Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

euromillion board

Mittwoch, 4. August 2010

Huch, bin ich schon wieder Millionär geworden?! 😆

Dear Sir/Madam,
http://www.euro-millions.com

Geehrter Unbekannter! Anstelle einer persönlichen Anrede bringen wir lieber die Internetadresse einer Lotterie, die wir nicht sind.

We wish to congratulate that this email emerged success in our computer Balloting program. This is a Millennium Scientific Electronic Computer Games in which email addresses were used.

Wir möchten Ihnen gern unsere Gratulationen dazu aussprechen, geehrter Unbekannter, dass ihre Mailadresse bei der letzten Ziehung der Mailadressen gezogen wurde. Es handelt sich um die Megabullshit Twitfraudulent Spamtechnical Computer Games, bei der eben Mailadressen benutzt werden. Deshalb muss auch niemand ein Los kaufen oder sonstwie teilnehmen, denn die Veranstalter dieser „Lotterie“ haben einen Geldbaum im Garten stehen, den sie jeden Tag abernten, um das Geld mit vollen Händen zu verschenken.

All participants were selected through a computer ballot system drawn from over 100,000 company and 50,000,000 individual email addresses from all over the world. It is a promotional program aimed at encouraging internet users; therefore you do not need to buy ticket to enter for it.

Alle Teilnehmer wurden über ein super technisches, total unverständliches und nicht näher erklärtes Verfahren, irgendwas mit Computer-Lotterieziehung, ausgewählt, das irgendwie in den Besitz einer Fantastillarde Mailadressen aus den Datenbanken der Spammer gekommen ist. Es handelt sich um ein Werbeprogramm, mit dem Internetnutzer (sonst hat man ja keine Mailadresse) zur Nutzung des Internet angehalten werden sollen, und deshalb [sic!] muss man dafür auch keine Lose kaufen. :mrgreen:

This email address drew and have won the sum of 750,000 Euros (Seven Hundred and Fifty Thousand Euros) in cash credited to file with REFERENCE NUMBER: ESP/WIN/009/07/10/MA WINNING NUMBER: 14-17-24-34-37-45-16 BATCH NUMBERS: EULO/1007/444/606/0

Zwar hat eine Mailadresse gewonnen, und zwar 1500 lila Lappen, aber diese Mailadresse wird hier nicht weiter benannt. Stattdessen wird ein lustiger Zahlensalat angerichtet, dessen Verbindung zur Mailadresse keiner weiteren Erklärung bedürftig ist.

To claim your winning prize, you are to contact the appointed agent below as soon as possible for the immediate release of your winnings with the below details

Wer von diesen heiteren Geschichten noch nicht genug hat, wer gern weiter lesen möchte, was sich diese Betrüger an heiteren Geschichten zusammenstrokeln oder wer gar so doof ist, dass er eine dermaßen unausgegorene Geschichte glaubt, der wende sich bitte an die Absender dieser Mail. Aber dabei auf gar keinen Fall…

AXA SEGUROS S. A.
Contact Person: Mr. Cliford Mark. (Foreign Operations Manager)
Tel-0034-672-581-xxx
Fax-0034-911-820-xxx
Email: axasegurosmark (at) aol.com

…die Mail beantworten, indem man einfach auf „Antworten“ in seiner Mailsoftware klickt, denn der Absender der Mail ist gefälscht und den Trick mit dem Reply-To-Header kriegen die Betrüger mal wieder nicht hin. Dabei darf man sich auf gar keinen Fall darüber wundern, dass die Kommunikation über angebliche Millionenbeträge nicht etwa über eine halbwegs vertrauliche Mailadresse geht, sondern über eine schnell und anonym eingerichtete Adresse bei AOL. Gern kann auch angerufen werden, denn am Telefon laufen diese Schurken zur Hochform auf. Dann kann man sich so richtig den Mund wässrig machen lassen von dem Haufen Geld, der da angeblich schon herumliegt. Leider sind noch ein paar Formalien zu erledigen, und die erfordern ein paar Vorleistungen des Gewinners. Mal hier einen Fuffie für ein kleines Dokument, mal hier einen Hunnie für eine Beglaubigung, mal dieses, mal jenes. Und wenn das Opfer ein paar Tausender geblutet hat, denn bricht der Kontakt plötzlich ab und das Opfer muss einsehen, dass es die ganze Zeit über solche Themen mit irgendwelchen völlig anonymen Gestalten kommuniziert hat…

Congratulations once again from all our staffs.
Mrs Hector Palmira. (Secretary)
Euro Milliones Board.

