Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Thailand“

Das versteckte Tool, um tausende pro Monat zu verdienen

Montag, 22. Juni 2026

Nein, Günther Jauch hat mit dieser Spam nichts zu tun. Der hat es übrigens auch gar nicht nötig, windige Kryptogeld-Reichwerdmethoden aus der Spam auszuprobieren. Der hat sein Geld auch nicht mit so einem Müll gemacht, sondern, indem er hochdotierte Verträge mit dem Gossenfernsehen ausgehandelt und abgeschlossen hat.

Die sehr aufwändige – und, ich sage es ungern: gelungene – HTML-Formatierung dieses E-Mülls einer Betrügerbande werde ich hier nicht nachzubauen versuchen. Zum Glück wird diese Spam sehr sicher als Spam erkannt und aussortiert. Sie sollte in dieser Form nicht einmal durch einen lax eingestellten Spamfilter hindurchpassen. Versendet wurde die Spam über einen thailändischen Dienstleister, und die gefälschten Mailheader sehen für mich so unvertraut aus, dass ich denke, dass ich es mit einer neuen Bande zu tun habe und nicht mit der sonst allgegenwärtigen Rabattbande. Aber vielleicht hat auch nur eine alte Bande mal kurz das angelernte neuronale Netzwerk gepromptet, um an ein neues oder verbessertes Spamskript und an eine hübschere grafische Gestaltung zu kommen. Eine gewisse „Strokeligkeit“ und „Experimentierphase“ hinter der recht eleganten Formatierung ist durchaus noch zu bemerken. Die Header, die eine „Newsgroup“ vortäuschen sollen, werden wohl oft zum Aussortieren führen, weil entsprechende Mechanismen bei Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, seit Jahren für den Spamversand missbraucht werden. Aber das angelernte neuronale Netzwerk weiß das nicht.

So weit das Neue. Technisch. Nicht inhaltlich. Inhaltlich ist es der übliche Betrug der Marke „Jedes dressierte Kuschelkaninchen kann ohne Kenntnisse mit Kryptogeld reich werden, indem es sich das Geld einfach aus der Steckdose zieht, denn Verluste beim Handel gibt es nicht und deshalb wird jeder, der da mitmacht, reich“. Mit dem bekannten Computerfachmann Günther Jauch als Werbeträger, der uns vermutlich nicht einmal aus dem Stehgreif erklären könnte, was der Unterschied zwischen analog und digital ist, und erst recht nicht, mit welchem kryptologischen Methodenapparat und Aufwand Bitcoin überhaupt funktioniert.

Natürlich ist das ein Betrug. Mit dem eingezahlten Geld werden keine Bitcoin gehandelt, sondern die Betrügerbande finanziert damit ihren gehobenen Lebensstil. Die Zahlen, die man in irgendeiner App sieht, sind Bullshit und beinahe schon so wertvoll wie Monopolygeld, von dem man wenigstens bunte Zettel hätte. Der persönliche Berater, der irgendwann anruft, „weil es so gut läuft“, hat nur einen Job: Einem noch mehr Geld aus der Tasche zu quasseln. Er ist ein gewerbsmäßiger Betrüger, und alles, was er erzählt, ist Lüge. Wenn man sich irgendwann sein Geld holen will, wird nochmal eine gesalzene „Gebühr fürs Abheben“ oder „für die Transaktion“ oder „für die Steuern“ fällig, die man natürlich Vorkasse bezahlen muss und nicht einfach von seinen in der App angezeigten Bitcoin bezahlen kann. Oft ist der Betrag fünfstellig. Danach bricht der Kontakt ab und man muss endlich feststellen, dass man von Kriminellen bei seiner Gier gepackt und richtig übel abgezogen wurde, während man glaubte, richtig viel Geld zu machen. Die Masche war vor einiger Zeit auch schon Thema in der Tagesschau, nachdem einige naive Geldbesitzer sogar von Millionenbeträgen getrennt wurden. Das kleinere Elend ist für die Tagesschau leider nicht relevant genug, um mal etwas für die lebenspraktische Bildung der Zwangsabgabenzahler zu tun. Auch die Betrugsmethode wurde schon von der Tagesschau erklärt, das ist aber leider nicht mehr im Web verfügbar, weil die Presseverleger in der BRD in den Dunkelkammern des Reichstags eine „Depublizierungspflicht“ für Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lobbyistisch durchgesetzt haben, und zwar zum Nachteil aller Menschen in Deutschland. Da wünsche ich aber auch weiterhin viel Spaß, Lesefreude und vorsätzliche Massenverdummung mit den Zeitungen und ihren Websites! Wirklich schade, dass das Pressesterben so langsam geht! Der Name Günther Jauch wird von den Betrügern seit Jahren beim Anwerben neuer Opfer mit Spam und Werbebannern missbraucht und sollte allein deshalb schon alle Alarmglocken klingeln lassen.

