Unser tÀglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


💳GĂŒnstiger tanken mit unserer Tankkarte!

Mittwoch, 21. Februar 2024, 10:03 Uhr

Mit Emoji im Betreff. Ist sicher eine QualitĂ€tsspam. đŸ†ïž

GĂŒnstiger Tanken und Zeit sparen

Toll, da fehlt eigentlich nur noch „und lecker Schokochips geschenkt bekommen“. Wir haben ja alle so wenig Zeit.

Online Version ansehen | Newsletter abbestellen

Einmal mehr handelt es sich um eine dieser Spezialmails, deren Absender aus mir nicht nachvollziehbaren GrĂŒnden zur Auffassung gekommen ist, dass Internet-Mail noch nicht „online“ genug sei und dass man sich deshalb eigens eine „Online Version“ (mit echtem Deppen Leer Zeichen) anschauen mĂŒsse. Da will ich mal hoffen, dass man beim „gĂŒnstigeren Tanken“ nicht explizit eine Kraftstoffversion nehmen muss, um kein Wasser in den Tank gefĂŒllt zu bekommen. ⛜

Kostenfreie Tankkarten fĂŒr Ihren Firmenwagen

Aber ich habe gar keinen Firmenwagen.

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Jetzt erfahren wir auch endlich, warum man Zeit sparen sollte: Weil sonst die Tankkarte nach acht Tagen einfach weglĂ€uft. Wehe, man hat keine Zeit gespart. Dann ist sie futsch und kommt erst mit der nĂ€chsten Spamwelle dieser QualitĂ€tsvollpfosten aus dem Pesteingang wieder zurĂŒck. Also so ungefĂ€hr am 1. MĂ€rz. Vielleicht aber auch schon zwei, drei Tage frĂŒher. đŸ€­ïž

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ja, das ist genau mein Name. Eines von den beiden bin ich ja gerade. đŸ‘ïž

Kennen Sie das Zettelchaos jeden Monat? Sind Sie auch stÀndig auf der Suche nach fehlenden Tank- oder Mautbelegen? Zu welchem Fahrzeug gehört welcher Beleg? Wurden die verauslagten Kosten an Sie oder Ihre Mitarbeiter bereits erstattet?

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Nein, ich kenne das nicht, denn ich habe nicht nur keinen Firmenwagen, ich habe nicht einmal ein Auto. Auch einen FĂŒhrerschein habe ich niemals gemacht. Weil ich niemals ein Auto haben wollte. Wenn man in einer Stadt lebt, benötigt man keines. Wenn man dennoch eines hat, bringt es nur Kosten, Ärger, Stress und Probleme. Genau das Richtige fĂŒr Leute, die mit ihrem Geld und ihrer Lebenszeit nichts Besseres anzufangen wissen. Das ließ sich schon in den Siebziger Jahren sehr einfach ausrechnen – ja, ganz banal ausrechnen – und heute sieht es eher noch schlimmer aus. Eine Monatskarte des Nahverkehrs und zwei bis vier Taxifahrten im Monat sind immer noch billiger als ein Auto, wenn man sĂ€mtliche Kosten berĂŒcksichtigt. Und nein, das heißt nicht, dass der Nahverkehr oder die Taxe irgendwie billig wĂ€ren. Ich habe es allerdings in meinem Leben das eine ums andere Mal bedauert, dass ich in der Zeit, in der das noch einigermaßen preiswert war, keinen FĂŒhrerschein gemacht habe – denn mal eben kurz ein Auto leihen zu können, ist eine völlig andere und oft sinnvolle Sache. Heute ist sogar der Lappen eine teure Abzocke. Nun gut, als Fahrer eines bewĂ€hrten Muskelkraftfahrrades kommt man auch flott durch die Stadt, und wenn nicht so viele Autofahrer nach dem Motto „Ich sehe nichts, also ist da frei“ oder „Warum soll ich denn jetzt gucken, da kam gestern doch auch keiner“ fahren wĂŒrdenÂč, dann wĂ€re es sogar entspannend.

