So nennt sich die Gestalt mit ihrem schlechten und fehlerhaft programmierten Spamskript und ihrer IP-Adresse aus Malaysia, die im Moment akuten Kommentardurchfall hat und hier auf Unser täglich Spam immer wieder versucht, Kommentare zu veröffentlichen. Was für Kommentare? Tolle Kommentare. Ich gebe hier mal eine ganz kleine Auswahl (es sind zurzeit hunderte binnen eines Tages):
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Name: pepe88
Mailadresse: r.nagel5241@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Mit dem Bauchgefühl entscheiden pepe88 Aufgrund von Intuition entscheiden
Manchmal führt das „Bauchgefühl“ allerdings auch dazu, dass man sich das Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen lässt. 🤮️
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Name: pepe88
Mailadresse: m.feldmann5914@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Das Kind beim Schopfe packen pepe88 Eine Gelegenheit ergreifen oder entschlossen handeln
Oder auch mal das Kind entschlossen ergreifen und die Gelegenheit beim Schopfe packen… 😄️
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Name: PEPE88
Mailadresse: t.fischer7604@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Sich den Kopf zerbrechen pepe88 Sich den Kopf zerbrechen oder sehr intensiv nachdenken.
Zum Glück für Spammer und Betrüger gibt es genug bruchsichere Köpfe, die einfach ohne dieses anstrengende Denkmodul weiterlaufen.
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Name: Pepe88
Mailadresse: r.meyer6024@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Wie aus der Pistole geschossen pepe88 Schnell oder abrupt antworten.
Ein Knall sagt mehr als tausend Worte.
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Name: PEPE88
Mailadresse: r.bergmann9702@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Einen Strich durch die Rechnung machen pepe88 Jemandes Pläne verderben oder eine Idee ruinieren.
Manche machen sich aber auch selbst den Strich durch die Rechnung. Spammer zum Beispiel, die schlechte und fehlerhafte Spamskripten verwenden.
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Name: pEpE88
Mailadresse: m.hoffmann7598@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Sich in der eigenen Suppe ausruhen pepe88 Sich entspannen oder mit der eigenen Situation zufrieden sein.
Beim „Ausruhen in der eigenen Suppe“ ist es übrigens sehr hilfreich, wenn man das Suppenhuhn ist. 😅️
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Name: pepe88
Mailadresse: e.fischer8601@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Auf Wolke sieben pepe88 Beschreibt jemanden, der extrem glücklich oder in einem Zustand der Glückseligkeit ist.
„Auf dem Boden der Tatsachen zurück“ beschreibt, was danach kommt.
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Name: PEPE88
Mailadresse: r.hofmann9017@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Über den Tisch ziehen pepe88 Jemanden betrügen oder täuschen, besonders finanziell.
Na, endlich mal etwas, womit sich der Spammer auch auskennt. 👍️
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Name: pepe88
Mailadresse: e.schneider8431@company.de
Homepage: https://www.pepe88d.site/Sich in den eigenen vier Wänden einrichten pepe88 Sich bequem zu Hause einrichten.
Gefängniszellen haben ja auch vier Wände, aber das droht diesem Spammer wohl eher nicht.
Die Machart der Spams dieses Kalenderspruchphilosophen und Redensarterklärers aus dem Glibbersieb des Spamfilters dürfte klar genug sein. Der Name ist immer „Pepe88″ in irgendeiner Kombination aus Minuskeln und Majuskeln, die Mailadresse ist immer ein Buchstabe punkt ein Name gefolgt von einer vierstelligen Zahl @company.de, die Homepage ist immer gleich und der Kommentar ist maximal nichtssagend.
Die Domain der verlinkten Website…
$ surbl pepe88d.site pepe88d.site okay $ lynx -dump https://pepe88d.site/ REFRESH(390 sec): [1]https://pepe88d.site/ Enable JavaScript and cookies to continue Verweise 1. https://pepe88d.site/ $ _
…steht zurzeit noch nicht auf den einschlägigen Blacklists. Sie verweigert ohne Javascript die Darstellung. Da weder die Kommentare noch die verwendete Domain – mit 88, was im deutschen Sprachraum durchaus zu Irritationen führen kann – einen Aufschluss darüber geben, was dieser freundliche Spammer uns allen mit seine wild laufenden Skript andrehen möchte, habe ich mal eine virtuelle Maschine gestartet und einen Screenshot gemacht (einige Farben sind schwer lesbar, weil ich noch einen Proxyserver dazwischen habe, der auch Inhalte filtert, und hier fand jemand Javascript offenbar besser als CSS):
Aha, ein Abzock- und Betrugscasino. Da kann ich nur im besten Stil der Spams sagen: Die Mutter der Dummen ist immer schwanger klickmich Die Dummheit stirbt niemals aus, und es wird immer jemanden geben, der dumm ist und den man um sein bisschen Geld betrügen kann. 🤰️
Dem Spammer, der weiterhin mit seinem schlechten Spamskript gegen den Spamfilter rennt wie ein frisch geköpftes Huhn ins Nichts, bevor es in der Suppe landet, wünsche ich auch weiterhin alles Gute auf seinem Lebensweg. Schade, dass es mit dem Hirn wohl nichts mehr wird.