Wir hoffen sehr, dass diese dürftige Nummer noch einmal funktioniert, denn davon finanzieren wir unseren verfeinerten Lebensstil. Und weil sich inzwischen ja doch herumgesprochen hat, dass es derartige Betrügereien im Internet gibt und wie sie funktionieren…

******* This notice has been strictly verified by the Head Anti-Scam Lottery Commission (anti-fraud unit spain), normalized only for the intented recipient.*******

…schreiben wir Betrüger einfach unter die Mail noch mal schnell drunter, dass diese Mail geprüft wurde und garantiert kein Betrug ist. Das muss man doch glauben! :mrgreen:

LOL!

You can get the latest Adobe Acrobat 9 Pro for MAC for only $59,95.

Mittwoch, 4. August 2010

Tolle Anpreisung im Betreff. Ich kann Acrobat 9 Pro übrigens auch umsonst bekommen, wenn ich das wirklich möchte, und zwar genau so „legal“, nämlich gar nicht. Aber die Halunken, die nichtlizenzierte Kopien populärer Software unter die Leute schmeißen – wenn sie nach der Vorkasse überhaupt irgendetwas liefern – müssen ja immer so tun, als seien sie das Billigste.

Und die Mail ist mal wieder der reinste Dummfug, so dass auch wirklich jeder sehen muss, dass er es hier mit Verbrechern zu tun hat:

You often work with PDF files but dont have a professional PDF editor? You cant create cute PDF files or presentations because your Adobe Acrobat version is too old? Its time to change it to something new, upgrage Adobe Acrobat 9 Pro for MAC now for less than $60 and your PDF files will look amazing and unique. Cheap upgrade, a lot of new functions and a lot of saved time for you! Dont wast your time for nothing, dont spend too much money, just upgrade and your work will become simpler to you! The Twitter Team -- If you received this message in error and did not sign up for a Twitter account, click not my account. Please do not reply to this message; it was sent from an unmonitored email address. This message is a service email related to your use of Twitter. For general inquiries or to request support with your Twitter account, please visit us at Twitter Support.

Soso, diese Mail kommt also von „Twitter“… und „Twitter“ verwendet nicht etwa seine eigene Domain für seine Absenderadressen, sonden haleaccounting (punkt) com. Und wenn man irgendwohin klickt, um „Twitter“ zu sagen, dass man solche Mails nicht wünscht, denn landet man nicht etwa bei Twitter, sondern auf einer Website, die unter der tollen Domain software (strich) digital (strich) oem (strich) 7 (punkt) ru betrieben wird. Ganz klar, das glaube ich doch sofort, dass „Twitter“ so eine tolle Website betreibt – genau so, wie ich natürlich dummblind glaube, dass Twitter seine Mails mit gefälschtem Absender verschickt. :mrgreen:

Schön, dass schon diese unfreiwillig komische Verpackung der dürftigen Botschaft völlig klar macht, mit was für einem Pack man es zu tun hat – denn so brauche ich dazu nichts mehr zu schreiben.

Und wer es immer noch nicht gemerkt hat: Weder Twitter noch Adobe haben etwas mit dieser Anpreisung zu tun. Beide Unternehmen sind Geschädigte. Twitter ist geschädigt, weil seine Reputation durch den Missbrauch der Firmierung im solchen Spams in den Dreck gezogen wird; und Adobe ist geschädigt, weil die dort hergestellte Software entweder in nicht lizenzierten Kopien verkauft oder als Köder für Betrugsgeschäfte benutzt wird.

report

Dienstag, 3. August 2010

Ja, das war der ganze Betreff.

see my report in attach

Ja, das war die ganze Spam.

Nicht nur, dass dieser wirklich blöde Idiot keine Anrede, keine Grußformel und nicht einmal das ausgeschriebene Wort „attachment“ hinbekommt, er glaubt auch noch allen Ernstes, dass so eine lieblos und dumm hingeklatschte Spam jemanden dazu animieren würde, sich den „Bericht“ im Mailanhang anzuschauen.