Wer mir nicht glauben will, dass es ein Betrug ist, weil die Verheißungen so schön klingen und die Spam so ehrliche Augen hat: Gut so! Man muss wirklich nicht alles glauben, was ein dahergelaufener Blogger im geduldigen Internet behauptet. Bitte einfach mal bei der Polizei fragen, die kennen den Betrug natürlich auch schon! Und zwar schon ganz schön lange! Da sind nämlich sehr viele Menschen drauf reingefallen, als der Bitcoinkurs ein zwar lebenspraktisch völlig unwichtiges, aber wegen der dümmlichen journalistischen Geldanbeterei medial überaus präsentes Thema war. Ohne substanzielle Informationen, aber dafür mit ganz viel Gefasel von „explodierenden Kursen“ und „riesigen Gewinnen“. Das ist eine tolle Verheißung, dass man hokus pokus internet Geld fürs Nichtstun bekommt. Und können muss man auch nichts. Das ist fast so gut wie die Bratwürste im Schlaraffenland, die einem von allein in den Mund fliegen. Die Betrüger konnten ihre wilden Stories direkt am Journalismus anknüpfen, und sie haben dabei alles über den contentindustriellen Journalismus offenbart, was man nur darüber wissen muss: Es ist Massenverdummung und Werbeplatzvermarktung, Hand in Hand, verantwortungslos und vollständig gleichgültig gegenüber den angerichteten Schäden.

Und wie schon gesagt: Günther Jauch hat so etwas nicht nötig. Ob einer der Kandidaten in der eher dümmlichen, die dumme Psyche aufkochenden Rateshow des Trashfernsehens Millionär wird, weiß ich nicht. Aber Günter Jauch wird natürlich Millionär. Er soll angeblich um die 120.000 € pro Folge bekommen. Dafür, dass er Fragen vorliest, die er selbst nicht beantworten könnte. Um an ein solches Jahresgehalt zu kommen, wie Herr Jauch pro Sendung bekommt, müsste man ganz schön viel können. In der geisteskranken Parallelwelt des contentindustriellen Trashfernsehens kriegt man so viel Geld, wenn man nur ein geeigneter Köder ist, um Sendeplätze für die professionell erstellte und niederträchtige Lüge der Reklame vermarkten zu können. Der Wahnsinn der Influencer im Internet wurde schon jahrzehntelang vorher von der Contentindustrie vorweggeschattet. Und beides sind sehr dumme und gefährliche Formen der Erwachsenenbildung. Nach uns die Idiocracy.

Finanz Insight

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Was Günther Jauch im Live-TV wirklich gesagt hat

Der bekannteste Fernsehmoderator Deutschlands enthüllte eine Methode, die gewöhnlichen Bürgern ermöglicht, unabhängig vom Aktienmarkt finanziell freizukommen — in kürzester Zeit.

"Selbst ein einfacher Angestellter kann mit dieser Methode in wenigen Monaten eine finanzielle Unabhängigkeit erreichen, die früher undenkbar war."

G. Jauch — NDR Talk Show

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Was Nutzer berichten

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Brigitte K.
Wien, Österreich

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Daniel F.
Zürich, Schweiz

Finanz Insight

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Natürlich habe ich mich nicht für irgendeinen „Newsletter“ angemeldet. Aber die Absender sind Betrüger, denen es völlig gleichgültig ist, dass ihr Tun illegal und tief asozial ist, solange nur ihre Kasse stimmt. Denen ist alles egal, solange nur ihre Kasse stimmt.

