Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Make Your First Million on Bitcoin Today

Donnerstag, 16. Januar 2020

Oh schön, heute gibt es wieder Geld aus der Steckdose. 💰🔌

Die Spam verzichtet übrigens völlig auf Text. Sie besteht aus zwei externen Grafiken, die aus dem Web über Google Cloud Storage nachgeladen werden. Vermutlich hat der Spammer mal „kostenlos getestet“, denn er scheint ja noch keine Million mit Bitcoin gemacht zu haben.

Natürlich gibt es ein solches Nachladen von externen Bildern nur bei einer unsicher konfigurierten Mailsoftware. Ich habe dort eine leere weiße Seite gesehen und musste erstmal in den Quelltext der Spam schauen. Menschen mit unsicher konfigurierter Mailsoftware, die externe Bilder nachlädt und damit jedem Mailschreiber ein heimliches Tracking ermöglicht, wenn die Mail nur gelesen wird¹, sehen die Spam so:

bitcoin Code -- Earn $13,000 In Exactly 24 Hours Riding The Bitcoin Wave! -- Many people may think it's too late to invest in Bitcoin since it hit $18,000, but it's not! This unique technique allows you to start investing with as little as $100 and earn a guanranteed $13,000 in just 24 hours! -- Only 3 copies are still available! Don't wait, take the first step to change your life today -- [Get started now!]

To remove your email from our mailing list, please click here or Write to PO Box 687 PtMB 70548 Salt Lake City, UT 84110

Was, nur 13 Kilodollar? Im Betreff wurde mir meine erste Million versprochen, die ich heute noch mache. Und ich habe mich schon so gefreut! 😀

Aber hey, dafür sind die 13 Kilodollar garantiert! Vom Spammer! 🤞

Natürlich funktioniert das Reichwerdverfahren nicht, sonst würde der Spammer ja auch nicht spammen, sondern selbst reich werden. Auch beim Bitcoin-Handel entsteht das Geld nicht aus Feenstaub und fluffigen Fantasien, sondern wird wie an jeder anderen Börse und jedem anderen Marktplatz nur umverteilt. Der Spammer zieht es deshalb vor, seine Opfer an einen halsabschneiderisch überteuerten oder gar betrügerischen Dienstleister zu vermitteln und dafür Affiliate-Geld zu kassieren, und dafür macht er seine falschen Versprechungen. Was der Spammer dabei von der Intelligenz seiner Leser hält, kann man daran sehen, wie er im Betreff eine Million und in der Mail 13.000 Dollar pro Tag verspricht – ich nehme mal an, dass jeder Mensch mit einem Intelligenzquotienten oberhalb der Zimmertemperatur sich von „Finanzdienstleistern“ abwenden würde, die so mit Zahlen durcheinanderkommen, wenn es um Geld geht. 🤡

Da fehlt eigentlich nur noch der obligatorische Screenshot des aktuellen Bitcoin-Betruges durch asoziale Affiliate-Lumpenkaufleute. Hier ist er (zum Vergrößern klicken):

33 Year Old Man Reveals How He Earns More Than $40.000 Every Month Working From Anywhere He Wants

Oh, die Million, die ich heute noch machen kann, hat sich jetzt in 40 Kilodollar verwandelt, die ich binnen eines Monats machen kann. Ob das schon einmal vorwegschattet, wie das eingezahlte Geld bei diesem tollen Reichwerdsystem immer weniger und weniger und weniger wird… 🤣

¹Ich empfehle immer noch den Thunderbird, der natürlich in seinen Grundeinstellungen keine externen Bilder nachlädt.

USA / ATOMKRIEG – Amen

Mittwoch, 15. Januar 2020

Auf gar keinen Fall den Anhang öffnen! Das Word-Dokument enthält Makros, die Schadsoftware nachladen und installieren, danach hat man einen Computer anderer Leute auf dem Schreibtisch stehen.