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Habe ich eigentlich schon erwĂ€hnt, dass ich keinen Firmenwagen habe? Dass diese Mail eine Spam ist, die wahllos, asozial und illegal an jede Mailadresse geschickt wird, die man irgendwo in den SĂŒmpfen des Internet fĂŒr eine Handvoll Bitcoin erwerben kann? Ja? Dann erwĂ€hne ich noch eine weitere Sache: Weiter oben stand ja, dass die Tankkarte auch bei der Suche nach Mautbelegen hilft. Das hĂ€tte ich gern mal etwas genauer ausgefĂŒhrt gesehen, aber der Absender dieser Spam scheint das fĂŒr so selbstverstĂ€ndlich zu halten, dass er nichts dazu schreiben mag. đŸ˜ïž

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Aha, es gibt also 100 Kiloakzeptanzstellen in Europa. Ich nehme mal an, dass hier mit „Europa“ die EuropĂ€ische Union gemeint ist. Diese besteht zurzeit aus 27 Mitgliedsstaaten. Ja, Estland, Lettland, Litauen, Kroatien und RumĂ€nien sind dabei, wĂ€hrend TĂŒrkei, Georgien, Ukraine und Albanien zurzeit noch im Aufnahmeprozess sind und erst demnĂ€chst dabei sein werden. Zusammen mit einigen anderen Staaten, bei denen ich eine stille Sehnsucht nach einer Zeit bekomme, in der Portugal noch das Armenhaus der EuropĂ€ischen Union war und in der das vor Hohn und Intelligenzverachtung nur so triefende Gefasel von einer Werteunion der Demokratie und Menschenrechte noch nicht so eine widerliche LĂŒge zum Schönreden einer tief korrupten Wirtschaftsunion mit politisch gefordertem und gefördertem Lohndumping war, in welcher es Konzernen, Banken und RĂŒstungsunternehmen immer besser und Menschen immer mieser gehen soll und immer mieser geht. Wenn ich Statista glauben darf, gab es im Jahr 2022 rd. 120.000 Tankstellen in diesem „Europa“. Achtzig Prozent der Tankstellen akzeptieren also eine Tankkarte dieser Spammer. Das ist erstaunlich. Mir persönlich ist nur ein Anbieter bekannt – das kann natĂŒrlich auch an mir liegen, die Information ist fĂŒr mich ja irrelevant – der Tankkarten anbietet, die an Tankstellen verschiedener Unternehmen zum Bezahlen verwendet werden können, und das ist die DKV Mobility GmbH & Co. KG. Die schreiben auf ihrer Homepage [Archivversion] ĂŒbrigens davon, dass sie ein europĂ€isches Tankstellennetz mit lediglich 67.000 Anbietern bieten. Interessanterweise ist dieser namenlose Tankkartenspammer, der illegale und asoziale Spam fĂŒr ein gutes Werbemittel hĂ€lt, also viel besser aufgestellt, so dass es schon ein bisschen erstaunt, dass er dazu nicht zuvörderst seine gewiss im großartigem Rufe stehende Firmierung nennen mag, allein schon aus ReklamegrĂŒnden. Was mag das wohl nur bedeuten? Und warum haben Spammer immer so eine lange Nase? đŸ€„ïž

Und wieso reden die von „Akzeptanzstellen“ und nicht von „Tankstellen“? Die werden doch nicht ihre Opfer ĂŒbern Tisch ziehen wollen? Mit Leistungen, die nur am Rande oder vielleicht auch mal gar nichts mit dem Betanken eines Autos zu tun haben? đŸ€”ïž

Mit einer illegalen und asozialen Spam kommt niemals etwas Gutes. Sonst wĂ€re es ja keine Spam geworden. đŸ›‘ïž

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Weil der Absender dieser Spam davon ausgeht, dass man der „Generation Teletubbie“ alles noch einmal sagen muss, gibt es ein großes „Nochmal“, in dem im Wesentlichen der Inhalt des bereits genossenen Textes noch einmal wiederholt wird, damit man das alles noch einmal lesen darf. Wer verstanden hat, was die Funktion eines Rollbalkens in einem Fenster ist und dass man damit einfach im Text zurĂŒckscrollen kann, um ihn nochmal zu lesen, gehört wegen seiner LernfĂ€higkeit und Hirnmasse vermutlich nicht zur „Zielgruppe“ dieser Spam. Ganz wichtig ist es, dass immer wieder ein neuer Link in den Text eingestreut wird. Sonst verpasst die „Zielgruppe“ es noch, an der richtigen Stelle im Text zu klicken. Und das wĂ€re doch schade fĂŒr das GeschĂ€ftsmodell dieses…

