser aussieht und eine Chance hat, durch die Spamfilter zu kommen. Außerdem gibt eine derartige Gestaltung dem Spammer die Gelegenheit, in viel tollem Layout zu verbergen, was er seinen Abzockopf… ähm… mittelständischen Kunden wirklich anzubieten hat: Die Einrichtung einer Facebook-Seite, die Zusendung einiger mutmaßlich von YouTube heruntergeladener, frei verfügbarer Tutorial-Videos, die Anfertigung einer Video-Slideshow aus gelieferten Werbematerial sowie hundert heiter-spammige Fake-Fans vom Spammer fürs Fakebook zum Preis von nur noch 587 Øre statt der sonst „üblichen“ 1.200 Øre. Und überhaupt: Verglichen mit den 1.587 Øre aus dem November letzten Jahres ist das alles so richtig billig geworden. Oh, der hat einfach nur die erste Ziffer weggelassen? Ach, egal!
Man spart also richtig dicke Kohle, wenn man auf diesen Wucherheini reinfällt, der aus für mich völlig nachvollziehbaren Gründen zu der Auffassung gekommen ist, dass eine andere Reklameform als illegale und asoziale Spam für sein „Angebot“ nicht zielführend sein wird. 
In seiner grafischen Präsentation sieht dieses Kleisterwerk dann folgendermaßen aus:
Nun ein Hinweis für jene, denen es nicht auffällt:
Wisst ihr, was dieser sich tapfer durch brusthohen Bullshit kämpfende Facebook-Marketingexperte in seiner Spam überhaupt nicht angibt? Richtig, seine eigene Facebook-Adresse. Ist der etwa von seinen eigenen Facebook-Methoden zur Umsatzsteigerung nicht so richtig überzeugt? 
Zum was? Zum gemeinen und asozialen Abzocken? 
Hallo Eli!
Nahe dran und doch vorbei.
Unsere Mitglieder hinterlassen Dir folgende Nachricht:
„Nina und ich haben Dein Profil auf www.verwendung.cricket entdeckt und würden Dich gerne kennenlernen.
Aber ich lasse mich doch nicht für so unanständige Dinge wie Cricket verwenden.
Wir sind 23 und 25 Jahre alt und studieren beide Biologie. Magst Du uns mal treffen dann können wir zu dritt …“
Was können wir zu dritt? Südamerikanische Nachtfalter katalogisieren? Wie unangenehm! Dass diesen Dating-Spammern aber auch immer mitten im Satz das Mailpapier ausgeht. 
Na ja, man kann ja auf „Click here“ klicken, denn so beantwortet man E-Mail (nach Wunsch und Meinung von Kriminellen) heute…
Zum Beantworten dieser Nachricht klicke hier:
Statt süßer Biologinnen mit großem Interesse an der gleichermaßen persönlichen wie gründlichen Erforschung des humanoiden Fortpflanzungsapparates gibt es unter diesem Link allerdings den inzwischen uralten Schwindel der Marke „Möchtest du jeden Tag eine andere knallen“, nur, dass diesmal wieder ein paar Fotos ausgetauscht wurden, so dass deutlich mehr keck in die Kamera gehaltene Brüste sichtbar sind und dass man sich diesmal bis zum 6. März 2017 anmelden muss. Selbst für die Verbesserung von groben Verschreibern wie „Fraue“ statt „Frau“ im nicht einmal tausend Zeichen langen Text hat es in den letzten neun Monaten nicht gereicht, von dem kleinen „das-dass-Problem“ ganz zu schweigen. Warum sollten sich die Spammer auch Mühe mit einer kleinen Korrektur geben, wenn sie doch sowieso die Intelligenz ihrer Opfer verachten? Natürlich gibt es dort auch keinen tollen Trick, wie man jede Frau zum Geschlechtsverkehr bringen kann, als sei sie ein hirnloser Fickroboter, an dem man ein paar Knöpfe drücken muss, sondern eine Anmeldung bei einem abzockerischen Betreiber eines Dating-Fleischmarktes. Die Spammer kassieren dann das Affiliate-Geld von halbseidenen Geschäftemachern dafür, dass sie ihnen neue Kunden geworben haben. Wer dieses Geld letztlich bezahlt, brauche ich nicht zu erwähnen.
Also: Nicht drauf reinfallen! Im Falle eines gewissen Dranges lieber auf Handbetrieb umschalten und mit dem gesparten Geld etwas sinnvolleres anfangen!
Bis bald
Nina
Mögest du in deines Unterleibes Säften ertrinken!
Auch diese Spam enthält nicht ein Wort Text, sondern nur eine 73,6 KiB große Grafik, die ihrem Betrachter zeigt, wie man heutzutage seine stets bereite Fickbereitschaft herstellen soll:
Wenn ich so etwas sehe, frage ich mich ja unwillkürlich, ob es auch schon Bettwäsche mit Pimmelpillen-Muster gibt.
