Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „gmail.com“

Ohne Betreff

Sonntag, 18. Januar 2026

Oh, wie ist das bei mir durch die Spamfilterung geflutscht?

Von: Gerling Corporation <resume@team.globus-ltd.com>
Antwort an: Gerling Corporation <gerlinginitiative@gmail.com>

Qualitätsheader! Alle weitere Kommunikation soll über eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei GMail von Google laufen, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers.

Zum Ausgleich steht meine Mailadresse nicht als Empfänger drin, so dass ich sofort weiß, dass es sich um Massenware handelt, die gleichlautend an hunderttausende Empfänger geht. Oder an noch mehr.

Das ist schon alles, was man sehen muss, um den Müll zu löschen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit soll ein Vorschussbetrug eingeleitet werden, und dafür gibt es beinahe immer ein paar Milliönchen geschenkt, geerbt oder gewonnen. Natürlich existiert das Geld gar nicht. Aber wer darauf reinfällt, darf eine Vorleistung nach der anderen bezahlen, beginnend mit relativ kleinen Beträgen im Bereich von hundert bis zweihundert Euro. Viele Menschen wollen das Geld nicht abschreiben und schmeißen immer mehr hinterher. Davon machen sich die Betrüger dann ein schönes Leben ohne diese anstrengende Arbeit.

Natürlich ist so eine Mail nicht digital signiert und kann deshalb von jedem Menschen mit einem Internetzugang kommen. Sie ist auch nicht verschlüsselt, sondern wird offen wie eine Postkarte durch das Internet befördert. Auf ihrem Transportweg kann sie nicht nur gelesen, sondern wegen des Verzichts auf digitale Signatur sogar beliebig verändert werden, ohne dass der Empfänger eine Möglichkeit hätte, diese Manipulation zu bemerken. Ich merke das nur an, weil es in solchen E-Mails immer angeblich um sehr viel Geld geht. Jeder fände es überraschend, so eine Mitteilung auf einer Postkarte im Briefkasten zu haben. Weil das ja jeder auf dem Weg lesen könnte. Genau das ist so eine Mail. Nur, dass man den Text noch einfacher verändern kann als auf einer Postkarte.

Eine alte Karikatur, die den auf einem Esel reitenden Tod zeigt, der dem Esel mit einer Angelleine eine Karotte vor Augen hält, damit er weiter geht. Der Esel rennt gierig auf den Abgrund zu.
Bild: Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain

Die Verbrecher in diesen Betrügerbanden sind sehr geübt darin, ihre Opfer am Telefon zu bequatschen, ihnen allerlei absurde Dramen vorzuspielen, und ihnen dabei immer wieder die bereitliegenden Millionen vor Augen zu stellen, bis sie das Gehirn auslöffeln können. Dazu kommt allerdings auch eine dumme und sehr leichtgläubige Gier beim Opfer, die bei der Vorstellung von Geld den gesamten kritischen Verstand abwirft. Es haben sich schon Menschen verschuldet und sind sechsstellige Beträge bei solchen Nummern losgeworden, bis der Kontakt plötzlich abbrach, weil für die Betrüger inzwischen jemanden anders hatten, dem sie das Geld wieder einfacher „rausleiern“ konnten. Ja, die „behandeln“ regelmäßig zwanzig bis dreißig Opfer auf einmal. Nein, sie haben nicht gern viel Arbeit dabei.

Wer mir das nicht glauben möchte, weil ich ein dahergelaufener Blogger bin, der gar vieles in diesem geduldigen Internet behaupten kann: Gut so! Einfach mal die Mails ausdrucken¹ und auf der nächsten Polizeidienststelle fragen! Die kennen das schon zur Genüge. Aber bitte auf gar keinen Fall (weiter) darauf reinfallen! Jeder Mensch kann etwas besseres mit seinem Geld anfangen, als diesem Geschmeiß den verfeinerten Lebensstil zu finanzieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Absender weiß nicht einmal, wie ich heiße. Und er weiß auch nicht, ob ich Männlein oder Weiblein bin.

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie für eine Förderung in Höhe von €7.500.000 in die engere Auswahl aufgenommen wurden. Diese Initiative wurde von einem deutschen Philanthropen ins Leben gerufen, um Unternehmer, Projekte, Einzelpersonen und Unternehmen bei ihrer persönlichen und geschäftlichen Entwicklung zu unterstützen.

