Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Reichwerdexperten“

Das versteckte Tool, um tausende pro Monat zu verdienen

Montag, 22. Juni 2026

Nein, Günther Jauch hat mit dieser Spam nichts zu tun. Der hat es übrigens auch gar nicht nötig, windige Kryptogeld-Reichwerdmethoden aus der Spam auszuprobieren. Der hat sein Geld auch nicht mit so einem Müll gemacht, sondern, indem er hochdotierte Verträge mit dem Gossenfernsehen ausgehandelt und abgeschlossen hat.

Die sehr aufwändige – und, ich sage es ungern: gelungene – HTML-Formatierung dieses E-Mülls einer Betrügerbande werde ich hier nicht nachzubauen versuchen. Zum Glück wird diese Spam sehr sicher als Spam erkannt und aussortiert. Sie sollte in dieser Form nicht einmal durch einen lax eingestellten Spamfilter hindurchpassen. Versendet wurde die Spam über einen thailändischen Dienstleister, und die gefälschten Mailheader sehen für mich so unvertraut aus, dass ich denke, dass ich es mit einer neuen Bande zu tun habe und nicht mit der sonst allgegenwärtigen Rabattbande. Aber vielleicht hat auch nur eine alte Bande mal kurz das angelernte neuronale Netzwerk gepromptet, um an ein neues oder verbessertes Spamskript und an eine hübschere grafische Gestaltung zu kommen. Eine gewisse „Strokeligkeit“ und „Experimentierphase“ hinter der recht eleganten Formatierung ist durchaus noch zu bemerken. Die Header, die eine „Newsgroup“ vortäuschen sollen, werden wohl oft zum Aussortieren führen, weil entsprechende Mechanismen bei Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, seit Jahren für den Spamversand missbraucht werden. Aber das angelernte neuronale Netzwerk weiß das nicht.

So weit das Neue. Technisch. Nicht inhaltlich. Inhaltlich ist es der übliche Betrug der Marke „Jedes dressierte Kuschelkaninchen kann ohne Kenntnisse mit Kryptogeld reich werden, indem es sich das Geld einfach aus der Steckdose zieht, denn Verluste beim Handel gibt es nicht und deshalb wird jeder, der da mitmacht, reich“. Mit dem bekannten Computerfachmann Günther Jauch als Werbeträger, der uns vermutlich nicht einmal aus dem Stehgreif erklären könnte, was der Unterschied zwischen analog und digital ist, und erst recht nicht, mit welchem kryptologischen Methodenapparat und Aufwand Bitcoin überhaupt funktioniert.

Natürlich ist das ein Betrug. Mit dem eingezahlten Geld werden keine Bitcoin gehandelt, sondern die Betrügerbande finanziert damit ihren gehobenen Lebensstil. Die Zahlen, die man in irgendeiner App sieht, sind Bullshit und beinahe schon so wertvoll wie Monopolygeld, von dem man wenigstens bunte Zettel hätte. Der persönliche Berater, der irgendwann anruft, „weil es so gut läuft“, hat nur einen Job: Einem noch mehr Geld aus der Tasche zu quasseln. Er ist ein gewerbsmäßiger Betrüger, und alles, was er erzählt, ist Lüge. Wenn man sich irgendwann sein Geld holen will, wird nochmal eine gesalzene „Gebühr fürs Abheben“ oder „für die Transaktion“ oder „für die Steuern“ fällig, die man natürlich Vorkasse bezahlen muss und nicht einfach von seinen in der App angezeigten Bitcoin bezahlen kann. Oft ist der Betrag fünfstellig. Danach bricht der Kontakt ab und man muss endlich feststellen, dass man von Kriminellen bei seiner Gier gepackt und richtig übel abgezogen wurde, während man glaubte, richtig viel Geld zu machen. Die Masche war vor einiger Zeit auch schon Thema in der Tagesschau, nachdem einige naive Geldbesitzer sogar von Millionenbeträgen getrennt wurden. Das kleinere Elend ist für die Tagesschau leider nicht relevant genug, um mal etwas für die lebenspraktische Bildung der Zwangsabgabenzahler zu tun. Auch die Betrugsmethode wurde schon von der Tagesschau erklärt, das ist aber leider nicht mehr im Web verfügbar, weil die Presseverleger in der BRD in den Dunkelkammern des Reichstags eine „Depublizierungspflicht“ für Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks lobbyistisch durchgesetzt haben, und zwar zum Nachteil aller Menschen in Deutschland. Da wünsche ich aber auch weiterhin viel Spaß, Lesefreude und vorsätzliche Massenverdummung mit den Zeitungen und ihren Websites! Wirklich schade, dass das Pressesterben so langsam geht! Der Name Günther Jauch wird von den Betrügern seit Jahren beim Anwerben neuer Opfer mit Spam und Werbebannern missbraucht und sollte allein deshalb schon alle Alarmglocken klingeln lassen.

Wer mir nicht glauben will, dass es ein Betrug ist, weil die Verheißungen so schön klingen und die Spam so ehrliche Augen hat: Gut so! Man muss wirklich nicht alles glauben, was ein dahergelaufener Blogger im geduldigen Internet behauptet. Bitte einfach mal bei der Polizei fragen, die kennen den Betrug natürlich auch schon! Und zwar schon ganz schön lange! Da sind nämlich sehr viele Menschen drauf reingefallen, als der Bitcoinkurs ein zwar lebenspraktisch völlig unwichtiges, aber wegen der dümmlichen journalistischen Geldanbeterei medial überaus präsentes Thema war. Ohne substanzielle Informationen, aber dafür mit ganz viel Gefasel von „explodierenden Kursen“ und „riesigen Gewinnen“. Das ist eine tolle Verheißung, dass man hokus pokus internet Geld fürs Nichtstun bekommt. Und können muss man auch nichts. Das ist fast so gut wie die Bratwürste im Schlaraffenland, die einem von allein in den Mund fliegen. Die Betrüger konnten ihre wilden Stories direkt am Journalismus anknüpfen, und sie haben dabei alles über den contentindustriellen Journalismus offenbart, was man nur darüber wissen muss: Es ist Massenverdummung und Werbeplatzvermarktung, Hand in Hand, verantwortungslos und vollständig gleichgültig gegenüber den angerichteten Schäden.

