Wie, ich kann etwas gewinnen? Mal reinschauen:

Nee, ich kann was kaufen, mit neunzig Prozent Rabatt kaufen. Wenn jetzt in dem HTML-formiertierten Schrotttext nur noch drinstände, was ich da kaufen kann… 😉
Wie, ich kann etwas gewinnen? Mal reinschauen:

Nee, ich kann was kaufen, mit neunzig Prozent Rabatt kaufen. Wenn jetzt in dem HTML-formiertierten Schrotttext nur noch drinstände, was ich da kaufen kann… 😉
ACHTUNG! Diese E-Mail kommt nicht von Penny. Sie hat nichts mit Penny zu tun. Es ist eine illegale und asoziale Spam. Nicht in die Spam klicken! Die Spam einfach löschen!
So so, ich wurde also ausgewählt. Und wofür wurde ich ausgewählt? Für eine kostenlose Lobotomie? Für Menschenversuche zur Optimierung der Folter? Mal reinschauen:
Aha, ich wurde ausgewählt, um mir 250 Øre in Form eines Gutscheines schenken zu lassen. Oder genauer: Um mir eine Chance auf einen solchen Gutschein schenken zu lassen. Also ganz genau: Für nichts. Von Penny. Eine Supermarktkette, von der ich glauben soll, dass sie neuerdings auf illegale Reklamemethoden setzt. Woher Penny nur meine Mailadresse weiß? 😉
Natürlich ist dieser E-Müll nicht von Penny. Penny würde nicht dazu aufrufen, dass man sein verärgertes Feedback über eine kostenlos und anonym registrierbare Mailadresse beim Googles Freemail-Dienst abgibt. Penny hätte hoffentlich auch Werber, die einen besseren Linktext als „Hier klicken“ aus der Gammelgruft ihres Gehirnchens ziehen würden.
Wer auf „Click here“ klickt, hat wie immer verloren. Wenn der Webbrowser unvorsichtigerweise so konfiguriert ist, dass er Javascript ausführt, geht es nach einer verblüffend umständlichen und hier nicht näher dargelegten Kaskade von Javascript-Weiterleitungen in eine Seite in der Domain deinemeinungzaehlt (punkt) com, die folgendermaßen aussieht:
Wer genau hinschaut, kann dort auch das folgende, sehr kontrastarm dargestellte Augenpulver lesen:
Ich bin einverstanden, dass der Veranstalter und seine Partner mich per E-Mail über Angebote aus ihrem jeweiligen Geschäftsbereich informieren. Ich bin auch einverstanden, dass der Veranstalter meine Daten (Name, E-Mail-Adresse) zu diesem Zweck an die Partner weitergibt. Das Einverständnis kann ich jederzeit (mit Wirkung für die Zukunft) widerrufen. Weitere Infos dazu hier. Wenn Sie ohne Werbeeinverständnis teilnehmen wollen, ist das auch möglich. Details dazu hier.
Genau das, womit man bei einem Spammer niemals einverstanden sein würde! Außer, man möchte unbedingt sein Mailpostfach mit solchem Müll zugestopft bekommen.
Und die Spammer haben Vorsorge getroffen, dass man nicht jede Mailadresse angeben kann. Offenbar ist meine Müllmailadresse gammelfleisch@tamagothi.de dort schon sehr gut bekannt – und wurde einfach nicht akzeptiert, als „Herrmann Treuglaub“ sie angab. Macht nichts, ich habe noch ganz viele total vermüllte Mailadressen für solche Zwecke. Und die zweite, die ich angab, wurde sofort akzeptiert.
In diesem Sinne: Einen fröhlichen Gruß an meine mutmaßlich hochkriminellen, aber in jedem Fall hochgradig asozialen Mitleser, die andere Menschen mit solchen Tricks zu überrumpeln versuchen! 😉
Und nein, mit der für Spammer unendlich praktischen Zuordnung eines Namens zu einer Mailadresse geben sich die Spammer nicht zufrieden. In einem zweiten Schritt…

…sollen nach ein paar Daten nachgeliefert werden. Genug Daten für einen kriminellen Missbrauch der Identität. Das gibt schnell genug Ärger für mehrere gründlich verhagelte Jahre begrenzter Lebenszeit, die man mit Gesprächen bei Polizeien, Untersuchungsrichtern, Staatsanwälten, Inkassobüros, Anwaltskanzleien und der Schufa verbringt – ohne, dass einem die dabei entstehenden Kosten erstattet werden.
