Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Click here“

[Anmeldung abgelaufen] KONTO-ID: gammelfleisch@tamagothi.de

Sonntag, 14. Mai 2017

Das ist ja nett, dass die Konto-ID die Mailadresse ist. So kann man sie sich wenigstens merken. Aber ich habe mich doch gar nicht angemeldet.

Sie haben Probleme beim Lesen dieser E-Mail? Schau es dir in deinem Browser an.

Sie haben Probleme mit den beiden Anredeformen in der deutschen Sprache? Dann kauf dir eine verdammte Tüte Deutsch! 😀

Heute abgelaufen!

Das ist ja schön, dann gibt es bestimmt demnächst keine Spam mehr von dir.

Dies ist die letzte Erinnerung für Ihr Konto!

Das ist ja schön, dann gibt es bestimmt demnächst keine Spam mehr von dir.

[Letzte verfügbare Plätze – noch zwei Stunden verbleibend]

Wie jetzt, Reise nach Jerusalem? Und die ganzen Stühle wollen einfach nicht voll werden? Wundert mich nicht, denn man muss schon ein bisschen naiv sein, um auf eine Spam hereinzufallen, die mit vielen Worten nichts sagt.

––––––– Kontodetails ––––––
Konto-Nr: 7607235-738
Kontostand: 250 $
E-Mail: gammelfleisch@ŧamagothi.de
Status: abgelaufen
–––––– Ende Kontodaten ––––––

Komisch, im Betreff hatte ich noch eine gut einprägsame Konto-ID, und jetzt ist es doch schon wieder so eine entsinnte Ziffernfolge. Macht aber nichts, das Konto (von dem ich gar nichts weiß, und auf dem trotzdem 250 Dollar herumliegen) ist ja sowieso abgelaufen. Da ist ja nichts mehr zu machen…

Um dieses Konto auch weiterhin zu nutzen, klicken Sie bitte HIER und melden Sie sich mit der gleichen, oben in den Kontodaten angegebenen E-Mail-Adresse an.

…außer auf „Click here“ zu klicken, um es trotzdem zu nutzen. Und eigentlich ist es auch quatschegal, ob das „Konto“ abgelaufen war oder nicht, denn…

Wenn es Ihnen nicht gestattet ist, die angegebene E-Mail-Adresse zu verwenden, dann benutzen Sie bitte eine andere E-Mail-Adresse und teilen Sie uns Ihre neue E-Mail-Adresse mit.

…man – das heißt hier: jeder – kann ja einfach mit jeder beliebigen Mailadresse ein neues „Konto“ eröffnen, auf dem dann wieder 250 Dollar in irgendwelchen angezeigten Zahlen herumliegen. Das kostenlose Geld scheint wohl gerade nicht so gut wegzugehen. Oder anders gesagt: Der gesamte „Inhalt“ dieser Spam war eine völlig unnötige Mitteilung, deren einzige „Funktion“ nur darin bestehen kann, jeden Menschen mit normaler Intelligenz und Lebenserfahrung auszusieben, so dass nur noch hinreichend dumme Menschen mit ausgeprägten Gierreflexen für die Beschissnummer mit den Binären Optionen übrig bleiben. Die glauben dann vielleicht sogar, was irgendein Verbrauchtwagenverkäufer in einem YouTube-Video in einer ganz tollen und vielfach unfreiwillig komischen Website erzählt und werden auch nicht stutzig, wenn sie mit dümmstmöglichen Ködern angelockt werden sollen:

Das Handelssystem der Privatbankiers, dass die Quantentechnologie nutzt! Werden Sie Mitglied des exklusiven Clubs.

Nicht einmal der Fehler in diesen anderthalb Sätzchen wurde in den ganzen Monaten korrigiert. Wozu auch? Wenn der Spammer sich Mühe geben würde, könnte er ja auch gleich arbeiten gehen. Der lebt übrigens auch nicht von seiner eigenen Reichwerdmethode mit Quantenquark, sondern kassiert lieber von windigen Brokern Affiliate-Geld dafür, dass er ihnen neue Kunden zutreibt, die an seine Reichwerdmethode mit Quantenquark glauben.

Mit freundlichen Grüßen,

HBSwiss Admin

Mit freundlichen Grüßen von einer aufdringlichen Schmeißfliege, die seit Monaten nervig in dem Spamfiltern herumbrummt.

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©2017 HBSwiss | Alle Rechte vorbehalten

Hui, mit proklamierten Immaterialgüterrechten auf den Text einer massenhaft versandten E-Mail! Verklag mich doch, Spammer!

Sign up now to claim your exclusive welcome offer!

Samstag, 6. Mai 2017

Oh, was ist denn das? Das hatte ich ja wirklich lange nicht mehr. Ich habe wirklich schon geglaubt, die ganzen Affiliate-Lumpenkaufleute seien inzwischen auf die Anpreisung des schnellen Reichwerdens durch Binäre Optionen umgestiegen, aber das hier ist tatsächlich noch eine dieser Casino-Spams, die ich so lange schon nicht mehr gesehen habe und doch nicht einen Tag lang vermisste. Hoffentlich wird das niemals wieder so schlimm wie mit den bis zu zehn täglichen und immer gnadenlös blöden Affiliate-Spams für das Magic Box Casino!

Weils zurzeit so selten ist, hier ein Screenshot des vom Spammer beabischtigten HTML-Designs seines Infomülls:

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An den tollen, so freigiebig verschenkten Bonussen (oder für Lateiner: Boni) sieht man ja schon, wie wenig die auf dem Bildschirm angezeigten Zahlen in Wirklichkeit wert sind.