Ist ja auch gar kein „Bericht“ in diesem Sinn des Wortes. Der Anhang ist ein ZIP-Archiv mit dem Namen report.zip, und dieses Archiv enthält genau eine Datei mit Namen report.exe, also eine ausführbare Datei für Microsoft Windows. Software von Spammern, die mit gefälschter Absenderadresse untergeschoben wird, ist ja total gut und garantiert ungefährlich…

(Und ihr Leute, die ich meint, dass ihr trotzdem auf so etwas rumklicken müsst und euch auf eure Virenscanner und die ganze andere Schlangenöl-Sicherheit verlasst: Die Kriminellen sind der Signatur-Datei des Virenscanners immer ein paar Tage voraus. Probiert es bitte gar nicht erst aus, ob es auch in diesem Fall so ist!)

Brand aussehend Armbanduhren online

Dienstag, 3. August 2010

Nicht, dass jemand denkt, diese tägliche Sprachkrankheit im Postfach würde es gar nicht mehr geben, nein, so etwas kommt immer noch in diversen Variationen:

Having trouble viewing this email? View it in your browser. Business aussehen soll nicht tausende kosten. Beste Imitationen von Zeitmessern online. Wenn Sie Interesse an Top Zeitmessern haben, die Ihren Stil voll machen, heissen wir Sie auf unserer Internet Seite willkommen. Hier koennen Sie diese Modelle viel billiger kaufen. Bestellen Sie diese jetzt und Sie werden Resultat geniessen, ohne Ihr ganzes Geld zu zahlen. If you wish to unsubscribe from our mailing list, click here

Hinter dem „Brand aussehend“ verbirgt sich wahrscheinlich, dass das Opfer dieser Betrüger sich ein bisschen hirnverbrannt fühlt. Mein Mitleid mit jemanden, der auf diese Deppen hereinfällt, hält sich inzwischen sehr in Grenzen. Wer mit den Typen ins Geschäft kommen will, die bis zu zwanzig Mal täglich diese Drecksspams ins virtuelle Postfach stecken, die ihre unfreiwillig komischen Texte von einem saudummen Programm aus ein paar Bausteinen zusammenstellen lassen und die es nötig haben, ihre tollen Uhrenshops hinter dem URL-Kürzer bit.ly zu verstecken, damit dieser Sondermüll wenigstens eine minimale Chance erhält, durch einen Spamfilter zu kommen – ja, wer mit diesen Typen unbedingt ins Geschäft kommen will, dem ist nicht mehr zu helfen. Der soll sich doch „seinen Stil voll machen lassen“, und die Taschen leer.

zusatzliches Einkommen von 3000 Euro / Monat

Montag, 2. August 2010

Wow, was für ein „intelligentes“ Spamskript. Da muss dem Typen mit der Idee ja das Gehirn geradezu wie ein Wolkenbruch vom Himmel geregnet sein. Der schickt zwar immer wieder den gleichen blöden Text an die gleichen Adressen, aber der merkt das auch noch und ändert dann jedes Mal den Betreff. Irre! Die erste Mail sieht so aus:

Betreff: zusatzliches Einkommen von 3000 Euro / Monat

Die zweite Mail dann so:

Betreff: zusatzliches Einkommen von 3001 Euro / Monat

Die dritte Mail so:

Betreff: zusatzliches Einkommen von 3002 Euro / Monat

Und den Rest erspare ich lieber, denn zählen kann ja hoffentlich noch jeder ein bisschen.

Zur Steigerung des Liebreizes und damit wirklich jeder schon auf dem ersten Blick bemerkt, dass hier Schurken mit gefälschtem Absender schreiben, steht als Absender die eigene Mailadresse drin.

Guten Tag,

Klar, Anrede gibts nicht. Geht ja auch nicht, wenn der gleiche doofe Text an ein paar Millionen Mailadressen geht.

wir bitten um Entschuldingung Sie gestort zu haben.
Unser Unternehmen rekrutiert Agenten fur eine Teilbeschaftigung.
Zurzeit haben wir einpaar Stellenangebote in Europa.