Ich will es mal so sagen: Ich bin ja nur ein dahergelaufener Blogger mit einem komischen Blog über ein komisches Thema, und man muss mir nicht alles glauben, was ich in ein geduldiges Internet schreibe. Wer mir nicht glauben möchte, dass es eine unfassbar schlechte Idee ist, wegen einer illegalen E-Mail-Spam an „Hallo“ nach einem dummen „Click here“ solche Daten auf einer Webseite einzugeben, weil dort unter Missbrauch der Firmierung eines unbeteiligten Dritten – Penny würde ein derartiges Gewinnspiel selbstverständlich auf seiner eigenen Website veranstalten – mit tollen, bunten Bildern die Möglichkeit eines eventuellen Gewinnes versprochen wird, der gehe bitte so bald wie möglich zur nächsten Polizeiwache und frage einmal dort nach! Und danach bitte nie wieder über die Teilnahme bei solchen spambetriebenen „Gewinnspielen“ auch nur nachdenken!
Denn es gibt bessere Verwendungen für Geld und Lebenszeit.
Gluck, gluck, gluck!
Ich würde ja kaum noch über Lotteriegewinne zur Einleitung eines Vorschussbetruges schreiben, aber das hier ist ein teilweise neuer Text, der sich stellenweise dermaßen gaga liest, dass ich nicht widerstehen konnte.
Von: LOTERIA DEL NINO 2018 KOMMISSION <Admin@lotto.com>
Hier mailt der Administrator noch selbst. Aber nicht an die Absenderadresse antworten, denn…
Antwort an: Pedrogonzalezfirma@gmail.com
…die ist gefälscht. Klar, es ist ja auch eine Spam.
Warum die Spammer so gern Google Mail verwenden? Weil Google immer wieder zeigt, dass man dort nicht das geringste Interesse an der Bekämpfung von Spam und Internetkriminalität hat und deshalb Verbrechern nicht einmal kleine Probleme bereitet. Oder anders gesagt: Eine Mailadresse von Google ist ein Beleg für äußerste Unseriosität und damit ein Alarmzeichen.
LOTERIA DEL NINO 2018 KOMMISSION BOAD MADRID SPANIEN
HAUPTBURO: CALLE VICTORIA 45A, 28042 MADRID SPANIEN
FINANZMONITOR ABTEILUNGSBURO CAMPOGRANDE 28 1єF 1700 LISBOA PORTUGALREFERENZ NR: LNC/180219760/EU
GEWINNEN NR: 05685
Das ist ja fast so überzeugend wie ein Briefkopf! Und das Beste: Ich habe sogar eine Gewinnen-Nummer! Da werde ich wohl ein Gewinnen sein… 
02/08/2018
Ein lustiges Datumsformat ist das. So mit Querstrichen geschrieben lese ich das unwillkürlich als den 8. Februar – denn nirgends, wo man den Tag an erster Stelle schreibt, trennt man die Komponenten mit Querstrichen. Aber woher soll so eine Spamlotterie auch wissen, wie man ein Datum schreibt. Hauptsache, sie kann Gewinnzahlen veröffentlichen. Oder Gewinnen-Nummern. 😉
Sehr geehrter, Begunstigter
Was für eine Gunst! Und vor allem: Was für eine Anrede!
Endgьltige Benachrichtigung ьber die Zahlung des nicht beanspruchten Preisgeldes
Moment: Die „Benachrichtigung“ ist „endgültig“ und es geht um eine „Zahlung“ von „Preisgeld“, das gar nicht „beansprucht“ wurde und deshalb gar nicht ausgezahlt werden sollte?
Was meinen die Idioten, die so gern große Bereiche ihrer HTML-formatierten Müllmail markieren und auf das Fettmachknöpfchen klicken? Mal weiterlesen.
