Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

I Need Your Assistance And Help Please!

Donnerstag, 7. Februar 2019

Hello My Dearest,

Hallo, du liebster Inhaber einer Mailadresse, dessen Namen ich nicht kenne.

Kindly allow me the modesty of introducing myself to you, I am Miss Afi Kofi Awoonor 23 years old Female from Ghana, West Africa, I am the only Daughter of my Late Father Prof. Kofi Awoonor. My Late Father is well known as a Ghanaian poet and one of the African distinguished literary figures, he served as Ghana’s ambassador to Brazil and Cuba in 1980s, as well as United Nations envoy during the 1990-94 presidency of Jerry Rawlings. My parents were among the scores of people killed by Al Qaeda-aligned terrorists who attacked a busy shopping mall in Nairobi, Kenya on September 21, 2013. when members of Al Shabab, a Somali-based militia, seized the Westgate Shopping Mall in a hail of bullets in Kenya’s worst terrorist attack.

Ich selbst habe selbstverständlich einen Namen, und ich habe sogar eine schöne Geschichte aus dem blutdurchtränkten Afrika. Natürlich ist das nicht mein richtiger Name, und natürlich ist das nicht meine richtige Geschichte. In Wirklichkeit gehöre ich zu einer kleinen Bande von Trickbetrügern, die naiven Internetnutzern das Geld aus der Tasche zieht und hier in die lokalen Bordelle trägt. Zwar ist Vorschussbetrug eine Masche mit einem gewaltigen Bart, aber es fallen immer noch Leute drauf rein, warum also sollten wir uns etwas Besseres ausdenken. Wenn wir uns Mühe geben wollten, könnten wir ja gleich arbeiten gehen.

I am constrained to contact you now due to the resent attack that has took almost the life of 147 people in our school by the same members of Al Shabab which my only two brothers I have in this life were killed by the gunmen.

Das ideale Opfer eines derartigen Trickbetruges schöpft keinen Verdacht, wenn es maximal unpersönlich als „Hallo, du allerliebste Mailadresse“ angesprochen wird und anschließend eine lange, mitleiderweckende Darlegung einer fürchterlichen Lebens- und Leidensgeschichte hört. Und diese Leichtgläubigkeit gibt es eben immer wieder. Wenn es erst einmal geklappt hat, über die Mitleidsfähigkeit den kritischen Geist zu dämpfen, kann auch die eigentliche Geschichte erzählt werden:

Now I am presently staying in the Mission refugee camp here in Burkina Faso. My father of blessed memory deposited the sum of 18.5 Million united state dollars in Bank Of Africa here in Burkina Faso with my name as the next of kin. I had contacted the Bank to clear the deposit but the Branch Manager told me that being place an instruction on the fund that I must present a foreign trustee who will help me in investment of the fund. However, he advised me to provide a trustee who will stand on my behalf for the transfer. Please I am seeking for your help in transferring the money into your bank account urgently while I will relocate to your country to settle down with you. As you indicate your interest to help me I will give you the account number and the contact of the bank where my late beloved father deposited the money with my name as the next of kin as I have all the certificate of the fund with me here. It is my intention to compensateyou with 30 percent of the total fund for your assistance and the balance shall be my capital investment in any profitable venture which you will recommend to me as I have no idea about foreign investment. Contact me through this email address ( afikofiawoonor1@gmail.com ) and also send me your private email address to send you

Unser Spammchen hängt in einem Flüchtlingscamp in Burkina Faso fest und hat 18,5 Megadollar Erbschaft auf dem Konto, kommt aber nicht dran, weil die Bank ihr das Geld nicht geben will, wenn sie nicht einen Ausländer präsentiert, der ihr beim Ausgeben des Geldes hilft. Und deshalb wechselt unser Spammchen nicht etwa die Bank und schließt sich auch nicht dem bewaffneten Widerstand gegen derartige Gutsherrenambitionen an, sondern mailt mal kurzerhand irgendwelche Unbekannten im Ausland an, ob die ihr nicht helfen wollen. Damit man das nicht allein vom unsteten Mitleid, sondern auch von der viel zuverlässigeren dummen und verdummenden Gier angetrieben macht, bietet unser Spammchen für diese kleine Dienstleistung eine Aufwandsentschädigung von 5,5 Megadollar an – und deutet sogar an, dass sie einem die Gesamtsumme in die Hand drücken möchte, damit man das Geld für sie ausgibt… ähm… investiert.