Und nein, das war noch nicht alles. Das waren nur die Lügen der Betrüger. Da ist noch ein technisches Detail in dieser Spam. Eines, das man nur sieht, wenn man sich den HTML-Quelltext der Spam anschaut, nämlich die folgende abschließende Zeile:

<img alt='' src='https://pital.shop/bXBmUUcvZ2NYakEyelUzcnQ0UUVNcTNYcHJ1MWF4ejd1ZWZpMEFZVThtaEhYeHBkSEl4anhYaGt4bCt0c0lDNGlrM1lOQ2puNlVHZFJRdlhGdHljTE5hSmUwaHVNcElaNS9PK2N5cUZ4dXc9' width='1px' height='1px' style='visibility:hidden'/>

Das ist ein Webbug (ich weiß nicht, ob das in der Wikipedia verwendete Wort „Zählpixel“ sich wirklich durchgesetzt hat): Eine kleine, unsichtbare Grafik, die in eine HTML-formatierte E-Mail eingebettet wird und über ihre eindeutig identifizierend gemachte URI „zurückfunkt“, dass die E-Mail angekommen ist, dass sie gelesen wurde und wann sie gelesen wurde. Damit die Spammer wissen, bei welchen Mailadressen sich das Spammen lohnt. Wenn man seine E-Mail mit einem der beliebten Webmailer innerhalb seines Webbrowsers macht, teilt man den Absendern auch gleich mit, welchen Browser man in welcher Version und welches Betrübssystem man verwendet, was für Kriminelle eine sehr interessante Information sein kann. Kriminelle sind eben kriminell, und Schadsoftware ist ja auch ein kriminelles Geschäft, egal, ob die Fernkontoführung manipuliert wird oder ob einem am Bildschirm „nur“ ein Erpressungstrojaner begrüßt und man seine Datensicherung zurückspielen muss – wenn man eine hat. Wenn man keine hat, hatte man keine wichtigen Daten. Punkt.

Vor dieser – leider auch außerhalb der Internetkriminalität – sehr beliebten Überwachungsmethode schützt wirksam und zuverlässig die Verwendung einer guten Mailsoftware, die in ihren Standardeinstellungen niemals unaufgefordert ein Bild aus dem Web nachlädt. Ich verwende selbst und empfehle deshalb auch den Thunderbird. Datenschutz ist übrigens – anders, als die informationstechnisch analphabetischen Politiker und Journalisten es oft und gern zu glauben scheinen – kein absurder technokratischer Selbstzweck, der auch noch die Wirtschaft behindert, sondern konkreter Menschenschutz. Ganz ähnlich wie eine abschließbare Wohnungstür. Die braucht man auch nicht wirklich, aber dann wird man eben beklaut.

Etwas ist für dich angekommen

Donnerstag, 11. Juni 2026

Aber ich erwarte gar kein Paket… 🙃️

Moment, wer schreibt mir denn heute:

Von: Vom gesamten Team von [Firma] <ofDOuyryjf@bookhe.com>

Keine weiteren Fragen! 🤣️ 

Hallo gammelfleisch@tamagothi.de,

So genau hat auch schon lange keiner mehr meinen Namen gekannt. Dass der Absender die Mailadresse kennt, weiß ich ja schon, weil seine Spam ankommt. 💩️

wie wäre es, wenn Sie ein ganzes Jahr lang entspannter unterwegs wären – zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Freunden oder für spontane Ausflüge? Genau diese Chance wartet jetzt auf Sie.

Bei unserem aktuellen Gewinnspiel können Sie Ihr Deutschlandticket für 1 Jahr gewinnen. Der Gesamtwert beträgt 756 € – und die Teilnahme ist für Sie kostenlos. Einfach mitmachen und mit etwas Glück 12 Monate Mobilität sichern.

