Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Anwaltschaft Kostenrechnung 01.07.2013 Apodiscounter Online GmbH AG

Montag, 1. Juli 2013

Vorab: Diese Mail kommt von keinem Anwalt, sondern von Verbrechern. Sie enthält Schadsoftware im Anhang – oder zumindest einen Versuch, im Anhang Schadsoftware zu transportieren. Den Anhang nicht öffnen! Die Mail löschen! Durchatmen! Lächeln! Es ist ein schöner Sommerabend…

Absender des kriminellen Bullshits ist „Anwalt Christina Müller“ mit der zum Zwecke der Mitteilung eines Juristen wenig überzeugenden Absenderadresse lessthanfrank (at) hotmail (punkt) com. Die Spam wurde wirklich über eine Microsoft-IP versendet, von daher scheint hier eine Hotmail-Adresse aktiv für Spam missbraucht zu werden. Meine Abuse-Mail an Microsoft ist natürlich schon draußen, aber viele tausend Spams sind wohl auch schon draußen, und das ist ganz sicher nicht die einzige Mailadresse, die von den Spammern benutzt wird. Microsoft hat sich auch schon mechanisch bei mir bedankt… 😉

Guten Tag,

Wir haben keine verdammte Ahnung, wie die Empfänger heißen. Das ist sicherlich etwas erstaunlich, denn wir sind…

unser Anwalt-Büro wurden [sic!] heute am 01.07.2013 vom Unternehmen Apodiscounter Online GmbH AG gebeten Ihre finanziellen Interessen in Ihrem Fall zu schützen.

…ganz wichtige Anwälte (ohne Kanzlei, ohne Homepage, ohne Anschrift), die sicherlich eine Sache gegen eine Person haben und nicht gegen eine Mailadresse. Das eine oder andere Komma fehlt uns auch manchmal, aber das fällt ja kaum noch auf.

Sie erhalten dieses Schreiben als letzte Möglichkeit Ihre ausstehende Rechnung zu begleichen. Danach wird ohne weitere Schreiben ein Gerichtsverfahren gegen Sie angestrebt.

Als so richtig tolle Anwälte wissen wir natürlich nicht, was ein gerichtliches Mahnverfahren ist und sprechen deshalb von einem „Gerichtsverfahren“. Weil wir eben so richtige Spezialexperten sind. Das macht aber nichts, denn die meisten Menschen in Deutschland sind juristisch völlig ungebildet und lassen sich von solchen Ankündigungen auch dann noch erschrecken, wenn der Substanzmangel im betrügerischen Versuch derart gravierend ist, dass man vor Lachen kaum noch atmen kann.

Mit dem online abgeschlossenem Vertrag vom 29.05.2013 haben Sie sich rechtlich verpflichtet [sic!] die Summe in Höhe von 393,00 Euro an Apodiscounter Online GmbH AG zu überweisen. Die Lieferung erfolgte an die angegebene Adresse und ist nachweisbar.

Toll, die haben eine „angegebene Adresse“, aber da ist mein Name nicht dabei. Das muss wohl ein Postfach sein. Aber „nachweisbar“ ist das. :mrgreen:

Kosten unserer Beauftragung und die gesetzlichen Verwarnungen:
21,00 Euro (Pauschale nach § 9 Abs. 1 und 2)
17,00 Euro (Leistungen nach 2112)

„Leistungen nach 2112″ finde ich besonders „gut“ gelungen. Was soll das denn sein? Meint ihr vielleicht den §2112 BGB mit dem Verfügungsrecht des Vorerben? Oder ist das so etwas ähnliches wie 4711, nur nicht annähernd wohlduftend? :mrgreen:

Die Rechnung haben Sie bis heute nicht an das Konto von Apodiscounter Online GmbH AG übertragen. [sic!] Außerdem sind Sie gezwungen [sic!] die Ausgaben unserer Beauftragung im vollen Umfang zu bezahlen.

Genau richtig für Leute, die Rechnungen nicht bezahlen, sondern einfach übertragen – und aus diesem Grunde weder eine Bankleitzahl noch eine Kontonummer benötigen.

Wir bitten Sie, den fälligen Betrag in Höhe von von 534,79 Euro so bald wie möglich auf das Bankkonto von Apodiscounter Online GmbH AG zu überweisen.

