Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „An die Spammer“

Spende

Freitag, 10. Juli 2026

Oh, da weiß ich ja schon beim Betreff, dass die Nuller Jahre ihre Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges wiederholen möchten.

Wer schreibt denn?

Von: Lynda Resnick <info@mgcpakistan.com>
An: Recipients <info@mgcpakistan.com>
Antwort an: info@lyndaresnickcom.com

Es schreibt jemand, den ich nicht kenne. Aber das macht ja nichts, deshalb stehe ich da auch nicht als Empfänger drin, wie sonst bei allen lesenswerten Mitteilungen denkender und fühlender Menschen. Denn diese Spam geht an ganz viele Mailadressen gleichzeitig. Bitte nicht an die Absenderadresse antworten, sonst kommt die Antwort nicht bei den Trickbetrügern an.

Hallo,

Genau mein Name! 😆️

[…] ich bin Lynda Resnick, […]

Aber hauptsache, du kennst deinen eigenen Namen. Den kennt ja auch nicht jeder. Aber früher hast du dich doch immer Elisabeth genannt.

Na, ich will mal nicht nur ätzen: Immerhin liegt die Mailadresse für die Antwort nicht mehr bei GMail, so wie früher. Du hast wohl festgestellt, dass solche Antwortadressen durch keinen Spamfilter mehr hindruchpassen, und dass du deshalb auf deinen Geldgeschenken einfach sitzenbleibst. Schade nur: Auch so wird deine Spam erkannt. Aus inhaltlichen Gründen. Denn der Text hat sich ja nicht so sehr verändert:

[…] eine amerikanische Geschäftsfrau, Unternehmerin und Mitinhaberin von Wonderful Company in Südtexas. Ich habe 25 Prozent meines persönlichen Vermögens für wohltätige Zwecke gespendet und mir vorgenommen, die restlichen 25 Prozent im Jahr 2026 an Einzelpersonen zu spenden. Ich habe mich entschieden, Ihnen 3.000.000,00 Euro zukommen zu lassen. Wenn Sie an meiner Spende interessiert sind, kontaktieren Sie mich bitte für weitere Informationen.

Und Geld hast du. Davon willst du mir so drei Milliönchen abgeben, weil ich so eine schöne Mailadresse mit „Gammelfleisch“ im Namensteil habe, die man auch mit einem schlecht und sehr naiv implemtentierten Harvester einfach aus dem Impressum absaugen kann. Wer ich bin und was ich mache, spielt dabei keine Rolle. Du glaubst ja sogar, dass ich „Hallo“ heiße.

Mehr über mich erfahren Sie unter folgendem Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Lynda_Resnick

Ich habe übrigens auch eine Seite in der Wicked Pedia. Ach, du glaubst mir nicht, dass ich das bin? Und: Warum du mir das glauben solltest? 😅️

Herzliche Grüße,
Lynda Resnick,
Mitinhaberin von Wonderful Company
E-Mail: info@lyndaresnickcom.com

Bitte auf gar keinen Fall an die Absenderadresse antworten, wie man das bei allen E-Mails von denkenden und fühlenden Menschen macht!

Wenn das ein wunderbares Unternehmen ist, dann will ich das üble, ausbeuterische, fabrikneuen Müll verkaufende, kundenverachtende und widerwärtige Unternehmen aber nicht mehr kennenlernen.

Entf!

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Samstag, 23. Mai 2026

So einen schönen, mit seiner „Homepage“ verlinkten und keywordträchtigen Namen hat dieser gewerbsmäßig asoziale Sprechblasenfacharbeiter mit IP-Adresse aus den USA und mit seinem schlechten Spamskript von seiner Mutter bekommen, der heute nacht um 3:24 Uhr den folgenden, immerhin erfreulich kurzen Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte:

This is a topic which is close to my heart… Cheers! Where are your
contact details though?

Hey, Spammer!

Für Leute, die davon leben wollen, dass sie das Web mit derartigen scheinbar persönlichen Spamkommentaren allerhöchster Trivialität und allerfehlendster Nähe zum kommentierten Text überfluten, die sie mit schlecht programmierten und fehlerhaften Spamskripten ablegen, indem sie sich SEO nennen und so einen Müll als Dienstleistung verkaufen, finden sich die Kontaktdaten an meinem Arsch. Einfach lecken und leckerschmecken! Guten Appetit!