Europa ist groß, und „rekrutieren“ hat in jenem Teil Europas, in dem man Deutsch spricht, eher einen Klang, der ans Kreiswehrersatzamt erinnert. Und wenn ihr schon so eine toffe HTML-Mail macht, denn codiert doch bitte auch die Umlaute, damit es nicht ganz so daneben aussieht. Das kann jeder Vierjährige auf dem Pisspott, dieses Ding mit den HTML-Entitäten, da werdet ihr das wohl auch hinkriegen.

Wenn Sie immer noch einen Nebenverdienst suchen, dann bitte geben Sie uns Ihre Kontaktdaten und informieren Sie uns uber die gunstigste Zeit fur Sie fur einen Anruf.

Ah, das ist ja fast schon „geschickt“, dass erstmal gar nix reingeschrieben wird über den tollen Job als Geldwäscher und Hilfsbetrüger. Wer also wirklich glaubt, dass jemand, der auf asoziale und kriminelle Massenmail mit gefälschtem Absender setzt, ein vernünftiges „Jobangebot“ hat, der kann Kontakt aufnehmen und sich ein paar hübsche Lügen erzählen lassen…

Unsere Mitarbeiter werden sich mit Ihnen in Verbindung setzen und Sie mit allen notwendigen und ausfuhrlichen Informationen
wegen der Arbeit versorgen, wobei sie auch auf die von Ihnen gestellten Fragen,
die Sie im Voraus vorbereiten konnen, antworten werden!
Wir sind sicher, ein Nebenverdienst ist nie uberflussig!

Ja ja, aber dafür ist so eine Spam überflüssig! Genau so, wie es für euch völlig überflüssig zu sein scheint, auch nur einen Hauch von Seriosität zu wahren, indem man sich mal irgendeine Firmierung gibt, sich selbst irgendeinen Namen gibt oder gar auf eine Website verweist, auf der man sich und sein Geschäftsfeld vorstellt. Wozu soll man sich Mühe machen für Opfer, die man eh abgrundtief verachtet?

Vielen Dank fur die Aufmerksamkeit und einen schonen Tag noch!

Vielen Dank, dass ihr meine Aufmerksamkeit durch eine kriminelle Mail mit einem unseriösen Angebot erzwingt und euch dann für meine Aufmerksamkeit bedankt, ihr Schurken! Möge euch der Blitz beim Sch**ßen treffen!

Unser Kontakt: Nona (at) riafcg.org

Bitte auf gar keinen Fall die Mail mit „Antworten“ beantworten, weil man dann an sich selbst schreibt. Auch ein Klick auf die Mailadresse ist zurzeit nicht möglich (aber vielleicht in der nächsten Spamwelle dieser Stümper), weil unser Textschreiber zwar das Tag versteht, mit dem man Text fett setzen kann, aber leider noch nicht durchdrungen hat, wie man denn so einen Link in HTML ausdrückt. Ist ja auch kompliziert, wenn da jedes Mal eine andere Mailadresse auf dem Server riafcg (punkt) org verlinkt werden muss, voll kompliziert. Die muss ja dann zwei Mal in den Text rein, einmal für die Anzeige und einmal für den mailto:-Link. Das kann der noch nicht…

Diese Spam wurde mit mechanischer Dummheit erstellt und ist auch ohne Grußformel güllig.

Und wer wirklich glaubt, dass „Nebenverdienste“ in der Größenordnung von dreitausend Euro pro Monat auf diesem Hintergrund auch nur das Nachdenken lohnen, wende sich bitte einmal an die nächste Polizeiwache und frage mal, was die Beamten dort davon halten und wundere sich nicht, wenn er als Antwort solche Worte wie „organisierte Kriminalität“, „Geldwäsche“, „Betrug“ und „Verstoß gegen das Kreditwesenkontrollgesetz“ hört!

Best for your nimrod

Mittwoch, 28. Juli 2010

Das englische Wort „nimrod“ kannte ich bislang nur als eine (sehr seltene) umgangssprachliche Verunglimpfung mit der ungefähren Bedeutung „Schwachkopf“ – und als Bibelkenner noch als Name dieses Urenkels Noahs, der sowohl als „gewaltiger Jäger“ als auch als der erste Mensch charakterisert wird, der zum Herrscher über große Areale der Welt wurde. Aber so einen Namen schreibt man doch groß…

Muss wohl für einen Schwachkopf sein, was das gemailt wird. Und in der Tat, das stimmt, wenn man sich die Mail anschaut:

About this mailing: You are receiving this e-mail because you are subscribed to MSN Featured Offers...