Hui, ein Anwaltsschreiben, das mir ein „Gerichtsverfahren“ androht, aber keine Fristsetzung enthält. Wie überzeugend!

Aber dafür lernen wir jetzt mal, wie diese Spezialanwälte rechnen. Denn das ist ganz großes Kino. Zum Rechnungsbetrag von 393 Euro kommen einmal 21 Euro Pauschale für Bullshit und einmal 17 Euro für 4711 oder eine andere Ziffernfolge. Das wird dann fröhlich in folgender Weise addiert:

  393,00
+  21,00
+  17,00
--------
  534,79

Sollten hier Schüler der dritten Klasse mitlesen, die ihre im Rechenunterricht erworbenen Kenntnisse einmal praktisch einsetzen wollen: Findet den Fehler in dieser Rechnung und führt sie richtig aus. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, müsste dabei 431,00 herausgekommen sein. Ihr seid im Rechnen qualifizierter als diese „Anwälte“, die zwar auf einen in Gelddingen machen, aber mit einfachem Addieren so überfordert sind, dass sie sich um 103,79 Euro verrechnen. 😯

Die Kontonummer und weitere Einzelheiten Ihrer Bestellung sind im Anhang. Für den Eingang des Betrags setzten wir Ihnen eine letzte Zeitfrist bis zum 08.07.2013.

Ach, da ist sie ja, die Frist. Wie niedlich, wenn auch etwas sittenwidrig kurz gesetzt. Und alles Weitere gibts im Anhang, den man jetzt möglichst schnell, am besten in gedankenloser Panik, aufmachen sollte. Der besteht übrigens bei meinem Exemplar des Bullshits aus einem ZIP-Archiv, in dem ein kaputtes [!] ZIP-Archiv liegt. Ob hier ein Fehler eines gängigen Unzippers ausgenutzt werden soll, oder ob die Skriptkünste der Verbrecher beim Kampf gegen die Antivirusprogramme einfach mal wieder versagt haben, kann ich natürlich nicht beurteilen. Der für mich völlig funktionslose Müll wird zurzeit nur von einem Zwanzigstel der gängigen Virenchecker als möglicher Schädling erkannt.

Typischerweise kommen solche Mails mit einer ausführbaren Datei für Microsoft Windows im Anhang – und wer die unter Microsoft Windows öffnet, der hat hinterher einen Rechner anderer Leute auf dem Tisch stehen, und diese Leute führen nichts Gutes im Schilde…

Mit verbindlichen Grüßen
Christina Müller Anwalt Buro [sic! Ohne ü.]

Unter Erbietung meiner vorzüglichsten Hochachtung
verbleibe ich als Ihr

Nachtwächter
Nach Diktat verreist

(Deutsche Übersetzung der Grußformel: Leck mich dort, wo die Sonne nicht hinscheint, Idiot!)

Investment In Your Country

Montag, 1. Juli 2013

Der Bullshit kommt mit der Absenderadresse fatimah (at) moa (punkt) gov (punkt) my, die natürlich gefälscht ist. Die Antworten für diese hochvertrauliche Geschäftssache sollen deshalb auch an eine kostenlos und anonym einzurichtende Mailadresse bei Google gehen, nämlich an halima (punkt) mutara (at) gmail (punkt) com. Das macht man ja immer so, wenns um ein paar Millionen Dollar geht, und da hat man auch nie die paar Dollar im Monat für den Betrieb eines eigenen Servers übrig…

Dear Beloved Friend,

Ich habe keine verdammte Ahnung, wie du heißt, denn dieser Müll geht an ein paar Millionen Empfänger.

Please kindly permit me of my desire to go into business relationship with you. I am Miss. Halima Mutara a daughter to late Mutara Hasina of Egypt; I want to invest the sum of Four Million Five Hundred Thousand United States Dollars (US$4.5M) only in your country with your assistance.

