
Ach, geht das schon wieder los? Braucht man neue Leute, die bei einem windigen Unternehmen aus Malta darauf wetten, was bei der Ziehung der Lottozahlen im Deutschen Lottoblock rauskommt? Trotz dieser ganzen illegalen und asozialen Spam für dieses illegale Glücksspiel.
Von: Deine Chance 🍀 <news@ppm1.de>
Wenn das die Chance ist, dann will ich die Aussichtslosigkeit aber nicht mehr kennenlernen. 😁️
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Aber das steht schon im Betreff.
Na, hat euer Deutschexperte geschlafen, als ihr den neuen Text für „View in Browser“ eingefügt habt?
Ich weiß ja nicht, ob das nur mir so geht, aber Lottoheld wäre doch eigentlich auch ein ganz brauchbares Schimpfwort für jemanden, der sich für ganz groß hält, nix kann und sich immer nur auf sein Glück in einem teuren und aussichtlosen Spiel verlassen muss… das er so gut wie niemals hat. 😅️
Oh, jetzt wurde mir doch zum dritten Mal gesagt, was mir angeboten wurde. Ich vermute mal, diese Spam richtet sich genau an solche „Lottohelden“.
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
Ja, eines von beiden bin ich. 👍️
schon gesehen…? Beim LOTTO 6aus49 winken diesen Mittwoch ganze 21 Mio €!
Nein, ich habe das noch nicht gesehen. Ich schaue mir lieber lebenspraktisch wichtige, schöne und interessante Dinge an und nicht die Lotto-News. Und auf die Idee, Lotto zu spielen, komme ich ganz sicher nicht. Bevor ich freiwillig Steuern auf meine Dummheit zahle, kaufe ich lieber Nudeln.
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Wie, nur für kurze Zeit. Bietet ihr mir das dann nie wieder in einer eurer Spams an? Oder gibt es demnächst keine Gewinne mehr, sondern nur noch Einsätze? 😁️
Bei Lottohelden.de tippen Sie online stets ohne Spielscheingebühren und erhalten Ihre Gewinne automatisch ausgezahlt.
Bei den Lottohelden nimmt man vor allem an einem illegalen Glücksspiel und nicht am staatlichen Zahlenlotto der BRD teil.
Und ich dachte, die Spam wäre das Angebot, ich könne jetzt eine Øre bei den Lottohelden latzen und unter Preisgabe persönlicher Daten (einschließlich Bankverbindung für die Gewinnauszahlung) bei Spammern und Veranstaltern illegaler Glücksspiele vermutlich einen langfristigen und für mich sehr nachteiligen Vertrag eingehen… aber das Angebot kommt erst noch? Was soll dann diese Spam?
Lottohelden – Spammig, asozial, illegal!
🏆 Vielfach prämierter Testsieger ✔️ Sicher mit Trusted Shops geprüft 📜 Staatlich lizenziert und kontrolliert
- 🥉️ Hat tolle Tests gewonnen, die man leider nicht verlinken und noch nicht einmal näher benennen kann, aber hey, es steht ja in der Spam, also glaubt es!
- 💩️ Ist ganz sicher geprüft. Irgendwas muss ja an einem Angebot von Spammern „sicher“ sein.
- 🤥️ Hat überhaupt nichts mit dem staatlichen Zahlenlotto in der Bundesrepublik Deutschland zu tun, sondern ist eine Wette bei einem spammenden Buchmacher aus Malta (und ein illegales Glücksspiel). Sollte man dabei etwas gewinnen und der Gewinn wird nicht ausgezahlt, hat man ungefähr so viel rechtliche Handhabe wie bei einem Hütchenspieler im Rotlichtviertel.
Spielen Sie bitte alle bei Lottohelden.de angebotenen Lotterien mit Verantwortung.
Und ich dachte, man würde dort mit Geld spielen. 💸️
Spielteilnahme ab 18! Spielen kann süchtig machen.
Hilfe: www.lottohelden.de/spielsuchtpraeventionen/
Natürlich geht sogar dieser Link über ein Trackingskript, so dass man an die Spammer zurückfunkt, dass ihre Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde.
