Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


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Samstag, 23. Mai 2026

So einen schönen, mit seiner „Homepage“ verlinkten und keywordträchtigen Namen hat dieser gewerbsmäßig asoziale Sprechblasenfacharbeiter mit IP-Adresse aus den USA und mit seinem schlechten Spamskript von seiner Mutter bekommen, der heute nacht um 3:24 Uhr den folgenden, immerhin erfreulich kurzen Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte:

This is a topic which is close to my heart… Cheers! Where are your
contact details though?

Hey, Spammer!

Für Leute, die davon leben wollen, dass sie das Web mit derartigen scheinbar persönlichen Spamkommentaren allerhöchster Trivialität und allerfehlendster Nähe zum kommentierten Text überfluten, die sie mit schlecht programmierten und fehlerhaften Spamskripten ablegen, indem sie sich SEO nennen und so einen Müll als Dienstleistung verkaufen, finden sich die Kontaktdaten an meinem Arsch. Einfach lecken und leckerschmecken! Guten Appetit!

Ganz groß und super ists, dass du auf deine spambeworbene Dreckswebsite schreibst…

Screenshot der spambeworbenen Spammerwebseit myPRmanager

…dass deine überall ins Web gekackte SEO-Spam powered by AI sein soll. Schön, dass du selbst bemerkt hast, dass es bei dir mit der Intelligenz nicht so weit her ist und dass du dafür eine Denkkrücke brauchst, genau wie die Leute, die auf deinen spambeworbenen Schwindel reinfallen.

Einsicht ist ja der erste Weg zur Besserung.

Meint jedenfalls dein dich genießender
Nachtwaechter

Ihr Geld steht zur Auszahlung bereit

Freitag, 22. Mai 2026

Aber ich habe gar kein Geld. 🤭️

Von: Anna Schaefer <noreply@kasasepeti.com>
Antwort an: Simon <czrodsu@hotmail.com>

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten, wie man das bei jeder Mail eines denkenden und fühlenden Menschen macht, sondern schön mit einer kostenlos und anonym eingerichteten Mailadresse eines Unbekannten in unverschlüsselter E-Mail über Geld kommunizieren.

Hallo,

Es steht noch eine Zahlung aus über 18452 Euro die bisher noch nicht gesendet wurde.

Bitte teilen Sie uns mit wie wir Ihnen die Zahlung senden sollen.

Sie können die Zahlungsmethode hier auswählen:

Die Mitteilung erfolgte bereits einmal zuvor, bisher ging allerdings noch keine Antwort ein.

Bitte hier auswählen:

Mit freundlichen Grüssen

Kundenservice

Wenn Sie von uns nicht erneut kontaktiert werden wollen klicken Sie bitte hier

Was für ein „Kundenservice“ soll das überhaupt sein? Es ist jedenfalls nicht der Kundenservice des hannöverschen Nahverkehrsbetreibers Üstra… und so teuer sind die Fahrkarten hier auch noch nicht. Aber die üstra arbeitet dran. 😁️

njmwphysofotuyapjuurixvevombadwnltkkrapsfxbaruyaioeklepezifrekxhfeyoijbtwha

Und mein Passwort ist das auch nicht. 🤣️

Entf! 🗑️

Der Link ist natürlich nicht direkt gesetzt, sondern zeigt auf den URL-Kürzer tinyurl:

$ lynx -dump https://tinyurl.com/2bu5k2fx
   REFRESH(0 sec): [1]https://tswmg.mxrntzuop.cc/?shfopyqsrozhhaz

Verweise

   1. https://tswmg.mxrntzuop.cc/?shfopyqsrozhhaz
$ lynx -dump "https://tswmg.mxrntzuop.cc/?shfopyqsrozhhaz"
   Аккаунт заблокирован администратором сервера
   Account disabled by server administrator

   [1]Ispmanager © 1997 – 2024

Verweise

   1. http://ispmanager.com/?utm_source=ispmanager_panel_blank
$ _

Dem Server mit der betrügerischen Website wurde zum Glück schon vom Hostingdienstleister der Stecker gezogen. Totale Verbindungstrennung. Das ist vielleicht ein bisschen schade für den Trickbetrüger, aber der kann meinetwegen einfach verhungern und vergessen werden. Gerüchteterweise schmeißt seine Mutter schon mit Steinen nach dem Storch.