Mein unterwürfiger Ton ist natürlich reinste Verarschung. In Wirklichkeit bin ich ein unhöfllicher und aufdringlicher Spammer, der dich mit einer uralten Betrugsnummer abziehen will – und der sich leider immer noch darauf verlassen kann, dass Menschen darauf reinfallen. Deine möglicherweise vorhandene Intelligenz verachte ich. Weil das alles nicht so toll klingt, habe ich mir einen anderen Namen gegeben und tue mal so, als ob ich aus Ägypten käme. Schau lieber nicht in den Mailheader, sonst stellst du nämlich fest, dass meine Mail über eine dynamische IP aus Myanmar versendet wurde. Die gehört zu einem privat genutzten Computer, den mein Kollege nebenan mit einer Schadsoftware-Spam zum Zombie für uns gemacht hat. Glaub lieber, dass ich Millionen von Dollar habe und dir in die Hand drücken möchte, weil ich zwar mit Geld vollgesogen bin und Geschäfte machen will, aber rätselhafterweise keine Geschäftspartner kenne.

My private email: [halima (unterstrich) mutara1 (at) hotmail (punkt) com] for more details

Dass ich zwar dazu imstande bin, den Mailheader Reply-To auf eine Mailadresse zu setzen, heißt aber noch lange nicht, dass ich ihn auf die gewünschte Antwortadresse setzen würde. Tatsächlich ist dieses ganze technische Zeugs „böhmische Dörfer“ für mich, und ich habe da irgendwas reingeschrieben. Ich will schließlich kein Techniker werden und mühsam irgendwas lernen, sondern ich will Leute betrügen. Die Mailadresse für die Antwort schreibe ich dann lieber in die Mail rein, denn wer gewohnheitsmäßig auf „Antworten“ klickt, um eine Mail zu beantworten, hat schon zu viel Lebenserfahrung, um auf meine weiteren Lügen reinzufallen und sich für kunstvoll vor die gierigen Augen gemalte Millionen eine Vorleistung nach der anderen aus der Tasche leiern zu lassen – immer schön über Western Union versteht sich, ich will schließlich nicht in den Knast, sondern mir ein hübsches Leben machen.

Thanks
Miss. Halima Mutara

Danke, dass ich dir etwas von deiner Lebenszeit rauben durfte
Dein Vorschussbetrugsspammer

Was sehne ich mich nach den Zeiten zurück, in denen den Idioten zumindest manchmal noch etwas Neues einfiel…

hi

Sonntag, 30. Juni 2013

Hello dear, soniakones01 (at) yahoo (punkt) com

Die Anrede „Hallo liebe Mailadresse“ wirkt noch weniger überzeugend, wenn nicht einmal die Mailadresse stimmt – denn du hast da die Antwortadresse deiner triefenden Drecksspam reingeschrieben. Vielleicht solltest du doch noch einmal nachlesen, was es mit der Bedeutung der Angaben im E-Mail-Header so auf sich hat. Mein kurzer Profitipp: Reply-To ist nicht der Empfänger. :mrgreen:

Nice to meet you ,how are you doing today in your country?.

Ich habe keine Ahnung, wie du heißt oder in welchem Land du lebst oder was du machst, aber ich bin entzückt, dir zu begegnen.

My name is Sonia wish to have you as my friend,honest to share a true relationship with you,for friend is all about Respect, Admiration and love passion,and sharing of ideas, am free and open minded ,easy going and a great sense of humor. hoping to hear from you so that i can be able to tell you more of my self, have a nice day from love Sonia

Ich nenne mich übrigens mal Sonia schreibe ohne Punkt frei von der Leber weg, dass ich unbedingt eine wahrhafte Beziehung mit dir aufbauen will, obwohl ich dich gar nicht kenne. Weil, das musst du verstehen, das meine ich mit Respekt, liebender Hingabe und gemeinsamen Vorstellungen. Bin total frei von jeder Scham und jedem Anstand, bin immer offenen Geistes, wenns darum geht, meinen Mitmenschen mit ein paar betrügerischen Lügen das Geld aus der Tasche zu ziehen; lasse es mir so richtig gut gehen mit dem über Western Union rübergebeamten Geld von hundert dummen Idioten, denen ich meine zuckersüßen Mails zusende und hab natürlich ganz viel Sinn für Humor, wenn auch etwas schrägen, wie du an meiner Spam siehst. Hoffe, ich höre schnell von dir, denn mir sind schon wieder zwölf geldmäßig leergesaugte Idioten abgesprungen, die jetzt nicht noch mehr Geld rüberschicken, und das Koks und die Nutten sind so teuer hier. Aber nee, eine Frau bin ich in Wirklichkeit gar nicht. Schreib einfach zurück, und ich erzähle dir noch jede Menge weiterer liebestoller Lügen. Mit schmatzendem Judasbussi. Deine Sonia.

