Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

WIE ICH MEINEN GEWÜNSCHTEN KREDITBETRAG VON EINEM ZUVERLÄSSIGEN DARLEHENDEN ERHALTEN HABE

Freitag, 1. Juni 2018

Achtung! Die mechanische Übelsetzung holpert in einigen Passagen ein bisschen. Bitte gut festhalten! 😉

WIE ICH MIT EINEM ZUVERLÄSSIGEN UND VERTRAUENDEN KREDITGESELLSCHAFTEN MEINEN GEWÜNSCHTEN KREDITBETRAG GEHT
(davidinvestmentslimited@hotmail.com)

Hallo an alle, ich bin Frau Sarah Morrison Lynn Aus Kanada möchte ich schnell dieses Medium nutzen, um ein Zeugnis davon zu geben, wie Gott mich zu einem Legit und echten Kreditgeber geführt hat, der mein Leben von Gras zu Gnade, von arm zu sein verwandelt hat eine reiche Frau, die sich jetzt ohne Stress und finanzielle Schwierigkeiten eines gesunden und wohlhabenden Lebens rühmen kann. Nach so vielen Monaten versucht, einen Kredit im Internet zu bekommen und wurde die Summe von 6.200 $ betrogen ich wurde so verzweifelt in einen Kredit von einem legitimen Kreditgeber Online, die nicht zu meinen Schmerzen hinzufügen, dann entschied ich mich, einen Freund von Meine, die vor kurzem einen Kredit online bekommen haben, diskutierten wir über das Thema und zu unserer Schlussfolgerung erzählte sie mir von einem Mann namens David Thompson, der der CEO von David Investments Limited Company ist. Also bewarb ich mich um eine Kreditsumme von (720,000.00USD) mit niedrigem Zinssatz von 4%, so wurde das Darlehen leicht ohne Stress und alle Vorbereitungen, die in Bezug auf die Darlehensübertragung und in weniger als zwei (2) Tagen der Kredit in meiner Bank hinterlegt wurde genehmigt, so dass ich einen Rat geben möchte ein Darlehen, um ihn schnell über: (davidinvestmentslimited@hotmail.com) zu kontaktieren, er weiß nicht, tue das, ich bete, dass Gott ihn für das Gute segnen wird, das er in meinem Leben getan hat

Ohne weitere Worte.

Thanks for your assistant

Donnerstag, 31. Mai 2018

Aber ich habe dir gar keinen Assistenten gegeben. 😆

Von: Tom <sample@hips-fc.com>
Antwort an: davidtomas1980@yahoo.com

Der Absender ist gefälscht. Für die weitere Kommunikation soll eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse beim Freemail-Angebot von Yahoo verwendet werden.

Hui, ist das ein merkwürdig mieses Englisch! Es ist bei weitem nicht so mies wie eine Computerübersetzung, aber es ist auf andere, in der Spam ungewohnte Weise mies. Dass diese Leute, die mit Millionen von Dollar im Internet rumwedeln, sich aber auch nie einen richtigen Dolmetscher leisten können!

Ich werde im folgenden Zitat jedenfalls keine Fehler markieren, weil es recht seltsame sind, wie man sie in einer automatischen Übersetzung nicht mehr findet. Jemand, der Englisch nur oberflächlich beherrscht, würde sie beim schnellen Lesen kaum bemerken. Immerhin wusste der Autor vermutlich, wie man eine Rechtschreibkorrektur verwendet, denn ich glaube bei seinem grammatischen Unvermögen nicht daran, dass er aus sich selbst heraus eine Sprache mit hochgradig irregulärer Orthografie wie die Englische halbwegs richtig schreiben könnte.

Hello

Der „Name“ in der Anrede passt zu jedem Empfänger. Nachteil: Er klingt ein bisschen informell und passt damit nicht…

I am writing to notify you that I need your consent with respect to payment of $22,850,000.00 in (scb) Standard Chartered Bank Accra we got about it during the auditing of year 2017, this is over invoice of a contract belong to a customer.

…zur Mitteilung eines Bankhauses, in der es um 22,8 Megadollar geht. Aber hey, es ist ja auch der Zaster eines Kunden, nicht der Zaster von „Hello“.

Übrigens: Niemand, dessen Verstand noch einen Groschen wert ist, schreibt so etwas in eine unverschlüsselte Mail.

I want you to act as the beneficiary of the funds and I would like to meet you face to face for verbal discussion if possible, there is no risk involves, note that the money is going to be shared between me and you, I am going to offer you 40% of the total sums why 60% will be for me.

Aha, ich soll also mal wieder berechtigt werden, das Geld abzuheben, und dann mache ich mit dem kriminellen Bankster fast halbe-halbe. Dabei würden immerhin etwas über neun Megadollar für mich rumkommen, völlig ohne, dass dabei auch ein Risiko einbezogen wäre. Wie ich an meine Berechtigung komme? Mit ein paar Urkundenfälschungen, ganz risikolos.

Whatever each spend during the course of transfer shall be deducted before sharing.

Allerdings werden vorab ein paar Kosten fällig. Aber das wird ja hinterher von den 22,8 Megadollar abgezogen, bevor man sie aufteilt. Deshalb kann man, wenn man auf diese Spam reinfällt, „gefahrlos“ tausende bis zehntausende von Euro als Vorleistungen bezahlen: Hier ein Dokument, dort ein Stempel, dort eine Beglaubigung, noch eine Gebührenmarke, ein Beamter muss bestochen werden, weia ist der Notar teuer! Natürlich bezahlt man diese Vorleistungen weder durch eine Banküberweisung noch durch einen praktischen Scheck, sondern immer maximal anonymisierend über Western Union und vergleichbare Dienstleister, damit die Trickbetrügerbande sich das Geld irgendwo auf der Welt abholen und gemeinsam im Puff verprassen kann.