Wir freuen uns, Sie uber unser neustes Insights-Verantwortungsburo [sic!] zu informieren, das von uns [sic!] fur Ihr unverlangtes Gewinn-Preisgeld von Madrid Spanien beauftragt wurde. Die beauftragte Anwaltskanzlei wurde als rechtlicher Auftragnehmer [sic!] beauftragt, um Ihre Anfrage zu bearbeiten, die Ihrem Namen gutgeschrieben wurde und seit mehr als sieben Monaten nicht beansprucht wurde.
Und, was ist jetzt mein Name, in dem der Zaster gutgeschrieben wurde? Ich heiße nämlich gar nicht „Begunstigter“. 😀
Der Gesamtbetrag, den Sie jetzt beanspruchen kцnnen, betragt (1.420.200.00) Euro und das ursprungliche Preisgeld (1.400.000.00) Euro wurde auf 1.420.200.00 euro (1.656.210.00) USD in bar erhoht. Diese Summe wurde fur sechs Monate investiert, daher erhohte sich die oben erwahnte Gesamtsumme entsprechend dem Buro des nicht beanspruchten Preisgeldes [sic!] und dieses Geld wurde zu einem ungenutzten Gewinn einer Lotteriegesellschaft, die sich in Ihrem Namen niederlдsst [sic!] und versichert.
Ich bin aber strikt dagegen, dass sich eine Lotteriegesellschaft in meinem Namen niederlässt. Habt ihr bei eurem Insights-Verantwortungsbüro eigentlich auch jemanden, der die Sprache, in der er schreibt, wenigstens ein bisschen beherrscht? Oder ein paar Eurogroschen für einen Dolmetscher? Ach, ihr habt ja noch nicht einmal Umlaute! 😀
Alle Teilnehmer wurden durch ihren Namen [sic!] und E-Mail ihre Adresse mit einem Computersystem nach dem Zufallsprinzip der World Wide Web Site [sic!] gezogen und alle Namen und E-Mail wurden von der Website „mehr als 100 Tausend Namen und E-Mail von Philanthropen, Firmen, Fluggesellschaften, Versicherungsgesellschaften, Aktionaren“ extrahiert [sic!], Krankenhauser und humanitare Organisationen auf der ganzen Welt fur Burger Nordamerikas und der Karibik, Sud- und Mittelamerika, Europa, Asien, Mittlerer Osten, Afrika und Australien & Pazifik als Teil des Internationalen Forderprogramms, das wir einmal jahrlich hier in Madrid durchfuhren Spanien [sic!] wurde nach Ansicht der Lotteriegesellschaft [sic!] zu diesem Zeitpunkt gutgeschrieben, um Sie uber dieses Geld zu informieren, aber leider bis zum Ablauf der gesetzten Frist hat niemand gemeldet oder nicht abgeschlossen, um den Gewinn einzufordern.
Endlich gibt es ein neues Verfahren, um Lottozahlen zu ziehen: Das Zufallsprinzip der World Wide Web Site! Besser und moderner als nummerierte Kugeln!
Aber dass die immer von meinem Namen faseln… und dann steht der auch noch auf einer komischen Website zusammen mit Fluggesellschaften und Aktionären.
Übrigens, Spammer: „middle east“ heißt auf Deutsch „Naher Osten“. 😉
Dies war der Grund, warum das Geld nach dem spanischen Gesetz verwaltet und hinterlegt wurde, der Besitzer muss alle sechs Monate uber seinen bestehenden Gewinn informiert werden und wenn das Geld nicht erneut beansprucht wird, wird der Fonds an die
MINISTERIO DE ECONOMIA Y HACIENDA als nicht beansprucht [sic! Satzstummel endet hier]. Wir werden daher vom Buro des unaufgeforderten Preisgeldes [sic!] beauftragt, Ihnen eine Benachrichtigung uber Ihr nicht beanspruchtes Preisgeld zu schreiben und bitte beachten Sie, dass alle Preisgelder bis spatestens 23. Aug 2018 beansprucht werden mussen.
Ich mache euch einen Vorschlag: Ich lösche jetzt einfach eure Spam, und ihr bezahlt von dem ganzen Zaster einen Dolmetscher. Grüßt mir dabei das Büro des unaufgeforderten Preisgeldes! 😉
Wir weisen darauf hin, dass die Lotteriegesellschaft pruft und bestatigt, ob ihre Identitat ubereinstimmt, bevor ihr Geld ausgezahlt werden kann.