Wer dieser geistig armen Frau in misslicher Lage aus der kriminellen Phantasie eines Spammers jetzt unbedingt das Geld aus der Tasche ziehen möchte, kann einfach die Mail beantworten. Aber bitte auf gar keinen Fall an die Absenderadresse, denn die ist gefälscht. Bitte deshalb nicht gleich glauben, dass auch der Rest der Geschichte unwahr ist! Das wäre ganz schlecht für den Betrug, und das Stammbordell der Betrügerbande ist doch immer so teuer. Selbstverständlich wird über die angeblichen Millionenbeträge in durchgehend unverschlüsselter und nicht digital signierter E-Mail über kostenlos und anonym eingerichtete Mailadressen bei irgendwelchen Freemailern kommuniziert. Denn wer weiß, wie man kryptografische Verfahren anwendet, ist in den Augen dieser Bande schon viel zu intelligent, um mit so einer hirndörren Geschichte geködert werden zu können.

Wer darauf reinfällt, wird in einen längeren Schriftverkehr verwickelt und hat auch schnell lustige Telefonate mit Mitgliedern einer erfahrenen Bande – und es gibt leider, leider, leider immer wieder so kleine Probleme mit dem Geld, die leider, leider, leider erfordern, dass man ein bisschen Geld ausgibt: Hier ein Hunderter für den Notar, da ein paar Hunderter für diesen Schein, da ein Hunderter für den Stempel, da ein paar Hunderter für das Finanzamt und da ein paar Tausender zur Bestechung eines fiesen korrupten Beamten. Natürlich ist das immer alles ganz eilig. Und man kann auch keineswegs einen Scheck hinsenden, sondern alles läuft völlig anonymisiert über Western Union und Konsorten. Denn die Betrügerbande geht viel lieber ins Bordell als ins Gefängnis und legt deshalb größten Wert auf Anonymität.

Yours Sincerely
Afi Kofi Awoonor

In vollständiger Verachtung deiner Person und Intelligenz
Dein spammender Vorschussbetrüger

Loteria Internationale !!!!

Dienstag, 5. Februar 2019

Aber mit vier Ausrufezeichen! Ist sicherlich eine Qualitätsspam, gleich mal reinschauen:

Lieber Konto Benutzername

Der Name stimmt fast. :mrgreen:

Wir freuen uns, Sie über die Freigabe der preisgekrönten Programm Ankündigung zu informieren.

Worüber freut ihr euch? 😯

Anbei ist die Originalkopie der Gewinnbenachrichtigung.

Die Originalkopie. Aha. 😀

Glückwunsch
Jose Pablo.

Moment, vielleicht ist ja das angehängte PDF-Dokument etwas lesenswerter und intelligenter als der hirnkitzelnde Text dieser Spam¹:

PDF mit der angeblichen Gewinnbenachrichtigung im bestem 'Spamdeutsch'. Sehr Geehrter, Abschließende Mitteilung für die Zahlung des nicht beanspruchten Preisgeldes Wir möchten Sie informieren, dass das Büro des nicht Beanspruchten Preisgeldes in Spanien, unsere Anwaltskanzlei ernannt hat, als gesetzliche Berater zuhandeln, in der Verarbeitung und der Zahlungeines Preisgeldes, das auf Ihrem Namen gutgeschrieben wurde, und nun seit über zwei Jahren nicht beansprucht wurde. Der Gesamtbetrag der ihnen zusteht beträgt moment an €3.540.225,33 (Drei Millionen fünfhundert und vierzigtausend, zweihundertfünfundzwanzig euros, dreiunddreißig Cent). Diese Summe wurde fuer nun  mehr als zwei Jahre, Gewinn bringendangelegt, daher die auf stockung auf die obenbennante Gesammtsumme. Entsprechend dem Büros des nicht Beanspruchten Preisgeldes, wurde dieses Geld als nicht beanspruchten Gewinn einer Lotterie firma bei ihnen zum verwaltenniedergelegt und in ihrem namen versichert. Nach Ansicht der Lotterie firma wurde ihnen das Geld nach einer Weihnachts förderung lotterie zugesprochen. Die Kupons wurden von einer Investment gesellschaft gekauft. Nach Ansicht der Lotterie firma wurden Sie damals Angeschrieben, um Sie über dieses Geld zu informierenes hat sichaber leider bis zum Ablauf der gesetzten Frist keener gemeldet order nicht abgeschlossen um den Gewinn zu Beanspruchen. Dieses war der Grund weshalb das Geld zum verwaltenniedergelegt wurde. Gemäß des Spanischen Gesetzes muss der inhaber alle zwei Jahre ueberseinenvorhanden Gewinn informiert werden. Sollte dass Geld wieder nicht beansprucht werden,.wird der Gewinn aber mals ueber eine Investmentgesellschaft für eine weitere Periode von zwei Jahren angelegt werden. Wir sind daher, durch das Büro des nicht Beanspruchten Preisgelds beauftragt worden Sie anzuschreiben. DiesisteineNotifikationfür das Beanspruchen dieses Gelds. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die LotterieGesellschaft überprüfen und bestätigen wird ob ihre Identität ueber ein stimmt bevo ihnen ihr Geld aus bezahlt wird. Wir warden sie beraten wie sie ihren Anspruchgeltend machen. Bitte setztzen Sie sich dafuer mit unserer Deutsch Sprachigen Rechtsanwalt Dr,GARCIA HERNANDEZ NICOLAS in Verbindung TEL:+34 645-262-xxx ./FAX +34 911-236xxx Email: almudena.xxxxxxxxxxx@hotmail.com . Er ist zustaendig fuer Auszahlungen ins Ausland und wird ihnen in dieser sache zur seit estehen. Der Anspruch sollte vor den 28-6-2019 geltend gemacht werden, da sonst dass Geld wieder angelegt werden wuerde. Wir freuen uns, von Ihnenzu hören, während wir Ihnen unsere Rechtshilfe Versichern. Mit freundlichen Grüßen Carlos Sanchez . -- Füllen Sie dieses Formular aus und schicken es per E-Mail oder Fax, um den Zahlungsvorgang zu starten. -- E G A L D I S C L A I M E R -- Diese E-Mail enthält vertrauliche und / oder rechtlich geschützte Informationen. WennSie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlicherhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabedieser Mail ist nicht.

Nein, es ist auch nicht besser.

¹Anhänge von Spams zu öffnen ist übrigens eine ganz schlechte Idee. Auch wenn es sich um PDFs handelt. Die befriedigte Neugierde steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ärger, den man sich mit einem unbedachten Klick in eine Mitteilung von Kriminellen holen kann. Wer nicht weiß, wie man sich ein besonders gesichertes System aufsetzt – und damit meine ich nicht die Verwendung eines Antivirus-Programmes und einer Personal Firewall – sollte gar nicht erst darüber nachdenken. Was zurzeit im Risiko vertretbar ist: PDFs auf gar keinen Fall im Adobe Reader öffnen, sondern in das Grafikprogramm Gimp importieren.

Von Herrn Whyte Phillip.