Wer trotzdem einem anonymen Gegenüber, das ein in der BRD illegales Glücksspiel veranstaltet und das den gesamten Spielablauf vom Spieler unbemerkt und aus Spielersicht unbeweisbar manipulieren kann, Banknoten der Europäischen Zentralbank geben will, um dafür virtuelle Jetons zu erhalten, weil ein Spammer ihm diese tolle Idee mit tollen, infantil anmutenden Bildern angepriesen hat: Ihr seid alle erwachsene Menschen. Viel Spaß! Glück wirds wohl eher weniger geben… :mrgreen:

Profil nicht registriert [Letzte Warnung]

Dienstag, 25. April 2017

Sonderangebot! Katzen im Sack, nur noch 0,00 €.

Ich werde zum letzten Mal gewarnt? Wovor? Werde ich etwa erschossen, wenn ich auf diese letzte Warnung nicht reagiere? 😯

Sie haben Probleme beim Lesen dieser E-Mail? Schau es dir in deinem Browser an.

Übersetzt von Spamdeutsch in Klardeutsch bedeutet das: „Das miese HTML in unserer HTML-formatierten Spam ist objektiv unlesbar? Dann klick in die Spam und schau dir erstmal das miese HTML in unserer Website an!“

Dies ist Ihr Account HBS6F212

Wo? Bei was? Wenn ich den Account gar nicht kenne, kann er ja nicht so wichtig sein. Immerhin hat er geheimnisvolle Buchstaben und Zahlen, die kontextlos im Spamfilter um Beachtung buhlen.

Profil: Nicht registriert
Preis: Keine Gebühr (Mitglied) HB1
E-Mail: gammelfleisch@tamagothi.de
Läuft am: 25 – April – 2017 um Mitternacht

Aha, deshalb kenne ich ihn nicht. Ich bin „Nicht registriert“. Die freundliche Sphinx, die hier den Wanderer durch Netzes Weiten mit der ins Postfach gekackten Rätselfrage quält, um was zum hackenden Henker es sich überhaupt handelt…

  • …hat also Accounts für ein nicht näher bezeichnetes Dingens,
  • …welche an E-Mail-Adressen gesendet weren, die mit einem Harvester im Web eingesammelt wurden,
  • …die gar nicht bei diesem nicht näher bezeichneten Dingens registriert sind,
  • …was aber nichts macht, weil das Dingens nichts kostet,
  • …und nur heute um Mitternacht läuft.

Fürwahr, Spammer, du bist ein ganz Großer! Aber ob wohl jemand deine kostenlosen, um Mitternacht mauzenden Katzen im Sack haben will? Wenn sie mit einer illegalen, asozialen und gnadenlos dummen Spam kommen? Da müsste man aber ganz schon blöd sein.

Bitte füllen Sie die Registrierung aus Greifen Sie auf Ihr aktualisiertes Konto zu.

Und, um was geht es? 🙂

Ihre Anmeldung:

=> Klicken Sie hier, um Ihre Registrierung abzuschließen

Endlich ein „Click here“. Und, um was geht es? 😀

Kann ohne Vorankündigung ablaufen

Schnell machen, sonst ist es weg! Und, um was geht es? :mrgreen:

Diese Nachricht wurde bestimmt für ‚gammelfleisch@tamagothi.de‘

Stimmt, deshalb steht diese Mailadresse ja auch als Empfänger im Header der Mail. Und, um was geht es? 😯

Abmelden oder Update-Einstellungen | Um uns zu kontaktieren Sie bitte auf diese E-Mail antworten.

Und, um was geht es? Und wer seid „ihr“ überhaupt? ❓

Ach! Entf!

Ich kenne es ja, dass Spammer hochnotkomische sprachliche Verrenkungen machen, um Wörter zu vermeiden, die fast überall zu einem Aussortierten ihres Mülls als Spam sorgen. Aber dass mich ein Vollhonk von Spammer in einer Spam der hier zitierten Länge zu Etwas auffordert, ohne auch nur eine Andeutung zu machen, um was es sich bei diesem Etwas handelt – ist es Pornografie, ist es eine Reichwerdmethode, ist es ein Schnellballsystem oder ist es ein kleines Fotoalbum mit den wärmsten Szenen aus der Kanzlerschaft Angela Merkels – das ist gnadenlos doof. Ob es wohl jemanden geben wird, der wegen einer Katze im Sack in eine Spam klickt?

Sie müssen verrückt sein!

Freitag, 21. April 2017

Ja, stimmt. Ich schaue mir an, was sich im Glibbersieb des Spamfilters verfangen hat. Wer diese Form der „dunklen Materie“ sehen möchte, muss schon einen kleinen Schaden haben.

Hat Ihnen die letzte Woche 35.000 € eingebracht?

Auf eine Anrede musst du bei derart drängenden Fragen natürlich verzichten.

Wenn ja, dann werde ich Sie in Ruhe lassen und die Chance jemand anderem gewähren.

Ach! So ist das!

Na, wenn das so ist, dann hole ich mir besser mal 50.000 Øre ab. Wenn du dann endlich damit aufhörst, deine Affiliate-Spam für irgendwelche hochnotwindigen Broker in mein Postfach zu machen…

PREMIUM SERVICE GUARANTEED

Falls nicht, ist dies das letzte Mal, dass ich Ihnen anbiete, Mitglied bei uns zu werden.