Und wie schon gesagt: Günther Jauch hat so etwas nicht nötig. Ob einer der Kandidaten in der eher dümmlichen, die dumme Psyche aufkochenden Rateshow des Trashfernsehens Millionär wird, weiß ich nicht. Aber Günter Jauch wird natürlich Millionär. Er soll angeblich um die 120.000 € pro Folge bekommen. Dafür, dass er Fragen vorliest, die er selbst nicht beantworten könnte. Um an ein solches Jahresgehalt zu kommen, wie Herr Jauch pro Sendung bekommt, müsste man ganz schön viel können. In der geisteskranken Parallelwelt des contentindustriellen Trashfernsehens kriegt man so viel Geld, wenn man nur ein geeigneter Köder ist, um Sendeplätze für die professionell erstellte und niederträchtige Lüge der Reklame vermarkten zu können. Der Wahnsinn der Influencer im Internet wurde schon jahrzehntelang vorher von der Contentindustrie vorweggeschattet. Und beides sind sehr dumme und gefährliche Formen der Erwachsenenbildung. Nach uns die Idiocracy.

Finanz Insight

Exklusiver Bericht
Was Günther Jauch im Live-TV wirklich gesagt hat

Der bekannteste Fernsehmoderator Deutschlands enthüllte eine Methode, die gewöhnlichen Bürgern ermöglicht, unabhängig vom Aktienmarkt finanziell freizukommen — in kürzester Zeit.

"Selbst ein einfacher Angestellter kann mit dieser Methode in wenigen Monaten eine finanzielle Unabhängigkeit erreichen, die früher undenkbar war."

G. Jauch — NDR Talk Show

Was im Studio begann, wurde zum meistdiskutierten Finanzthema des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Methode nutzt ein automatisiertes Bitcoin-System, das rund um die Uhr arbeitet — ohne Vorkenntnisse, ohne täglichen Aufwand.

Tausende von Deutschen haben die Plattform bereits ausprobiert. Die Ergebnisse überraschten selbst erfahrene Finanzexperten. Der Einstieg erfordert lediglich 15 Minuten Ihrer Zeit und ein Startkapital, das Sie selbst festlegen.

87% Positive Ergebnisse
2 Min. Zur Anmeldung
24/7 Automatisch aktiv

Jetzt kostenlosen Zugang sichern
Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz — begrenzte Plätze

Zugang anfordern Keine Verpflichtung. Keine versteckten Gebühren.

Was Nutzer berichten

„Ich war skeptisch, wie die meisten. Nach drei Wochen hatte ich meine erste Auszahlung. Das System arbeitet tatsächlich selbstständig — ich musste kaum etwas tun.“
Markus T.
München, Deutschland

„Als Rentner dachte ich, das sei nichts für mich. Aber die Plattform ist wirklich einfach. In zwei Monaten habe ich mehr verdient als mit meinem Sparbuch im ganzen letzten Jahr.“
Brigitte K.
Wien, Österreich

„Seriös, schnell und transparent. Die Auszahlung kam innerhalb von 48 Stunden auf mein Konto. Ich empfehle es jedem, der seine Finanzen selbst in die Hand nehmen will.“
Daniel F.
Zürich, Schweiz

Finanz Insight

Diese E-Mail wurde an Sie gesendet, weil Sie sich für unseren Newsletter angemeldet haben.
Abmelden | Datenschutz | Impressum

Diese Mitteilung stellt keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Bitte informieren Sie sich sorgfältig.

Natürlich habe ich mich nicht für irgendeinen „Newsletter“ angemeldet. Aber die Absender sind Betrüger, denen es völlig gleichgültig ist, dass ihr Tun illegal und tief asozial ist, solange nur ihre Kasse stimmt. Denen ist alles egal, solange nur ihre Kasse stimmt.

Und nein, das war noch nicht alles. Das waren nur die Lügen der Betrüger. Da ist noch ein technisches Detail in dieser Spam. Eines, das man nur sieht, wenn man sich den HTML-Quelltext der Spam anschaut, nämlich die folgende abschließende Zeile:

<img alt='' src='https://pital.shop/bXBmUUcvZ2NYakEyelUzcnQ0UUVNcTNYcHJ1MWF4ejd1ZWZpMEFZVThtaEhYeHBkSEl4anhYaGt4bCt0c0lDNGlrM1lOQ2puNlVHZFJRdlhGdHljTE5hSmUwaHVNcElaNS9PK2N5cUZ4dXc9' width='1px' height='1px' style='visibility:hidden'/>

Das ist ein Webbug (ich weiß nicht, ob das in der Wikipedia verwendete Wort „Zählpixel“ sich wirklich durchgesetzt hat): Eine kleine, unsichtbare Grafik, die in eine HTML-formatierte E-Mail eingebettet wird und über ihre eindeutig identifizierend gemachte URI „zurückfunkt“, dass die E-Mail angekommen ist, dass sie gelesen wurde und wann sie gelesen wurde. Damit die Spammer wissen, bei welchen Mailadressen sich das Spammen lohnt. Wenn man seine E-Mail mit einem der beliebten Webmailer innerhalb seines Webbrowsers macht, teilt man den Absendern auch gleich mit, welchen Browser man in welcher Version und welches Betrübssystem man verwendet, was für Kriminelle eine sehr interessante Information sein kann. Kriminelle sind eben kriminell, und Schadsoftware ist ja auch ein kriminelles Geschäft, egal, ob die Fernkontoführung manipuliert wird oder ob einem am Bildschirm „nur“ ein Erpressungstrojaner begrüßt und man seine Datensicherung zurückspielen muss – wenn man eine hat. Wenn man keine hat, hatte man keine wichtigen Daten. Punkt.