Ich habe es ja schon einige Male angemerkt: Nachdem sich inzwischen herumgesprochen hat, dass irgendwelche Reichwerdmethoden der Marke „Lass einen Algorithmus für dich mit Kryptogeld oder mit exotischen Derivaten spekulieren und werde unfassbar reich, ohne selbst etwas können zu müssen“ nichts als Betrug sind, kommt der ältere Betrug zurück: „Gewinn in einer dieser halbseidenen, unregulierten und oft betrügerischen Spielhöllen des Internet, deren ‚Spiele‘ vom Veranstalter beliebig manipulierbar sind, unfassbar viel Geld“. Das passt ja auch sehr gut zusammen. Es richtet sich ja an die gleichen Leute, die glauben, dass das Geld an Geldbäumen wächst und sie einfach nur noch nicht wissen, wie man sich genug davon abpflückt.![Screenshot des hochgeladenen Bildes mit Bildbeschreibung: Dipo4d adalah tempatnya! Dengan permainan yang menarik dan peluang besar untuk menang, Dipo4d memberikan kesempatan nyata untuk meraih kekayaan dalam waktu singkat. Website: [Von mir entfernt]](https://spam.tamagothi.de/wp-content/uploads/2024/07/dipo4d.jpg)
Nein, man kann in solchen spambeworbenen Casinos nicht gewinnen. Das Spiel ist vom Veranstalter beliebig manipulierbar, ohne dass der Spieler auch nur eine Chance hätte, eine Manipulation zu entdecken. Was auf dem Bildschirm scheinbar als „Spiel“ geschieht, hat mit dem eigentlichen Ablauf nichts zu tun, sondern ist nur eine vorsätzlich irreführende Form der Anzeige des Ergebnisses einer Datenverarbeitung, über die man ansonsten nichts erfährt. Der eigentliche Spielablauf bleibt dahinter völlig intransparent. Wenn ein angebliches „Glücksspiel“, das seine Spieler so sehr beliebigen Betrugsmöglichkeiten aussetzt, auch noch mit Spam beworben wird, wird die auch bei scheinbar seriösen Anbietern stets existierende Möglichkeit eines Betruges zur Gewissheit. Ob die als Guthaben angezeigten Zahlen überhaupt irgendeinen Wert haben, erfährt man erst, wenn man sich einen eventuellen, mit viel Geblinke, Animation und Gedudel aufgezählten Gewinn auch mal auszahlen lassen will. Bis dahin bezahlt man nur. Ich weiß nichts von der Kultur Indonesiens, aber ich nehme mal sehr stark an, dass auch dort jeder Mensch mit seinem Geld etwas besseres anfangen könnte, als die organisierte Kriminaltität zu finanzieren.
Angesichts der „inhaltlichen“ Aspekte könnte ich mir vorstellen, dass diese Casinospammer eher auf interaktive Foren und Websites zielen, die sich im weitesten Sinne des Wortes mit Sprache und Grammatik befassen (und damit viel sprachlich eher unsichere Leserschaft anziehen). Darin wäre ein solcher Kommentar auch sehr viel unauffälliger und hätte eine relativ gute Chance, nicht gelöscht zu werden und langfristig eine wenig erfreuliche Website an einer halbwegs seriösen Stelle zu verlinken. Das ist den Spammern übrigens so viel Mühe wert, dass die Kommentare in Handarbeit über die Zwischenablage und nicht mit einem Skript abgesetzt werden, obwohl Spammer doch sonst jede Mühe vermeiden. Damit kommen sie bereits mit den häufigsten Methoden der Spambekämpfung klar, weder ausgrenzende
Habe ich schon einmal erwähnt, dass die 
Warum habe ich diese Kommentarspam überhaupt hier erwähnt? Weil es die erste Kommentarspam auf Unser täglich Spam ist, deren Text sicher mit einem angelernten neuronalen Netzwerk – von Politikern, Journalisten und anderen digitalen Analphabeten wird so etwas regelmäßig mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – generiert wurde. Menschen schreiben nicht so. Der gesamte Stil, die Weitschweifigkeit, die glattgebügelte, geistlose Langeweile des Ausdrucks entsprechen völlig dem, was ich bei meinen Versuchen mit diversen angelernten neuronalen Netzwerken mit großen generativen Sprachmodellen (Llama, ChatGPT, Microsoft Copilot) „genossen“ habe. Und ich muss eingestehen: Der Erfolg dieser ersten Spam aus dem neuronalen Netzwerk war auf der Stelle so durchschlagend wie eine neue Krankheit, auf die ein Immunsystem überhaupt noch nicht eingestellt ist. Trotz aller Gedanken, die ich mir um Spamfilterung mache, ist dieser Müll durchgekommen. Es scheint schier unmöglich zu sein, so etwas wirksam abzufangen. Und Spammer können so etwas automatisch, kostenlos und mühelos erzeugen. Was will man mehr, wenn man so eine Rohrzangengeburt von Spammer ist?
