Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Hello der Fremde

Freitag, 2. April 2010, 00:04 Uhr

Aber Bonjour die Spam. Von diesen tollen „Liebesbriefen“ der Betrüger kann ich gar nicht genug bekommen, und wie ich an diesem Machwerk sehe, gibt es die auch in schlecht. Ich zitier hier einfach mal im beeindruckenden Original-Layout der Mail:

Hallo. Du bist verwundert meinen brief zu sehen? Ich fand deinen account auf der webseite dating. Moeglich „FriendScout24″ oder „Neu“. Entschuldige meinen deutsch. Ich bemuhe mich deutsch besser zu studieren. Ich denke du kannst meinen brief verstehen.
Ich suche die freunde und auch es ist die vorliegende Liebe moeglich. Aller kann sein. Ich plane Deutschland kurz danach anzukommen. Zu meiner Cousine. Moeglich werde ich zu Deutschland fuer immer ankommen. Die Cousine wird mir vom geld und die unterstuetzung helfen. Ich will nicht einsam sein wenn ich in Deutschland ankommen werde.
Meinen Namen ist Diana. Icn bin 29 Jahre Alt. Lebe ich in Lettland. Riga. Meine Eltern denken dass ich gluecklich in Deutschland sein kann.Meine Grossmutter war Deutsche.
Deutchland ist meine historische heimat. Ich werde deine antworrt warten. Moglich ich werde dir interessant sein. Und wir moeglich sein wir koeennen von den freunden oder mehr. Wir koenen es rechtzeitig sehen. Ich werde dir die fotografien im nachsten brief schicken.Ich warte deinen brief. versprich, bitte zu antworten.
Ich schrieb den brief aus dem internetcafe. Diesen brief von allgemein Mail.
Schreibe die antwort auf meinen persoenalich email: di29iana (at) mynet.com

Diana

Aber ich glaube, für „die vorliegende liebe“ bin ich nicht der Richtige, um zu hoffen, dass wir „koeennen von den freunden oder mehr“. So gehen die herzzerreißenden Geschichten auch an mir vorbei, mit denen einsamen Interessierten von gut geübten Betrügern das Geld aus der Tasche gezogen wird, während sie auf das Treffen hinfiebern. Das Treffen gibt es natürlich genau so wenig, wie es diese Frau mit ihrer gefälschten Absenderadresse gibt.

Und dass sie in einem Internet-Café nicht an ihre „persoenalich email“ bei einem Freemail-Provider kommen soll, gehört zu den dümmsten denkbaren Ausreden dafür, dass die Absenderadresse nicht dazu geeignet ist, so einen Schrottbrief durch einen Klick auf „Beantworten“ zu beantworten.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

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