Ganz groß und super ists, dass du auf deine spambeworbene Dreckswebsite schreibst…

Screenshot der spambeworbenen Spammerwebseit myPRmanager

…dass deine überall ins Web gekackte SEO-Spam powered by AI sein soll. Schön, dass du selbst bemerkt hast, dass es bei dir mit der Intelligenz nicht so weit her ist und dass du dafür eine Denkkrücke brauchst, genau wie die Leute, die auf deinen spambeworbenen Schwindel reinfallen.

Einsicht ist ja der erste Weg zur Besserung.

Meint jedenfalls dein dich genießender
Nachtwaechter

Spende

Donnerstag, 21. Mai 2026

Was, schon wieder?

Lieber Freund,

Aber ganz genau mein Name! 🤭️

Ich bin Herr Tayeb Souami, der Mega-Jackpot-Gewinner von 315,3 Millionen Dollar.

Gut, dass du wenigstens deinen eigenen Namen kennst. Den kennt ja auch nicht jeder. Und Geld hast du auch gewonnen. Das ist doch toll.

Wenn Sie diese E-Mail erhalten, wurde Ihre E-Mail-Adresse nach einem Spinball ausgewa¤hlt.

Meinst du so einen Spinball? 😁️

Ich habe den Groayteil meines Vermogens an verschiedene Wohltatigkeitsorganisationen und Organisationen gespendet. Ich habe mich freiwillig entschieden, Ihnen als einem der fanf Auserwahlten den Betrag von 2.000.000,00 Euro zu spenden.

Schön, dass du dich freiwillig entschieden hast. Und dann gleich zwei Megaeuro. Ich werde ja jeden Tag reich durch meine Mailadresse, weil es dumme Vorschussbetrüger wie dich gibt, die Millionen mit dem Spinball verteilen. 😅️

Meine Gewinne konnen Sie auf meiner YouTube-Seite unten einsehen.

SIEHE MICH HIER:
https://www.nj.com/news/2018/06/hold_meet_the_winner_of_the_3153_million_powerball.html
oder auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=Z6ui8ZDQ6Ks

Und mich findest du hier. 😁️

Ihr Spendencode: [DFTS02094RW2026]

Toll, ein Löffel Buchstabensuppe! Jetzt neu und super: Mit lustigen Ziffern zu den Buchstaben. Reicht die Mailadresse nicht, die du mit dem Spinball ausgewählt hast?

Und nein, dein toller und vor allem ganz geheimer Geheimcode ist keine Sicherheitsmaßnahme. Deine Mail war unverschlüsselt und nicht digital signiert. Sie konnte auf dem gesamten Transportweg gelesen und beliebig verändert werden. Eine Manipulation hätte ich nicht entdecken können.

Antworten Sie auf diese E-Mail mit dem Spendencode:
tayebsouamidonationorg@gmail.com

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten. Stattdessen den ganzen Rest der Kommunikation wegen eines Millionenbetrages über eine für Betrüger erfreulich kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse beim dicksten Kumpel und Komplizen des Betrügers, bei Googles GMail, erledigen. Es geht ja nur um Geld.

Ich hoffe, Ihnen und Ihrer Familie eine Freude zu machen.

Geh einfach sterben, Vorschussbetrüger! Das macht vielen Menschen eine Freude.

Mit freundlichen Gruayen

Herr Tayeb Souami

Mit glühenden Mittelfingern

Dein dich genießender
Nachtwaechter

UPDATE

Montag, 4. Mai 2026

Nein, ich mache kein Update.

Von: ALEXANDER BLACKWOOD <admin@eu-relay.memotech.cpaglobal.com>

Kenne ich nicht. Auch die Domain der Absenderadresse sagt mir gar nichts. Und Leute, die ihren Namen in GROẞBUCHSTABEN schreiben, würden mich auch anbrüllen, wenn sie sich vorstellen. Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Versendet wurde dieser Müll übrigens aus der Cloud von Amazon.

Antwort an: a.blackwood@redfortcrownstaff.co.uk

Die Domain der Antwortadresse ist schon wohlbekannt…

$ surbl redfortcrownstaff.co.uk
redfortcrownstaff.co.uk	LISTED: ABUSE
$ _

…für Spam, Spam, Spam und Spam.

Und, was schreibt er, der brüllende Alexander?

Did you receive my last E-mail?