Samstag, 2. Februar 2019

Eigentlich schreibt in so einem Betreff ja rein, um was es geht, und nicht, wie man heißt. 😀

Von: Mr. Whyte Phillip <Mr.Whyte.Phillip@yahoo.com>
Antwort an: Whyte.Philip@mail.com

Der Absender ist gefälscht. (Der Absender einer Spam ist immer gefälscht.) Mein Exemplar dieser Spam wurde über die IP-Adresse eines polnischen Hosters versendet. Leute, die sich für den Spamversand einen Server hosten, aber lieber über eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei einem Freemail-Angebot von 1&1 kommunizieren wollen, sind die Besten der Besten der Besten. Ich hoffe für den Hoster, dass er Vorkasse genommen hat. 🙁

Danke fьr Ihre Aufmerksamkeit;

Jemand, der mir mit einer illegalen und asozialen Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges etwas von meiner beschränkten Lebenszeit wegnimmt, bedankt sich bei mir gleich eingangs pseudohöflich-unverschämt für eine Aufmerksamkeit, die ich gar nicht habe, die er aber zu erzwingen versucht. Offenbar geht er davon aus, dass Menschen mit einem Restgefühl eigener Würde zu intelligent für seinen Trickbetrug sind.

Wir suchen die Aufmerksamkeit von Investoren, Projektbesitzern und allgemeinen Geschдftsvermittlern, vor allem ehrlichen Personen mit Investitionsideen.

Genau, mit solchen Anliegen stelle ich mich auch immer irgendwo hin und spreche wildfremde Leute, von denen ich nur eine Mailadresse kenne, an, ob sie wohl ehrlich sind – über ein anonymisierendes Medium.

Mein Name ist Mr. Whyte Phillip aus Manchester, UK, und ich bin seit 21 Jahren pensionierter Berater und Manager von Hegde Funds.

Dafür, dass er so ein toller Bankverbrecher ist, sollte er vielleicht mal nach 21 Jahren Pensionsgenuss von Neuem lernen, wie man „Hedgefonds“ schreibt. Oder einfach eine Rechtschreibprüfung benutzen. Dann bekomme ich auch keinen unwiderstehlichen Lachzwang mehr, wenn dieser betrügerische Spamhonk…

Aufgrund meines Wissens und meiner Erfahrung wurde ich beauftragt, eine ehrliche Person oder ein ehrliches Unternehmen zu finden, das 22 Millionen Pfund fьr meinen Kunden
erhalten und investieren wird.

…von seinem Wissen und seiner Erfahrung blahfaselt, bevor er andeutet, dass er mir 22 britische Megapfund in die Hände drücken will, weil ich so eine schöne Mailadresse habe.

Ich bin nur ein Vermittler dieser Vereinbarung, daher brauche ich volle Transparenz und Hingabe fьr diese mцgliche Transaktion.

Die „volle Transparenz“ fängt mit der gefälschten Absenderadresse dieser Spam an. Und dann auch noch so knüppeldumm sein, und da eine Freemail-Adresse von Yahoo eintragen! So ein Millionenbanker, der sich nicht einmal die paar Euro im Jahr für einen eigenen Server leisten kann, löst bei mir nur gebieterische Heiterkeit aus. 😀

Die Renditen werden zu vereinbarten Bedingungen geteilt, und Sie haben auch Anspruch auf einen Prozentsatz des ursprьnglichen Investmentfonds.

Nee, Phillip, ich bin der Falsche für dich. Es ist einfach zu wenig Geld. Wenn es ein bisschen mehr wäre, würde ich ja das Ihmezentrum aufkaufen und in einen ganzjährigen Weihnachtsmarkt verwandeln, weil das immer noch eine bessere Geschäftsidee als das Pleitegeierfutter dieser 20.000 m² „Geschäfte“ an der Blumenauer Durchgangsstraße ist, von denen der Landverweser „Intown“ immer faselt. Auf diese hervorragende Investitionsidee gleich einen Glühwein. Mit Schuss.