Was wohl niemals ein Ende finden wird…

Samstag, 29. Juni 2013

…das ist die idiotische Followspam von Leuten, die genau wissen, dass sie ihren Müll ohne ihre Spam nicht loswerden würden.

Oma Sex Fan folgt Dir jetzt

Glaubt der Betreiber dieses weitgehend entbehrlichen Twitter-Kanals voller Werbung für pr0n-Angebote denn allen Ernstes, dass Twitter-Nutzer mit entsprechenden Neigungen noch nicht wüssten, wie man eine Suchmaschine bedient?

Natürlich!

Samstag, 29. Juni 2013

Eine Tüte Kartoffelchips von 'funny frisch', Marke 'Natürlich' mit Honig und Senf

Ein wichtiger Beitrag zu einer natürlichen und gesunden Ernährung sind zweifelsohne diese in natürlichem Öl getränkten Scheiblein aus ebenso natürlichen Kartoffeln. Nicht. Aber genau richtig für die meist verbeamtete oder als Sozialpädagoge oder sonstiger Assimilationsarbeiter tätig seiende Generation Ökoblöd aus den einst lebendigen, jetzt gentrifizierten Stadtteilen sowie für die „reifere“ Bionade-Bourgeoisie, die sich auch mit sechzig Jahren, Wohneigentum auf dem Land, täglichen Auto-Pendeln zum Shoppen, Arbeiten und Leben in die Stadt und einem Welt- und Menschenbild rechts vom rechten Flügel der CSU noch für „alternativ“ hält – also für genau das Geschmeiß, das sich so stark in dem Edeka-Laden konzentriert, in dem man den ganzen billigen Seelen solche Reklametricks als Köder hinhält.

Da ist auch kaum Salz und Fett drin, und es hat nur ganz wenig Kalorien. Aber nur, wenn man zu den Leuten gehört, die sich mit der 30-Gramm-Portion begnügen, für die ein paar Zahlen auf der Packung angegeben sind.

Foto: Kartoffelchips der funny-frisch Snack und Gebäck GmbH, gesehen in einem Edeka. Ich hätte gern noch einen Link auf die Herstellerseite gesetzt, aber diese weigert sich, mir ohne Plugins und JavaScript Informationen zu geben, und so sehe ich von einer Linksetzung ab. Das ist eben Pech, wenn man Werber hat, die das Internet mit dem Fernsehen verwechseln. Und zwar eurer Pech bei funny-frisch…

Mitteilung

Freitag, 28. Juni 2013

Gefälschte Absenderadresse dieses hingestümperten Versuchs ohne besondere Überzeugungskraft ist noreply (at) commerz (punkt) de – tja, Spammer, wenn du schon einen Absender fälschst, dann könntest du doch eigentlich auch gleich die richtige Domain der Commerzbank nehmen. Ach, solche Gedanken hast du dir nicht gemacht, weil es dir zu mühsam war, sich Gedanken zu machen? Ich verstehe. Das merkt man deiner Phishingmail aber auch an…

Sehr geehrter Kunde,

Hallo Kunde, deinen Namen kennen wir nicht.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Ihr Konto von einem nicht autorisierten Computer zugegriffen wurde.

Wir unterschieden hier zwischen autorisierten und nicht-autorisierten Computern. Da müssen sie schon aufpassen, an was für einem Rechner sie sich einloggen, um ihre Fernkontoführung machen. Wenn der nicht autorisiert ist, schrillen bei uns alle Alarmglocken – ihre Anmeldedaten sind uns hingegen egal

Bitte besuchen Sie uns bestätigen, dass Sie der Inhaber des Kontos sind.

https://www.commerzbank.de/

Also seien sie bitte so doof und geben noch einmal sämtliche Daten ein, die bei der Commerzbank schon längst bekannt sind. Wundern sie sich nicht darüber, dass dabei in der Adresszeile ihres Browser nichts von „Commerzbanking“ steht, sondern mdsideas (punkt) com und geben sie ihre PIN und ihre gesamten Kreditkartendaten auf einer „liebevoll“ nachgemachten Commerzbank-Site ein. Wir plündern dann ihr Konto und lassen es uns richtig gut gehen!