Der Computerübelsetzer meines Vertrauens hat behauptet, es handele sich hierbei um 
Ja, ich kenne eine ganz einfache Technik, mit der man verhindern kann, dass Inhalte von anderen abgeschrieben und zweitverwertet werden: Diese Inhalte einfach nicht veröffentlichen. Sind Inhalte erst einmal öffentlich, hat man keine Kontrolle mehr darüber. Jeder Mensch kann damit machen, was er will. Ferner auch: Jedes simulierte neuronale Netzwerk kann damit machen, was es will, und inwieweit das ein Problem sein kann, wird sich in den nächsten zehn Jahren noch mehr als einmal zeigen. Jeder Mensch kann veröffentlichte Inhalte anderer Menschen in seine Gedankengebäude übernehmen, unverstanden und verzerrt wiedergeben, völlig unter Verzicht eigener Denkvorgänge kopieren, als seine eigenen Ideen ausgeben, abwandeln und verfremden, zur Tarnung seines dreisten Plagiates umformulieren, nach Herzenslust verspotten, und manchmal werden sogar die Inhalte anderer Leute zu Ködern an den Angelhaken der Reklameindustrie, auf irgendwelchen Dreckswebsites kopiert und über vermietete Werbeplätze zu heiligem Geld gemacht, mit dem dumme, gierige Barbaren schon seit Erfindung des Geldes mehr anfangen konnten als mit Inhalten und Gedanken. Das finde ich übrigens besonders widerlich. Das man die Kontrolle über Festgehaltenes und Veröffentlichtes verliert, galt schon für Gedrucktes und Geschriebenes, vermutlich sogar für Gemeißeltes und in Holz und Tontafeln Geritztes, aber mit Internet und Computer ist dieser Vorgang zudem auch noch so einfach, dass es jeder dahergelaufene Mensch hinbekommt. Kapitalismus ist kulturlose Barbarei, denn seine weltanschauliche Grundlage, die grenzenlose, sich in absurdem Zynismus über alles hinwegsetzende Gier als Fundament jeden Miteinanders, ist das genaue Gegenteil jeder Kultur, ist in letzter Konsequenz die Allgegenwart des Tot- und Mordschlages aus Bereicherungsabsicht. Das sieht man nicht nur an halbseidenen und kriminellen Randbereichen wie der täglichen Spam. Nichts kann man gegen den kollektiven Wahnsinn seiner eigenen Zeit tun. Nichts kann man gegen die Zweitverwertung „seiner“ Inhalte nach einer Veröffentlichung tun – außer auf jede Form der Öffentlichkeit zu verzichten, alles schön für sich zu behalten und niemanden daran teilhaben zu lassen. Aber das wäre ja auch eine langweilige Welt, in der die Menschen nicht mehr kommunizierten. Zumal wir geradezu ein triebhaftes Verlangen nach Austausch und Miteinander haben. Wer nicht will, dass seine zu Inhalten gewordenen Gedanken und Beobachtungen missbraucht werden, muss sie in sich selbst begraben oder lediglich in vertrauenswürdigen und gesitteten Kreisen von sich geben. Das Problem dabei: Wenn das alle machen, sind wir schnell wieder auf den Bäumen zurück und schwingen uns von Ast zu Ast, nur getrieben von den drei großen und dummen Kräften der belebten Natur: Hunger, Lust und Angst. Als Folge unserer Gier, die wir nicht geächtet, sondern zur Grundlage des Miteinanders gemacht haben. Denn unsere gesamte Kultur und Zivilisation beruht auf Austausch, der ein Gemeinsames in Verschiedenheit entstehen lässt und komplexe arbeitsteilige Gesellschaften hervorbringt, die den einzelnen Menschen in mehr oder weniger hohem Maße aus der Not des Lebens heraustragen. Fällt dieses eine Element des Austausches weg, sind wir schon nach wenigen Generationen nur noch nackte Affen, und der Weg dahin ist ebenfalls eher unerfreulich.
Ich beobachte mit einem gewissen Entzücken, dass in der Spam der letzten Monate die Betrügereien mit Kryptogeld immer mehr abnehmen, hingegen die älteren Betrügereien mit so genannten „Casinos“ langsam noch einmal zurückkommen, zurzeit ergänzt um