Vor dieser – leider auch außerhalb der Internetkriminalität – sehr beliebten Überwachungsmethode schützt wirksam und zuverlässig die Verwendung einer guten Mailsoftware, die in ihren Standardeinstellungen niemals unaufgefordert ein Bild aus dem Web nachlädt. Ich verwende selbst und empfehle deshalb auch den Thunderbird. Datenschutz ist übrigens – anders, als die informationstechnisch analphabetischen Politiker und Journalisten es oft und gern zu glauben scheinen – kein absurder technokratischer Selbstzweck, der auch noch die Wirtschaft behindert, sondern konkreter Menschenschutz. Ganz ähnlich wie eine abschließbare Wohnungstür. Die braucht man auch nicht wirklich, aber dann wird man eben beklaut.

Erfolg gestalten. Vermögen aufbauen. Freiheit leben.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Oh schön, mal ein völlig neuer Text. Das ist selten geworden! Nein, keine Sorge, es wird trotzdem gewohnt dumm. Es ist ja Spam.

Von 0 zur ersten Million

Gut, mit einer Null kann ich auch dienen. 😁️

Erfolgsstrategien für finanzielle Freiheit und persönliches Wachstum

Aber noch mehr wachsen möchte ich eigentlich nicht. Und an „finanzielle Freiheit“ glaube ich nicht. Mit Geld kann man kaufen, mehr nicht. Wie wenig beglückend Kaufenkönnen ist, wenn man längst alles hat, sieht man vorzüglich am geistigen Zerfall und an den diversen Neurosen reicher Menschen, die oft so schlimm werden, dass sie zu Realitätsverlusten führen. Schließlich wird sinnlos und oft mit verblüffend asozialen Methoden immer mehr Geld zusammengerafft, obwohl man das bereits vorhandene Geld in hundert Leben nicht mehr ausgeben könnte, nicht einmal mit einem sehr teuren Lebensstandard. Diese mit neurotischem Ernst vorangetriebene Sinnlosigkeit auf Kosten anderer Menschen ist ein klares Zeichen tiefen Lebensunglücks und großer Dummheit, die in zerstörerischer Weise auf möglichst alle anderen Menschen ausgebreitet werden soll; eine Einstellung, die zurzeit etliche Zivilisationen auf der Erde zerfrisst. Geld ist die „Freiheit“ zu kaufen, mehr nicht. Glück gibt es nicht im Versandhauskatalog und nicht bei Amazon, und Freiheit sowieso nicht.

Finanzieller Erfolg beginnt mit dem richtigen Wissen

Nein, in der Bundesrepublik Deutschland beginnt „finanzieller Erfolg“ im Regelfall damit, dass man Glück in der Elternlotterie hatte. Glückspilze in der Elternlotterie sind häufig so quietschend doof, dass sie dieses Glück für einen persönlichen Erfolg und für eine Leistung halten.

Viele Menschen träumen von finanzieller Unabhängigkeit, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen.

Viele Menschen träumen davon, wie ein Vöglein fliegen zu können, aber wissen nicht, wo sie nach dem Aufwachen damit anfangen sollen. Also bleiben sie auf dem Boden. Dort schleppen sie sich zu einer Arbeit, die sie nicht besonders gern machen und bekommen dafür ein bisschen Geld, das immer weniger wert ist und gehen auf ein Alter in Armut, Krankheit und Ausgeliefertsein zu. Und der Politiker im Fernsähen und im Zeitdung erzählt ihnen, dass sie jetzt noch viel mehr arbeiten müssen, am besten für weniger Geld, weil man diese Faulheit und Dekadenz mal beenden muss, das ist ja unerträglich, dass Milliardäre nicht noch mehr Geld zusammenraffen können. Ach ja, Krieg will er auch, der Politiker, so ein gutes Geschäft für Milliardäre! Am Ende wird die objektive Aussichtslosigkeit des eigenen Daseins in allerlei Ersatzbefriedigungen verdrängt, die wiederum Geld kosten. Und die Dümmeren werden auch noch betrogen, sei es, dass sie auf das staatliche Zahlenlotto reinfallen und von ihrem bisschen Geld auch noch freiwillig Steuern zahlen, weil ihnen jemand einen möglichen Millionenbetrag vor die Nüstern hält, sei es, dass sie auf legale Reklame und illegale Spam von irgendwelchen Reichwerdexperten reinfallen.

In diesem Bestseller […]

Oh, wie schön, ich erfahre sogar endlich, um was es geht: Um ein Buch, das sich so „gut“ verkauft, dass man es über illegale und asoziale Spam vermarktet. Da bin ich ja auf der Stelle richtig überzeugt.

[…] zeigt Marc Galal […]

Oh, ein Verkäufer? Ein Millionär, der niemals genug hat und immer noch mehr zusammenraffen will? Der jetzt endlich Spam entdeckt hat, um noch mehr zu verkaufen? Der kennt sich aber ganz bestimmt mit Glücklichwerden aus! 😁️

[Ich weiß nicht, ob diese über einen italienischen Dienstleister massenhaft rausgespammte Spam irgend etwas mit Marc Galal zu tun hat. Ich kann ja auch im Internet behaupten, dass ich der Weihnachtsmann bin.]

[…] bewährte Strategien, Erfolgsprinzipien und Denkweisen, die bereits tausenden Menschen geholfen haben, ihre finanziellen Ziele klarer zu definieren.