Danke

Ihre Phisher mit der miesen Masche.

Wer darauf reingefallen ist, obwohl das wegen der miesen Machart der Spam schwierig ist, sollte sich sofort mit seiner Bank in Verbindung setzen – bei der Gelegenheit könnte man auch mal fragen, warum eigentlich kein Wort der Warnung über die laufende Phishing-Masche auf der Startseite der Commerzbank-Homepage steht und ob man das als Zeichen interpretieren soll, dass es der Commerzbank gleichgültig ist, wenn ihre Kunden betrogen werden. Immerhin muss ich der Commerzbank zugute halten, dass sie eine Grundaufklärung über Phishing auf ihrer Website leistet, was leider nicht der Regelfall ist.

LinkedIn, du stinkende Spamsau

Donnerstag, 27. Juni 2013

Satirische Nachbearbeitung des LinkedIn-Logos mit dem Text 'SpammedIn' und einer Mülltonne hinter dem 'in'

Die im Folgenden anonymisiert zitierte E-Mail stammt zweifelsfrei von LinkedIn, der im Mailheader angegebene Absender ist eine Fälschung:

Betreff: Einladung in mein Netzwerk bei LinkedIn

Von Klaus Mustermann
Öffentlicher Dienst Fachkraft
Hannover und Umgebung, Deutschland

Elias Schwerdtfeger,

Ich möchte Sie zu meinem beruflichen Netzwerk auf LinkedIn hinzufügen.

- Klaus Mustermann

Bestätigen Sie, dass Sie Klaus Mustermann kennen

Sie erhalten Einladungen zum Beitritt in Netzwerke per E-Mail. Abbestellen
© 2012, LinkedIn Corporation. 2029 Stierlin Ct., Mountain View, CA 94043, USA

Toll, mit Postanschrift des Absenders. Liebe Meteoriten, nutzt eure Chance! 👿

Nein, LinkedIn, ich bestelle nichts bei euch ab, was ich niemals bei euch bestellt habe. Ihr seid stinkende, asoziale Spammer. Die Absenderadresse von Klaus Mustermann bei Google Mail habt ihr auch gefälscht, denn diese Mail ging nicht von Google aus, sondern von eurer eigenen IP-Adresse 199.101.162.92 – ihr schreckt also in eurer verrotteten, stinkenden Drecksspam auch nicht davor zurück, den Absender zu fälschen und wie eine gewöhnliches Kotaustrittsöffnung von Phisher oder sonstigem Betrüger im fremden Namen zu sprechen, um auf diese Weise die Leute zu überrumpeln.

Immerhin, den angeblichen Absender kenne ich wirklich, so dass ich ihn mal fragen konnte, wie zum hackenden Henker er auf die Idee gekommen ist, einer S/M-Klitsche¹ meine Mailadresse zu überlassen (beide Mails sind gekürzt):

Betreff: Deine „Einladung“
Von: Elias Schwerdtfeger
An: Klaus Mustermann

Hallo Klaus,

wie bist du auf die dumme Idee gekommen, dass ich irgendeinen Grund haben könnte, so eine üble Datensammelseite wie LinkedIn mit Daten zu versorgen? Wieso hast du diesen Laden meine private Mailadresse zusammen mit meinem Namen gegeben? Du weißt doch, was ich von solchen Läden ohne seriöses Geschäftsmodell halte, die auf den Datenschutz scheißen…

http://blah.tamagothi.de/?p=12304

Deine „Einladung“ (sie wurde nicht von dir, sondern von LinkedIn versendet) ist angehängt. Sag nicht, dass die einfach in deinem Namen rummailen, ohne dass du davon weißt!

Nicht ganz so fröhliches Grüßchen
Elias

Die Antwort ließ ein paar Tage auf sich warten.