Das nützt mir leider nichts. Als unbelehrbarer Nichtbenutzer eines so genannten „Smartphones“ bin ich davon ausgeschlossen. Und nein, ich fange nicht an, Computer zu benutzen, bei denen mir nicht einmal mehr das Recht eingeräumt werden soll, selbst darüber entscheiden zu können, welche Software darauf ausgeführt wird.¹ Es gibt hier für meinen Geschmack schon mehr als genug weit in die Privatsphäre hineinragende Überwachung. „Mehr als genug“ meint: Deutschlich mehr als im totalitären Überwachungsstaat DDR. Und staatliche Insitutionen haben keine Hemmungen, die von privatwirtschaftlichen Überwachern eingesammelten Daten zu erwerben, auszuwerten und gegen den Inhaber der tragbaren Überwachungswanze zu benutzen. Im Falle des so genannten „Deutschlandtickets“ wird eine Gerätekennung mit einem amtlichen Ausweisdokument und mit Meldedaten verbunden. Damit man auch schön morgens um 5:30 Uhr von einer Horde Polizeibeamter für eine Hausdurchsuchung überrannt wird, wenn man mal einen Witz über unseren Bundeskasper macht, den ich explizit nicht einen Stummelschwanz-Zwergtyrann nenne, und schon gar nicht einen „Lügenfritz“, denn das gibt dreißig Tagessätze. Außerdem ist der Vogel trotz seines antimelodischen „Gesangs“ viel erfreulicher als der Bundeskasper. Desweiteren ist Ornithologie hoffentlich rechtssicher. Noch. Der Zweck solche Übergriffe jenseits jeder Verhältnismäßigkeit ist klar: Ermittlungen sollen schon zur Strafe werden, wenns mit der Verurteilung mal wieder nicht klappt. Versteht ihr: Es wird immer schlimmer, nicht besser. Ich vermisse allerdings den Trost darin, von Anfang an recht gehabt zu haben… 🙁️

Ja, man kann das dann „Mobilität“ nennen. Ich nenne es Gängelung.

Ach, ich schreibe ja über eine Spam, nicht über die Zustände und die deprimierende Massenverblödung. Wie viele Teilnehmer hat denn das „Gewinnspiel“, wie groß ist bei der Teilnehmeranzahl meine Chance auf den Gewinn und wie viele Daten müsste ich dafür eingeben? Reichen die Daten, die ich eingeben müsste, wieder einmal für einen Identitätsmissbrauch durch gewerbsmäßige Betrüger? Solche Gewinnspiele, meist mit angeblichen „Umfragen“ verbunden, sind ja nichts neues in der Spam. Diese Mail – mein Exemplar wurde übrigens über eine IP-Adresse aus Thailand versendet, wo man das so genannte „Deutschlandticket“ vermutlich noch nicht benutzen kann – ist ja Spam. Von „der Firma“, wie schon im Absender steht. Es ist sehr dumm, solchen Kriminellen irgendwelche Daten zu geben. Zumal man keine Möglichkeit hat, zu überprüfen, ob die angebliche Verlosung überhaupt stattfindet. Man ist völlig darauf zurückgeworfen, einem Spammer zu glauben, der sich klar für illegale und sehr asoziale Werbeformen entschieden hat. Weil er so schöne Spam schreibt und so schöne, ehrliche Augen hat? Und die Mailadresse kennt? Da muss man aber sehr naiv sein.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

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„Nochmal!“ sagen die Teletubbies immer, und die von den Teletubbies das Denken gelernt haben, sind die „Zielgruppe“ dieser Spam. Deshalb muss alles noch einmal wiederholt werden. Nur, dass man sich „schnell und einfach“ vor Verbrechern datennackt machen kann, ist eine neue „Information“.

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Der Link enthält eine eindeutige ID. Wenn man diesen Link klickt, teilt man den Spammern mit, dass ihre Spam angekommen ist, gelesen wurde, geglaubt wurde und sogar beklickt wurde. Das hat Folgen. Bis zu dreißig an jedem verdammten Tag im Posteingang. Und eine dümmer als die andere.

Wir drücken Ihnen die Daumen und wünschen viel Glück!
Ihre Paula Becker vom Gewinnspiel-Team

Auf ein für gewerbliche E-Mail in der Bundesrepublik Deutschland vorgeschriebenes E-Mail-Impressum hat der Absender verzichtet. Stattdessen hat er sich einen Namen generiert. Ich heiße übrigens Peter Propst.