Ich kann euch versichern, dass meine Identität mit mir identisch ist. Also her mit dem Zaster! 😀
Wir beraten Sie, wie Sie Ihren Anspruch geltend machen konnen. Bitte kontaktieren Sie unseren German Sprachigen Anwalt [sic!] fur weitere Informationen, TEL: 0034-665-442-xxx, FAX: 0034-910-613-xxx E-MAIL: Pedrogonzalezfirma@gmail.com
Der ist sicherlich so germansprachig wie ihr!
PEDRO CARLOS ist verantwortlich fur Zahlungen im Ausland in diesem Lage [sic!]. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu horen, wahrend wir Ihnen unsere Rechtsberatung versichern.
„Eure Rechtsberatung“ möchte ich nach eurem german gar nicht mehr kennenlernen.
SIE KЦNNEN IHREN GEWINNBETRAG AUF UNSERER WEBSITE BESTATIGEN:
https://www.laloterianavidad.com/comprobar-loteria-nino/?numero=05685&premio=140
Da steht aber nichts davon, dass irgendwelche Mailadresseninhaber nach dem Zufallsprinzip des World Wide Web ausgewählt wurden. Da sehe ich nur dressierte Kinder, die Ziffern halten. Und auch ansonsten sieht das alles so aus, als müsse man dort Lose kaufen, um gewinnen zu können.
Falls es nicht erscheint, kontaktieren Sie bitte Ihre Anwaltskanzlei PEDRO CARLOS fur weitere Informationen.
Aber hej, dafür werden die Spammer mir aber sicher noch einmal sagen, dass das alles seine Richtigkeit hat. Und nein, dieser lustige spanische Name ist nicht meine Anwaltskanzlei.
Herzlichen Gluckwunsch von allen Mitarbeitern und vielen Dank fur die Teilnahme an unserem internationalen Promotions preis.
Aber ich habe doch gar nicht teilgenommen. Ich habe nur eine Mailadresse…
Mit freundlichen Grussen,
MANUEL JUAN
VIZEPRДSIDENT
Mit freundlichem Gruseln
Dein schäbiger Trickbetrüger aus der Spam
ANWALTSKANZLEI PEDRO CARLOS
AVDA JUAN 35, 28032 MADRID, SPAIN.
TEL: 0034-665-442-xxx, FAX: 0034-910-613-xxx EMAIL: Pedrogonzalezfirma@gmail.com
Fullen Sie Das form und Fax oder E-mail zu Anwaltskanzlei mit kopie Ihrer Personlichen IdentikationNAME:
VORNAME:
GEBURTSDATUM:
TELEFON:
MOBIL:
FAX:
STRASSE:
POSTLEITZAHL:
LAND:
BETRAG HAT GEWONNEN:
BERUF:
NATIONALITAT:
E-MAIL:
REFERENZ NR:
GEWINNEN NR:ZAHLUNG OPTION: A/ BANKUBERWEISUNG B/ BARSCHECK (BANKDATEN SIND NUR NOTWENDIG WENN SIE SICH FUR EINE BANKUBERWEISUNG ENTSCHIEDEN HABEN)
BANK NAME:
KONTONUMMER:
BANKLEITZAHL:
BANKADDRESS:
Dass diese Spam-Anwälte von Spam-Lotterien aber auch immer nur kostenlos und anonym einzurichtende E-Mail-Adressen bei irgendwelchen Freemailern haben und gar keinen Wert auf Verschlüsselung, digitale Signatur oder Datenschutz legen, wenn es um Millionenbeträge geht! 😉
Nicht vergessen, die E-Mail-Adresse, die im Absender steht und die für eine Gewinnen-Nummer gewonnen hat, noch einmal in das Form einzutragen. Unbedingt einen Scan eines Personalausweises anhängen und an irgendwelche Leute, die nicht einmal die paar Euro zwanzig für einen Dolmetscher übrig haben, absenden! Warum? Weil sie lauter lustige Behauptungen in eine E-Mail schreiben. Könnte ja stimmen. Könnte ja sein, dass da ein paar Milliönchen rumliegen…
Nein, es kann nicht sein. Es handelt sich um eine Betrügerbande. Die werden viel telefonieren und ihrem hoffnungsvoll-leichtgläubigen Opfer eine Vorleistung nach der anderen aus der Tasche labern, hier diese Gebühr, hier jene Gebühr, hier noch eine Beglaubigung durch den Notar, und hier noch einmal ein paar Hunderter für die Bank. Das läppert sich schnell zu tausenden von Euro zusammen. Dieses Geld tragen die Betrüger ins Bordell, wo sie sich mit dem ergaunerten Geld eine schöne Zeit machen. Und die eingesammelten persönlichen Daten – einschließlich eines Scans eines amtlichen Ausweises – werden für klimper klimper Euro an andere Banden verkauft, die damit dann einen Betrug nach dem anderen durchziehen.
