So nannte sich das hirnlose Gehumpel von Vorschussbetrüger mit seiner IP-Adresse aus dem brummenden Nigeria, das mitten in der Nacht, um 0:54 Uhr, den folgenden Kommentar ohne Verwendung eines Spamskriptes eigenhändisch in das Kommentarfeld kopierte und absendete, um eine Spamfilterung zu umgehen – und trotzdem aus inhaltlichen Gründen ausgefiltert wurde:
Sky Wealth Loan Firm, wir vergeben Kredite zu einem Zinssatz von 3 %.
Guten Tag, Herr/Frau.
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Frau Mary Mason.
Oh, krass, „die“ haben sogar eine Unternehmenswebsite¹, die sie sich schnell mit dem Baukasten von WIX zusammengeschoben haben. Damit sie auch kein Geld für die Website ausgeben müssen, haben sie auch kein Geld für die Website ausgegeben, so dass man…
$ lynx -dump http://skywealthloanfirm.wixsite.com/webworld | sed -n 1,4p top of page [1]This site was designed with the .com website builder. Create your website today.Start Now $ _
…schön weit oben und prominent platziert lesen kann, dass diese Spezialbank aus der Kommentarspam lieber kein Geld für eine Website ausgibt. 😁️
Na, da sind dann doch hoffentlich die hundert Millionen Euro unbesichertes Darlehen zu Privatzwecken für mich übrig, damit ich endlich mal wieder so richtig nach Herzenslust durchkaufen kann! Schade, dass es für die Geschäftsentwicklung nur einen Tausender gibt. Aber so bleibt halt noch mehr für mich übrig.
Schade, dass Wix seinen Chatbot so toll verbessert hat, so dass ich es kaum noch schaffe, einen Spammer in der Domain wixsite (punkt) com bei Wix zu melden. Dabei sind einige neuerdings dabei in den Weg gelegten Stolpersteine ziemlich absurd und dümmlich:

Vielleicht sollte beim nächsten Anlernen des neuronalen Netzwerkes mal der Unterschied zwischen einer Domain und einem URL (in der die Domain ein Bestandteil sein kann, aber keineswegs sein muss) besser trainiert werden. 🤦♂️️
Ach, das soll gar nicht? Und wenn ich die Domain als URL nenne, obwohl das kein URL ist (es fehlt zum Beispiel die Protokollangabe und der Netzwerkpfad), sondern eine Domain, funktioniert die Meldung auch nicht? Na, dann eben nicht.
Der Chatbot hat es geschafft, mich nach vier Minuten Kafka so weitgehend genervt und gequält zu haben, dass ich es aufgegeben habe, den Spammer melden zu wollen. Ich habe wirklich Besseres mit meiner Lebenszeit anzufangen, als mich bei meinen Kommunikationsversuchen mechanisch behindern zu lassen. Da könnte ich ja gleich zu Google gehen!
¹Der Besuch der Archivversion ist auf eigene Gefahr.
In einer idealen Welt wüsste oder ahnte zumindest jeder Zehnjährige, dass man bei der Kommunikation über ein anonymisierendes, technisches Medium sehr vorsichtig sein muss – und dass sich Nacktfotos von selbst verbieten, egal, wie sehr es beim Chatten zwischen den Beinen zu jucken beginnt. In der wirklichen Welt wissen sie es meistens nicht, wenn sie mit ihren so genannten „Smartphones“ durch ihr Kinderleben gehen, und es ist sehr häufig auch niemand da, es ihnen so klar und unmissverständlich mitzuteilen, dass sie es verstehen und wenigstens etwas vorsichtig werden. Dazu müsste man ja offen über Sex sprechen. Ich befürchte, die FAZ werden die Kinder auch eher nicht lesen… und hier bei Unser täglich Spam geht es leider auch nicht so kindgerecht und attraktiv zu. 😐️
In unverschlüsselter Mail, die offen wie eine Postkarte durch das Internet befördert wird. Die auf ihrem ganzen Weg gelesen und sogar verändert werden kann, ohne dass der Empfänger etwas von einer Manipulation bemerken würde oder auch nur könnte, weil auf digitale Signaturen verzichtet wird. Es geht ja nur um Geld. Besonders „lustig“ wird das, wenn Google mit den über GMail eingesammelten Daten seine neuronalen Netzwerke – von Journalisten, Politikern und sonstigen Nixblickern regelmäßig mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – anlernt, so dass die „verbesserte“ und um „intelligente“ Chatbots angereicherte Suchmaschine irgendwann empfindliche Details über die finanzielle Situation und eine Dummheit, die auf dermaßen plumpe Betrüger hereinfällt, ausplappern wird. Es ist unmöglich, so etwas zu verhindern, weil niemand verstehen kann, was in einem angelernten neuronalen Netzwerk vor sich geht, und erst recht kann niemand ein angelerntes neuronales Netzwerk auf einfache Weise verändern oder verbessern, wie man etwa einen Fehler in einem herkömmlichen Computerprogramm finden und beseitigen könnte. Entsprechende Prompts, mit denen man solche Geschichten hervorholt, werden schon schnell genug herumgehen. Menschen lachen gern. Sie lachen auch gern hämisch und über den Schaden anderer Menschen.