…hat sich die kleine Investition ja gelohnt. 😉

Ach nee, Spammer, du hast mir ja neulich schon versprochen, dass ich deinen kopfentkernten Sondermüll nur genau EIN MAL sehen würde. Und damit es glaubwürdiger wurde, hast du mir deinen Müll mit diesem Betreff binnen fünfer Minuten gleich zweimal ins Postfach gemacht.

LIMITED EDITION

Ich kann Ihnen das alles KOSTENLOS geben.

Oh, toll! Kostenlose 35.000 Øre! 😀

Klicken Sie hier, um dem inneren Kreis beizutreten, der täglich davon profitiert.

Klicken, um in den inneren Kreis zu kommen? Das hört sich ja an, als ginge es dort direkt zur Klapsmühle. Aber nein, es geht nach der üblichen Kaskade von Trackingskripten und Umleitungen zum unveränderten HBSwiss-Design der Binäre-Optionen-Affiliate-Spammer in der Domain hbswiss (punkt) com. Diese Spammer wenden allerdings nicht ihr von ihnen selbst vorgeschlagenes Verfahren zum Abholen von 35.000 Øre pro Woche an, sondern leben lieber von so einem Pfennigkram wie den Affiliate-Judasgroschen, die sie von windigen Brokern dafür bekommen, dass sie ihnen neue Kunden zutreiben. Wer ein Gehirn gewöhnlicher Leistungsfähigkeit hat, kann sich damit sicherlich selbst denken, was es bedeutet, wenn eine Reichwerdmethode nicht von ihrem Anbieter angewendet, sondern nur in Spam angepriesen wird – und wer das nicht sofort einsieht, fühle sich von mir aufgefordert, mit einem erwachsenen Menschen durchschnittlicher Bildung über dieses Thema zu sprechen.

TOP QUALITY - 100% CONFIDENT

Mit freundlichen Grüßen,
Hans Berger

Schade eigentlich, dass du dein Geld nur durch illegale und asoziale Spam loswirst, nicht?! :mrgreen:

Copyright © 2017 HBSwiss LTD – All Rights Reserved

Diese Spam ist wertvolles geistiges Eigentum eines geistig sehr eigentümlichen Spammers. :mrgreen:

Diese Nachricht wurde beabsichtigt für gammelfleisch@tamagothi.de.

Sieht man ja auch am Empfängerfeld der Mail.

Falls Sie unseren Newsletter bereits abonniert haben, aber nicht mehrdaran [sic!] interessiert sind, können Sie ihn hier abbestellen.

Ich bin ja mal gespannt, ob du diesen Fehler noch in diesem Jahr korrigiert kriegst. Im Moment ist es eine sehr geeignete Filterregel, die hoffentlich vielen Menschen die Konfrontation mit deinem betrügerisch vorgetragenen Affiliate-Dreck erspart.

Übrigens, wer sich über die lustigen Bilder wundert, die ich völlig kontextlos in den Text gestreut habe: Diese Gagagrafiken habe ich aus der betrügerischen Website unter hbswiss (punkt) com entnommen, wo übrigens immer noch „Das Handelssystem der Privatbankiers, dass [sic!] die Quantentechnologie nutzt!“ angeboten wird. Es ist wirklich schwierig, bei dieser Präsentation des Affiliate-Geschäftes nicht an eine psychiatrische Klinik als möglichen Ursprungsort zu denken.

Programmvorstellung – Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung mit finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Samstag, 8. April 2017

Heute im Angebot: Geldhebel!

Sehr geehrte Damen und Herren

Zwei von diesen Dingen bin ich nicht. Ich bin weder eine Dame, noch werde ich vom Spammer geehrt.

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Aha, durch Geldhebel. Da hebelt man dran, und dann wird Geld. :mrgreen:

Das es für den Normalbürger seit Jahren fast unmöglich ist eine Finanzierung zu bekommen ist kein Geheimnis mehr und hat sich zur weltweiten Tendenz entwickelt. Dafür haben die Banken mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber ihren Kunden gesorgt.

Dafür sind meine Mitmenschen aber teilweise ganz schön verschuldet.

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Oder ist es ein Hirnhebel? Der durch ständige Wiederholung angesetzt wird? Bis die Vernunft ausgehebelt ist? Flutsch, das war das Hirn?

Es gibt auch genuegend Hinweise auf eine kommende Krise mit allen unangenehmen Konsequenzen und Aenderungen im Finanzsystem bis hin zur Abschaffung von Bargeld. Hier ist jeder selbstverantwortlich wie er fuer sich und seine Familie vorsorgt. Der Staat wird nicht mehr helfen. Ungenuegende Altersversorgung und Ausbreitung der Armut sind schon in Sicht und von den Politikern bestaetigt. Aber zu den aktuellen und zukuenftigen Finanz- und gesellschaftlichen Problemen informieren wir Sie in einen anderen Newsletter.

Hey, im vorigen Absatz (vor dem Hebel-Refrain) konntest du aber noch Ümläüte. Und jetzt hast du einen ganzen Absatz aus einer anderen Quelle abgeschrieben? Und weil du gar nicht richtig verstehst, was du da kopierst, bemerkst du solche kleinen Fehlerchen nicht? Du bist aber auch ein ganz Großer! Hauptsache, du kennst dich mit dem Geldhebel aus!

