Diese Spam kommt nicht von Lidl…
Von: Lidl Exklusiv <liusiv@te.babywite.shop>
…wie man schon an der Absenderadresse sieht. Lidl würde ganz sicher seine eigene Domain verwenden. Übrigens würde Lidl sich auch an geltendes Recht halten und ein Maliimpressum in seinen gewerblichen Mails haben. Ja, ich finde das auch albern, und ich hätte den gesetzlichen Rahmen teilweise völlig anders gemacht (inklusive Pflicht zur digitalen Signatur und dem Verbot HTML-formatierter Mail in der gewerblichen Nutzung), aber trotzdem hält sich Lidl dran. Denn sonst wird es teuer.
LiDL
Dass das nicht stimmt, ist ja schon geklärt.
Oh, bekomme ich jetzt endlich einen größeren Hammer zur zielsicheren Behandlung von Computerproblemen?
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Ab 110 % Rabatt denke ich über einen Erwerb nach.
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Wie, nicht mehr die billige Milch und die industriell hergestellte Tiefkühlpizza mit Analogkäse?
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Werkzeuge sind drin. Irgendwelche Werkzeuge.
Das ist sehr preiswert.
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Das ist nicht so preiswert.
Gibt es den Rabatt jetzt auf die 250 Øre oder auf „gratis“?
Und vor allem: Woran nehme ich teil? Ich wollte mich jedenfalls nicht mehr freiwillig für den Kriegsdienst in der Bundeswehr melden. Nicht, dass ich im Volkssturm zur Rettung der BRD-Parteienoligarchie noch einen Rollator oder ein Fahrrad mit aufmontiertem Sturmgewehr fahre! 🙃️
★★★★★
Ja, das sind fünf Sterne. 🤡️🤡️🤡️🤡️🤡️
„Ich habe es gerade per E-Mail erhalten und ausprobiert. Ich freue mich darauf, meine Prämie zu erhalten!“
— Emma J., Verifizierte Gewinnerin
Wir kennen alle dieses Werkzeug, dass mit einer Mail versendet werden kann. Ein wahres Wunder der Da-Da-Digitalisierung. Da macht man die Mail auf und baut sich damit frischauf einen neuen Gartenteich! 🛠️
NICHT
WARTEN!
Ich warte lieber noch ein bisschen. In 110 Tagen ist schon wieder Ostern, und absurde christlich-kulturelle Legenden von eierlegenden Hasen sind tatsächlich noch glaubwürdiger als diese Spam aus der lodernden Hirnhölle, die vollständig ohne jedes Sprachgefühl formuliert wurde.
Der Bestand ist niedrig. Sichern Sie sich Ihr Parkside 3-teiliges Set, bevor die Zeit abläuft!
Oder andersrum gesagt: Die Zeit ist so niedrig, dass der Bestand abläuft. Da muss man sichern, aber hurtig! 😅️
Oh schade, ich habe schon gelöscht. 🗑️
$ mime-header https://bhvfczsxdcfgh.blob.core.windows.net/kxsdcfvgbhjh/bhsvgde.html HTTP/1.1 403 The specified account is disabled. Content-Length: 220 Content-Type: application/xml Server: Microsoft-HTTPAPI/2.0 x-ms-request-id: 16f75349-d01e-002b-7d77-6e4d2d000000 Date: Tue, 16 Dec 2025 10:30:54 GMT Connection: close $ _
Microsoft hat auch schon gelöscht. Ist ja auch nicht Google. 👍️
Trotzdem, ich muss zum Ende mal abschweifen:
Warum Microsoft da XML statt einer ganz normalen Textmeldung sendet, will mir nicht in den Sinn. Der maschinenlesbare Teil steht doch schon deutlich im MIME-Header, und jeder Webbrowser versteht das und könnte den Fehler anzeigen, selbst wenn da gar nichts mehr käme. Da könnte man Menschen doch auch ganz einfach mit einer Textmeldung „beglücken“. Mal schauen, was da drin steht.
$ curl -s https://bhvfczsxdcfgh.blob.core.windows.net/kxsdcfvgbhjh/bhsvgde.html >msxml.xml $ file msxml.xml msxml.xml: XML 1.0 document, Unicode text, UTF-8 (with BOM) text $ cat msxml.xml <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><Error><Code>AccountIsDisabled</Code><Message>The specified account is disabled. RequestId:163d61da-201e-003f-7678-6e0542000000 Time:2025-12-16T10:39:14.6543582Z</Message></Error> $ _
Kannste dir mal wieder gar nicht selbst ausdenken! Heute ist nicht nur die Spam Dada, heute ist auch Microsoft Dada. Einerseits gibt es Fehlermeldungen in wohlgeformtem XML, schön semantisch als Code und Message ausgezeichnet, aber leider ist dem Programmierer bei Microsoft dann die Sorgfalt doch wieder ausgegangen, und deshalb stehen da solche aus Benutzersicht unnütze technische Angaben wie RequestId und Time in der Meldung drin, ohne dass diese semantisch ausgezeichnet würden — so dass man sich den Umweg über einem voll aufgeplusterten XML-Parser bei der Fehlerbehandlung doch gleich sparen könnte. Das Ergebnis ist übermäßig fett und umständlich, die Vorteile der angewendeten Technik kommen nicht zum Tragen und niemand hat wirklich etwas davon. Aber es ist in einem sehr skurillen Sinn des Wortes „modern“.
Es erinnert mich irgendwie an Microsoft Windows. 😁️
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Aha, der hitlergrüßende Geldsack Elon Musk schreibt. Der, der so reich geworden ist, weil er so viel Geld einfach verschenkt hat. Allerdings soll alle weitere Kommunikation über eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei Googles GMail, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Trickbetrügers, laufen. Natürlich steht nicht meine Mailadresse als Empfänger drin, denn dieser Müll wird als 
Das ist aber nett, dass ich gleich den fünffachen Betrag meiner Einzahlung irgendwo angezeigt kriege, wenn ich in diesem Betrugscasino aus der Hirnhölle ein paar Dollar hinlege. Da legt man doch gleich einen Hunderter mehr, dann wird eine noch größere Zahl angezeigt. So lernt man schon vor dem ersten Spiel, was die angezeigten Zahlen in der Software für einen Wert haben. So bekommt man einen klaren Eindruck von seinen „Gewinnchancen“, bevor man überhaupt gezockt hat. Die sind so toll, dass das Casino seine virtuellen Jetons einfach verschenken kann, diese „Gewinnchancen“. So kann man sich auch gleich fragen, ob eventuelle Gewinne überhaupt ausgezahlt werden. Oh, und Freispiele gibt es auch noch dazu? Geschenkt und kostenlos? Warum? Ach ja, weil Herbst ist. Ist doch klar! Nur noch 106 Tage bis Weihnachten, und nur noch 51 Tage bis Halloween. So viele gute „Gründe“, einfach mal mehr „Geld“ irgendwo auf dem Datensichtgerät anzuzeigen, als überhaupt eingezahlt wurde. Das funktioniert aber nur, wenn man einen geheimen Geheimcode aus einer Spam abschreibt, die nicht nur an ganz viele Empfänger geht, sondern auch offen wie eine Postkarte durch das Internet befördert wird. Sonst gibt es keinen Herbst. Je dümmer man ist, desto besser für die Betreiber des Betrugscasinos. Denn dumm zahlt gut und lange.