Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Hey, „Roulettegewinn“,

Mittwoch, 15. Dezember 2010

oder „Roulettestrategie“ oder „Roulette Method“ oder „Roulette Trick“ oder wie du dich seit etwas über einem Jahr sonst noch nennst, wenn du (nicht nur hier) deine Dreckskommentare abseilst!

Ich finde es echt beachtlich, dass du nach mehreren Monaten virtueller Müllproduktion auch mal bemerkt hast, dass deine Dreckspams durch keinen Spamfilter mehr durchkommen und dass du dich deshalb mal um die Pflege deiner Drecksskripten kümmerst. Beinahe hätte ich schon geglaubt, du merkst gar nichts mehr. Ich könnte dir da ja ne Menge Tipps geben, wie du es hinbekommst, dass sich jemand für deine ca. zwanzig betrügerischen Websites interessiert, auf denen du dein tolles Roulettesystem vorstellst [ja, du machst auch in Englisch, ich weiß]. Ganz ohne irgendwelche rottigen SEO-Tricks aus der untersten Schublade und ohne jede Spam. Es ist eigentlich ganz einfach:

  1. Wechsel nicht ständig deine Internetadressen, und
  2. versuch es zur Abwechslung mal mit interessanten Inhalten!

Aber du willst halt lieber davon leben, dass du die Leute zu tollen Online-Casinos lockst, bei denen dein Trick angeblich „funktioniert“ – und natürlich hängt da immer schön deine Affiliate-ID in der bei dir runterzuladenen Casino-Software mit drin, denn das ist es, wovon du wirklich lebst. Dass sich auf diese Weise ein paar leichtgläubige Leute in den Ruin stürzen, ist dir scheißegal, weil du eben einfach nur eine asoziale, verantwortungslose und kriminelle Spam-Made bist. Abschaum eben.

Und deshalb musst du es weiter mit SEO aus der untersten Schublade probieren und überall deine tollen Links als Blogkommentare reinpopeln. Und so kommt es, dass du gerade an deinem Skript rumstrokelst, damit du dir auch in Zukunft deinen verfeinerten Lebensstil leisten kannst, ohne etwas nennenswertes dafür tun zu müssen. Zum Benutzen einer Testumgebung bist du natürlich viel zu blöd, und deshalb lässt du dein Gestrokel einfach aufs Internet los, um es zu testen. Im Ergebnis entstehen dann bei mir „Kommentare“ wie dieser hier:

Von: Roulettegewinn
URL: erfolg-beim-roulette.de
Mail: jyrnx (at) web (punkt) de

§Wahnsinn dass sowas tatsächlich funktionieren kann 😉
§Heftig! Das hätte ich niemals für denkbar gehalten 🙂
§Theoretisch ist dies ne gute Sache, ich bin mir aber unsicher, ob das auf Dauer machbar bleibt.
§Also ich bin der Meinung das war lediglich eine Trendsache
§Nun ja, die Sachverhalte können so einfach sein. Danke 🙂
§Herzlichen Dank, endlich habe ich das Problem in der Tiefe gerafft 😉
§Da frage ich mich beim groben Lesen ja schon, ob man selbst doof war. Herzlichen Dank für deine Erläuterungen
§Hat jemand eine Idee wie sehr dies verallgemeinerbar ist?
§Ich bemerke jetzt in diesem Moment dass ich blah.tamagothi.de deutlich mehr lesen müsste 🙂 – da kommt man wirklich auf krasse Einfälle
§ Super Artikel, das wollte ich selbst auch schon Mal ausdrücken, wusste nur niemals wie man das zu Papier bringen kann 😉 .
§Eigentlich n brauchbarer Post, aber kannst du später nicht n bisschen umfassender sein? 🙂
§Krass, ich habe niemals gedacht, dass dies real auch so umsetzbar war 🙂
§In der Tat ein brauchbarer Beitrag. Ich sollte blah.tamagothi.de mehr besuchen 🙂
§Unglaublich! Diese Story hätte ich niemals für möglich gehalten 🙂
§Theoretisch eine geniale Story, ich bin mir nicht sicher, ob dies auch auf Dauer realistisch machbar ist!
§Also ich denke das ist lediglich eine Trendsache
§Tja, Dinge können so simpel erscheinen. Danke 😉
§Herzlichen Dank, endlich habe ich das Problem in der Tiefe gerafft 😉
§Da frage ich mich beim Überfliegen ja schon, ob man doof war. Herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen
§Hat irgendjemand ne Idee wie stark dies verallgemeinerbar ist?
§Ich merke jetzt in diesem Moment, dass ich deinen Blog deutlich öfter aufrufen sollte – da komme ich wirklich auf krasse Einfälle
§Absolut Super Artikel, dies wollte ich auch schon immer Mal schreiben, wusste aber nicht wie man das niederschreiben konnte 🙂 .
§Eigentlich ein cooler Post, aber kannst du später nicht ein bisschen detaillierter schreiben? Dies wäre echt genial 🙂
§Krass, ich habe garnicht für möglich gehalten dass dies in der Realität so möglich ist 🙂
§In der Tat ein guter Post. Ich sollte blah.tamagothi.de mal häufiger lesen
§Wahnsinn! Das hätte ich absolut nicht gedacht 😉
§Grundsätzlich betrachtet ne geniale Geschichte, ich bin mir nicht sicher, ob dies dauerhaft realistisch brauchbar ist.
§Also ich meine das war nur ne Modeerscheinung
§Tjo, Dinge können manchmal wirklich einfach sein. Danke 🙂
§Dank dir, nun endlich habe ich das Problem in der Tiefe verstanden 😉
§Da frage ich mich beim Überfliegen von blah.tamagothi.de ja schon, ob man selbst doof war. Herzlichen Dank für Ihre Erklärungen
§Hat jemand ne Meinung wie sehr dies verallgemeinerbar ist?
§Unglaublich dass das tatsächlich passiert ist 😉
§Krass! Sowas hätte ich gar nicht für möglich gehalten 🙂
§Grundsätzlich betrachtet ne gute Sache, ich bin mir aber unsicher, ob das auch dauerhaft umsetzbar ist!
§Also ich denke das war lediglich eine kurzweilige Erscheinung
§Nun ja, Dinge können so einfach sein! Besten Dank für eure Erläuterungen 🙂
§Herzlichen Dank, jetzt endlich habe ich das ganz begriffen 🙂
§Da frage ich mich beim groben Durchlesen ja schon, ob man selbst doof ist. Danke für deine Erläuterungen
§Hat jemand eine Idee wie umfassend das verallgemeinerbar ist?
§Ich merke jetzt in diesem Moment, dass ich deinen Blog wesentlich öfter besuchen sollte 🙂 – da komme ich echt auf geniale Einfälle
§Absolut Hammer Beitrag, dies wollte ich schon immer Mal ausdrücken, wusste aber niemals wie ich dies ausdrücken konnte 😉 .
§Im Grunde genommen ein cooler Post, nur kannst du später n wenig umfassender sein? 😉
§Krass, ich habe garnicht gedacht dass das wirklich auch wirklich möglich ist 🙂
§In der Tat ein guter Beitrag. Ich sollte blah.tamagothi.de mal häufiger besuchen 🙂
§Wahnsinn! Diese Story hätte ich gar nicht für möglich gehalten 🙂
§Grundsätzlich betrachtet ist das eine gute Sache, ich bin mir aber unsicher, ob das auch dauerhaft machbar bleibt.
§Also ich bin der Meinung dies war eh nur eine kurzweilige Erscheinung
§Nun ja, Dinge können so einfach erscheinen. Danke 🙂
§Dank dir, nun endlich habe ich das Problem wirklich gerafft 😉
§Da fragt man sich beim Lesen schon, ob man selbst doof war. Herzlichen Dank für Ihre Berichte
§Hat jemand ne Idee wie stark das verallgemeinerbar ist?
§Ich merke gerade in diesem Moment dass ich blah.tamagothi.de deutlich öfter aufrufen müsste 🙂 – da komme ich wirklich auf super Einfälle
§ Hammer Artikel, das wollte ich schon immer mal ausdrücken, wusste aber niemals wie ich das ausdrücken kann 🙂 !
§Im Grunde genommen ein cooler Post, nur kannst du später ein wenig umfassender schreiben? Dies wäre echt toll
§Krass, ich hätte garnicht für möglich gehalten dass das real so klappt 🙂
§Wirklich ein guter Post. Ich söllte blah.tamagothi.de mehr besuchen 🙂
§Hammer! Sowas hätte ich absolut nicht für denkbar gehalten 🙂
§Theoretisch ne gute Sache, ich bin mir nur unsicher, ob dies auch dauerhaft machbar ist.
§Also ich vermute das war eh lediglich eine Modeerscheinung
§Tjo, die Sachverhalte können so simpel erscheinen! Danke 🙂
§Herrlich, endlich habe ich den Sachverhalt ganz kapiert 😉
§Da frage ich mich beim groben Lesen von blah.tamagothi.de schon, ob man nicht komplett auf den Kopf gefallen ist. Danke für deine Erläuterungen
§Hat jemand eine Idee wie umfassend das verallgemeinerbar ist?