Ich kann meine finanziellen Ziele auch klar definieren. Leider habe ich gerade nur 8,92 € in der Tasche, und der Magen knurrt ein wenig. Danke, M., für das Kännchen Kaffee. Aber ich will Milliardär werden. Nachdem es nicht geklappt hat, Millionär zu werden, setze ich mir jetzt endlich realistischere Ziele. Seht ihr, ich werde vernünftig! 😁️

BESTSELLER BUCH
Von 0 zur ersten Million
Erfolg • Finanzen • Persönlichkeitsentwicklung

Wie, dieses Buch wird verkauft? Auf der Website von Marc Galal gibt es das Buch kostenlos. Sagt jedenfalls der Verkäufer, der psychomanipulative Techniken propagagiert.

Um das herauszufinden, musste ich nur eine dieser neumodischen Web-Suchmaschinen mit einem sehr einfachen Suchbegriff benutzen. Zielgruppe dieses Schwindels sind also naive Menschen, die von dieser einfachen Möglichkeit intellektuell überfordert sind und lieber alles glauben, was ihnen ein Unbekannter über ein anonymisierendes Medium als E-Müll in den Pesteingang macht, aber zum Ausgleich ganz feste daran glauben, dass ein paar Säcke Geld etwas an ihrem Leben verändern werden.

Ich empfehle generell die Verwendung richtiger Web-Suchmaschinen und rate von angelernten neuronalen Netzwerken mit großen Sprachmodellen – von Journalisten, Politikern und sonstigen digitalen Analphabeten durchgehend mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – ab. Inzwischen werden angelernte neuronale Netzwerke mit Spam verseucht, und sie dürften dagegen noch wehrloser als Web-Suchmaschinen sein.

Den Unterschied zwischen einer Web-Suchmaschine und einer so genannten „künstlichen Intelligenz“ erkennt man daran, dass die Web-Suchmaschine anzeigt, was sie zu einem Suchbegriff im Web gefunden hat, oft auch mit einem kurzen Textschnippsel, man zum Lesen aber die im Suchergebnis verlinkte Website aufrufen muss. Eine „künstliche Intelligenz“ gibt eine Zusammenfassung in unmittelbar konsumierbarer Textform, um einem Nutzer die Verwendung der eingebauten natürlichen Intelligenz zu ersparen – und um den wirklichen Gestaltern des Webs die Besucher ihrer Website zu entziehen. Die Ausgaben eines angelernten neuronalen Netzwerkes sind immer sehr fragwürdig und können völlig falsch sein. Sie werden ferner – wie ich weiter oben schon anmerkte – zurzeit aktiv durch Spam von kriminellen und äußerst halbseidenen Zeitgenossen manipuliert. Benutzt Web-Suchmaschinen, und vor allem: Benutzt nicht Google!

Jetzt entdecken

Der Link geht natürlich nicht auf die Website von Marc Galal.

Das erwartet Sie im Buch
✓ Erfolgsprinzipien erfolgreicher Menschen
✓ Strategien für finanzielles Wachstum
✓ Motivation und unternehmerisches Denken
✓ Praktische Tipps für mehr Einkommen

Zum Buch

Weil die Spammer annehmen, dass die Zielgruppe ihrer Spam zu dumm ist, die Rollleiste (neudeutsch: den Scrollbalken) zu benutzen, kommt der Link gleich nochmal.

Werbemitteilung – Diese Nachricht enthält einen Affiliate-Link.
Beim Kauf über den Link kann eine Provision entstehen, ohne zusätzliche Kosten für Sie.

Affiliate-Geld für den spammigen Dummenfang. Bei einem Buch, das nach Angaben des Autors auf seiner Website nichts kostet. 😂️

Hier versteht jemand etwas vom Reichwerden!!1! 🤣️

Sicher & verschlüsselt

Na, da will ich mal hoffen, dass das Buch nicht auch noch verschlüsselt ist. Das wäre ja schade, wenn man es gar nicht lesen könnte. 🤣️

Auf ein für gewerbliche E-Mail in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich vorgeschriebenes E-Mail-Impressum hat der Absender verzichtet.

Entf! 🗑️

Clemens Bender:Hallo

Mittwoch, 29. April 2026

Oh, diesen Namen „Clemens Bender“ habe ich ja lange nicht mehr gesehen. Was der wohl heute macht? Früher hat er mir vor allem Spams geschickt, in denen Links auf tolle Reichwerdmethoden mit Kryptogeld und Quantenquark steckten, meist ohne dass man von viel Text oder gar einer kleinen Erläuterung überfordert wurde. Denn schließlich musste er ja erst an den Spamfiltern vorbei, und anschließend bei seiner Zielgruppe „Leute, die nicht gern lesen oder denken, aber dafür auf alles klicken und alles glauben, was im Web steht“ ankommen.

Clemens ist leider gar nicht tot, sondern hat sportliche Anwandlungen. Die heutige Spam wurde über eine IP-Adresse aus der Türkei versendet. Sie wurde klar mit 29,91 glitzernden Spampunkten vom (recht scharf konfigurierten) rspamd als Spam aussortiert – bei mir reichen schon fünf Punkte. Diese Punktzahl ist bis jetzt der Jahresrekord. Clemens möchte unbedingt der am leichtesten zu behandelnde Spammer werden, und er arbeitet mit olümpischem Ehrgeiz an diesem Ziel. Gut, vielleicht ist er auch einfach ein bisschen dumm.

Was schreibt er denn so?

https://share.google/TWx0W5mQ44VybWqu4

Ja, das war die ganze Mail.