Alexander

Ja, das war die ganze Spam. Mach es kryptisch, hat er sich gesagt, dann wird es vielleicht der eine oder andere Dummkopf interessant genug finden, dass er mir antwortet, einfach nur, um seine Neugierde zu befriedigen und um zu erfahren, um was es überhaupt geht. Und dann kann man irgendeinen Betrug versuchen. So einen der Marke „Du kriegst ganz viel Geld, aber gib mir vorher erstmal Geld“. Oder dem Opfer, das auf Mails von Unbekannten antwortet, einen tollen und gut bezahlten Job anbieten. Zum Beispiel als Bankkonto mit der Jobbeschreibung „Du empfängst Geld auf deinem Konto und leitest es über Western Union oder in Form von Kryptogeld an mich weiter, und dafür gebe ich dir zehn Prozent ab“. Geldwäsche nennt das dann der Staatsanwalt. Oder als Briefkasten mit der Jobbeschreibung „Du empfängst Post auf deiner Adresse und versendest sie an meine Adresse“. Gewerbsmäßiger Betrug nennt das dann der Staatsanwalt. Und wenn man irgendwann sein Gehalt kriegt, ist das ein Scheck, der „versehentlich“ etwas zu hoch ausgestellt wurde. Macht aber nichts, das machen wir ganz schnell und formlos. Einfach so bei der Bank einreichen und das zuviel gezahlte Geld über Western Union zurücksenden. Natürlich ist der Scheck nicht gedeckt. Scheckbetrug nennt das der Staatsanwalt. Also beim Opfer des Betruges, das auf einen solchen Spammer reingefallen ist.

Der Phantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, wenn man erstmal jemanden hat, der so dumm ist, dass er auf solche Mails antwortet. Und wenn man ein paar hunderttausend Spams raussendet, ist wohl immer jemand dabei, der dumm oder sehr naiv ist. Die Spams kosten nichts. Die Mutter der Dummen ist immer schwanger. Zehn bis zwanzig Opfer werden sich schon finden.

Hey, Alex, du stinkendes Spammchen,

nein, ich habe deine vorige Spam nicht erhalten. Hätte ich sie erhalten, dann hätte ich sie einfach gelöscht. Genau so, wie ich es mit dieser mache.

Denn denkende und fühlende Menschen schreiben in eine Mail rein, um was es geht. Du gehörst nicht zu den denkenden und fühlenden Menschen. Du bist ein krimineller Spammer auf der Suche nach Opfern. Mit einem ganz primitiven Trick, auf den vor allem Leute reinfallen, die gute Opfer abgeben. Und mit einem Spamskript, dass in der Cloud von Amazon läuft. Vermutlich hast du den Vertrag mit den Daten und der Kreditkarte eines früheren Opfers abgeschlossen, das dann demnächst Besuch von der Polizei kriegt. Wegen Cyberkriminalität. Deinen eigenen Namen hast du sicher nicht angegeben, und dein eigenes Konto hast du sicher nicht benutzt. Du trägst ja nicht so gern Handschelle.

Du bist widerlich, Alex.

Geh sterben! Aber bitte schnell!

Dein dich „genießender“
Nachtwaechter

PS: Danke für deine Antwortadresse in einer bekannten Spamdomain! Die hat zumindest bei mir dazu geführt, dass dein Müll ganz sicher automatisch vom rspamd aussortiert wurde. Und das wird nicht nur bei mir so laufen.

Entf! 🗑️

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Sonntag, 3. Mai 2026

So nannte sich das Gekrieche mit seiner IP-Adresse aus Indien und seinem schlecht programierten Spamskript, das heute vormittag um 9:59 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte:

Please let me know if you‘re looking for a article
author for your site. You have some really great articles and I think I would be a
good asset. If you ever want to take some of the load off, I‘d really like to write some material for your blog in exchange for a
link back to mine. Please send me an e-mail
if interested. Many thanks!

Danke für deinen pseudohöflichen Dank für Nichts!

Nein, du kannst hier nicht schreiben. Klick dir selbst ein Blog und schreib da! Du bist doch Techniker, du wirst doch wohl noch ein WordPress aufsetzen können. Da musst du niemanden anbetteln, dass er deine Quatschtexte mit Links auf halbseidene und kriminelle Websites veröffentlicht.

Nein, du kannst das nicht?

Schön, dass du offen mitteilst, was du unter „SEO“ verstehst: Spam, Spam, Spam und noch mehr Spam.