{unsubscribe}

Vor meinem Arsch ist auch kein Gitter! 🖕️

Genießer des Quelltextes sehen hier noch etwas, was man eigentlich gar nicht sehen soll, weil es niederträchtig, invasiv und hinterhältig ist:

<img alt='' src='https://pital.shop/ZlVNS3lybzZKZHQzMmJtS1c1cUZhekg4VFFLNnpYdjZHNDdpdEpzNTFGR2NQMjB2RnI3YkdIVHVSMEQyUm5MU29zSlk3dGdsU2EvUXQrNVN4MmVIb0FocTBHeEM1bVhaRjRoTjhmTnVSRXc9' width='1px' height='1px' style='visibility:hidden'/>

Das ist ein Webbug: Ein unsichtbares Bild, das aus dem Web nachgeladen wird und dabei über eine eindeutige ID heimlich zum Absender zurückfunkt, dass die Mail angekommen ist und angeschaut wurde. Damit die Spammer wissen, auf welchen Adressen sich die Spam überhaupt lohnt. So etwas ist der Grund, weshalb man eine gute Mailsoftware verwenden sollte, die in ihren Standardeinstellungen gar nicht erst Bilder aus dem Web nachlädt. Bei den Webmailern der diversen kostenlosen Mailanbieter ohne seriöses Geschäftsmodell hat man keine Kontrolle.

Ich empfehle nach wie vor Mozilla Thunderbird. Funktioniert, ist Frei und kostet kein Geld.

¹Dass es in der Bundesrepublik Deutschland einige Nahverkehrsbetreiber gibt, die ein Deutschlandticket in Papierform verkaufen, ist mir bekannt. Die meisten setzen auf Gängelei und ihre nach gärenden Exkrementen duftenden Apps, bei denen die Grundfunktion öfter einmal ausfällt, die mitverbaute trojanische Überwachungs- und Datensammelfunktion jedoch niemals.

movieshq168.comHig

Montag, 3. Juni 2024

Perlen der täglichen Kommentarspam

movieshq168.comHig: So nannte sich das hirnlose Gekrieche mit seinen recht einseitigen Interessen, seinem fehlerhaft programmierten Spamskript und seiner IP-Adresse aus Thailand, das heute morgen um 5:44 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte und im Streben nach maximal hirnloser SEO-Spam einen regelrechten Keyword-Überlauf hingelegt hat:

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Ohne weitere Worte. 😳️😅️

Und morgen lernt dieser nährstoffreduzierte Fruchtzwerg mit seinem Bratwurstgehirn vielleicht auch noch, dass so ein WordPress überhaupt keinen BBCode interpretiert.

gambling online

Sonntag, 14. Mai 2023

Jedes Mal, wenn ich in den Glibber des Kommentarspamfilters schaue, bin ich erstaunt, mit was für einem Müll die Spammer durchkommen wollen – und vermutlich auch öfter mal durchkommen, denn sonst wären die Spamkommentare doch besser. Heute nachmittag um 14:29 Uhr hat hier auf Unser täglich Spam jemand mit IP-Adresse aus Thailand kommentiert, der von seiner Mutter mit dem Namen „gambling online“ gestraft wurde.

Sowohl das Wort „gambling“, das bei mir ausschließlich in Spam vorkommt als auch das Wort „online“, das generell nur in Spam vorkommt, hätten bereits gereicht, damit der „Kommentar“ aussortiert wird. Da…

Howdy! Woulԁ үoᥙ mind if I share your blog ѡith my facebook group? Tһere‘ѕ a lot of people that I thіnk wouⅼd really appreϲiate yoᥙr content. Please let me ҝnow. Tһanks

Alsо visit my web site; gambling online

…helfen dann auch die lustigen eingesprenkelten Unicode-Zeichen in Müllkommentar nicht weiter, sondern ganz im Gegenteil.

Na, Spammer! Hast du wieder dein Hirn verzockt? 😁️

Visionmcr

Freitag, 18. März 2022

So nannte sich der Honk mit seiner IP-Adresse aus Thailand, der heute um 11:07 Uhr mit einem schlecht programmierten Spamskript den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte, aber am Spamfilter scheiterte:

handwritten books were made,

Weder ist klar, was der Hirnstummel mit diesem Kommentar sagen will, noch ist es diesem Intelligenzflüchtling gelungen, einen Link zu setzen.