For further inquiries/interest in this claim, send to me immediately your full name as they are in your driver’s license or international passport, your mobile telephone number if confidential and your contact address for the legal documentations of this claim.

Schließlich hat unser Spammer noch eine wichtige Bitte: Er möchte wissen, wie der Mensch heißt, dem er 22,8 Megadollar in die Hand drücken will. Und eine Telefonnummer ist ganz wichtig, denn am Telefon läuft die Bande zu Höchstform auf.

In receipt of your positive response, I will update you with the entire legal requirement for this claim.

Wer auf die Spam antwortet, bekommt das komplette absurde Theater des Trickbetruges aufgeführt.

Alternative email to reply: davidtomas1980@yahoo.com

Erstaunlicherweise hat der von Intelligenz und Anstand unbeleckte Pfosten von Spammer es zwar geschafft, einen Reply-to-Header in seine Spam zu fummeln, aber er scheint nicht zu glauben, dass das funktioniert – und weist deshalb zum Abschluss seiner genretypisch lächerlichen Mitteilung noch einmal darauf hin, dass der Absender der Mail gefälscht ist. Eine ideale Grundlage für eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung, bei der es um viel Geld geht! :mrgreen:

Yours faithfully
David Thomas

Ein Name, so echt und wahr wie der gefälschte Absender der Spam.

Spam.tamagothi.de Team – What if a healthier Facebook is just … Instagram?

Mittwoch, 30. Mai 2018

Oh, ganz was persönliches heute… 😀

Von: Asia from Instantriver.com <asiaz@instantriver.com>
An: gammelfleisch@tamagothi.de

Genau die richtige Mailadresse gewählt! Die Kontaktadresse für unseriöse Angebote und die einzige Mailadresse im Impressum, die man als Spammer bequem und automatisch mit einem Harvester einsammeln kann. Da weiß ich sofort, womit ich es zu tun habe. 😉

Hey Spammer!

Hello, Spam.tamagothi.de Team

Ich habe aber keine multiple Persönlichkeit, sondern bin nur einer.

My name is Asia, […]

Mein Name ist Europa, und…

I‘m a co-founder of River Team.

…ich bin ein Mitgründer des Wir-leben-in-Armut-vom-Betteln-Teams.

I’m working with fashion influencers, entrepreneurs, bloggers, and models on a daily basis.

Als „Deppenstubser“ in Modefragen bin ich völlig ungeeignet. Die Klamotten, die ich zurzeit trage, waren schon zweimal in und wieder out und sehen zudem ein wenig verschlissen aus. Aber wenn du mich neu einkleiden willst und auch Übergrößen hast, sage ich dazu nicht nein. Bitte nur robuste Klamotten, am besten gute Arbeitskleidung! 😉

My main focus is to help you be more effective, save your time for more important things, and help you reach out to the right people about your product or services.

Das ist ja nett, dass du Idiot von Spammer hauptsächlich darauf konzentriert bist, mir zu helfen. Ich brauche deine Hilfe aber nicht.

Instagram gives brands and celebrities up to 400% more engagement than Facebook.

Oh, das ist ja toll. Ihr habt ein Engagement-o-Meter für Marken und Prominente, und das zeigt bei Instagram (eine S/M-Klitsche¹ ohne seriöseres Geschäftsmodell als die Vergällung erwünschten menschlichen Miteinanders durch völlig unerwünschte Reklame) eine vierfach größere Zahl als bei Facebook (eine börsennotierte S/M-Klitsche ohne seriöseres Geschäftsmodell als die Vergällung erwünschten menschlichen Miteinanders durch völlig unerwünschte Reklame) an. Ich bin allerdings weder ein Prominenter noch bin ich eine Marke. Letzteres will ich auf gar keinen Fall werden, und ersteres nur, wenn ich damit auch ins Dschungelcamp komme. (Dafür reicht ja Nanoprominenz.)

26% of desktop users implement ad blockers.

Nein. Erstens sind es hier in der BRD rund 35 Prozent der Nutzer eines richtigen Computers, die Adblocker nutzen, und dieser Anteil steigt seit Jahren langsam, aber stetig. Das liegt zum einen daran, dass Menschen lieber das erwünschte Miteinander als die unerwünschte Reklame haben, es liegt aber zum anderen daran, dass es sich bei Adblockern um wesentliche, essentielle Sicherheitssoftware handelt, die im Web-Alltag wichtiger als ein so genanntes „Antivirus-Programm“ ist. Nur die Nutzer kastrierter, technikverhindernder Computer – so genannte „Smartphones“ – bleiben von diesem Segen und dieser Grundlage der Computersicherheit oft unberührt.

Und zweitens brauchen die Leute die Adblocker nicht selbst zu implementieren (deutlich deutsch ausgedrückt: zu programmieren), sondern sie können auf bewährte, fertige und einfach zu verwendende Lösungen zurückgreifen, die sie sich einfach installieren (deutlich englisch ausgedrückt: to install). Ist schon mistig, Spammer, wenn man mit heiteren Zahlen und fachtümelnden Worten blenden will und damit vor allem seine Inkompetenz dokumentiert… 😉

So, with over a quarter of consumers suddenly becoming untouchable, brands are having to get creative with how they get their products out there.