Wer mir das nicht glaubt, weil ich ja nur ein dahergelaufener Blogger bin, gehe bitte einfach mal zur nächsten Polizeiwache und frage dort! Aber bitte auf gar keinen Fall auf diese inzwischen uralte Betrugsmasche reinfallen! Mit dem Geld kann man nämlich besseres anfangen, als solchen Halunken ihren Lebensstil zu finanzieren.
Was, in einer unverschlüsselten E-Mail?
Von: „Bundesministerium für Finanzen“ <no.reply72@bmf.gv.at>
Oh, aus der Bundesrepublik Österreich. Aber dort habe ich doch gar keine Steuern gezahlt.
Steuerverwaltung
Eine Angabe, fast so überzeugend wie ein Dienstsiegel!
Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass bei unserem Versuch einer Rückzahlung auf das bei uns bekannte Konto von Ihnen fehlgeschlagen ist.
Schön, dass „ihr“ noch einmal betont, dass ihr mir mit einer Mitteilung etwas mitteilt. Wenn „ihr“ dann nur noch etwas mitteilen würdet! Was an eurem Versuch ist denn auf das Konto von mir fehlgeschlagen? Und welches Konto ist das überhaupt? Viele Menschen haben mehrere. Aber wenn ihr da eine IBAN reinschreibt, merkt ja jeder, dass die nicht stimmt.
Bitte melden Sie sich bei Ihrem Steuerrückzahlungsportal an, um die Rückzahlung manuell abzuwickeln. Während des Prozesses können Sie die von Ihnen hinterlegten Kontoinformationen aktualisieren.
Die sind aber modern geworden. Keine ELSTER mehr, die Geld klaut, sondern ein Steuerrückzahlungsportal. Und das ist auch noch ein Link auf Google! Das muss dieses Steuergeheimnis sein! 
Gut, dass die Zieladresse bei dieser Weiterleitungstechnik sozusagen im Klartext drinsteht, so dass ich sie mal ohne URI-Parameter aufrufen kann. Aber es scheint so, als handele es sich inzwischen nicht mehr um die „Finanzverwaltung“ oder als wolle die „Finanzverwaltung“ die Domain ihrer Website verkaufen:
![OMaster.com -- Kann verfügbar sein -- Füllen Sie dieses Formular aus, um ein Preisangebot für OMaster.com zu erhalten: -- Wie lautet Ihr Name? -- Wie lautet ihre E-Mail-Adresse? -- Wie lautet ihre Mobiltelefonnummer? -- [ERHALTEN SIE EIN PREISANGEBOT]](https://spam.tamagothi.de/wp-content/uploads/2018/08/omaster.jpg)
Angesichts der Tatsache, dass ein Link in diese Domain mit einer Spam gekommen ist, dürfte die Domain übrigens ziemlich wertlos sein. Das heißt aber nicht, dass das erhältliche Preisangebot kein absurder Mondpreis wird.
Bei dieser Spam handelt es sich um die Zusendung eines Lesers. Wenn sie auf einer meiner „verbrannten“ Mailadressen angekommen wäre, hätte ich noch kurz getestet, ob ich mit den ganzen URI-Paramtern (die beim Klick an die Spammer zurückfunken, unter welchen Mailadressen die Spam ankommt und beklickt wird) eine andere Seite gesehen hätte. Ich bin mir da beinahe sicher. Domainhändler, die auf ihren nur mit Javascript funktionierenden Kaufmich-Seiten weder ein Impressum noch eine ohne Lockerung von Sicherheitseinstellungen lesbare Datenschutzerklärung angeben, wirken auf mich mehr als nur ein bisschen halbseiden.
