Diese E-Mail kommt nicht von Audi. Sie ist eine Spam. Auch, wenn sie irgendwie durch den Spamfilter geflutscht ist… wie zum Beispiel gestern bei mir. Eine vergleichbare Spam hatte ich schon im August dieses Jahres für Porsche, und die war im Grunde verblüffend ähnlich. Vermutlich läuft genau die gleiche Nummer mit diversen hochpreisigen Automarken.
Wie gewünscht – Ihr neuester Audi Katalog
Nein, ich habe mir das nicht gewünscht. Ich brauche kein Auto. Was soll ich auch damit? Ich will auch kein Auto. Ich habe nicht einmal einen Führerschein. Und ich habe niemals einen gewollt. Aus vielen Gründen, die allesamt älter als die moderne Umweltschutzbewegung sind und etwas mit meiner Zuneigung zum Leben, zum Miteinander und zu den Menschen zu tun haben. Keine technische Errungenschaft des letzten Jahrhunderts hat die Gesellschaft so tiefgehend zerstört und so viele Menschen so dumm und irre gemacht wie das Auto.
Aber lassen wir das und gehen weiter durch die Spam.
Werte Damen und Herren,
Ja, eines von beidem bin ich, aber…
wie angefordert schicken wir Ihnen den neuesten Audi Katalog.
…angefordert habe ich nichts.
Im aktuellen Event-Katalog finden Sie die umfassende Zusammenstellung aller erhältlichen Premium Fahrzeuge.
Wie, „Event-Katalog“. Ich dachte, ihr verkauft Autos. Seid ihr jetzt auch Konzertveranstalter? 😅️
Jedes Fahrzeug wurde sorgfältig beschrieben mit den wichtigsten wichtigen Details, Optionen und gültigen Preisen.
Ja, ich kenne Reklame schon länger. Reklame zu vermeiden, gehört zu meinen wichtigsten wichtigen Wichtigkeiten, die mir wichtig und von Wichtigkeit sind. Aber schön, dass die Preise auch gelten und nicht einfach nur irgendwelche bedeutungslosen Losnummern oder gemeinen Lügen sind.
(Man kann schon an der Sprache bemerken, dass diese Mail eine Spam ist. Werber klingen zwar auch oft dumm, vor allem, wenn sie eine dümmliche und intelligenzverachtende Zielgruppenansprache pflegen, aber so viel konzentrierte Dummheit, Blähwut und sprachliche Inkompetenz vermeiden sogar Werber. Obwohl sie wirklich nicht viele Hemmungen haben.)
Besonders hervorzuheben sind unsere aktuellsten Modelle mit fortschrittlicher Technologie und umweltfreundlichen Motoren.
Besonders hervorzuheben ist das Verkäufergeschwätz aus der Faselhölle.
Den kompletten Katalog können Sie direkt betrachten:
Oh, das ist ja gar nicht die Domain der Audi-Website. Mal schauen, wo die Reise hingeht. Für alle, die sich vor der Kommandozeile eines unixoiden Betrübssystems ekeln: Spam fasse ich nur mit der Kneifzange an, und das aus Gründen, also gegebenenfalls bitte einfach überlesen.
$ location-cascade https://audi-zentrum-events.de/ 1 https://audi-ag-group.de/ 2 /AudiAngebotSeptember.pdf $ curl -s https://audi-ag-group.de/AudiAngebotSeptember.pdf >audikatalog.pdf $ file audikatalog.pdf audikatalog.pdf: PDF document, version 1.6 (zip deflate encoded) $ pdfinfo audikatalog.pdf Title: Creator: Adobe Acrobat 25.1 Producer: Adobe Acrobat 25.1 Image Conversion Plug-in CreationDate: Fri Sep 19 07:43:54 2025 CEST ModDate: Fri Sep 19 10:56:59 2025 CEST Custom Metadata: no Metadata Stream: yes Tagged: no UserProperties: no Suspects: no Form: none JavaScript: no Pages: 11 Encrypted: no Page size: 595.37 x 841.93 pts (A4) Page rot: 0 File size: 1991219 bytes Optimized: yes PDF version: 1.6 $ pdftotext audikatalog.pdf – | wc 0 0 11 $ _
Die haben auf der Indexseite ihrer Website gar keine HTML-Seite, wie man das aus dem gesamten Web gewohnt ist, sondern es gibt gleich ein PDF-Dokument.