Geh sterben!

Entf! 🗑️

Wichtige Sicherheitsmitteilung: VR SecureGo Update bis 01.04.2026 erforderlich

Mittwoch, 1. April 2026

(Ich bin kein Kunde der Volksbank. Die Volksbank hat keine Mailadresse von mir. Sie wird in meinem Restleben auch keine mehr bekommen.)

Hey, Spammer,

ich finde es ja schön, dass du HTML lernst und das Gelernte auch gleich praktisch anwenden möchtest, aber es ist sehr schade, dass du keinen Geschmack hast. Denn das Layout deiner HTML-formatierten Phishingmail aus dem Winke-winke-Teletubbieland wird sogar bei sehr naiven Menschen zu einem Ausbruch spontaner Heiterkeit sorgen:

Screenshot des kaum zu beschreibenden Layouts dieser Phishingspam

Wenn die frühen Nuller Jahre ihre schlechten Phishingspams zurückhaben wollen: Immer schön den Support unter 0800 1234567 anrufen! Das ist eine wohlbekannte Nummer.

Ich wünsche dir alles Gute für dein weiteres Leben!

Entf!

Der Nachtwächter
Nach Diktat verreist

PS: Oder soll diese Spam ein Aprilscherz sein?

Mario

Dienstag, 31. März 2026

So nannte sich der Kommentarspam-Banker mit seiner IP-Adresse aus den Niederlanden, der gestern nachmittag ohne jegliches Spamskript den folgenden handgeschriebenen Kommentar auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte… aber aus inhaltlichen Gründen an der Spamfilterung gescheitert ist:

Wir sind weltweit im Bereich der internationalen Finanzierung tätig und suchen Kreditnehmer, Kreditvermittler und internationale Projekte zur Finanzierung.

E-Mail: mariomacho101@gmail.com
WhatsApp: +44772205████
Signal: +1567970████

Diese Banker aus der Kommentarspam mit GMail, WhatsApp und Signal und namenloser Bank ohne Website, die sind immer die allerbesten! Da kann man nur Vorleistungen bezahlen,

Hey, Mario! Ich habe gerade keinen Bedarf. Wende dich doch mal an den Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Der braucht immer mehr Geld, um es in die alles durchwaltende Korruption der BRD und ihrer lustigen Armee zu pumpen, die trotz vieler Jahre mit dem acht- und siebthöchsten Militärhaushalt der Welt (ja, wirklich!) nicht einmal für drei Tage Munition zu verschießen hatte, wie sich zum Anfang des russischen Krieges gegen die Ukraine herausstellte. Der hat jetzt sogar Sondervermögen. So nennt er Verschuldung. Es kann nicht mehr lange dauern, bis er sich das Geld aus völlig unseriösen bis kriminellen Quellen holt. Und nein, die Bundesrepublik Deutschland wird ihre Überschuldung genau so wenig zurückzahlen können, wie ich ein Darlehen zurückzahlen könnte. 😅️

layarkaca21

Samstag, 28. März 2026

So nannte sich das hirnversehrte Gekrieche, das hier auf Unser täglich Spam den folgenden Kommentar… oh, was ist denn jetzt los? Probieren da ein paar Dummköpfe, die das Problem nicht verstehen, einen neuen Hokuspokus, den sie natürlich auch nicht verstehen?

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Habt ihr neue Standardbausteine für euer uraltes und überdem schlecht programmiertes Blogspamskript formuliert? Oder habt ihr einfach die alten Versatzstücke aus eurem alten Phrasenbaukasten mal schnell von einem angelernten neuronalen Netzwerk – von Politikern, Journalisten und sonstigen digitalen Analphabeten wird so etwas durchgehend mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – ein bisschen umformulieren lassen? Damit sie nicht mehr so oft ausgefiltert werden? Toll, ein bisschen länger ist der inhaltslose, zufällig zusammengesetzte Blah dabei auch geworden.

Kleiner Tipp von mir, Spammer! Beseitigt erstmal die Fehler in eurem uralten Spamskript. Ihr scheitert aus technischen Gründen. Nicht wegen eurer seit Anfang der Nuller Jahre identischen Wortwahl im Spambaukasten. Es ist sehr deshalb leicht, eure Spam als Spam zu erkennen. Unabhängig von euren „Inhalten“.

Idioten!