Weitere Einzelheiten werden Ihnen nach Erhalt Ihrer Annahme in meiner privaten E-Mail mitgeteilt: Whyte.Philip@gmx.com

Leute, die einen Reply-to-Header angeben, um dann in ihre Spam zu schreiben, dass man nicht auf „Antworten“ in der Mailsoftware klicken soll, haben sich auch nicht vorgedrängelt, als das Gehirn verteilt wurde.

Mit freundlichen GrьЯen,

Freundlich wie eine Lobotomie,

Mr. Whyte Phillip
Whyte.Philip@gmx.com

der ausgedachte Name eines Trickbetrügers, der mal wieder Dumme sucht, die ihm sein Nasenpuder und seine Bordellbesuche finanzieren.

Guten Morgen.

Samstag, 2. Februar 2019

Lieber Geliebter, Guten Morgen. Ich bin R. Swarea und schreibe aus Kapstadt Südafrika. Ich beschloss, Sie wegen eines Geschäftsvorschlags zu kontaktieren, um die Summe von 4,5 Millionen Euro in Ihrem Land zu sichern und zu investieren. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir haben, senden Sie mir bitte eine E-Mail an (rachidswarea@aol.com). Behandle das dringend. Mit freundlichen Grüßen R. Swarea

Ohne Worte.

(Die Mail wurde übrigens mit der IP-Adresse eines russischen Hosters versendet und hat Südafrika niemals gesehen.)

smarszollek, sorry, but Your application 041 not confirmed

Freitag, 1. Februar 2019

Häh?

Good afternoon, smarszollek.

Bin ich nicht.

You can earn a last top iphone in 3 hour

Nein, das Wischofon¹ brauche ich nicht. Ich benutze ausschließlich Computer, auf denen mir die in meinen Augen selbstverständliche Möglichkeit eingeräumt wird, diejenige Software darauf auszuführen, die ich für gut und richtig halte – und zwar ohne, dass ich dadurch irgendwelche Gewährleistungsansprüche verliere. Alles andere, inbesondere diese ganze Gängelung, Enteignung, Überwachung und Technikverhinderung mit den so genannten smart phones für dumb people, ist weit unterhalb meiner Würde.

We are upset, but Your application not agreed…

Ihr braucht nicht verärgert zu sein. Ich habe mich doch gar nicht um irgendetwas beworben.

From this site You NEVER similar messages WILL NOT COME

Was für Mitteilungen meint ihr?

FROM this of the web portal You will see strictly pleasant notice. For example, like these ones:

- facilities ready for cashing out

Oh, das ist ja toll! Ihr habt ein Webportal, das mir Geldauszahlungseinrichtungen anzeigt? Da kann ich mir dann einfach Geld abholen? Weil diese „Einrichtungen“ einen Geldbaum im Garten stehen haben und nicht wissen, wohin mit dem ganzen lästigen Laub?

Personal letter will come already in a few minutes. So – everyday.

Du weißt nicht einmal, wie ich heiße, aber faselst einen von täglichen persönlichen Briefen.

Susana Clapton

Kenne ich nicht. Und will ich nach dieser dummen Spam auch nicht mehr näher kennenlernen.

Is yours connected colleague

Na, immerhin nur meine verbundene Kollegin. Ich dachte schon, jetzt kommt: „Mensch, klar kennste Susana. Biste auch mal mit zusammen gewesen“. 😀

Komm, Susana, hör erstmal damit auf, deine E-Mail mit Google von Urdu in Altbulgarisch, anschließend in Koptisch und schließlich in Englisch übersetzen zu lassen, damit dein Geschreibe wenigstens ein bisschen weniger geisteskrank klingt. Das macht ja Kopfschmerzen, deinen Kram zu lesen.

Und deine Reichwerdsite mit tollen Reichwerdprogramm, das für mich an der Börse zockt, immer gewinnt und mich reich macht, ist auch nicht weiter der Erwähnung wert.