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…Spammers, der vermutlich – nein, ich habe keine Lust, mir neben der stinkenden Spam auch noch die garantiert nicht empfehlenswerte Website anzuschauen – nichts anderes als einen Vergleichsdienst anbietet und von diversen anderen Anbietern Geld dafĂŒr bekommt, dass er ihnen neue Kunden zutreibt. Apropos Verlinkung:

Technischer Betreiber: tradingtwins GmbH

Der so genannte „technische Betreiber“ scheint ja entweder keine Homepage zu haben oder diese lieber nicht zu verlinken, sonst hĂ€tte er bei so vielen Links sicherlich daran gedacht. Der hat nur Spam. Und Spam. Und dazu natĂŒrlich Spam. đŸ˜ïž

So, jetzt eine Portion „Das Übliche, bitte“:

Impressum
Pixel ProMarketing S.L. – Str Azor n5 Mijas-Costa – E-29651 MĂĄlaga
E-Mail: support@pixelpromarketing.com – GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Abdelhakim El Founti

Die „Pixelproster“: Ein Unternehmen, dessen GeschĂ€ftsmodell nur in Spam zu bestehen scheint und dass es hier zu einem eigenen Schlagwort gebracht hat. Das schafft nicht jeder! DafĂŒr muss man schon sehr nervig sein. đŸ„‡ïž

Beauskunftung
Sollten Sie Fragen zur RechtmĂ€ĂŸigkeit dieser E-Mail haben wenden Sie sich bitte direkt an die Pixel ProMarketing S.L.. Sie erhalten diesen Newsletter aufgrund Ihrer Double Opt in Anmeldung.

Nein, ich habe das nicht freiwillig bestellt, die haben nich noch einmal nachgefragt und ich habe es nicht nochmal bestĂ€tigt – genau das bedeutet das Wort „Double-Opt-In“. NatĂŒrlich wissen die Pixelproster das auch selbst ganz genau, und deshalb…

Sie erhalten diese Nachricht, da Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse gammelfleisch@tamagothi.de bei einem Portal oder einem sonstigen Dienst von uns oder einem unserer Partnerunternehmen angemeldet haben. Das Angebot ist eine kommerzielle Anzeige dieses Werbekunden, der allein fĂŒr den Inhalt verantwortlich ist. Ihre Daten sind lediglich beim Versender gespeichert. Der Werbekunde hat daher keinen Einfluss auf den EmpfĂ€ngerkreis der E-Mail.

…wird da noch einmal erklĂ€rt, was die damit meinen: Dass ich irgendwo in diesem Internet irgendwann einmal irgendeine Anmeldung bei irgendwas gemacht haben soll. Bei denen. Oder bei deren völlig ungenannten Partnern.

Das ist ĂŒbrigens auch nicht wahr. Ich habe die in dieser Spam verwendete Mailadresse erst vor ein paar Monaten verloren, weil sie von jemanden im Adressbuch seines so genannten „Smartphones“ gespeichert wurde, und eine Schadsoftware, eine trojanische App, diese Mailadresse von dort abgegriffen und zu kriminellen DatenhĂ€ndlern ĂŒbertragen hat. Manchmal habe ich wirklich Lust, jeden Menschen mit einem so genannten „Smartphone“ rĂŒckstandslos aus meinem Leben zu entfernen. Leider bleibt dann wirklich niemand mehr ĂŒbrig. Ich bin der Letzte in meinem gesamten Umfeld, der darauf besteht, ohne GĂ€ngeleien wie einen GewĂ€hrleistungsverlust selbst darĂŒber entscheiden zu wollen, welche Software er auf einem Computer ausfĂŒhrt, den er gekauft hat und immer schön mit Strom versorgt. đŸ™ïž

Wenn die Leute wenigstens meinen Wunsch respektieren wĂŒrden, dass meine Mailadresse nicht in den AdressbĂŒchern solcher zum intelligenzverachtenden Hohn auch noch als „smart“ bezeichneten GerĂ€te gespeichert wird, die oft mit mehr Schadsoftware als frĂŒher ein Windows 95 verpestet sind. Ja, hĂ€ufig sogar mit Schadsoftware, die bereits werksseitig aufgespielt wird, vom KĂ€ufer nicht deinstallierbar, versteht sich. Vermutlich muss da jeder erstmal selbst zum gebrannten Kind werden, am besten mit einem Schaden, der so fĂŒrchterlich weh tut, dass er auch nach einem Jahr dran zu knabbern hat. Die Auslieferung irgendwelcher „Gadgets“ mit werksseitig installierter Schadsoftware wird ĂŒbrigens auch immer bizarrer [der Link geht auf ein englischsprachiges Video].