Ja, die E-Mail ist HTML-formatiert, aber wie man einen Link in HTML setzt, hat Clemens offensichtlich noch nicht rausgekriegt. So muss ein Empfänger die lustige Adresse kopieren und in die Adresszeile seines Webbrowsers einfügen, statt zu klicken. Aber vielleicht bekommt Clemens das <a>-Tag ja nächste Woche an seinem Volkshochschulkurs „HTML für hirnloses Gekrieche, das besser als Totgeburt geendet wäre“.

Und, was gibt es unter dieser umständlich aufzurufenden Adresse?

$ curl https://share.google/TWx0W5mQ44VybWqu4 >clemens
  % Total    % Received % Xferd  Average Speed   Time    Time     Time  Current
                                 Dload  Upload   Total   Spent    Left  Speed
  0     0    0     0    0     0      0      0 –:–:– –:–:– –:–:–     0
curl: (60) SSL: no alternative certificate subject name matches target host name 'share.google'
More details here: https://curl.se/docs/sslcerts.html

curl failed to verify the legitimacy of the server and therefore could not
establish a secure connection to it. To learn more about this situation and
how to fix it, please visit the web page mentioned above.
$ _

Nichts gibt es unter dieser Adresse. Das mit dem TLS-Zertifikat musst du schon richtig machen, Clemens!

Moment, ich versuche es mal ohne TLS (eine Idee, die den meisten Menschen aus der Zielgruppe niemals aufkäme):

$ curl http://share.google/TWx0W5mQ44VybWqu4 >clemens
  % Total    % Received % Xferd  Average Speed   Time    Time     Time  Current
                                 Dload  Upload   Total   Spent    Left  Speed
100   252  100   252    0     0   3649      0 --:--:-- --:--:-- --:--:--  3705
$ file clemens 
clemens: HTML document, ASCII text, with CRLF, LF line terminators
$ wc clemens
  6  14 252 clemens
$ cat clemens
<HTML><HEAD><meta http-equiv="content-type" content="text/html;charset=utf-8">
<TITLE>302 Moved</TITLE></HEAD><BODY>
<H1>302 Moved</H1>
The document has moved
<A HREF="https://www.google.com/share.google?q=TWx0W5mQ44VybWqu4">here</A>.
</BODY></HTML>
$ _

Wunder der Technik. Dann funktioniert es zwar, es gibt aber nur eine launige Meldung, dass ich eine andere Adresse versuchen soll. 😆️

Nee, Clemens, so findest du niemals neue Opfer für deinen Reichwerdbetrug. Pass mal auf, dass du nicht verhungerst, weil dir keiner mehr sein Geld gibt!

Gut, mal weiterschauen:

$ mime-header https://www.google.com/share.google?q=TWx0W5mQ44VybWqu4
HTTP/1.0 301 Moved Permanently
Location: https://usedaplivo.live/?pid=rSMWH&sub1=2jcS1KKTXTDz
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
Content-Security-Policy: object-src 'none';base-uri 'self';script-src 'nonce-AECf-KRGDNeDcRUgJzPXSA' 'strict-dynamic' 'report-sample' 'unsafe-eval' 'unsafe-inline' https: http:;report-uri https://csp.withgoogle.com/csp/gws/other
Date: Wed, 29 Apr 2026 09:47:02 GMT
Expires: Fri, 29 May 2026 09:47:02 GMT
Cache-Control: public, max-age=2592000
Server: gws
Content-Length: 253
X-XSS-Protection: 0
X-Frame-Options: SAMEORIGIN
Alt-Svc: h3=":443"; ma=2592000,h3-29=":443"; ma=2592000
$ mime-header "https://usedaplivo.live/?pid=rSMWH&sub1=2jcS1KKTXTDz" | grep -i ^location
Location: https://yahoo.com
$ _

Oh, ein Spezialexperte! Wenn ich mit etwas anderen als einem Desktop-Browser komme, gibt es eine sinn- und kostenlose Weiterleitung zu Yahoo, damit ich nicht ständig bei Google rumschleichen muss.

Und wenn ich mit einem richtigen Desktopbrowser käme (nachdem ich als Anwender und potenzielles Betrugsopfer schon den nicht klickbaren und kaputten Link aus der Spam kurz editiert habe, um da überhaupt hinkommen zu können), würde ich mit dieser wundersamen Anpreisung der Marke „Pflück dir kostenlose Banknoten vom Geldbaum“ beglückt:

Screenshot der betrügerischen Website: Verdiene zwischen € 950 und € 2200 PRO TAG dank der intelligentesten Verschlüsselungssoftware der Welt -- Ihre Zukunft beginnt heute! Jetzt registrieren und den ersten Schritt zum Erfolg machen! -- Nur noch 8 Plätze verfügbar! -- Jetzt registrieren -- Immediate Nextgen nutzt künstliche Intelligenz und modernste Algorithmen, um nur gewinnbringende Transaktionen zu identifizieren.

Oh, Clemens! Heute mal mit gekünstelter Intelligenz und nicht mehr wie letztes Jahr mit Quantentechnologie? Und das sollen dir Leute glauben? Nachdem sie die E-Mail eines Unbekannten bekommen haben, der zu dumm ist, eine Mail zu schreiben? Nachdem sie sogar den URL noch kurz editieren mussten, um auf deiner Betrugsseite anzukommen?

Und ein schöneres Wort als „immediate“ ist dir auch nicht mehr eingefallen.