Hoffentlich hat der Dienstleister Vorkasse genommen! Sonst wird er niemals mehr Geld für seinen Aufwand sehen.

UN

Freitag, 22. Mai 2026

Jetzt läuft es aber wieder mit den Vorschussbetrugsmails. Geübte Spamgenießer erkennen sie schon am Betreff. Wer schreibt mir denn heute?

Von: UNITED NATIONS <ceo@fraternalbotswana.org>
An: Recipients <ceo@fraternalbotswana.org>
Antwort an: compensationunitednations998@gmail.com

Aha, die „Dreieinigkeit des Vorschussbetrugs“ schreibt mir:

  1. Eine obskure Absenderadresse, die behauptet, etwas ganz Großes zu sein.
  2. Ich stehe nicht als Empfänger drin, weil die Spam an ganze viele Leute gleichzeitig geht.
  3. Alle weitere Kommunikation soll über den dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers laufen, über Googles GMail, auf einer für Kriminelle erfreulich kostenlos und anonym eingerichteten Mailadresse.

Mehr muss man nicht sehen, um den Müll ungelesen zu löschen. Es ist der Versuch, einen Vorschussbetrug einzuleiten. Interessante und lesenswerte Mails von denkenden und fühlenden Menschen, ja, sogar Mails von Behörden und großen Organisationen…

  1. …haben eine Absenderadresse in der Domain dieser Behörde oder Organisation;
  2. …sind an mich adressiert; und
  3. …haben keine Antwortadresse bei einem windigen Freemailer und beliebten Dienstleister für gewerbsmäßige Betrüger.

Jedes Weiterlesen ist dann einfach nur noch Unterhaltung. 🙂️

Aber dafür mache ich das hier ja in erster Linie:

Guten Tag,

So genau hat schon keine Behörde mehr meinen Namen gekannt, wenn sie mir…

Wir wurden von der Entschädigungskommission der Vereinten Nationen (UNCC) offiziell autorisiert, Ihre Entschädigungssumme in Höhe von 10.500.000,00 € freizugeben.

…10,5 Megaeuro geben will, weil ich „Guten Tag“ heiße. Warum ich das Geld kriege? Na, als Entschädigung. Für was, wenn ich doch gar keinen Schaden habe? Das ist nicht so wichtig und muss auch nicht weiter erwähnt werden, der genannte Geldbetrag spricht doch für sich selbst. Aber hey, die Vereinten Nationen schreiben mir! Endlich begreift mal jemand, wie UNENDLICH WICHTIG ich bin! 🤣️

Zielgruppe solcher Spams sind Menschen, die bei der Vorstellung von Geld sofort die Auswurftaste für ihr Gehirnchen drücken. ⏏️

Um Ihre Entschädigung zu erhalten, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren zuständigen Sachbearbeiter.

Sachbearbeiter:
Herr Hartmut Wenner
E-Mail: compensationunitednations998@gmail.com

Bitte auf gar keinen Fall an die Absenderadresse antworten, sonst kommt die Antwort nicht bei den Betrügern an.

Entf! 🗑️

WordPress 7.0: Jetzt neu und super mit Reklame!

Donnerstag, 21. Mai 2026

Wisst ihr, was ich im Backend von WordPress noch nie vermisst habe? Richtig:

Screenshot des WordPress-Backends: Konnektoren -- Alle deine API-Schlüssel und Zugangsdaten werden hier gespeichert und von allen Plugins gemeinsam genutzt. Einmal konfigurieren und überall verwenden. -- Das KI-Plugin kann mithilfe deiner KI-Konnektoren Beitragsbilder, Alternativtexte, Titel, Textauszüge und vieles mehr generieren. Mehr erfahren -- KI-Plugin installieren -- Anthropic, Textgenerierung mit Claude. -- [Installieren] -- Google -- Text- und Bildgenerierung mit Gemini und Imagen. -- [Installieren] -- OpenAI -- Text- und Bildgenerierung mit GPT und Dall-E. -- [Installieren] -- Falls der von dir benötigte Konnektor nicht aufgeführt ist, durchsuche das Plugin-Verzeichnis, um zu prüfen, ob ein Konnektor verfügbar ist.
(Größeres, gut lesbares Bild)

Ungefragt in mein Leben hineingedrückte Reklame für die fragwürdigen Dienstleistungen zwielichtiger Unternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell, die habe ich noch nie vermisst. Gut, Google hat zugegebenermaßen ein gut laufendes Geschäftsmodell, aber nicht mit diesen angelernten neuronalen Netzwerken, die von Politikern, Journalisten, Werbern und den WordPress-Entwicklern durchgehend mit dem Reklamewort „Künstliche Intelligenz“ bezeichnet werden – ich spreche übrigens lieber von Gnobbelmatschgeneratoren. Ein Klick auf den Link macht klar, warum.