So, und jetzt eine Portion „Das Übliche, bitte“.
Natürlich wird einmal mehr das „geistige Eigentum“ an einem Text aus einer Spam proklamiert, obwohl diesem „Werk“ jegliche schützenswerte Schöpfungshöhe fehlt. Natürlich ist das reine Einschüchterung und Jurafuchtelei ohne rechtliche Wirkung. Diese Lottohelden können mich ja mal für meine vielen Vollzitate aus vergleichbaren Spams nebst ständigem dümmlichen Hinweis auf ihr „Copyright“ verklagen, wenn das nicht so ist. Und nachdem dieser intellektuelle Offenbarungseid geleistet wurde…
Bitte beachten Sie, dass diese E-Mail nicht von Lottohelden.de direkt versendet worden ist und Lottohelden.de keinen Einfluss auf den Empfängerkreis hat. Möchten Sie sich aus diesem Verteiler abmelden, wenden Sie sich bitte direkt an den Absender.
…wird gleich noch einmal klargestellt, dass dieser geistig etwas eigentümliche „Eigentümer“ gar nichts mit dieser Spam zu tun hat.
Impressum
Pixel ProMarketing S.L. – Str Azor n5 Mijas-Costa – E-29651 Málaga
E-Mail: support@pixelpromarketing.com – Geschäftsführer: Abdelhakim El Founti
Eine Str Azor aus Málaga ist immer noch nicht bei Google Maps bekannt – und auch nicht bei OpenStreetMap. Man könnte ja beinahe vermuten, diese Angabe der Pixelproster sei nicht so ganz korrekt. 🤥️
Beauskunftung
Sollten Sie Fragen zur Rechtmäßigkeit dieser E-Mail haben wenden Sie sich bitte direkt an die Pixel ProMarketing S.L.. Sie erhalten diesen Newsletter aufgrund Ihrer Double Opt in Anmeldung.
Aha, ich soll also einen Double-Opt-In gemacht haben, um diese Spam zu bekommen, also zum Beispiel die Spam bestellt und anschließend in einer E-Mail noch einmal bestätigt, dass ich die Spam auch wirklich will. Das wird hier behauptet. Aber das habe ich nicht getan. Wenn die Pixelproster sich von diesem Text auf dem Schlips getreten fühlen, sollten sie lieber Fliege tragen und mir mal meinen angeblichen Double-Opt-In (von ihnen durchgehend mit Deppen Leer Zeichen geschrieben) präsentieren. Den müssen sie ja schließlich aufgehoben haben, er wäre ja die Grundlage eines laufenden Vertrages zwischen mir und denen. Das können sie aber nicht. Weil dieser laufende Vertrag nicht existiert und niemals existiert hat. Diese Spam kam übrigens auf einer Mailadresse an, die vor einiger Zeit mit einer Schadsoftware, einer trojanischen App, vom so genannten „Smartphone“ eines meiner Bekannten mitgenommen wurde. Alles, was die Pixelproster schreiben, ist Lüge. Immer. Die meisten Menschen merken es schon daran, dass es in einer Spam steht.
. Das Angebot ist eine kommerzielle Anzeige dieses Werbekunden, der allein für den Inhalt verantwortlich ist. Ihre Daten sind lediglich beim Versender gespeichert. Der Werbekunde hat daher keinen Einfluss auf den Empfängerkreis der E-Mail.
Oh, die lustigen Hinweise aus früheren Spams der gleichen Spammer, dass ihre Spam daran liegt, dass ich auf irgendeiner Website von irgendwem oder irgendeiner Website eines Partners von irgendwem irgendwas gemacht hätte, wurde diesmal weggelassen, weil sogar den Spammern in ihrer hochkonzentrierten Blödheit der Widerspruch zum vorher behaupteten Double-Opt-In aufgefallen ist. Alles, was von dieser kleinen Löschung in der Vorlage für die Spams übriggeblieb, ist das Denkmal eines sinnlosen Punktes, der einst einmal diesen Quatschsatz aus der lodernden Spamhölle beendet hat.