Aha, wenn Menschen also keine Reklame fressen wollen, dann musst du ihnen die Reklame halt irgendwie hinterhältig in den Rachen rammen. Deshalb bist du auch so ein schmieriger, kleinkrimineller Spammer geworden. Und jetzt willst du den Empfängern deiner stinkenden Spam auch noch erzählen, dass man durch Anwendung solcher Methoden so richtig beliebt bei den Menschen wird. Bei diesem Ansinnen, die schwarze Pest als bunten, süßen Bonbon zu verkaufen, wünsche ich dir viel Glück! Du wirst es brauchen. :mrgreen:

There are a million reasons why you should go all in with Instagram if you’re not doing so already.

Es gibt einen Grund, warum ich dort nicht bin: Es handelt sich um eine im Handy-Hype entstande Unternehmung ohne seriöses Geschäftsmodell (außer der Vergällung erwünschten Miteinanders mit völlig unerwünschter Reklame), im Gegensatz zu vorher etablierten (und heute altbacken wirkenden) Foto-Sites wie Flickr.

Apropos Foto: Beim Lesen deiner Spam musste ich die ganze Zeit an ein Foto denken, das ich gestern erst gemacht habe. :mrgreen:

Ist es nicht toll, dass man auf diesem altbackenen Flickr aus der Vor-Smartphone-Zeit die Fotos betrachten kann, ohne dass man dafür eigens Javascript einschalten muss und somit die Sicherheitseinstellungen seines Webbrowsers lockern muss? Mit dieser Insta-Gram geht das nicht. Da sieht man mit einem sicher konfigurierten Webbrowser gar nichts.

Here are 5 major ones you’ll want to know whether you haven’t made the leap yet or if you have but need to ramp up your Instagram presence.

Nun gut, dann präsentier mir mal deine Gründe, warum ich (als Nichtbenutzer eines gängelnden, technikverhindernden Smartphones, auf dem mir nicht einmal mehr das Recht eingeräumt wird, diejenige Software darauf auszuführen, die ich für richtig halte) diese gewerbliche, sich am menschlichen Sozialbedürfnis vollfressende Made namens Instagram verwenden sollte.

1: Gen Z is using Instagram to decide what to buy.

These youngsters are doing pretty much everything on mobile, too, which means mobile will soon overtake web as the main source of online info. To show up in app scrolls and searches you’ve got to have dedicated company accounts.

Aha, es gibt eine „Generation Z“ – vermutlich genau diejenigen Menschen, die ich immer wieder einmal „Generation Teletubbie“ nenne – die sich, während sie als gruslig wandelnder Senkkopfzombie für noch mehr schlimme Verkehrsunfälle sorgt, von irgendwelchen Deppenstubsern auf Instagram sagen lässt, was sie kaufen soll. Ich verkaufe aber nichts für diese „Generation Zombie“. Und ehrlich gesagt: Ich bin froh, wenn ich um diese grusligen Gestalten mit meinem Fahrrad herumfahren kann (klingeln wird meist nicht mehr wahrgenommen) und sie nicht weiter in mein Leben hineinragen.

2: It’s a great way to learn something from (and about) your customers.

Can’t decide which new dish to put on the menu in your vegan cafe? Ask your followers via Instagram Stories!
Wondering how your Instagram followers found out about your brand? Run a poll.

Ich kenne aber eine andere, noch großartigere Möglichkeit, wie man etwas „von seinen Kunden“ lernen kann: Indem man ihnen zuhört, statt sie als lästige Nervensägen zu behandeln, die nur dazu da sind, dümmliche Kauftrottel zu werden, nachdem man sie mit Reklame bestupst hat. Wer diese Bereitschaft nicht hat, wird sie sicherlich nicht allein schon dadurch entwickeln, dass er zusätzlich einen anderen Reklamekanal benutzt.

3: It’s an opportunity to thank those loyal to you.

It’s always nice to give a little something back, don’t you think? Instagram gives you endless ways to run giveaways and competitions. Not only do these get people excited about your brand, but they give you a chance to say thank you and make somebody really, really happy.
The prize doesn’t have to be big, either. And, giveaways are an excellent opportunity to get in front of some new faces and grab more likes and engagements.

Ganz toll, Danksagungen durch Bilder und billigen Werbegeschenktinnef! Da können wir alle gar nicht genug von kriegen! „Oh, ihr gnädigen Geber der Geschenke, gebt Geschenke, und ich werde kaufen“… so stellt ihr euch also intelligenzbegabte Menschen vor.

Ich wills mal so sagen: Die verfügbare Kaufkraft ist positiv mit der Intelligenz korreliert. Je weniger Hirn, desto weniger Kaufkraft.

4: Showcase your knowledge and expertise.

If superfoods are your thing, tell the world about the difference between green tea and matcha.
Or maybe you make all-natural products and have a stellar recipe for a homemade face mask?
Whatever your niche is, Instagram gives you platform to reach the masses.