Dies gilt umso mehr, als dass es sich bei diesen Angeboten von so genannter „künstlicher Intelligenz“ um eine ethisch fragwürdige Dienstleistung handelt, die auf billiger menschlicher Arbeitskraft in so genannten „Schwellenländern“ – oder im Fall von Google: auf die erzwungene Mitarbeit durch den Türsteher der Google-CAPTCHAs – sowie auf massiver, im industriellen Maßstab verbrochener Verletzung von Urheberrechten beim Anlernen der angelernten neuronalen Netzwerke basiert und die zudem eine extreme Energieverschwendung ist. Von den Folgen des großen Kühlwasserbedarfs für die Rechenzentren habe ich dabei noch gar nicht angefangen.

Ich kann übrigens selbst schreiben und bedarf keiner Assistenz beim Verfassen von Texten. (Ich verwende nicht einmal eine Rechtschreibprüfung, und zugegebenermaßen, manchmal bemerkt man das auch. Rechtschreibfehler sind für mich die Patina des Internet.) Sinnlose Symbolbilder aus Gnobbelmatsch fehlen mir ebenfalls nicht. Wenn ich zu einem Thema kein passendes Bild habe, lasse ich das Bild weg. Manchmal habe ich auch ein passendes Bild.

Erst wenn der letzte Tropfen trinkbares Wasser zur Kühlung der immer monströseren Rechenzentren gebraucht wird, werdet ihr bemerken, dass man Daten nicht trinken kann. -- Weissagung des Digitalpioniers

Blogs waren ursprünglich persönliche Websites. Sie wurden gemacht von Menschen, die etwas mitteilen oder auch nur öffentlich sichtbar notieren wollten. Warum ich das in der Vergangenheit schreibe? Weil die Macher des meistverwendeten Blogsystems der Welt beschlossen haben, dass ab jetzt im Kern von WordPress die Bedürfnisse von Menschen befriedigt werden sollen, die gar nicht schreiben können oder wollen, die stattdessen schnell aufgeschäumte und meist weitschweifige, oft sogar inhaltlich falsche Texte im Web veröffentlichen und mit Werbebannern umpflastern wollen. Ich nenne das, was auf diese Weise gefördert wird, Spam.

WordPress hat übrigens seit sehr langer Zeit eine bestehende Schnittstelle für Funktionserweiterungen, so genannte „Plugins“. Solche Funktionen gehören meiner Meinung nach gar nicht ins Kernsystem. Wer sie benötigt, könnte sich jederzeit ein Plugin installieren. Der einzige Zweck dieses Funktionsmerkmales besteht darin, Werbung für fragwürdige Angebote von Unternehmen ohne seriöses Geschäftsmodell zu machen. Auch das zeigt durch bloßes Hinschauen eine so große Nähe zur Spam, dass da nichts mehr dazwischenpasst.

WordPress wird von Canonical Automattic¹ zu einem Spamsystem umgebaut. Das ist schade. Nein: Es ist schlimm und ekelhaft. Canonical Automattic ist Spam geworden. Das wird in Zukunft vermutlich nicht besser werden, sondern ganz im Gegenteil.

Von Microsoft, den Erfindern der Desktopspam, habe ich ja niemals etwas anderes erwartet.

¹Fehler sichtbar korrigiert, nicht obwohl, sondern weil er sehr peinlich ist. Und ja, Unbuntu wird auch immer fragwürdiger. Aber im Moment gibt es so viel Verscheißbesserung, da komme sogar ich mit den ganzen Verscheißbesserern durcheinander.

Spende

Donnerstag, 21. Mai 2026

Was, schon wieder?

Lieber Freund,

Aber ganz genau mein Name! 🤭️

Ich bin Herr Tayeb Souami, der Mega-Jackpot-Gewinner von 315,3 Millionen Dollar.