So so, Amen! So sei es! Zum Atomkrieg. Komm, Spammer, nimm mal wieder deine Medikamente! 💊

Oh, du kannst aber „schöne“ Bilder basteln:

Es ist gar keine Frage, daß ein Atomkrieg denkbar ist

ATOMKRIEG -- Foto eines Atompilzes -- Die Angst vor einem Atomkrieg ist zurück -- Die 'dunkle Bedrohung' sei zurück, mahnen Experten auf der Sicherheitskonferenz in München. Experten fürchten, dass wir dicht an einer potenziellen nuklearen Katastrophe stehen. -- WAS ZU TUN IST? -- Wir haben 20 nützliche Tipps für Sie zusammengestellt. -- (Alle Informationen in der angehängten Datei) -- ACHTUNG! NICHT IGNORIEREN! -- Dein Leben hängt davon ab -- Gott hilf uns!

Der Anhang, den zu öffnen man derart eindringlich aufgefordert wird, als hinge das ganze Leben davon ab, ist ein Dokument für Microsoft Word. Dieses Dokument besteht aus einer einzigen, völlig leeren Seite. Und natürlich noch aus…

Screenshot des Dialogfensters, das beim Öffnen des Dokumentes mit Libre Office angezeigt wird. -- Dieses Dokument enthält Makros. -- Makros können Viren enthalten. Die Ausführung dieser Makros wird aufgrund der aktuellen Makrosicherheits-Einstellung unter Extras - Optionen - LibreOffice-Sicherheit unterbunden. -- Manche Funktionen stehen daher möglicherweise nicht zur Verfügung. -- [OK]

…ein paar Makros, die beim Öffnen des Dokumentes in Microsoft Word automatisch ausgeführt werden sollen. Der Warnung, die ich hier als Screenshot von LibreOffice wiedergegegeben habe, ist nur eines hinzuzufügen: Wenn einem ein Dokument mit so viel Psychodruck in einer Spam reingedrückt werden soll, dann ist es sogar sicher, dass die Makros Schadsoftware sind. 💀

Und solche Deklarationen von Windows-API-Funktionen, wie ich sie eben gerade in diesen Makros gefunden habe, werden wirklich niemals in einem normalen Dokument benötigt:

Private Declare Function URLDownloadToFile Lib "urlmon" Alias _
  "URLDownloadToFileA" (ByVal pCaller As Long, ByVal szURL As String, ByVal _
    szFileName As String, ByVal dwReserved As Long, ByVal lpfnCB As Long) As Long
Private Declare Function CreateProcess Lib "kernel32" Alias "CreateProcessA" (ByVal lpApplicationName As String, ByVal lpCommandLine As String, lpProcessAttributes As Any, lpThreadAttributes As Any, ByVal bInheritHandles As Long, ByVal dwCreationFlags As Long, lpEnvironment As Any, ByVal lpCurrentDriectory As String, lpStartupInfo As STARTUPINFO, lpProcessInformation As PROCESS_INFORMATION) As Long
Private Declare Sub GetStartupInfo Lib "kernel32" Alias "GetStartupInfoA" (lpStartupInfo As STARTUPINFO)

Ich hoffe, dass spätestens jetzt auch jeder verstanden hat, dass ein Makro für Microsoft Office alles kann, was ein ausführbares Programm – eine .exe – für Microsoft Windows auch kann. Das Öffnen eine Office-Dokumentes mit freigeschalteten Makros aus fragwürdiger Quelle ist ganz genau so gefährlich wie das Ausführen eines Programmes aus fragwürdiger Quelle. Wer das macht, geht an den Computer so heran, wie unerfahrene Teenager an die Sexualität: Schnell, einfach und gefährlich. Ich hoffe mal, dass die meisten Computernutzer etwas reifer sind. 😉

Weder muss ein legitimes Makro Dateien aus dem Internet nachladen können, noch muss es einen neuen Prozess erzeugen können, noch muss es an die Verwaltungsinformationen des Betriebssystemes für den neuen Prozess kommen. Das wird in dieser Kombination nur benötigt, wenn eine Datei aus dem Internet nachgeladen werden soll, um dann möglichst unsichtbar ausgeführt werden zu können. Es handelt sich um völlig klare Schadsoftware. Diese wird zurzeit nur von einem Viertel der gängigen Antivirus-Schlangenöle erkannt, wer sich darauf verlässt, ist also einmal mehr verlassen. 🙁