Nachdem die Binären Optionen durch sind und der Bitcoin darniederliegt, wird halt in billigen Spams vom Devisenhandel gefaselt (ohne dass spamfilteraktive Wörter wie „Forex“ in den Spams erwähnt werden). Aber die Nummer bleibt stets die Gleiche. Immer wieder erzählt ihr, dass jedes lobotomierte Meerschweinchen vollautomatisch reich werden kann – und ihr werdet nicht etwa mit den von euch selbst angepriesenen Methoden reich, sondern holt euch das Affiliate-Geld, das ihr von zwielichtigen Brokern dafür bekommt, dass ihr ihnen neue Kunden zum Abzocken und Ausnehmen zutreibt. Was das für die Wirksamkeit eurer Methoden bedeutet, bekommt jeder nach kurzer Benutzung eines ganz normalen Gehirnes selbst heraus…

Ich hoffe, ihr findet niemanden mehr, der darauf hereinfällt!

¹Mit diesem etwas despektierlichen Wörtlein bezeichne ich die Geräte, die euch von Werbern als smart phones verkauft werden.

Nachtbrille für Autofahrer, die Scheinwerfer machen nicht blind

Freitag, 1. Februar 2019

Abt.: Chinesische Tinnefspam

[Blendender Sonnenschein?] Trage beim Fahren diese Brille, klares Bild
Im Auto WEITER sehen – im Winter, abends, Augen schonen
[NACHTSICHT] Fahre mit Brille, du bekommst gratis

WAHNSINN: im Dunkeln am Steuer mit Brille sehen

Abmelden Setze sie mal auf und sie schützt dich beim Fahren [Keine Unfälle] Sommer-Sonnenbrille für Fahrer, schützt vor Sonne

Wunderbar, eine Brille, die mich vor Sonne und vor Dunkelheit schützt. Es hört sich in dieser mechanischen Zusammenstellung an, als wolle mir jemand eine schöne dichte Augenbinde verkaufen – zusammen mit ein paar in der Bundesrepublik Deutschland leider nicht ganz legalen Substanzen, damit ich weiter sehen kann und ein klares Bild dabei habe, auch im Dunkeln, im Winter, des Abends und am Steuer. :mrgreen:

Von dem Kraut, das diese Spammer beim Texten zu rauchen scheinen, hätte ich jetzt auch gern etwas.

Domain mms-buch.de

Donnerstag, 31. Januar 2019

Von: Volker Gartner <vgvolkergartner1@gmail.com>

Kenne ich nicht.

An: gammelfleisch@tamagothi.de

Kennt mich auch nicht und sammelt die Mailadressen zum Vollspammen einfach mit einem Harvester aus dem Web ein. So landete unser Erzekel aus dem Posteingang in einem Töpfchen, in dem nur die Besten der Besten der Besten landen. :mrgreen:

Guten Tag,

Gute Nacht!

Ich dachte mir, ob Sie vielleicht an meiner mms-buch.de interessiert sind.

Was soll das sein, ein MMS-Buch? Mir ist die Abk. „MMS“ ja im Frühling des Jahres 2014 markant mit einer Spam ins Postfach geflattert, und ich habe kein Interesse daran, auch nur in die Nähe derartiger menschenverachtender Machenschaften zu kommen. Aber dieser freundliche Domainhändler aus der Spam labert lieber davon, dass das ein…

Vorteil durch besseres Company Branding und Namenserkennung

Vorteil wäre. Ja, die Nähe zu spambeworbener Quacksalberei ist ein gutes „Brandzeichen“ für ein Unternehmen. So wird jedem nur beim Hinschauen klar, womit man es zu tun hat.

Das Geschäft mit Natriumchorit scheint ja nicht mehr so gut zu laufen. Die Kundschaft, der man das andrehen kann, wird doch nicht etwa weggestorben sein? :mrgreen:

Mit vorzüglicher Hochachtung

Unter vollständiger Verachtung der Intelligenz seiner Leser:

Volker Gartner

Der spammende Domainverkäufer aus der Hirnhölle.