Gut, dass du wenigstens deinen eigenen Namen kennst. Den kennt ja auch nicht jeder. Und Geld hast du auch gewonnen. Das ist doch toll.

Wenn Sie diese E-Mail erhalten, wurde Ihre E-Mail-Adresse nach einem Spinball ausgewa¤hlt.

Meinst du so einen Spinball? 😁️

Ich habe den Groayteil meines Vermogens an verschiedene Wohltatigkeitsorganisationen und Organisationen gespendet. Ich habe mich freiwillig entschieden, Ihnen als einem der fanf Auserwahlten den Betrag von 2.000.000,00 Euro zu spenden.

Schön, dass du dich freiwillig entschieden hast. Und dann gleich zwei Megaeuro. Ich werde ja jeden Tag reich durch meine Mailadresse, weil es dumme Vorschussbetrüger wie dich gibt, die Millionen mit dem Spinball verteilen. 😅️

Meine Gewinne konnen Sie auf meiner YouTube-Seite unten einsehen.

SIEHE MICH HIER:
https://www.nj.com/news/2018/06/hold_meet_the_winner_of_the_3153_million_powerball.html
oder auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=Z6ui8ZDQ6Ks

Und mich findest du hier. 😁️

Ihr Spendencode: [DFTS02094RW2026]

Toll, ein Löffel Buchstabensuppe! Jetzt neu und super: Mit lustigen Ziffern zu den Buchstaben. Reicht die Mailadresse nicht, die du mit dem Spinball ausgewählt hast?

Und nein, dein toller und vor allem ganz geheimer Geheimcode ist keine Sicherheitsmaßnahme. Deine Mail war unverschlüsselt und nicht digital signiert. Sie konnte auf dem gesamten Transportweg gelesen und beliebig verändert werden. Eine Manipulation hätte ich nicht entdecken können.

Antworten Sie auf diese E-Mail mit dem Spendencode:
tayebsouamidonationorg@gmail.com

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten. Stattdessen den ganzen Rest der Kommunikation wegen eines Millionenbetrages über eine für Betrüger erfreulich kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse beim dicksten Kumpel und Komplizen des Betrügers, bei Googles GMail, erledigen. Es geht ja nur um Geld.

Ich hoffe, Ihnen und Ihrer Familie eine Freude zu machen.

Geh einfach sterben, Vorschussbetrüger! Das macht vielen Menschen eine Freude.

Mit freundlichen Gruayen

Herr Tayeb Souami

Mit glühenden Mittelfingern

Dein dich genießender
Nachtwaechter

Samuelkig

Dienstag, 19. Mai 2026

So nannte sich der Spammer mit seiner IP-Adresse aus der Ukraine und seinem etwas besser als der Durchschnitt programmierten Spamskript, der heute nacht um 2:24 Uhr den folgenden Kommentar in einen von mir mitgepflegten Weblog hinterlegen wollte:

Never lose track of a broken link again. From 404s to 500 errors, WebsiteChecker sorts every non-200 response into default.txt and all connection issues into error.txt. It’s the simplest way to maintain a healthy web presence. Try the tool.

[url=https://drive.google.com/file/d/1momrfLx6go432684xeghwjS1DG8xiaHx/view?usp=sharing]Download[/url]
[url=http://comboquiz.com/files_combo/WebsiteChecker.zip]Download2[/url]

Tja, wenn der Spammer in seinem Spamskript vorher überprüft hätte, womit die Website betrieben wird – dass es ein WordPress ist, wird dort genau so wenig wie hier verheimlicht, sondern steht ganz offen im HTML-Quelltext, weil ich grundsätzlich nichts von Security by Obscurity halte – dann hätte er gewusst, dass es sich um ein WordPress handelt und hätte seine giftigen Links nicht in BBCode gesetzt. Denn so etwas wie BBCode wird inzwischen sogar in den primitivsten Spamfiltern für WordPress aussortiert. Weil es nur Spammer machen, niemals denkende und fühlende Menschen.

Dass die Software das reinste Gift sein wird, wenn sie über solche Spamkommentare verteilt wird und entweder aus einer für Spammer erfreulich kostenlosen Cloud oder über gecrackte Websites in obskuren Domains heruntergeladen werden soll, brauche ich hoffentlich nicht weiter zu erwähnen.