Hey, Spammer! Warum zeigst du dampfplaudernder Großhirnkleinanleger und Erzesel dann nicht einfach mal dein Wissen und Expertenwissen – eine „Expertise“ ist im Deutschen übrigens etwas völlig anderes, auch wenn so mancher Werber, der mehr Englisch faselt, als er Deutsch kann, das wohl nie begreifen wird – dann nicht einfach auf Instagram, wenn es dort so erfolgversprechend ist. Dann brauchtest du doch gar nicht mehr wie ein schäbiger Krimineller zu spammen, und ich wäre nicht von deinem massenhaft an jede irgendwie im Web einsammelbare Mailadresse verklappten E-Müll genervt, mit dem du gerade versuchst, „die Massen zu erreichen“. Glaubst du etwa gar nicht an den ohne Zusatz von Hirn produzierten Unfug, den du in deinen Spams zum Besten gibst? :mrgreen:

5: It can help your visibility in the search engines (yes, I mean Google).

This one might seem a little technical, but trust me, it’s really simple. The Internet is kind of all interconnected, and when people search for something you provide (using Google), it pays to have as much visibility in those search results as possible. Having active, engaged social media accounts helps you do this.
So if you make cheesecake in Santa Monica, you want a search for „cheesecake in Santa Monica“ to offer up not only your website but also your social media presence—like a tantalizing picture of a cheesecake on your Instagram account. You see? It’s all working in harmony to get your brand out there in front of the right eyes!

Ganz großes Kino! Man könnte natürlich auch einfach eine Website machen, ich meine, so eine für Menschen, die dann von den Indexern der Suchmaschinen indiziert und in den Suchergebnissen sichtbar wird und die für die Menschen so interessant ist, dass sie immer wieder einmal besucht und verlinkt wird… 😉

Das funktioniert oft überraschend gut. Außer vielleicht für Google. Aber intelligente Menschen rücken immer mehr von Google als Suchmaschine ab. Aus gutem Grund.

So there you have it, the biggest reasons I recommend you get on Instagram in order to be successful!

Gut, dass ich deine kleineren Gründe gar nicht erst kennengelernt habe. 😀

Are you already there and need more custom tips created just for your business? River Team is here to help you boost your Instagram activity. We are working 24/7 in all time zones!

Was willst du jetzt machen, um meine Instagram-Aktivität in die Höhe zu treiben? Willst du etwa in allen Zeitzonen sieben Tage die Woche vierundzwanzig verdammte Stunden lang für mich spammen? Dass du spammen kannst, sehe ich ja an dieser Spam. Und wie beliebt Spam macht, weiß jeder, der immer wieder dumme, asoziale und kriminelle Spam empfängt. Ich zum Beispiel, ich bin ein eigentlich sehr heiterer, lustiger, ruhiger und friedlicher Mensch, aber wenn ich die Fluten der stinkenden Spam vor mir habe, entwickle ich regelmäßig sehr unfriedliche Wünsche, wie ich mit Spammern umgehen möchte.

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Das ist ja nett, dass ich nicht einmal eine Kreditkarte brauche, um auf einen Link zu klicken. 😀

All best,
Asia

Asia Zukowska
Co-founder, River by Colibri IO
180 Sansome Street, CA 94104, San Francisco
getriver.com asia@getriver.com unsubscribe

Oh, mit Adressangabe! Schade, für ein Firmenschild hat es bei diesem großartigen Dienstleister nicht gereicht.

Und seht ihr, was in diesem Kurzimpressum nicht angegeben wird? Richtig, es wird kein Link auf den Instagram-Kanal dieser hohlraumversiegelten Matschbirne angegeben. Dabei könnte er doch so schön ein Foto seines imposanten Firmeneinganges posten… wenn er nur selbst an das Produkt glaubte, das er irgendwelchen unerfahrenen Unternehmern mit seiner Spam verkaufen will.

Komm, Spammer! Geh einfach sterben!

¹S/M hat nichts mit BDSM zu tun, sondern ist meine Abk. für „Social Media“. Aus Gründen.

Product Inquiry

Dienstag, 29. Mai 2018

Von: Gerhard Kahmann <purchasinehiro1i@aol.jp>
Antwort an: purchasingdepartment@bk.ru

Vom „Geschäftsmann“, der seinen Absender fälscht – weil ihm selbst eine AOL-Mailadresse vertrauenerweckender erscheint als seine für den Betrug verwendete Mailadresse bei mail.ru. Ja, dieses bk.ru wird von mail.ru betrieben. Wer keine Hemmungen hat, dem vermutlich beliebtesten russischen Freemail-Anbieter für die Darstellung seiner Website Javascript zu erlauben, kann sich im Anmeldedialog (unter Почта) einfach davon überzeugen.

?Dear Sir,

Ja, eines von den beiden möglichen Geschlechtern ist meist richtig.

We recently visited your website, […]

Da habt ihr das Impressum aber nicht gefunden. Sonst hieße ich jetzt ja nicht „Sehr geehrter Herr“, sondern hätte einen Namen.

[…] we were recommended by one of your customer […]

Ich habe keine Kunden.

[…] and we are interested in your models,

Und ich verkaufe auch nichts.

We will like to place an order from the list of your products.

Wo habt ihr in „meiner Website“ eine Liste meiner Produkte gefunden? Etwa hier auf Unser täglich Spam? Die Spams bekommt man aber leider ganz von allein, wenn man seine Mailadresse auch benutzt, die muss man nicht extra bestellen. Wisst ihr doch. Ihr habt mir ja selbst eine ins Postfach gemacht.

However, we would like to see your company’s latest catalogs with the; minimum order quantity, delivery time/FOB, payment terms etc. Official order placement will follow as soon as possible.

Ja ja, ist schon klar, ihr wollt einfach irgendwas bestellen. Hauptsache, es hat einen Wiederverkaufswert. Bezahlen werdet ihr es sicherlich nie. Ihr seid ja die ehrenhaften Geschäftsleute mit dem gefälschten Absender.