Das ist ja auch der Grund, weshalb man trotz Antivirus-Schlangenöl keine Anhänge aus einer E-Mail öffnet, die nicht vorher über einen anderen Kanal abgesprochen wurden oder deren Absender durch eine überprüfte digitale Signatur jenseits jedes vernünftigen Zweifels feststeht und vertrauenswürdig ist. Die Absenderadresse ist beliebig fälschbar und reicht nicht aus. Man öffnet Anhänge auch nicht, oder besser erst recht nicht, wenn ein Spammer in seiner Spam behauptet, es sei ogottogott jetzt wirklich lebenswichtig, dass man den Anhang öffne. Wenn etwas so wichtig ist, kann man es auch einfach in die Mail hineinschreiben und braucht nicht umständlich einen Anhang dranzuhängen. 😉

Wer das kann, sollte die Ausführung von Makros in Office-Programmen ausschalten. Dies ist bei gewöhnlicher Benutzung mit keinem Funktionsverlust verbunden, aber schließt ein großes Sicherheitsloch, das immer wieder von solchen Halunken wie diesem heutigen Atomspammer ausgebeutet wird. Leider gibt es viele betriebliche Umfelder, in denen das gar nicht so einfach möglich ist, weil Geschäftsprozesse teilweise in Office-Makros programmiert wurden. Ja, das war eine dumme Entscheidung, aber damals in den Neunziger Jahren hat niemand auf mich gehört, als ich davor gewarnt habe, und heute ist es zu spät. Da habt ihr den Salat, und zwar genau so, wie ihr ihn bestellt habt! Da hilft nur noch äußerste Vorsicht in einem unnötig gefährlich gemachten Umfeld.

Your Prostate Is the Size Of A Lemon

Dienstag, 14. Januar 2020

This is Crazy! Prostate Size

In der Tat, Spammer, das ist verrückt, dass du glaubst, die Größe meiner Prostata zu kennen. Ich frage mich unwillkürlich, welche Größe wohl dein Gehirnchen haben wird.

Und, was willst du mir jetzt verkaufen?

$ lynx -mime_header https://storage.googleapis.com/5a2gn/prostate.html
HTTP/1.0 200 OK
X-GUploader-UploadID: AEnB2UoID67roQ4lgwhCG0rVgOIJB9kJeVUsCpkv60jV8lzYVv7WwRPkxXhqEOqdD3TVZZIfFBrV5IO9jhPA3ILUIe_AKgAakg
Expires: Tue, 14 Jan 2020 12:15:46 GMT
Date: Tue, 14 Jan 2020 11:15:46 GMT
Last-Modified: Mon, 23 Dec 2019 19:24:56 GMT
ETag: "ad3d8902eff44c15b0568aa6f8c07dd5"
x-goog-generation: 1577129096545554
x-goog-metageneration: 2
x-goog-stored-content-encoding: identity
x-goog-stored-content-length: 190
Content-Type: text/html
x-goog-hash: crc32c=0epaDg==
x-goog-hash: md5=rT2JAu/0TBWwVoqm+MB91Q==
x-goog-storage-class: STANDARD
Accept-Ranges: bytes
Content-Length: 190
Server: UploadServer
Cache-Control: public, max-age=3600
Age: 149
Alt-Svc: quic=":443"; ma=2592000; v="46,43",h3-Q050=":443"; ma=2592000,h3-Q049=":443"; ma=2592000,h3-Q048=":443"; ma=2592000,h3-Q046=":443"; ma=2592000,h3-Q043=":443"; ma=2592000

<html>
<head>
<title>Redirection</title>

<meta http-equiv="refresh" content="0; URL='https://www.microroof.com/LN9NBH7/N6B42GR/?sub1=google'" />