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Strophe – Refrain – Strophe – Refrain – Strophe – Refrain…

Wir haben als Konsequenz dieser Finanzpolitik eine neue Strategie entwickelt die in Zusammenarbeit mit privaten Geldgebern und mit gesicherten Geldeinlagen in privaten Geldinstituten zu einer Auszahlung von 240.000,00 Euro innerhalb von max. 4 Monaten führt und nach 8 Jahren zu einer zweiten Zahlung in Höhe von 700.000,00 Euro. Die Tilgungs- und Zinsverpflichtungen werden von den Anlagerenditen bedient – Sie müssen keine Raten oder Vericherungsprämien zahlen.

Aha, ihr, du oder sonstwas habt also eine Geldsteckdose, aus der ihr einfach 240.000 Øre in vier Monaten ziehen könnt, die auf noch ungeklärte Weise (geschlechtliche Fortpflanzung von versauten Banknoten oder Knospung an gut in Saft stehendem Münzgeld) zu 700.000 Øre werden.

Moment, diesen ganzen Stil habe ich doch 2015 schon einmal gesehen

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

…und 2015 war genau so ein nerviger, hirnloser Spruch immer wieder zwischen die ganzen behaupteten Absurditäten gekleistert.

Zusaetzlich haben Sie die Moeglichkeit Ihr neues Vermoegen vor Totalverlust oder schleichender Entwertung durch einen moeglichen Zusammenbruch von Euro oder US $ zu schuetzen. Mehr Information hierzu auf Anfrage

Jetzt wieder der Autor ohne Umlaute, der mir frei von tieferem Denkvermögen von meinem neuen Vermögen erzählt, dass ich noch gar nicht habe (und das aus einer noch nicht näher erläuterten Geldsteckdose kommen soll), aber jetzt schon vor dem Zusammenbruch der Zivilisation und vermutlich sogar vor einer Übernahme des Planeten Erde durch wuschelhaarige Fiepswesen eines benachbarten Sonnensystemes schützen kann. Dieser Autor ohne Umlaute scheint seine Informationen aus Websites zu haben, die ich auch manchmal überfliege – aber er nimmt sie ungleich ernster als ich.

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Das scheint die neue Strategie zur Hirnbeseitigung durch Spamhebel zu sein – ohne Wenn und Aber! 😀

Fordern Sie unsere Information und Antrag an, und Sie können selbst sehen wie dieses Programm arbeitet. Wir haben dieses Programm ein Jahr zur Probe laufen lassen und unsere Kunden sind zufrieden. Gerne nennen wir Ihnen Kunden die bereit sind mit Ihnen zu reden und Ihre Erfahrungen mit uns mitteilen.

Ihr klingt, als hättet ihr ein Schneeballsystem im Angebot. Und überhaupt: Wer zum hackenden Henker seid ihr eigentlich?!

Neue Strategie zur Kapitalbeschaffung durch finanzielle Hebel – ohne Wenn und Aber

Ach ja, die mit dem Spruch und ohne Namen.

Mit freundl. Gruss

Michael Renner

Oh, gucke mal, da ist ja doch ein Name, der unter einem Text steht, der erkennbar von zwei Personen geschrieben wurde. Der Name wird gaaaaanz sicher echt sein. Und die „Freundlichkeit“ des Grußes wurde abgekürzt.

Pro Futuro Finance Service S.A.

Avenida San Martin 1202

10078 Santo Domingo

Dominican Republic

Telefon +1829 474 xxxx

E-Mail office@pxxxxxxxxxxxxe.com

Nr. Imp. Int. PFFS 2228F15

Was diese wunderbare Geldserviceklitsche, die mit millionenfacher Spam jedem einen ordentlichen Batzen Geld verspricht, nicht hat? Richtig: Sie hat keine Website. Wozu auch. Sie setzt für ihre Reklame lieber auf illegale und asoziale Spam, die gnadenlos dumm formuliert wird.

Natürlich hat die angegebene Mailadresse nichts mit der Absenderadresse zu tun. Man kann diese Spam nicht beantworten, indem man auf Antworten klickt. Der Absender ist gefälscht. Aber hey, es geht ja nur um Geld, was kann dabei schon passieren?! 😈

Wenn Sie keine Newsletter möchten, klicken Sie hier
unsubscribe@pxxxxxxxxxxxxe.com

Ah, endlich ein „Click here“, der mit Abstand dümmste Text, den man in eine Mail schreiben kann! Das ist ein ganz sicheres Kriterium, um Müll automatisch auszusortieren. Solche Textfragmente kommen nur in den Kommunikationsversuchen von Werbern, Vollidioten und Spammern vor; also von Gestalten, die man seinem Dasein einfach nicht hinzufügt, damit man mehr vom Leben hat. Ein haushaltsüblich intelligenzbegabter Mensch, der mit einem anderen Menschen kommuniziert, wird hingegen immer auf dermaßen sinnlose Textstummel verzichten. (Allein schon deshalb, weil nicht jeder Empfänger in seine E-Mail „klickt“, manche drücken auch eine Taste oder greifen in einen Touchscreen – und spätestens seitdem gefühlt jeder ein Smartphone in der Tasche hat, sollte das auch jedem Menschen klar sein. Aber Werber, Spammer und vergleichbare Vollidioten haben es nicht so mit dem Verstand.)

Anmerkung: Es kommt oft vor das wir Emails mit Aufforderung nach Loeschung nicht von der urspruenglichen Empfaengeradresse bekommen. Bitte geben Sie in diesem Fall auch die Mailadresse an, an die unser Newsletter gesendet wurde. Nur so koennen wir Sie zuverlaessig aus den Mailinglisten entfernen.