Der Spamkommentar ist recht frisch, er ist auch leicht als Spam zu erkennen und sollte bei intelligenzbegabten Menschen sofort die schrillste Alarmklingel aktivieren. Die Schadsoftware – eine 45,2 MiB große, ausführbare Datei für Microsoft Windows – wird recht neu sein, und die meisten Antivirus-Schlangenöle scheitern zurzeit daran, diese Schadsoftware auch als Schadsoftware zu erkennen. Wer sich auf sein Antivirus-Programm verlässt, ist also verlassen und hat nach dem Start des heruntergeladenen Programmes einen Computer anderer Leute auf dem Schreibtisch stehen. Ob es auch wirklich die im Spamkommentar angepriesene Funktion hat, oder ob es einfach nur eine Meldung anzeigt, dass ein Fehler aufgetreten ist, habe ich natürlich nicht untersucht. Ich habe hier weder ein Microsoft Windows, noch habe ich gerade Lust, mit Giftfässern herumzuspielen. Der beste Schutz vor Schadsoftware ist immer noch das Gehirn.

Schadsoftware, die über Kommentarspam in Blogs verbreitet wird, habe ich übrigens lange nicht mehr gesehen. Ich dachte immer, das läuft jetzt nur noch über „Social Media“.

Post an Sie kommt zurück – bitte kurz reagieren

Montag, 18. Mai 2026

Abt.: Phisher haben sich einen neuen Text ausgedacht 🎣️

Diese Mail kommt nicht von N26. Das sieht man sogar schon an der Absenderadresse:

Von: N26 Konto Deutschland <contact@dragonet.com.my>

N26 würde seine eigene Domain n26.com für E-Mails verwenden. (Nicht einmal das wäre ein sicheres Erkennungszeichen, dass eine Mail wirklich von N26 kommt.) Außerdem bin ich kein Kunde bei N26, und die bespammte Mailadresse würde ich nicht gegenüber einer Bank verwenden. Stattdessen würde ich immer, wenn es um Geld geht, spezielle Mailadressen anlegen, die ich für nichts anderes verwende, so dass diese nur durch Datenschleuderei in die Hände von Kriminellen gelangen können, und nicht auf gewöhnlichem Wege, etwa durch kriminellen Adressbuch- und Kontakteabgriff mit Schadsoftware für so genannte „Smartphones“ aus dem Appstore. Gut, ich habe kein „Smartphone“, aber leider beinahe jeder Mensch, den ich kenne. Wenn ich ein so genanntes „Smartphone“ hätte, würde ich auch nicht gerade meine Fernkontoführung (Reklamedeutsch: Online-Banking) damit machen. Manche nennen mich paranoid, und das so lange, bis sie selbst mal ein paar tausend Euro Schaden haben, auf dem sie sitzenbleiben. Dann sage ich eigentlich nur noch zynisch „Nicht weinen, es ist ja nur Geld“ und wünsche ihnen auch weiterhin viel Spaß mit der gefühlten Sicherheit und allen Datenschutzversprechen. Die „Lebensberatung“ und „Erwachsenenbildung“ durch Werber und ihre hässlichen, stinkenden Brüder, die für Werbeplatzvermarktung bezahlten Journalisten, ist dumm, teuer und gefährlich. Gesundheitsschädlich ist sie übrigens auch… 😐️

Dieses Phishing ist sehr gefährlich. ⚠️

Spamfiter werden oft nicht helfen, weil die meisten Menschen es sich nicht leisten können, ihren Spamfilter so unerbittlich scharf einzustellen, wie ich das mache. Selbst beim sonst sehr zuverlässigen rspamd wäre diese Spam mit den Standardeinstellungen nicht erkannt worden. Wer sich auf diesen Schutz verlässt, ist verlassen. Wer in die Mailheader schaut, stellt fest, dass die Spam über eine IP-Adresse aus Malaysia versendet wurde, was bei einem dem Bankgeheimnis unterliegenden Kreditinstitut aus der Bundesrepublik Deutschland stinkt. Und zwar heute morgen um 4:30 Uhr. Das ist eine Zeit, zu der auch bei solchen Banken niemand arbeiten wird. Der beste und wichtigste Spamschutz ist und bleibt das eingebaute Gehirn. Leider haben verblüffend viele Menschen niemals das Benutzerhandbuch für ihr Gehirn durchgelesen, und die Trickbetrüger wissen das. Deshalb gibt es noch Phishing und andere Formen des Trickbetrugs.