</head>

<body>
</body>

</html>
$ lynx -mime_header https://www.microroof.com/LN9NBH7/N6B42GR/
HTTP/1.1 302 Found
Server: nginx/1.17.3
Date: Tue, 14 Jan 2020 11:20:46 GMT
Content-Type: text/html; charset=utf-8
Content-Length: 139
Connection: close
Location: https://www.efphytage-thirdelement.com/4RQSJ1/2F8LBL/?sub1=10910&sub2=&sub3=f899dbdcb9464d3a905af9d3452087aa
Set-Cookie: uniqueClick_N6B42GR=0fd72d79-f0f2-4746-9d49-02af984f775e:1579000846; Path=/; Expires=Thu, 13 Feb 2020 11:20:46 GMT
Set-Cookie: transaction_id=f899dbdcb9464d3a905af9d3452087aa; Path=/; Expires=Mon, 13 Apr 2020 11:20:46 GMT
Vary: Origin
X-Eflow-Request-Id: c1654cda-88bf-402f-ae58-918e38b483d7

<a href="https://www.efphytage-thirdelement.com/4RQSJ1/2F8LBL/?sub1=10910&amp;sub2=&amp;sub3=f899dbdcb9464d3a905af9d3452087aa">Found</a>.
$ lynx -mime_header "https://www.efphytage-thirdelement.com/4RQSJ1/2F8LBL/?sub1=10910&sub2=&sub3=f899dbdcb9464d3a905af9d3452087aa"
Obacht: HTTP/1.0 204 No Content

lynx: Startdatei nicht gefunden oder nicht text/html oder text/plain
      Ende...
$ _

Aha, lustige Weiterleitungen willst du mir verkaufen, die dann mit HTTP-Status-Code 204 im Nichts enden. Da nützt dann auch dein Location-Header nicht mehr, da ist Schluss, weil der Request endlich erfolgreich bearbeitet wurde. Ganz ähnlich wie bei dieser Schaukel aus deiner Kindheit, die viel zu nahe an der Wand gestanden hat. Aber wenn ich sehe, was du für tolle Texte in deine Spam schreibst, ist es vermutlich ganz gut, dass niemand mehr sieht, was für ein tolles Quacksalberprodukt du verkaufen willst.

Toll auch dein Einstieg mit dem obligatorischen Link in einen Google-Dienst, weil Links auf Google immer noch viel zu oft durch die Spamfilter kommen und weil du als spammender Krimineller ganz genau weißt, dass du dich auf Google verlassen kannst. Da verschwindet dein Scheißdreck nicht wie bei einer anständigen Unternehmung innerhalb einiger Stunden nach deiner stinkenden Spam, sondern liegt schon seit mindenstens 22 Tagen voller Spam und Spam und Spam herum und dient dir und deinen unerquicklichen Machenschaften. Ehrensache! 🚾

Dass diese Spammer (und diese Werber) aber auch niemals einen direkten Link setzen! Dass die immer diese Weiterleitungsketten aufbauen! Jeder denkende und fühlende Mensch setzt allein schon deshalb direkte Links, weil es dumm wäre, sich unnötige Arbeit zu machen… 🧟

Wo der Spammer mich mal lecken kann, brauche ich wohl nicht mehr zu sagen. Der scheinst den Weg schon ganz gut zu kennen. 👨‍⚕️

Vielleicht hast du das Glück, deine Liebe hier zu treffe

Dienstag, 14. Januar 2020

Wo? Im Spamfilter? Nee, so pervers bin ich noch nicht. 🗑️

Wir haben eine gute Nachricht für Sie.

Wie, ist heute ein Spammer gestorben? 😈

Ein paar Anzeichen dafür, dass Sie es nicht bereuen werden. Sie sind eingeladen, die aktualisierte Dating-Website zu besuchen. Täglich suchen 1000 Frauen einen Partner für die Nacht, das Wochenende oder den Rest ihres Lebens. Täglich werden hier mehr als 50 Frauen registriert. Verführen Sie ihre Herzen und tauchen Sie ein in das Meer der Liebe und Ausschweifung. Treffen und kommunizieren Sie zu erotischen Themen. Verwirkliche deine sexuellen Wünsche und Träume. Die Site wählt automatisch ein Mädchen gemäß den angegebenen Parametern aus. Interessiert an? Dann verschwenden Sie keine Zeit und drücken Sie die Taste.