Schon lustig, dass diese tollen Spambanken, denen bei der Darlehensvergabe alle Bonitätserwägungen egal zu sein scheinen, immer kostenlos und anonym eingerichtete Mailadressen bei GMail von Google, dem dicksten Freund des Spammers und Betrügers, haben. Heute sogar mal als „Firmen-E-Mail“. Nicht einmal die 
An meinem Leben würde sich beinahe gar nichts ändern, wenn man vielleicht mal davon absieht, dass ich Geld hätte und damit Dinge kaufen könnte. Gut, ich hätte hinterher irgendein preiswert erworbenes, größeres Anwesen in Mecklenburg. Dort, wo die jungen Menschen weglaufen und die alten Menschen wegsterben. Ich würde mich dort, bis ich endlich selbst mal unter Schmerzen, Angst und Unwillen wegstürbe, jeden Tag über die leidigen Gnitzen ärgern. Und über die nicht minder leidigen Frauen, die jeden Mann mit Geld unwiderstehlich sexy finden und zu umgarnen suchen, bis er sich nicht mehr befreien kann. Einen Satz neuer Klamotten kaufte ich mir auch mal. Aber sonst? Mit Geld kann man eben nur kaufen. Mehr nicht. Wenn man ein psychisches Wrack ist, nützt Geld gar nichts, weil es den Zustand nicht ändert. Man kann nur etwas mehr kaufen. Und soviel, dass ich die Bundesregierung davon kaufen könnte, kann man leider bei keiner Lotterie gewinnen. 😉️
Ich hoffe ja, dass es völlig überflüssig ist, darauf hinzuweisen, aber man weiß ja nie: Natürlich stimmt das nicht. Das Geld entsteht nicht im Geldautomaten, es wird dort auch nicht gedruckt. Es wird dort eingefüllt. Genau abgezählt. Jede Transaktion, die zu einer Auszahlung von Geld aus einem Automaten führt, wird penibel verbucht. Über allem thront die Überwachungskamera. Die Geschichte ist eine Lüge, die sich an naive, technisch kenntnislose und leichtgläubige Menschen richtet. Wer es glaubt, soll dann eine Vorleistung bezahlen, um eine Geldzauberkarte zu kriegen. Der Typ kann zwar angeblich Zauberkarten anfertigen, mit denen man sich jeden Tag fünf Kilodollar aus dem Automaten ziehen kann, aber trotzdem muss man ihn bezahlen. Natürlich vorher, nicht hinterher, denn sonst würde ja niemand bezahlen. Und nein, man bezahlt auch nicht mit einem Scheck oder mit einer Banküberweisung, sondern immer nur über anonymisierende Verfahren wie Western Union und Konsorten, denn die Vorschussbetrüger tragen nicht so gern Handschelle. Mit dem Geld, das sie mit ihren uralten Betrugsmaschen aus naiven Menschen rausleiern, gehen sie in den Puff, machen sich ein schönes Leben und kaufen sich dicke Autos.