Anfrage betreffend einer Zusammenarbeit auf http://tamagothi.de

Donnerstag, 31. Januar 2019

Du hast aber schon vorher ein bisschen auf der Website gelesen, mit der du „zusammenarbeiten“ willst, oder? Nein? Das habe ich mir gleich gedacht.

Von: Alain Haller <alain.haller@discovermedia.io>

Noch nie gehört.

An: gammelfleisch@tamagothi.de <gammelfleisch@tamagothi.de>

Das ist die leicht mit einem Harvester auslesbare Mailadresse für Qualitätsmail. Ich zitiere aus dem Impressum der im Betreff angegebenen Website: „Linktauschangebote, unseriöse Geschäftsvorschläge, Links auf Hackversuche und sonstigen Sondermüll bitte an gammelfleisch@tamagothi.de senden“.

Guten Tag,
Zuerst einmal wünsche ich ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2019! Ich hoffe, Sie hatten schöne Festtage und sind gut ins neue Jahr gestartet.

Oh, das „neue“ Jahr ist schon dreißig Tage alt. Und nein, ich feiere weder, dass der Weihnachtsmann geboren wurde, noch feiere ich, dass ich einen neuen Kalender kaufen muss. Tatsächlich messe ich dieser ganzen abergläubisch-dummen und höchst geschäftstüchtig ausgebeuteten Feierei zum Jahresende keinerlei persönliche Bedeutung bei – wenn man mal davon absieht, dass ich bis jetzt noch jedes Jahr jene Mitlebewesen beneidet habe, die das alles in einem festen Winterschlaf verpassen, ohne es zu vermissen.

Ach ja, ich heiße übrigens auch nicht „Guten Tag“. Wie ich heiße, ist auf der Website, mit der ihr nach euren eigenen Worten „zusammenarbeiten“ wollt, überdeutlich und in sehr großen Buchstaben kenntlich gemacht:

Elias Schwerdtfeger

Aber wenn ihr die ganzen Websites lest oder auch nur überfliegt, kommt ihr ja gar nicht mehr zum Spammen, nicht wahr? :mrgreen:

Und, wer seid ihr?

Wir sind eine Medienagentur mit Sitz in Grossbritannien und Barcelona, welche momentan ihren Wirkungskreis im deutschsprachigen Raum vergrössert und deswegen geeignete Kooperationspartner sucht.

Aha, ihr seid eine „Medienagentur“. Das ist ein toll klingendes Wort von besonders hohlwütiger Inhaltlichkeit. Genau wie eine Toilette habt ihr auch einen Sitz, aber wie man „Großbritannien“ oder „vergrößert“ schreibt, wisst ihr nicht. Ich mag dieses „ß“ auch nicht, beneide die Schweizer darum, dass sie diesen barocken orthografischen Ballast einfach abgeworfen haben und warte seit Jahrzehnten sehnsüchtig auf die Rechtschreibreform, in der das „ß“ auch in Deutschland abgeschafft wird – und ich begrüßte im Gegensatz zu beinahe allen meinen Mitmenschen die deutlich vereinfachte „ß“-Regel der letzten Rechtschreibreform. Selbst, wenn man mit dieser vereinfachten Regel nicht klarkommt, gibt es seit mehreren Jahrzehnten praktische Programme zur Rechtschreibprüfung, die solche Fehler automatisch finden und korrigieren können. Dieses aspell, das ich auf meinem Computer habe (und kaum verwende, weil es mit meinem etwas altertümelnden Wortschatz nicht gut klar kommt), ist Freie Software. Es hätte beide Fehler sicher erkannt und die richtigen Korrekturen vorgeschlagen.

Ach, das Aufrufen eines Programmes wäre euch zu viel Mühe? Und wenn ihr euch Mühe geben wolltet, könntet ihr ja arbeiten gehen und brauchtet nicht zu spammen? Na, das habe ich mir gleich gedacht.

Und, was wollt ihr jetzt von mir?

Gerne bieten wir Ihnen einen relevanten redaktionellen Artikel für Ihre Webseite an, der für Ihre Leser zugleich interessant und aktivierend ist und auf natürliche Weise zur Website unseres Partners verlinkt ist.