GEHE ZUR WEBSITE

Ein paar Anzeichen dafür, dass sie dumm und leichtgläubig sind: Sie halten eine illegale und asoziale Spam für eine Einladung. Sie glauben, dass es Dating-Websites gibt, in denen nur Frauen zu finden sind, die auf einen Besamer warten. Sie fragen sich niemals, was diese Frauen wohl getan haben, um die ganzen Männer zu vertreiben. Sie glauben daran, dass da täglich noch mehr Frauen hinzukommen, die dort einen Stecher suchen, obwohl es dort gar keine Männer gibt. Ihr Blut schießt erwartungsvoll in den Schwellkörper und fehlt im Gehirne. Ihre Gedanken kreisen um rosaroten Fluff und Herzchen und lustvolle Zuckungen. Sie werden ganz heiß darauf, mit irgendwelchen Skripten und dafür bezahlten Animateuren über ihre sexuellen Wünsche zu chatten. Teuer zu chatten. Hokuspokus Internet erfüllen sich alle ihre Träume, weil es ihnen von einem Spammer mit großem Spammerehrenwort beim gefälschten Absender versprochen wurde. Klingt das nicht interessant? Dann denken sie gar nicht weiter nach und klicken Sie… oder drücken sie auf die Frauentaste auf ihrem Computer. 💌

Daran, dass selbst bekannte und beliebte Dating-Websites sich als Betrüger mit einem Frauenanteil von nur 0,004 % und bezahlten Animateuren sowie als Datenschleudern erwiesen haben, denken sie nicht eine einzige Sekunde. Und sie stellen sich nicht die Frage, wie viel schlimmer es wohl bei spambeworbenen Dating-Anbietern aussieht. Herzchen sind viel schöner als die Wahrheit. Gut, sie sind auch etwas teurer, aber dafür bleibt man wenigstens allein. 💔

Sie haben diese EMail erhalten, weil Sie unseren Newsletter abonniert haben.
Um den Newsletter abzubestellen, schreiben Sie einfach hier:

Unfollow

Sie haben diese Spam erhalten, weil Spammer irgendwo ihre Daten gekauft oder selbst eingesammelt haben. Wenn sie klicken, teilen sie den Spammern mit, dass die Daten auch noch aktuell sind und kriegen jeden verdammten Tag noch mehr Spam, eine dümmer und niederträchtiger als die andere. Dazu kann doch niemand „Nein“ sagen! 🚽

Innovativ ist hier immerhin, wie der spammige Sprachstummel „Click here“ vermieden wird und stattdessen von „Tastendrücken“ und „Schreiben“ die Rede ist. Nicht jede Innovation ist auch intelligent, aber wenigstens ist sie neu. 🤦

�ndern Sie Ihr Leben im neuen Jahr zum Besseren!

Montag, 13. Januar 2020

Mache ich, Spammer. Aber erst, wenn du gelernt hast, wie man das Encoding für den Betreff einer E-Mail angibt. Das ist auch nicht schwierig.

Hallo

Genau mein Name! 👏

Möchten Sie Geld verdienen ohne schwere Arbeit? Es braucht ein paar Stunden!

Jetzt sofort können Sie mit unserem Binäroptionsdienst das große Geld verdienen.

Ach, fällt inzwischen niemand mehr auf die Bitcoin-Reichwerdmasche rein und willst du es deshalb noch einmal mit den Binären Optionen versuchen? Und ich habe schon gehofft, diese Flut der Zehner Jahre käme nie mehr zurück.