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Wer da klickt, lasse alle Hoffnung fahren! Spammern mitzuteilen, dass ihre Spam ankommt, gelesen wird und beklickt wird, ist immer eine ganz schlechte Idee.
Entf! 🚮️
(Hui, die haben nach über einem Jahr diesen Fehler mit dem abschließenden „ct“ aus ihrem Spamskript rausgekriegt. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich das noch einmal erlebe.)
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An meinem Leben würde sich beinahe gar nichts ändern, wenn man vielleicht mal davon absieht, dass ich Geld hätte und damit Dinge kaufen könnte. Gut, ich hätte hinterher irgendein preiswert erworbenes, größeres Anwesen in Mecklenburg. Dort, wo die jungen Menschen weglaufen und die alten Menschen wegsterben. Ich würde mich dort, bis ich endlich selbst mal unter Schmerzen, Angst und Unwillen wegstürbe, jeden Tag über die leidigen Gnitzen ärgern. Und über die nicht minder leidigen Frauen, die jeden Mann mit Geld unwiderstehlich sexy finden und zu umgarnen suchen, bis er sich nicht mehr befreien kann. Einen Satz neuer Klamotten kaufte ich mir auch mal. Aber sonst? Mit Geld kann man eben nur kaufen. Mehr nicht. Wenn man ein psychisches Wrack ist, nützt Geld gar nichts, weil es den Zustand nicht ändert. Man kann nur etwas mehr kaufen. Und soviel, dass ich die Bundesregierung davon kaufen könnte, kann man leider bei keiner Lotterie gewinnen. 😉️

Angesichts der „inhaltlichen“ Aspekte könnte ich mir vorstellen, dass diese Casinospammer eher auf interaktive Foren und Websites zielen, die sich im weitesten Sinne des Wortes mit Sprache und Grammatik befassen (und damit viel sprachlich eher unsichere Leserschaft anziehen). Darin wäre ein solcher Kommentar auch sehr viel unauffälliger und hätte eine relativ gute Chance, nicht gelöscht zu werden und langfristig eine wenig erfreuliche Website an einer halbwegs seriösen Stelle zu verlinken. Das ist den Spammern übrigens so viel Mühe wert, dass die Kommentare in Handarbeit über die Zwischenablage und nicht mit einem Skript abgesetzt werden, obwohl Spammer doch sonst jede Mühe vermeiden. Damit kommen sie bereits mit den häufigsten Methoden der Spambekämpfung klar, weder ausgrenzende
Habe ich schon einmal erwähnt, dass die 
Warum habe ich diese Kommentarspam überhaupt hier erwähnt? Weil es die erste Kommentarspam auf Unser täglich Spam ist, deren Text sicher mit einem angelernten neuronalen Netzwerk – von Politikern, Journalisten und anderen digitalen Analphabeten wird so etwas regelmäßig mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – generiert wurde. Menschen schreiben nicht so. Der gesamte Stil, die Weitschweifigkeit, die glattgebügelte, geistlose Langeweile des Ausdrucks entsprechen völlig dem, was ich bei meinen Versuchen mit diversen angelernten neuronalen Netzwerken mit großen generativen Sprachmodellen (Llama, ChatGPT, Microsoft Copilot) „genossen“ habe. Und ich muss eingestehen: Der Erfolg dieser ersten Spam aus dem neuronalen Netzwerk war auf der Stelle so durchschlagend wie eine neue Krankheit, auf die ein Immunsystem überhaupt noch nicht eingestellt ist. Trotz aller Gedanken, die ich mir um Spamfilterung mache, ist dieser Müll durchgekommen. Es scheint schier unmöglich zu sein, so etwas wirksam abzufangen. Und Spammer können so etwas automatisch, kostenlos und mühelos erzeugen. Was will man mehr, wenn man so eine Rohrzangengeburt von Spammer ist?