Neben der Lüge, dass diese Mail von MSN stammt, fehlt dort ja irgendetwas. Was ist es nur? Ach ja, es ist der Text der Mail! 😀

Zum Glück kann ich mir trotzdem vorstellen, was diese Schwachköpfe mir anbieten wollten, denn alle Links führen auf die Website potentbusy (punkt) com, und diese Domain ist ja doch ein bisschen sprechend.

Null

Mittwoch, 28. Juli 2010

Durch fortgesetzte Abstumpfung habe ich mich ja schon an so hübsche Begriffe wie „Nullwachstum“ gewöhnt – das heißt, dass ich solche Wörter hören kann, ohne mit einer retroverten Peristaltik zu reagieren. Und im Laufe eines ganz ähnlichen Prozesses der langsamen Abstumpfung nehme ich es inzwischen mit großer Beiläufigkeit hin, dass mir Viagra mit jeder nur erdenklichen Prozentzahl zwischen 20 und 90 als Rabatt auf den Preis angeboten wird. Heute allerdings, heute sind diese beiden Dinge eins geworden, und ich habe das erste Mal das Angebot einer Betrugsapotheke erhalten…

Betreff: xxx (at) xxx.de VIAGRA ® Official Site 00% 0FF

…die mir ihr vorgebliches Viagra mit dem tollen Rabatt von Null Prozent anbieten will. Da muss man doch einfach zugreifen! :mrgreen:

Plaetze frei

Dienstag, 27. Juli 2010

Die Seuche des heutigen Tages, mit diversen Betreffzeilen, Absendern und Kontakt-Mailadressen.

Wir bezahlen fur Ihre Zeit.

Das ist ja toll! Bislang wurde mir immer nur angeboten, dass ich für Tätigkeiten bezahlt werde. Das finde ich natürlich ein bisschen mühsam, etwas tun zu müssen, auch kommt es mir ein bisschen dumm vor, dass ich unter meinem Namen und auf meinem Konto Waren und Geld in Empfang nehmen soll, um für andere Leute denn Bank und Postamt zu spielen – ganz so, als ob diese anderen Leute gar nichts mir richtigen Banken und Postämtern zu tun haben wollen. Aber Zeit… ja, dafür ließe ich mich gern bezahlen…

Das ist so eine tolle Sache, dass ich gar nicht mehr sehe, dass diese Leute nicht einmal so etwas wie eine Anrede eingeplant haben.

Fragen Sie nach, wie hoch Ihr individuelles Lohn bei uns sein koennte. Anfragen an alfredoksert (at) net.hr senden.

Wie üblich die Mail nicht beantworten, indem man auf „Antworten“ klickt, denn der Absender ist natürlich gefälscht. Aus ganz ähnlichen Gründen übrigens, aus denen diese Leute auch nicht ihre „Geschäfte“ direkt machen wollen. Wer dort hinschreibt, bekommt tolle Sachen zu hören und einen Job angeboten, den eigentlich jeder machen könnte und der zudem recht gut entlohnt wird – aber trotzdem: Aus irgendeinem Grunde bleiben diese Leute auf ihren tollen „Jobs“ sitzen und müssen die Leute über illegale anonyme Massenmail an hunderttausende Empfänger anwerben.

Näheres zu den „Jobs“, die man dort machen kann, verrät jede Polizeidienststelle. Dort wird man diese „Jobs“ auch nicht „Jobs“ nennen, sondern „Geldwäsche“, „Betrug“ und „Verstoß gegen das Kreditwesenkontrollgesetz“.

Hey, Spammer, wenn ihr mir das schon so oft schreibt, denn könnt ihr euch wenigstens ein bisschen Mühe bei eurem Text geben. Und dass ich den gleichen Text gut dreißig Mal mit wechselnden Absendern und wechselnden Kontaktadressen vor mir habe, lässt euer tolles Angebot auch nicht gerade seriöser aussehen…