Awaiting your prompt reply

Go, play hiding and fuck yourself!

Best Regards
Gerhard Kahmann
Purchasing Dept

Ein Name, so echt und wahr wie der gefälschte Absender.

Quotation Request

Montag, 28. Mai 2018

Wie, du willst ein Angebot von mir haben. Das nennt man in normalem Englisch aber eher „request for quotation“. Na ja, es kann sich ja nicht jeder Kleinkriminelle einen Dolmetscher leisten. 😉

Dear Sir/Ms,..

Genau mein Name.

Following up our previous conversation last year , please find enclose attached file the revised and file order. sorry for the delay because we just received confirmation from our customer .

Was, wir hatten letztes Jahr eine Unterhaltung? Was meinst du damit? Dass du mich letztes Jahr schon zugespammt hast und ich deine Spams unbehandelt ins Tönnchen getan habe? Und deshalb soll ich einen Anhang öffnen, der in einer obskur formulierten Spam von einem Unbekannten kommt.

Moment, was ist denn das für ein Anhang?

Ah, es handelt sich um ein ZIP-Archiv. Eine tolle Verpackung! Und, was ist da drin?

$ unzip -l QUOTATION\ REQUEST.zip 
Archive:  QUOTATION REQUEST.zip
  Length      Date    Time    Name
---------  ---------- -----   ----
   690186  2018-05-28 02:04   QUOTATION REQUEST.jar
---------                     -------
   690186                     1 file
$ _

Aha, ein Java-Archiv mit einem Programm, das auf vielen Computern klicki-klicki in der JVM ausgeführt werden kann. Interessant. Die Spam redet von einem Dokument, hängt aber eine Software an. Das ist ganz sicher eine hochqualitative Qualitätssoftware mit echten Qualitätstrojanerfunktionen.

Übrigens finden sich im unglaublich aufgeblähten JAR-Archiv jede Menge Dateien, die nur dafür da zu sein scheinen, das JAR-Archiv aufzublähen. (Auf dem Rechner, an dem ich gerade sitze, habe ich keine Java-Entwicklungsumgebung, so dass ich mir die Java-Klassen nicht mit javap oder einem besseren Werkzeug anschauen und deshalb auch nicht sicher sagen kann, ob die sehr zahlreichen Dateien nicht vielleicht doch geöffnet, entschlüsselt und verarbeitet werden.) Ich muss allerdings eingestehen, dass innerhalb einer mit Spam zugestellten Schadsoftware der Package-Name com (punkt) epicranius (punkt) terrorized einen gewissen realsatirischen Liebreiz hat. 😀

Es handelt sich klar um eine mit Spam zugestellte Schadsoftware. Diese scheint allerdings recht aktuell zu sein, und deshalb wird sie nur von einem Bruchteil der gängigen Antivirus-Programme als Schadsoftware erkannt. Wer sich auf sein Antivirus-Programm verlässt, ist verlassen und hat jetzt einen Computer anderer Leute auf dem Schreibtisch stehen. Wer aber genügend Erfahrung hat, um zu wissen, dass man E-Mail gegenüber immer äußerst vorsichtig sein muss – von diesem gefährlichen Sondermüll ist zurzeit sicherlich viel mehr unterwegs, vielleicht sogar in deutlich besser gemachten und gefährlicheren Spams – wer niemals einen Anhang einer E-Mail öffnet, wenn dieser nicht vorher explizit über einen anderen Kanal als E-Mail vereinbart wurde, der ist sicher vor solchen Überrumpelungen krimineller Zeitgenossen.

Einmal ganz davon abgesehen…

Please send me proforma invoice with bank details and confirm when order can be ready if we should effect transfer for the 30% deposit this week

your soonest reply will be highly appreciated .

Thanks and Regards ,

EMMA CHEN | SALES SUPERVISOR

Cell Phone: 0086-13676590849

WENZHOU VERVO FL TECH CO.,LTD | Heyi Industrial

Park,Wenzhou,Zhejiang, China

Tel: +86-577-57999xxx | Fax: +86-577-57999xxx

Web: www.vervo.cn [1] | Email: info@vervo.cn

Skype:voxxe emma | QQ:277723xxx

Links:
——
[1] http://ervo.cn/

…dass dieser heftig plenkende Mailschreiber nicht einmal so etwas ähnliches wie Vertrauen erwecken kann. Aber auch, wenn eine Mail besser aussieht, sollte man niemals einen Anhang einfach so öffnen. Bei bekannten Absendern und unsignierter E-Mail immer vor dem Öffnen telefonisch rückfragen! Der Absender einer E-Mail ist nämlich beliebig fälschbar, und das ist kinderleicht. Bei unbekannten Absendern: Ab in die Mülltonne mit der Mail!

Diese Spam ist ein Zustecksel meines Lesers L.D.

OFFIZIELLE GEWINNBENACHRICHTIGUNG.

Sonntag, 27. Mai 2018

Ein Qualitätsbetreff! Ich erwarte eine Qualitätsspam…

Von: LOTERIA NACIONAL. <espelgordoloto@aol.com>
Antwort an: drmartinperez@consultant.com

…mit gefälschtem Absender sowie…

Lieber Gewinner

…mit lustiger Anrede, verunglücktem Encoding und hirnkitzelnd mechanodada Deutsch:

Wir freuen uns, Sie ber die Freigabe der preisgekr, nten Programm Ank ndigung zu informieren.