Nur son kleiner Tipp für dich, versuch es mal mit @texts = split /§/, $blah; und wähle dann den zu postenden Text mit so etwas wie $post = $texts[rand(int(@texts))];, denn klappt es auch, dass du – wie beabsichtigt – nur einen deiner komplett sinnfreien Textsplitter bringst und nicht gleich deine ganze hirnamputierte Kollektion. Kann ich dir ja ruhig sagen, denn durch den Spamfilter kommst du trotzdem nicht, du stinkendes Stück Scheiße.

Immer zu Diensten.
Dein dich regelmäßig lesen müssender

Nachtwächter

Ach ja, wer nicht ganz so leichtgläubig ist und einmal herzlich lachen will, der lese mal diese archivierte Version des aktuellen Textes mit dem angepriesenen System (der Link darauf findet sich meist unten in den durch Spam verbreiteten Seiten, und ich bin mir sicher, dass der dortige Sitebetreiber sich sofort von der Spam distanzieren würde, wenn es darauf ankäme), mit dem man über 200.000 Euro gewinnt und frage sich dabei, warum der nicht einfach selbst damit reich wird… :mrgreen:

Die erfahrenste Onlineapotheke

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Email not displaying correctly? View it in your browser. Die Onlineapotheke stellt ihre Angebote vor

Angela Merkel kann es auch nicht besser machen – unsere Tabletten helfen Ihnen am schnellsten gegen Krisis und Dipression. Ganz schnell erkennen, was Sie da sparen! Ihre Plilen werden die besten sein, das ist sicher! Unsubscribe | Update your profile
You are receiving this email because you subscribed to Our Newsletter.

Atomiyard LTD4769 Wright CourtCoshocton OH 43812
Copyright (C) 2010 Atomiyard LTD All rights reserved.

Ah, ich verstehe. Die werte Frau Bundeskanzlerin gehört also zu euren Kunden und nimmt regelmäßig eure Pillen gegen ihre… ähm… Dipression und Unentschlossenheit. Die Wirkung eurer Pillen kann man also jeden Tag sehen, wenn man die Nachrichten liest.

Nee, da nehme ich doch lieber eine andere Apotheke.

Sag mal, Spammer, wie fühlt man sich nach so einer Lobotomie?