Das ist aber nett, dass er mir trotzdem grundlos 7,5 Megaeuro in die Hand drücken will, um mich in meiner persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Vermutlich, weil ich so eine schöne Mailadresse habe. Denn etwas anderes kennt er ja nicht von mir.

Endlich kann ich mal wieder so richtig durchkaufen! 🛒️

Das ist ja so wichtig für meine persönliche Entwicklung. 👍️

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Förderer unter folgender E-Mail-Adresse: gerlinginitiative@gmail.com

Nicht an die Absenderadresse antworten, wie man das bei jeder Mail eines denkenden und fühlenden Menschen machen würde! Sonst kommt die Antwort doch gar nicht bei den Spammern und Betrügern an. Aber trotzdem ganz feste daran glauben, dass die Geschichte mit den grundlos verschenkten 7,5 Megaeuro stimmt!

(Wenn eh schon eine Antwortadresse im Mailheader steht und der Empfänger einfach wie gewohnt nur auf „Antworten“ klicken muss, um die Antwort an die gewünschte Mailadresse bei GMail zu senden, ist es übrigens unglaublich dumm, noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Antwort nicht an die Absenderadresse gehen soll und damit eine eventuell schlummernde Skepsis aufzuwecken. Aber vermutich ist das eine Art Intelligenztest. Denn diese Betrüger möchten gern dumme Opfer haben. Diese leisten weniger intellektuellen Widerstand, wenn sie wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden.)

Mit freundlichen Grüßen
Lutz Cornelia
Sekretärin
Rolf Gerling Corporation

Die „Rolf Gerling Corporation“. Da, wo die Sekretärin Cornelia (oder Lutz) die Milliönchen an Unbekannte verschenkt! Auf Postkarten. 😂️

Entf! 🗑️

¹Ich glaube nicht, dass auf jeder Polizeiwache ein Rechner herumsteht, in dem die Beamten einfach einen USB-Stick reinstecken könnten, um sich Dokumente anzuschauen – und ich glaube noch weniger, dass sie das Risiko eingehen würden, ihre Arbeitsrechner mit Schadsoftware zu infizieren. Deshalb besser ein Ausdruck.

Anspruch!

Samstag, 10. Januar 2026

Oh, mal wieder ein Qualitätsbetreff. 🏆️

Von: Clare Lombardelli <backup@seotool.co>
Antwort an: jason.r2478@gmail.com
An: Recipients <backup@seotool.co>

Und so richtige Qualitätsheader gibt es auch. Den Absender kenne ich nicht. Die Antwort soll an eine anonym und kostenlos eingerichtete Adresse bei Googles GMail gehen, dem dicksten Kumpel und Komplizen der Spammer und Betrüger. Und zu schlechter Letzt stehe ich nicht einmal als Empfänger drin, sodern der Müll läuft über BCC und geht an ganz viele Leute gleichzeitig, ist also ungefähr so „persönlich“ wie ein mit fiesen Lügen und an die Dummheit appellierenden Bildern bedrucktes Reklameplakat im öffentlichen Blickraum. Nur eben auch noch illegal. Weil Spam illegal ist.

Mehr muss man nicht sehen, um den Müll zu löschen. Beinahe immer handelt es sich dann um den Versuch, einen Vorschussbetrug einzuleiten.

Sie wurden als Erbenberechtigter identifiziert. Um den Anspruch geltend zu machen, wenden Sie sich bitte mit Ihrem vollständigen Namen an Clare Lombardelli unter . Eine schnelle Antwort hilft uns, den Prozess zu beschleunigen jason.r2478@gmail.com

So so, als Erbenberechtigter. Das kommt mir bekannt vor, denn das Wort ist so dumm, dass ich es nicht wieder vergesse, wenn ich es in einer Spam gelesen habe. Die gleiche dumme Spam hatte ich schon im Sommer, nur, dass damals alle Lücken im Text ausgefüllt waren und nicht ein Punkt den Satzstummel nach „unter“ beendet hat.

Schon schade, wenn der Spammer einen Text eines anderen Spammers benutzt, in einer Sprache, die er nicht versteht, und dann löscht er die alte Mailadresse, nimmt nach dieser Anstrengung einen großen Schluck aus der leckeren Flasche mit dem Frühstückswodka, weiß hinterher nicht mehr, wo die Mailadresse hingehört und hängt sie einfach ans Ende des Textes. Die Vorlage klang ja schon hochnotdümmlich.