Natürlich ist die Grafik verlinkt, damit man sie auch klicken kann. Der Link führt auf eine Website in der Domain credifer (punkt) gdn, die…
$ whois credifer.gdn | grep '^Creation' Creation Date: 2017-02-23T18:57:09Z $ _
…vor neun Tagen unter Angabe einer russischen Anschrift registriert wurde. (Der dabei angegebene Name und die Anschrift gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem unbeteiligten Dritten, dessen Identität von Verbrechern missbraucht wurde.)
Natürlich handelt es sich um eine Wegwerfdomain:
$ lynx -mime_header http://www.credifer.gdn/deutschepharma/
HTTP/1.1 200 OK
Server: nginx/1.10.2
Date: Sat, 04 Mar 2017 11:32:45 GMT
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
Content-Length: 1449
Connection: close
Last-Modified: Fri, 03 Mar 2017 12:35:51 GMT
ETag: "238b8-5a9-549d2c935c8a6"
Accept-Ranges: bytes
<HTML><HEAD><!-- MyCounter v.2.0 --> <script type="text/javascript"><!--
my_id = 135002; my_width = 2; my_height = 2; my_alt = "MyCounter - ñ÷¸ò÷èê è ñòàòèñòèêà"; //--></script> <script type="text/javascript" src="http://scripts.mycounter.ua/counter2.0.js"> </script><noscript> <a target="_blank" href="http://mycounter.ua/"><img src="http://get.mycounter.ua/counter.php?id=135002" title="MyCounter - ñ÷¸ò÷èê è ñòàòèñòèêà" alt="MyCounter - ñ÷¸ò÷èê è ñòàòèñòèêà" width="88" height="41" border="0" /></a></noscript> <!--/ MyCounter --> <!-- Yandex.Metrika counter -->
<script type="text/javascript">
(function (d, w, c) {
(w[c] = w[c] || []).push(function() {
try {
w.yaCounter35581560 = new Ya.Metrika({
id:35581560,
clickmap:true,
trackLinks:true,
accurateTrackBounce:true
});
} catch(e) { }
});
var n = d.getElementsByTagName("script")[0],
s = d.createElement("script"),
f = function () { n.parentNode.insertBefore(s, n); };
s.type = "text/javascript";
s.async = true;
s.src = "https://mc.yandex.ru/metrika/watch.js"
if (w.opera == "[object Opera]") {
d.addEventListener("DOMContentLoaded", f, false);
} else { f(); }
})(document, window, "yandex_metrika_callbacks");
</script>
<noscript><div><img src="https://mc.yandex.ru/watch/35581560" style="position:absolute; left:-9999px;" alt="" /></div></noscript>
<!-- /Yandex.Metrika counter -->
<META HTTP-EQUIV="REFRESH" CONTENT="1; URL=
http://www.deutschepharma.shop/">
</HEAD><BODY></BODY></HTML>
$ _
Man beachte, dass die Weiterleitung ohne Affiliate-ID erfolgt! Hier spammt der Apotheker noch selbst. (Oder sollte er etwa wirklich niemanden mehr finden, der sich nicht mit einer Handvoll Klickegroschen für Spam bezahlen lässt, weil er sogar Spammern zu menschenverachtend ist?)
Es handelt sich beim Apotheker um den Meister mit den zwei Statistikskripten. Das muss schon ein lustiges Gefühl sein, wenn man sich jeden Mittag vor der ersten Flasche Wodka anschauen will, wie viele Leute denn diesmal auf die Spamwelle reingefallen sind, und dabei zwei Zahlen geliefert bekommt, die auch noch verschieden sind. Da läuft der Wodka doch gleich viel besser runter!
Moment, wohin leitet der weiter?
So so, „Deutsche Pharma“… das hatte ich doch schon… richtig! Das war ja der Server mit der Website „Europäische Apotheke, der in Russland steht und wo man (und vor allem: frau) sich gefährliche Amphetamin-Derivate zum Abnehmen kaufen konnte, über die einem der „Apotheker“ in einem Anfall von „Beratungsbemühen“ erzählte, dass es sich um harmlose und beinahe völlig nebenwirkungsfreie Naturheilmittel voller ungenannter Pflanzen aus dem tiefen, weiten, geheimnisvollen China (dem Land mit den vielen Pflanzen drin) handelt.
Wer das eine Produkt so anpreist, der wird beim anderen Produkt auch ganz sicher das reingepantscht haben, was er in der Reklame behauptet und was auf der massenhaft gefälschten Verpackung steht.
Das aktuelle Design der Website des spammenden Giftapothekers mit seiner nicht nur achtzig, zweiundneunzig oder sechsundneunzig, sondern vollen und runden hundertprozentigen Zufriedenheitsgarantie sieht übrigens so aus – und die unangenehme Nähe der Inhalte zum Rand ist nicht durch mein schlechtes Ausschneiden im Gimp entstanden, sondern designerische Absicht (oder Unfähigkeit), die genau so im Browser aussieht und bei der sich der Designer wohl irgendwas gedacht haben muss, was ich aber nicht nachvollziehen kann:
Wenn man gerade einen Schnupfen hat, ist man bei diesem Apotheker allerdings falsch…