Dieses PDF-Dokument enthält auf seinen elf Seiten insgesamt elf leere Zeilen ohne ein einziges Wort Text. Es besteht nur aus Grafiken. Kein echter Katalog eines wirklichen Unternehmens würde so aussehen. Ich gebe mir mal das „Vergnügen“, dieses Dokument in Gimp zu importieren und zu zeigen, warum das kein Unternehmen so machen würde, jedenfalls nicht mit verlustbehafteten Grafikformaten. So sieht der Text im Katalog in Originalgröße aus:

Ich habe für dieses Beispiel ein verlustfreies PNG aus dem Ausschnitt gemacht. Die JPEG-Artefakte sind also nicht bei meiner Bearbeitung entstanden, sondern kommen genau so aus dem Katalog. Und genau so sieht der gesamte Katalog auf jeder seiner Seiten aus. Nein, das sieht wirklich nicht gut aus. Sogar gelehrige Blindenhunde fangen hier schon mal zu kläffen an. Wenn man eine verkleinerte Version am Bildschirm oder gar am Handy sieht, fällt es vermutlich gar nicht weiter auf, aber spätestens, wenn man eine Seite mal ausdruckt, tut es in den Augen weh.
Und die miese Qualität in den 1,9 MiB geht noch weiter. Ich weiß ja nicht, wo diese Spammer ihre Autofotos hergenommen haben. Ich weiß nur, dass ich jetzt nicht eigens eine große, verlustfreie Grafik verwenden werde, wenn ein Bild – hier im Blog sogar noch etwas verkleinert, was dem Bild ein wenig schmeichelt, in Originalgröße mit Kontext sieht es noch schlimmer aus – so unscharf, verschwommen, artefaktreich, unbrauchbar ist:
So lange man nicht hinguckt, sieht es beinahe wie eine Autoreklame aus. 😂️
Falls Sie Interesse zu einem speziellen Fahrzeug haben oder eine individuelle Betreuung wünschen, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Nein, ich will nicht von euch „betreut“ werden. 😱️
Außerdem berichten wir Sie gerne über kommende Events und spezielle Aktionen in unserem Showroom.
Und, sind die besser als euer Katalog? 😁️
Für zusätzliche Informationen können Sie:
Die Telefonnummer habe ich unkenntlich gemacht. Egal, welchen der Links man klickt, er bringt einem nur in Kontakt mit kriminellen Spammern, die vermutlich einen Betrug versuchen werden. Das Geld, das man denen fürs Auto gibt, sieht man nicht wieder, und ein Auto gibt es auch nicht. Denn sonst würden sie ja nicht spammen und so tun, als ob sie Audi wären.
Unser erfahrenes Beraterteam freut sich darauf, Ihnen bei der Wahl Ihres idealen Fahrzeugs zu beraten.
Die erfahrene Betrügerbande freut sich schon auf neue Opfer. So viel Geld, dass man den Menschen einfach am Telefon aus der Tasche quasseln kann.
Wir hoffen, dass die Übersicht Ihnen bei Ihrer Entscheidung hilft und freuen uns auf Ihre Nachricht.
Eine Spam hilft bei jeder Entscheidung. Finger weg, und man schützt seinen Geldbeutel. Für Reklame gilt das übrigens auch. Für jede Reklame. Der wichtigste Unterschied ist, dass Reklame leider legal ist. Spam ist illegal. Asozial, verlogen, hinterhältig und manipulativ sind beide. 💡️
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Audi Zentrum Events Team
Wenn hier das Herz grüßt, will ich den Arsch nicht mehr kennenlernen.