Und nein, eine künstliche Intelligenz kann die Kursentwicklung für eine hochspekulative Handelsware wie Kryptogeld nicht vorhersehen. Genau so wenig wie ein Quantencomputer oder eine extrem fortschrittliche Alien-Technik. Dafür brauchte man eine künstliche Hellsichtigkeit, und die gibt es nicht. 🔮️

Entf! 🗑️

Arthaw

Samstag, 25. April 2026

So nannte sich das hirnlose Gesäuge mit seiner IP-Adresse aus den USA und seinem nicht so gut programmierten Spamskript, das gestern abend um 18:54 Uhr den folgenden Kommentar auf Unser täglich Spam ablegen wollte, aber an seiner technischen Inkompetenz gescheitert ist:

Hi there, blockchain friends!
Wanted to share a detailed piece about market movements.
It compares AI-based strategies in trading world.
Really solid perspective.
[url=https://patriciolessa.com.br/15-best-free-ai-crypto-and-stock-buying-and/] Go to link [/url]

Einmal ganz davon abgesehen, dass dieser Blockchainexperte BBCode in einem WordPress-Blog benutzt, weil das schnell hingepfuschte Spamskript nicht dazu imstande ist, festzustellen, welche Software es zuspammen soll…

$ lynx -mime_header https://spam.tamagothi.de/ | grep -i \<meta | grep -i generator
<meta name="generator" content="WordPress 6.9.4" />
$ _

…obwohl ich gar nicht verberge, dass ich hier ein WordPress verwende, weil ich nichts von einer Security by Obscurity halte¹ – doch selbst dann wäre dieser Müllkommentar aus der leider nur gekünstelt intelligenten Kryptogeldhölle noch automatisch aussortiert worden, weil sich das nicht so gute Spamskript sehr leicht zu Fehlern provozieren lässt.

Einmal ganz von den inhaltlichen Aspekten abgesehen, denn dieser Hirni schreibt ungefähr so etwas:

Hallo, liebe Lottofreunde!
Ich will euch einen ausführlichen Artikel über das Lottospielen vorstellen.
Darin werden KI-basierte Strategien in der Welt der staatlichen Lotterien verglichen.
Eine wirklich fundierte Sichtweise
Geh mal auf den Link

Nein, ein angelerntes neuronales Netzwerk kann nicht besser mit Kryptogeld spekulieren als es Lotto spielen kann. Wenn ich hier etwas ausführlicher darlege, warum das so ist, wird dieser Artikel überlang, und ich schreibe vermutlich auch länger als einen Tag daran. Deshalb nur eine ganz kurze Zusammenfassung:

Der Kurs von Kryptogeld ist, wie jeder hauptsächlich von Spekulation geprägte Marktpreis, multikausal und seine Entwicklung über die Zeit hat keine offensichtliche oder gar vorhersagbare Struktur. Ein angelerntes neuronales Netzwerk – von Politikern, Journalisten und anderen digitaltechnischen Analphabeten durchgehend mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – ist zwar sehr gut darin, Muster in Daten zu finden, aber es wird auch Muster finden, wo sie gar nicht vorhanden sind. Politiker, Journalisten und andere digitaltechnische Analphabeten sprechen dann davon, dass das angelernte neuronale Netzwerk „halluziniere“, obwohl eine Rechenmaschine gar nicht halluzinieren kann, sondern nur rechnen. Menschen können hingegen ganz prächtig halluzinieren. Vor allem, wenn es um Geld geht. Da brauchen sie gar keine weiteren Rauschmittel.

Es gibt übrigens keine Möglichkeit, solche von einem angelernten neuronalen Netzwerk falsch erkannten Muster von wirklich auftretenden Mustern zu unterscheiden. Wenn man ein neuronales Netzwerk mit den bisherigen Ziehungen der Lottozahlen anlernte, würde es sicherlich auch darin „Muster“ finden. Diese wären für die Vorhersage der nächsten Ziehungen ungefähr so hilfreich wie die Phrasenausstellung eines Horoskopes. Heute ist übrigens ein guter Tag für die Liebe. Ein guter Tag, um etwas zu lernen und ein bisschen schlauer zu werden, kommt im Horoskop leider niemals vor. Das wäre auch wirklich schlecht für das Geschäftsmodell des Astrologen. 😁️

Leute, die erzählen, dass man mit Hilfe so genannter „künstlicher Intelligenz“ besser mit Kryptogeld spekulieren könne, lügen. Ja, sie sagen bewusst die Unwahrheit, um euch abzuziehen. Wie ein Betrüger. Das gilt übrigens auch, wenn sie es in leider legaler Reklame erzählen und nicht, wie hier, in einer dummen, technisch inkompetenten Spam. Das kann man auch sehr einfach einsehen: Sie würden nämlich mit ihrer tollen Methode ganz einfach selbst reich werden, statt ihre Methode zu verkaufen. Dazu kommt, dass an keinem Markt dieser Welt Geld entsteht. Es wird immer nur Geld umverteilt. Die Gesamtmenge dieses Geldes ist begrenzt. Jemand, der seinen angeblichen Vorteil an diesem Markt verkauft und andere in den Genuss des gleichen Vorteils bringt, würde also seinen eigenen Reibach aus dem Handelsgeschehen kleiner machen. Das wäre sehr, sehr dumm. Bei einem Kurs, der rein spekulativ ist, wie etwa der Kurs des als Zahlungsmittel für den Alltag unbrauchbaren und gescheiterten Kryptogeldes², wäre es dumm, dämlich, blöd und hirnverbrannt. Niemand, der wirklich die Fähigkeit hätte, solche Methoden zu entwickeln, würde den Lohn für seine Mühe so entschlossen im Klo runterspülen. Jede Reklame, und erst recht jede Spam für Reichwerdmethoden mit Kryptogeld ist ein selbst aufgestelltes Denkmal der quietschenden Dummheit derer, die dafür spammen und werben. Außer natürlich, es funktioniert gar nicht und soll nur dazu dienen, naive und gierige Menschen von ihrem Geld zu trennen. Denn Betrüger wissen ja aus Berufserfahrung, wie viele gierverdummte Menschen es gibt, die keine technischen Kenntnisse haben und alles glauben, was man ihnen erzählt, wenn man sie dabei nur an Geld glauben lässt. Sie leben davon.

Ich hoffe, dass das verständlich genug ist.

