Meinst du die Netzwerkhardware von TP-Link? Oder was meinst du mit „TP“? Mal in diesem modernen Web nachschlagen… oh, „TP“ benutzen einige Englischsprachler als Abk. für toilet paper, vermutlich, weil ihnen das ausgeschriebene Wort – im Gegensatz zu einer Spam – schon dreckig und unanständig vorkommt. Da wäre ich nicht selbst drauf gekommen, dass Klopapier meine Prostata riesig macht… 🧻️😱️
Inflamed prostate? Painful urination? Constant trips to the bathroom?

It’s not age or genetics behind it… Recent findings point to a common household item as the real reason behind prostate inflammation and weak erections.
Und der Lümmel steht auch nicht mehr richtig, wenn man Klopapier benutzt? Da nehme ich doch lieber die Hand als die gute, alte Bratzpappe. 😄️
Schade, dass diese neuen Erkenntnisse ungenannter Erkennender einmal mehr nicht in der Mail verlinkt werden können und dass auch kein DOI dazu angegeben wurde, damit ich mal zur Unibibliothek gehen kann, um diese sicherlich hochwissenschaftliche Studie einmal genauer anzuschauen. Aber das kennt man ja von Quacksalbern, dass sie gern mal eine Wissenschaft anklingen lassen, die sie niemals belegen. Die Zielgruppe dieses Arscharztes sind ja keine Menschen, die so etwas überprüfen würden, sondern die Leichtgläubigen und Naiven, denen er mit seinem wundersamen Quacksalberzeugs das Geld aus der Tasche ziehen kann.
But there’s hope: a 2-minute breakfast ritual could be the key to shrinking your prostate. In weeks!
Na, dann beschreib mir das „Ritual“ doch mal. Reicht es, wenn ich Zaubersprüche spreche? Nein, das kann nicht sein, dann könntest du ja gar kein Geschäft machen. Also muss ich dir wohl etwas abkaufen. Erzähl mal, was es ist. Oh…
Have a great day,
Logan Peterson
…schon fertig. Ich hoffe, beim Sex bist du ein kleines bisschen ausdauernder. 😁️
Und, kannst du überhaupt keinen Link setzen?
Doch, kannst du. Der Link geht dann auch…
$ surbl heatercomputer.sa.com heatercomputer.sa.com LISTED: ABUSE $ _
…in eine Qualitätsdomain, die bereits wegen Spam und Spam und Spam auf allen Blacklists dieser Welt steht. Genau die richtige Adresse, wenn es um die Gesundheit geht. Damit hilft man, das Renten- und das Wohnungsproblem zu lösen, und außerdem bekommt das Bestattungsgewerbe wertvolle wirtschaftliche Impulse.
You are receiving this email because you have visited our site or asked us about regular newsletter.
Beides ist definitiv nicht wahr. Einmal ganz davon abgesehen, dass man nicht meine Mailadresse erfahrt, wenn ich eine Website besuche. Wie sollte das gehen? Es gibt noch keinen HTTP-Header, mit dem eine Mailadresse an den Server gegeben wird.
Also müsste ich schon selbst so doof sein, die Mailadresse dort anzugeben; und so doof, dass ich im Zeitalter von Spam und Internetkriminalität jedem Hansel über ein anonymisierendes Medium Informationen über meine persönlich genutzten Kommunikationskanäle zustecke, bin ich nicht.
Es gibt nur sehr wenig Menschen, die eine Mailadresse von mir haben. Tatsächlich wird der Kreis der Menschen, die mich direkt erreichen können, seit Jahren immer kleiner. Und das hat einen Grund: Die hier zugespammte Mailadresse wurde vor rd. einem Jahr vom so genannten „Smartphone“ eines meiner Bekannten mit einer Schadsoftware abgegriffen und wird seitdem von solchen Idioten aus der Hirnhölle wie diesem heutigen Prachtexemplar von Prostatazauberer vollgeschissen. Da ich nicht davon ausgehen kann, dass jeder meiner Mitmenschen so vernünftig ist, den Wunsch zu respektieren, meine persönlich genutzte Mailadresse nicht auf einem so genannten „Smartphone“ zu speichern, gebe ich eben kaum noch jemandem die Adresse. Am liebsten würde ich übrigens alle Menschen aus meinem Leben entfernen, die ein so genanntes „Smartphone“ benutzen, aber das ist illusorisch geworden. Wer von Barbarei umgeben ist, kann der Barbarei nicht mehr entkommen.
Na, wenn schon die Angabe nicht stimmt, warum ich diesen Schrott überhaupt empfange: Vielleicht stimmen ja zum Ausgleich die Gesundheitsversprechen. 😁️
Unsubscribe from future emails.
Vor meinem Arsch ist auch kein Gitter! 👅️
Wer auf so einen Link in einer Spam klickt, teilt dem Spammer mit, dass seine Spam ankommt, gelesen wird und sogar beklickt wird. Das hat Folgen. Im Postfach. Bis zu dreißig am Tag. Pro Spammer. Und eine Spam ist dümmer als die andere.