Wenn man auf die alte Lügennummer der Spammer reinfällt, dass man die Spam abbestellen kann, dann soll man aber bitte den Spammern eine aktuelle Mailadresse geben. Das sind Spammer. Die brauchen so etwas. Die leben davon, dass ihre Spams ankommen, geglaubt werden und beklickt werden.

Oder genauer gesagt:

Dies ist kein SPAM. Um weiterhin ohne Werbung auskommen zu können bitten wir alle Kunden mit erfüllten Auftrag d.h. erhaltener Auszahlung um Nennung von Personen bzw. Mailadressen wo Bedarf oder Interesse vermutet wird. Ihre Mailadresse wurde und von einen oder mehreren Klienten genannt um Ihnen diese Information zukommen zu lassen oder es ist eine Rückmeldung/ Anfrage / Antwort / Bekanntgabe /Reaktion auf den Eintrag / Anschreiben / Anfrage / Gesuch / Veröffentlichung/Bekanntgabe in / oder an ein Postfach/ Gästebuch / Mailfach / Linkliste / Anzeige / Klickmail Formular / Websiteeintragung bei uns und / oder einem unserer Partner / öffentliche Werbe – Agenturen/ -träger / Onlineanzeige- unternehmen. Es besteht kein Verstoß gegen bestehende Gesetze .Sollten Sie diese E-Mail mehr als einmal erhalten haben, bitten wir dieses zu entschuldigen. Es kann hin und wieder geschehen, dass manche Einträge / Anzeigen / Datensätze / Angaben doppelt, aber nicht gleicher Art / Inhalt sind. Ich versuche Spam definitiv zu vermeiden. . „No Spam Check“

Das ist keine Spam. Der Spammer versucht Spam definitiv zu vermeiden. Wie gerne würde ich ihm eine doppelläufige Schrotflinte in die kalte, vergiftete Brust drücken (bei Kopf verfehlte ich zu leicht das Ziel), ihm mit einem zynischen Löcheln sagen, dass ich schwere Verletzungen definitiv zu vermeiden suche und auch nicht gegen Gesetze verstoße… und den Finger krumm machen. Peng! Platsch! Ruhe. 👿

Die Lieferung der Tabletten aus dem Online-Shop

Freitag, 31. März 2017

Dieser Spammer hat sich gesagt, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt und dafür in Kauf genommen, dass es auch eine wesentlich größere Dateigröße als tausend Worte hat. Aber dafür…

Freuen Sie auf unsere Produktauswahl und bekommen Sie unverbindliches Angebote -- [Hier klicken]

…sieht das Bild auch nicht besonders gut aus¹.

Und dann hat sich der Spammer gesagt, dass er doch noch etwas dazu in seine Grafik reinschreiben muss, damit dem Empfänger klar wird, was er überhaupt mit diesem Bild sagen will. Aber leider konnte der Spammer die Sprache nicht, in der er diesen Text geschrieben hat. So sind ihm in einem Kurztext aus lediglich zehn Wörtern BRD-abiturverdächtige zwei Fehler unterlaufen, die auch den weniger grammatikbegabten Menschen deutscher Sprache schnell auffallen. (Der Kommafehler, den viele ältere Menschen zusätzlich sehen werden, ist nach neuer Rechtschreibung kein Fehler mehr – vor dem „und“ muss nicht mehr zwingend ein Beistrich gesetzt werden und das ist auch gut so.)

Darunter noch den sinnfreien Spam- und Reklamestummeltext „Click here“, und fertig ist die miese Spam. Und dann ein paar Millionen davon in die Postfächer stopfen! Irgendwer wird schon doof genug sein, bei einer „Apotheke“ einzukaufen, die eher keine Mittel gegen Erkältungsbeschwerden anbietet, sondern nur rezeptpflichtige Pimmel- und Bauchwegpillen, die ohne Vorlage eines Rezeptes abgegeben werden. Was kann dabei schon passieren? Es geht ja nur um die Gesundheit. 😈

¹Der überlagerte Schriftzug „SPAM“ ist natürlich von mir, denn ich werde nicht gern zum Imagehoster für Spammer…

Postbank Mitteilung

Donnerstag, 30. März 2017

Postbank

Aufgrund einer Verletzung in unserem System Ich sperrte vorubergehend alle Konten.

Mitteilung ist: hier klicken.

Ja, ist ja schon gut! Nimm deine Tabletten!

Man konnte es vielleicht schon an der patzigen Sprache bemerken: Natürlich kommt diese Spam nicht von der Postbank, und das „Click here“ führt nicht auf eine Website in der Domain der Postbank, sondern…

$ lynx -mime_header http://baj9lnrt.bbc.5starfranchise.com/sk/bmFjaHR3YWVjaHRlckB0YW1hZ290aGkuZGUgCg== | grep -i '^Location'
location: http://banking.postbank.online.login.de.sta.postbank.de.rai.login.pss.nydl.net/rai/logint
$ _

…in eine vorsätzlich irreführende Subdomain von nydl (punkt) net. Dort bekommt man Gelegenheit, auf einer „liebevoll“ (und im Gegensatz zur Phishing-Spam überzeugend) gemachten Postbank-Website den Verbrechern in einem ersten Schritt die Anmeldedaten zum Postbank-Konto zu geben:

Screenshot der Phishing-Seite: Anmeldedaten

Die eingegebenen Anmeldedaten werden – anders als bei schlecht gemachtem Phishing – gleich nach der Eingabe überprüft, so dass meine schnell ausgedachten Fantasiedaten leider nicht akzeptiert wurden. Deshalb kann ich auch keine Screenshots der folgenden Schritte geben, in denen sicherlich alle möglichen persönlichen Daten und Kontoinformationen abgefragt werden, damit die Betrüger fortan die Identität, das Konto und die Kreditkarte anderer Menschen für ihre betrügerischen „Geschäfte“ missbrauchen können.