Denn jeder Mensch kann mit seinem Geld etwas besseres anfangen, als solchen Betrügern den verfeinerten Lebensstil zu finanzieren.

Und jetzt noch ein paar grob sortierte Gedanken über die so genannte „künstliche Intelligenz“ in großen Sprachmodellen, mit der sich gerade die halbe Welt verrückt machen lässt. Der Text ist etwas überlang und könnte besser strukturiert sein… 😉️

¹Selbst, wenn ich diese Angabe unterbinden würde – dafür gibt es fertige Addons – gäbe es noch die WordPress typische Verzeichnisstruktur und etliche kleine Eigenarten im HTML-Quelltext, die klar auf WordPress hindeuteten. Jedes aufgeweckte Kind kann ein paar Zeilen recht einfaches Skript schreiben, um WordPress zu erkennen.

²Kryptogeld wird beinahe nur noch in kriminellen Schattenwirtschaften als das benutzt, was es eigentlich mal werden sollte: Als ein Zahlungsmittel. Dort nimmt man die schweren Nachteile in Kauf, weil es mit Kryptogeld relativ einfach ist, die Geldflüsse zu verschleiern, um besser anonym zu bleiben. Denn kein Krimineller trägt gern Handschelle.

Maris

Dienstag, 23. Dezember 2025

Der Wiedergänger des Tages

Maris: So nannte sich der Trickbetrüger mit seiner IP-Adresse aus den schönen Niederlanden, der heute morgen in aller Herrgottsfrühe um 5:20 Uhr den folgenden Kommentar zur Einleitung eines Vorschussbetrugs hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte – nicht etwa mit einem Spamskript, sondern eigenhändisch über die Zwischenablage in das Kommentarfeld kopiert:

Ich möchte über die im Darknet angebotenen Blanko-Bankkarten berichten, mit denen man an jedem Geldautomaten weltweit Geld abheben kann. Früher war ich sehr arm und arbeitslos. Ich habe viele Berichte darüber gelesen, wie Hacker aus dem Darknet ihnen diese Blanko-Bankkarten zuschicken und sie damit an jedem Geldautomaten Geld abheben und reich werden.

E-Mail: rickatmcard█████@gmail.com
WhatsApp: +1-920-251-████

Auch ich habe so eine Blanko-Bankkarte erhalten. Ich habe damit 90.000 Euro abgehoben. Täglich kann man maximal 5.000 Euro abheben. Im Darknet werden diese Karten angeblich verteilt, um Armen zu helfen. Hacken Sie Geldautomaten und heben Sie mit einer programmierten Karte, die automatisch funktioniert, direkt Geld aus dem Tresorraum ab. Melden Sie sich so schnell wie möglich per Direktnachricht, wenn Sie sich bewerben möchten.

Mit freundlichen Grüßen

So so, „direkt aus dem Tresorraum“ also! Gut, dass das Geld dort nicht gezählt wurde und dass es deshalb niemandem auffällt, wenn da mal so ein paar Banknoten über ein paar tausend Euro fehlen! Das mit dem Geld nehmen die Banken ja generell nicht so genau. Dieser ganz heiße Hackertipp direkt von Donnerbalken des Internet ist nicht nur zertifiziert mit kostenlos und anonym eingerichteter Mailadresse bei Googles GMail, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers (bitte nur unverschlüsselt mailen und Google mitlesen lassen), sondern auch mit einer WanzApp-Nummer. Aber einen vom „Darknet“ faseln! Zielgruppe: Technisch völlig ahnungslose, naive Dummköpfe, die an Zauberei und Wunder glauben, wenn sie Computer vor sich sehen. 😂️🤦‍♂️️😂️

Und natürlich auch zertifiziert von mir: Mit einer automatischen Erkennung als Spam, obwohl die Spammer sich mit ihrer Handarbeit außergewöhnlich viel Mühe gegeben haben. Und dabei geben die sich sonst so ungern Mühe. Da könnten sie ja auch gleich arbeiten gehen. Aber wenn die Spam sonst gar nicht mehr sichtbar wird, bleibt eben keine andere Wahl. Ist schon ein hartes Spammerleben, Spammer! Geh doch einfach sterben!

Und nein, diese betrügerische Masche ist nicht neu, und ich habe dazu schon eine Menge geschrieben. Ich habe sie nur fast zwei Jahre lang nicht mehr gesehen. Zusammenfassung: Natürlich funktioniert das nicht, und das Geld, das man als Vorkasse über anonymisierende Verfahren hinlegt, wird hinterher vom Betrüger ausgegeben.

Reichwerdexperten in „Social Media“

Freitag, 12. Dezember 2025

Keine Spam, nur ein Link, der im ausgeweiteten Kontext von Unser täglich Spam interessant ist:

Allgemeine Abzocke
Facebook und nette Kontakte

Ich mag aus einem persönlich dargestellten und sicherlich auch von menschlicher Enttäuschung begleiteten Erlebnis kein Zitat rauspicken, lest bitte einfach dort weiter! So etwas ähnliches kann jedem Menschen passieren, der die so genannten Social Media nutzt. Sowohl von der Seite wirklicher Menschen, die sich über Affiliate-Geschäfte und Kundenanwerbungen Geld verdienen möchten, als auch mit richtigen, fiesen Trickbetrügern, die Menschen aussaugen und wegschmeißen. Ja, es ist mir schon im wirklichen Leben passiert, dass ein Bekannter aus der Schulzeit mir unseriöse Geldanlagen des Finanzparasiten Deutsche Vermögensverwalt… ähm… Vermögensberatung andrehen wollte. Ganz ohne Internet, denn das gabs damals für Privatleute noch gar nicht. Von dem habe ich später auch nichts mehr gehört, als er gemerkt hat, dass er mir nix verkaufen kann. Geld macht Menschen widerlich und das Miteinander zur eiskalten Hölle.