Wenn das Spamskript nicht so mies programmiert worden wäre, hätte es sogar passieren können, dass dieser Spamkommentar kurz sichtbar wird, bis ich ihn von Hand lösche.

Es hätte dem Spammer freilich nichts genutzt, denn dieser Vollidiot ist sogar zum Spammen zu dumm. 🤡️

(Im Moment habe ich hier sehr viel Kommentarspam aus Thailand, regelmäßig ohne Links und in ähnlicher Machart wie diese. Selten hat ein Kommentar mehr als sechs, sieben Wörter, oft sind es nur Halbsätze, die in sehr lockerer Beziehung zum kommentierten Text stehen, immer in englischer Sprache. Ich weiß nicht, was diese Spammer damit bezwecken, habe aber einen Verdacht: Sie versuchen vermutlich zentrale und auf Mustererkennung basierende Spamfilter wie Akismet darauf zu trainieren, dass ihre Kommentare keine Spam sind. Angesichts des mitgelieferten Addons für Akismet wird dieser Spamfilter – trotz des in meinen Augen erheblichen Datenschutzproblems durch siteübergreifende Profilbildung bei kommentierenden Lesern – in außerordentlich vielen WordPress-basierten Websites eingesetzt. Wenn diese „Dressur“ von Akismet weitgehend genug gelungen ist, wird für irgendeinen widerlichen Betrug gespammt, bis die Leitung qualmt.)

lottery

Samstag, 3. April 2021

Mit diesem wunderhübschen Namen wurde der Kommentator mit seiner thailändischen IP-Adresse von seiner Mutter gestraft, der heute mittag hier auf Unser täglich Spam mit einem schlecht programmierten Spamskript den folgenden Kommentar hinterlassen wollte, aber am Spamfilter scheiterte:

Thanks for ones marvelous posting! I definitely enjoyed reading it, you will be a great author. I will remember to bookmark your blog and will often come back at some point.

I want to encourage you to ultimately continue your great posts, have a nice afternoon!

Schon klar, Spammer. Du glaubst wohl auch, dass man bei Schmeicheleien einfach doppelt so dick auftragen sollte, wie man es gerade noch für erträglich hält. Aber mindestens! Schon merkwürdig, dass du mein manchmal doch etwas schwergängiges Deutsch lesen kannst, aber gar kein Deutsch schreiben kannst. 🤡️

Wenn du etwas weniger spammige Dummheit und dafür mehr Verstand in deiner Rübe hättest, dann hättest du ja einfach nachgeschaut, in welcher Sprache ich so schreibe. Das ist auch nicht weiter schwierig und es lässt sich auch leicht in deinem miesen Skript auswerten:

$ curl -s https://spam.tamagothi.de/ | grep -i lang= | sed 1q
<html lang="de-DE">
$ _

Du findest sicher in deiner Nachbarschaft einen aufgeweckten Dwölfjährigen, der dir mal erklären kann, wie man mit einem Computer umgeht. Ach, das willst du gar nicht? Lernen macht dir immer so ein Kopfaua? Du willst Computer nur zum Spammen benutzen? Und du willst dir dabei auch gar keine Mühe geben, weil du sonst auch gleich arbeiten gehen könntest? Das merkt man aber auch. 🖕️

Oh, eine „Homepage“ hast du auch angegeben? Ach, deshalb machst du diese durchschaubare Spam ja auch: Um deine „Homepage“ mit spammigen SEO-wertigen Keywords in den Suchergebnissen nach oben zu schubsen. Und, wie sieht die Homepage deiner „Lotterie“ jetzt aus?

Screenshot der nicht so empfehlenswerten Casino-Website aus Thailand

So eine feine „Homepage“ aber auch! Du allerdings, Spammer, du bist kein Genuss beim Lesen, und du wirst auch niemals ein guter Autor – dafür sind deine Interessen viel zu sehr eingeschränkt. Du interessierst dich nur für Affiliate-Geld von irgendwelchen windigen Internet-Abzockläden, und weil sich ohne Spam niemand für deine „Homepage“ interessieren würde, kackst du eben das ganze Web mit Spam voll. 💩️