Es hat einen Grund, dass ich diese illegal an Spammer geratene Mailadresse nicht öffentlich im Internet erwĂ€hnen mag und in solchen Zitaten regelmĂ€ĂŸig durch eine andere Adresse ersetze: Es ist fĂŒr mich sehr interessant, zu sehen, wo diese Mailadresse ĂŒberall wieder herauskommt und was mir dabei angeboten wird. Bis jetzt sind es Darlehen, Quacksalbermedikamente, Pimmelpillen, illegale GlĂŒcksspiele, Versicherungsvergleiche, Strompreisvergleiche, Datingspams und halbseidene bis betrĂŒgerische „Gewinnspiele“ fĂŒr Gutscheine aller Art, bei denen man einmal blitze blanke datennackt ziehen muss, damit die DatenhĂ€ndler aus dem Sumpf des Internet auch mal mehr als nur eine Mailadresse verkaufen können. Mit Name, Anschrift und Geburtsdatum erzielt der Datensatz ja auch einen viel höheren Preis, und diese Angaben muss man bei diesen „Gewinnspielen“ immer machen. Ach ja, und Phishingspams aller Art.

Wenn diese spammenden „Pixelproster“ oder diese spammenden „Handelszwillinge“ der Meinung sind, dass ich hier lĂŒge, können sie mir ja gern mal den sicherlich vorhandenen Nachweis fĂŒr meinen Double-Opt-In vorlegen. Den werden sie ja auch rechtlichen GrĂŒnden irgendwo aufgehoben haben. Ich bin da sehr gespannt drauf. Mails von mir sind ĂŒbrigens immer digital signiert. đŸ™ƒïž

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Wer da klickt, lasse alle Hoffnung fahren! đŸ”„ïž

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Diesen Fehler kriegen die Pixelproster aus ihrem Spamskript nicht mehr raus. GefĂ€llt mir, denn ich mag es nun einmal, wenn die Spam automatisch aussortiert wird. Das spart mir – im Gegensatz zu einer Tankkarte – eine Menge von meiner begrenzten Lebenszeit. đŸ€–ïž

ÂčIch bin froh, dass die Idioten unter den Autofahrern eine Minderheit sind und dass die allermeisten Menschen aufmerksam und vernĂŒnftig fahren. Sonst wĂ€re ich vermutlich schon tot. Gestorben, weil eine triviale Nachricht auf dem Telefon fĂŒr Autofahrer wichtiger als die Verkehrsbeobachtung ist, so dass sie einfach auf ihre ausgelagerte Hirnmasse schauen und blind durch die Stadt fahren.

3 Kommentare für 💳GĂŒnstiger tanken mit unserer Tankkarte!

  1. Herr B. sagt:

    Ich bin der Letzte

    Ich schließe mich diesen AusfĂŒhrungen in vollem Umfang an und bleibe dabei: Internetz hat auf dem HĂ€ndy nix verloren. Das ist ein Telefon, damit kann man mit anderen Leuten REDEN. FĂŒr alles andere gibt es den PC.

    Auch wenn man an der Kasse bei Rewe und Co. immer mehr Menschen sieht, die mit ihrem Schmartphone herumfuchteln, um noch 10 Prozent Rabatt auf einen Joghurt herauszukitzeln. Nach einem Datenstriptease, versteht sich.