Hinweis: Unser Event-Katalog enthält ebenfalls Informationen zu laufenden Sonderkonditionen, Terminen, Garantieleistungen und unserem umfassenden After-Sales-Service.
Alle Preise entsprechen dem Stand Oktober 2024 und sind unter Vorbehalt möglicher Änderungen. Irrtümer und Zwischenverkauf vorbehalten.
Kontakt:
E-Mail: kontakt@audi-███████-events.de
Telefon: +49-841-90-██-██-51
Oh, Oktober 2024? Habt ihr schon wieder vergessen, euren Kalender zu stellen? 🤭️
Vielen Dank für Ihr Vertrauen an unseren Fahrzeugen!
Vielen Dank für den pseudohöflichen Dank für Nichts, der in Wirklichkeit ein dummer und übergriffiger psychologischer Manipulationsversuch ist. Vor meinem Arsch ist auch kein Gitter! 👅️
AUDI AG | Ingolstadt | kontakt@audi-███████-events.de
Tel: +49-841-90-██-██-51 | Newsletter abbestellen
Nein, das ist kein „Newsletter“. Das ist eine Spam.
Entf! 🗑️


Nein, ich kenne das nicht, denn ich habe nicht nur keinen Firmenwagen, ich habe nicht einmal ein Auto. Auch einen Führerschein habe ich niemals gemacht. Weil ich niemals ein Auto haben wollte. Wenn man in einer Stadt lebt, benötigt man keines. Wenn man dennoch eines hat, bringt es nur Kosten, Ärger, Stress und Probleme. Genau das Richtige für Leute, die mit ihrem Geld und ihrer Lebenszeit nichts Besseres anzufangen wissen. Das ließ sich schon in den Siebziger Jahren sehr einfach ausrechnen – ja, ganz banal ausrechnen – und heute sieht es eher noch schlimmer aus. Eine Monatskarte des Nahverkehrs und zwei bis vier Taxifahrten im Monat sind immer noch billiger als ein Auto, wenn man sämtliche Kosten berücksichtigt. Und nein, das heißt nicht, dass der Nahverkehr oder die Taxe irgendwie billig wären. Ich habe es allerdings in meinem Leben das eine ums andere Mal bedauert, dass ich in der Zeit, in der das noch einigermaßen preiswert war, keinen Führerschein gemacht habe – denn mal eben kurz ein Auto leihen zu können, ist eine völlig andere und oft sinnvolle Sache. Heute ist sogar der Lappen eine teure Abzocke. Nun gut, als Fahrer eines bewährten Muskelkraftfahrrades kommt man auch flott durch die Stadt, und wenn nicht so viele Autofahrer nach dem Motto „Ich sehe nichts, also ist da frei“ oder „Warum soll ich denn jetzt gucken, da kam gestern doch auch keiner“ fahren würden¹, dann wäre es sogar entspannend.
Aha, es gibt also 100 Kiloakzeptanzstellen in Europa. Ich nehme mal an, dass hier mit „Europa“ die Europäische Union gemeint ist. Diese besteht zurzeit aus 27 Mitgliedsstaaten. Ja, Estland, Lettland, Litauen, Kroatien und Rumänien sind dabei, während Türkei, Georgien, Ukraine und Albanien zurzeit noch im Aufnahmeprozess sind und erst demnächst dabei sein werden. Zusammen mit einigen anderen Staaten, bei denen ich eine stille Sehnsucht nach einer Zeit bekomme, in der Portugal noch das Armenhaus der Europäischen Union war und in der das vor Hohn und Intelligenzverachtung nur so triefende Gefasel von einer Werteunion der Demokratie und Menschenrechte noch nicht so eine widerliche Lüge zum Schönreden einer tief korrupten Wirtschaftsunion mit politisch gefordertem und gefördertem Lohndumping war, in welcher es Konzernen, Banken und Rüstungsunternehmen immer besser und Menschen immer mieser gehen soll und immer mieser geht.
