Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Let’s benefit from sites collaboration

Mittwoch, 23. September 2015, 14:32 Uhr

Hi There!

Hey, das ist ja genau mein Name! Gut…

My name is Kamil Goodman…

…dass du auch einen Namen hast und…

…and I‘m SEO Manager.

…einen tollen Job. Ich bin übrigens Spamfresser, und gerade fresse ich deine Spam. Das ist aber nur meine Diät, denn noch lieber würde ich dich frühstücken.

I am in the process of creating a new project.

Du sagtest doch, du seiest SEO. Als solcher ist es nicht dein Job, etwas zu erschaffen, sondern irgendwelche – meist halbseidenen oder gar kriminellen – Websites, für die sich ohne Spam aus gutem Grund keiner interessieren würde, mithilfe auf Google gerichteter Spam in den Suchergebnissen nach oben zu spammen. Du bist dabei so „schöpferisch“, wie ein Spammer „kommunikativ“ ist.

Our sites represent similar themes, Thats why I believe that cooperation would be a really great idea.

Oh, du hast dir meine Website angeschaut? Das Impressum scheinst du dort aber nicht gefunden zu haben, und deshalb hast du nicht meine Kontaktadresse angemailt, sondern stattdessen deine hirnverachtende Drecksspam in mein Honigtöpfchen gemacht.

I would like offer you a 3-way link exchange.

Ich habe auch ein Angebot für dich. das ich dir gern anböte: Ein Schuss mit einer doppelläufigen Schrotflinte. Nicht auf den Kopf gezielt, weil da bei dir nichts mehr kaputtzumachen ist, sondern auf deinen Bauch. :evil:

Of course, if article exchange is not something you would be interested in, then we still can make trade with banners, regular textlink or graphic link with http://www.tamagothi.de/.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie heiß ich darauf bin, auf meiner Website Werbung zu schalten, weil ein krimineller und asozialer Spammer mir in seiner Drecksspam erzählt, dass das eine tolle Idee sei.

Wofür soll ich überhaupt Reklame machen; was zum hackenden Henker soll ich eigentlich verlinken?

Let me send you last article on my site: http (doppelpunkt) (doppelslash) www (punkt) vegasmaster (punkt) com (slash) casino (strich) experts (slash) john (strich) grochowski (slash) casino (strich) stories (strich) from (strich) the (strich) casino (strich) floor (slash)

Ach so: Irgendwelche Internet-Zockhöllen mit so genannten „Spielen“, die von den Betreibern beliebig und für den Zocker unentdeckbar manipuliert werden können – und deren Betreiber aus einem nicht näher kommunizierten Grund zur Auffassung gelangt sind, dass sich ihr Angebot nur mit illegaler und asozialer Spam erfolgreich „vermarkten“ lässt.

Ich müsste meine paar Leser schon ganz schön verachten, wenn ich ihnen Links darauf oder sogar richtige Reklame dafür zumuten würde…

If you need any further information, feel free to contact me.

Nein danke, ich habe einen Blick in einen Charakter getan, der nun keine Lust auf Vertiefung mehr hat.

Yours sincerely,
Kamil Goodman

Geh sterben; langsam, einsam und schmerzvoll sterben, du Erzekel! :evil:

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

4 Kommentare für Let’s benefit from sites collaboration

  1. benediktg sagt:

    Gibt es einen Unterschied zwischen Linktausch und SEO?

    • Na ja, man kann „Suchmaschinenoptimierung“ durchaus als einen technischen Job verstehen, der nicht anrüchig ist. Dann achtet man auf eine saubere semantische Auszeichnung der Inhalte, auf das Hinterlegen einer XML-Sitemap, man pingt die Suchmaschinen über die vorgesehene API an, wenn man etwas veröffentlicht hat, man achtet generell auf Dinge, auf die eine Suchmaschine auch achtet (saubere Rechtschreibung, geeignete Positionierung der Inhalte innerhalb des dargestellten Dokumentes, durchschaubare Navigation, Verzicht auf JavaScript-Tricksereien anstelle guter alter HTML-Auszeichnung, keine unsichtbaren oder schwer sichtbaren Fülltexte, die den eigentlichen Inhalt überlagern, synataktisch und semantisch korrektes HTML). Wer so etwas macht, ist kein Spammer. Aber um auf diese Weise „SEO“ machen zu können, muss man ja Inhalte haben, die auch einen gewissen Wert für Leser haben – also etwas anderes sein als die x-te schnell aufgeschäumte und lieblos hingeklatschte Affiliate-Dreckssite im Web, die irgendwelche Naivlinge zu einem windigen „Casino“ lockt.

      Wenn ich so etwas als Dienstleistung anböte, würde ich mich nicht SEO nennen. Einfach, um nicht wie ein Spammer wahrgenommen zu werden. Leute, die sich immer noch selbst als „SEO“ bezeichnen, müssen damit leben, von mir Spammer genannt zu werden, weil sie sich im Grunde selbst so nennen. Dummheit ist eben nachteilig. ;)

      • benediktg sagt:

        Wie sieht das denn dann mit deiner rechten gutschreibung aus SEO-Sicht aus?

      • Die ist SEO-mäßig eine Katastrophe. Aber das ist mir egal. Das einzige Blog, wo ich immer ein bisschen an die Suchmaschinen denke, ist „Unser täglich Spam“, denn je besser es gefunden wird, desto schlechter für die Spammer. (Inzwischen sogar mit angepasstem Design für die Betrachtung in einem Wischofon, denn damit machen ja immer mehr Leute ihre Mail.)

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