Zahlungsdatum: 02.08 2018
Rechnungsnummer: BMF/84UAT1/AT1001
Betrag: €1,941.75 EUR
Man kann ja viele lustige Nummern bei Behörden bekommen, aber dass es beim Finanzamt eine Rechungsnummer für eine Steuerrückzahlung gäbe, ist mir neu. 😀
HINWEIS: Diese E-Mail gilt as offizieller Abrechnungsbeleg dieser Rückzahlung.
Hinweis: Dieses Blogposting gilt als offizieller Totenschein für einen Spammer, der keinerlei Hirnaktivität mehr zeigt.
Diese Spam ist ein Zustecksel meines Lesers liu-yan
Hey, Spammer!
Guten Tag Frank,Eckert ,
Keuchend wird SIE kommen…
Frank,Eckert: http://www.erotik-verbessern-versenden24.info
Soll ich jetzt etwa in die fünfte Etage eines Altbaus ohne Aufzug, aber dafür mit einem Treppenhaus voller extrasteiler Stufen umziehen, damit sie keuchend zu mir nach oben kommt und völlig außer Atem vor der Tür steht? Ob sie dann wohl noch Lust hat? 😀
Fragt sich dein dich „genießender“
Nachtwächter
Diese Spam aus dem Irrenhaus der Pimmelpillenapotheker ist ein Zustecksel von Frank.
Nein, mir hängt diese Art Spam kopfentkernter chinesischer Tinnefverkäufer zum Halse heraus…
Weidet die Hitze aus? Benutze mobil Luftkühler, es erfrischt total
Kannst du in der Hitze kaum schlafen? Ruhe mit Mini-Klimaanlage
Statt Ventilator: mobil Luftkühler, es bläst irgendwo echte kalte LuftKrepierst du in der Hitze? Mit tragbarem Luftkühler erfrischst du sofort
Hier können Sie sich abmelden Die Zeit den Ventilatoren ist um: hier ist die Kühlbox, erfrischt 6-8 Grad Versetze deine Ventilator in den Ruhestand: tragbar Mini-Klimaanlage gibt Kühle
Es mag ja irgendwo echte kalte Luft blasen, aber ein echtes Gehirn – und sei es nur ein dummes – hat hier nicht mitgetextet.
So nannte sich der Krepel, der vermutlich mit einem Laserstrahl modernstmöglich lobotomiert wurde und der deshalb den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber dankenswerterweise aus inhaltlichen Gründen am Spamfilter gescheitert ist¹.
Please let me know if you‘re looking for a author for your blog.
Genau, einen Spammer hier schreiben lassen! Hervorragende Idee! Fast so gut wie die Idee, durch kurzes Lecken mit der Zunge zu prüfen, ob auf einer Steckdose Spannung ist.
You have some really great posts and I think I would be a good asset.
If you ever want to take some of the load off,
I‘d love to write some content for your blog in exchange for a
link back to mine.
Wenn du so tolle Texte schreibst, Spammer, warum klickst du dir nicht selbst ein Blog zusammen und füllst das mit deinen Inhalten? Da kannst du dann auch gern deine Affiliate-Dreckslinks auf irgendwelche Abzockcasinos, Reichwerdseiten und Betrugsläden unterbringen. Du wirst schon sehen, wie heiß die Menschen darauf sind! Ach, du hast ja sogar schon deine Homepage ohne jegliches Impressum angegeben. Na, dann weißt du vermutlich schon ganz genau, wie heiß die Menschen auf deinen dummen Scheißdreck sind… 😀
Und vor allem: Dir ist schon aufgefallen, in welcher Sprache mein „Content“ verfasst wird? Nur, um dir das vielleicht Wichtigste klar zu machen: Englisch ist es nicht. Ach, dein Spamskript ist zu doof, rauszukriegen, in welcher Sprache die mit Spam zugespachtelten Blogs geführt werden? Tja, schon doof, wenn man doof ist.
Please send me an email if interested.
An eine von dir anonym und kostenlos eingerichtete Freemailer-Adresse bei freenet (punkt) de, damit du schön anonym bleibst und nicht zu viele Kosten hast. Und ich trage im Lande der Linkhaftung und des vollumfänglichen Rechtsschutzes für beleidigte Leberwürste das Risiko für dich.