Aber leider ist nichts in der Spam so doof, dass es nicht doch einmal wiederkäme. Auch nicht die schönen Geschichten von der Geldsteckdose im Internet, aus der man sich mühelos Geld ziehen kann, das scheinbar aus dem Nichts entsteht. 🧚🔌💰

Hierzu nur eine kleine Anmerkung von mir: Es funktioniert nicht. Weder mit Roulettesystemen, noch mit Binären Optionen, noch mit Bitcoin. Stattdessen ist eingezahltes Geld schnell weg. 💸

Deshalb spammen die Spammer ja auch, statt einfach in Ruhe mit ihren eigenen Reichwerdmethoden reich zu werden. Und dann kassieren sie Affiliate-Geld von irgendwelchen windigen Dienstleistern oder Casinos, denen sie neue Kunden zum Ausnehmen zutreiben. Warum die das so machen? Weil sie genau wissen, dass ihre angepriesene Reichwerdmethode nicht funktioniert. Spammer sind faul, geldgeil, asozial und widerlich. Was sie mit ihren Machenschaften bei anderen Menschen anrichten, ist ihnen egal, so lange das eigene „Geschäft“ gut läuft. 🤑

Und noch ein wichtiger Hinweis für alle, die es nicht wissen: Geld entsteht nicht an einer Börse, sondern es wird an einer Börse nur umverteilt. Der Kleinanleger mit seinen paar tausend mühsam erarbeiteten Mücken ist dabei so etwas ähnliches wie Kanonenfutter. Jemand muss ja auch die Gewinne bezahlen, die von den großen, institutionalisierten Anlegern gemacht werden. 👔

Wer mir das nicht glaubt, weil ich nur ein dahergelaufener Blogger bin, der im geduldigen Internet gar vieles behaupten kann, frage bitte einfach einen erwachsenen Menschen durchschnittlicher Intelligenz und Lebenserfahrung oder benutze einfach das eingebaute Gehirn! Dabei lernt man auch gleich mit, was von Reklame- und Politik-Spam der Marke „die staatliche Rentenversicherung ist schlecht, die Leute sollen ihr Geld doch besser in Aktien anlegen“ zu halten ist. 🧠

Bitte Aufmerksamkeit schenken Sie, dass diesen Monat haben wir 11.000.000 Dollar an unsere Gesellschaftern entlohnt!

Klar, angeblich elf Megadollar auszahlen können, aber nicht einmal diese paar Euro zwanzig für einen richtigen Dolmetscher übrig haben. 😂

Für Ihren Start haben wir einen Bonus präsentiert: 1000 Euro.

Wenn man gleich einen Tausender geschenkt bekommt, weiß man auch gleich, wie wenig die auf dem Bildschirm angezeigte Zahl mit einer Währungsbezeichnung in Wirklichkeit wert ist. 💩

Alles ist bereit. Klicken Sie nur an „Registrieren“ und fang an das große Geld zu erhalten!

Klicken

Klicken sie sich dir Geld! 🖱️💶🤣

Das kann man sich mal wieder gar nicht selbst ausdenken, was so ein Spammer in seinem E-Müll von sich gibt. 🤦

(c) 2019 Alle Rechte vorbehalten.

Mir einen vom neuen Jahr erzählen, aber selbst nicht einmal den Kalender richtig gestellt haben. 🗓️

Mich kennt kein Schwein, komm, kauf mich ein!

Sonntag, 12. Januar 2020

Verpackung von Süßwaren bei Aldi: Trolli Dschungelcamp

Herzallerliebst an dieser den gegenwärtigen televisionären Unterhaltungs-Irrsinn reflektierenden Verpackung ist auch die tolle Idee, in einer großen Plastiktüte ganz viele kleine Plastiktüten zu verpacken, damit auch ja nicht zu wenig Verpackungsmüll entstehe. Auf solche Ideen muss man erst einmal kommen! 🤦

Chi sei mio amico?

Samstag, 11. Januar 2020

Io sono la tua rovina, la tua fine, la tua morte! 👿

Wer ich eigentlich bin, fragst du schon im Betreff, du Spammer, der mich einen „Freund“ nennt. Klarer konntest du wohl nicht machen, dass du mich gar nicht kennst. Sonst hättest du mich vermutlich auch in einer Sprache angesprochen, die ich im Alltag verwende. Dafür ist deine „Einladung“ aber um so toller und unmittelbar verständlich:

Hello! We invite you to a closed swinger party. All details and registration are here.