Weil der Absender dieser Spam davon ausgeht, dass man der „Generation Teletubbie“ alles noch einmal sagen muss, gibt es ein großes „Nochmal“, in dem im Wesentlichen der Inhalt des bereits genossenen Textes noch einmal wiederholt wird, damit man das alles noch einmal lesen darf. Wer verstanden hat, was die Funktion eines Rollbalkens in einem Fenster ist und dass man damit einfach im Text zurückscrollen kann, um ihn nochmal zu lesen, gehört wegen seiner Lernfähigkeit und Hirnmasse vermutlich nicht zur „Zielgruppe“ dieser Spam. Ganz wichtig ist es, dass immer wieder ein neuer Link in den Text eingestreut wird. Sonst verpasst die „Zielgruppe“ es noch, an der richtigen Stelle im Text zu klicken. Und das wäre doch schade für das Geschäftsmodell dieses…


Ebenfalls kein Wunder, dass so genannte „Journalisten“ Angst davor bekommen, dass sie demnächst arbeitslos werden könnten, weil ihre Arbeit zur Köderherstellung an der Werbeplatzvermarktungsfront so dermaßen dumm geworden ist, dass sie auch von einem angelernten neuronalen Netzwerk – von Politikern, Journalisten und anderen Nichtsblickern regelmäßig mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – erledigt werden könnte. Diese Angst belegt, dass diese Leute selbst ganz genau wissen, was für eine intellektuell nichtswertige Leistung sie jeden Tag mit ihrer Arbeit abliefern, denn sonst müssten sie eine solche Angst nicht entwickeln. Alles andere, was sie erzählen, ist Lüge. 🤥️
Ach, für die Spam ist ja auch niemand verantwortlich. Weder der „Werbekunde“, noch der Versender. Vermutlich kommt diese Spam – die übrigens auf einer Mailadresse ankam, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mittels einer trojanischen App aus einem Adressbuch eines Bekannten mit einem so genannten „Smartphone“ genommen wurde – vom lieben Gott und ist unabwendbares Schicksal, so etwas ähnliches wie eine Pestpandemie. Und ich selbst hab es so gewollt. Na, da wird es dem „Werbekunden“ aber sicherlich gefallen, was für ein halbseidenes bis grenzkriminelles Geschmeiß hier seine „Werbung“ übernommen hat, ohne dass er dafür verantwortlich ist. Wer braucht schon Reputation. Wenns um Autos geht, ist doch eh jedem klar, dass halbseidene Abzocke und klarer Betrug herrschen. 💸️
Na, zum Reichshauptslum Berlin passt das aber! Da hat ja auch schon die Bundesverwaltung den Tacho auf „Hauptstadt“ eingestellt, aber in Wirklichkeit ist Berlin einfach nur eine dreckige, stinkende und dysfunktionale Stadt, deren bizarr inkompetente und mutmaßlich auf allen Ebenen korrupte Verwaltung sogar mit der an sich sehr einfachen Durchführung einer Wahl überfordert ist. Von daher wächst mit Berlin und derartigen Dienstleistern aus der asozialen, mit schlechten Spamskripten generierten Kommentarspam zusammen, was zusammen gehört: Eine Stadt, die nicht funktioniert, ein Spamskript, das nicht funktioniert und eine Form der „Wertsteigerung“ eines Gebrauchtwagens, die bei Lichte betrachtet einfach nur ziemlich asozial ist. Vielleicht sollten wir dieses Berlin mal an die Russen verkaufen! Die dort angesammelte Korruption wird schon für russische Maßstäbe reichen, und wenn es wirklich noch nicht korrupt genug sein sollte, drehen wir einfach vorm Verkauf ein bisschen am Korruptionskilometerstand herum. 😁️