Und ich muss sagen: Ich bin nicht enttäuscht über die für mein Müllpostfach freigegebene spamgekrönte Programm Ausgabe, die mich über die preisgekrönte Programm Ankündigung unterrichtet. Selten nur erlebt man die Werke eines Dolmetschers, dem das Sprachgefühl dermaßen hastig verabreicht wurde. So müsst ihr spammen, Spammer, dann fällt nicht einmal mehr der Naivste und Dümmste auf euch herein.

Fьllen Sie das Formular aus und senden Sie es per Fax an Ihren Anwalt.

Eigentlich eine gute Idee, aber was soll der damit? 😀

Fax:+34-911-235-xxx.

Ach, Spammer, du willst jetzt mein Anwalt sein? Nee, da nehme ich lieber einen richtigen Anwalt, wenns mal nötig ist.

Mit freundlichen GrьЯen,
Dr. Martin Perez.

Ein Name, so echt wie die gefälschte Mailadresse. Und der Doktorgrad erstmal!

This email has been checked for viruses by Avast antivirus software.
https://www.avast.com/antivirus

Zu guter Letzt noch der Avast-Spruch, der es so leicht macht, die Spam auszusortieren und ungelesen ins Glibbertönnchen zu befördern. Denn dieser dumme und gefährliche Reklamespruch steht nur unter „Mitteilungen“, die es nicht wert sind, gelesen zu werden.

Oh, da ist ja auch noch ein Anhang, den hätte ich fast vergessen. Der sieht aus, und zwar so:

Screenshot der offiziellen Gewinnbenachrichtigung, einem standesgemäß haarsträubend layouteten Dokument voller Fehler

Am besten gefällt mir hier die hundertprozentige Geld-zurück-Garantie für einen Lotteriegewinn! Auf eine dermaßen blöde Idee muss man erst mal kommen, wenn man so einen Müllbrief bastelt. 😀

Ohne Betreff

Samstag, 26. Mai 2018

Zwar ohne Betreff, weil sich ja auch die Überraschungseier so gut verkaufen… und damit die Überraschung noch größer wird, kommt diese Spam gleich mehrfach auf der gleichen Adresse an. Versendet wurden meine Exemplare übrigens über einen gemieteten Server aus Vietnam, und ich hoffe für den Hoster, dass er Vorkasse genommen hat, denn sonst wird der sicherlich niemals bezahlt.

Von: Mavis Wanczyk <nnkhanh@han.misa.com.vn>
Antwort an: Mavis Wanczyk <maviswancyzk2016@gmail.com>

Ohne Betreff… aber dafür mit gefälschtem Absender – und für die weitere Kommunikation soll eine anonym und kostenlos einzurichtende Mailadresse bei Googles Freemail-Angebot verwendet werden. Natürlich ist diese Mail, in der es, wie wir gleich lesen werden, angeblich um 5,8 Megaøre geht, unverschlüsselt, obwohl es eine Kleinigkeit wäre, meinen öffentlichen PGP-Schlüssel zu finden und die für solche Kleingeldgeschäfte erforderliche Vertraulichkeit herzustellen. Und nein, der Link eben war nicht die einzige Möglichkeit.

Spätestens jetzt kann man, wenn man nicht mal wieder herzhaft lachen möchte, mit jeder weiteren Lektüre aufhören.

Attn: Lieber Begünstigter

Das ist aber nicht mein Name. 😉

Dies ist das dritte Mal, […]

Nein, so zurückhaltend warst du nicht, ich habe schon zehntausende Spams in dieser Machart gesehen.

[…] dass ich Ihnen diesen Benachrichtigungsbrief […]

Nein, das ist kein Brief. Denn um einen Brief auf Papier zu schreiben, hättest du dir Mühe geben müssen und um ihn zu versenden, hättest du Kosten gehabt. Kosten magst du nicht, weil du das Geld lieber ins Bordell trägst, und deshalb benutzt du lieber ein Spamskript. Und wenn du dir Mühe geben wolltest, könntest du auch gleich arbeiten gehen und brauchtest nicht mehr zu spammen.

[…] bezüglich Ihrer verlassenen ATM-Visa-Karte im Wert von 5,8 Millionen Euro […]

Nein, ich habe meine Kreditkarte mit dem Zaster drauf nicht verlassen. Ich habe sie nie gehabt. Das ist ja, als ob mir einer von Gabi erzählt… „Aber ich kenne gar keine Gabi“… „Gabi, klar, kennste, warste auch mal mit zusammen“. :mrgreen:

[…] von meinem Powerball-Jackpot geschickt habe […]

Da will ich mal hoffen, dass das Hodensäckchen die Kraftbällchen noch halten kann. Wäre ja schlimm, wenn dieser ganze Power einfach so ausbräche.

[…] und keine positive Antwort von Ihnen erhalten habe oder wie Sie Ihre Bankkarte erhalten möchten.

Hey, Idiot! Dann hör doch einfach damit auf, mich vollspammen! Ach, das geht nicht, weil du vom Spammen lebst und darauf angewiesen bist, dass immer wieder irgendwelche Leute auf dich reinfallen und dir eine Vorleistung nach der anderen bezahlen, um an irgendwelches Fantasiegeld zu kommen? Tja, tut mir leid, das Leben ist hart!

Bin es leid, herauszufinden und die Bank Fragen zu stellen, warum diese Bankkarte oder Spendengeld nicht auf Ihr Bankkonto überwiesen wurde.