Aha, eine „geschlossene“ bumsfidele Rudelparty, auf die man offen wie mit einer Postkarte hingewiesen wird und bei der sich jeder im offenen Web „registrieren“ könnte. Merkste selber, Spammer, oder? Oder? 🤦

Aber inzwischen scheint die Party wirklich geschlossen zu sein. Dein Hoster hat deine – natürlich indirekt über eine Google-Weiterleitung verlinkte – Dating-Betrugssite eben gerade aus dem Web entfernt und sich für den Hinweis bedankt. Wenn es doch immer so schnell ginge! Danke dafür. 😉

Hoffentlich hat er Vorkasse genommen…

Test Bank, Solutions Manual Essentials of Psychiatric Mental Health Nursing : Concepts of Care in Evidence-Based Practice 8e, 8th Edition by Karyn I. Morgan, Mary C. Townsend

Samstag, 11. Januar 2020

Newsgroups: comp.lang.python

For any SMTB Query Contact us at querysmtb(@)gmail(dot)com

We Provide Solutions, Test Bank & Ebook for all Subjects & Editions.

Essentials of Psychiatric Mental Health Nursing 8e : ISBN-13: 9780803676787 : Publisher: F.A. Davis Co.

#Test Bank for Essentials of Psychiatric Mental Health Nursing : Concepts of Care in Evidence-Based Practice 8th Edition by Karyn I. Morgan, Mary C. Townsend

#Solution Manual for Essentials of Psychiatric Mental Health Nursing : Concepts of Care in Evidence-Based Practice 8th Edition by Karyn I. Morgan, Mary C. Townsend

ebook for Essentials of Psychiatric Mental Health Nursing : Concepts of Care in Evidence-Based Practice 8th Edition by Karyn I. Morgan, Mary C. Townsend

Please DO NOT POST/REPLY HERE for any inquiry just email us at querysmtb(@)gmail(dot)com.

Müsst ihr verstehen: Das ist einer dieser Qualitätshändler, die das Usenet nicht zum Kommunizieren nutzen, sondern ihre Qualitätskopien irgendwelcher Werke anderer Leute zu Geld machen wollen. Der hat sicherlich so richtig Qualität zu bieten. Das sieht man ja auch an seiner Spam, die er natürlich nicht nur einmal gepostet hat, und natürlich auch nicht in nur einer Newsgroup – ob die Newsgroups irgendwie passen, ist dem Spammer dabei ziemlich egal, er ist ja schließlich Spammer. Nein, natürlich liest der keine Antworten im Usenet. Deshalb soll man ihn ja auch nicht dort antworten, sondern auf einer schnell, kostenlos und anonym eingerichteten Mailadresse in Googles Freemailer.

Volle Mülltonne, beschriftet mit dem 'G' aus dem Google-LogoIch wollte, ich könnte darauf vertrauen, dass Google zivilisiert genug wäre, auf eine Abuse-Meldung bei einer derart klaren Spam zu reagieren und das Konto eines derart klaren Spammers einfach dichtzumachen, um sein Geschäft und den weiteren Missbrauch von Google-Diensten für kriminelle Machenschaften wirksam zu unterbinden. Aber ich habe es wieder und wieder und wieder erlebt, dass die Mailadressen, die ich an Google gemeldet habe, auch ein dreiviertel Jahr später noch aktiv von Spammern benutzt wurden, und deshalb kann ich eben nicht darauf vertrauen. Google hat Wichtigeres zu tun, als sich um die Bekämpfung von Spam und Internetkriminalität zu kümmern. Zum Beispiel, seine Nutzer möglichst umfassend zu überwachen und zu verdaten, um den Transport „zielgruppengerechter“ Reklame als Dienstleistung verkaufen zu können. Oder um in der Suchmaschine „persönlich angepasste“ Suchergebnisse zu präsentieren. Letzteres ist übrigens der Hauptgrund dafür, weshalb ich Google schon seit Jahren nicht mehr als Suchmaschine benutze und auch niemanden anders mehr empfehlen würde, Google als Suchmaschine zu benutzen. Es gibt zum Glück gute Alternativen, in denen präsentiert wird, was sich im Internet findet, ohne dass dabei für den Reklametransport optimierte Algorithmen dem Nutzer das Denken abzunehmen versuchten und ihn dorthin zu schubsen versuchten, wo er eigentlich gar nicht hinmöchte. Google ist inzwischen ein guter und zuverlässiger Freund – oder noch etwas deutlicher gesagt: ein Komplize – der Spammer, und zwar nicht nur ein Freund solcher Verkäufer illegaler Kopien urheberrechtlich geschützter Werke, sondern auch ein genau so guter und zuverlässiger Freund von ausgesprochen asozialen gewerbsmäßigen Trickbetrügern. Noch kürzer ausgedrückt: Google ist selbst die Spam. Seit Jahren. Jedes verdammte Jahr ein bisschen schlimmer. Das klingt hart. Es gefällt mir auch nicht. Es gefällt mir überhaupt nicht. Es ist aber leider so. 🙁