Die Phishing-Website sieht sehr überzeugend aus, und die angezeigte Adresse in der Adressleiste des Browsers beginnt mit banking (punkt) postbank (punkt) online, was für den oberflächlichen Blick technisch ahnungsloser Menschen ebenfalls überzeugend aussehen kann. Allerdings haben sich die Betrüger kein TLS-Zertifikat besorgt, so dass ein aktueller Firefox vor der Dateneingabe für eine unverschlüsselte Datenübertragung warnt – in folgenden Phishzügen der gleichen Bande wird diese Nachlässigkeit sicherlich korrigiert.

Ich gehe davon aus, dass sehr viele Menschen nach dieser Präsentation des Phishings keinen Zweifel daran entwickeln werden, dass sie sich auf der Website der Postbank anmelden und dementsprechend arglos auch (mit technischen Problemen oder der Sicherheit begründete) überflüssig und sinnlos erscheinende Eingaben machen, wenn sie nur dazu aufgefordert werden.

Tatsächlich gibt es nur einen sicheren Schutz gegen Phishing, wie ich bereits gestern anmerkte: Niemals in eine E-Mail klicken, sondern die Website der Bank immer über ein Browser-Lesezeichen aufrufen. Das ist nicht einmal ein Komfortverlust, aber es kann leicht einen mehrjährigen Ärger ersparen, der entsteht, wenn Konto und Identität für gewerbsmäßigen Betrug verwendet wurden und man dies immer wieder Polizeien, Inkassounternehmen, Anwälten, Untersuchungsrichtern sowie der Schufa und vergleichbaren Auskunfteien in teils zermürbendem Schriftverkehr mitteilen „darf“. In den ersten Verdacht und den „Genuss“ der Strafanzeige gerät nun einmal stets derjenige, dessen Anschrift und Konto verwendet wurden, und dieser Verdacht muss für hunderte von Straftaten immer wieder vor Ermittlern und Unternehmen ausgeräumt werden. 🙁

Und genau deshalb sollten sie niemals in eine E-Mail ihrer Bank klicken, um sich gar nicht erst in diese Gefahr zu bringen. Und auch nicht in eine E-Mail von Amazon, eBay, PayPal, einem Onlinehändler, Facebook, Google oder Twitter. Die Letzteren sind immer noch beliebt bei Phishern, weil sie sich mit einem Facebook-, Google- oder Twitter-Login häufig an sehr viele andere Websites anmelden können und dort mit der Reputation anderer Leute Spam für kriminelle Angebote verbreiten und Betrügereien einleiten können. Natürlich werden durch gephishte Social-Media-Accounts auch fiese personalisierte Betrugsnummern der Marke „Ich sitze hier in Madrid fest, habe kein Geld, kein Zimmer, alles geklaut, kannst du mir bitte ganz schnell dreihundert Euro über Western Union schicken, damit ich hier wieder wegkomme, kriegst du auch am Ersten wieder zurück“ möglich, die überraschend oft erfolgreich sind. Selbst eher oberflächliche Bekannte lässt man nicht gern im Stich, wenn sie übel in der Scheiße hängen.

Wichtige Kundendurchsage

Mittwoch, 29. März 2017

Vorab: Diese E-Mail kommt nicht von der Sparkasse. Es ist eine Spam. Die Sparkasse schreibt solche E-Mails nicht. Der Absender…

Von: Sparkassen-Finanzgruppe <noreply-65454@sparkassen-finanzgruppe.de>

…ist gefälscht. Nicht darauf oder auf ähnliche Spam reinfallen! Alle Daten, die nach einem Klick auf der verlinkten Website eingegeben werden, gehen an Kriminelle, nicht an die Sparkasse.

Sparkasse Finanzgruppe
Wichtige Kundendurchsage
Datum: 26.03.2017

[Die Spam ist vom letzten Sonntag, also schon drei Tage alt.]

Hui, eine „Kundendurchsage“. Da fühlt man sich ja wie im Supermarkt, wenn das konsumfördernde Bandgedudel von einer scharfen und deutlich lauteren Stimme unterbrochen wird: „Bitte beachten sie auch unser Frischfleischangebot des Tages“ nebst Ansage der verbilligten Preise für das Gammelfleisch, das gerade ganz schnell raus muss.

Genau die Vorstellung, die an eine Sparkasse erinnert.

Und, was wird jetzt durchgesagt?

Guten Tag Vorname Nachname,

Erstmal der Name. Im Original stand hier der Vorname und der Nachname des Empfängers. Was dort allerdings nicht stand, war die Kontonummer, um die es geht – denn gar nicht so wenige Menschen unterhalten mehrere Bankkonten. Aber woher sollte der Spammer eine Kontonummer wissen? Die ist doch bei den großen Datenschleudereien der letzten Jahre nicht bekannt geworden. Also kann er keine Kontonummer nennen.

Merke: Wenn ein Kreditinstitut eine Mitteilung zu einem Konto macht, dann steht immer die betreffene Kontonummer dabei. Wenn die Kontonummer nicht erwähnt wird, handelt es sich entweder um Spam oder um Reklame ihres Kreditinstitutes, also um dumme Kommunikationsversuche, die ohne weitere geistige Anstrengung und Lebenszeitvergeudung gelöscht werden können.

in den nächsten Tagen erfolgt eine Aktualisierung unserer Sicherheitsnetzwerke bezüglich des Online-Bankings.