Meine Faustregel: Geld ist Gift. Sobald es um Geld geht, wird alles giftig, so harmlos, verspielt, interessant und warm es auch anmuten mag. Meta, der Betreiber von Facebook und WanzApp, hat übrigens die Daten von 3,5 Milliarden Nutzern [!] „veröffentlicht“, also ohne Zugangsschutz ins offene Internet gestellt und massenhaftes, automatisiertes Mitnehmen dieser Daten ermöglicht; Daten, die durchaus auch zur Grundlage für einen Vortrag fieser, personalisierter Betrugsnummern durch gewerbsmäßige Betrüger werden können. Und leider gibt es Betrüger, und die betrügen, weil sie keine Lust auf eine andere Arbeit haben. Ich empfehle generell den Verzicht auf social media, von mir meistens als S/M abgekürzt. Allein schon aus Datenschutzgründen. Dass es im Fediverse relativ wenig Spam und scheinbar kaum personalisiert vorgetragenen Betrug gibt, dürfte eher dem Nischendasein des Fediverse geschuldet sein, der mir hoffentlich noch lange erhalten bleibt. (Zwischendurch, als viele von Twitter rüberkamen, wurde es wirklich schlimm, aber die ganzen Werber, Journalisten, Spezialexperten und Massenmanipulateure mitsamt Folgschaft sind jetzt alle bei Threads und BlueSky, wo sie offenbar ein gedeihlicheres Umfeld haben.) Es gibt im Fediverse wegen der inhärenten Dezentralität nicht einmal gute Strategien zur Spamabwehr… 😐️

Wenn man auf Reichwerdexperten reinfällt…

Montag, 8. Dezember 2025

…ist schnell eine Menge Geld futsch [Archivversion]:

Die empfohlenen Trades fanden in einer App namens STLSTE statt, die täuschend echt wirkte, Gewinne simulierte und Hofer dazu animierte, immer mehr Geld zu investieren. Erst als sie sich eine Summe auszahlen lassen wollte, merkte sie, es gibt kein Geld, kein Handelskonto, kein Investment. Am Ende stand die bittere Erkenntnis, die Masche beruhte auf einem Betrug. Der ihr entstandene Schaden belief sich auf rund 20.000 Euro […] Online-Betrug funktioniert gut, wenn er dort sichtbar wird, wo Werbung am meisten Reichweite hat wie bei Facebook, Instagram und im Google Play Store

Egal, ob es sich um eine Werbung auf einer an sich seriös anmutenden Website (etwa einem Presseprodukt oder einem Social-Media-Kanal des ZDF) oder um eine Spam handelt, egal, was behauptet wird. Geld kommt nicht aus der Steckdose. Es entsteht auch nicht auf einem Markt, sondern es wird auf einem Markt nur umverteilt, wobei es Gewinner gibt… und Verlierer, die die Gewinne der Gewinner bezahlen. Es gibt kein kinderleichtes, kenntnisfreies, risikoarmes Reichwerden mit irgendwelchen „Investments“. Und wenn dann gar solche Geschäfte mit dem Smartphone gemacht werden sollen, das im niedrigen bis mittleren Preissegment häufig mit werksseitig vorinstallierter Schadsoftware daherkommt und generell das ungefähre Sicherheitsniveau eines Windows 98 hat, ist es sicher, dass man es mit betrügerischem Geschmeiß zu tun hat.

Wer wirksame Adblocker benutzt, schützt sich übrigens auch vor der psychologisch perfiden Überrumpelung durch solche gewerbsmäßigen Betrüger. Wer sie nicht benutzt, macht nicht nur das Web langsam, unübersichtlich und teilweise unbrauchbar, sondern spielt mit der Gefährdung seines Computers durch Malvertising und setzt sich selbst dem Einfluss professioneller legaler Lügner (so genannte Werber) und gewerbsmäßiger Betrüger aus. Niemals ohne Adblocker! Egal, wie sehr man ums Abschalten der Adblocker angebettelt wird, weil Menschen und Unternehmen kein seriöses Geschäftsmodell gefunden haben.

AGENT666

Freitag, 5. Dezember 2025

Perlen der täglichen Kommentarspam

AGENT666: So nannte sich der Hirnheld mit seiner IP-Adresse aus Nigeria, der heute vormittag um 9:30 Uhr den folgenden Kommentar auf Unser täglich Spam ablegen wollte, aber natürlich am Spamfilter gescheitert ist:

Bekanntmachung an die Welt
HINWEIS: Vorsicht vor Internetbetrügern! [sic!] Der Beitritt zur Illuminati-Bruderschaft 666 ist keine leichte Aufgabe. Doch wenn Sie mutig genug sind, sich der anderen Seite der Welt zu stellen,
können Sie sich an unseren Agenten wenden, der Sie berät.
E-Mail: 666illuminatiagent666@gmail.com

Vorteile für neue Mitglieder:
1. Ein Haus in einem Land Ihrer Wahl.

2. Ein neues Traumauto.

3. 666.000.000 US-Dollar für einen Neuanfang.
Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um unsere Partner zu kontaktieren. E-Mail: 666illuminatiagent666@gmail.com WhatsApp: +44 7529 6████0

Hui, ich kriege für einen Neuanfang 666 Megadollar, eine Karre und eine Villa, wenn ich nach Genuss eines Spamkommentares Kontakt zu dieser „diskreten“ WanzApp- und GMail-Gemeinschaft aufnehme. Aber wirklich nett, dass ich vorher nochmal vor diesen fiesen Internetbetrügern gewarnt werde! 🤣️

Darauf ein lustiges Einhorn!

Mit Stable Diffusion generiertes Bild eines Einhorns

Und weg damit! 🗑️