Und das Beste daran: Das mit der Mailadresse hätte er sich völlig sparen können. Wenn der Empfänger auf „Antworten“ in seiner Mailsoftware klickt, geht es ja an die eingetragene Antwortadresse. Und jeder Mensch klickt auf „Antworten“, um eine Mail zu beantworten. Ohne, dass man das groß erklären muss. Weil es so naheliegend ist. Da steht ja „Antworten“. Aber der Spammer ist mit seinem Volkshochschulkurs „E-Mail für ganz dumme Matschbirnen, die besser als Fehlgeburt geendet wären“ noch nicht durch, und deshalb weiß er das auch noch nicht. Vielleicht wird er es noch lernen. Vielleicht auch nicht. So mancher Intellekt soll ja vollständig mit dem Stoffwechsel ausgelastet sein.

Dass mein rspamd für diesen Müll sportliche 30,42 Punkte vergeben hat, passt da gut. Bei mir gehts ja schon für fünf Pünktchen in die eklige Tonne, in die nur ungern schaue, aber dieser E-Müll aus der Hirnhölle sollte überall ganz sicher als Spam erkannt werden.

Für alle, die zu naiv sind und auf so etwas reinfallen könnten, wenn es mal durch den Spamfilter kommt: Normalerweise kennt man die Menschen, die man beerbt. Dass man von einem völlig Fremden erbt, ist zwar nicht unmöglich, aber eher etwas für schlechte Romane. Dass in der letztweiligen Verfügung dann nicht einmal ein Name des Erben steht, sondern nur eine Mailadresse; dass man deshalb erstmal aufgefordert wird, seinen Namen zu nennen, ist sogar als Story für schlechte Romane zu lächerlich.

Kristina

Mittwoch, 31. Dezember 2025

So nennt sich (unter anderem) die Gestalt mit ihrer deutschen IP-Adresse eines VPN-Anbieters, die kein Spamskript benutzt, sondern lieber von Hand ins Kommentarfeld kopiert, damit ihr wichtiger Kommentar auch wirklich erscheint. Und wenn er trotzdem nicht erscheint, dann sendet sie ihn gleich noch einmal ab. So ist das eben mit der Dummheit: Einfach immer das Gleiche tun und darauf hoffen, dass etwas anderes geschieht. Dadurch ist mir das Spammchen gestern aufgefallen, als es diesen Kommentar zur Einleitung eines Vorschussbetruges dreimal binnen vierer Minuten versucht hat:

Sehr geehrte Damen und Herren, die ideale Lösung für all Ihre finanziellen Bedürfnisse ist zum Greifen nah. Machen Sie sich keine Sorgen mehr vor Betrug – kontaktieren Sie uns einfach unter welschsusane@gmail.com.

Macht euch einfach keine Sorgen mehr vor Betrug und konkaktiert die ideale GMail-Bank, denn die hat Geld für jeden Menschen (der leichtgläubig genug ist)! 😵️

Wie gesagt, das kam dreimal in vier Minuten.

Aber auch davor war „Kristina“ nicht untätig. Eine Minute vorher hieß sie noch „Michael“ und wollte sich mit dem folgenden handgeschriebenen Kommentar an der Spamfilterung vorbeidrängeln:

Seien Sie vorsichtig bei der Suche nach Peer-to-Peer-Krediten. Ich habe viele Peer-to-Peer-Kreditportale besucht und bin dabei auf eine wunderbare Kreditgeberin namens Maryse Biernaux gestoßen, eine Belgierin, die Menschen mit Krediten hilft. Ich habe von ihr einen Kredit über 7.000 € erhalten, den ich innerhalb von zwei Jahren zurückzahlen muss. Mein Kreditantrag wurde problemlos bearbeitet, und ich empfehle Ihnen, Kontakt mit ihr aufzunehmen. Sie werden zufrieden sein, also zögern Sie nicht, Ihren Kreditantrag zu stellen. Hier ist ihre E-Mail-Adresse: d.marysebiernaux@gmail.com

Und noch einmal eine Minute vorher hieß dieser „Michael“ noch „Frank“ und hatte noch mehr Text im Angebot, der es natürlich auch nicht an der Spamfilterung vorbeischaffte:

Wenn ich den Weg zurückgefunden habe, dann dank eines Mannes namens Henry Vandenschrick. Ich hatte schon seit mehreren Monaten nach einem Kredit für meine Projekte gesucht. Heute kann ich von dem Wunder berichten, das Gott durch diesen Herrn für mich vollbracht hat, der mir ohne Weiteres einen Kredit über 40.000 € mit einem jährlichen Zinssatz von 2 % gewährte.

Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch; ich war bereits zweimal betrogen worden und musste daher wachsam bleiben. Doch nachdem ich das Geld nach einem 72-stündigen Treffen mit Herrn Henry Vandenschrick erhalten hatte,

rate ich Ihnen dringend, nicht den Fehler zu machen, sich an die falsche Person zu wenden, wenn Sie wirklich einen Kredit beantragen möchten. Hier ist seine E-Mail-Adresse:

henryvanderschrick@gmail.com

So gut, dass das keine Betrüger sind! 😅️

Zum Glück hatte Kristina nach dem fünften Versuch, einfach einen ihrer betrügerischen Strunztexte ins Komentarfeld zu kopieren und abzusenden, keine Lust mehr und hat sich einfach der nächsten Website zugewandt, die man mit solchen Texten vollmachen kann. Sonst würde ich hier noch mehr definitiv auf die gleiche Bande zurückgehende Zitate bringen.

Für einen Spammer ist Kristina-Frank-Michael also schon überdurchschnittlich intelligent. Wenn sie einen Knopf drückt und nichts passiert, wiederholt sie es nur viermal und hofft, dass beim nächsten Mal ein leckerer Keks ausgeworfen wird, was für ein ungewöhnlich gutes Auffassungs- und Lernvermögen spricht. Für Spammerverhältnisse, versteht sich. Nicht im Vergleich zum Tierreich. Die meisten Laborratten lernen schneller.

Attn: REPLY

Montag, 22. Dezember 2025

Oh, ganz drangvoll? Wer schreibt denn?

Von: CELINE <rodrigopacifico@sanchestripoloni.com.br>
Antwort an: CELINE LE DORZE <gentlegirln3@gmail.com>

Jemand, den ich nicht kenne und der lieber über GMail fortsetzen möchte, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Betrügers. So schön anonym und kostenlos, und niemals hat der Betrüger dort Probleme, dass ihm mal schnell die Konten gelöscht werden, weil sie für spammige Betrugsnummern benutzt werden.

Da stellt sich nur noch die Frage, was dieses mir unbekannte Celinchen eigentlich von mir will oder für mich hat?

I am Celine. How are you doing? I have a proposal for you. Reply me for more details.

Aber das weiß sie wohl selbst noch nicht so genau. Und diese Überraschungseier werden doch auch gekauft, sagt sich die Betrügerbande.

Re: Hallo

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Von: Gina Rinehart <angela@artnaweb.com.br>
An: Recipients <angela@artnaweb.com.br>
Antwort an: ginarinehart9619@gmail.com

Ich stehe natürlich nicht als Empfänger drin, weil die Mail gleichlautend an hunderttausende Mailadressen geht, und ich soll natürlich auch nicht an die Absenderadresse antworten, sondern an eine anonym und kostenlos eingerichtete Mailadresse beim dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, bei Googles GMail.

Hallo
Ich bin Gina Rinehart, eine australische Geschäftsfrau, Investorin und Vorstandsvorsitzende von Hancock Prospecting, einem in Privatbesitz befindlichen Mineralexplorations- und -gewinnungsunternehmen. Ich bin einer der Eigentümer von Hancock Prospecting. Ich habe 25 Prozent meines persönlichen Vermögens für wohltätige Zwecke gespendet. Und ich habe auch versprochen, die restlichen 25% in diesem Jahr 2025 an Individual [sic!] zu verschenken. Ich habe mich entschlossen, Ihnen 2.000.000,00 Euro zu spenden. Wenn Sie an meiner Spende interessiert sind, kontaktieren Sie mich für weitere Informationen.

Sie können auch mehr über mich über den unten stehenden Link lesen

https://en.wikipedia.org/wiki/Gina_Rinehart

Gina Rinehart – Wikipedia
en.wikipedia.org

Herzliche Grüße,
Frau Gina Rinehart,
Vorstandsvorsitzende von Hancock Prospecting.
E-Mail: ginarinehart9619@gmail.com

Hey, Gina, du Spammchen,

als du mir das letzte Mal einen verblüffend ähnlichen Text über grundlos verschenkte Millionenbetrüge in den Pesteingang gemacht hast, da warst du noch Maria-Elisabeth, das kleine Spammchen aus dem dicken Geldsack. Das ist bei dir ja beinahe wie mit Raider und Twix. 😁️

Ein bisschen Mühe kannst du dir aber ruhig mal geben! Ach, wenn du dir Mühe geben wolltest, brauchtest du ja gar nicht zu spammen und zu betrügen, sondern könntest gleich arbeiten gehen? Genau so habe ich dich auch gleich eingeschätzt.