Schön, aber was habe ich damit zu tun? Die Herstellung der Sicherheit ist genau so eine Angelegenheit der Bank wie der Aufbau und die Unterhaltung von Filialen und die technische Vorsorge, dass man sich am Geldautomaten nicht mit einem kleinen Trick den Jackpot im Form einer zügigen Ausgabe sämtlicher bunter Läppchen ziehen kann. Der Kunde bekommt von solchen Dingen nichts mit. Warum auch? Er hat ja auch nichts damit zu tun.

Dabei wird insbesondere die Gewährleistung Ihrer Sicherheit eine große Rolle spielen.

Schön, aber was habe ich damit zu tun? Ach, ich wiederhole mich. 😉

Damit die Aktualisierung allerdings bei Ihnen ausgeführt werden kann, ist eine Bestätigung Ihrer Daten erforderlich, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Aha, das funktioniert jetzt angeblich nur, wenn ich gegenüber der Spaßkasse Daten „bestätige“, die die Spaßkasse längst hat. Es ist der Spaßkasse nicht möglich gewesen, sich selbst darum zu kümmern, obwohl die Daten bei der Spaßkasse vorliegen. Und es ist völlig unklar, bei wem dadurch welcher „Sicherheitsgewinn“ entstehen soll, denn es ändert sich ja nichts an der Datenhaltung der Spaßkasse, wenn man dort längst bekannte Daten noch einmal eingibt.

Diese völlig unlogisch klingende und von einem Menschen mit nur durchschnittlichem technischen Verständnis als lachhaft empfundene Behauptung der Spaßkasse ist der klassische Bullshit-Grund, den Phisher in ihren Spams anführen, um den Empfängern zu erklären, warum sie jetzt ihre ganzen Bankdaten noch einmal in einer Website angeben sollten.

Wir leben zurzeit im Jahr 2017. Die erste derartige Phishing-Spam auf Bankkonten mit Online-Banking habe ich in der ersten Hälfte der Nuller Jahren gesehen. Dieser internetgetriebene Trickbetrug hat einen enormen Bart. Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass noch jemand darauf hereinfällt – aber ich habe erst vor ein paar Wochen einen rd. sechzigjährigen Mann durchschnittlicher Intelligenz (also wahrlich kein Dummkopf!) erlebt, der in diesem Jahr auf eine derartige Phishing-Spam hereingefallen ist und der Organisierten Kriminalität neben den für einen kriminellen Identitätsmissbrauch hinreichenden persönlichen Daten einen vollen Zugriff auf sein Postbank-Konto gegeben hat. Er hatte tatsächlich vorher nicht ein einziges Mal vom Phishing und den dabei angewendeten Methoden gehört. Sicher, wenn er auf der Postbank-Website danach gesucht hätte, hätte er auch deutliche, allgemeinverständlich formulierte Hinweise in einer Übersicht technischer Begriffe gefunden [Dauerhaft archivierte Version der verlinkten Seite in der Postbank-Website]. Aber: Das Wort war für ihn ein Fremdwort, das er noch nie gehört hatte, bis er selbst zum Opfer der Kriminellen wurde. Wie hätte er auf die Idee kommen sollen, danach zu suchen?

Die Überheblichkeit der „Wissenden“ ist hier völlig fehl am Platze. Besser wären Versuche, jene zu erreichen, die noch nicht wissen. Versuche die man so lange wiederholt, bis jeder weiß, was Phishing ist und wie man sich davor schützt. Die Postbank scheint sich keine besondere Mühe gegeben zu haben, ihn als ihren Kunden darüber aufzuklären (zum Beispiel mit einer kleinen Broschüre, die zusammen mit der normalen Post immer wieder an alle Kunden versendet wird und die von ihrem Design her nicht nach müllwürdiger Reklame mit hochglanzlächelnden Glücksmotiven zum Postbank-Gelb, sondern nach wichtiger, Aufmerksamkeit erfordernder, lesenswerter Information aussieht). Vom Journalisten erwarte ich ja gar nicht mehr, dass er sich im mies bezahlten Ringen um contentindustrielle Werbeplatzvermarktung auch noch um die lebenspraktische Bildung seiner Leser bemüht, aber ein Kreditinstitut dürfte enorme Verluste durch den internetgetriebenen Betrug aller Art haben und sollte allein deshalb ein deutliches Eigeninteresse entwickeln.

Für die Verbrecher ist diese Passivität derer, die eigentlich ein Interesse an der Bekämpfung des Phishings haben müssten, ein unglaublicher Glücksfall. Sie können auch im Jahre 2017 immer noch ein paar Millionen Spams versenden und sich darauf verlassen, das sie hinterher zwanzig bis dreißig Bankkonten und Identitäten anderer Menschen für ihre Betrugsgeschäfte zur Verfügung haben. Die angebliche „Aufklärung“ der Kunden ist ein Feigenblatt, das nur jene erreicht, die schon ein gewisses Wissen um kriminelle „Geschäftsmodelle“ aus anderer Quelle erworben haben.

Klicken Sie diesbezüglich bitte auf die untenstehenden Fläche.
Sie werden daraufhin zu einer sicheren Seite der Sparkassen AG weitergeleitet. Weitere Schritte werden Ihnen auf der Seite mitgeteilt.