Zur Spam:

Guten Tag,

Genau mein Name! 😁️

Natürlich würde eine echte Bank ihre Kunden namentlich ansprechen. Sie würde auch die Kontonummer nennen.

Wir mussten feststellen, dass mehrere Briefe an Ihre Adresse nicht zugestellt wurden.

Das ist das neue an diesem Phishing: Der Vorwand. Diesmal geht es nicht darum, dass man aus irgendwelchen technokratischen Gründen oder wegen angeblich geänderter Gesetze ganz schnell klicki-klicki machen muss, um längst bekannte Daten zu bestätigen, was jeder anständige Spamfilter sofort aussortieren wird. Diesmal muss man sich um eine möglicherweise falsche Adressangabe kümmern.

Was diesen Vorwand so perfide macht: Es sieht völlig plausibel aus, dass in so einem Fall E-Mail für die Kommunikation verwendet würde. Ein altmodischer Sackpostbrief geht ja nicht.

Damit wir Sie auch künftig zuverlässig erreichen können, bitten wir Sie, Ihre Adresse innerhalb der nächsten 4 Werktage zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Es wird auch keine absurd kurze Frist gesetzt. Ja, etwas sehr kurz ist die Frist dennoch. Aber beinahe eine Woche wirkt angesichts der bevorstehenden Pfingsttage nicht auf dem ersten Blick völlig absurd. Auch wird auf Drohungen verzichtet, dass man nicht mehr an sein Geld käme, wenn man nicht bis spätestens morgen in seine Mail klickt – wenn eine richtige Bank das täte, spräche der Staatsanwalt von einer Nötigung.

Ich sage es ja: Viele Kennzeichen für Phishing gibt es in diesem Phishing einfach nicht. Auch Trickbetrüger sind lernfähig.

Ihre Adressangaben können Sie über unser Kundenportal sicher aktualisieren:
Adresse im Online-Zugang der Bank bearbeiten

Auch gibt es keine Click-here-Phrasen, die vermutlich nicht nur bei mir dazu führen, dass die Spam unmittelbar und automatisch in den Müll sortiert wird. Denn denkende und fühlende Menschen verwenden solche Sprachstummel nicht, sondern nur Werber und Spammer.

Die verlinkte Domain ist natürlich nicht die Domain der Website von N26, aber immerhin…

$ surbl thisishowtogrow.com
thisishowtogrow.com	okay
$ host thisishowtogrow.com
thisishowtogrow.com has address 104.21.19.93
thisishowtogrow.com has address 172.67.185.183
thisishowtogrow.com has IPv6 address 2606:4700:3035::6815:135d
thisishowtogrow.com has IPv6 address 2606:4700:3032::ac43:b9b7
$ country 104.21.19.93 172.67.185.183
104.21.19.93 is from United States of America (US) 
172.67.185.183 is from United States of America (US)
$ _

…steht sie bis jetzt nicht auf einschlägigen Blacklists. Gut, eine Domain, die nach „so wächst man“ oder „so zieht man auf“ bzw. „so baut man Hanf an“ klingt, ist schon ein bisschen verdächtig, wenn man vor dem Klick in die Statuszeile seiner Mailsoftware schaut und ganz kurz darüber nachdenkt. 🤭️

Leider machen das erstaunlich viele Menschen nicht. Vermutlich, weil sie nicht wissen, dass es geht. Oder weil sie nicht wissen, warum sie das machen sollten. Viele wissen es nicht einmal, nachdem sie schon einige Male auf Trickbetrüger reingefallen und auf ihrem Schaden sitzengeblieben sind. E-Mail muss man immer mit der Kneifzange anfassen, egal, wer der Absender zu sein scheint. Es ist ein sehr praktisches und schnelles technisches Medium, das aber auch für Verbrecher.

