Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


buy quality backlinks

Montag, 9. November 2020, 13:20 Uhr

Die grunzende SEO-Kommentarspamsau des Tages: backlinkbazar.tk

„buy quality backlinks“ – Mit diesen nicht ganz so erfreulichen Namen wurde der Kommentator mit seiner IP-Adresse eines VPN-Anbieters aus den Niederlanden von seiner Mutter bestraft, der hier auf Unser täglich Spam mit einem schlechten Spamskript den folgenden Kommentar ablegen wollte:

High DA PA SEO Backlinks – Boost Your Website Ranking

Immer wieder lustig, dass diese Kommentarspam-SEOs nicht einfach ihre eigenen Websites mit ihren SEO-Zaubertricks nach oben zaubern, sondern dafür wie die asozialen Löcher spammen und spammen und spammen bis die Leitung glüht. So sehen dann vermutlich auch die „Qualitäts-Backlinks“ aus, die dieser Kotnascher verkaufen will. Wer den Spammer dafür bezahlt, bekommt dafür weltweit die Reputation eines Spammers. Wer das für eine gute Idee hält, darf mir auch gern fünfhundert Euro dafür geben, dass ich ihm ein paar zünftige Ohrfeigen verabreiche. Das Geld ist allerdings besser investiert als in SEO-Spam, denn die Ohrfeigen könnten immerhin zu einem Lerneffekt führen, auch wenn das Gehirn längst versagt. Die SEO-Spam macht hingegen nur Schaden. 💸🔥

Als „Homepage“ gibt der SEO-Spammer das folgende Meisterwerk an – und ja, ich habe Javascript für den Screenshot freigeschaltet, es ist also vom Designer beabsichtigt, dass es dort so lächerlich und mies aussieht:

Screenshot der spambeworbenen Website backlinkbazar.tk, die von einem spammenden SEO mit Spam nach oben gebracht werden soll

Der Blickfänger dieser wundervollen (und impressumslosen, voller nicht funktionierender Links steckenden) Website sind die lustigen Grafiken neben den Anrissen der Texte, die nicht nur unscharf und verpixelt aussehen, sondern auch noch Text enthalten, der bei dieser Präsentation irgendwo abgeschnitten wird. Auf die Idee, dass das eine gute Idee ist, muss man auch erstmal kommen. 🤦

Da reißt es dann auch ein schnell irgendwo aus dem Web mitgenommenes Bild von „Superman“ nicht mehr raus, wenn das in Originalgröße so aussieht:

Detail aus der spambeworbenen Website backlinkbazar.tk: Eine völlig verpixelte und unscharfe Grafik. Ein Bild von Superman, das gespiegelt wurde. Dazu die Textfragmente: SUPE -- POWER? -- BACKLINK -- Google Rank

Das einzig Tröstliche hier ist, dass man selbst in dieser äußerst bescheidenen Präsentation noch sehen kann, dass das Bild von Superman gespiegelt wurde. Das „S“ hat sich dadurch in ein Fragezeichen ohne Punkt darunter verwandelt – und mit dieser Brust voll Fragen erhebt sich „Superman“ fliegeleicht in die Lüfte und wendet sich von dieser rettungslos in ihrer Dummheit verlorenen Rohrzangengeburt von Spammer ab. Möge er doch im dummen, giftigen Urschleim ersticken! Viel Spaß beim Planschen! ☣️

Und genau dieses Abwenden sei auch jedem Menschen empfohlen, der mit den Angeboten irgendwelcher SEOs konfrontiert wird. 👍

Ich werde mir auch in Zukunft immer wieder einmal einen dieser „Kommentatoren“ rauspicken, die mit verlinkten Keywords die Indizes der Suchmaschinen beeinflussen wollen, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was die SEO-Kommentarspammer sie finden lassen wollen. Diese „Kommentare“ sind reine Spam, ein asozialer, widerwärtiger und böser Missbrauch von Kommunikationskanälen auf Kosten vieler anderer Menschen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen der Spam steht hier jedoch ein Verursacher mit Sicherheit fest – eben der Betreiber der so „hochgebrachten“ Website. Es kann sich auch nicht um Sabotage durch den Mitbewerb handeln, denn niemand kann ein Interesse daran haben, dass sein Konkurrent einen Vorteil am Markt erlangt. Deshalb werde ich diese Websites, die ganz sicher von Leuten betrieben werden, die selbst spammen oder Spam bei anderen Leuten in Auftrag geben, hier immer wieder unter Namensnennung, aber ohne Link erwähnen und als Spammer brandmarken. Wenn sie eine gewerbliche Website betreiben und eine solche „lobende Erwähnung“ nicht wünschen, kann ich ihnen nur empfehlen, auf das gleichermaßen asoziale wie illegale Werbemittel der Spam zu verzichten. Sie könnten es ja mal mit Inhalten versuchen, die auch Leser anziehen.

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