Richtig, ihr habt einen ganz tollen und relevanten Artikel für mich. Warum veröffentlicht ihr den nicht einfach selbst? Es ist nicht so schwierig, eine Website aufzumachen, und es kostet auch nicht viel Geld. Ihr seid doch eine „Medienagentur“, ihr müsstet das eigentlich wissen. :mrgreen:

Aber nein, ihr wollt ja im Grunde nur eines: Dass ich einen Link auf eine Website setze, von der ihr aus von mir unbekannten Gründen glaubt, dass man Menschen nur mit einer Spam und ein paar Klimpergroschen dazu bringen kann, einen Link auf diese Website zu setzen. Der einzige Zweck dieses Links (und vieler anderer derartiger Links, die ihr woanders setzen lasst) ist es, den Index von Google zu verpesten, so dass Menschen nicht mehr finden, was sie suchen, sondern, was Spammer wie ihr sie finden lassen wollen. Die Websites, die mit solchen Tricksereien aus der SEO-Spamhölle nach oben gebracht werden, sind durchweg nicht besonders empfehlenswert.

Oder deutlicher gesagt: Ihr seid Spammer, die mich zum Spammer machen wollen. Dafür verachte ich euch, ihr Arschgeburten. Und dass ihr euch getraut, mir in euren spamgewordenen halbgaren Hirnwinden allen Ernstes vorzuschlagen, für ein bisschen Geld meine paar Leser mit euren schnell aufgeschäumten Reklametexten nebst Link auf Betrugs-, Casino-, Wett- und Abzocksites zu verachten, ohne diese als Reklame zu kennzeichnen, lässt sich nur dadurch erklären, dass ihr das Denken in eurem „Geschäft“ längst an ein schnell zusammengestecktes Spamskript übergeben habt.

Wir sind offen für verschiedene Arten von Kooperationsmöglichkeiten, um einen Artikel zu platzieren.

Die Lösung für euer an- und vorgebliches Problem, einen Artikel in diesem Web zu platzieren, findet ihr übrigens mit Leichtigkeit in diesem Web. Die mit einem einfachen Hosting verbundenen Kosten sind sehr geringfügig. Die monatlichen Kosten günstiger Anbieter liegen deutlich unter den Kosten für einen Festnetzanschluss – oder hier in Hannover noch unterhalb der Kosten für eine einfache Fahrkarte des Nahverkehrs.

Warum ihr es nicht einfach so macht, ihr Bratschädel von Spammern? Weil ihr genau wisst, dass sich in Wirklichkeit kein Toter für eure „interessierenden und aktivierenden“ Artikel interessiert. Und natürlich, weil ihr dann als Betreiber ermittelbar seid und im Lande der Linkhaftung für eure Giftlinks haftbar gemacht werden könnt. Dieses Risiko wälzt ihr dann lieber auf andere Leute ab. Warum? Ich kann mir eine Menge Gründe dafür vorstellen, und alle diese Gründe machen auch klar, warum ihr genau wisst, dass ihr euer „Angebot“ besser mit illegaler und asozialer Spam unterbreitet.

Gerne sende ich Ihnen mehr Details, falls dies für Sie interessant ist.

Wer das „interessant“ findet, findet es auch interessant, mit einer Stricknadel die Löcher in der Steckdose zu untersuchen.

Freundliche Grüße und ich freue mich, von Ihnen zu hören,
Alain Haller

Freundlich wie eine Ohrfeige
Der halbseiden-grenzkriminelle SEO-Spammer

Discovermedia
Digital Marketing
World Trade Center Barcelona WTCB

Digitales Marketing durch eine angebliche Klitsche, die gemäß ihrem eigenen Impressumsstummel nicht einmal eine eigene Website zu betreiben scheint. Tja, wenn man dieses Internet nur zum Spammen benutzen will… :mrgreen: