Unser täglich Spam

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Wenn die Wolke Spam abregnet…

Dienstag, 29. November 2016, 00:02 Uhr

Dies ist keine Spam, sondern ein Hinweis auf einen Artikel bei Heise Online:

iCloud-Nutzer erhalten vermehrt Spam in Form von geteilten Fotoalben, Erinnerungslisten und Termineinladungen, die Werbung direkt in den Kalender bringen. Apple bietet keine Gegenwehr, Nutzer müssen sich mit Tricks behelfen

Piktogramm einer abregnenden Wolke, in der das Wort 'Spam' steht.Auch in Zukunft werden Spammer – die leider nun einmal spammen – jeden denkbaren und weniger denkbaren Kanal für menschliche Kommunikation daraufhin abklopfen, ob er für ihre meist kriminellen, aber stets asozialen Belästigungen benutzbar ist. Dabei sind Kanäle, für die es noch keine halbautomatischen Verfahren zur Spambekämpfung gibt, stets von ganz besonderem Interesse – und eigentlich ist es erstaunlich, dass ich selbst bislang noch nicht auf die Idee gekommen bin, dass Cloud-Dienste für die Verbreitung von Spam benutzt werden könnten. Vermutlich liegt es daran, dass es mir gar nicht in dem Sinn käme, die Hoheit über meine Datenspeicherung ohne Not an einen Dritten abzugeben und ich es von daher auch nicht verstehen kann, wenn andere so etwas tun. Es gibt nämlich gar keine Cloud. Es gibt nur die Computer anderer Menschen.

Betroffenen Apple-Anwendern kann ich nur raten, die im verlinkten Artikel vorgestellten Workarounds anzuwenden, bis Apple wenigstens die Möglichkeit anbietet, derartige Spam zu löschen, ohne dem Spammer mitzuteilen, dass sie angekommen ist (und damit noch mehr Spam von diesem Geschmeiß einzuladen). Desweiteren sollte natürlich jede Spam…

Nutzer können den Absender unerwünschter Benachrichtigungen an abuse@icloud.com melden

…an die dafür vorgesehene Stelle bei Apple gemeldet werden, damit Apple…

  1. …einen zutreffenden Eindruck vom Ausmaß des Problemes bekommt,
  2. …die für Spam missbrauchten Accounts identifizieren und stilllegen kann, und
  3. …die Aussichten und Möglichkeiten einer Strafanzeige überprüfen kann.

Dass im Heise-Artikel entmutigend steht, dass das vermutlich nicht helfen wird, sollte nicht davon abhalten. Es scheint sich im Moment um die einzige mögliche Gegenwehr zu handeln.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

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