Wer mir das nicht glaubt: Seit längerer Zeit vergebe ich für die Domain von Antwortadressen in Spams ein Schlagwort, und für gmail (punkt) com bekommt man eine Menge zu lesen. Einige an Google gemeldete Mailadressen von Betrügern habe ich auch ein dreiviertel Jahr später noch in aktiver Benutzung gesehen. Das Traurigste daran ist, dass es trotz alledem immer noch Menschen gibt, die eine Google-Mailadresse für seriös und unproblematisch genug halten, um sie in ihrer privaten Kommunikation zu benutzen, denn sonst würde mir und allen anderen Menschen die Spamfilterung sehr erleichtert, indem so etwas direkt ins Tönnchen geschoben werden könnte. Wer mir nicht glauben will, dass Google nicht auf Abuse-Meldungen reagiert, wird vielleicht etwas gläubiger bei der einen oder anderen launigen Anmerkung eines gewissen Felix von Leitner, gemeinhin als Fefe bekannt:

Erinnert an gmail. Da könnt ihr ja mal einen von Google ausgehenden Spam zu melden versuchen. Wenn ihr auf Kafka-Geschichten steht.

Ich weiß jedenfalls, was Fefe meint und welche Erfahrungen ihn so eine Anmerkung machen lassen. Google will keine Spam bekämpfen. Google will keine Internetkriminalität bekämpfen. Nicht einmal, wenn man mit aller Höflichkeit und allem Respekt Googles Näschen reinstupst. Es ist eine extrem verantwortungslose, asoziale Unternehmung, die dem Rest der Welt die Probleme, die entgangene Lebenszeit und die Kosten mit dem Missbrauch der angebotenen Dienstleistungen aufbürdet. Google ist widerlich. Genau so widerlich wie Spam.

Das alles würde mich vielleicht gar nicht so sehr stören, wenn Google ein wohltätiger Verein wäre, der mit geringer Finanz- und Personaldecke ein schönes, nützliches und kostenloses Angebot machte, von dem alle etwas haben. Aber das ist Google nicht. Google ist ein börsennotiertes, milliardenschweres Unternehmen, dass mit seiner verantwortungslosen, anti-sozialen Nummer einen geradezu obszönen Reibach macht, aber den damit verbundenen Aufwand und die Folgekosten auf alle anderen Menschen externalisiert. Dieses Geschäftsmodell ist verblüffend ähnlich zum „Geschäftsmodell“ eines Spammers. Das ist es, was mich in so einen Rant dazu hinreißt, den vermutlich rechtlich grenzwertigen Satz „Google ist selbst die Spam“ zu schreiben. Es gibt keine anderen Worte, die es so klar und wahr beschreiben.

Wie schon gesagt: Es gefällt mir nicht. Es gefällt mir gar nicht. Es ist aber leider so. 🙁

Ich kann nur jeden Menschen empfehlen, so weit wie nur irgend möglich auf die Nutzung von scheinbar kostenlosen Google-Diensten zu verzichten. Zu beinahe allen Google-Diensten gibt es Alternativen, oft sogar ebenfalls kostenlos, und manchmal sogar besser.