Hey, Idiot! Du glaubst, mein Name sei „Lieber Begünstigter“, aber du kennst meine Kontonummer und meine Bank, so dass du mir Geld überweisen kannst? Du bist echt ein ganz Großer! :mrgreen:

Melden Sie sich so schnell wie möglich bei mir, um Ihre Bankomatkarte im Wert von 5,8 Millionen Euro zu erhalten, und kontaktieren Sie mich direkt für weitere Informationen unter:
maviswancyzk2016@gmail.com

Steck deine nicht existierende Karte zu deinen Powerbällen!

Critical security alert for your account

Freitag, 25. Mai 2018

Alarm! ❗

Von: Reminder <fred.gonzalez@spectra-physics.com>

Kenne ich nicht. Und einen „Account“ habe ich da ganz sicher nicht. 😉

An: elias.schwerdtfeger@googlemail.com

Kommt mir schon bekannter vor. Denn bei Google habe ich einen Account. Die zugehörige Mailadresse nutze ich übrigens ausschließlich als Weiterleitungsadresse für völlig spamverseuchte Mailadressen, die ich beim besten Willen nicht mehr nutzen mag. Soll Google doch jeden Tag meine ganze Spam fressen! Lecker Spam! Guten Appetit! 😉

Your profile is listed as the recovery email for
elias.schwerdtfeger@googlemail.com. Don’t recognize this account? click here.

Aha, mein Profil ist also als Wiederherstellungsmail gelistet. Welches Profil meinst du? Das bei „Click here“? Und wieso geht die Mail „von Google“ dann nicht dorthin? Ob das daran liegt, dass ich die Spam dann gar nicht sehen würde?

Sign-in attempt was blocked for your linked profile
elias.schwerdtfeger@googlemail.com

Hey, dann ist ja alles in Ordnung. Ich nehme mal an, dass es da hinten bei Google mindestens genau so viele Idioten gibt, die mal eben einen Nutzernamen und ein Passwort ausprobieren, wie hier jeden verdammten Tag auf Unser täglich Spam ihr Glück versuchen. Hier ist heute übrigens ein ruhiger Tag, es waren bis jetzt (so um 10:00 Uhr) erst fünf derartige Crackversuche.

Someone just used your password to try to sign in to your account. googlemail.com blocked them, but you should check what happened.
CHECK ACTIVITY

Moment mal, Spammer!

Wenn jemand „mein Passwort“ benutzt hat, um sich in „meinem Konto“ anzumelden, woran kann Google dann bemerkt haben, dass nicht ich das bin. Tatsächlich hat Google keine Möglichkeit, das zu bemerken. (Nein, ich nutze dort keine Zwei-Faktor-Authentifizierung, und nein, ich gebe Google nicht auch noch eine Telefonnummer von mir.) Das, was der Idiot von Spammer hier vorgibt, geht also in den Bereich der außersinnlichen Wahrnehmung. Ich weiß ja, dass Google viel in „künstlicher Intelligenz“ forscht, um seine vielen Nutzer noch besser gängeln, manipulieren und mit Reklame bestupsen zu können, während die Qualität von Google-Diensten seit Jahren immer unbrauchbarer wird¹, aber dass diese Forschungen so weit gingen, wäre mir neu. :mrgreen:

You received this email to let you know about important changes to your profile and services.

Aber es hat sich doch gar nichts geändert.

© 2018 googlemail.com.,1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA
et:6

Diese Spam hat niemals einen Server von Google auch nur gesehen.

fortunate sibley presbyterianism hale reproducibility cubes

Ja, ist ja schon gut, Spammer! Nimm deine Medikamente und leg dich wieder hin!

Da stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wo wohl die Reise hingeht. Und diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn der Idiot von Spammer hat sich als Kryptologe versucht und eine Weiterleitung in vorsätzlich unlesbarem Javascript gecodet:

$ lynx -mime_header "http://elwoodcapital.com/viers.html"
HTTP/1.1 200 OK
Date: Fri, 25 May 2018 08:08:30 GMT
Server: Apache
Last-Modified: Thu, 24 May 2018 16:45:46 GMT
ETag: "7ba0e83-579-56cf662102000"
Accept-Ranges: bytes
Content-Length: 1401
Vary: Accept-Encoding,User-Agent
Connection: close
Content-Type: text/html

<html>
<head>
<title>clever32727 Govern: Hair liveth. Chorus, money mostly laughing rouzd thank – acted.</title>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=ISO-8859-1">
</head>
<body>
<script type="text/javascript">

function schoold()
{
	setTimeout(pangc(),1035);
}

function holiday()
{
	grotto = blinded / seemingly;
	debut = vale * humbly;
}

schoold();

function exquisite()
{
	listend = palms – happy;
	wanderers = fatherly – beyond;
}

function sunbright(train,mechanics)
{
	beauty = history + seas;
	plotted = booze * civil;
}

function pangc()
{
	apangc = seekinga();
	bpangc = [123,109,114,104,115,123,50,120,115,116,50,112,115,103,101,120,109,115,114,50,108,118,105,106,65,43,108,120,120,116,62,51,51,112,109,107,108,120,56,102,115,104,125,49,106,101,120,102,121,118,114,50,123,115,118,112,104,51,67,101,65,56,52,53,55,55,58,42,103,65,103,116,103,104,109,105,120,42,119,65,104,54,52,113,52,57,125,53,60,43,63];

	return hutb(apangc,bpangc);
}

function delighted(feeding)
{
	fowls = lithest – yellow;
}

function seekinga(imprisondi)
{
	return 4;
}

function hutb(ahutb,bhutb)
{
	chutb = "";