Was mit Tieren und so…

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Sehr spezielle „Interessen“ hatte dieser Kommentarspammer, dessen hingestrokeltes Spamskript so besessen von diesen Interessen war, dass es binnen acht Stunden knapp hundert „Kommentare“ dieser Machart bei mir absetzen wollte:

Eine eindeutige Nachricht, die ich nicht noch einmal in Worten wiedergebe

Dass dieses bescheuerte Skript es noch nicht einmal bemerkt, dass diese Kommentare gar nicht erscheinen und einfach mechanisch immer wieder die gleichen tollen Links auf eine Unmenge gehackter Foren setzt, seis drum! Dass dieser tolle Anbieter keinen anderen Verbreitungsweg für seine „Inhalte“ als das Hacken von Foren kennt, sagt ja auch schon vieles. Was man sich einfängt, wenn man darauf reinfällt, ist das computertechnische Äquivalent zur Lues.

Wer pr0n sucht, gehe doch bitte direkt zu YouPorn¹ und lasse sich nicht von solchen spammenden, asozialen Halunken locken – bei denen ist der pr0n nur der Köder, der halt, wie jeder Angler weiß, den Fischen schmecken muss. Denn die Fische, die beißen nun einmal nicht nach dem Haken.

Übrigens landen pro Stunde immer noch sechs bis zehn derartige Spamkommentare bei mir im Spamfilter.

¹Wegen der Regelungen zum Jugendschutz in der BRD kann ich an dieser Stelle keinen direkten Link auf YouPorn setzen und auch nicht die Adresse andeuten, aber glaubt mir, die Site ist nicht schwierig zu finden.

Ads auf Websites: Unerwünschte Nebenwirkungen

Dienstag, 14. Dezember 2010

Die zu Google gehörende Werbplattform DoubleClick und Microsofts Werbeplattform rad.msn.com haben vergangene Woche für kurze Zeit Malware an andere Seiten in Werbebannern ausgeliefert […]

Wer wissen möchte, was es – neben der Belästigung der eigenen Leser – für unerwünschte Nebenwirkungen geben kann, wenn man einem externen Dienstleister – und sei es ein renommierter wie Google oder Microsoft – für eine Handvoll Klickergroschen das Recht gibt, die eigene Website mit Ads zuzukleistern, der sollte unbedingt bei heise online weiterlesen.

Geld bequem von zu Hause gewinnen

Dienstag, 14. Dezember 2010

Wird diese E-Mail nicht richtig angezeigt? Bitte hier klicken, um die Webseite anzuzeigen. <http://guh.clubstarsgame.ru/de/?xxxxxxx>

[GET-Parameter mit ID von mir unkenntlich gemacht]

Schauen sie sich etwa ihre Version unserer millionenfachen Spammails nicht in ihrer tollen HTML-Formatierung an? Wird dieses tolle, unsichtbare Bild, dessen GET-Parameter eine eindeutige ID für diese Drecksmail enthält, bei ihnen etwa nicht dargestellt? Denn können wir ja niemals erfahren, ob diese Mail auch angekommen ist. Seien sie doch bitte so doof und klicken sie stattdessen auf unseren Link, der die gleiche Aufgabe erfüllt. Nur so können sie sicherstellen, dass sie auch in Zukunft jede Menge Müll von uns bekommen.

Hallo!

Tolle Anrede…

>> große Bonusse erwarten Sie! <http://iow.clubstarsgame.ru/de/?xxxxxxx>

[GET-Parameter mit ID von mir unkenntlich gemacht]

…gefolgt von einem tollen Inhalt.

© 2010 Web Slots Club. Alle Rechte vorbehalten.

Boah ey, mit Copyright! Verklagt mich doch für das Zitat! Hier stehen bestimmt schon einige an, die sich freuen, wenn sie euch endlich die Handschellen anlegen können, ihr Casino-Spammer und Betrüger.

Übrigens erheitert die verlinkte Website der Affiliate-Spammer für das Magic Box Casino, die man natürlich auch ohne die ID aufrufen kann, mit lustigen Texten zu den „Angeboten“:

1. Bonus

- Nach der Anmeldung erhalten Sie 750€ gratis und haben eine Stunde, um so viel wie möglich zu gewinnen.