Der Computerübelsetzer meines Vertrauens hat behauptet, es handele sich hierbei um 
Ja, ich kenne eine ganz einfache Technik, mit der man verhindern kann, dass Inhalte von anderen abgeschrieben und zweitverwertet werden: Diese Inhalte einfach nicht veröffentlichen. Sind Inhalte erst einmal öffentlich, hat man keine Kontrolle mehr darüber. Jeder Mensch kann damit machen, was er will. Ferner auch: Jedes simulierte neuronale Netzwerk kann damit machen, was es will, und inwieweit das ein Problem sein kann, wird sich in den nächsten zehn Jahren noch mehr als einmal zeigen. Jeder Mensch kann veröffentlichte Inhalte anderer Menschen in seine Gedankengebäude übernehmen, unverstanden und verzerrt wiedergeben, völlig unter Verzicht eigener Denkvorgänge kopieren, als seine eigenen Ideen ausgeben, abwandeln und verfremden, zur Tarnung seines dreisten Plagiates umformulieren, nach Herzenslust verspotten, und manchmal werden sogar die Inhalte anderer Leute zu Ködern an den Angelhaken der Reklameindustrie, auf irgendwelchen Dreckswebsites kopiert und über vermietete Werbeplätze zu heiligem Geld gemacht, mit dem dumme, gierige Barbaren schon seit Erfindung des Geldes mehr anfangen konnten als mit Inhalten und Gedanken. Das finde ich übrigens besonders widerlich. Das man die Kontrolle über Festgehaltenes und Veröffentlichtes verliert, galt schon für Gedrucktes und Geschriebenes, vermutlich sogar für Gemeißeltes und in Holz und Tontafeln Geritztes, aber mit Internet und Computer ist dieser Vorgang zudem auch noch so einfach, dass es jeder dahergelaufene Mensch hinbekommt. Kapitalismus ist kulturlose Barbarei, denn seine weltanschauliche Grundlage, die grenzenlose, sich in absurdem Zynismus über alles hinwegsetzende Gier als Fundament jeden Miteinanders, ist das genaue Gegenteil jeder Kultur, ist in letzter Konsequenz die Allgegenwart des Tot- und Mordschlages aus Bereicherungsabsicht. Das sieht man nicht nur an halbseidenen und kriminellen Randbereichen wie der täglichen Spam. Nichts kann man gegen den kollektiven Wahnsinn seiner eigenen Zeit tun. Nichts kann man gegen die Zweitverwertung „seiner“ Inhalte nach einer Veröffentlichung tun – außer auf jede Form der Öffentlichkeit zu verzichten, alles schön für sich zu behalten und niemanden daran teilhaben zu lassen. Aber das wäre ja auch eine langweilige Welt, in der die Menschen nicht mehr kommunizierten. Zumal wir geradezu ein triebhaftes Verlangen nach Austausch und Miteinander haben. Wer nicht will, dass seine zu Inhalten gewordenen Gedanken und Beobachtungen missbraucht werden, muss sie in sich selbst begraben oder lediglich in vertrauenswürdigen und gesitteten Kreisen von sich geben. Das Problem dabei: Wenn das alle machen, sind wir schnell wieder auf den Bäumen zurück und schwingen uns von Ast zu Ast, nur getrieben von den drei großen und dummen Kräften der belebten Natur: Hunger, Lust und Angst. Als Folge unserer Gier, die wir nicht geächtet, sondern zur Grundlage des Miteinanders gemacht haben. Denn unsere gesamte Kultur und Zivilisation beruht auf Austausch, der ein Gemeinsames in Verschiedenheit entstehen lässt und komplexe arbeitsteilige Gesellschaften hervorbringt, die den einzelnen Menschen in mehr oder weniger hohem Maße aus der Not des Lebens heraustragen. Fällt dieses eine Element des Austausches weg, sind wir schon nach wenigen Generationen nur noch nackte Affen, und der Weg dahin ist ebenfalls eher unerfreulich.
Ich beobachte mit einem gewissen Entzücken, dass in der Spam der letzten Monate die Betrügereien mit Kryptogeld immer mehr abnehmen, hingegen die älteren Betrügereien mit so genannten „Casinos“ langsam noch einmal zurückkommen, zurzeit ergänzt um