Zum Online-Banking

So so, „diesbezüglich“. Ein schönes Wörterbuch hat er, der Phisher.

Dieser – hier mit einem „Click here“ eingeleitete – Teil ist das wichtigste Erkennungszeichen für Phishing. Es soll auf einen Link in einer E-Mail geklickt werden (manchmal auch ein Anhang einer E-Mail geöffnet und ausgefüllt werden), um anschließend irgendwelche Daten zu „bestätigen“.

Genau das sollte man NIEMALS tun!

Wenn man es sich angewöhnt, die Website seiner Bank niemals über einen Link aus einer E-Mail aufzurufen, sondern sie immer direkt im Browser öffnet, kann man gar nicht auf Phishing hereinfallen. Die Webbrowser haben dafür praktische Lesezeichen, so dass man die URL seiner Bank nicht immer wieder von Hand eingeben muss.

Wenn man nach Empfang einer derartigen Mail – und es gibt Phishing-Mails, die deutlich besser als die hier vorliegende gemacht sind – die Website seiner Bank im Browser aufruft und sich dort wie gewohnt anmelden kann, ohne irgendeinen Hinweis zu sehen, dass man etwas tun muss, hat man einen Betrugsversuch erfolgreich abgewehrt. Wenn ein solcher Betrugsversuch gelingt und es auch zu einem Missbrauch der Identität durch die Verbrecherbanden kommt, kann das dem Betroffenen leicht mehrere Lebensjahre mit allerlei Ärger verhageln. Denn die Polizei schläft nicht, und wer als erstes ermittelt wird und nach einer Anklage wegen Betruges als Beschuldigter zur Aussage anreisen muss, ist klar: Der, dessen Name, Anschrift, Konto und Geburtsdatum verwendet wurde. Nebenbei darf man sich dann auch noch mit der Schufa streiten. Und mit allerlei Anwälten und Inkasso-Klitschen, die beidesamt sehr scharfe Briefe schreiben. Und dass es im Rahmen von Ermittlungen in Sachen gewerbsmäßiger Computerbetrug auch einmal zu einer Durchsuchung und Beschlagnahme von Geräten am Arbeitsplatz kommt und dass man das dann anschließend seinen Kollegen und seinem Chef erklären darf, ist gar nicht so selten. 🙁

Niemand will diese Art von Ärger. Deshalb ruft man die Website seiner Bank (und die von eBay, Amazon, PayPal und dergleichen) niemals auf, indem man in eine E-Mail klickt.

Der persönliche Aufwand, den man mit dieser sehr einfachen Vorsichtsmaßnahme hat, ist beinahe gar keiner: Man muss nur einmal die Startseite seiner Bank als Lesezeichen im Webbrowser speichern, fortan dieses Lesezeichen verwenden und um jeden Preis vermeiden, in E-Mails zu klicken, die aussehen, als kämen sie von der Bank. Es ist nicht einmal ein Komfortverlust. Aber es ist ein riesiger Sicherheitsgewinn – der sogar noch in solchen Fällen wirkt, wenn die Website der Bank einmal eine üble XSS-Sicherheitslücke haben sollte, die es Verbrechern ermöglicht, über einen präparierten Link eigenen Code im Kontext der Website der Bank auszuführen. (Nein, das ist keine rein theoretische Gefahr, sondern es ist schon einmal passiert.)

Und auch, wenn Wissende darüber lachen, sage ich es hier lieber noch einmal ganz deutlich: Antivirus-Programme helfen nicht gegen Phishing. Es gibt im Phishing keinen Schadcode, der eine Gefahr für die Computersicherheit darstellt. Phishing zielt nicht auf den Computer, sondern auf die Psyche, das Unwissen, die Unsicherheit oder die Angst des Anwenders.

Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis in dieser Angelegenheit.

Vielen Dank für den pseudohöflichen Dank für Haltungen, die ich nicht habe. Vor meinem Arsch ist auch kein Gitter!

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Natürlich wurde die Spam automatisch generiert. Und ein paar Millionen weitere davon. Und natürlich ist eine E-Mail, die man nicht explizit selbst verschlüsselt, unverschlüsselt. Das heißt, dass sie…

Eine Kenntnisnahme durch Dritte ist daher nicht auszuschließen.

…jeder mitlesen (und sogar verändern) kann, weil sie offen wie eine Postkarte durch das Internet befördert wird. Dass Kreditinstitute mit ihrem doch etwas vertraulichen Geschäftsfeld auch im Jahre 2017 immer noch nicht dazu imstande sind, einen PGP-Schlüssel für die E-Mail-Kommunikation mit ihnen zu hinterlegen, ist auch so ein Hassthema von mir. Niemand würde einen Kontoauszug auf einer Postkarte akzeptieren, niemand würde eine Anfrage nach einem Beratungsgespräch wegen eines Darlehens oder einer Geldanlage auf einer Postkarte verfassen. Aber genau das muten Banken – und zwar nach meinem Kenntnisstand: Sämtliche Banken in der Bundesrepublik Deutschland – ihren Kunden bei der E-Mail-Kommunikation mit Bankmitarbeitern zu.

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Urheberrecht auf eine E-Mail. Fast so wertvoll wie ein kleines Steak. :mrgreen:

Handelsregisternr. HRB 91513B | USt-ID DE 214205098

Natürlich hatte die Sparkasse mit dieser Spam nichts zu tun.

Diese aktuelle Phishing-Spam ist ein Zustecksel meines Lesers B.S.