- Sie können Slots, Roulette, Black Jack und Video Poker spielen. Erspielte Beträge über den ursprünglichen 750€ dürfen Sie behalten. So einfach ist das!

- Falls Sie nicht gewinnen bietet Ihnen das Casino einen 100% Bonus auf Ihre erste Einzahlung.

• Alle Bonusangebote unterliegen den Konditionen und AGB.

Und, was fehlt völlig auf der hingestrokelten Wegwerfseite? Richtig, die hier benannten „Konditionen und AGB“ finden sich nirgends. Wer wissen will, worauf er sich einlässt, ist bei diesen Spam-Halunken nun einmal an der falschen Adresse.

Arbeitsmoeglichkeit

Sonntag, 12. Dezember 2010

Lieber Leser,

Liebes Opfer, von dem wir nicht einmal einen Namen wissen…

entschuldigen Sie uns bitte, dass wir Ihre Zeit in Anspruch nehmen, aber Wir moechten uns hier kurz vorstellen.

…wir tun so, als wären wir höflich. Zum Bedauern etlicher unserer Empfänger entschuldigen wir uns aber nicht auf japanische Art, indem wir unter Tränen unser Versagen eingestehen und anschließend unseren Suizid durchführen.

Wir sind ein Unternehmen aus Emden Stadt (Deutschland), und wir sind seit laengerer Zeit auf dem Personalkoordinierungsmarkt erfolgreich taetig.

Wir sind ein Unternehmen aus Emden, das leider keinen Namen hat und seine Mails über ein Botnetz aus Privatrechnern versendet, die mit Schadsoftware übernommen wurden. Trotz unseres ausgedachten Standortes „Emden“ können wir immer noch keine Umlaute. Der Markt, auf dem wir tätlich sind, klingt toll – es handelt sich aber nur darum, ein paar Leute zu finden, die unter ihrem eigenen Namen und ihrer eigenen Anschrift und mit ihrem eigenen Konto die Drecksarbeit für die Spam- und Phishing-Mafia machen und die dafür an unserer Stelle verhaftet werden.

Bis Heute haben wir im Auftrag unserer Kunden Personal an die fuehrenden Gesellschaften der Europaischer Union vermittelt.

Bis heute haben wir – trotz unseres Standortes „Emden“ – weder diesen komplizierten Kram mit der Groß- und Kleinschreibung noch diesen noch komplizierteren Kram mit den grammatikalischen Geschlechtern in der deutschen Sprache gelernt.

In dem vergangenem Monat betrug die Arbeitslosigkeitsquote ca 8.5 Prozent. Dem zu Folge sind im Deutschland uber 3.5 Millionen Menschen ohne Arbeit. Von der Anzahl der Arbeitslosen befindet sich die Mehrheit mit uber 2.42 Millionen in den alten Bundeslaendern. Der Prozentsatz der Arbeitslosen in den neuen Bundeslaendern ist aber mit 13.5 Prozent fast um das Zweifache hoher.

Und obwohl es so total viele Arbeitslose in der Bundesrepublik und damit so viel potenzielles Personal für uns gibt, fällt uns keine andere Form der Mitarbeiterwerbung ein als das Versenden illegaler und asoziale Massenmail mit gefälschtem Absender. Wir möchten nämlich lieber anonym bleiben, wegen dieser lästigen Polizei, die hinter uns her ist.

Seit ueber einem Jahrzehnt blueht in Deutschland das Geschaeft der Unternehmen die mit der Personalverleihung sich eine Zukunft aufbauen.

Der blühende Unsinn, den wir in unsere Mails in radebrechenem Deutsch schreiben, hat sich in den letzten Jahren kaum verändert.

Wir sind keine Leihfirma, wir koordinieren das Personal. Wenn ein Unternehmen einem Fachmann sucht, dann treten wir ins Spiel.