Betreff: Antw: Deine „Einladung“
Von: Klaus Mustermann
An: Elias Schwerdtfeger

Hallo Elias,

entschuldige das bitte! Ich habe denen nicht deine addr. gegeben, aber ich hab linkedin irgendwie zugriff auf mein googlekonto gegeben. Die haben alle addr. von jedem mitgenommen und jeden eine einladung geschickt. Konnte man wohl irgendwo einstellen ich hab’s nicht mitgekriegt.

Bis bald

Klaus

Wer für eine solche Praxis wie die hier von LinkedIn angewendete ein trefflicheres Wort als „Spam“ kennt, möge es dafür benutzen. Ich nenne dieses automatische und massenhafte Zustellen unerwünschter und unbestellter „Angebote“ an klandestin ermittelte Mailadressen mit gefälschtem Absender Spam.

Und ich hoffe, dass eine Klitsche, die der Meinung ist, dass sie solcher Spam-Methoden für ihr fragwürdiges und in meinen Augen unseriöses Geschäftsmodell bedarf, möglichst schnell und rückstandsfrei verschwindet und dass sie vorher die angemessene gesellschaftliche Ächtung für ihre verrottete, asoziale Drecksspam erfährt.

Jeder, der bei LinkedIn mitmacht, kooperiert mit einem Spammer. Ich hoffe, dass ich noch erlebe, dass eine solche Kooperation die beruflichen Chancen drastisch reduziert.

Die asozialen und in der Methodik kaum von der Vorgehensweise der organisierten Kriminalität zu unterscheidenden Machenschaften (Spam, in fremden Namen kommunizieren, klandestines Datensammeln, Trojanische Apps auf Smartphones), die zum Hohn auch noch unter dem Oberbegriff „social media“ eingerissen sind, müssen beendet werden!

¹S/M ist meine Abk. für „social media“. Aus Gründen. Wer dabei an BDSM denkt, assoziert wie gewünscht.

Kommentarspam-Splitter

Mittwoch, 26. Juni 2013

Oh, so viele…

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6,4 Schwitt auf der nach oben offenen Dada-Skala!

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Oh, heute ist Dada-Wettbewerb angesagt.

Reuters reported the mud this morning, noting that it isn’t much of a in flagrante delicto as the Nevada rank gaming freight in provisions voted to indorse condone earlier this month.

Ich sollte solche mechanokreativen Einlassungen einfach wörtlich übersetzen und mit gebührendem Ausdruck verlesen: „Reuters berichtet über den Schlamm an diesem Morgen, stellt fest, dass er nicht so sehr ein In-flagranti-Erwischtwerden ist, wie die Nevada-Gaming-Rang-Fracht-Verfügung dafür gestimmt hat, eine Unterstützung früher in diesem Monat zu dulden“. Klingt doch toll. Übrigens schreibt sich „indorse“ in Wirklichkeit „endorse“, aber woher soll ein Spamskript das wissen?

[So ein Übersetzungsversuch hirnt! Seid froh, dass ich kein Lehrer bin, ich wüsste, womit man Schüler wirklich quälen kann…]

Start with coming in contact with your ex hand

Was?! Eine Ex-Hand? Soll ich mir die Flossen abhacken, damit dein Angebot für mich nützlich wird, Spammer?!

cool site – link here, cool page

Aber den Link hast du doch schon gesetzt. Übrigens toll, was du da den Leuten anbieten willst: „Альтернативные источники Энергии“. Ist zwar nicht so richtig englisch und auch nicht deutsch, aber durchaus noch als „alternative Energiequellen“ verständlich. Scheint ja ohne Spam nicht wegzugehen. Schade, dass ich kein Russisch kann, ich glaube, auf deiner Trashsite hätte ich viel zu lachen. So gibts von mir nur einen optischen Profitipp: Wenn man von irgendwo mitgenommene Fotos skaliert, sollte man dabei auf das Seitenverhältnis achten. Oder habt ihr alle so plattgedrückte Köpfe? :mrgreen:

Does Rogaine Work Stimulate Hair Growth Valium Children Dentist Drugs

Fragen über Fragen… :mrgreen:

Incredible! This blog looks exactly like my old one!

