Oh, da kann einer keine Codierung für den Betreff angeben. Das ist ganz sicher eine hochqualitative Qualitätsspam.
Von: Herzlichen Glückwunsch <ticket@shipping.com>
Antwort an: David <iptvsellerr@gmail.com>
Was für eine lustige Antwortadresse. Der Glückwunsch verkauft IPTV bei GMail. Will sich die Deutsche Bahn jetzt zur weltweiten Empfangsstörung diversifizieren? 🤭️
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Na, da bin ich aber froh, dass es zu hundert Prozent gratis ist, und nicht nur zu fünfundachtzig! 💯️
So schade, dass die wesentlich einfachere Angabe der Codierung im eigentlichen Textteil der Mail genau so kaputt ist. Und das, obwohl die Angabe des Encodings im Content-type im Header der Mail einfacher als im Betreff ist. „Einfacher“ heißt hier: Man kann es nicht so leicht missverstehen und falsch machen. Schade, dass es mit dem Währungszeichen „€“ nicht klappt, wenn man es trotzdem falsch macht. Na, vielleicht klappts ja beim nächsten Mal. Die Absender brauchen halt immer ein bisschen Glück bei der Datenverarbeitung.
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Das ist ja schön, dass ich eine Chance bekomme, etwas zu bekommen, wenn ich mich vor Spammern datennackt mache. Und noch schöner ist, dass die Absender sich beim schnellen Übelsetzen ihres ursprünglich englischen Strunztextes nicht einmal die Mühe gegeben haben, den ursprünglich englischen Text wegzulöschen. Wenn sie sich Mühe geben wollten, brauchten diese Spammer ja auch nicht zu spammen, sondern könnten gleich arbeiten gehen. 🛠️
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Natürlich ist der Link nicht direkt gesetzt, wie das jeder denkende und fühlende Mensch tun würde, weil es nun einmal das einfachste ist.
$ mime-header https://s.id/Oeqf4 | grep -i ^location Location: https://climaticsong.com/0/0/0/aa278be92ae3ada63e855c8172dfff24 $ lynx -source https://climaticsong.com/0/0/0/aa278be92ae3ada63e855c8172dfff24 <script type="text/javascript">window.location.href="https://privacysendouttrack.com/?a=8353&oc=16222&c=44337&m=3&s1=351724&s2=1239314875"</script> $ lynx -dump "https://privacysendouttrack.com/?a=8353&oc=16222&c=44337&m=3&s1=351724&s2=1239314853" | sed 20q Noch Gutscheine übrig Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und sichern Sie sich im Anschluss einer unserer 100€ Bahngutscheine. , 12.10.2024 Sind Sie bereit? (BUTTON) Anfangen Wie häufig fahren Sie mit den Produkten der Deutschen Bahn? (BUTTON) Täglich (BUTTON) Mehrmals in der Woche (BUTTON) Mehrmals im Monat (BUTTON) Selten / Nie Welche Produkte der Deutschen Bahn nutzen Sie am häufigsten? (BUTTON) Fernverkehr (ICE / EC) (BUTTON) Regionalverkehr (Regio) (BUTTON) Nahverkehr (S-Bahn) (BUTTON) Andere / keine Wie zufrieden sind Sie mit den Anschluss- & Umstiegszeiten? $ _
Ich brauche hoffentlich nicht zu erwähnen, dass die Deutsche Bahn nichts mit diesen Spams zu tun hat. Die „Gutscheine“ gibt es nicht. Die alberne Umfrage ist nur Vorwand. Ein ziemlich lächerlicher, übrigens. Dass die Deutsche Bahn kein Interesse an den Wünschen ihrer Kunden hat, weiß vermutlich jeder Mensch aus der Bundesrepublik Deutschland, der schon einmal eine Zeitlang auf die Dienste der Deutschen Bahn angewiesen war. Selbst der Erwerb einer Fahrkarte kann da unerwartet kompliziert werden. Von einem Tarifsystem, das auch von den Mitarbeitern nicht verstanden wird, fange ich da gar nicht mehr an.