Obwohl wir von „Personalverleihung“ sprechen, sind wir keine „Leihfirma“. Wenn die Mafia mal wieder ein paar Deppen sucht, weil die alten Deppen ihren Besuch von der Kriminalpolizei bekommen haben, denn tun wir so, als seien wir eine Firma.

Unsere Gesellschaft verhilft Jedem bei der Suche einer Arbeitsstelle, der Bewerbung bei den richtigen Unternehmen und der Einschulung in die neue Taetigkeit. Ab Sofort sind unsere Dienste fuer jede Privatperson kostenlos. Bis zu dem Zeitpunkt an welchen Sie von unserer Gesellschaft an ein Unternehmen uebergeben werden, koennen Sie sich fuer die Teilnahme an den Forschungsstudien des Dienstleistungsmarktes melden. Die Teilnahme wird Immer entlohnt.

Unsere Gesellschaft, die so großartig ist, dass wir ihren Namen lieber nicht erwähnen, nimmt wirklich jeden. Die Anforderungen sind gering, und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn sie ein Telefon, ein Konto, eine Mailadresse und eine Anschrift haben, können sie dabei sein. Aber fragen sie bloß nicht bei der Polizei nach, was von unseren Angeboten zu halten ist.

Wenn Sie diesen Weg zu neuer Arbeitsstelle gehen moechten, oder einfach an den Forschungsstudien teilnehmen moechten, dann melden Sie sich bei uns mit einer Mail an folgende E-Mail-Adresse: tasimre (at) net.hr

Wenn sie schon immer ein bisschen dumm waren und alles glauben, was ihnen eine Fäkalmade mit gefälschtem Absender schreibt, denn antworten sie bitte einfach und lassen sich noch ein paar leckere Lügen erzählen. Aber klicken sie bitte nicht in ihrem Mailprogramm auf „Antworten“, wenn sie das tun – unser Absender ist, wie schon gesagt, gefälscht. Wir sind schließlich darauf angewiesen, dass wir durch die Spamfilter kommen, sonst finden wir irgendwann wirklich niemanden mehr.

Diese Spam wurde maschinell erstellt und bleibt ohne persönliche Anrede und Gruß.

Jetzt Günstig Taschen Und Uhren Bestellen

Sonntag, 12. Dezember 2010

Und So Günstig, Dass Jedes Wort Mit Einem Großbuchstaben Beginnt Und Unendlich Wichtig Wirkt…

Bekommen Sie Uhren Fuer Aldi-Preise, Echt!
Diese Uhren werden Sie lieben! Ganz schnell und sicher Marken Uhren bestellen. Alles wird sehr schnell und neutral geliefert. Bekommen Sie teure Uhren ganz schnell und ganz billig, hier und bestellen Sie ohne Risiko. Sie bekommen Garantie.

Gingerchart GmBHNeue Robstr. 82Zeitz ST 6692
Copyright (C) 2010 Gingerchart GmBH All rights reserved.

Was fehlt da nur? Ach ja, der Link auf den Betrugsladen.

Die neuen Twitter-Spammer

Samstag, 11. Dezember 2010

Bislang haben die Spammer auf Twitter ja vor allem versucht, viele Follower zu sammeln. Sie haben das getan, indem sie selbst vielen (echten) Twitterern folgten (hierfür gibt es praktische Hilfsmittel) und dabei darauf spekulierten, dass das bei vielen Teilnehmern dazu führt, dass sie ihrerseits auf Follow klicken. Wie man an den typischen Follower-Zahlen dieses dummdreisten und vollständig uninteressanten Maschinenzwitscherns sehen kann, ist das leider ein Erfolg versprechendes Modell – nicht wenigen Twitter-Teilnehmern scheint es für den Selbstzweck einer großen Zahl vollkommen egal zu sein, womit sie es eigentlich zu tun haben.

So weit das vertraute Muster.