Prescription Free Inc., First 79, Long Beach, California, 52687
In einer siffigen Wohnung voller leerer Schnapsflaschen wohnen Anna und Bernd Spam. Anna scheucht gerade mit einer ausladenden Handbewegung einen Schwarm von Schmeißfliegen über dem köchelnden Essen beiseite, und Bernd tippt eifrig auf der Tastatur herum, denn von irgendwas muss man ja leben. Plötzlich hält er inne, nuckelt mit Hingabe an der Wodkaflasche und sagt: „Du, Annchen, hast du mal eine Idee, ich komm nicht weiter“. Und Anna antwortet: „Was ist denn jetzt schon wieder, Bernd?“. Und Bernd erzählt: „Annchen, ich habe jetzt die ganze Spam für die Prostata-Nummer fertig, und mir fehlt nur noch eine Firmierung für das scheinbare Impressum, fällt dir da etwas ein?“. Anna daraufhin so: „Machst du inzwischen auf richtige Arznei, oder ist das wirkungslose Zeugs immer noch verschreibungsfrei?“. Bernd greift erleichtert noch einmal nach seiner lecker Wodkaflasche und sagt: „Danke Annchen, du bist und bleibst doch die Beste! Ich nenne den Laden einfach die Verschreibungsfreigesellschaft“.
Das ist schon toll, dass ein Spammer eine Datenbank für spammbare Websites verhökern will – in einem spammigen Blogkommentar, der autoamtisch aussortiert wird, so dass ihn niemals ein Mensch zu Gesicht bekommt. Abgesetzt mit einem kaputten, fehlerhaften Spamskript eines unfähigen Fruchtzwerges, der mit seiner Spam nicht einmal an den einfacheren Maßnahmen zur Spambekämpfung vorbeikommt. Ob Unser täglich Spam, wo ich seit siebzehn Jahren für wirksame Spambekämpfung sorge, wohl auch in dieser vorzüglichen Premiumdatenbank steht? Oder ob dieser Spammer für sein eigenes Geschäftsmodell wohl eher kein Vertrauen in die von ihm für teuer Geld verkauften Spezialdaten für Spammer hat?

Deshalb noch einmal: Um abzunehmen, steckt man weniger in den Mund, und nicht noch zusätzlich irgendein hokus pokus Zusatzzeug aus höchst fragwürdigen Quellen. Das gilt übrigens auch für entsprechende Quacksalberprodukte vom Apotheker. Immer daran denken: Der Apotheker, dieser viel zu wenig verachtete und viel zu gut verdienende Krämer des Krankheitswesens, verkauft euch sogar homöopathische „Arzneien“ für teuer Geld. Die sollen angeblich mit den Geistern entschwundener Substanzen wirken und sind in Wirklichkeit der teuerste Zucker der Welt. Aber immerhin: Im Gegensatz zu so manchem Spammedikament stirbt man daran wenigstens nicht. Man leidet nur weiter unter unbehandelten Krankheiten, die dann vielleicht auch mal übel enden.
Einmal ganz davon abgesehen, dass diese Mail auch nicht digital signiert ist. Ich habe also weder eine Möglichkeit, festzustellen, dass der Absender im Besitz eines bestimmten privaten Schlüssels ist; noch habe ich eine Möglichkeit, festzustellen, dass der Text dieser Mail auf dem Weg durch das Internet nicht verändert wurde. Denn eine E-Mail wird völlig offen durch das Internet befördert und ist nicht nur so leicht lesbar wie eine Postkarte, sondern wesentlich einfacher zu manipulieren als eine Postkarte. Niemand mit geschäftlicher Erfahrung und einem halbwegs funktionierenden Gehirn als Schädelfüllmasse würde das so machen, wenn es um nennenswerte Geldbeträge ginge. Denn jeder Mensch, der regelmäßig mit größeren Mengen Geldes zu tun hat, weiß aus Erfahrung, dass es Diebe und Betrüger gibt und dass es auf diese Leute ungefähr wie ein Kackhaufen auf die Schmeißfliegen wirkt, wenn irgendwo größere Mengen Geldes herumliegen.
So so, vorhin… also ich habe vorhin ein paar Mails gehabt, in deren Betreffs steht, dass ich über die Paketzustellung benachrichtigt werde; dass meine Prostata so groß wie eine Melon… ähm… Zitrone ist; dass es ganz schlechte Nachrichten für Solarpanels gibt; dass ich meine Eingeweide mit einem halben Teelöffel irgendeiner Pampe eines Quacksalbers befreien kann; dass sich eine mir unbekannte Frau herzeheiß spontanverliebt hat, und das ausgerechnet in mich; dass der Sommer kommt und ich buchen soll, bevor die Preise steigen; dass es einen dreitausend Jahre alten Pimmelwachstumscocktail aus Afrika gibt; dass ich etwas nicht näher benanntes essen soll, um abzunehmen, statt einfach weniger zu essen, um abzunehmen; dass jemand das coolste gadget für mich hat, das ich jemals bekommen könne; dass revolutionäre Brillen mich sicher durch die Nacht fahren lassen; dass ich meinen kleinen Lümmel um 
Wer ein bisschen naiv ist und das interessant findet, soll diese nicht digital signierte Mail – die nicht nur im Klartext, also offen wie eine Postkarte, durch das Internet befördert wurde, sondern auch auf dem gesamten Transportweg beliebig verändert werden konnte, ohne dass der Empfänger das bemerken könnte – beantworten. Unverschlüsselt, denn ein Schlüssel für die Antwort wurde nicht mitgeteilt. Wer braucht schon diese Diskretion in Gelddingen? Das kann man auch alles auf Postkarten machen. Die Kontoauszüge werden doch auch immer auf Postkarten gedruckt. Und bitte nicht an die Absenderadresse antworten, denn die ist gefälscht. Aber das mit den Dalehen stimmt. Fest dran glauben!