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Mit Grüßen von der Deutschen Bahn aus Texas! 😅️
Entf! 🗑️

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Hey, noch bevor du in dieses Casino gehst, biete ich dir eine kleine und echt jetzt mal total „ehrliche“ Wette an, bei der du eigentlich nur gewinnen kannst: Ich wette mit dir um zehn Euro, dass ich dir, wenn du mir fünfzig Euro gibst, sofort hundert Euro dafür zurückgebe. Du hast hinterher fünfzig Euro mehr, und dann kannst du mir die zehn Euro geben, weil ich die Wette gewonnen habe. Das ist doch so richtig schnelles Geld für dich, das ist doch wie ein rasender Sonic mit einem Bündel Scheine. Da kannst du doch gar nicht „nein“ sagen. Hier, diese hundert Euro meine ich! Stell dir dazu bitte vor, dass ich vor dir stehe, schnell rede und dabei immer mit einem grünen Lappen der EZB vor deinen Augen rummache, den ich dir scheinbar geben will. Du darfst dir den grünen Lappen auch gern vorher genau anschauen und dich davon überzeugen, dass der echt ist. Ich bin ja kein Betrüger. Und ja, ich gebe dir das alles vorher sogar schriftlich und du darfst auch Zeugen dazurufen. Es ist alles fair und ehrlich. Wenn du darauf reinfällst und mir endlich deinen Fuffie gibst, um an den Hunnie zu kommen, gebe ich dir den Zehner und sage, dass ich die Wette verloren habe. Das ist für dich sogar ein noch besseres Geschäft als dieses „Cashback Casino“. Denn mit dem Zehner, den ich dir gebe, nachdem ich dich abgezogen habe, kannst du dir wenigstens Nudeln und Brötchen kaufen. Mit der auf dem Bildschirm angezeigten Zahl dieses „Cashback Casinos“ kannst du dir gar nichts kaufen, die kannst du nur wieder in chancenarmen und betrügerischen Spielen verzocken. Es ist einfach nur eine auf dem Bildschirm angezeigte Zahl. So wertlos, dass das Casino beliebige Mengen davon einfach verschenken kann. Banknoten würde das Casino jedenfalls nicht verschenken.
Diese ganze dumme Casinospam habe ich in den letzten drei Jahren kaum vermisst, aber seit nicht mehr so viele Leute auf Bitcoinbetrug reinfallen, versuchen es die Spammer immer wieder mal mit dem doch schon etwas betagteren Casinobetrug und hoffen, dass inzwischen genug neue, naive Leute nachgewachsen sind, denen man damit das Geld aus der Tasche ziehen kann. Eigentlich glaube ich ja gar nicht, dass ich das noch erwähnen muss, aber ich sags trotzdem noch einmal:
Übrigens: Wenn es wirklich eine Möglichkeit gäbe, einen Raum im dunklen Winter für wenige Cent am Tag zu beheizen, hätten wir alle davon gehört. Und die Apparate würden überall verkauft. Der Mensch, der das entdeckt oder erfunden hätte, wäre auch ziemlich bekannt, und wir hätten ihn vermutlich auch schon in seriösen Nachrichtensendungen gesehen. Er hätte nämlich ein ziemlich großes Problem gelöst, und vermutlich wäre seine Technik auch in größeren Maßstäben anwendbar. Ja, man könnte aus der billig erzeugten Wärme Strom machen, ohne dass es einen Schornstein oder ein Lager für giftigen Atommüll brauchte. Die Verleihung eines Nobelpreises in absehbarer Zeit wäre eine sichere Wette. Man muss nicht lange nachdenken, um zu bemerken, dass hier ein Bullshitprodukt verkauft werden soll.



Dass dieser spammende Spezialmediziner mit seinem Wundermittel gegen Neuropathien solche Tricks nötig hat… ja! Es verrät, was von seinem Wundermittel zu halten ist. Denn wenn es wirken würde, müsste er sich ja nicht mit illegaler und asozialer Spam an die naiven oder dummen Zeitgenossen wenden und brauchte auch gar nicht so einen dümmlichen Block Spamprosa drunterzuklecksen, der etwas „Inhalt“ simuliert, damit der Quatsch noch durch den Spamfilter kommt (ist bei mir gescheitert, aber ich habe sehr empfindliche Einstellungen), sondern könnte sich darauf verlassen, dass sich sein wundersames Wundermittel ohne Anwendung krimineller Methoden rumspricht. Kann er aber nicht. Weil es Betrug ist. Betrug eines spammenden Quacksalbers. Dem alles egal ist, denn er lebt vom Verkauf seines Zeugs, nicht von der Wirkung seines Zeugs.