Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Bezahlter Blog-Beitrag für spam.tamagothi.de

Samstag, 3. November 2018, 00:01 Uhr

Wie, ihr wollt mir jetzt Geld dafür geben, dass ihr bei mir über eure eigene Spam bloggt? Das gefällt mir. :mrgreen:

Hallo,

Genau mein Name!

Ich schreibe von Source Global Media. Wir sind eine Content-Vermarktungs- & digitale Agentur mit Sitz in Großbritannien.

Schön für dich, dass du eine digitale Agentur bist. Bei „digital“ fragt man sich ja immer, wo die Einsen und wo die Nullen sind.

Wir möchten Partnerschaften mit Unternehmen wie Ihnen aufbauen – und unsere Content-Platzierungs-Möglichkeiten erweitern.

Erstens bin ich kein Unternehmen. Es hätte weniger als dreißig Sekunden Recherche bedurft (Finden und Überfliegen des Impressums), um das herauszukriegen. Aber wenn man Spammer ist und alle Mailadressen mit Spam zuballert, die mit einem Harvesterskript in irgendwelchen Websites gefunden werden, dann spart man sich halt diese Sorgfalt. Schrotmunition trifft ja auch oft genug. (Natürlich ging diese Spam an eine Honigtopf-Adresse.)

Zweitens kenne ich nur eine mögliche „Partnerschaft“ mit einem illegal und asozial vorgehenden Spammer: Er kann mir als Testpuppe für Schläge mit stumpfen Gegenständen dienen.

Und drittens gibt es hier keine Möglichkeiten, Reklame zu platzieren. Auch nicht, wenn man die Reklame als „Content“ bezeichnet, weil das besser als Reklame klingt. Und schon gar nicht für Spammer.

Wir sind bereit zu zahlen, um gesponserte Inhalte auf spam.tamagothi.de zu veröffentlichen, senden Sie uns bitte Preisinformationen per E-Mail zu.

Mein Tipp an dich: Klick dir einfach schnell ein Blog zusammen und stell da deinen tollen „Content“ rein! Das ist viel billiger, und mit dem eingesparten Geld kannst du sicherlich eine Menge anfangen. Das Bordell ist ja immer so teuer.

Ach, deinen „Content“ würde nicht einmal ein frisch Schädelamputierter freiwillig lesen wollen? Deshalb musst du das auf anderen Websites machen, die schon Leser haben? Am besten „Content“ voller Links auf Websites mit illegalen Angeboten (Arzneimittel, Casinos, Trickbetrug etc.). Und ich soll so einen mutmaßlich kriminellen Dreck auf meine paar Leser loslassen? Ganz so, als ob ich sie verachtete? In der Bundesrepublik Deutschland, dem Land der Linkhaftung, wo ich für deine Verbrechen in den Knast ginge? Dabei am besten die von dir bezahlte Reklame nicht mal als Reklame kenntlich machen? Denn Schleichwerbung ist sehr beliebt, wenn auch nicht legal – was aber nicht stört, wenn man gleich kriminellen Dreck bewirbt.

Komm, Spammer, leg dich sterben! Dein Gehirn ist in seinem käsigem Zerfall ja schon längst in Richtung Tod vorangegangen.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Ich freue mich, wenn ich deine Todesanzeige sehe.

Vielen Dank, Ben.

Deinen pseudohöflichen Dank dafür, dass du mir mit deiner Spam etwas von meiner Lebenszeit geraubt hast, kannst du dir gepflegt in den Arsch stecken. Er ist widerlich und leserverachtend.

Damit ich auch wirklich sicher bemerke, dass du ein ganz schlimmer Finger bist, hast du unterhalb deines dummen Textes noch einen Webbug verbaut, damit meine Mailsoftware zu dir zurückfunkt, dass und wann ich dich gelesen habe. Tracking finden wir ja alle ganz toll. Vor allem, wenn es halbseidene bis grenzkriminelle Lümmel wie du sind, die da ihre Trackingversuche auf die Welt loslassen.

Allerdings lädt meine Mailsoftware gar keine Grafiken aus Drittquellen nach. Das ist schade für dich. Und gut für mich. Deshalb benutze ich ja auch eine gute Mailsoftware. Das ist einfach und kostet nichts – und ich kann es auch anderen Menschen nur empfehlen.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

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Beachten sie vor dem Schreiben eines Kommentares die Datenschutzerklärung für Unser täglich Spam. Wenn sie Wert auf ihre Privatsphäre legen und aus gutem Grund nicht überall ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse angeben wollen, machen sie einfach Phantasieangaben.