  2. P.C.User sagt:

    In Berlin gibt es außer Auto- auch sehr viele Rad- oder Rollerfahrer der beschriebenen Art – links oder rechts auf der Straße, dem Rad- oder Fußweg, auch in Querrichtung, auf dem FußgĂ€ngerĂŒberweg, ĂŒber die FußgĂ€ngerampel – eigentlich jede Ampel oder Fahrspur bei jeder Farbe oder sonstiger Vorfahrtsregelung, im Park und … wo eigentlich nicht? … in jeder möglichen Geschwindigkeit aus allen möglichen und unmöglichen Richtungen. Die Textnachricht [] (oder den Stadtplan?) gern in der einen Hand, die andere am Lenker – oder auch nicht. Demonstrativ dicke Kopfhörer auf. Zum GlĂŒck *nicht*alle*. Wenn so ein Roller mit 20 km/h oder mehr auf dem BĂŒrgersteig haarscharf an mir *vorbei*rauscht, bin ich jedes Mal froh… Zwei Mal haben mich schon welche mit dam Rad angefahren… Vorigen Monat war ich mit dem (Dienst)Auto unterwegs zum Kunden – bekomme grĂŒnes Licht und 1 m vor mir kreuzt ein eiliges Fahrrad – meine Bremsen sind jedenfalls in Ordnung… Drei Ampeln weiter derselbe nochmal mit demselben Versuch. Mir hat mein Vater damals noch beigebracht, daß man als Radfahrer quasi gar keine Knautschzone hat und sich schon deshalb nicht blind darauf verlassen sollte, daß einem die Vorfahrt immer korrekt gewĂ€hrt wird. Aber was rede ich – Solange Leute in den Graben fahren, weil eine Stimme gesagt hat: Hier rechts abbiegen!!

    Was „Wischfone“ angeht – bei jeder neuen Version sitze ich etwa drei Wochen an den Einstellungen, um alles auszuschalten, was geht.
    Zugegeben, die entgegengesetzte Philosophie zu „erstmal geht alles und alles ist aktiv“ (auch von gewissen PC-Betriebssystemen bekannt), wĂŒrde mir sehr entgegenkommen, etwa wie bei OpenBSD, wo man jeden Port und Dienst, den man braucht, selbst aktivieren muß. (Aber auch das heißt: Lesen, ĂŒberlegen… Geht nicht eben mal schnell nebenbei.)
    Und die paar ProgrĂ€mmchen, die ich benutze, habe ich mĂŒhsam ĂŒber Jahre zusammengesucht – am liebsten gar keine Netzwerkfunktion, jedenfalls kein Nach-Hause-Telefonieren, und wenn – dann nur sowas wie der Browser mit Ad- und Skriptblocker als Plugin und K9-mail – denen erlaube ich auch nicht, die „Kontakte“ zu lesen; die sind nur fĂŒr’s Telefonieren (und SMS – nennt mich altmodisch). Da das Ding sowieso an ist, muß ich nach einem langen Tag außer Haus nicht erst den PC starten, um zu sehen, daß außer 3x Spam keine eMail reinkam … „Unser tĂ€glich Spam“ funktioniert ĂŒbrigens mit uBO, ohne Bilder, Scripte und externe CSS ganz gut. Wenn mich der Text neugierig macht, kann ich Bilder immer noch erlauben und nachladen. 🙂

    • In Berlin gibt es außer Auto- auch sehr viele Rad- oder Rollerfahrer der beschriebenen Art – links oder rechts auf der Straße, dem Rad- oder Fußweg, auch in Querrichtung, auf dem FußgĂ€ngerĂŒberweg, ĂŒber die FußgĂ€ngerampel – eigentlich jede Ampel oder Fahrspur bei jeder Farbe oder sonstiger Vorfahrtsregelung, im Park und 
 wo eigentlich nicht?

      Wie einige in Berlin radfahren, habe ich das eine oder andere Mal in Dashcamvideos von Autofahrern gesehen und nur so etwas wie »Darwin wird das schon regeln« gedacht. Gut, selbst hier in Hannover gibts ein paar Vollidioten mit FahrrĂ€dern. Mein absoluter Favorit ist spĂ€tabends auf der falschen Seite freihĂ€ndig bei Rot ĂŒber die Kreuzung Hildesheimer Straße/Geibelstraße – Hannover mag aus Berliner Sicht ziemlich provinziell anmuten, aber da ist schon ganz ordentlich Verkehr! – geflitzt, den Blick entschlossen auf das Scheißhandy gerichtet. Als ob man als Radfahrer nicht genau wĂŒsste, dass man das Kanonenfutter des Straßenverkehrs ist! Gerade auf der Hildesheimer (sehr verkehrsreich, Busse, eine Menge LKWs, viele Ortsunkundige) ist mit Geisterradlern schon so viel Übles passiert, dass wenigstens die Polizei mal energisch dagegen vorgeht. Aber dann auch noch mit Handy, weia! Das muss man doch selbst merken, was fĂŒr eine dumme Idee das ist.

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