Ich wünsche dir eine ruhmvolle Zukunft und weltweite Bekanntheit! Möge man eine unheilbare Krankheit nach dir benennen!

Dein dich und deinen Vorschussbetrug „genießender“
Nachtwaechter

Entf! 🗑️

DOM

Sonntag, 14. Dezember 2025

So nannte sich das Gekrieche mit seiner IP-Adresse aus den schönen Niederlanden, das gestern um 13:24 Uhr den folgenden handgeschriebenen (vermutlich über die Zwischenablage) Kommentar auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber trotz seines Verzichts auf ein Spamskript im Glibbereimer landete:

Seriöses und zuverlässiges Kreditangebot

Na, da bin ich aber froh, dass das „seriös“ ist. Und ich Dummerchen dachte, es sei eine Kommentarspam. 🤭️

Haben Sie ein privates oder berufliches Projekt und benötigen finanzielle Unterstützung?

Ja, ich möchte endlich mal wieder so richtig durchkaufen! 🛒️

Ich biete Privatkredite für Personen mit soliden Sicherheiten und einer stabilen Rückzahlungsfähigkeit an.

Nein, das mit dem Zurückzahlen stört mich dabei. 😁️

E-Mail: credito.agencia.rapido@gmail.com

„Schneller Kredit von einer Agentur“ ist wohl die lustigste anonym und kostenlos eingerichtete Mailadresse beim GMail von Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, die ich in diesem Jahr gesehen habe. 😅️

AGENT666

Freitag, 5. Dezember 2025

Perlen der täglichen Kommentarspam

AGENT666: So nannte sich der Hirnheld mit seiner IP-Adresse aus Nigeria, der heute vormittag um 9:30 Uhr den folgenden Kommentar auf Unser täglich Spam ablegen wollte, aber natürlich am Spamfilter gescheitert ist:

Bekanntmachung an die Welt
HINWEIS: Vorsicht vor Internetbetrügern! [sic!] Der Beitritt zur Illuminati-Bruderschaft 666 ist keine leichte Aufgabe. Doch wenn Sie mutig genug sind, sich der anderen Seite der Welt zu stellen,
können Sie sich an unseren Agenten wenden, der Sie berät.
E-Mail: 666illuminatiagent666@gmail.com

Vorteile für neue Mitglieder:
1. Ein Haus in einem Land Ihrer Wahl.

2. Ein neues Traumauto.

3. 666.000.000 US-Dollar für einen Neuanfang.
Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um unsere Partner zu kontaktieren. E-Mail: 666illuminatiagent666@gmail.com WhatsApp: +44 7529 6████0

Hui, ich kriege für einen Neuanfang 666 Megadollar, eine Karre und eine Villa, wenn ich nach Genuss eines Spamkommentares Kontakt zu dieser „diskreten“ WanzApp- und GMail-Gemeinschaft aufnehme. Aber wirklich nett, dass ich vorher nochmal vor diesen fiesen Internetbetrügern gewarnt werde! 🤣️

Darauf ein lustiges Einhorn!

Mit Stable Diffusion generiertes Bild eines Einhorns

Und weg damit! 🗑️

Merz Friedrich

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Perlen der täglichen Kommentarspam

Heute mal wieder etwas richtig Dummes.

Merz Friedrich – also bis auf eine alternative Namenskomponentenreihenfolge ganz ähnlich wie der amtierende Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland – nannte sich das krepelige und mutmaßlich nicht so gut hirnentwickelte Gesäuge mit seiner deutschen IP-Adresse eines größeren britischen Dienstleisters (die Abuse-Mail ist schon draußen), das gestern abend um halb sieben zwei Kommentare zur Einleitung eines Vorschussbetruges hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber dabei natürlich mal wieder an der Spamfilterung gescheitert ist. Obwohl das Spamskript gar nicht so schlecht war. Aber der Inhalt spottet nun einmal jeder Beschreibung… 🤭️

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Ohne weitere Worte.