Neuerdings sieht man jedoch immer wieder einmal eine neue Masche, die Spam unter die Leute zu bringen. Es haben wohl doch zu viele bei Twitter die Option „Blockieren und als Spam melden“ gefunden, wenn sie mit so einem Müll konfrontiert wurden – vor allem, wenn durch den Follow immer wieder neuer Müll dazu kam.

Die neuen Twitter-Spammer zwischern zwar viel, aber folgen niemanden und haben meist nur sehr wenig Follower:

Following: 0, Follower: 8, Gelistet: 0, Tweets: 2530

Dafür erfreuen sie mit dem massenhaften und mechanischen Versenden scheinbarer @-Antworten:

Ganz viel Spam als vorgebliche Antwort

Zu was für tollen Websites die so unters Volk gebrachten, twittertypisch bis zur Unkenntlichkeit runtergekürzten Links gehen, brauche ich hoffentlich nicht weiter zu erläutern. Ich selbst habe es nur mit zwei Links ausprobiert. Der erste brachte mich auf eine Seite, die einen vorgeblichen „Virustest“ bei mir machte und in liebevoll nachgemachtem Windowsstil darauf hinwies, dass ich doch einen total virenverseuchten Rechner hätte und mir ganz schnell die neueste Schadsoftware der Spammer installieren soll (aber wenigstens war das Deutsch inzwischen etwas besser als im letzten Jahr), der zweite Link ging auf den üblichen Casino-Beschiss.

Ich weiß natürlich nicht, wie so ein Spammer denkt – und ich glaube oft, dass ein Spammer gar nicht mehr denkt, denn sonst wäre er kein Spammer. Meiner Meinung nach besteht die Motivation für diese etwas veränderte Art, Spam über Twitter zu transportieren, darin, dass die meisten Betroffenen nur eine derartige Spam zu Gesicht bekommen und nicht diesen Strom von Scheiße, den man sieht, wenn man einem Spammer folgt. Demnach dürfte es für viele ein zu großer Akt gegen die eigene Bequemlichkeit sein, so etwas als Spam zu melden, und somit lassen sich die Accounts länger von den Spammern benutzen. Und dass für diese Art von Spam sehr viele Accounts verwendet werden, versteht sich von selbst – es ist ja wegen der geringeren Reichweite der einzelnen Spam erforderlich.

Für mich ist es sehr interessant, was sich die Leute bei Twitter gegen diese Art des Missbrauchs einfallen lassen werden. Sie werden sich etwas einfallen lassen, das ist sicher. Meine Idee wäre eine einfache Heuristik, die potenzielle Spammer an diesen Merkmalen identifiziert:

  1. Es gibt keinen Follow und und wenig Follower;
  2. dennoch werden jede Menge „Antworten“ an wahllos ausgewählte Twitter-Nutzer gesendet; und
  3. das ist die einzige Nutzung des Accounts, es kommt niemals zu einem eigenen Tweet.

Klar, dass dann auch die Spammer ihre Vorgehensweise etwas anpassen würden und sogar ein bisschen mechanisch „so tun lassen“, als würden sie „richtig twittern“. Letztlich werden Menschen die undankbare Aufgabe übernehmen müssen, automatisch vorgefilterte Accounts zu beurteilen. Das Spam-Problem ist für Twitter inhärent. Die technisch erzwungene Kürze des Mitgeteilten und die Formlosigkeit ist eine große Erleichterung für Spammer. Die vor allem, weil URL-Kürzungsdienste verwendet werden müssen, um einen Link zu transportieren – und dahinter kann sich jede nur erdenkliche Site verbergen, ohne dass auf dem ersten Blick klar ist, was man davon zu halten hat. Aber auch, weil sprachliche Aussagen mit einer gewissen Kryptik und rauen Kanten nicht sofort für Alarmstimmung sorgen, sondern bei Twitter durchaus üblich sind. Die Kombination dieser beiden Merkmale schafft ein ideales „Biotop“ für die asoziale, dumme und kriminelle „Kommunikationsform“ eines Spammers.