Dass ich diese Spam für gefährlich halte, habe ich ja schon erwähnt. 💀️

Zum Glück für uns alle gibt es einen sehr sicheren und kostenlosen Schutz vor Phishing, der immer noch häufigsten Form des Trickbetrugs im Internet, der auch bei diesem Betrugsversuch funktioniert: Niemals in eine E-Mail klicken! Stattdessen für alle Websites, bei denen man ein Benutzerkonto hat, Lesezeichen im Webbrowser anlegen und diese Websites nur noch über dieses Lesezeichen aufrufen. Wenn man dann einmal eine Mail „von seiner Bank“ bekommt und nicht auf dem ersten Blick sieht, dass es eine Spam ist, kann man einfach die Website seiner Bank über das Lesezeichen im Browser aufrufen und sich dort wie gewohnt anmelden. Wenn man danach keinen Hinweis auf das angebliche Problem sieht, um dessentwillen man eine Mail bekommen hat, dann hat man einen dieser gefährlichen „Cyberangriffe“ abgewehrt und einen Schaden von mehreren tausend Euro und jahrelangen Ärger wegen des Missbrauchs dieses Kontos durch eine Betrügerbande abgewehrt. So einfach geht das. Macht das! 🛡️

Wer das nicht macht und in die Mail klickt, weil das so bequem ist, ruft möglicherweise eine Website von Kriminellen auf. Alle Daten, die man eingibt, gehen dann direkt an Kriminelle. Wer sich sagt, dass der einzig wirksame Schutz vor Phishing, der häufigstens Betrugsform im Internet, zu viel Aufwand wäre, ist nicht besser als ein dummer Fußgänger, der nach dem Motto „Was soll ich denn gucken, bevor ich über die Straße gehe, gestern kam da doch auch keiner“ am Verkehr teilnimmt. Den Schaden hat man selbst.

Der Vorgang kann nur mit einer persönlichen Referenznummer gestartet werden, die Sie unten rechts finden. Bitte geben Sie diese Angabe bei der Aktualisierung Ihrer Daten an.

So so. Und ich dachte schon, ich hätte eine Kontonummer. 🤭️

Wir helfen Ihnen kompetent und vertrauensvoll bei Rückfragen.

Mit freundlichen Grüßen
N26

Oh, dann kann ich diese Mail ja mit einem Klick auf „Antworten“ beantworten und mal fragen, wieso die Briefe erst bei mir ankommen und dann plötzlich nicht mehr ankommen und ob die mit meinem Geld genau so sorgfältig wie mit meinen Stammdaten umgehen…

Diese Nachricht ist ausschließlich für ███@tamagothi.de bestimmt. Bitte senden Sie keine Antwort an diese Adresse.

…oh, das geht nicht! 😂️

Es wäre übrigens auch eine ganz schlechte Idee, Spammern mitzuteilen, unter welchen Mailadressen ihre Spam ankommt und gelesen wird. Was Spammer mit so einer Information anfangen? Spam, Spam, Spam und noch mehr Spam. Wenn der Name zur Mailadresse drinsteht, sogar mit einer besseren Anrede als „Guten Tag“, was solche Phishingversuche viel überzeugender macht. Spam kann man nicht beantworten. Mit Spammern kann man nicht kommunizieren. Spam kann man nur löschen. 🗑️

Referenznummer:
27286080

Spammer, falls euch demnächst die sinnlosen Nummern ausgehen sollten: Hier habe ich hier noch welche für euch:

$ perl -e 'for $i (1..20) { printf "%08d\n", rand(1e8); }' | pr -t -5 
41478787      68625941	    89110404	  41886016	12310726
10502746      93966927	    83822455	  55085595	27060557
48713739      22715916	    25612422	  14366835	98430597
44930700      93772655	    76004273	  61851939	53448891
$ _

So etwas wie die Kontonummer kennt ihr ja (noch) nicht. 🤭️

Nicht darauf reinfallen! Löschen und gut!

Felicity Warren

Sonntag, 17. Mai 2026

So nannte sich das Gekrieche mit seiner IP-Adresse aus Vietnam und seinem schlechten Spamskript, das heute morgen um 9:00 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam hinterlegen wollte, es aber nicht durch die Spamfilterung geschafft hat:

Click the link below to join my private world and see the full video!
https://onlysfan.pages.dev/profile/lexigriswold

Wir kennen ja alle „OnlysFan“, das man auf gar keinen Fall mit „OnlyFans“ verwechseln sollte. Beim ersten gibts Phishing und schließlich Betrug, beim zweiten darf man Eintritt für sein stimuiiertes Kopfkino bezahlen. 😁️