Kudos!
Du mich auch!
So, und jetzt friss virtuelle Pokerchips und geh sterben! 👿
¹Ich gebe grundsätzlich keine Hinweise, welches die inhaltlichen Gründe sind. Das müssen Spammer schon selbst herausbekommen.
Also ich erkenne den Zustand meines Fahrrades ganz gut durch Augenschein. 😉
Bringen Sie das Management Ihrer Flotte auf ein ganz neues
Level: sparen Sie Krafstoff, verbessern Sie die Strecken und
übernehmen Sie die volle Kontrolle über Ihre Flotte!
Verabschieden Sie sich, von unnötigem
Krafstoffverbrauch und steigern Sie Ihre
Ja, der Satz endet da mitten im Niemandsland zerborstener Kontexte.
Und nein, ich habe gar keine Flotte.
Dass der Spammer sich nicht einmal die Mühe macht, eine Rechtschreibprüfung über seinen schnell rausgerotzten Spamtext zu lassen, die solche Flüchtigkeitsfehler wie „Krafstoff“ findet, konvergiert mit der schäbigen Formatierung dieser unnütz HTML-formatierten Spam zu einem schrillen Eindruck, der kaum noch beschissener sein könnte. Dieser erste Eindruck formt eine beachtliche Einheit mit den Grotesken einer für den Empfänger völlig sinnlosen Mitteilung.
Reduziert den
Krafstoffverbrauch;
„Krafstoff“ schreibt man übrigens „Kraftstoff“. Und wenn du es beim nächsten Mal richtig schreibst, weiß ich, dass du hier mitliest, Spammer! 😀
Steigern Sie Ihre Firmenleistung durch ein
GPS-Flottenmanagementsystem.
Ich habe nicht nur keine Flotte, ich habe auch keine Firma.
Holen Sie sich
das perfekte Business – Tool, das Ihrem
Unternehmen hilft und das Fahren sicherer als je zuvor macht!
Das muss ich mir merken: GPS macht das Fahren sicherer. Vielleicht sollte ich auf dem Fahrrad doch mal so eine GPS-Wanze mitnehmen und meine Strecken irgendwo tracken lassen, vielleicht öffnet sich dann nicht mehr unvermittelt eine Autotür auf der Fahrbahn und diese überall in den Verkehr gestreuten Henker von Rechtsabbiegern setzen auf einmal ihren Blinker und schauen in ihren verdammten Spiegel, bevor sie abbiegen. 💡
Ach nee, ist ja nur für Firmenflotten. 🙁
Wer darauf klickt, erhält die Gelegenheit, für einen kriminellen Missbrauch der Identität völlig hinreichende Daten auf einer impressumslosen, in einer Spam verlinkten Seite einzugeben und mit einem beherzten Klick auf „Senden“ an einen kriminellen Spammer zu übermitteln:
Wer das macht, holt sich jahrelangen Ärger ins Leben.
„Im Browser anzeigen“ wird ja langsam das neue „Click here“ – ein Spruch, der nur in den Mitteilungen von Vollidioten, Werbern, Kriminellen und Spammern vorkommt und sich deshalb prächtig für eine Filterregel eignet… 🙂
Aber gut, ich mache ja schon den Screenshot, denn so kann ich auch gleich das beabsichtigte HTML-Layout dieser Spam dokumentieren:

Hui, selbst wenn ich das „im Browser anzeige“, bekomme ich im Browser noch den Link, um es „im Browser“ anzuzeigen. Das ist eine großartige Idee. 😎
Dies ist ein Geschäftsvorschlag, welches in legitimes Interesse an Sie und Ihr Unternehmen gesendet wurde.
Nein, das ist eine Spam. Und Spam ist nicht legitim. Ganz im Gegenteil: Illegal ist sie. Und zutiefst asozial. Genau die Form, die von Verbrechern und halbseidenen Gestalten gewählt wird. Übrigens: Ich habe kein Unternehmen. Und wer eine Mail an mich versendet, spricht mich immer an. Vernünftige Menschen schreiben mir übrigens verschlüsselt und signiert, und zwar vor allem immer dann, wenn es um Dinge geht, die geschäftliche Interessen berühren.
Ja, du kannst mich auch mal!