Herzlichen Glückwunsch. Nach acht Seiten von für mich weitgehend unbeurteilbaren japanischen, russischen und chinesischen Kommentaren nebst Kommentaren in einer Buchstabensuppensprache, die sich irgendwie vergeblich als englisch ausgeben will, hast du mit deinem Link auf tolle Sonnenbrillen den ersten richtigen Satz im Glibbersieb des Spamfilters verfasst.

I want to read more things about it!

Oh schön, ein Spammer, der mehr über Spam lesen will. Soll er sich doch einfach selbst zuspammen!

Its such as you read my thoughts!

Das glaube ich dir, Spammer!

Wow, this piece of writing is nice, my sister is analyzing these kinds of things

Wie, du machst auch deine eigene Schwester mit Spam zu? :mrgreen:

The 40 years of my casinos would intend deliberation at least for 1 min of your lifetime

Nee, deine Casinos sind nicht mal eine Sekunde meines Lebens wert.

Tengo un BSOD y necesito ayuda

Wenn du einen Bluescreen hast, brauchst du keine Hilfe, sondern ein stabiles Betriebssytem, bei dem so etwas nicht mehr vorkommt.

Ik hoop dat ik een aantal ervaren feedback te krijgen van de professionals die er zijn geweest en gedaan en zijn momenteel bezig met het in het personeelsbestand van vandaag. Of een goed advies wordt zeer gewaardeerd!

Dann hoff mal weiter. Wenn du eine gute Beratung so sehr schätzt, hier ist die meinige: Lass dich erschießen!

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Toll, eine Forumssoftware für Pimmelpillen!

Vient d‘obtenir un tout nouveau Pearl et je peux maintenant lire votre blog sur le navigateur de mon téléphone

Na, wenn dich die für dich völlig unverständliche Sprache nicht stört, wenn du dieses Blog auf deinem Handy liest…

This is a difficult subject to understand

Was jetzt, ein Thema in Unser täglich Spam ist schwierig zu verstehen? Mitnichten…

Durability Whenever you go for a good covered lunch tote, fully convinced it is going to last you actually ages. However, despite each of our very best purposes, usually cigars receive dehydrated and even need to be rehabilitated. I use homemade submersible equipment and lighting.

…wie jemand so schnell vom Mittagessen über Zigarren zu Tauchpumpen kommt, das ist schwierig zu verstehen. Aber nur, wenn man es für eine Form der Kommunikation hält und Sinn darin sucht.

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Komm, Idiot! Seit es YouPorn gibt, kannst du deine Abzockerseiten vergessen. Obwohl…

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…du einen sehr… ähm… außergewöhnlichen Geschmack zu bedienen vorgibst.

I’m really enjoying the theme/design of your site.

Danke! Es ist das (nur wenig angepasste) alte Standard-WordPress-Theme Kubrick, das du an so vielen Stellen im Netz finden wirst, dass du aus dem Erfreuen gar nicht mehr rauskommst.

this is great blog, I will certainly be back.

Oh ja, du wirst ganz sicher mit noch mehr Spam zurückkommen…

You know I love your blog!!!

Und du scheinst zu glauben, dass ich Spam liebe.

kldgqefl

Trttl!

Wer sich manchmal wundert, das dieses fröhliche, kleine Spamblog zuweilen etwas langsam ist: Allein am gestrigen Tag gab es 2.020 „Kommentare“ von einem vergleichbaren Kaliber der Idiotie wie die hier auszugsweise zitierten Textstummel, die zum Glück alle als Spam erkannt wurden. Das sind gut anderthalb Müllabladungen pro Minute. Und nein, die kommen nicht etwa gleichmäßig über die Zeit verteilt, sondern schwallweise, wenn irgendein Spamskript auf irgendeinen mit Trojanern übernommenen Privatrechner seine verrottete Ejakulation ins Netz ergießt. Software produziert völlig unerwünschten Datenmüll, der über das Internet transportiert wird, nur um von anderer Software empfangen und gleich wieder aussortiert zu werden… und dabei nichts als erfreulich nutzlose Abwärme und Kohlendioxid zu produzieren.

Zum Glück funktioniert die Spamerkennung zurzeit sehr zuverlässig, sonst könnte ich die Kommentarmöglichkeit abstellen.