	for (dhutb = 0; dhutb < bhutb.length; dhutb++)
	{
		ehutb = bhutb[dhutb];
		fhutb = ehutb – ahutb;
		ghutb = String.fromCharCode(fhutb);

		chutb = chutb + ghutb;
	}

	return chutb;
}

</script>
</body>
</html>
$ _

Nun gut, ersetze ich doch mal in der aufgerufenen Funktion schoold den Aufruf von setTimeout (welche eine als String übergebene Javascript-Anweisung nach einer Verzögerung ausführt) durch einen Aufruf von document.write (welcher den Text, hier den „entschlüsselten“ Text, ausgibt), damit der Computer diese „kryptografische“ Sonderleistung wieder lesbar macht, ohne dass ich gleich unbekanntes Javascript auf meinen armen Webbrowser loslasse. Natürlich könnte man das auch mit einem Editor machen, aber hier mache ich es der Nachvollziehbarkeit und Kompaktheit zuliebe direkt in der Shell:

$ curl "http://elwoodcapital.com/viers.html" | sed -e s/setTimeout/document.write/ -e s/\,1035// >blah.html
  % Total    % Received % Xferd  Average Speed   Time    Time     Time  Current
                                 Dload  Upload   Total   Spent    Left  Speed
100  1401  100  1401    0     0   4272      0 --:--:-- --:--:-- --:--:--  4284
$ _

Danach habe ich eine Datei mit dem schönen Namen blah.html, die ich im Browser öffnen kann. Nachdem ich Javascript erlaubt habe – es ist bei mir aus guten Gründen standardmäßig gesperrt, und zwar selbst noch für lokale Dateien – und noch einmal geladen habe, kann ich sehen, was da im Browser ausgeführt werden soll:

window.top.location.href='http://light4body-fatburn.world/?a=401336&c=cpcdiet&s=d20m05y18';

Das ist eine ziemlich umständliche und geschwätzige Methode, eine Website zu verlinken, und wer so etwas nötig zu haben glaubt, hat sicherlich nichts anzubieten, was auch nur im weitesten Sinne des Wortes empfehlenswert oder interessant wäre. Aber das hätte man auch schon an der irreführenden Spam „von Google“ bemerken können.

Gut, gebe ich mir diese „Freude“ mit der Fettverbrennungs-Domain auch noch einmal:

$ lynx -mime_header "http://light4body-fatburn.world/"

Looking up light4body-fatburn.world
Making HTTP connection to light4body-fatburn.world
Sending HTTP request.
HTTP request sent; waiting for response.
Alert!: Unexpected network read error; connection aborted.
Can't Access `http://light4body-fatburn.world/'
Alert!: Unable to access document.

lynx: Can't access startfile 
$ _

Och, hat der Hoster schon den Stecker gezogen, um nicht an den kriminellen Machenschaften irgendwelcher Spammer beteiligt zu sein?! Gefällt mir. Sollte viel häufiger so schnell gehen! 😉

Und nein, dort wäre kein Fett verbrannt worden. Nur Geld, das man für überteuertes und meist wirkungsloses Zeug ausgegeben hätte. Und wenn man gar irgendwelche vom Spammer in irgendwelchen Spamapotheken angebotenen Mittel in sich reinwirft, vielleicht sogar die Gesundheit. Zurzeit ist es zwar meist völlig wirkungsloses Zeug mit Forskolin, aber es gab auch schon wirklich gefährliche und mit schweren Nebenwirkungen behaftete Arzneien, die von mörderischen Spammern als „Naturheilmittel“ angepriesen wurden.

Wie man auf die sonderbar anmutende Idee kommen kann, dass eine „Security-Warnung von Google“ den Geist der Empfänger für irgendwelche Bauchwegpillen öffnen könne, gehört zu den tiefen Geheimnissen aus den Dunkelkammern des Gehirnes eines unbekannten Spammers. Und dieses Geheimnis aus den unendlichen Tiefen der kriminellen Dummheit wahrt unser Spammer wesentlich besser und wirkungsvoller als die Geheimnisse seiner lächerlichen Javascript-Kryptografie. Ich würde mich jedenfalls nicht darüber wundern, wenn die verlinkte Website ihren Besuchern auch noch eine Schadsoftware untergejubelt hätte. Deshalb klickt man ja auch nicht in eine Spam!

¹Die einst so gute Suche lebt nur noch vom Ruhm längst vergangener Tage und ist objektiv unbrauchbarer als Suchmaschinen aus der zweiten Reihe, und auch andere Google-Dienste werden nach und nach unbrauchbar gemacht, ob es sich um Google News oder YouTube handelt. Zudem glänzt der von Google „verschenkte“ Webbrowser durch absichtliche Technikverhinderung auf Desktop-Computern. Auch, wenn Google alles dafür tut, auf jedem Computer und in jeder Software präsent zu sein, oder besser gesagt: Weil Google alles dafür tut, kann ich nur empfehlen, sich nach anderen Anbietern umzuschauen, solange man diese Wahl noch hat. Eine Situation, in der man keine Wahl mehr hat, habe ich vor rd. zwanzig Jahren mit dem mit Microsofts Marktmacht und aller damit erzielbaren Gewalt durchgedrückten Internet Explorer von Microsoft erlebt, und glaubt mir: Solche Erlebnisse sollte man sich besser ersparen. Deshalb nutzt Alternativen, so lange ihr noch könnt!