So nannte sich das spammende Gekrieche, das heute nacht um 0:03 Uhr den folgenden eigenhändisch über die Zwischenablage ins Kommentarfeld „Kommentar“ zur Einleitung eines Vorschussbetruges hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber aus inhaltlichen Gründen scheiterte:
I was searching for a loan to sort out my bills & debts, then I saw comments about Blank ATM Credit Cards that can be hacked to withdraw money from any ATM machines around you I doubted this but decided to give it a try by contacting {rickatmcardoffer@gmail.com} they responded with their guidelines on how the card works. I was assured that the card can withdraw EUR 10,000 instant per day & was credited with EUR 50,000,000 so i requested for one & paid the delivery fee to obtain the card, after 24 hours later, i was shock to see the UPS agent in my resident with a parcel {card} i signed and went back inside and confirmed the card work after the agent left. This is no doubt because I have the card & have made use of the card. These hackers are Germany USA based hackers set out to help people with financial freedom!! Contact Mr Rick for help if you want to get rich with this and pay off your bills Via: rickatmcardoffer@gmail.com OR Whats-app via +1-920-251-████ Best Regard
Übrigens: Das Geld wird von Geldautomaten nicht für die Auszahlung gedruckt, sondern es wird hineingelegt. Genau abgezählt, versteht sich. Jeder Buchungsvorgang ist dokumentiert und über allem schwebt eine Überwachungskamera. Es gibt keine gehackten Geldautomatenkarten, mit denen man sich einfach Geld ziehen kann. Das Geld, das man für die Zustellung der „gehackten Karte“ bezahlt, wird von den Betrügern für ihren verfeinerten Lebensstil, große Autos und Prasserei im Puff ausgegeben. Wer auf diesen Betrug reinfällt, hat hinterher ein noch größeres Geldproblem als vorher. Wenn jemand mit ausreichender krimineller Energie wirklich ein funktionierendes Verfahren hätte, sich Geld anderer Leute aus dem Geldautomaten zu ziehen, würde er es einfach selbst tun, statt sein Verfahren für deutlich weniger Geld an andere zu verkaufen. Ich schließe ab mit einem Selbstzitat:
Zielgruppe solcher Spam sind Menschen, die wegen ihres mangelnden technischen Verständnisses und ihres gefährlichen Unwissens nicht den Unterschied zwischen einer mit Plinggeräusch im Bild erscheinenden Märchenfee und einem Geldautomaten verstehen. Die halten so etwas für möglich, nachdem sie einen komischen Kommentar vom GMail-Experten in einem Blog, einem Forum oder einem altmodischen Gästebuch gesehen haben. Wenn sich ihr Unverständnis mit Gier kombiniert, werden die letzten Reste von kritischem Verstand aus dem Gehirnchen ausgeworfen und sie versuchen allen Ernstes, viel Geld für wenig Geld zu kaufen. Typischerweise zahlen sie in einem eher umständlichen und weitgehend anonymisierenden Verfahren (Western Union und Konsorten, Kryptogeld) einen vierstelligen Betrag (nein, mit der ersten Bezahlung ist es noch nicht erledigt), bis sie schließlich bemerken, dass sie dafür gar nichts bekommen und dass sie die Leute, mit denen sie in den letzten Tagen kommuniziert haben, überhaupt nicht kennen. Es ist leichtverdientes Geld für eine Betrügerbande
Aber wenn man noch ein bisschen denken kann, sollte man eigentlich schon an der klaren Spam erkannt haben, dass es ein Betrug ist.


Ich möchte über leere Zauberstäbe von Herrn Mick Phisher spammen, mit denen man auf jeder Toilette dieser Welt Geld herbeizaubern kann. Ich war vorher sehr arm und hatte keine Hoffnung mehr. Dann habe ich so oft in diesem Internet darüber gelesen, wie Herr Mick Phisher irgendwelchen Leuten den leeren Zauberstab geschickt hat und wie ich damit an jeder Kloschüssel Geld eingesammelt und reich geworden bin. Denn was die anderen erzählen, beziehe ich sofort auf mich. Weil ich so dumm bin. Deshalb klingt mein Deutsch¹ übrigens auch ein bisschen komisch. Weil ich so dumm bin. Ich habe ihm eine Mail geschickt, und er hat mir den leeren Zauberstab geschickt. Ich habe damit hunderttausend Dollar verdient. Zaubern sie täglich maximal fünftausend Dollar herbei. Herr Mick Phisher verteilt den Zauberstab nur, um den Armen zu helfen. Kacken Sie und stecken sie den Zauberstab in die Kacke, damit sich die Kloschüssel in einem vollen Tresor verwandelt, indem sie einen verzauberten Zauberstab verwenden, der einfach so automatisch vor sich hinzaubert. Schicken Sie ihm eine Mail, um noch mehr zauberhafte Geschichten vom automatisch vor sich hinzaubernden verzauberten Zauberstab zu hören und um zu erfahren, wie viel Geld sie dafür schön anonymisiert und nicht rückbuchbar über Western Union und Konsorten oder in Form von Kryptogeld hinlegen müssen, um auch so einen schönen Zauberstab erhalten zu können, denn sie sind ja arm und haben deshalb das Geld. Da mag der Zauberer sich das Geld nicht mühsam selbst auf dem Klo herbeizaubern. Wundern sie sich dabei nicht über die beim dicksten Freund des Spammers und Betrügers, nämlich bei Googles GMail, kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse für den Kontakt. Wundern sie sich auch nicht darüber, dass sie nicht verschlüsselt mailen können. Und wundern sie sich schon gar nicht darüber, dass der Namensteil dieser Mailadresse irgendwie eher nach „Eileen Bäcker“ als nach „Mick Phisher“ klingt. Glauben sie mir! Das sind keine Lügen, die ich hier erzähle. Das sieht nur so aus.